Samstag, 30. Mai 2026

Meine 22. Kalenderwoche 2026

"... der Mensch wird neurotisch, 
weil er das Maß von Versagung nicht ertragen kann, 
das ihm die Gesellschaft 
im Dienste ihrer kulturellen Ideale auferlegt."
Sigmund Freud

"Es ist ein archaisches Glücksversprechen, 
das darin besteht, 
die quälende Kompromissgesellschaft hinter sich zu lassen – 
was dann kommen soll, ist unklar, 
aber das Orbán-Ungarn und Trump-Amerika gaben 
und geben einen Vorgeschmack.
.....
Die Aufhebung der Hemmung derartiger Impulse 
ist das Potenzial des Rechtspopulismus. 
Er füttert unser Unbehagen, er ruft uns zu: 
Tu es. Und fühl dich gut dabei."
Jost Kaiser

"Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von schönen Tagen."
Johann Wolfgang von Goethe

Diese Woche erzähle ich in Bildern von einer einer Reise, einer Reise, diesmal nicht nur auf dem imaginären Pfad der Erinnerungen zurück in das erste Siebtel meines Lebens, sondern einer ganz realen dorthin. Lange vor mir hergeschoben, aber jetzt endlich realisiert mit meinen beiden Geschwistern. Fast zehn Jahre war ich nicht mehr dort, wo ich geboren wurde, und in meinem einstigen Elternhaus, in dem ich allerdings keine drei Jahre gewohnt habe. Meine Eltern hingegen haben bis vor elf Jahren ihre letzten fünfundzwanzig Lebensjahre darin verbracht.





Mein allerster Hausbaum: Die Walnuss 




Links meine erste Schule 







Darum liebe ich "Zwiebeltürme"
( frühkindliche Prägung sozusagen 🤣 ).

Einer der Dorfbäche
und ein Gast im ehemaligen Kneippbecken am Haus


Spargel à la Schwesterherz

Essen mit den Verwandten im "ersten Haus am Platze"

Dort schnell einen Blick geworfen auf die Architektur von Egon Eiermann,
der den Hotelanbau 1965-67 inklusive Einrichtung entworfen hat

Eine Malerei des Vaters vom Hausberg in alten Zeiten



Weitere Spurensuche

Wieder freigelegt:
Wandgestaltung mit Musterwalze aus den Fünfzigern

Mein zweiter Hausbaum: die Linde;
weiter oberhalb sogar ein ganzes Lindenwäldchen

Dort hat sich ganz doll die Orchidee des Jahres 2017 ausgebreitet:
das Weiße Waldvögelein.
Rechts dem Walnussbaum unter den Rock geguckt.

Der Weiher des Dorfes wurde einst vom Vater geplant.

Die Erlen drumherum hat der Herr K. mit ihm gepflanzt.

Ganze nahebei haben Biber einen Damm errichtet -
wie schön, dass er bleiben durfte!



















Die drei Gläser waren noch übrig von denen,
die ich 1969 meinen Eltern aus Rom mitgebracht hatte.
Jetzt sind sie bei mir.



























Die "Sonntags Top 7" - gelesen- gehört/gesehen - Erlebnis - Genuss - drinnen wie draußen - Web-Fundstück/e - Hobbys - von Antetanni habe ich diesmal nicht explizit aufgelistet im Post, sie sind aber weitestgehend aufgegriffen, finde ich.








Verlinkt mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni, mit "Was blüht denn da?" bei Elke und mit Nicoles/Frau Frieda "Plausch am Gartenzaun"  

Freitag, 29. Mai 2026

Friday - Flowerday #22/26

 Pfingstrosen: ja, aber heute im Begrüßungskomitee hinter meiner Eingangstür




Ergänzt mit Mutterkraut, Silberblatt Lunaria annua und - ganz versteckt - Bartnelken, 
zu einem runden Strauß gebunden beim Nachbarn gekauft.


Pfingstrosen in Porzellanrosa stehen übrigens auch auf dem üblichen Platz in meiner Wohnung:



Ich konnte den Verlockungen im Supermarkt zu diesem Preis nicht widerstehen.
( Sie kamen außerdem aus der Region... )


So schaut es in der ( ungefähren ) Gesamtansicht aus.


Ich wünsche allen Blumenfreund*innen ein schönes Wochenende!
Nun ist der Mai auch schon wieder vorüber...

                                                              


Gespannt auf eure letzten Dekorationen im Mai
habe ich euch wieder eine Verlinkungsmöglichkeit 
bis Dienstag in der Früh eingerichtet:

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter

Donnerstag, 28. Mai 2026

Monatscollage Mai 2026

 

Ein Mai
wie vor 49 Jahren,
überwiegend
kühl & naß,
grün - vital
und voll
schmerzlich-süßer Erinnerungen.
Immer etwas
"Blue Mood"
trotz & inmitten
lauter Menschen,
die einem wohlwollen
&
einem geneigt sind.

"Ach, diese Lücke,
diese entsetzliche Lücke"
möchte ich da 
immer wieder mal zitieren.

Und dennoch bin ich nicht
unbehaust -
seit vierzig Jahren
unterm eigenen Dach
in der Stadt,
die mir das Gefühl von Heimat bietet.
Das hat mir der Besuch
im Dorf meiner Kindheit
in den letzten
sommerlichen
Maitagen
gezeigt.

Auch in diesem Monat
fanden sich bislang einundzwanzig schöne Beiträge 
( Die Verlinkung ist sogar noch bis Samstagabend offen )
unter meinem Post zu


Dafür bedanken ich mich von 💚!
                                           
                                                 

                                                       

Unsere Monatscollagen sammelt auch in diesem Monat wieder die_birgitt
Die Collage verlinke ich auch mit Aino in Finnland.