Donnerstag, 22. Oktober 2026

Great Women # 474: Glückl von Hameln

Schon wieder 'ne Jüdin, könnte frau sagen. Mich hat sehr beeindruckt, aus einer so weit zurückliegenden Zeit etwas über ein alltägliches Frauenleben zu erfahren. Und meine heutige great women hat doch das erste Werk jüdisch-deutscher Literatur verfasst, das wir kennen, und ihr Leben darin geschildert. Mein Post könnte uns vielleicht auch helfen, Informationslücken zu schließen. Die Frau, um die es heute geht, ist Glückl von Hameln...
Modell von Hamburg
in der Zeit der Glückl von Hameln
CC BY-NC-ND 4.0

"Die ganze Welt ist voll Pein, ein jeder find't das Sein."  

... die eigentlich Glikl bas Judah Leib ( hebräisch גליקל בת יהודה לייב ) heißt und vermutlich 1645 ( manchmal heißt es auch 1647 ) bzw. im Jahre 5407 nach Erschaffung der Welt in Hamburg auf die Welt gekommen ist. Wie ihr Name schon andeutet, ist sie die Tochter ( = Glikl ) des Judah Leib ( ( jiddisch für "Löwe" ), auch unter dem Namen Judah Joseph ben Nathan bzw. Juda Lob Pinkerle oder Staden geführt, bei ihrer Geburt schon fünfzig Jahre alt. Sie wird in eine wohlhabende aschkenasische Familie hineingeboren, denn der Vater ist als Kaufmann erfolgreich: Judah Leib macht "Geschäfte mit Edelsteinen und andern Sachen, wie ein Jude, der von allem etwas nascht." ( Quelle hier )

Als Aschkenasen oder Aschkenasim bezeichnet man die Nachfahren jener jüdischen Gemeinschaften, die sich im Mittelalter ab dem 9. und 10. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum, besonders in den Zentren Mainz ( ab 917 ), Worms und Speyer ( ab 980 ) niedergelassen haben ( die Gemeinde von Köln ist  sogar die erste, im Jahr 321 n. Chr. belegte jüdische Gemeinde ). Der häusliche Bereich von aschkenasischen Juden ist eine ganz eigene Welt, nach religiösen Vorschriften und überlieferten Sitten geregelt, gewesen. Juden wie Nichtjuden haben zwar täglich Umgang miteinander gehabt und dennoch ist die Stimmung unter den Hamburger*innen immer leicht umgeschlagen. Immer dann nämlich, wenn "von den Kanzeln, den Stätten öffentlicher Verkündigung, Hetz- und Schmähreden lutherischer Geistlicher die Juden als Gottesmörder geißelten und ihre Entfernung aus der Stadt verlangten", so Ingrid Grolle an dieser Stelle.

Die Mutter Glückls ist Beila (Bele) bas Nathan, geborene Melrich oder Mehlreich, ursprünglich aus Ellrich im heutigen Thüringen und viel jünger als ihr Ehemann. Ihre Familie hat u.a. in Detmold gelebt, von wo sie auch wieder vertrieben worden und somit in Altona gelandet ist. Beila ist Judah Leibs zweite Ehefrau und die erste, mit der er leibliche Kinder bekommen hat, wahrscheinlich einen Sohn und vier Töchter. Vor der Ehe ist Beila eine versierte Klöpplerin von Gold- und Silberspitzen gewesen und hat darin andere Mädchen unterwiesen. Auf diese Weise hat sie für sich & ihre verwitwete Mutter den Lebensunterhalt erarbeitet.

Synagoge in Altona, 1770 erbaut,
vor 1930 gemalt
Als Glückl geboren wird, ist Hamburg eine von drei Schwesternstädten, den sog. Dreigemeinden, zusammen mit Altona und Wandsbek. Hamburg hält eine Zeit lang eine wichtige Rolle inne im jüdischen Leben und ist Sitz berühmter Rabbiner. Europa ist in jenen Jahren vom Dreißigjährigen Krieg verwüstet worden, der nun eigentlich auf sein Ende zugeht. 

Nach Glückls Geburt im Jahr 1646 werden alle Juden aus Hamburg vertrieben und lassen sich im nahe gelegenen Altona, das zu Dänemark gehört und eine Viertelstunde entfernt ist, nieder. In Altona hat es bis dahin erst ca. 25 jüdische Haushalte gegeben, aber eine Synagoge und einen Friedhof. Der dänische König stellt den Juden "gute Schutzbriefe" aus. Die Altonaer Juden sind - wie die meisten in Hamburg auch - Sepharden von der iberischen Halbinsel, die Glückl als Portugiesen bezeichnet, und die rechtlich besser gestellt sind als die Aschkenasim.

Die Altonaer Juden erhalten gegen eine Gebühr Pässe, mit denen sie vier Wochen lang täglich tagsüber ihren Geschäften in Hamburg nachgehen können, um abends vor Toresschluss heimzukehren, wobei sie unterwegs immer wieder Opfer des Judenhasses werden.

Als Glückl elf Jahre alt ist, rückt die schwedische Armee, die mit dem Dänenkönig Krieg führt, von Norden her vor und treibt die Juden wieder zurück nach Hamburg, illegal, da ohne Passierschein, wo sie notdürftig bei anderen jüdischen & nichtjüdischen Mitbürgern unterkriechen müssen. Eine Synagoge haben sie dort auch nicht und ihre Gebetsversammlungen in Privatzimmern dürfen dem Rat der Stadt nicht zu Ohren kommen, werden aber stillschweigend geduldet. Grund für das Wegschauen: die wirtschaftliche Effektivität der  jüdischen ( überwiegend sephardischen ) Kaufleute, die höchst bedeutsam für Hamburgs Handel und Schifffahrt ist. Deren gute Handelskontakte tragen nämlich dazu bei, dass Hamburg nach und nach zu einer Drehscheibe des Warenim- & -exports wird.

Das Mädchen Glückl besucht unterdessen sogar drei Jahre lang eine Cheder, eine traditionelle jüdische Elementar- und Religionsschule, und lernt die Tora gut kennen. Das ist bemerkenswert, denn diese Form der Unterrichtung ist in der Regel nur Jungen vorbehalten. Mädchen lernen meist bei den Müttern nebenher. Glückl ist auch in der Midraschliteratur bewandert, in einem speziellen deutschen Dialekt geschrieben, der sich später zur jiddischen Sprache entwickeln wird.

"Ich bin noch ein Mädchen von kaum zwölf Jahren gewesen, da hat mich mein Vater schon verlobt und ich bin ungefähr zwei Jahre verlobt geblieben. Meine Hochzeit war in Hameln. Meine Eltern fuhren mit mir und einer Hochzeitsgesellschaft von etwa zwanzig Personen dorthin. Damals gab es noch keine Postwagen [auf dieser Strecke]; so mußten wir uns von Bauern Wagen mieten bis gen Hannover. Sobald wir nach Hannover kamen, schrieben wir nach Hameln, sie sollten uns Wagen nach Hannover schicken."

Zur Enttäuschung von Glückls Mutter schickt man ihnen Bauernwagen, gezogen von eher kränkelnden Pferden entgegen, auf die sie notgedrungen aufsteigen, um zum Festmahl am Abend in Hameln zu sein. Der künftige Schwiegervater bittet um Verzeihung: "Hameln ist nit Hamburg, wir haben hier keine Kutschen, wir sind schlichte Landleute." Der künftige junge Ehemann ist Chajim von Hameln, auch Hein Goldschmidt geheißen, ein Verwandter des Kaufmanns Chajim Fürst, des reichsten Mannes der Gemeinde in Altona. Als Mitgift bekommt das Mädchen 2000 Reichstaler: "... das war damals eine große Mitgift."

"Ich war damals ein junges Kind, das in aller Lust auferzogen war, und mußte nun in meinem jungen Alter von Eltern, Freunden, allen Bekannten, von einer Stadt wie Hamburg fort in eine Kleinstadt, wo nur zwei jüdische Familien wohnten. Und Hameln ist an sich ein lumpiger, unlustiger Ort. Aber das alles habe ich für nichts geachtet gegen die Herzensfreude, die ich von der Frömmigkeit meines sel. Schwiegervaters hatte."

Ihr Schwiegervater Joseph von Hameln ist während des Dreißigjährigen Krieges in die Stadt gekommen. Er handelt vor allem mit Getreide und besitzt ein Haus in der Fischpfortenstraße. Er verkörpert das traditionelle Bild des Juden, der Handel UND jüdische Gelehrsamkeit verbindet, wie es in der jüdischen Oberschicht damals verbreitet gewesen ist. Die Bürger der Stadt ersuchen öfter den Rat, man soll die beiden jüdischen Familien, die damals in Hameln leben, "herauslassen" oder ihnen wenigstens eine große Geldbuße auferlegen. Durch ihren Getreidehandel nähmen sie nämlich den anderen Einwohnern das Brot weg ( sic! ). Der Rat bleibt taub auf diesem Ohr.

"Hameln war kein Ort der Handelschaft", so Glückl, auf die bloßen Geldgeschäfte mit den Landleuten will sich ihr Ehemann nicht beschränken. So zieht man bereits nach einem Jahr im Haus der Schwiegereltern nach Hamburg und lebt dort bei ihren Eltern, während Chaijm erste Erfahrungen als Kaufmann sammelt. Glückls Vater hat sich nach damaliger Sitte schriftlich verpflichtet, dem jungen Paare zwei Jahre lang Wohnung und Kost zu geben.

"Damals war das Geschäft mit Juwelen noch nicht so stark wie jetzt und Bürger (=Ehepaare) und Verlobte bei Nichtjuden haben wenig oder gar keine Juwelen getragen. Die Mode war damals, daß sie rein goldene Ketten trugen, und wenn man etwas schenken wollte, so ist es in Gold gewesen. Obzwar daran nicht so großer Verdienst wie an Juwelen war, so war doch dieses meines Mannes erstes Geschäft, daß er mit Gold gehandelt hat." 

In Hamburg wird die blutjunge Ehefrau zum ersten mal schwanger - fast gleichzeitig mit ihrer Mutter. Und so kommt es, dass sie das Wochenbett miteinander verbringen, nachdem sie ihre erste Tochter Ziporra 1662 zur Welt gebracht hat und die Mutter wenige Tage später ihre kleine Schwester Riwka. Wie so oft in ihren Erzählungen weiß sie auch dazu eine nette kleine Anekdote zu berichten.

Weil es doch etwas eng im Elternhaus wird, mietet man ein "hübsches Häuschen" für 50 Taler das Jahr und zieht mit Magd und Knecht ein. 

"Als meine Tochter Ziporra zwei Jahre alt gewesen ist, bin ich wieder ins Kindbett gekommen mit meinem Sohn Nathan. Was für eine Freude mein sel. Mann da hatte und was für ein schönes Beschneidungsfest er ausgerichtet hat..."
Die beiden führen eine glückliche, partnerschaftliche Ehe. Und wenn Chaim, der inzwischen einen Perlen- und Juwelenhandel betreibt, auf Reisen gehen muss, führt die junge Ehefrau in der Zwischenzeit das Geschäft in Hamburg alleine. Sie ist auch seine einzige Ratgeberin. 

Während Glückl mit ihrer Tochter Mate im Kindbett liegt, bricht in Hamburg die Pest aus. Die trifft auch jüdische Familien ( 150 Tote sind für diese Epidemie verbürgt ) und viele siedeln wieder nach Altona zurück. Glückls Familie weicht allerdings zu den Schwiegereltern nach Hameln aus. Auf dem Weg dorthin machen sie Station in Hannover, um bei einem Schwager das Laubhüttenfest zu feiern. Als sie bei ihrer ältesten Tochter ein Geschwür unterm Arm entdeckt und um medizinische Hilfe bittet, diagnostiziert eine polnische Heilkundige die Erkrankung an der Pest. Daraufhin will man die Familie vertreiben: "Wenn das zutage kommen sollte, wenn Seine Hoheit unser Herzog davon erfährt, daß man in seiner Residenzstadt so etwas hat, was sollte das für ein Elend geben!" 

Hameln
(1654)
Der Familienrat beschließt, dass das kleine Mädchen zusammen mit einer Magd, in Lumpen gekleidet, in ein nahes Dorf geschickt wird und dort unterkommen soll, indem eine etwas fantastische Geschichte erzählt wird. Die Festlaune der Familie ist dahin und es wird viel geweint - auch von den Männern! Das Kind ist aber gesund & munter, und so geht es doch weiter nach Hameln, wo die Entwicklung in Hamburg abgewartet wird. Briefe von dort werden zur Sicherheit zwei-, dreimal ausgeräuchert.

Trotz all der widrigen Umstände versucht Glückls Mann und sein Handelsagent, ihr Geschäft mit Perlen aufrechtzuerhalten. Doch der Verkauf lässt sich nur unter Verlusten tätigen, und das Ehepaar kommt zu der Erkenntnis, dass man das erste Angebot am besten gleich annimmt. Schließlich kann man nach Hamburg zurückkehren; die Schilderungen Glückls in ihren Erinnerungen geben einen lebhaften Eindruck davon, wie mühselig das Reisen zur damaligen Zeit gewesen ist. Auch zeigen ihre Aufzeichnungen, wie schwierig das Handeltreiben ist. Sie schreibt: "So haben wir bei den Reisen immer viel Sorge und Schrecken gehabt und ich hätte gern gesehen, daß wir es so eingerichtet hätten, daß mein Mann hätte zu Hause bleiben können."

Um alles etwas einfacher zu machen, führt Glückl Gespräche über ein Kompagniegeschäft mit Juda Berlin, dem späteren Hofjuwelier des Großen Kurfürsten, Friedrich Wilhelm von Brandenburg aus dem Haus Hohenzollern, und setzt entgegen der Bedenken ihres Ehemannes einen Vertrag auf, der zehn Jahre gelten soll. Darin wird geregelt, das jährlich abgerechnet und die Geschäftsgemeinschaft aufgekündigt werden kann, wenn nicht wenigstens 2000 Reichstaler pro Jahr verdient werden. Ihr Mann solle ein- oder zweimal mit Juda nach Amsterdam reisen und ihn über alles unterrichten, was den Einkauf anbelangt. Doch Glückls Mann hat immer wieder Zweifel an der Sache, und schließlich geben sie die Geschäftsgemeinschaft wieder auf, nachdem sich alles nicht rentiert. Einblick in die komplizierten gerichtlichen Auseinandersetzungen ( bei Vermögensstreitigkeiten nimmt sich jede der Parteien einen Richter und beide zusammen wählen einen dritten Richter, die dann gemeinsam zu entscheiden haben ) gewährt sie in ihren Erinnerungen. Abschließend dazu schreibt Glückl :
"Der liebe Gott aber, der unsere Unschuld gesehen, hat uns, ehe vier Wochen vergangen sind, ein so gutes Geschäft beschert, daß wir unsern Schaden fast wieder eingeholt haben. Mein Mann hat auch nachher mit Juda Berlin in guter Einigkeit und Vertraulichkeit gelebt." 
Überhaupt, so stellt sie fest, haben sie allen, die mit ihnen Geschäfte gemacht haben, zu großem Reichtum verholfen, "aber die meisten ohne Vergeltung, wie es so der Lauf der Welt ist." 

Die kleine Mate stirbt in ihrem dritten Lebensjahr, Glückl "in guter Hoffnung" mit ihrer Tochter Hanna.  Alle zwei, drei Jahre bringt sie bis 1686 ein weiteres Kind zur Welt, da ist sie dann über vierzig Jahre alt. Sechs Söhne und sechs Töchter werden es sein, die das Erwachsenenalter erreichen. Inzwischen gelingen ihre Handelsgeschäfte immer besser, und die Familie gehört zu den wohlhabenderen Juden in Hamburg, so erfolgreich & respektiert, dass sechs ihrer Kinder in die besten jüdischen Familien Deutschlands werden später einheiraten können.

Brautpaar unter dem Trauhimmel
Die erste ist Ziporra, die mit zwölf Jahren für heiratsfähig angesehen wird. Als künftiger Ehemann ist Moses Kosman ben Eliah in Emmerich, der Sohn des Elias Cleve Gomperz, ein sog. Brandenburger Hofjude, mittels "Schadchen" (=Heiratsvermittler) ausgemacht worden. 2200 Reichstaler in holländischem Geld sind als Mitgift ausgehandelt. Bei der prunkvollen Hochzeit anderthalb Jahre später sind auch der spätere Brandenburger Kurfürst und preußische König Friedrich und der Statthalter von Kleve, Moritz von Nassau, anwesend. Glückl selbst hat ihren jüngsten Säugling dabei.
"Viele Leute haben es nicht glauben wollen; es ist sogar viel Geld auf der Börse darüber verwettet worden, ob die Heirat stattfinden würde. Denn Elia Cleve ist ein sehr reicher Mann gewesen und hat den Namen gehabt, 100 000 Reichstaler oder mehr zu besitzen, was auch die Wahrheit war."

Nach der Feier mit einer illustren Gesellschaft reist Glückl mit ihrem Mann nach Amsterdam, wo sie vierzehn Tage bleiben und anschließend - für sie das erste Mal - mit einem Schiff übers Meer bzw. den Dollart, die Bucht im Mündungsgebiet der Ems, überqueren. Die Seekrankheit macht ihr so zu schaffen, dass sie sich in "Todesnot" fühlt. Weiter per Schiff nach Hamburg können sie nicht reisen, denn die offene See ist voller Kaperschiffe. Doch auch auf dem Landweg lauert viel Militär herum. Sie können also nur mit Hilfe eines Passes, ausgestellt von einem General, und in Begleitung eines Offiziers als Salveguardia weiter kommen. Glückl muss sich auf Geheiß ihres Mannes auch sicherheitshalber in Lumpen kleiden. Angekommen in Oldenburg, will der Kutscher dann nicht mehr weiter und nur für "teures Geld"  können sie die Fahrt nach Hannover fortsetzen, wo sie "die Pflicht der Elternverehrung erfüllen und die Festtage" ( das Laubhüttenfest ) bei den Schwiegereltern verbringen können. Den Preis für diese Reise - 400 Taler - findet Glückl  erwähnenswert.

Während sie noch mit ihrer Tochter Esther (1677) niederkommt, wird bereits die Hochzeit des ältesten Sohnes arrangiert, der bereits die Geschäfte in Stettin betreibt. Seine Braut ist die Waise Mirjam Bali aus Hamburg. Deren Vater selig hat unter den Juden und Nichtjuden der Stadt einen sehr guten Namen und ist viele Jahre bis zu seinem Tode Vorsteher ihrer Gemeinde gewesen und "4000 Taler Banco war auch eine schöne Mitgift". 

Immer wieder muss sich das Paar Glückl-Chaim mit Betrügereien und Übervorteilungen herumschlagen und hinnehmen, dass sie beim Bankrott anderer Geld einbüßen. Glückl sorgt sich mehr darum, dass sie ihren "ehrlichen Namen" verlieren, so dass sie "vor Gram darüber ganz krank" wird. Ihr Mann, der auf seiner Reise nach Frankfurt Halt in Harburg macht, trifft auf einen Freund, einen Philosophen, der ihm seinen Kummer ansieht und sagt:

"Nun, mein guter Freund, wenn du willst, komme mit mir auf das Dach; so will ich dir alle Häuser in der ganzen Stadt zeigen und will dir sagen, was für Leiden und Unglück in einem jeden Hause steckt, und wenn es dir beliebt, so wirf deine Leiden zwischen die andern Leiden hinein und nimm dir eins heraus; vielleicht kannst du etwas finden, was dich befriedigt."

Welch Form der Lebens- & Alltagsbewältigung! Wahrscheinlich würde man das heute Resilienz nennen, die Juden unbedingt brauchten, um mit den Widrigkeiten & Unsicherheiten ihres Lebens in einer  durch und durch antijüdischen Gesellschaft klar zu kommen.

Dreißig Tage nach dem Tod ihres Vaters, der sie sehr trifft, bekommt Glückl wieder einen Sohn, dem sie seinen Namen - Loeb - gibt - ein Schreikind würde man heute sagen, ihr aber in dieser Lage ein großer Trost. Ihre eigene, 44jährige Mutter bleibt mit drei noch unverheirateten Kindern zurück. Die Juwelen, die ihr Vater hinterlassen hat, werden von Chaim von Hameln mit einem Schwager auf einer Auktion verkauft, um Geld für die Hochzeiten dieser Halbwaisen zu erhalten. Die Mutter selbst bleibt lieber  für immer im Witwenstand.

Auch in Glückls eigener Familie wird weiter verheiratet & geboren: Zunächst Hanna, dann wird die noch sehr junge Esther verlobt, der Sohn Joseph kommt auf die Welt ( mit braunen Flecken, was wieder Glückl eine Anekdote wert ist ) und bald darauf ist die inzwischen Dreißigjährige schon wieder schwanger. Dieses Kind lebt jedoch nur kurz.

"Danach bin ich mit meiner Tochter Hendelchen ins Kindbett gekommen, zwei Jahre danach mit meinem Sohn Samuel, dann mit meinem Sohn Moses, meiner Tochter Freudchen und meiner Tochter Mirjam; diese beiden Jüngsten haben ihren Vater nicht viel gekannt."

Grabstein des Chaim von Hameln

Glückl schreibt sehr wohl darüber, was ihr der Kinderreichtum für eine Last gewesen ist, aber auch wie wohl ihr gewesen ist, "wenn ich meine Kinderchen 'wie Oelbaumschößlinge um meinen Tisch' sitzen hatte." 

Ihr Mann ist von eher labiler Gesundheit und wird immer wieder auf Reisen krank, und so vermutet sie, hat er es besonders eilig, seine Kinder unter den Trauhimmel zu kriegen. Der Sohn Mordechai soll nach seiner Eheschließung mit Breindl, Tochter des Moses ben Nathan aus Hamburg, noch zwei Jahre lang auf Kost & Logis bei den Eltern wohnen - doch da "ist Gottes Zorn über uns gekommen und er hat mir mein Liebstes entrissen." Am 16. Januar 1689 ist das der Fall ( oder nach jüdischer Zählung im Jahr 5449 ) und Chaims Leistenbruchleiden verschlimmert sich infolge eines Sturzes derart, dass keiner der zahlreichen Ärzte weiterhelfen kann, und er stirbt. Glückl fühlt sich in Elend zurückgelassen.
"Meine liebe Mutter und meine Geschwister haben mich getröstet; aber mit solcher Tröstung ist mein Leid nur alle Tage größer geworden und es ist damit nur Oel ins Feuer gegossen worden, so daß die Flamme noch größer geworden ist. Solcher Zuspruch und solche Tröstungen haben zwei bis drei Wochen gedauert; dann hat man mich nicht mehr gekannt und gerade diejenigen, denen wir große Wohltaten erwiesen hatten, haben sie uns mit Bösem vergolten, wie es so der Lauf der Welt ist."

Nach den vorgeschriebenen dreißig Tagen der Trauer macht sie sich an die Geschäftsbücher und an einen Kassensturz: 20 000 Reichstaler Schulden! Das hat sie allerdings gewusst und sie ist nicht bange, damit klar zu kommen. Sie lässt ihren Schwager den Wert ihrer Waren taxieren. Und der meint, sie haben alles zu billig angesetzt, da müsse man ja bankrott machen! Sie veranstaltet eine Auktion und kann ihre Schulden vom Erlös bezahlen und ihre Barschaften gegen gute Zinsen weiter verleihen. Eine weniger glückliche Hand beweist sie bei der Verheiratung ihres noch sehr jungen Sohnes Loeb nach Berlin, denn der Vater der Braut bricht die Verlobungsvereinbarung. Und der Sohn selbst scheint auch recht gutgläubig gewesen zu sein und lässt sich übers Ohr hauen. Glückl kommt für seine Schulden auf.

"Mein Sohn Loeb ist nun wieder nach Berlin gereist und hat angefangen wieder ein bißchen zu quackeln und zu handeln; er hat ein Loch zugestopft und ein anderes wieder aufgemacht, wie es solche Leute tun, und hat immer gemeint sich zu helfen."

Glückl selbst hat sich zu einer sehr erfolgreichen Geschäftsfrau weiterentwickelt: Jeden Monat kann sie für mehr als fünfhundert oder sechshundert Reichstaler Waren verkaufen und ein eigenes  Gewölbe in Hamburg unterhalten. Sie betreibt Handel mit Paris, Amsterdam, Wien, Leipzig, Berlin und Metz und ist nun auch selbst häufig auf Reisen. Neben dem Diamanten- und Perlenhandel lässt sie in Hamburg Strümpfe herstellen. Regelmäßig besucht sie, meist unterstützt von ihrem Ältesten, die Messen in Braunschweig, Leipzig und Frankfurt. Ein gefährliches und für eine Frau höchst ungewöhnliches Unterfangen, zumal sie manchmal auch nur mit ihrem fünfzehnjährigen Sohn unterwegs ist.

Metz um 1700
Vierzehn Jahre vermeidet sie, wieder in den Ehestand zu treten, obwohl ihr immer Partien vorgeschlagen worden sind. "Solches war dem großen Gott nicht wohlgefällig und er hat mich wegen meiner Sünden veranlaßt mich zu dieser Partie zu resolvieren." 

Mit dieser Partie ist Glückls Eheschließung 1770 mit dem etwa 60jährigen Witwer Hirsch (oder Cerf) Isaac Levi Rabbin gemeint, einem reichen Bankier und Gemeindevorsteher in Metz, auf Empfehlung ihres Schwiegersohnes, Moses Krumbach, ebenfalls Gemeindevorsteher. Der Mann wird ihr als zuverlässig und ehrlich beschrieben. Ohne dass sie den Bräutigam vorher persönlich kennengelernt hat, lässt sie sich darauf ein. Sie hofft auf ein behagliches Alter, nachdem alle Kinder bis auf ihre Jüngste, Miriam, verheiratet sind. Die Verlobung muss heimlich geschehen, denn der Hamburger Rat hätte ihr ein ordentliches "Abzugsgeld" abverlangt.

Doch es kommt alles anders: Die schwere Erkrankung ihres kleinen Enkelchens in Metz ist der erste Sturm, den sie in dieser Stadt aushalten muss. Danach geht der neue Mann alsbald bankrott. Nur die Mitgift für Miriam kann Glückl retten, was umso erstaunlicher ist, als bei der Eheschließung das Vermögen der Frau auf den Ehemann übergeht. Das Paar ist nun auf die Unterstützung seiner Kinder angewiesen. Glückl handelt nebenher noch etwas mit Juwelen, muss aber nach seinem Tod 1712 auf die Annehmlichkeiten und Mittel verzichten, die ihr ihr früheres Leben erleichtert haben. Zunächst lebt sie bei Verwandten und zieht 1715 trotz innerer Widerstände zu ihrer in Metz lebenden Tochter Esther, wo sie 1719 die Niederschrift ihrer Erinnerungen, die sie bereits 1699 begonnen hat, abschließt. 

Glückl von Hameln stirbt am 19. September 1724 im hohen Alter von 79 Jahren im Haus ihrer Tochter Esther.

Leopold Pilichowsky 
"Bertha Pappenheim im Kostüm der Glikl bas Judah Leib."
Als fromme jüdische Frau, nur mit den Kenntnissen der Midraschliteratur ausgestattet, ist Glückl nicht zur Schriftstellerin prädestiniert gewesen. Ihre Memoiren verfasst sie, um "die melancholischen Gedanken, die [sie] in vielen schlaflosen Nächten plagten, zu unterdrücken und zu vertreiben" und ihren Kindern und deren Nachkommen die Lebensgeschichten ihrer Eltern und ihrer Familie zu vermitteln, also nur für den privaten Gebrauch ihrer Nachkommen. Glückl benutzt dafür hebräische Lettern in dem Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts noch gebräuchlichen judendeutschen Idiom ( auch west- oder altjiddisch genannt ) Sie gilt damit als erste schreibende Jüdin der deutsch-jüdischen Geschichte. Ihr Originalmanuskript ist nicht erhalten geblieben, nur in einer Abschrift auf Pergament ihres Sohnes, dem Rabbiner Moses Hameln Goldschmidt. Es gibt keine mit den Memoiren der Glückl vergleichbaren Quellen für diese Zeit. Sie sind & bleiben einzigartig. Zudem geben diese Memoiren eine Einführung in ihre spirituelle Welt und sind ein Manifest ihrer Religiosität.

Der Budapester Gelehrte David Kaufmann ediert 1896 die "Sichrojnes maras Glikl Hamil" ( auf Deutsch: "Erinnerungen der Frau Glikl Hamil" ) in jiddischer Sprache ( Alt- oder Westjiddisch wird zur Zeit dieser Veröffentlichung von der breiten Öffentlichkeit nicht mehr verstanden ). Es ist die österreichische Frauenrechtlerin Bertha Pappenheim, eine entfernte Verwandte Glückls ( ihre Mutter war eine geborene Goldschmidt ), und der Lehrer an der Israelitischen Realschule in Fürth, Alfred Feilchenfeld, die sie 1910/13 in deutscher Übersetzung herausgeben. Die Pappenheim lässt sich sogar 1925 von Leopold Pilichowski im Kostüm der Glückl malen.

Das Jüdische Museum Berlin hat der hamburgischen Kauffrau ein Kapitel in der bis 2017 gezeigten Dauerausstellung gewidmet und anhand ihres Lebens die Schwierigkeiten vor der Jüdischen Emanzipation, der Integration der Juden in die Nation, aufgezeigt. Seit 2016 gibt es in Hamburg-Altona-Nord eine Glückel-von-Hameln-Straße.

                                                                                     


Auch heute wieder Hinweise auf Frauen, die in diesen Tagen einen Gedenktag hatten
und über die ich geschrieben habe:

Sonntag, 18. Oktober 2026

Monatsspaziergang Oktober 2026

Vor mehr als zwei Wochen hat mich eine ehemalige Schülerin aus meiner allerersten Klasse von vor fünfzig Jahren zu einem Ausflug zu einem meiner liebsten Plätze am Niederrhein abgeholt: Zons ( mir vor meinem Umzug nach Köln auch unter dem Begriff "Feste Zons" bzw. "Feste Friedensstrom" bekannt ). Dort war ich zuletzt nämlich im Winter 2023 und hatte ihr gegenüber mal den Wunsch geäußert, wieder hinzukommen bei freundlicheren Temperaturen. Das war nun der Fall, an einem zum Herumlaufen wohltemperierten Tag.

 

Vom Parkplatz ging es aber erst einmal über den Deich...


... zum Rhein, der noch immer wenig, wenig Wasser geführt hat.


Hinter vielen großen Bäumen versteckt: der rechteckige Zollturm. Als Zollfeste "Friedestrom" ist Zons im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts geschaffen worden und hat Stadtrechte bekommen. Es gibt aber Belege, dass dort schon eine merowingische Siedlung im 7. Jahrhundert vorhanden war und ein Fronhof des Kölner Erzbischofs zu Beginn des 12. Jahrhunderts. Mit der Inbesitznahme des linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen wurde Zons 1794 französisch, 1815 dann dem preußischen Staatsgebiet zugeschlagen. Mit der Eingemeindung in die Stadt Dormagen 1975 nannte sich Zons vorübergehend "Feste Zons".


Erst einmal das Stadtmodell...


... ein Blick nach rechts auf die Stadtmauer und dann...

... durchs Rheintor im Norden neben dem Zollturm...

... auf die rheinseitige Straße.

Die Wohnbebauung der eigentlichen Stadt Zons wuchs erst relativ spät über ihre Stadtmauern hinaus, nämlich zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit vereinzelten Häusern.


 Blick auf  die "Pfefferbüchsen"


Und immer wieder schöne Architekturdetails










Dann mal wieder ein Blick von vor der Stadtmauer auf die Rheinwiesen mit den Kopfweiden....


... und über die Mauer auf die Pappeln, die in den zurückliegenden Jahren "Haare gelassen" haben.


Zurück in die Schlossstraße....

... mit sehr unterschiedlichen Dekorationen...

... auch solchen Tieren.


Der südwestliche Turm war mal eine Windmühle, die "Bärwindmühle".


Solche "Laubengänge" gibt es auch.


Aber enge Gassen wie die Wendestraße hier entlang der westlichen Stadtmauer sind üblicher .









Der nordwestliche Turm, Krötschenturm geheißen.


Solche Wasserstände kann man sich angesichts des fast trocken gelegten Stroms nicht vorstellen. Aber für Pilze scheint der Minimalregen gereicht zu haben.


Zum Schluss haben wir noch einen Kaffee getrunken in dem Gartenlokal, in dem ich bei jedem Zons-Besuch einkehre.

Und während wir geplauscht haben, flog dieses Luftschiff über uns hinweg.

Danke, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt ( es waren ein bisschen mehr als 25 Fotos )! Der Post wird wieder verlinkt mit Heike/3hefecit.

                                                                



Samstag, 17. Oktober 2026

Meine 42. Kalenderwoche 2026

 "Zweifel ist unser Produkt."
Zigarettenhersteller Brown & Williamson 1969

"Manipulation ist eine Methode mit einem einzigen Ziel:
Dein Vertrauen in Dich selbst zu zersetzen.
Und dafür ist Klugheit kein Schutz, sondern ein Hebel."
Netzfund
"Der Mensch will spüren, dass er lebt, 
und es ist viel leichter, 
sich diese Intensität über Leid, Klagen und Krankheit 
zu holen als über Freude.
Freude geht schnell wieder weg.
Jens Corssen
"Angst wird gezielt eingesetzt, 
ob es die Angst vor Ausländern ist oder vor sonst was. 
Weil Angst (... ) genau das ist, 
worauf unser Steinzeitgehirn am stärksten anspringt."
Stefan A.K. Weichelt


Wie ich in den letzten Wintertagen meinen Hausbaum belauere, ob die Blütenknospen schon aufspringen, kontrolliere ich in diesen Herbsttagen, wie weit die Laubverfärbung fortgeschritten ist. Der Richtwert ist der Geburtstag meiner Schwiegermutter selig, an dem über all die Jahrzehnte die Magnolie oft in schönsten Goldgelb leuchtete. Noch ist es nicht so weit...

Mein watchtower ist dabei mein Bett, von dem aus ich das Fenster im Blick - und damit auf den Baum - habe.




Ich stand in den letzten Tagen immer erst dann auf, als die Sonne beim Vorbereiten des Frühstücks die schönsten Lichtspiele in der Küche veranstaltete. 



Der Montag ist größtenteils schon bei "12 von 12" verbloggt. Am Abend musste ich feststellen, dass ich mich jetzt wieder im Dunkeln auf den Heimweg vom Aquafitnesskurs machen muss. Magritte lässt grüßen...

Am Mittwoch ging es quer durchs Veedel zum Friseur. Da zeigte sich doch, dass es Herbst ist, auch wenn Temperaturen von 18-23°C in dieser Woche angezeigt waren.


Den Laubfall finde ich schön, auch wenn es Arbeit macht. Ärgerlich sind die Massen von E-Rollern, die seit Tagen in meiner Wohnumgebung nicht abgeholt werden und vor allem bei Straßenübergängen alles so versperren, dass kein sicheres, schnelles Überqueren mehr möglich ist.


So viele Sonnen-Lichtspiele gesehen in dieser Woche drinnen wie draußen, wie einige Fotos beweisen. Und den Spruch auf ner Karte habe ich unterwegs gelesen. Passt! ( Hab sie mir gekauft und neben den Frühstückstisch gestellt. )



Gelesen
habe ich auch wieder viel: einen Roman von Maarten t'Hart, zwei Erzählungen, einmal von Colm Tóibín und einmal von Jeanette Winterson ( mehr dazu am 2. November bei der monatlichen Bücherlese ). Gehört habe ich all die Werke der klassischen Musik, die t'Hart in seinem Buch erwähnt hat. Entdeckung: Josef Suks Symphonie E-Dur. Klingt nach einem modernisierten Dvořák, mit schönen Melodien und viel Erinnerung an die mütterliche Heimat. Gilt das auch als Erlebnis?



Am Freitag der monatliche Besuch auf dem Friedhof, nachdem der Monteur meine defekte Jalousie ausgetauscht hatte.


Immer wieder ein Genuss für mich: die Stille, die Bäume und dann das Erinnern.


Auch mal eher Eigentümliches....


... wie das Steingebilde rechts.

 
Weil ich hier bei mir keine so schönen Sonnenuntergänge habe, hat mir meine jüngste Enkelin einen geschickt. 💕

Web-Fundstück/e: 
Angesichts so vieler Kommentarattacken bar jeder deutschen Rechtschreibung & Grammatik sowie historischer Kenntnisse in den social media komme ich auch schon mal auf den Gedanken an so einen Aufdruck auf 'nem T-Shirt. 

Aber ein Oberteil mit 'ner Losung zu tragen, ist gefährlich, musste eine Frau bei einem Wahlkampfauftritt von T*ump im Covelli Centre in Youngstown, Ohio, bitter bezahlen: Sie wurde von mehreren kräftigen Männer geschlagen und vom Videokommentator als "scum" (="Abschaum") bezeichnet. Von wegen Meinungsfreiheit! Gilt eben nicht für alle. 

Diese Woche konnte einem schon manche Bauchschmerzen bereiten. Nein, nicht weil den "Linken" demnächst ihre Häuschen usw. weggenommen werden. "Sie glauben es nicht, siehe russische Revolution von 1917. Da war es auch so", wie ich einem Kommentar in einem Blog entnehmen konnte. Ich hab momentan eher die Familie & Freunde im Kopfkarussell. Das reicht.

                                                                                  

Verlinkt mit Andrea Karminrots Samstagsplausch, "Niwibo sucht...", Annette/ Augensternwelt mit ihren Glücksmomenten, dem Mosaic Monday von Heidrun, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni