"Wer Kritik nicht erträgt, ordnet die Wirklichkeit neu."
Michael Ehlers, Rhetoriktrainer
"Fussball,
das ist eine Korruptionsvermarktungsmaschine,
die früher mal eine Sportart war."
Severin Groebner
"Die Probleme heißen ja nicht
Apfelschorle oder Studentenfutter
oder brüllende Kleinkinder.
Die Probleme heißen Alkohol,
Enthemmung und eine Gesellschaft,
die männliche Aggression immer noch behandelt
wie schlechtes Wetter:
bisschen unangenehm,
aber bisweilen halt irgendwie auch normal."
Jana Heinicke, Autorin & Slam-Poetin
Da leiht frau der Freundin nur mal die graphic novel über Yayoi Kusama und bekommt sie dann mit einem Kissenbezug in ihrem Stil zurück. Der heiterte mich und meine Terrasse bei 22°C etwas auf. Danke, liebe M.A.!
Am Samstag vermeldete der Stadtanzeiger, dass alle Tickets bis zum Ende der Kusama - Ausstellung am 2. August ausverkauft sind und man sich museumsseits über zusätzliche Öffnungszeiten Gedanken macht. So ganz nachvollziehen kann ich einen solchen Hype allerdings dann auch nicht.
Ich hab noch in einer Regenpause eine farblich ähnliche Wimpelkette aus den Beständen über die Terrasse gespannt. Ein bisschen Fröhlichkeit musste sein bei dieser ständigen Regnerei! Die war dann am Sonntag vorbei, 20°C, mit Sonnenschein ...
... und ich habe das Wetter genutzt, um mich mit neuen Blumen zum Friedhof aufzumachen, hin und zurück zu Fuß. Hat gut getan. Gesehen habe ich unter anderem Blumenhartriegel...
... gehört das Summen der Bienen und das Klopfen eines Spechts.
Abends habe ich mir Tagliatelle mit geschmorten Cocktailtomaten, Zitronenpesto (*****) und Mozzarella zubereitet - ein Genuss! - und mich gefreut, dass die Abendsonne auch noch meine Bilderleiste am Essplatz zum Leuchten gebracht hat.
Endlich habe ich es geschafft, die Eibenkugeln vorm Wintergarten zu beschneiden, denn ich habe mir einen Rasenkantenschneider besorgt. Im letzten Jahr habe ich aufgegeben, nachdem ich vom Schneiden mit der Gartenschere trotz Handschuhen Blasen an den Händen bekommen hatte. Für Mußestunden eignet sich die Terrasse momentan ohnehin nicht: In der Nachbarschaft wird ein Fünfzigerjahre-Bau entkernt und dauernd geht mit einem Rums der Schutt in den Container. Die arme Lotta mit ihrer ME/CFS! ( Die schalldichte Schlafbox ist da, muss aber noch auf- und zusammengebaut werden. ) Wenn ich das schon kaum ertragen kann...
Nicht nur ich flüchte & erhole mich dann gerne im Stadtgrün draußen. Zum Glück gibt es davon einiges, Köln gehört in dieser Hinsicht zur Spitze der grünsten Großstädte ( muss ich immer mal hervorheben 😂 ).
Ich hab immer mal wieder versucht, in der Sonne zu sitzen & zu lesen. Aber die Temperaturen während die Schafskälte ( inklusive Wind ) bei uns herrscht, gestalteten das nicht allzu gemütlich. Da verzog ich mich gerne nach drinnen. Aber immerhin habe ich in dieser Woche drei Bücher ganz gelesen, u.a. auch für meinen Great-Women-Post der kommenden Woche. Gegönnt habe ich mir die schöne Ausgabe der Romane von Jane Austen bei Reclam, gebraucht im Antiquariat zu einem günstigen Preis erhalten. Das Lesen ist momentan mein liebstes Hobby.
Nachdem die Supermärkte auf meiner Einkaufsmeile arge Lieferschwierigkeiten beim Speiseeis hatten, habe ich es mal wieder mit Bofrost versucht. Und so konnte ich mir - 18°C am Donnerstag zum Trotz! - im trauten Heim einen Eiskaffee kredenzen ( noch so ein Genuss ).
Rechts die Baustelle, die mich jeden Morgen mit Krawumms schon vor sieben aus dem Schlaf reißt. Aber das ist ja nichts gegen die Geräuschempfindlichkeit, der meine achtzehnjährige Nachbarin ausgeliefert ist. Vom Großvater erfuhr ich, dass die schalldichte Schlafbox erst Mitte Juli installiert werden kann. Vorher konnte kein Ärzteteam mobilisiert werden, welches die junge Frau sediert, um sie aus dem Zimmer in ein anderes überführen zu können. Wir machen uns da keine Vorstellung.
Den Freitag habe ich schon gestern bei "12 von 12" dokumentiert.-
Traurig hat mich die Nachricht vom Tod des 88jährigen David Hockney in London gemacht. Ihm verdanke ich unzählige Inspirationen für meinen Kunstunterricht und meine eigenen Produktionen nach Museumsbesuchen, aber auch etliche kunsthistorische Erkenntnisse. In meiner Bibliothek ist er mit einigen dicken Büchern vertreten, die ich mir alle noch mal anschauen werde. Auch seine Liebe zum Schwimmen, zu farbenfroher Garderobe & Dackeln wird mir in Erinnerung bleiben.
Meine Web-Fundstücke dieser Woche stammen von links nach rechts von Ann-Kathrin Reuter, ihres Zeichens Wirtschaftspsychologin, Evelyn Höllrigl Tschaikner, Journalistin und Vanessa, "alleinerziehende Systemausbrecherin" über Instagram:
In diesem Sinne! ( Ich muss mich sputen, denn heute steht ganz viel an. )
Verlinkt mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni und mit Nicoles/Frau Frieda "Plausch am Gartenzaun"



































