Montag, 12. Oktober 2026

12 von 12 Oktober 2026

 

 Huch, schon so spät! ( Ich habe nachts länger wachgelegen, davon kommt so was. )
Es ist frisch ( 7°C ), und ich höre das Gerumpel der Müllabfuhr .

( So sah es im letztjährigen Oktober aus.)

Die erwische ich grade noch mit meinen Altpapiertüten.


Dann auf  ins Badezimmer ( Blick von dort auf den Straßenbaum ) zur Morgentoilette !


Anschließend endlich das Frühstück...


... und die obligatorische Stadtanzeiger - Lektüre ( nur noch online ).

Derweil schreien schon die Besen auf der Terrasse nach meinem Einsatz: 
Das Weinlaub von den Hauswänden fällt und fällt.

Aber auch die Wäsche ruft.

Und ich habe mir vorgenommen, heute den Backofen zu putzen. Was für eine Plackerei!

Da ist es eine Erholung, zwischendurch in den Blumenladen zu gehen, 
auf ein paar Blümchen für die Nachbarin.

Nachdem ich den Backofen noch mal mit klarem Wasser abgewaschen habe,
brauche ich eine Erholung: Lesen!

Fast vergessen: etwas essen!
Mittlerweile haben wir 16°C.

 Auf zum Kaffeetrinken mit der Nachbarin gegenüber!

Und schon sind wieder Zwölfe beisammen. 
Ab damit zu Caro, der ich von


alles Gute zu ihrem heutigen Geburtstag wünsche!

                                                                

Und weil so viel Orange heute drin ist: verlinkt auch mit "niwibo sucht..."

Samstag, 10. Oktober 2026

Meine 41. Kalenderwoche 2026

"Von der Tradition wissen sie nicht mehr, 
als dass angeblich früher alles besser war, 
auch wenn sie keine Ahnung haben, 
wann dieses Früher zu Ende gegangen wäre. 
Von der deutschen Geschichte haben sie nur gehört, 
dass diese „groß“ und „erfolgreich“ gewesen sei."
.....
"Es braucht den Anstand und die Disziplin, 
die den Rechten völlig fremd sind."
Claudius Seidl

"Was bleibt ist unheimlich laut, 
surreal selbstbewusst, 
unrealistisch eindeutig 
und folglich hohl 
und unsere Gesellschaft nicht weiter bringend."
@blauerelefant

"Egomanie war immer schon schlimm. 
Aber selten so laut! 
Es herrscht den ganzen Tag Topfschlagen."
Micky Beisenherz


Noch ganz schön grün, aber mit kleinen Anzeichen herbstlicher Vergänglichkeit, der Feiertag vor einer Woche!



Besonders der Gleditschie vor meiner Haustüre sieht man den Herbst an. Sonnig war's am Sonntag zum 28. Köln-Marathon und mit 21°C auch recht warm.


Gehört habe ich bis in mein Zuhause die Samba-Trommeln. Und da war klar: Ich muss auch nach draußen!


Mehr als 41.000 Läuferinnen und Läufer waren in Köln auf den Straßen der Domstadt unterwegs - ein neuer Rekord! Das entspricht einer kleineren deutschen Mittelstadt. Es gab auch wieder Streckenrekorde: Der Kenianer Bernard Kiprop Koech lief nach 2:06:20 Stunden als schnellster Mann ins Ziel, seine Landsfrau Jackline Chepngeno als schnellste Teilnehmerin nach 2:21:33 Stunden. Beeindruckt haben mich die doch recht zahlreichen Staffeln mit inklusiven Teilnehmer*innen, darunter auch blinde. Jede Staffel bestand aus je zwei Menschen mit und zwei Menschen ohne Behinderung, die die Strecke gemeinsam bewältigten. Unterstützt wurden sie von 30 Begleitläufern.


Auch die jungen Menschen, die in Siebener - Staffeln für ihre Schulen laufen, habe ich mit Freude gesehen. In diesem Jahr kannte ich allerdings niemanden unter den Teilnehmern ( mein Bruder, den wir früher angespornt haben, läuft keinen Marathon mehr, zu wenig Zeit zum Trainieren ). Aber die tolle Stimmung am Straßenrand in meinem Veedel nehme ich doch gerne immer wieder mit.



Irgendwie ist bei mir trotz spätsommerlicher Temperaturen drinnen die Verveine-Tee-Spekulatius-Zeit angebrochen.

( In etwa mein 12tel Blick der Jahre 2021 bis 2025 )


Am Dienstag eine Art Familientreffen am östlichen Ende der Stadt auf der Schäl Sick bei der ersten Frau des Herrn K., wie wir das jetzt schon fast traditionell jeden Herbst veranstalten. Auf dem Weg dorthin bin ich auch am Thielenbrucher Wald vorbeigekommen:





Der geplante Ausflug am Mittwoch mit meinen lieben Nachbarn musste storniert werden, weil ihnen jemand ins Auto gefahren ist. Dafür hat sie mir einen Blick gegönnt, die Großnichte! Welch ein Erlebnis!




Habe ich den sonnigen Tag halt für meine Hobbys genutzt, im Garten gearbeitet und gelesen. Ab jetzt wird wohl tägliches Fegen als Sport angesagt sein. Am Mittwoch habe ich dabei noch reichlich geschwitzt ( 22°C ). Ab drei Uhr nachmittags trübte es dann langsam ein, ab acht Uhr regnete es. Und seitdem ist es herbstlich hier bei uns, es regnet immer mal wieder, die Temperaturen liegen seitdem um 13-14°C und die Heizung läuft. So gefällt es mir drinnen, denn den geplanten Ausflug konnte ich am Freitag nicht nachholen, weil ich etwas unpässlich war. Määt nix!

Web-Fundstück der Woche: ein tolles Wort!


Wenn die Mitmenschen wenigstens nur besserwisserisch unterwegs blieben! Frau ist ja unterdessen bescheiden geworden in ihren Ansprüchen. Stattdessen wird gehetzt, gehasst, gedroht, selbst mit dem Vergasen in altdeutscher Manier. Hape Kerkeling fand klare Worte im Thüringer Landtag, machte das sichtbar, was für jeden eigentlich offensichtlich sein sollte. Deswegen musste in dieser Woche auf sämtlichen Kanälen gegen ihn geschossen werden, um ihn zu denunzieren, ihn als "geisteskrank" oder "Schwuchtel" usw. zu diffamieren, ihm Gewalt anzudrohen. Geht man so inzwischen mit seinen Mitmenschen um? Ist das der korrekte Weg in puncto Meinungsfreiheit? Ich weiß nicht, liebe Leserinnen meines Blogs, ob ihr damit konfrontiert seid, welche Verrohung sprachlicher Art in den social media nun gang und gäbe ist und den politischen wie privaten Diskurs bestimmt. "Ick kann jar nicht soville fressen, wie ick kotzen möchte." ( Max Liebermann, Maler, 1933 ) 

Sehr gefreut habe ich mich über die Verleihung des Friedensnobelpreises an die südafrikanische Juristin und Menschenrechtlerin Navanethem "Navi" Pillay, die u.a. von 2003 bis 2008 Richterin am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gewesen ist, ehe sie 2008 bis 2014 UN-Hochkommissarin für Menschenrechte wurde. Honni soit qui mal y pense, wenn zur gleichen Zeit die US - Regierung weitere Sanktionen gegen diesen Internationalen Gerichtshof in Den Haag verhängt werden. Man werde Transaktionen mit dem Gericht untersagen, Ressourcen beschneiden und seine Handlungsfähigkeit einschränken. Verlieren konnte das Trampeltier noch nie.

Genießt am Wochenende, was wir noch haben!

                                                                          


Verlinkt mit Andrea Karminrots Samstagsplausch, "Niwibo sucht...", Annette/ Augensternwelt mit ihren Glücksmomenten, dem Mosaic Monday von Heidrun, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni 

Und wer ebensolche Freude an der Renovierung von Ricks Zuhause in London hat wie ich, kann hier das aktuelle Video nach über 60 Tagen Arbeit sehen: Incredible!

Freitag, 9. Oktober 2026

Friday - Flowerday #41/26

 

Heute mal nicht Herbstfarben!


Sondern die des geschätzten Expressionismus!




Lilien, Clematis und ein Zweig der Schönfrucht Callicarpa bodinieri


"Gebobbeltes" ist derzeit mein Hit. Und dann noch im Lieblingsgelb!


Gerne dazu die Komplementärfarbe


So schaut's bei mir zu Hause aus zum Wochenende.
Ich wünsche euch ein erholsames...

                                                


Und hier kommen eure Blumendekorationen hin:

You are invited to the Inlinkz link party!

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