"Eine freundliche Erinnerung:
Wir sind alle näher daran,
zu Klimaflüchtlingen zu werden, als zu Milliardären."
Ahmed Ali, Ministry of Climate Change, Environment and Energy der Malediven
Beim so Umanandscharwenzeln...
"Eine freundliche Erinnerung:
Wir sind alle näher daran,
zu Klimaflüchtlingen zu werden, als zu Milliardären."
Ahmed Ali, Ministry of Climate Change, Environment and Energy der Malediven
Der heutige Baum steht auf meiner Wunschliste, seit ich dieses Buch von Sunni geschenkt bekommen habe. Ich weiß auch, dass ein Exemplar im Forstbotanischen Garten Kölns wächst. Doch wie komme ich ohne Auto dahin? Mit Öffis ist das schon ein kleiner Gewaltakt. Nachdem ich beim letzten Porträt gute Erfahrungen mit Lizenzfotos gemacht habe, ergänze ich meinen heutigen Text mit entsprechenden Bildern.
Die Japanische Zelkove Zelkova serrata ( japanisch 槻 keyaki, koreanisch 느티나무 neutinamu ), auch Keaki genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Zelkoven innerhalb der Familie der Ulmengewächse Ulmaceae. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich - wie der Name schon sagt - über Japan, Korea, Ostchina und Taiwan. Sie wächst gerne in Einzelstellung, wird aber auch auf Grund ihres wertvollen Holzes forstlich angebaut. Bei uns kommt sie als dekorativer, winterharter Baum seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Parks vor und entfaltet ihre ganze Schönheit als Solitär. In Japan wird sie auch häufig als Bonsai gestaltet. Zelkoven können sehr alt werden.
Zelkova serrata ist ein langsam wachsender Baum, der eine Höhe von 15 bis 20 Meter Höhe erreichen kann. Anfangs entwickelt er sich breit aufrecht, später rundkronig, um im Alter eine schirmförmig Krone zu entwickeln, bei der sich die unteren Zweige locker nach unten neigen - sehr pittoresk! Die Rinde ist glatt und graubraun gefleckt und blättert mitunter in flachen Schuppen ab. Der kurze Stamm weist mit der Zeit dicke Längswülste auf. Die oft zickzackförmigen wachsenden jungen Triebe schimmern rotviolett.
Die Blätter treiben im April aus. Sie sind zugespitzt, länglich sowie scharf gesägt und ähneln dem Laub mancher Ulmen, sind jedoch kleiner, bis 10–12 Zentimeter lang und 5 Zentimeter breit mit bis 15 Seitennervenpaaren. Sie sind leicht ledrig, glänzend grün und an der Blattoberseite mit feinen Haaren überzogen, die Unterseite ist ist heller und eher schwach behaart. Im Herbst nimmt das Laub eine prachtvolle, goldgelbe über ziegelrot bis zu rostbraune Farbe an.
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