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Samstag, 7. November 2026

Meine 45. Kalenderwoche 2026

"Menschlichkeit 
ist kein exklusives Privileg für Menschen, 
die unsere Weltanschauung teilen."
Christina Christiansen
"Wer denkt, ist nicht wütend." 
Theodor W. Adorno
"Taubenschach ist die Königsdisziplin der Debattenzerstörung."
Michael Ehlers, Kommunikationsexperte
"Jeder Idiot beherrscht den Kultur­kampf."
Armin Nassehi, Soziologe
"Die größte Lüge ist die, die wir uns selbst erzählen."
Netzfund


Nach einer frischen Nacht mit Temperaturen nahe der Frostgrenze leuchteten nun beide Hausbäume ganz schön braungolden. Ich hab mir den Duft von Zimt & Nelken ins Haus geholt und gebacken und währenddessen dieses Buch von Jennifer Teege gelesen. Darin berichtet sie, wie sie davon erfahren hat, dass ihr Großvater der sadistische Lagerkommandant von Płaszów, Amon Göth ,( der aus "Schindlers Liste" ) gewesen ist und wie sie dieses "Vermächtnis" zu bewältigen versucht hat. Sehr aufschlussreich! Ist online!



Am Nachmittag ging es dann zum Bahnhof, die große Enkelin für ihre Oma-Herbstferien in Empfang nehmen. Zu Hause gab's dann ein Stück von der Linzertorte - ein Genuss ( eigentlich immer 😆 )! Von der Halloween-Sause an der Haustür ist nur ein kleines Häufchen Süßkram übrig geblieben. Waren übrigens sehr nette Geister, die bei mir geklingelt haben!



Nachdem die große Enkelin zur Geburtstagsfeier ihrer Kölner Freundin am Sonntag abgedüst war, kam die jüngste Hexe mit ihrer Ma auch noch nach Köln. ( So oft wie in diesem Halbjahr haben wir uns sonst nicht gesehen, faktisch jeden Monat seit Juli. )




Für den Kölnbesuch gibt es immer wieder eine Liste an Vorhaben, die meine drei Madln "abarbeiten". Ich lasse mein Aquafitness-Training und das im Garten durch Laubrechen allerdings dadurch nicht ausfallen.


Unterstützung gab es draußen im Garten durch die große Enkelin, während die Jüngere drinnen für die Schule lernte. Mitte der Woche kam auch täglich Wind auf. Der half den Blättern von Magnolie & Wildem Wein beim "Absprung". Auch Wimpelkette & Terrassenteppich verzogen sich ins Haus, und der Außenwasserhahn wurde abgestellt. Der Sommer ist endgültig vorbei...


Erlebnis Eins: "Ene Besuch im Zoo" mit der Jüngsten.

 Neben geschätzten alten Bekannten....



... haben wir auch  "neue"  wie den schönen Wasserkudu/Sumpfbock und den Kronenkranich gesehen...

... oder das Geierperlhuhn Acryllium vulturinum.



Im Hippodom entspannten auch zwei Erdferkel unter der Wärmelampe. Herrlich schräg!


Die Nacktmulle Heterocephalus glaber hatten wir bislang auch noch nicht zu Gesicht bekommen. Ziegen hingegen gehören zum Dauerstreichelprogramm. 


Gehört haben wir ständig neben den Flamingos allerhand Baulärm: Die Dinosaurier wurden im Zoo abgebaut.



Die erste Frostnacht in dieser Herbstsaison bei uns in der Stadt gab es von Donnerstag auf Freitag mit minus zwei Grad.



Erlebnis Zwo der Woche: Am Freitag sind wir alle Viere zur Martinsfeier im Dom gegangen, und ich habe mit der Jüngsten am Morgen noch eine Laterne dafür gebastelt.



Vom Dom aus ging hinter dem Martin auf dem Pferd ein großer Zug zu seiner Kirche in der Altstadt.


Vor lauter Menschen waren die selbst gebastelten Laternen der Kinder kaum zu sehen.


In Groß St. Martin wurde noch mal gesungen, und für die Kinder gab es einen Weckmann, gespendet von einer Karnevalsgesellschaft.



Die Martinsgeschichte spiegelt für mich das wieder, was Christsein ausmacht. "Love Thy Neighbor" fand ja in den Vereinigten Staaten wieder mehr Gehör. Find ich gut ( neben der Liebe zur Heimat ).

(Web-)Fundstück/e gibt es diesmal keine: Ich hatte eine (fast) internetfreie Zeit ( mit Ausnahme des Blogs ). Jetzt, wenn dieser Post on the air geht, bin ich wieder mir alleine überlassen, setze mich an Andreas Kaffeetisch zum Samstagsplausch, verlinke meine Glücksmomente bei Annette/Augensternswelt, hab etwas Grau für "niwibo sucht...". Am Sonntag kommen dann noch der "Mosaic Monday" von Heidrun und die  "Sonntags Top Sieben" bei Anni dazu.

Habt ein schönes frisches Novemberwochenende!

                                                                         


Sonntag, 21. Dezember 2025

Monatsspaziergang Dezember 2025

Wie in den beiden Vorjahren nehme ich euch mit zu einem besonderen Friseursalon im Sechzigviertel. Drei Mal - da kann man doch fast schon von einer Tradition sprechen, oder? Ich wundere mich, dass S. immer wieder was ganz Neues einfällt, um ihre Schaufenster im Dezember zu schmücken. Schaut es euch an!

Auf geht es durch die Siebachstraße, die eher sommerlich geschmückt ist.


Aber das diesjährige Thema bei "Hairdresser on fire" hat auch was Sommerliches.
 
Nimm dir Zeit fürs Schauen & hab keine Angst vor "Augenkrebs". S. teilt den Ausspruch von Iris Apfel "Less is bore".





Der Salon hat ohnehin schon ein besonderes Flair ( und war auch im Film  "Der Buchspazierer" zu sehen ).












Muss frau drauf kommen: "Shower Puffs" als Seeanemonen oder so was ähnliches.




Bei solch glitzernden Seeigeln hätte ich keine Berührungsängste.


Muscheln gibt es auch. Natürlich in Pink!


Foliensterne bezaubern


Noch ein paar "Shower Puffs"







Ach, ist der süß!



Ich hab ganz nebenbei noch einen tollen Haarschnitt bekommen und Nachbarschaftsklatsch & Stories aus Kindergartentagen gab es außerdem dazu.



Ich hab mich gerne zwei Stunden unter Wasser getummelt. Ihr habt hoffentlich gestaunt über die vielen Ideen & euch beglitzern lassen. 

Den Post verlinke ich wieder mit Heike/3he fecit.

                                                                  

Samstag, 6. Dezember 2025

Meine 49. Kalenderwoche 2025

"Liebesbeziehungen sind das eine. 
Aber es gibt in dieser Welt noch so viel mehr. 
Liebe findet auch anderswo statt, 
in anderen Herzensbeziehungen."
Helene Bracht, Psychologin 
"Bildung ist in Deutschland kostenlos, bei manchen umsonst."
Netzfund
"... es gibt einen Unterschied zwischen Cancel-Culture 
und einer zehnjährigen Gefängnisstrafe."
Maria Aljochina, russ. Musikerin von Pussy Riot
"Die Rechtspopulisten brauchen kollektive Feinde, 
und wenn sie keine finden, dann erfinden sie eben welche."
Fintan O’Toole, brit. Autor


Seit Ende Oktober warteten 140 Tulpenzwiebeln von "meinem" Händler aus Burgerbrug/Noord Holland darauf, in Töpfe eingepflanzt zu werden. Bei 11°C und leichtem Sonnenschein fiel mir das am letzten Samstag nicht schwer, wurde aber auch höchste Zeit. Ich hatte nur ein Problem:




Im letzten Jahr hatte ich mir sündhaft teure Tulpenzwiebeln seltener Neuzüchtungen in England gekauft. Und die waren wohl so exquisit, dass irgendwelche Tierchen - ich vermute Mäuse - enormen Appetit drauf hatten und sich an ihnen, versteckt unter der von mir angelegten Laubschicht, gütlich taten. Als ich letztere entfernt hatte, waren lauter Löcher in der Erde & geblüht hat im Frühjahr so gut wie gar nichts. Das war bisher in all den Jahrzehnten nicht passiert. Ich musste mir also was überlegen: Ich habe mir feinmaschigen Draht gekauft und eine entsprechende Schere und jetzt alle Blumentöpfe "vergittert" und teilweise Ziegelsteine darüber gelegt. 



Ich hoffe, das hilft, denn ohne die Lieblingsblumen gefällt mir der Frühling gar nicht. Bei den Töpfen links & rechts von der Terrassentür habe ich dann noch Moos darüber drapiert.

Mein Adventskranz-Ensemble auf dem großen Tisch war auch schon fertig, ...



... und der große Stern hing auch endlich in der Kirsche. Mit einem Trick hat Oma den noch ohne Leiter im Geäst aufhängen können. Das erste & letzte Mal im Baum dekoriert habe ich ihn in der allerletzten Weihnachtssaison mit meinem Lebensmenschen. Deshalb war mir das eine Herzensangelegenheit, und ich habe morgens noch im Bett immer wieder gegrübelt, wie ich es anstelle, ohne zu verunfallen.

Am Abend war ich in der Nachbarschaft unterwegs, da zum Rotkohl-Essen eingeladen. Danke, liebe M.- A., lieber T.! Es war die Kochkunst wie die Unterhaltung betreffend ein Abend wie en famille.



Am Montag hatte ich letztendlich neun verschiedene Plätzchensorten auf dem Teller, und mein Bäckerengel hat mir einen besonders deutlichen Gruß geschickt. ( Vielleicht hat er sich auch bedankt, dass ich seinem geliebten Tochterkind backend etwas unter die Arme greife?  ) 



Obwohl ich ja hier etwas über diesen Weihnachtsmarkt gestänkert habe, bin ich noch mal drüber, weil ich etwas Bestimmtes gesucht habe - wieder erfolglos. Dafür habe ich auf der Hohe Straße endlich die Kniestrümpfe bekommen, für die online die Bestellung einfach nicht über die Bühne zu kriegen war.



Das erste, besonders  große  Postpaket brachte ich schon am Mittwoch auf den Weg. ( Leider hat es DHL wieder geschafft, für reichlich Stress für die Empfängerinnen zu sorgen 😡. ) 

An "meinem" Plätzchen wurde gleichzeitig mit dem Aufbau des Nikolausmarktes begonnen. Dem Markt habe ich ein weniger usseliges Wetter gewünscht als an diesem Tag. Hat wohl geklappt. Hatte trotzdem keine Lust hinzugehen...



Den größten Teil meiner Weihnachtspost habe ich erledigt, während ich auf jemanden warten musste. Kann ich also auch abhaken. Dann habe ich auf dem Küchenfenster einen Winterwald wachsen lassen. Klar, einmal Tafelkritzler, immer Tafelkritzler. Ich liiiebe diese Flüssigkreiden. Inzwischen ist es ganz schön stimmungsvoll bei mir zu Hause.

In dieser himmelsgrauen Woche freute sich frau über jeden Lichtstreif am Horizont. Ansonsten hilft viel Kerzenlicht. Die Lichttherapie soll ja eine wirksame Methode zur Behandlung von saisonalen Depressionen sein. Ich gönne mir also ganz viel davon.



Ein Motivationsschub - ach was, nicht nur einer! - hat mich in den zurückliegenden Tagen ganz viel erledigen lassen. Auch die Weihnachtspakete konnte ich dann schon freitags früh zur Annahmestelle schaffen, als es dort noch recht ruhig und alles flott  zu erledigten war.










Ingrid/Rosa Henne hat mir -  wie in den letzten Jahren schon - einen Adventskalender geschickt, da gibt es viele Geschichten & Ideen drin und zum Beispiel solche originellen Wörter zum Herauslösen, die die Gedanken schweifen lassen. Vielen, vielen Dank!

Andrea, die Zitronenfalterin, hat letztes Wochenende bei den Fotofragezeichen gefragt, was vielleicht ein nettes Geschenk wäre: Ich finde diese kleinen Tischlampen zum Aufladen genial und kriege nicht genug davon. Die beiden Weinroten hier waren ein echtes Schnäppchen, fehlten doch die Ladekabel. Davon habe ich mehr als genug, auch zufällig passende...

Um Andreas erste Frage beim Fotofragezeichen zu beantworten: "Dein Highlight der ersten Adventswoche?" Ich bin mehr als zufrieden mit meiner ersten Adventswoche. Deshalb ist der ganze Post meine Antwort auf die Frage. Ich habe vieles gemacht, was mir Freude bringt, aber auch Zeit mit Überlegungen bzw. Organisation von Dingen, Treffen, Festen verbracht, die anderen Freude machen könnten. Zum Beispiel habe ich die Wichtelauslosung für meine Familie übernommen, was immer ein Spaß ist für die anderen Beteiligten.

Obwohl ich auch viel herumgelaufen bin, hatte ich genug Lesezeit und solche, um ins Narrenkästl zu gucken. Besonders auf den großen Stern im Garten, um Weihnachten vor vier Jahren Revue passieren zu lassen. Und das inzwischen in der vergoldeten Version der Erinnerung....
                                                                                   


Verlinkt wieder mit dem Samstagsplausch, den Fotofragezeichen und dem Mosaic Monday.