Sonntag, 16. August 2026

Monatsspaziergang August 2026

Vor über einer Woche habe ich einen ganz besonderen Spaziergang unternommen, nämlich einen von  drei ehemaligen Obdachlosen geführten rund um den Eigelstein, die inzwischen als DRAUSSENSEITER-Verkäufer & -Mitarbeiter leben. Dabei erzählten sie über die Brüche in ihrem Leben, die Jahre auf der Straße und gaben auch anderes Insider-Wissen weiter. Mit dem dafür von mir gekauften Ticket unterstützt man auch die "Oase" – eine Einrichtung für Wohnungslose und Menschen in sozialen Schwierigkeiten. Naturgemäß macht frau weniger Fotos, wenn das Haupaugenmerk auf Berichten liegt oder Fragen gestellt & beantwortet werden. Deshalb fällt mein heutiger Monatsspaziergang auch etwas "schlanker" als sonst aus.

Getroffen haben wir uns am Ebertplatz, einem Verkehrsknotenpunkt in der Neustadt - Nord mit einer etwas schwierigen Architektur ( wie er vor den Kriegen ausgesehen hat, ist hier zu sehen ) im Stil der 1970er Jahre. Von den Medien wurde der Platz als "Angstraum" etikettiert, nachdem es 2017 zu einer tödlichen Messerstecherei zwischen Drogendealern auf dem Platz gekommen war. Seitdem gibt es immer wieder Diskussionen darüber, wie es mit dem Platz weitergehen soll. Und immer wieder sind auch Ideen & Initiativen für Veränderung bzw. Verbesserung der Aufenthaltsqualität  aufgekommen und umgesetzt worden. Zuletzt wurden allerdings drei der Zugänge mit defekten Rolltreppen gänzlich geschlossen.

Der Brunnen von Wolfgang Göddertz kommt immer mal wieder in meinen Posts vor und hat mich damals 1977, als ich das erste Mal in das Veedel kam, durchaus beeindruckt. Dann war er lange Zeit trocken gelegt, bis Bürgerinitiativen seine Wiederbelebung im Sommer 2018 durchsetzen konnten.


Studierende der RWTH Aachen errichteten damals auch auf einem in Beton eingefassten Beet eine Holzplattform mit beweglichen Sitzlehnen. Auch ein Containercafé für Außengastronomie wurde eingerichtet. Der Platz wurde endlich auch wieder von den Bewohnern ringsum in Anspruch genommen. So konnte man ein paar Winter auf dem Platz Eislaufen ( inzwischen nur noch Eis-Stockschießen ) und bislang immer noch ab und an Salsatanzen am Gastrocontainer, sehr nett.


Ein wesentlicher Grund fürVerwahrlosung  des Platzes war die Stilllegung der Rolltreppen aus Kostengründen im Jahr 2004. Daraufhin waren die Geschäfte in der unterirdischen Passage schwerer zu erreichen, gaben auf und standen leer. Obdachlose und Dealer folgten, da sie wenigstens dort ein Dach überm Kopf hatten, aber auch, weil die Stadt diese Menschen von anderen Orten verdrängt hatte. Die Polizei führt am Ebertplatz regelmäßig Schwerpunkteinsätze durch, auch, als ich dort auf die Führung gewartet habe.

Mit Anti-Obdachlosen-Bänken, deren mittlere Armlehnen das Hinlegen verhindern sollen ( in diesem Fall mal ein Fotomodell ohne Mittelbügel ), versucht die Stadt am Eigelstein, einem großen Außengastronomiebereich in der unmittelbaren Nachbarschaft, oder rund um den Hauptbahnhof, aber auch anderen städtischen Plätzen die Obdachlosen zu vergraulen. ( Hier sind weitere Beispiele für die sogenannte Defensive Architektur - welch Euphemismus! - gelistet. )

Dabei sind solche Bänke gefährlich, wenn der Mensch fürs Schlafen seine Beine unter den Lehnen durchstreckt und überfallen bzw. mit Gewalt angegriffen wird und sie nicht schnell herausziehen kann. Die runden Metallstreben sind zusätzlich eine nicht gerade angenehme Schlafunterlage. So froh ich über jede Bank in der Stadt bin: Das finde ich eher menschenverachtend.

Allerdings, wenn man keine Wahl hat, schläft man auch auf dem bloßen, harten & unregelmäßigen Pflaster. Wenige Minuten bevor ich dieses Foto gemacht habe, hat dort noch ein Obdachloser geschlafen, während die Gruppe der Stadtführung in der Nische des mittelalterlichen Tores Infofragen gestellt, ...




... aber auch solche Denkanstöße von der Fotografin Ingrid Bahss erhalten hat, die sich für Obdachlose seit ihrer Ausweisung aus der DDR engagiert und beim "Draussenseiter" mitarbeitet.

Mit einem Lastenrad des Bürgerverein Kölner Eigelstein e.V. waren Ehrenamtler der "Street Angels Cologne" unterwegs, die wir auf unserem Gang getroffen haben, um Brötchen an Obdachlose zu verteilen. Das ist auch eine Organisation, die jeden zweiten Sonntag auf dem Breslauer Platz hinterm Hauptbahnhof Mittagessen ausgibt. 

Laut statistischen Erhebungen gibt es in Köln rund 10.000 bis 12.500 wohnungslose Menschen. Davon leben schätzungsweise vierhundert auf der "Platte", fast gleichmäßig verteilt auf Männer wie Frauen. Letztere bleiben in der Regel unsichtbarer, denn als Schutz vor Übergriffen versuchen Frauen sich den öffentlichen Standards auf Hygiene & äußeres Erscheinungsbild anzupassen, was äußerst fordernd ist. Nach den Erfahrungen unserer Stadtführer ist der häufigste Grund für die Obdachlosigkeit die Trennung von bzw. der Tod eines Partners. Die GAG hätte genug, auch kurzfristige Wohnungsangebote, aber die Zusammenarbeit mit anderen zuständigen Stellen führt zu so vielen Reibereien, dass es dann meist nicht klappt. 

Einer unserer Stadtführer, Mike, einst als Drogenabhängiger aus einem kleinen Ort im Sauerland nach Köln gekommen und nach vielen Volten seit fünfzehn Monaten in einer Wohnung lebend, die ihm ein Passant vermittelt hat, hat sehr eindrücklich erzählt, was ein Obdachloser vermisst und braucht: Begegnung auf Augenhöhe! Auch, was hilft, wenn man einen Menschen unterstützen will. Seine Schilderungen haben mich sehr beeindruckt. Auch die Tatsache, dass es nicht für jeden Obdachlosen erstrebenswert ist, wieder - vor allem alleine - in einer Wohnung zu leben, wenn man jahrelang mit anderen auf Platte gemacht hat.


Am Ende des Tunnelgewirrs unter Bahnhof und Hohenzollernbrücke im Bahnbogen 1 der Brücke gibt es eine der bekanntesten Anlaufstellen für Menschen ohne Zuhause, das "Gulliver" des Vereins Kölner Arbeitslosenzentrum (KALZ) e. V., einer sozialdiakonischen Einrichtung. Sie bietet seit 25 Jahren praktische Soforthilfen wie eine Cafeteria mit günstigen Mahlzeiten, Körperpflege- und Duschmöglichkeiten, einen Tagesschlafraum, Kleiderkammer, Waschmaschine & Trockner, Gepäckaufbewahrung, Postadresse sowie Beratung, Internet-PCs, Akkuladestation und darüberhinaus Kulturangebote. 


Die Mitarbeitern*innen sind u.a. auch langzeitarbeitslose Personen in besonders schwierigen Lebensumständen, denen eine Perspektive geboten werden soll. Geöffnet ist es täglich von 8 bis 18 Uhr und nur an den fünf Karnevalstagen geschlossen. 

Im Kunibertsviertel in der Domstraße befindet sich die zweite Einrichtung des KALZ, die "Lore", das "Restaurant für Berber & Bänker", welches zum Ziel hat "mittellosen Menschen ein preiswertes Menü anzubieten und durch eine ausgewogene Ernährung zur Gesundheitsvorsorge beizutragen." Das Menü gibt es zwischen 12 & 16 Uhr, darüberhinaus Abendessen zwischen 16:30 und 18:30 Uhr. Auch Normalbürger können hier preiswert essen. "Gulliver" und "Lore" sind gute Beispiel für ein stadtbürgerliches Engagement und sie werden von zahlreichen Firmen, Vereinen und Privatpersonen unterstützt. So sind seit 1999 die Familie Millowitsch für das "Gulliver" und die Musikgruppe "Höhner" seit 1994 die Schirmherren für die "Lore".



Mike wies zurecht darauf hin, dass sich Obdachlose aus gutem Grund schon in aller Frühe auf den einschlägigen Sammelplätzen, z.B. hier in der Anlage am Theodor-Heuss-Ring, einfinden: Sie müssen nämlich meist ganz früh die Notschlafplätze verlassen ( wenn sie den welche bekommen haben ). Von denen gibt es nicht genug in Köln, ihre Anzahl, verteilt über das Stadtgebiet, ist nicht leicht herauszufinden. Gerade mal 14 für Männer sind es z. B. in der berühmt-berüchtigten Annostroß im Vringsveedel. Dort muss man sich rechtzeitig einfinden und in die Schlange stellen und kann auch nur maximal fünf Nächte hintereinander in Zwei- und Vierbettzimmern verbringen. Für Frauen bietet das "Comeback" in der Nähe des Neumarkts 12 Notschlafplätze. Einrichtungen wie beispielsweise das Erik-Wickberg-Haus der Heilsarmee in Ehrenfeld bieten längerfristige und sichere Unterkünfte für Männer. Das "Haus Rosalie" der Vinzentinerinnen bei mir um die Ecke mit seinen zehn Plätzen für eine mittelfristige Unterbringung von Frauen ist gerade leider ganz aufgegeben worden.

Voll des Lobes waren "meine" drei Guides, was die ärztliche Versorgung in der Stadt anbelangt. Der gemeinnützigen Verein CAYA e.V. bietet seit fünf Jahren wohnungs­losen und bedürf­tigen Menschen in Köln eine medi­zinische Ver­sorgung auf dem Niveau einer Haus­arzt­praxis. Die ist angesiedelt im Rechtsrheinischen unweit des Wiener Platzes, einem Hotspot der Szene im Stadtteil Mülheim, und montags bis freitags zwischen 11.45 und 16 Uhr geöffnet. Ein Praxisbus leistet zusätzlich seit Herbst letzten Jahres eine mobile Ver­sorgung mit den gleichen Qualitäts­standards, jeden Donnerstag am Zülpicher Platz anzutreffen. Die üblen Bänke ( s.o. ) bilden dann das luftige Wartezimmer. Mehr als 25 ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte mit drei teilzeitbeschäftigten medizinischen Fachangestellten bzw. Gesundheits- und Krankenpflegerinnen stehen bereit für Diagnostik, Beratung, Behandlung und Versorgung mit Medikamenten & Hilfsmitteln. Unter den Unterstützern des Vereins findet sich auch das diesjährige Kölner Dreigestirn.
Ja, Ulrich Sieg-Heil, auch diese MENSCHEN gehören zum Stadtbild Kölns dazu! Und ja, auch die werden von einer Stadtgesellschaft mitgetragen, die ein Bruttosozialprodukt erwirtschaftet, dass fast an das des ganzen Ländchens herankommt ( Zahlen von 2022 ), welches Sie demnächst herunterwirtschaften wollen. Die generieren u.a. auch die Steuergelder, mit denen sie Ihre korrupte Verwandtschaft in Berliner Parteibüros bezahlen können.
Was ich nun hoffe, nachdem mein Blick durch diesen Spaziergang etwas weiter geschärft worden ist, auch ihr, liebe Leser*innen, genauer hinschaut. Sehr empfehlen kann ich euch auch, falls noch nicht gelesen, meinen Post über die "Kölsche Linda" Linda Rennings. Ansonsten verlinke ich diesen Post wieder mit Heikes 3hefecit.
                                                                             


Samstag, 15. August 2026

Meine 33. Kalenderwoche 2026

"Wir leben in einer Zeit,
in der Intelligenz schweigen soll,, 
damit Dummheit nicht beleidigt wird."
Bitchfest
"Die größte Weisheit besteht darin, 
sich der eigenen Unwissenheit bewusst zu sein." 
Oder: 
"Wer am festesten überzeugt ist, 
die überlegene Sicht zu haben, 
hatte die größte Lücke 
zwischen gefühltem und tatsächlichem Wissen."
Michael Hall & Kaitlin Raimi
"Sobald man sich etwas Wissen angeeignet hat, 
bricht sich die Illusion des großen Durchblicks Bahn. 
Kenntnisse über Lücken erlangen erst Experten."
Carmen Sanchez & David Dunning
"Was sich in einer Kommentarspalte anfühlt 
wie eine Volksstimmung, 
ist oft ein Dutzend Leute mit sehr viel Zeit.
.....
Fünf Prozent schreiben, 
und mehr als die Hälfte macht den Mund nicht mehr auf. 
Das ist keine unerwünschte Nebenwirkung, das ist die Rendite."
Stefan A.K. Weichelt


"Oh what a beautiful morning. Oh, what a beautiful day. I got a beautiful feelin.' Ev'erything's goin' my way." Gehört in mir innwendig im Kopf, diesen Hit von Gordon MacRae von 1955. In meinem Schlafzimmer hatte es nach nächtlichem Lüften am vergangenen Samstagmorgen nur noch 20°C, wunderbar! So ein Taupunkt von 13°C ist Lebenslust und - kraft steigernd. Außerdem habe ich beim Einkaufen auf der Hauptverkehrsader gleich umgesetzt, was ich bei der Stadtführung am Tag zuvor gelernt hatte ( morgen im Monatsspaziergang mehr dazu ), was mich zusätzlich beschwingt hat.



Der Zustand in der Natur törnte mich allerdings immer wieder aufs Neue schneller, als mir lieb ist, ab. Wo ist der Rhein geblieben? 

Ist doch alles nur Wetter meint die regierende Partei. Wenn man das Thema "Klima" groß mache, profitieren nur die Grünen, so Wiebke Winter von der Klima - Union. Für die Partei spielt die Zukunft unserer Kinder wohl also keine Rolle, nur die eigene machtvolle Position. Der "SPIEGEL" dieser Woche titelte: "Marx hat es geahnt"... ( gelesen ).



Vor einer Woche habe ich euch auf die hinreißende Aktion von Ben Saunders im Großraum London/ England aufmerksam gemacht, der mit lauter Ehrenamtlern das Haus des 78jährigen Rick in einen wieder bewohnbaren Zustand zu versetzen versucht. Zuletzt war ein massiver Befall mit dem Holzwurm/Anobium punctatum festgestellt worden, der auch das Dachgestühl betrifft. Nach dem Video vom 7. August sind alleine 115.000 Pfund an Spendengeldern hier eingegangen. Eine internationale Gemeinschaft nimmt Anteil, das berührt mich sehr. Gesehen habe ich inzwischen alle Videos von dieser Aktion. Das ist wahrscheinlich für mich das, was bei anderen das Seriengucken ist. Und das tut mir gut, wo doch vielerorten die eigene Mitmenschlichkeit ausgetrieben wird und kognitiv und emotional austrocknet wie eine Feuchtwiese nach sechs Monaten ohne Niederschlag.



Am Sonntag war dann auch schon wieder Schluss mit dem angenehmen Klima: 31°C bei einem Taupunkt von 18°C. Und ich hatte mir vorgenommen, mich drinnen von dem Papiersammelwust in meinem "Kreativzimmer" zu befreien -bovven unger’m Daach, was keine so gute Idee war. Am nächsten Tag wurde es auch nicht besser: 31°C, Taupunkt 19°C - mein Lieblingswetter.


Der Dienstag war dann aber wieder so, wie ich mir Sommer vorstelle. Dennoch brauchte ich Trost...



Das Thermometer stieg dann im Laufe des Tages auf knapp 28°C bei einem Taupunkt von 15°C. Da mochte ich auch draußen auf der Terrasse lesen. 



Ein bisschen Hobby gab es auch, nachdem ich meine Overlock gereinigt und anschließend endlich sog. Spieltücher für päd. Zwecke für meine Tochter gekettelt habe, die sonst im einschlägigen Handel knapp 34€/4er-Set kosten. Nette Post munterte auch auf:  Ein Danke an Claudia & Tina!



Was am Mittwoch angesagt war, habe ich schon bei "12 von12" gezeigt. Ein paar Fotos waren aber noch übrig vom Kunibertviertel. "Unter Krahnenbäumen" ist für mich der Inbegriff Kölscher Sentimentalität... Ein Foto von Chargesheimer kann frau hier anschauen.

Am Donnerstag stieg das Thermometer wieder über 35°C:


Ich war noch am frühen Nachmittag unterwegs, auch auf einen Eiscafé - für mich DER Sommer - Genuss - und fand es ganz in Ordnung, so lange die Luft trocken war.


Erlebnis: Dieser Sommer mit am Freitag 37°C, Rheinpegel 0,50 m (KP), 50 km südwestlich von Köln brennen dreihundert Hektar ( gleich 420 Fußballfeldern ) Hürtgenwald, Feuer außer Kontrolle, der größte Waldbrand in der Geschichte von NRW, zweitausend Menschen sind evakuiert - das habe ich doch schon 74 mal erlebt, das ist doch sommers immer so. Oder? Wut ist etwas, das ich nicht so schnell entwickle. Aber ich bin dabei und habe auch schon eine Zielgruppe.

Web-Fundstück/e: Letzte Woche hatte ich ja durchblicken lassen, dass ich mir zu viele Hass- & Hetzkommentare bei Instagram zu Gemüt geführt hatte, was selbiges dann auch zeitweilig arg verdüstert hat. Diese Woche wurde ich über meine Tageszeitung online darauf aufmerksam, dass solch üble Äußerungen in den social media nicht folgenlos bleiben müssen. Es betraf den ehemaligen Karnevalsprinzen 2005/06 der Nachbarstadt Siegburg. Der hatte unter einen Post von "Friedensdorf International" über eine junges Mädchen, das Opfer einer Flutkatastrophe in Afghanistan geworden war, u.a. folgende Aussagen gesetzt:
"Es interessiert doch nicht was mit diesen Kreaturen passiert. Es ist nur menschlicher DNA-Müll."
Die KG Siegburger Ehrengarde, deren Mitglied er im Ehrenrat ist, schloss ihn schon einen Tag, nachdem sie davon Kenntnis bekommen hat, aus dem Verein aus. Das Siegburger Karnevalskomitee, dem er aufgrund seines damaligen "Amtes" angehört, hat ihm ebenfalls die Teilnahme an allen künftigen Komitee-Veranstaltungen als Ehrengast gestrichen, auch wenn er über Dritte Eintrittskarten zu Veranstaltungen bekommen sollte, was einem lebenslangen Hausverbot gleichkommt. Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis, von verschiedenen Seiten über das Posting informiert und das mehrere Anzeigen von Privatpersonen erhalten hat, hat die Angelegenheit an den Staatsschutz  weitergegeben, der jetzt ermittelt und der Staatsanwaltschaft Bonn den Fall zur weiteren rechtlichen Bewertung vorgelegt hat. Weitere Vereine haben sich distanziert. Die Ehrengarde sei schon öfter auf Schmähkommentare des ehemaligen Prinzen angesprochen worden, heißt es. Es habe sich dabei nie um strafrechtlich relevante Aussagen gehandelt, so der Vorsitzende der Ehrengarde, dem andere Siegburger allerdings widersprechen ( z.B. zum Lübcke-Mord, da gibt es Screenshots ). Vom Betroffenen selbst  ist auch auf Nachfrage der Medien nichts zu hören. 

Das Netz ist doch kein völlig rechtsfreier Raum. 

Macht et joot!         
                                                                                  



Verlinkt mit Andrea Karminrots Samstagsplausch, dem Mosaic Monday von Heidrun, den"Sonntags Top Sieben" bei Anni 


Freitag, 14. August 2026

Friday - Flowerday #33/26



Dieses Neongelb hat mich geflasht! 
Dabei mag ich den Duft der Tagetes so gar nicht. 
Aber bei dieser Sorte ist er sogar angenehm.

Diese ganze Farbharmonie schreit
 "Augustsommmer", meine ich.



Dass auch diese Woche eine Celosie im Strauß ist, das liegt einfach am Purpurrot.
Dazu gefüllte Gerbera, morbid-rosa Nelken, etwas Fenchel und  Rispenhirse -



genau mein Geschmack!


Dazu der gläserne Schmetterlings-Schlangenleuchter in warmen Farben...


... und  wie gewöhnlich abschließend der Gesamtblick:


Mit dem schicke ich euch in das dritte heiße und regenarme Augustwochenende.
( Die Hundstage enden am 23. August. )
Bon week-end!

                                                           

Ob diesmal wieder so viele Sonnenblumen dabei sind?
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