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Samstag, 11. April 2026

Meine 15. Kalenderwoche 2026

 "Wie jeder Historiker, der sich mit Gräueltaten befasst, 
weiß, gibt es so etwas wie 'bloß Worte' nicht.
Der Gedanke, 
eine ganze Zivilisation auszulöschen, 
bleibt bestehen, 
sobald er einmal ausgesprochen ist.
.....
Der US-Präsident 
hat die Welt bereits zum Schlechten verändert. 
Wenn wir nichts zu diesem Grauen sagen, 
lassen wir zu, dass es uns verändert."
Timothy Snyder 

"Und vielleicht, nur vielleicht, 
wäre es langsam an der Zeit, 
dass dieses Land versteht, 
dass Politik nicht dazu da ist, 
die bequemste Geschichte zu erzählen -
sondern die richtige. 
Selbst dann, wenn sie unbequem ist. 
Vor allem dann."
Christina Christiansen





Der Hase von Mano, der am Karsamstag noch durch den Briefschlitz fiel, ist so herrlich, den musste ich euch noch zeigen...



Die Jüngste bastelte mit ihrer Mama noch welche für den Kaffeetisch für das Treffen mit den Cousinen & Cousins.



Sie setzte auch auf Frühlingswärme draußen und richtete alles darauf aus, dass wir zusammen auf der Terrasse sitzen. 15 °C war dann doch allen noch etwas zu frisch.



Der Ostermorgen war noch frischer, dazu Windböen. Hat aber die Kinder nicht vom Suchen abgehalten.



Es gab jede Menge Eier, aber keine Hasen, wie man sieht.



Auf meinen Wunsch hin gab es am Ostersonntag den ersten Spargel aus Waldfeucht im Selfkant - wie immer ein Genuss! Die Enkelin war mit ihrem Palmwedel dagegen etwas zu spät dran...










Ein Erlebnis  besonderer Art war dann der Osterbrunch mit meiner Großfamilie am zweiten Feiertag.



Gesehen habe ich im Zoo endlich die kleinen Löwen, denn am Dienstag waren die angesagten Temperaturen ( 19°C) doch geradezu eine Einladung zu einem Zoobesuch. Aber auch das neugeborene Lämmchen hat die Enkelin & mich entzückt.


Schon von weitem gehört haben wir die Paviane auf ihrem 120 Jahre alten Felsen, denn dort stand die Fütterung an. ( Die Enkelin ist übrigens auch ein echtes Kletteräffchen. )

Wir bevorzugen zum Picknick Erbsen in der Schote! 



Am Tag darauf hat die Kindergartenfreundin der Tochter - deren kleine Tochter nun die Kölner Freundin meiner Enkelin geworden ist - das Mädchen auf einen Ausflug zum Drachenfels mitgenommen. Da konnte ich meinen Schnupfen etwas auskurieren. Gelesen habe ich ( nachvollziehbar bei diesem Sozialprogramm, finde ich ) in der zurückliegenden Woche kaum, nur ein wenig in dem Buch, das mir Sunni zu Ostern geschenkt hat. Zumindest das Hobby "Nähen" lag vollkommen brach in dieser Woche, fotografiert habe ich vor allem die Familie, bleibt also alles weitgehend privat.




Am Donnerstag waren wir "kulturig" ( O-Ton Enkelin ): Ich hatte schon rechtzeitig ein "Fenster" reserviert für den Besuch der Ausstellung von Yayoi Kusama hier im Museum Ludwig, die sich zu einem echten Renner entwickelt: 82.000 Besucher waren allein in den ersten drei Wochen vor Ostern zu Gast. Lange Schlangen auch bei unserem Besuch vor den "Infinity Mirror Rooms", in denen sich Licht, Spiegel und Muster scheinbar ins Unendliche fortsetzen.





Die 97jährige Künstlerin kann übrigens auch anders, nicht nur Polka - Dots.


Hinterher waren wir noch im offenen Atelier, und ich habe nach ewigen Zeiten mal wieder ne Collage gemacht. Wieder zu Hause haben wir die Graphic Novel über das Leben der Künstlerin gelesen und auch eine Kugel-Ecke eingerichtet...

... bevor es auf einen Spielplatz ging. Das Thermometer zeigte immerhin 22°C.

Über den schönen Tag hatte sich alsbald eine graue Wolke geschoben, und wir haben für einen lieben Menschen ein Licht angezündet. Im Andenken an ihn gab es zum Frühstück dann Croissants, und wir sind den Tag in Ruhe angegangen.


Welch Glück, wenn man Freunde hat, die einen abzulenken vermögen!

Meine Web-Fundstücke finden sich ein paar wenige wieder eingangs, der Rest steht auf digitalen Notizzetteln und liegt auf der Festplatte.

Bevor ich mich auf den Weg in ein besonderes Wochenende mache, wünsche ich euch schöne Frühlingstage!
                                                                                   


Verlinkt mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday und den "Sonntags Top Sieben" bei Anni...

Sonntag, 5. April 2026

Samstag, 26. April 2025

Meine 17. Kalenderwoche 2025

"Das Sein ist einfach da, 
wie eine Glühbirne oder ein Wolkenbruch.
.....
Nähre den Mythos und strebe nach Schönheit."
Benjamin Myers, brit. Autor

"Man sollte nie unterschätzen, 
welcher Wandel möglich ist, 
nur weil eine Gruppe Menschen an etwas glaubt.
.....
Ich brauche doch auch keinen theoretischen Überbau, 
um zu erkennen, wie unfair es ist, 
wenn Frauen für dieselbe Arbeit
 weniger Geld erhalten als Männer. 
Gleiche Bezahlung ist schlicht moralisch richtig."
Asma Khan, brit. Köchin & Menschenrechtsaktivistin

"Keine Zahl wird jemals der Liebe gerecht werden, 
die Eltern für ihr Kind empfinden. 
Man sollte nicht versuchen, Gefühle zu berechnen
….
Was wir für wertvoll erachten, ist eine politische Frage."
Emma Holten, dän. Politikberaterin


Entgegen der Unkereien meiner Aquafitness- Mitturnerinnen waren am Karsamstag noch jede Menge Eier im Supermarkt vorrätig 🤣. Gewissermaßen schon eine Ostertradition bei uns: selbstgeformte Marzipanmöhren für die Kaffeetafel am Sonntag.


Am Nachmittag habe ich "Schweizer Schätze" begrüßt:


Meine Familie!


Am Ostersonntag waren meine Geschwister mit Kind & Kegel bei uns zu Gast. 



Die Tochter hatte reichlich für die Kaffeetafel gesorgt, aber auch alle anderen steuerten etwas bei. So konnte ich die turbulente Veranstaltung entspannt genießen.


Die Eiersuche fand dann schon im Regen statt, weil die Erwachsenen vorher so lange auf der Terrasse gequatscht hatten, statt zu verstecken. Dem Glauben an den Osterhasen sind inzwischen alle entwachsen. Zwei Gewitter mit entsprechenden Regenschauern zogen bis zum Abend über uns hinweg. Mein Regenmesser war übergelaufen, die Wetterstation am Flughafen behauptete: zwei Liter. 😳



Am Ostermontag kehrte bei mir im Haus Stille ein, denn Tochter & Enkelin-Klein flogen aus, um sich mit der Kölner Freundin seit Unterstufenzeiten zu Unternehmungen am Rhein, mit der Seilbahn und im Rheinpark zu treffen. 




Und tags darauf reisten Tochter & Enkelin-Groß in aller Herrgottsfrühe wieder nach Hause. Endlich sollte die Jüngste auch mal ganz alleine Ferien bei Oma haben. - Der Persische Flieder blüht derzeit an "meinem" Plätzchen.


Alle meine Enkelkinder habe ich mindestens einmal on top dieses Klettergerüstes fotografiert, die Maus meist ohne.



Es war an der Zeit, dass ich ein Jahr nach der Eröffnung des Interims unseres geliebten Stadtmuseums dort zu Besuch gewesen bin, der Enkelin sei Dank! Ich kriegte nach wie vor nicht genug vom Modell der mittelalterlichen Stadt, das Kind von allen Mitmach-Stationen des neuen Museumskonzeptes.




Zuhause gab es einen Drink für mich, kreiiert von der Enkelin. - Am nächsten Tag waren zwei Forscher- bzw. Entdeckerinnen im K'schen Dschungel unterwegs. Wie schön, wenn die Enkelin der Freundin zu Besuch kommt und sich beide ebenfalls gut verstehen!



Das haben wir am darauffolgenden Tag, der total verregnet war ( mehr als zwanzig Liter in meinem Regenmesser! ), gleich wiederholt, weil nur häusliche Unternehmungen möglich waren. Am Spätnachmittag/frühen Abend gab es noch Spielezeit mit dem Mann der Kölner Nichte, ein von uns allen geschätztes, noch recht frisches Mitglied der Familie K.



Die Enkelin hatte sich von mir zu ihrem Geburtstag vor einem Monat gewünscht, einmal mit dem Sightseeing - Bus im Oberdeck durch die Stadt zu fahren. Ich habe ihr also das ganze Touristen-Programm gegönnt ( und mir mit ). Erster Ausstieg: Der LVR-Turm in Deutz. Dort ging es auf per Aufzug auf die Aussichtsplattform im 29. Stock.

Lieblingsproviant derzeit: Erbsen in der Schote. ( Womit Frage 2 der Fotofragezeichen der Zitronenfalterin beantwortet wäre. Wir haben aber auch noch im Deutzer Brauhaus eine leckere Kartoffelsuppe gegessen. )


Und da wir noch nicht genug Köln von oben gesehen hatten, stiegen wir auch am Kölner Zoo aus und erklommen das Riesenrad dort.


Da hatten wir auch nen Blick auf den Stadtteil, in dem wir wohnen. Das war aber noch nicht genug: Per Bimmelbahn - ein durchaus schräges Vergnügen! - ging es zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour, den touristischen Hotspot, wie man sieht. Anschließend waren wir doch was müde und ein wenig durchgefroren, denn die Sonne brachte einen sehr frischen Wind mit. Bestes Geburtstagsgeschenk ever, so die Enkelin.

So soll es sein! 

Bon week-end, euch allen, liebe Leserinnen & Leser!
                                                                            
Verlinkt mit dem Samstagplausch, dem Fotofragezeichen ( auch wenn ich die Antwort auf Frage 1 schuldig bleibe ) und dem Mosaic Monday

Donnerstag, 24. April 2025

Monatscollage April 2025

Was für ein geselliger April!
Fast die ganze
Familie,
viele Freund*innen,
( darunter allerdings auch 
ein trauernder )
viele Gleichgesinnte
&
so viele weak ties!

Deshalb
war
meine Stimmung
- bis auf ein paar
düstere Einsprengsel -
überwiegend heiter.
Kein Wunder
bei so vielen
wohlwollenden Menschen,
Himmelsblau,
rosa Blütenschaum,
Lesefreude ohne Wenn & Aber
&
überwiegend
gutem Ausgang
dramatischer
Krankheitsverläufe!
Könnte so
weiter
gehen...


Ein Dankeschön
auch wieder an 
all jene Blogger*innen,
die in diesem Monat 
bei


teilgenommen 
einen Beitrag verlinkt haben!
Zwölf waren es bis heute -
mehr sind bis
Samstagabend noch willkommen!

                                          

Verlinkt ist dieser Blogpost wieder mit dem Blog von die_birgitt,
die alle Monatscollagen dort  sammelt.

Samstag, 19. April 2025

Meine 16. Kalenderwoche 2025

"Man muss sich nicht rechtfertigen, 
wenn man ein Egoist ist, 
aber man muss sich rechtfertigen, 
wenn man etwas macht, 
bei dem kein individueller Vorteil zu erkennen ist."
Alessandra Cercola Salatino, Krisenpflegemutter

"Je mehr man den Weg  der Verachtung beschreitet,
desto leichter ist es, 
die grundlegende Menschlichkeit
 einer anderen Person zu missachten. 
Und wenn wir das tun, 
dann haben wir damit eine Rechtfertigung
schreckliche Dinge 
zu sagen und zu tun."
Mariann Edgar Budde, Bischöfin

"Umgib dich mit schönen Dingen." 
Konfuzius


Der letzte Samstag hat ja schon seine Premiere bei "12 von 12" gehabt. Also geht es heute mit dem Palmsonntag los ( ja, hier sind sogar Menschen mit großen Palmwedeln singend durch die Straße gezogen ). 

Und weil ich den letzten Samstag so hektisch starten musste, habe ich mir am Sonntag viel Zeit genommen und das Frühstück ein bisschen zelebriert mit einer Frühlings - Shakshuka mit Spargel, Erbsen, Spinat, wunderbar aromatisiert mit Zitronenschale & -saft. Eier in jeglicher Form sind mein Favorit zu Ostern ( so viel zum Fotofragezeichen Nr. 2 ). 

Es war am Sonntag zwar nicht frisch draußen ( 17°C ), aber mangels Sonne lockte die Terrasse so gar nicht. Ich hab dann mal unterm Dach aufgeräumt und gesäubert, um meinen Osterbesuch vorzubereiten. Immerhin: Oben unterm Dach juchhee hat man noch einen Blick auf die beruppste Gleditschie durchs Gaubenfenster ( und im Hintergrund die wieder voll ergrünten Linden im nächsten Häusercarée ). 

Auf der Terrasse ließ die Sonne am Montag die Tulpe "Versace" glühen.



Die Deutsche Bahn gab mal wieder ihr Bestes und hat meine Lieben erst mit einem Zug eine Stunde später als gebucht nach Köln transportiert. Klar, dass wir anschließend Eis essen waren auf der Neusser Straße! Links, das ist übrigens meine derzeitige Lieblingsblume, die Kaiserkrone fritillaria imperialis. ( So viel zum Fotofragezeichen Nr. 1 )


Tags darauf musste ich mich allerdings auf einen etwas traurigeren Weg machen, um in der östlichen Nachbarstadt dem Freund des Herrn K. zur Seite zu stehen beim endgültigen Abschied von seiner Frau. Von diesem besonderen Friedhofsgarten werde ich im Rahmen des Monatsspaziergangs morgen noch mehr zeigen.


Sind das nicht beeindruckende Zierquitten -Blüten? Hat mir der Floristennachbar geschenkt. Liebste Beschäftigung der Jüngsten? Mit meinen Krücken herumlaufen...



In der Nacht auf den Karfreitag hat es ordentlich geregnet. Wir sind zum Friedhof gefahren, um ihm, der uns nun schon seit zweiunddreißig Monaten fehlt, ein paar neue Blumen aufs Grab zu stellen und eine Kerze anzuzünden, auch stellvertretend für die, deren letzte Ruhestätten wir nicht zu Ostern aufsuchen können. 




Nachher kam Freundinnenbesuch, dann haben wir Spargel gegessen und die Kinder sind zur Zooführung im Dunkeln aufgebrochen. Und ich hab noch auf die Schnelle für diesen Post die lieben Gaben fotografiert, ...



... die ich aus Schmalkalden, Nürnberg, Kriftel, Ostrau, Böblingen, St. Augustin & St. Johann bekommen habe. Vielen Dank euch allen!

Ich wünsche euch ganz besonders, aber auch allen anderen Leserinnen und Lesern meines Blogs:


                                                                                  

Verlinkt mit dem Samstagplausch, dem Fotofragezeichen und dem Mosaic Monday