Dienstag, 8. September 2026

Einen kleinen Trost...


 ... dafür, dass die Freibadsison nun für dieses Jahr endgültig vorbei ist, sollte meine treue Leserin Claudia doch bekommen. Der Badeanzugstoff mit den lässigen Wassernixen und der Lieblingsfarbe hat ihr gefallen, und das Täschchen erfüllt  wahrscheinlich auch ganzjährig seinen Zweck. ( Schnittmuster: "Patience"/Farbenmix ). Inzwischen habe ich nicht nur eine Rückmeldung, sondern auch einen wunderschönen Taschenkalender fürs Neue Jahr erhalten. Danke, liebe Claudia!

                                                                             

Verlinkt mit dem Creativsalat

Samstag, 5. September 2026

Meine 36. Kalenderwoche


"Es steht kein Windrad zwischen dir 
und einem Hausarzt. 
Der Bus, der nicht mehr fährt, 
fährt auch dann nicht wieder, 
wenn Deutschland 
aus dem Pariser Klimaabkommen austritt. 
Und in dem Programm, 
mit dem diese Partei regieren möchte, 
findet sich kein einziger Satz, 
der auch nur einen der 700.000 zurückholt,"
die seit 1990 Sachsen - Anhalt verlassen haben.
Das "... Bundesland, 
in dem es von allen am wenigsten regnet, 
in dem im Harz die Fichten reihenweise absterben 
und in dem die Bauern seit 2018 
mit der Dürre als Regelfall 
rechnen statt als Ausnahme."
Stefan A.K. Weichelt
"Man muss heute nicht viel tun, 
um in eine Schublade gesteckt zu werden. 
Manchmal reicht es schon, 
einfach ein anständiger Mensch zu sein."
Francesco S. Garita
"... ein Ozean verliert nicht seine Größe, 
nur weil jemand in ihn hineinspuckt... 
Beleidigen oder drohen ist keine Kunst. 
Das können auch kleine Kinder."
Ali Özgür Özdil


Was der einen ihre Blumen sind ( die Nachbarn sind wieder da! ), ist den anderen ihr Marzipan ( mag ich allerdings auch ).



Am Sonntag habe ich mal wieder seit langer Zeit meinem Näh-Hobby gefrönt ( ein Ergebnis zeige ich am Dienstag ) und die mozartschen Klavierkonzerte Nr. 21 & 22 gehört, die es glücklicherweise immer schaffen, mich aufzumuntern.


Am Dienstag sind wieder meine drei Madln bei mir "eingeflogen" und haben mir natürlich was aus Lübeck mitgebracht. Gelesen habe ich allerdings in dieser Woche Joseph Roth.


Viel fotografiert habe ich in dieser Woche nicht, zu viel Ablenkung durch meinen Besuch. Aber ich musste draußen auf der Straße mal nachschauen, warum nach so vielen Wochen auf der Baustelle die Nachbarschaft immer noch jeden Morgen durch den Krach der Schuttrutsche geweckt wird. Gerutscht ist auch meine Cent-Sammlung in einen entsprechenden Automaten im Supermarkt. Die Gutschrift ging an meine Enkelinnen. Mit denen wieder ein paar Tage verbringen  zu können, ist mein Erlebnis der Woche.




Per Post hat mich wieder ein sehr hübsches Präsent erreicht, diesmal von Leserin Claudia. Ich danke dir dafür auch noch einmal auf diesem Wege! 



In der Küche agierte am Freitag die große Enkelin und produzierte Pizzaschnecken. 



Die Jüngste  hingegen hat Pancakes  gemacht- ein besonderer Genuss, da mit viel Liebe gebacken.


Den Zweien sind wir beim Blumeneinkauf beim Nachbarn begegnet. Der Tag war sehr windig und drückend warm ( noch mal 28°C bei einem Taupunkt von 18°C ), drinnen war es angenehmer als draußen.


Ich komme noch einmal auf mein Webfundstück von letzter Woche zurück, als ich auf die ausfallenden, gewaltaffinen Ausführungen eines Rostocker Arztes in seinen Kommentaren in den social media aufmerksam gemacht habe. Ich gehe davon aus, dass in diesem Land jeder weiß - es sei denn er/sie sitzt in seinem/ihrem speziellen Kaninchenbau -, dass Menschen, nämlich Millionen von Juden, unter dem in unserem Land herrschenden Nationalsozialismus vergast und anschließend in Krematorien verbrannt worden sind. Und ich gehe auch davon aus, dass das von den heute lebenden, zivilisierten Menschen mindestens abgelehnt und mit Empörung wahr genommen wird. Denn genau auf diese Tatsachen hat der Arzt in Bezug auf bestimmte Menschengruppen in seinen Kommentaren angespielt. Mit verschlägt es bei so etwas - zumindest für eine gewisse Zeit - die Sprache ob einer solchen Ruchlosigkeit.

Darauf mit einem Gegenvorwurf á la "aber die Grünen" zu reagieren, versteh ich nicht. Einen solchen Tenor im Kommentar tue ich mir ( und allen anderen Leserinnen ) auch nicht weiter an. Wiederholen von solchen Behauptungen ist das billigste Propagandamittel der Welt, denn ein Social-Media-Feed ist nichts anderes als eine Wiederholungsmaschine. Wahr wird diese Aussage dadurch allerdings nicht, bleibt aber bei immer mehr Leuten hängen.

Ich weise in meiner Eingangsformel zur Kommentarfunktion meines Blogs eigentlich ausdrücklich darauf hin, wo meine Grenze ist, nämlich da, wo sachliche Kritik ausbleibt, unbewiesene Behauptungen aufgestellt und verleumderische wie persönliche Angriffe geäußert werden. Das ist keine Zensur, das ist Hausrecht, und es schont meinen Blutdruck. 

Mundtot machen lasse ich mich freilich nicht, wütend allerdings schon, leider. Da funktioniert dann auch bei mir die gewünschte Provokation, ist es ein rage bait auf NeudeutschUnd social media lieben das! Die Plattformen haben unsere Empfänglichkeit für negative Nachrichten zwar nicht erfunden, sie verstärken diese jedoch, weil sie sich messbar wirtschaftlich verwerten lassen. Zudem macht man so schnell und unkompliziert 'nen Spagat zu populistischer Parteipolitik. Ich hab's satt. Das überlagert nämlich schon mal das, was schön ist beim Bloggen durch die Möglichkeit der Kontakte zu Menschen in nah und fern.

Zum Glück hat mich mein Besuch von all dem Mist abgelenkt bzw. abgehalten.
                                                                                                       


Verlinkt mit Andrea Karminrots Samstagsplausch, "Niwibo sucht..."Annette/ Augensternwelt mit ihren Glücksmomenten, dem Mosaic Monday von Heidrun, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni 
Und wer ebensolche Freude an der Renovierung von Ricks Zuhause in London hat wie ich, hier ist die jüngste Episode nach 33 Tagen Arbeit zahlloser Helfer. Herzerweichend Ricks Reaktion auf sein instand gesetztes Schafzimmer!


Freitag, 4. September 2026

Friday - Flowerday #36/26

 

"Think pink!" - die Devise der geschätzten Tricia Guild
gilt ja auch immer wieder für mich.


Meine ebenso geschätzten Nachbarn sind aus dem Urlaub heimgekehrt
&
zum ersten Mal in dieser Saison Dahlien bei mir eingekehrt.



Einfach flamboyant, diese Sorte!


So werden ab heute Besucher begrüßt.


Allen Freundinnen der Freitagsblümchen:
Ein angenehmes Wochenende!

                                                         

Und hier ist wieder Platz für eure Septemberblumen:

You are invited to the Inlinkz link party!

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