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Montag, 7. März 2022

Sieben Sachen

Ich glaube, es war in der Klinik, in der ich meine Hüft - TEP vor nahezu fünf Jahren bekommen habe, dass ich ein kleines Täschchen mit allerlei nützlichen Dingen bekommen habe, die frau in der Aufregung vor einem Klinikaufenthalt dann doch schon mal einzupacken vergisst:



Seitdem packe ich ein ebensolches kleines, allerdings selbst gefertigtes Täschchen, wenn ich von einem bevorstehenden Krankenhausaufenthalt erfahre. So auch jetzt für die Nachbarin, die Friseurin.

Neben einem vom Motiv sehr passenden kleinen Handspiegel sind Handcreme, Lippenbalsam, Augentropfen, Nagelschnipser, Sicherheitsnadeln, Desinfektionstüchlein drin. Die Täschchenteile sind wie immer mit Hilfe dieser Datei entstanden und den netten Stoff mit den Singvögeln habe ich hier schon verwendet und vorgestellt. Rote Akzente mussten sein, denn das ist die Lieblingsfarbe von Ella.

Ich stelle fest: Davon sollte ich noch ein paar auf Vorrat machen, denn es ist keine Hexerei. Den Inhalt zu beschaffen, fällt mir da schon ein klein wenig schwerer... 





Verlinkt mit dem Creativsalat

Mittwoch, 7. Juni 2017

Kapuziner { MMi 202 }


Eigentlich ist nicht nur mittwochs mein Lieblingskaffeegetränk der Kapuziner, neudeutsch Cappuccino, sondern jeden Tag. Und das nicht - wie in Italien - nur morgens, sondern eher später am Tag bis weit in den Nachmittag hinein. 

Auch wenn ich die viel gemütlichere österreichische Bezeichnung bevorzuge, gebe ich der italienischen Zubereitungsart den Vorzug. Lange, lange konnte ich das geschätzte Getränk nur außerhalb unseres Hauses genießen. Regelmäßige Kaffeehausbesuche waren dafür notwendig - meine Posts zu diesem Thema zeugen davon. Zuhause gab es nur aufgebrühten Kaffee.


Mehr als zehn Jahre haben wir immer wieder von einem Kaffeevollautomaten geträumt, die hohe Geldausgabe aber auch irgendwie übertrieben gefunden, nur um die richtige Art von Kaffee trinken zu können, und alles ein bisschen dekadent... 

Inzwischen wächst unsere Immobilität, die Kaffeehausbesuche wie die Reisen werden immer seltener, und es müssen andere Glücksmomente für unsere letzten Lebensjahre gefunden werden. Und wenn der Kaffeegenuss dazu gehört, sollte man doch sich selbst gegenüber großzügig sein. Kurz gefasst: Seit der ( dringend notwendigen ) Küchenerneuerung steht auch so ein fabelhaftes Gerät bei uns und liefert auf Knopfdruck unser Wunschgetränk, so oft wir wollen:


Und noch eins: Gibt es etwas Schöneres, als das glückliche Lächeln im Gesicht des Gefährten, wenn man ihn bei der Heimkehr vom Einkauf fragt: Möchtest du einen Kapuziner?

Das mag ich fast noch mehr....

Genug Gründe, sich heute mit dem Frollein Pfau zu verlinken!


Samstag, 19. November 2016

Herzlichen Glückwunsch


zur Verleihung der Alternativen Ehrenbürgerschaft  der Stadt Köln,

Source
liebe Irene Franken!

Seit 1986, mit der Begründung des Kölner Frauengeschichtsvereins,
hast du meinen Horizont erheblich erweitert &
meine historischen Kenntnisse
bezüglich meiner Stadt 
um die Sicht
auf die Rolle der Frauen ergänzt.

Unvergessen, deine Initiative,
die Seidenmachergasse in der Kölner Altstadt umzubenennen,

Source
denn in Wirklichkeit waren im Mittelalter nachweislich 
nur Frauen in diesem Beruf in Köln tätig.

Genossen habe ich etliche Stadtrundgänge
unter deiner Führung
- besonders den in unserem gemeinsamen Veedel!

Auch die Ratsturmdebatte 
zur Bestückung des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kölner Ratsturmes
 mit Steinskulpturen 
hast du entscheidend beeinflusst
und erreicht,
dass statt 5 von 124 Figuren 
nunmehr 18 Skulpturen 
wichtiger Kölner Bürgerinnen
den Turm schmücken.

1995 hast du „Frauen in Köln: Der historische Stadtführer“ veröffentlicht -
eine Fundgrube für mich!

Ich habe zunächst lange überlegt, ob ich die Auszeichnung überhaupt annehme, 
weil es so eine große Ehre ist. Ich arbeite schließlich immer in Kollektiven.
Diese Reaktion ist typisch für dich...

Ich finde, die Auszeichnung ist mehr als verdient.










Wer mehr über die Alternative Ehrenbürgerschaft erfahren will, kann hier reinhören. 

Sonntag, 11. September 2016

Meine 36. Kalenderwoche 2016


Die Woche begann für mich so richtig erst am Mittwoch: Frau K. ging auf Reisen, das erste Mal seit 28 Wochen, ausgestattet mit neuem Koffer auf vier Rollen ( denn der Herr K. darf momentan nicht schwer tragen ), Schmerzmittel gegen mögliche Hüftbeschwerden und einer Bahncard 50. Soll noch einer sagen, dass wir unsere neue Rolle als Allerälteste der großen Sippe nicht ernst nähmen!




















Auch wenn die Deutsche Bahn wieder für viel Verdruss sorgte ( von wegen viereinhalb Stunden Reisezeit zwischen beiden Großstädten! Nicht einzuhalten, wenn der Zug dauernd steht! ), das Ziel lässt alles vergessen: Unsere beiden geliebten Enkelmädchen im neuen Zuhause unter weiß - blauem Himmel!


Auch wenn - von der Tochter als Hilfe erbeten - das Playmobil - Spielzeug im Kinderzimmer und ein Teil der elterlichen Bibliothek von der Oma sortiert und neu geordnet wurden, blieb noch viel Zeit für den wunderbaren Spielplatz im Park, direkt im Anschluss an das Wohnhaus - drei Nachmittage haben wir mit der Enkelin  ( aka kleines M ) dort verbracht. Was ist das Kind groß geworden und geht mit der Situation einer neuen Umgebung aktiv um!


Damit wir doch noch einen Eindruck vom neuen Wohnviertel bekommen, hat uns der Schwiegersohn am Samstag zu einem kleinen Bummel überredet, bevor es am frühen Abend wieder in Richtung Köln ging.

Dort wartete nämlich am Sonntagvormittag das Eröffnungskonzert zur neuen Saison in der Philharmonie auf uns. Großartig: Gustav Mahlers 5. Symphonie, vor 102 Jahren in unserer Stadt uraufgeführt, mit dem Gürzenich - Orchester und unserem französischen Generalmusikdirektor François-Xavier Roth. 

Zu Tränen gerührt angesichts dieser Idee von Universalität, die in der Musik zu hören und zu fühlen und in diesem Orchester zu sehen ist. Und innerlich wütend auf jene in unserer Gesellschaft, die lauthals verlangen, dass unser Land sich zurückentwickelt in jene Zeiten des bornierten Nationalismus ( und damit die Mehrheit der Bevölkerung übertönen ). Wie grandios hat dieser Komponist, ein böhmisch - mährischer Jude, alle die musikalischen Anregungen aufgenommen, die ihm der Vielvölkerstaat Österreich seinerzeit geboten hat, und zu einer Botschaft an uns Menschen "geformt" ! Wer hören mag, kann sie hören:





Hinter mir liegen fünf intensive Tage, größtenteils ohne Internet & Bloggerei, stattdessen mit den liebsten Menschen, die ich habe. Ich hoffe, ich kann ganz viel davon noch mit in die nächste Zeit nehmen ...


Verlinkt mit der  Raumfee  und Andreas  Samstagsplausch

Mittwoch, 2. September 2015

Virtuelle Postkartengrüße



... an alle, die in diesem Jahr noch keine von mir bekommen haben:





























Nach einer Idee von Flottelotta Blau!

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Puppensachen nähen { MMi 80 }





Das Frollein Pfau aus dem höchst geschätzten Nachbarstadtteil sammelt heute wieder ein, was andere mögen.


Für viele unvorstellbar, aber mir macht es Spaß, Puppenkleidung zu nähen und solchen Kleinkram zusammenzufriemeln!

Da greif ich den Wunsch der Enkelin lieber auf, einen Bademantel für die ( eher ungeliebte Zweit- ) Puppe zu nähen, als mich meinen drängenden Großprojekten zuzuwenden.













Und weil die Puppe bei mir liegen blieb, gekleidet in einen reichlich ramponierten, mindestens 30 Jahre alten Overall ( sie war übrigens in ihrem früheren Leben die billige Badepuppe meiner Tochter, die über Nichte C wieder auf meine Enkelin zurückgekommen ist ), bekam sie endlich auch einen neuen Anzug, aus Jersey und mit richtigen Bündchen.

Ein neues T- Shirt wäre doch auch noch schön, fand ich anschließend. Ja, aber dann ist auch eine Hose fällig. Die alte - aus reiner Wolle - hatte doch schon Mottenlöcher!
Ach, und dieser Frottee für die Hose wäre doch auch geeignet für eine Ersatzwindel ( eine hatte ich schon vor Monaten gemacht )! Also, wo ist der Schnitt schon wieder?
Fehlt eigentlich nur noch eine Mütze! Hab doch schon genug davon in Groß genäht, da sollte ich doch auch so eine winzige hinkriegen...

Ja, und dann gab es da auch noch einen Baumwollrest, der reichte doch noch für ein neues Kissen....


Welch schöner, kurzweiliger Vormittag!

Und das Enkelkind hat sich gestern gefreut über den gut gefüllten Koffer.









P.S. Die Schnitte habe ich alle durch Ausmessen der Puppe ermittelt und entwickelt. Da macht Sinn, dass frau in Geometrie aufgepasst hat...

Dienstag, 28. Oktober 2014

Dies und das aus Nähzimmer & Leben/ One pin a week #7



Manchmal passiert es mir, dass ich beim Stöbern in den Dawanda - Shops Jerseys entdecke, die mich von den Motiven her ansprechen ( einige der Enkel bevorzugen Motivjerseys ). Und nachher, wenn sie dann zu Hause vor mir liegen, denke ich nur: Nee, das ist höchstens was für nen Schlafanzug!



























So ist es mir mit diesem Jersey gegangen: Die Grundfarbe war mir zu flau für Oberbekleidung nach meinem Geschmack. Da aber noch einteilige Schlafanzüge ( "grenouillère" ) für das kleine M gebraucht werden, hab ich schnell einen daraus genäht. Und damit ja kein Rest bleibt, gab's dann auch noch Unterhosen,....





























denn von hier war ja auch was übrig. Alle drei nach dem "Speedy" - Schnitt von Farbenmix! Die findet das kleine M gemütlicher als alle anderen ausprobierten Schnitte ( die anderen Enkel haben noch nichts von den gemütlichen Kölschen Ungerbotze von Oma mitbekommen ).



























Weitere Reste von diesem Projekt ergaben noch Halstüchlein und Leggings. Merken tut man von der Stoffverwertung hier aber wieder rein gar nichts...




Die kleinen Origami - Herzchen hat uns übrigens Enkel Nr. 3, das mittlere M, beim letzten Abschied heimlich zugesteckt. Ist das nicht süß? Die habe ich auch schon lange auf einem meiner Pinterest - Boards, aber wirklich selbst gemacht habe ich mit der kleinsten Enkelin diesmal diese Eulenlaterne von meiner Martins - Pinnwand:





























Aus mintfarbenem Pergamentpapier, bemalt mit Buntstiften und Gold- und Silberlackstiften ( O-Ton Kind: "Richtig gefährliche Farben"! ) und beklebt  mit Klebepunkten.

Als Basis dient der geschlossene Teil einer Käseschachtel, die man hier inzwischen als Rohling im Schreibwarengeschäft kaufen kann. ( Was mussten wir einst in unserer Familie mit vier Kindern um die Martinszeit viel Streichkäse auf dem Butterbrot essen, damit jedes Kind auch so eine Schachtel in die Schule mitnehmen konnte ... ) Die Klebearbeit hat dann die Oma übernommen.

Sieht richtig niedlich aus, nich? War dann auch - mit einem LED - Teelicht - gleich das Nachtlicht für die Übernachtung bei den Großeltern.
































Diesen Post verlinke ich heute erstmalig mit Julias Sammlung verwirklichter Pinterest - Ideen.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Unter anderem: Prinzessin sein



Eine Verkleidungskiste war schon immer der Hit, wenn kleine Mädchen zusammen leben. Das war früher schon so, das ist heute immer noch so. Und meist gibt es arge Engpässe, wenn alle gleichzeitig Prinzessin sein wollten ( wobei ich mich früher immer bei meiner Tochter & ihren Freundinnen gewundert habe, welch kreative Lösungen sie dann entwickelt haben ).

So einen Engpass gab es auch immer wieder in der Kita - Gruppe des kleinen M. Und in einem Gespräch mit mir trug die Gruppenleiterin den Wunsch an die Oma ( deren Nähleidenschaft bekannt ist ) heran, doch einen solchen Rock zu nähen.

Letzte Woche habe ich es endlich einmal geschafft:
















Mit uralten Stoffschätzchen, zwei Metern Brauttüll in Rosa und ein paar Metern Bändern & Spitze ist es mir gelungen,  Mädchenträume zu erfüllen. Ein Schnittmuster habe ich dafür nicht benötigt, denn alles ist aus Stoffrechtecken entstanden. Und im Taillenbund habe ich Knopfgummi eingezogen, damit der Rock den jeweiligen Taillenweiten angepasst werden kann.

Auch das kleine M suchte sich einen Kuschelsweat in der bei Mädchen im Kindergartenalter so geliebten Farbe aus, als es letzte Woche noch einen zweiten grenouillère als Schlafanzug bei mir bestellte:
































Den gab es zusammen mit einem neuen Buch aus einer vom Kind geschätzten Reihe fürs abendliche Einschlafritual: "Billy bei den Indianern" von Catharina Valckx ( hier mehr darüber. Alle weiteren Einzelheiten zum Schnitt sind hier zu finden. )


In letzter Zeit ist mir immer wieder aufgestoßen, wenn ich mich so in der Bloggerwelt umtue, dass sich viele Mütter darüber mokieren, dass sich ihre kleinen Töchter gerne als Prinzessinnen anziehen und als solche aufführen.
Und wenn ich mich dann weiter darauf einlasse, muss ich feststellen, dass oft ein Verhalten beschrieben und kritisiert wird, dass meiner Meinung gar nichts mit dem Kostüm zu tun hat ( denn bei kleinen Jungen tritt das in der absolut gleichen Form auf ), sondern im Selbstfindungsprozess & dem Selbstbehauptungswillen kleiner Kinder begründet ist: Die wollen nun mal herausfinden, wer sie sind, was sie wollen und was nicht, was geht im Zusammenleben, was nicht. Das hat nichts mit prinzessinnenhafter Zickigkeit zu tun, finde ich.

Wenn ich noch einmal meine eigene Kindheit vor 60 Jahren Revue passieren lasse, wünsche ich mir im Nachhinein, ich hätte all diese Möglichkeiten gehabt, mich selbst zu behaupten, MEINE Wünsche & Bedürfnisse herauszufinden, weil ich immer eingeschränkt worden bin mit dem Hinweis, ich sei zu egoistisch, ich müsste mehr Rücksicht auf meine Mitmenschen nehmen.
Denn ohne meine überaus große Anpassungsfähigkeit an die Erwartungen anderer wären mir im letzten Jahr einige hässliche Erlebnisse erspart geblieben. Hätte ich gelernt, auch meine Bedürfnisse als gerechtfertigt anzusehen, hätte ich die letzten Tage meiner Berufstätigkeit ausüben können, ohne an meine Belastungsgrenze zu stoßen & in Selbstzweifel zu verfallen. Mir ist im letzten Vierteljahr ( teilweise schmerzhaft ) bewusst geworden, dass ich andere mehr liebe als mich selbst. Das ist mir nämlich nie zugestanden oder gar beigebracht worden. ( Meinen Eltern verüble ich das nicht, denn das waren damals in diesen Gesellschaftskreisen einfach übliche Erziehungsprinzipien, und meine Eltern waren jung & ebenfalls sehr angepasst nach dem Krieg. )

Ich möchte aber das einmal Eltern von heute zu bedenken geben...


Dienstag, 30. September 2014

Fais dodo & Sommerpost



Fais dodo, Colas mon p'tit frère
Fais dodo, t'auras du lolo
Maman est en haut
Qui fait du gâteau
Papa est en bas
Qui fait du chocolat
Fais dodo, Colas mon p'tit frère
Fais dodo, t'auras du lolo


Das ist die erste Strophe des Einschlafliedes meines jüngsten Enkelkindes. Und da ich es jeden Dienstag ins Bett bringe, stümpere ich dabei immer herum. "Du musst das lernen, Oma!", so das Kind. Doch das Liedchen gehörte nicht zum Repertoire meines Französischunterrichtes in Jugendtagen... 

Aber wofür hat Oma Blogkontakte über alle Grenzen hinweg?
Monique/merles&colibris ließ mir über einen Post den ganzen Text zukommen, und jetzt blamiere ich mich nicht mehr beim Einschlafritual!

Meine Freude daran hat mich dann auch veranlasst, selbst so etwas Profanes wie einen Schlafanzug zu besticken. Der war nämlich dringend gewünscht worden, nachdem alle bisherigen einteiligen Anzüge klein zu werden drohen.



Glücklicherweise habe ich ein Schnittmuster in der Ottobre 4/2012 ( Modell 17 ) gefunden. Ich fragte mich allerdings, was dieser schräg bis ins Bein laufende Reißverschluss bringen sollte und habe mein Modell einfach mit einem solchen in der Körpermitte versehen. Das Material: Alpen - Fleece - Jersey von hier! Vorletzte Nacht wurde der grenouillère hier bei uns zu Hause getestet & und für gut befunden.





























Und schon lange hatte ich vor, aus meinem allerschönsten Stoff ( den ich - ich muss es gestehen - am liebsten hier bunkern würde ) einen Bettbezug für das kleine M zu nähen. Und das habe ich endlich in Angriff genommen und den Kopfkissenbezug dann gleich auch mit den Anfangsversen des Liedes bestickt.



Natürlich hat das Stoffpaneel nicht gereicht, um einen Deckenbezug im Format 1m x 1,35 m zu nähen. Deshalb ist am unteren Rand noch ein anderer Stoff aus der Serie "Wee Wander" von Sarah Jane angesetzt:




Und wer sich jetzt fragt, was das für ein Büchlein ist, das immer wieder auf den Fotos auftaucht, hier die Lösung:





























Es ist das fünfte Buch, das ich im Rahmen der diesjährigen Sommerpost am gleichen Tag, an dem ich das Bettzeug genäht, von 8same bekommen habe. So schön!

Was auf dem ersten Blatt steht, möchte ich euch nicht vorenthalten, sondern euch sozusagen als Motto des Tages mitgeben:



Meine Träume sind Leuchtkäfer
Funken lebendigen Lichts
schimmernd im Dunkeln                                


(Tagore)









Und gerade habe ich entdeckt, dass Emma in ihrem Oktoberprojekt zum Stoffabbau Kissen sammelt - da verlinke ich mich doch gleich! Denn Stoffabbau habe ich ja auch betrieben und ein Kissen ist dabei u.a. auch herausgekommen...

Mittwoch, 13. August 2014

Täschchen, Täschchen III



Inzwischen gehören von mir selbst angefertigte Täschchen als Mitbringsel bei Einladungen dazu, so, wie bei anderen Menschen der Blumenstrauß. Oder als Dankeschön ( für Nettigkeiten mir gegenüber ) werden sie gerne überreicht und erfreuen die so Beschenkten, die sich oft gar nicht vorstellen können, dass frau solche Niedlichkeiten selber machen kann...

   


























Das Besondere ist ja auch dabei, dass die kleinen Täschchen immer personalisiert und damit unverwechselbar sind, so wie bei dem Täschchen für einen künftigen Erstklässler zu seinem thematisch entsprechenden Tornister ( Schnitt: Frei Schnauze ).



























Manchmal werden sie auch als Entschädigung für eine Schlamperei meinerseits eingesetzt, wie im Falle des Täschchens aus dem Häuserstoff. Hier habe ich teilweise diese Stickdatei genutzt, es aber vorgezogen, das Täschchen mit einem Extrafutter zu versehen. In diesem Fall aus Wachstuch, damit es auch als kleines Schminktäschchen dienen kann.

Und manchmal provoziert einfach ein Stoff dazu, ein Täschchen für einen bestimmten Zweck auszuprobieren:









Gefüllt mit von kleiner Schere & Nähzopf von hier, ( Sicherheits- ) Nadeln, Maßband ist das ein nützliches kleines Geschenk. Grundlage war auch wieder oben genannte Stickdatei.

Und - auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ich habe meinen Spaß an solchen Nähereien!

Dienstag, 5. August 2014

Kleine Geschenke V


Schon öfter habe ich die "Nachbarin gegenüber" in Posts erwähnt, die zeichnet, malt, bildhauert & sehr interessiert an Kunst und Literatur und allem Schönen ist. Wir helfen uns gegenseitig und gießen die Blumen oder füttern die Katze, wenn die eine oder die andere im Urlaub ist.

Bei einer solchen Gelegenheit musste ich einmal das Badezimmer in ihrer Wohnung aufsuchen - ein wunderschönes Marmorbad mit antikem Goldspiegel und Rosen auf dem Waschtisch. Doch was ich da an Handtüchern entdeckte, störte empfindlich das ästhetische Gleichgewicht. Damals hatte ich schon die Idee, dem Abhilfe zu schaffen. Zeit, diese umzusetzen, weniger.

Jetzt war die Gelegenheit ( und ein Dankeschön fürs Betreuen unserer Wohnung während des Wienaufenthaltes angebracht ):



























Ich habe ich weiße, gekaufte Duschtücher mit einem Initial aus der Words - Datei von Smila'a World bestickt und auf den Handtüchern beide Initialen mit einem Alphabet meiner Stickmaschine.

Und weil nun schon einmal das Fat Quarter eines älteren Tilda - Stöffchens für die Applikation angeschnitten war, habe ich aus dem Rest noch ein kleines Schminktäschchen mit Hilfe dieser Datei angefertigt.



























Und wie immer, wenn ich Zeit habe, fällt mir dann noch dies und das ein. Und so entstand noch ein kleines Körbchen aus Wachstuch, das am Waschtisch Ringe und anderen Schmuck aufnehmen kann.

Und was soll ich sagen: Die Sachen passen wundervoll ins Bad, und die Beschenkte war ganz begeistert. Und ich hatte wieder einen kleinen Glücksmoment...

Dienstag, 15. Juli 2014

Pack die Badeente ein...



... oder so ähnlich, heißt es demnächst für das kleine M! Deshalb war die Oma fleißig und hat vieles genäht, was mit hochsommerlichen Freuden zu tun hat:































Schnitte: Trägertops/Lillesol Basics No.18, Shorts "Hula - hoop", Modell 26/ Ottobre 3/2012


Jerseys: "Ente Lola"/Nikiko von hier, weißer Ribjersey/Stoff & Stil


Stickmuster: "Love & Peace"/Luzia Pimpinella von hier


Weil ich bei all der Stofffülle hier im Hause Kitchi keinen weißen Stoff vorrätig hatte ( und auch auf dem Markt keinen aus reiner Baumwolle bekam ), habe ich zu einem ausrangiertem Kopfkissenbezug gegriffen - ein Upcyclingprojekt also. Schade, dass Nina gerade eine Pause macht, weshalb ich diesen Post heute nicht verlinken kann....


Und sollte dem kleinen M vom vielen Baden mal zu kalt werden, gibt es dagegen auch noch einen neuen Hoodie:





















Schnitt: Fleecepulli/ Lillesol Basics No.23, wie so oft schon, um eine Kapuze und - dieses Mal -Bündchen ergänzt, "Yara"/CZM in Caprilänge


Sommer - Sweat: Alles für Selbermacher



Alles ist übrigens an den letzten schwül - warmen, verregneten Sommertagen entstanden.....



Montag, 30. Juni 2014

Meine 26. Kalenderwoche



Mann, die erste Hälfte dieses Jahres ist schon wieder um! Aber dank meines Internet - Tagebuches und meinen Kalenderwochenbeiträgen, kann ich mir jederzeit in Erinnerung rufen, was ich an Schönem ( und auch weniger Schönem ) erlebt habe. Und ich tue das auch tatsächlich öfter!

Wenig Erfreuliches nimmt nach wie vor einen erheblichen Raum in meinem Leben ein, aber es gelingt  mir nach wie vor,  kleinen Fluchten einzuschlagen, und wenn es nur bis Ehrenfeld auf ein Eis mit dem Enkelkind ist:


Weitere "Erfreulichkeiten": der Himmel morgens wie abends und Blumen!

Und was sonst noch erfreut: Nachdem alle Formalitäten, die das Schuljahresende so verlangt, erledigt waren, konnte ich auch wieder ein bisschen nähen!

Das kleine M hatte diese Woche im Kindergarten "Dschungelwoche". Am liebsten wollte es sein Dschungelkleid deshalb jeden Tag tragen. Ich habe noch nach Resten des Dschungel - Jerseys in meinen Regalen gesucht & konnte tatsächlich schnell eine Kombination aus "Yara" in Caprilänge, Trägertop nach Lillesol Basics No. 18 und "Speedy" - Höschen zaubern. 

Am Freitag war dann ein Abschlussfest der "Dschungelwoche" im Kindergarten angesagt - der dritte Nachmittag in Ehrenfeld in dieser Woche! Wir wollten doch den ersten Auftritt des jüngsten Enkelkindes nicht versäumen.  Bei den anderen Enkeln haben wir solche Aufführungen immer genossen.

Die Kinder hatten Glück, dass sie ihr Spiel über die Erlebnisse eines Kindes im Dschungel mit ganz viel Musik & Bewegung noch im Trockenen aufführen konnten. Nach einer Stunde machten nämlich  kleinere Schauer der Feierlaune der Erwachsenen ein Ende....

Beim Samstagseinkauf musste ich im Supermarkt & unterwegs öfter den Kopf schütteln über die Auswüchse der Kommerzialisierung der Fußballleidenschaft - dafür fehlt mir so ganz der Sinn! 
Auf das abschließende Päuschen auf der schönen Rundbank um den zentralen Baum auf dem Platz meines 12tel Blicks musste ich anschließend allerdings verzichten, denn der erste Schauer des Tages kündigte sich mit Donnergrollen an.

Wegen des unbeständigen Wetters beschlossen wir, das Wochenende einfach ganz zu Hause zu verbringen und uns selbst zu verwöhnen:


Nähen gehört unbedingt dazu! Entstanden sind deshalb zwei "Lieselotte Hoppenstedts" für zwei Kolleginnen ( ja, es gibt dort auch andere als hier berichtet ) zum Abschluss des Schuljahres am kommenden Freitag. Gewünscht waren einmal Pfirsichfarben, einmal Orangetöne. Ich hoffe, es ist mir gelungen, den Geschmack der beiden zu treffen.

Der Herr K. hat an diesem Sommerwochenende übrigens sogar die Heizung wieder angeworfen.  Selbst solch warme Farben wärmen bei diesen Temperaturen nicht wirklich gut...