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Samstag, 5. September 2026

Meine 36. Kalenderwoche


"Es steht kein Windrad zwischen dir 
und einem Hausarzt. 
Der Bus, der nicht mehr fährt, 
fährt auch dann nicht wieder, 
wenn Deutschland 
aus dem Pariser Klimaabkommen austritt. 
Und in dem Programm, 
mit dem diese Partei regieren möchte, 
findet sich kein einziger Satz, 
der auch nur einen der 700.000 zurückholt,"
die seit 1990 Sachsen - Anhalt verlassen haben.
Das "... Bundesland, 
in dem es von allen am wenigsten regnet, 
in dem im Harz die Fichten reihenweise absterben 
und in dem die Bauern seit 2018 
mit der Dürre als Regelfall 
rechnen statt als Ausnahme."
Stefan A.K. Weichelt
"Man muss heute nicht viel tun, 
um in eine Schublade gesteckt zu werden. 
Manchmal reicht es schon, 
einfach ein anständiger Mensch zu sein."
Francesco S. Garita
"... ein Ozean verliert nicht seine Größe, 
nur weil jemand in ihn hineinspuckt... 
Beleidigen oder drohen ist keine Kunst. 
Das können auch kleine Kinder."
Ali Özgür Özdil


Was der einen ihre Blumen sind ( die Nachbarn sind wieder da! ), ist den anderen ihr Marzipan ( mag ich allerdings auch ).



Am Sonntag habe ich mal wieder seit langer Zeit meinem Näh-Hobby gefrönt ( ein Ergebnis zeige ich am Dienstag ) und die mozartschen Klavierkonzerte Nr. 21 & 22 gehört, die es glücklicherweise immer schaffen, mich aufzumuntern.


Am Dienstag sind wieder meine drei Madln bei mir "eingeflogen" und haben mir natürlich was aus Lübeck mitgebracht. Gelesen habe ich allerdings in dieser Woche Joseph Roth.


Viel fotografiert habe ich in dieser Woche nicht, zu viel Ablenkung durch meinen Besuch. Aber ich musste draußen auf der Straße mal nachschauen, warum nach so vielen Wochen auf der Baustelle die Nachbarschaft immer noch jeden Morgen durch den Krach der Schuttrutsche geweckt wird. Gerutscht ist auch meine Cent-Sammlung in einen entsprechenden Automaten im Supermarkt. Die Gutschrift ging an meine Enkelinnen. Mit denen wieder ein paar Tage verbringen  zu können, ist mein Erlebnis der Woche.




Per Post hat mich wieder ein sehr hübsches Präsent erreicht, diesmal von Leserin Claudia. Ich danke dir dafür auch noch einmal auf diesem Wege! 



In der Küche agierte am Freitag die große Enkelin und produzierte Pizzaschnecken. 



Die Jüngste  hingegen hat Pancakes  gemacht- ein besonderer Genuss, da mit viel Liebe gebacken.


Den Zweien sind wir beim Blumeneinkauf beim Nachbarn begegnet. Der Tag war sehr windig und drückend warm ( noch mal 28°C bei einem Taupunkt von 18°C ), drinnen war es angenehmer als draußen.


Ich komme noch einmal auf mein Webfundstück von letzter Woche zurück, als ich auf die ausfallenden, gewaltaffinen Ausführungen eines Rostocker Arztes in seinen Kommentaren in den social media aufmerksam gemacht habe. Ich gehe davon aus, dass in diesem Land jeder weiß - es sei denn er/sie sitzt in seinem/ihrem speziellen Kaninchenbau -, dass Menschen, nämlich Millionen von Juden, unter dem in unserem Land herrschenden Nationalsozialismus vergast und anschließend in Krematorien verbrannt worden sind. Und ich gehe auch davon aus, dass das von den heute lebenden, zivilisierten Menschen mindestens abgelehnt und mit Empörung wahr genommen wird. Denn genau auf diese Tatsachen hat der Arzt in Bezug auf bestimmte Menschengruppen in seinen Kommentaren angespielt. Mit verschlägt es bei so etwas - zumindest für eine gewisse Zeit - die Sprache ob einer solchen Ruchlosigkeit.

Darauf mit einem Gegenvorwurf á la "aber die Grünen" zu reagieren, versteh ich nicht. Einen solchen Tenor im Kommentar tue ich mir ( und allen anderen Leserinnen ) auch nicht weiter an. Wiederholen von solchen Behauptungen ist das billigste Propagandamittel der Welt, denn ein Social-Media-Feed ist nichts anderes als eine Wiederholungsmaschine. Wahr wird diese Aussage dadurch allerdings nicht, bleibt aber bei immer mehr Leuten hängen.

Ich weise in meiner Eingangsformel zur Kommentarfunktion meines Blogs eigentlich ausdrücklich darauf hin, wo meine Grenze ist, nämlich da, wo sachliche Kritik ausbleibt, unbewiesene Behauptungen aufgestellt und verleumderische wie persönliche Angriffe geäußert werden. Das ist keine Zensur, das ist Hausrecht, und es schont meinen Blutdruck. 

Mundtot machen lasse ich mich freilich nicht, wütend allerdings schon, leider. Da funktioniert dann auch bei mir die gewünschte Provokation, ist es ein rage bait auf NeudeutschUnd social media lieben das! Die Plattformen haben unsere Empfänglichkeit für negative Nachrichten zwar nicht erfunden, sie verstärken diese jedoch, weil sie sich messbar wirtschaftlich verwerten lassen. Zudem macht man so schnell und unkompliziert 'nen Spagat zu populistischer Parteipolitik. Ich hab's satt. Das überlagert nämlich schon mal das, was schön ist beim Bloggen durch die Möglichkeit der Kontakte zu Menschen in nah und fern.

Zum Glück hat mich mein Besuch von all dem Mist abgelenkt bzw. abgehalten.
                                                                                                       


Verlinkt mit Andrea Karminrots Samstagsplausch, "Niwibo sucht..."Annette/ Augensternwelt mit ihren Glücksmomenten, dem Mosaic Monday von Heidrun, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni 
Und wer ebensolche Freude an der Renovierung von Ricks Zuhause in London hat wie ich, hier ist die jüngste Episode nach 33 Tagen Arbeit zahlloser Helfer. Herzerweichend Ricks Reaktion auf sein instand gesetztes Schafzimmer!


Samstag, 18. April 2026

Meine 16. Kalenderwoche 2026

"Wer heute behauptet,
 die Geschichte des Faschismus in Deutschland 
sei ein abgeschlossenes Kapitel,
 der hat nicht verstanden, 
dass die bösen Geister von damals nicht 
in den Ruinen von Buchenwald geblieben sind. 
Sie warten darauf, in verunglimpfender Sprache, bösartiger Hetze, 
im dumpfen Ressentiment und in der alltäglichen Gleichgültigkeit 
wieder geweckt zu werden.
…..
Wer diese wertvolle Erinnerung ausblenden will, 
wer diese Zeit zu einem ‚Vogelschiss‘ herabwürdigen will, 
der greift unser Fundament an."
Hape Kerkeling in Buchenwald am 81. Jahrestag der Befreiung

"Zwischen wahr und falsch kann auch die Dunkelheit den Unterschied nicht auslöschen."

Gábor Schein, ung. Schriftsteller zur Wahl am 12. April





Am letzten Samstag machte ich mich mittags mit der Enkelin auf die Reise nach ihrem Zuhause in München, die Ferien gingen ja zu Ende. Im Proviant - wie die ganz Woche bereits - Erbsen in der Schote. Diesmal fuhren wir die Strecke über Würzburg bei blauestem Himmel und Sonnenschein.



Doch kein entsprechender Sonnentag am Tag darauf. Der Himmel zeigte sich betrübt & Wolken verstellten meinen geliebten Zugspitzblick, was zu unserer Stimmung nach den erneuten familiären Erschütterungen der vorangegangenen Donnerstagnacht passte. Jeder brauchte Rückzug: Die "Kleine" beschäftigte sich mit der Seifenherstellung, die "Große" mit der Recherche im US-Nationalarchiv zur NSDAP-Mitgliedschaft der Vorfahren, die Tochter mit Lernen, und ich habe gelesen. Auf Draußensein kriegte frau bei 10 Grad einfach keine Lust. ( Die Fotos davon sind - zusätzlicher Frust -  zusammen mit meiner SD-Karte verschwunden. )



Überhaupt das Wetter: ein wahrer Spielverderber bei meinem Kurzaufenthalt in M. Ebenso die MVG: Streik am Dienstag. Also hab ich mich Alltagsdingen zugewandt und der Kinderbetreuung und weiterhin gelesen. Gehört habe ich u.a. das Flötenspiel der Enkelin und den Körper-Blues, den die Tochter für den Unterricht einstudiert hat.. 



Ein kurzer Trip zum Viktualienmarkt musste aber für mich sein, um wieder die geschätzte Liesl Karlstadt zu sehen,...




... bevor ich am Mittwochnachmittag wieder nach Hause reiste. Dort erwartete mich am nächsten Morgen eine leuchtend blühende Terrasse ( und etwas selbst verursachtes Chaos im Haus ).




Aber bevor es letzterem an den Kragen ging, bin ich durchs Veedel...



...spaziert und habe mir die Haare schneiden lassen. Immerhin war es 20°C warm, da bummelt frau mit Genuss.


In diesem Frühjahr blühen wieder die Tulpen ganz wunderbar in den Töpfen, hatte ich doch im Dezember beim Pflanzen mit feinem Maschendraht den Plündereien von Mäusen oder Vögeln einen Riegel vorgeschoben. Auch die Gleditschie straßenseits vor meinem Badezimmerfenster treibt schon aus ( die großen Linden im übernächsten Hinterhof sind auch schon gut belaubt ).


Die für den Freitag angekündigten Temperaturen haben mich in meinen alten Schulbezirk getrieben, wo ich mal einen anderen Zugang zum Botanischen Garten gewählt habe, um auf Fotosafari zu gehen ( so viel dann zum Hobby ). Das Ergebnis gibt es morgen im Blog zu betrachten.


Diese Anlage ist im Frühjahr immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis für mich. Der krönende Abschluss war mal wieder die Einkehr bei "Dank Augusta".

Zuletzt mein Web-Fundstück der Woche - ohne große Worte: Es spricht für sich, oder?


Ich geh jetzt lieber den Lenz und seine Pracht genießen, statt weiter zu schreiben. Vorher verlinke ich mich noch mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday und den "Sonntags Top Sieben" bei Anni...

Macht et joot!
                                                   


Samstag, 11. April 2026

Meine 15. Kalenderwoche 2026

 "Wie jeder Historiker, der sich mit Gräueltaten befasst, 
weiß, gibt es so etwas wie 'bloß Worte' nicht.
Der Gedanke, 
eine ganze Zivilisation auszulöschen, 
bleibt bestehen, 
sobald er einmal ausgesprochen ist.
.....
Der US-Präsident 
hat die Welt bereits zum Schlechten verändert. 
Wenn wir nichts zu diesem Grauen sagen, 
lassen wir zu, dass es uns verändert."
Timothy Snyder 

"Und vielleicht, nur vielleicht, 
wäre es langsam an der Zeit, 
dass dieses Land versteht, 
dass Politik nicht dazu da ist, 
die bequemste Geschichte zu erzählen -
sondern die richtige. 
Selbst dann, wenn sie unbequem ist. 
Vor allem dann."
Christina Christiansen





Der Hase von Mano, der am Karsamstag noch durch den Briefschlitz fiel, ist so herrlich, den musste ich euch noch zeigen...



Die Jüngste bastelte mit ihrer Mama noch welche für den Kaffeetisch für das Treffen mit den Cousinen & Cousins.



Sie setzte auch auf Frühlingswärme draußen und richtete alles darauf aus, dass wir zusammen auf der Terrasse sitzen. 15 °C war dann doch allen noch etwas zu frisch.



Der Ostermorgen war noch frischer, dazu Windböen. Hat aber die Kinder nicht vom Suchen abgehalten.



Es gab jede Menge Eier, aber keine Hasen, wie man sieht.



Auf meinen Wunsch hin gab es am Ostersonntag den ersten Spargel aus Waldfeucht im Selfkant - wie immer ein Genuss! Die Enkelin war mit ihrem Palmwedel dagegen etwas zu spät dran...










Ein Erlebnis  besonderer Art war dann der Osterbrunch mit meiner Großfamilie am zweiten Feiertag.



Gesehen habe ich im Zoo endlich die kleinen Löwen, denn am Dienstag waren die angesagten Temperaturen ( 19°C) doch geradezu eine Einladung zu einem Zoobesuch. Aber auch das neugeborene Lämmchen hat die Enkelin & mich entzückt.


Schon von weitem gehört haben wir die Paviane auf ihrem 120 Jahre alten Felsen, denn dort stand die Fütterung an. ( Die Enkelin ist übrigens auch ein echtes Kletteräffchen. )

Wir bevorzugen zum Picknick Erbsen in der Schote! 



Am Tag darauf hat die Kindergartenfreundin der Tochter - deren kleine Tochter nun die Kölner Freundin meiner Enkelin geworden ist - das Mädchen auf einen Ausflug zum Drachenfels mitgenommen. Da konnte ich meinen Schnupfen etwas auskurieren. Gelesen habe ich ( nachvollziehbar bei diesem Sozialprogramm, finde ich ) in der zurückliegenden Woche kaum, nur ein wenig in dem Buch, das mir Sunni zu Ostern geschenkt hat. Zumindest das Hobby "Nähen" lag vollkommen brach in dieser Woche, fotografiert habe ich vor allem die Familie, bleibt also alles weitgehend privat.




Am Donnerstag waren wir "kulturig" ( O-Ton Enkelin ): Ich hatte schon rechtzeitig ein "Fenster" reserviert für den Besuch der Ausstellung von Yayoi Kusama hier im Museum Ludwig, die sich zu einem echten Renner entwickelt: 82.000 Besucher waren allein in den ersten drei Wochen vor Ostern zu Gast. Lange Schlangen auch bei unserem Besuch vor den "Infinity Mirror Rooms", in denen sich Licht, Spiegel und Muster scheinbar ins Unendliche fortsetzen.





Die 97jährige Künstlerin kann übrigens auch anders, nicht nur Polka - Dots.


Hinterher waren wir noch im offenen Atelier, und ich habe nach ewigen Zeiten mal wieder ne Collage gemacht. Wieder zu Hause haben wir die Graphic Novel über das Leben der Künstlerin gelesen und auch eine Kugel-Ecke eingerichtet...

... bevor es auf einen Spielplatz ging. Das Thermometer zeigte immerhin 22°C.

Über den schönen Tag hatte sich alsbald eine graue Wolke geschoben, und wir haben für einen lieben Menschen ein Licht angezündet. Im Andenken an ihn gab es zum Frühstück dann Croissants, und wir sind den Tag in Ruhe angegangen.


Welch Glück, wenn man Freunde hat, die einen abzulenken vermögen!

Meine Web-Fundstücke finden sich ein paar wenige wieder eingangs, der Rest steht auf digitalen Notizzetteln und liegt auf der Festplatte.

Bevor ich mich auf den Weg in ein besonderes Wochenende mache, wünsche ich euch schöne Frühlingstage!
                                                                                   


Verlinkt mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday und den "Sonntags Top Sieben" bei Anni...

Samstag, 4. April 2026

Meine 14. Kalenderwoche 2026

 "Make Lying Wrong Again"
Parole bei Anti-Trump-Protest

"Wenn die Eltern und die Lehrer 
die Hälfte wüssten von dem, 
was da los ist, 
hätten wir morgen alle keine Handys mehr. 
Deshalb halten wir dicht."
ein Schüler, der anonym bleiben möchte

 "Wenn die (Opfer) aber nicht mitspielen, 
wenn sie öffentlich machen, 
was ihnen geschehen ist, 
dann geht die digitale Gewalt erst richtig los. 
Aus einem Angreifer werden plötzlich sehr viele.
.....
Die Trolle sitzen in Amerika heute in der Regierung, 
angeführt von einem pöbelnden, shitpostenden Präsidenten, 
der sich daran ergötzt, 
seine Gegner öffentlich zu demütigen."
Philipp Bovermann


Hab ich schon mal geschrieben, dass es eine Freude ist, sich morgens ausgiebig pflegen zu können, zu schminken, sich etwas zum Anziehen auszusuchen, wonach einem ist? Und das ohne Zeitnot? So gestärkt startete ich in den letzten Samstag und war mittags draußen auf dem Rudolfplatz, auch wenn es nur 8°C hatte und zwischendurch regnete.



Gesehen:Die vielbefahrene Aachener Straße autofrei. Hat was! Für die "Fußkranken" stand übrigens kostenlos eine Rikscha für den Demonstrationszug über die Ringe und die Zülpicher in Richtung zum Aachener Weiher zur Verfügung.


"Licht aus!" hieß es bei mir zur "Earth Hour" zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr. Das Mondlicht war ein wenig magisch, die Klimakrise ist es beileibe nicht, sie gerät nur angesichts der vielen globalen Herausforderungen immer wieder in den Hintergrund. Dabei verschwindet sie aber nicht – im Gegenteil: Sie verschärft viele DIESER Krisen zusätzlich. Es ist das, was unserem Nachwuchs die größte Angst macht ( zu Recht, meine ich ). Wie können einem die eigenen Kinder & Kindeskinder so egal sein, frage ich mich. Ich klammere mich dann an solche Schönheit wie die der Tulpe, weil ich nicht weiter weiß, wie man die Politik zu fassen kriegt.

Anschließend an das Dunkel habe ich meine Osterpost erledigt und gelesen.


Die Post habe ich am Montag auf den Weg gebracht, genäht ( Hobby! ), zwei weitere Blumenkästen bepflanzt und in die Stadt gefahren, um Bankgeschäfte zu erledigen. Das war so ein richtiges Aprilwetter an diesem Tag. Zum Glück bin ich in keinen Schauer geraten.


Das Beste an der Sommerzeit ist, dass ich mich jetzt abends nicht mehr im Dunkeln von meinem Sport auf den Heimweg machen muss.





Drinnen war am Dienstag viel los: Vier Betten neu beziehen, Bad & Fußböden wischen -  puuh! Das ist inzwischen doch schon anstrengend für mich. Zwei Stunden später sind die gut gelaunten, munteren Münchner Madln ( die Bahn war pünktlich! ) wie ein Tsunami über mich hinweggerollt. So viel munteres Erzählen, Singen, Quatsch machen habe ich in minger Buud schon lange nicht so gehört!




Draußen auf der Terrasse wollte ich noch einiges vorher "aufhübschen". Doch Graupelschauer haben mir das "untersagt", und erst Mittwochmittag habe ich Sonne genug gehabt, um den Tisch & die Bank ( so leidlich: Schleifpapier alle ) abzuschleifen und zu ölen. Und dann kann alles Mögliche andere dran ( der Teppich! die Tulpentöpfe! die Tischdekoration - für alle, die meinen 12tel Blick der letzten Jahre vermissen. ). Vor allem aber die reichlich angematschten Blütenblätter der Magnolie kamen unter den Besen bzw. unter den Rechen bei tatkräftiger Unterstützung durch die Enkelin.


Die jüngere war für den Genuss zuständig und kreierte kleine würzig-süße Häppchen für mich.



DAS Erlebnis dieser Woche: Das Freundespaar in der Nachbarschaft konnte seinen 50. Hochzeitstag feiern. Ich habe einen Jasmin-Kranz dafür "aufgehübscht" und vorbeigebracht & mich mit ihnen gefreut, dass sie einander haben & so gut miteinander harmonieren nach all den Jahren.



Am Karfreitag habe ich meine Lieben dann, nachdem sie Eislaufen waren und eine Freundin zu Besuch gekommen ist, zum Essen außer Haus eingeladen. Meine "Zoodles" waren ein weiterer Genuss:




Web-Fundstücke habe ich, wie ja immer bei mir üblich, auch heute nur dem Post vorangestellt. Im Moment habe ich das alles so satt, was um uns herum geschieht und bin froh, dass ich in den nächsten Tagen in meiner großen Familie mit lauter wohlwollenden, gut erzogenen & liebenswürdigen Menschen "untertauchen" kann. Für die Vorbereitung der Feier heute Nachmittag habe ich jetzt noch einiges zu erledigen und lasse euch noch flück ein paar Ostergrüße da:


Verlinkt mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday und den "Sonntags Top Sieben" bei Anni...