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Samstag, 11. Juli 2026

Meine 28. Kalenderwoche 2026

 "Tr*mp ist nicht unterhaltsam, 
er ist der Verkehrsunfall, 
bei dem man nicht wegsehen kann."
Peter Wejdling
"Seine Welt ist eine, in der man ungestraft treten kann – 
einfach, weil man es kann. 
Das ist die Botschaft der Roten-Karten-Affäre. 
Und sie ist widerwärtig."
Reymer Klüver
"Der König, der Kacke versprüht...
Er stellt sich über jedwede Moral 
und bleibt tatsächlich auch dort stehen."
Hilmar Klute
"Normalerweise geht man nicht davon aus, 
dass Politik sich derart selbst parodiert, oder?"
T.C.Boyle 
"Es hat noch nie eine Demokratie gegeben, 
die nicht Selbstmord begangen hätte."
John Adams, amerik. Gründervater

Sommer kann so schön sein! Wenn es nachts auf unter 20 Grad abkühlt, ein Wind wie an Hollands Küsten weht und neue gebrauchte Bücher ins Haus kommen. Dann liege ich drinnen gerne auch morgens, umweht von einer frischen Brise, mit vom Grün beruhigten Augen lesend in meinem frisch bezogenen Bett.  Diese Woche habe ich Tag für Tag Lew Tolstois "Anna Karenina" gelesen. Lesen ist derzeit mein liebstes Hobby.


Oder ich stehe rechtzeitig auf, um im Schatten draußen im Garten zu arbeiten. 

Gehört zu einer perfekten Sommerstimmung: Frank Chastenier, 26 Jahre Pianist der WDR Big Band und bei unzähligen Konzerten genossen, und sein Album "Songs I've Always Loved" lief am Sonntag bei mir und hat den Background beim Lesen & Schreiben abgegeben. Auch Moby habe ich als tollen Hintergrund-Sound im Sommer wiederentdeckt mit seinem "Porcelain" von 1999. 



Und Nossa Alma Canta, das venzianische Bossa-Nova-Projekt mit der Sängerin Rosa Bittolo Bon, passt mit "È preciso perdoar" ebenfalls zu einem angenehmen Sommerabend. Im letzten Jahr ist das Duo wieder "auferstanden", und einen Konzertmitschnitt gibt es hier auf YouTube für alle, die diese lateinamerikanische Musik mögen.


Email vom Energieversorger montags früh: Man möge doch möglichst bald die Zählerstände zwecks Abrechnung online mitteilen. Sollte kein Problem sein. Pustekuchen! Als ich meine Daten durchgeben wollte, war mein Benutzername angeblich falsch, obwohl die Angaben für den Stromverbrauch unbeanstandet weitergeleitet worden waren. 




Auf meine Rückfrage nach dem Benutzernamen kam die versprochene Mail allerdings nicht. Also weiter herumgedoktert, bis es irgendwann funktioniert hat. In der Zeit hätte ich den sonst üblichen Ableser drei Mal durch den Keller geführt und noch ein nettes Schwätzchen mit ihm gehalten. Na ja, das hatte ich dann beim verspäteten Einkauf mit einer Freundin auf unserer Haupteinkaufsstraße.



Am Mittwochmorgen musste ich mich ins Nachbarveedel aufmachen zur halbjährlichen Zahnreinigung. Und wenn ich dann schon mal dort bin: Auf in den Laden, der alles hat was man möchte, aber nicht braucht!



Ich bin heil an Geldbörse & Seele rausgekommen. Das Farbenspiel im Laden war purer Genuss ohne Reue.



Das Erlebnis dieser Woche: das Geburtstagstreffen mit Teilen meiner Familie am Freitag! Ich war froh, dass das geklappt hat, denn um 15 Uhr war in meinem Veedel eine Bombenentschärfung anberaumt. Zum Glück war mein Haus außerhalb der Räumzone und das Lokal, in dem wir verabredet waren, auch, so dass wir uns froh & munter und ohne Hindernisse dort treffen konnten. Schön war's bei hochsommerlichen 31°C! Und lecker zudem...

Diese Woche gab es so viele tolle Web-Fundstück/e!


Letztendlich habe ich mich für dieses Video des Schöpfers von KI-Video-Memes, Michael Kryton, auf YouTube entschieden - so ein Ohrwurm!

Wie immer verlinke ich mich jetzt abschließend mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni und mit Nicoles/Frau Frieda "Plausch am Gartenzaun

                                                                         

Samstag, 16. Mai 2026

Meine 20. Kalenderwoche 2026

 "Dein Gehirn braucht keine Motivation.
Es braucht Unterbrechung.
.....
Die heutige Zivilisation ist jedoch (...) im Allgemeinen 
nicht mehr auf Ruhephasen ausgerichtet."
Netzfunde
"Der Populismus braucht die Unlösbarkeit von Problemen. 
Damit er sagen kann: Das Land geht zugrunde."
Robert Habeck
"KI wird uns wirklich alle ersetzen – 
sie hat bereits den Wissensstand eines durchschnittlichen Mannes. 
Und wie wir wissen, reicht das für die Weltherrschaft."
Theresa Bäuerlein
"Der Mann zerfällt sichtbar vor uns."
John Gartner, amerik. Psychologe
"Friert das Feld im Mai noch zu, beschuldigt der Bauer die EU"
Neue Bauernregel vom @quer_vom_br



Wie ich schon letzten Samstag in meinem Kalenderwochenpost verlautbart hatte, bin ich mittags mit den Ex-Floristen & weiteren Nachbarinnen zur Liegenddemo draußen auf dem Altermarkt gegangen, um auf das erschütternde Leben der Mitmenschen, die an ME/CFS erkrankt sind, aufmerksam zu machen.


Inmitten der Hochzeitfeiernden ( das Standesamt ist da auch ), der Jungesellenabschiede, der Tourigruppen, also mitten im prallen Leben, haben wir für die um Aufmerksamkeit gekämpft, die von diesem schönen Leben ausgeschlossen sind,  drinnen bleiben müssen im dunklen Zimmer, weil ihr Körper ihnen das alles nicht mehr erlaubt. Es gab immer wieder viele Tränen ( und wenn ihr das nicht nachvollziehen könnt, dann schaut noch mal hier vorbei: Meine Nachbarn ).


650.000 Mitbürger leben unter uns, darunter 80 bis 140.000 Kinder & Jugendliche, bei denen diese Erkrankung anerkannt ist, die Dunkelziffer wird bei einer Million liegen. Aber immer noch müssen sie bzw. ihre Angehörigen darum kämpfen, nicht als Simulanten oder psychische Kranke, auch unter der Ärzteschaft, abgestempelt zu werden. Dabei ist diese Erkrankung seit 1969 von der WHO als neurologische Erkrankung anerkannt - sind nur 57 Jahre her...

Laut einer dänischen Studie haben Menschen mit ME/CFS, verglichen mit anderen chronischen Erkrankungen, die niedrigste Lebensqualität, niedriger als an Krebs oder Multipler Sklerose Erkrankte. Bei ME/CFS handelt es sich um eine Multisystemerkrankung, die unter anderem das Nerven-, das Immunsystem und den Energiestoffwechsel betrifft. Und wen dieses unfassbare Leid dieser "lebenden Toten" nicht anrührt, für den wirtschaftlichen Aspekt aber empfänglich ist: Durch diese Krankheit entstehen unserer Volkswirtschaft jährliche Kosten von 64 Milliarden Euro.

Gehört habe ich u.a. den Bericht einer betroffenen jungen Mutter von zwei Kindern: Herzzerreißend! Die Abschlussrede von Mark Benecke, die auch eine politische Perspektive eröffnet hat, hat mich bestärkt, auch euch, liebe Blogleser*innen, durch diesen Post "ins Boot zu holen". 


Mit einer meine Nachbarinnen, die auch ihr - wenn auch ein ganz anderes - Päckchen zu tragen hat, bin ich anschließend noch zum Eisessen gegangen und hab ihr ein Täschchen in ihrer Lieblingsfarbe geschenkt. 

Und zu guter Letzt hat mich die Nachbarin von gegenüber zu einem Kaffee in ihr Haus eingeladen. Ein solches Netz menschlicher Verbundenheit um sich zu haben, hat viel damit zu tun, dass ich mich nicht einsam fühle, auch wenn ich allein lebe. So eingebunden zu sein, das macht doch ein erfülltes Menschenleben aus. Es ist wichtig, verbindliche Treffen mit anderen Menschen zu haben. Es reicht auch schon, einfach zur selben Zeit am selben Ort zu sein. Das sagt jedenfalls die englische Therapeutin Philippa Perry.

Szenenwechsel am Muttertagssonntag! Statt Altermarkt Neumarkt…





Gesehen habe ich mit meiner Schwester, Nichte & Großneffen die Jubiläumsvorstellung des Circus Roncalli. Unglaublich, dass es nun bereits fünfzig Jahre her ist, das ich die ersten Auftritte auf der Bonner Hofgartenwiese miterlebt habe.


Es war das Geburtstagsgeschenk für meine Schwester, ein großer Roncalli-Fan, die auch mit etlichen früheren Artisten bekannt gewesen ist. Für uns DAS Erlebnis der Woche!


Ich fand dieses Mal die Clowns und ihr Zusammenspiel sehr gelungen. Canutito aus Peru kannte ich schon vom letzten Mal, Simon Shuster alias Housch-ma-Housch aus der Ukraine war neu für mich und er übernahm eigentlich die tragende Rolle des ganzen Programms.


Gensi alias Fulgenci Mestres ist der dienstälteste Weißclown in der Roncalli-Geschichte, rechts im Hintergrund ist der "Neuzugang" Kevin Gorczyński alias Kevinski aus den Niederlanden zu sehen, der eine ganz neue Note ins Zusammenspiel gebracht hat.


Am besten gefallen hat mir die Zauberin - Verzeihung: Illusionistin - Alexandra Saabel. Aber da habe ich nicht fotografiert, bilde ich mir doch immer noch ein, durch genauestes, konzentriertes Hinschauen hinter die fulminanten Tricks zu kommen.


Lili Paul, Liebling & Vorbild meiner Enkelinnen, war natürlich wieder zauberhaft. Den Einrad - Performer Pavel Valla Bertini nehmen sie sich hoffentlich nicht zum Vorbild. Da könnte ich nicht  mehr ruhig schlafen.


Der Nachwuchs der Zirkusleute hat auch eine Chance bekommen: Justin Philadelphia, 19 Jahre alt und Sohn des Roncalli - Geschäftsführers...



Für mich sind das Schönste bei Roncalli die Kostüme. Die waren als Hommage gedacht für die grandiose Maria Lucas ( mein großes Vorbild bei der Kostümbildnerei ), die 1980 bei der "Reise zum Regenbogen" bei Roncalli eingestiegen ist. 

Im November letzten Jahres ist sie mit siebzig Jahren gestorben.


Es war wieder ein Farbrausch, wie ich ihn brauche, gerade in diesen Zeiten, wo der Verrückte in den USA immer schneller dement wird, sein Gesinnungsbruder in Russland im Bunker hockt und bei uns die Demografie eine steinalte Politik diktiert. Nichts Neues kommt hierzulande mehr auf den Weg. 


Ich gehöre nicht zu den Alten, die meinen, sich bei frischem Wind zu verkühlen. 


Darauf dann noch einen "Hugo" im"Café des artistes".



Diesjahr bin ich mutig und habe die Furcht vor Mamertus, Pankratius & Konsorten sausen lassen und habe schon zu den Eisheiligen meine Blumenkästen straßenseits mit Geranien bepflanzt. 



Diesmal auch mit ner Farbabweichung. Die Gründe für das Bedürfnis nach la vie en rose sind ja schon angeklungen...



Mein Dienstag wurde dann schon bei "12 von 12" verbloggt, der Mittwoch war, wie eigentlich schon länger nicht mehr, mal von Traurigsein begleitet: Es war "unser Tag". Jetzt habe ich das Jubiläum bereits zum vierten Mal alleine begangen. Aber wie das Tellerchen an meiner Küchenwand meint: "Nützt ja nix."



Ein anderes meiner Lebensmotti im Alter habe ich jetzt auch eingerahmt und im Eingangsbereich hingestellt, damit jeder Bescheid weiß, was die Parole beim Eintritt in mein Gehäuse ist. Genuss haben mir die kleinen Pfannkuchen plus am wettermäßig bescheidenen Himmelfahrtstag verschafft. Weihnachtliche 12°C zeigte das Thermometer da.



Gelesen wurde natürlich auch ( das war bei der Eisheiligenkälte im Wintergarten das Gemütlichste ). Gedichte gehen immer, besonders zu diesem Donnerstag  der Woche. Ebenso das Nähen - so viel zum Thema Hobbys.




Meine Web-Fundstück/e will ich hier nicht durch die gefundenen Beispiele verbildlichen, um der Propaganda einschlägiger Verschwörungsunternehmer nicht noch mehr Reichweite zu ermöglichen. Das Aufkommen des Hanta - Virus bietet jenen Anlass, in sämtlichen social media gefälschte Bilder, Videos ( z.B. alte aus der Corona-Zeit, z.B. getarnt als Nachricht von "SRF Schweiz Aktuell" ) & Nachrichten zu verbreiten, um Angst zu schüren oder wenigstens zu verunsichern. Das Nutzen von KI macht das alles noch leichter. Frau könnte angesichts der Lügen & Schwurbeleien die Krise kriegen. Tut sie nicht: siehe oben "Good vibes only".

Diese Netzfunde möchte ich euch aber auch nicht vorenthalten: 

Forscher der Harvard Universität haben entdeckt, dass schon fünf Minuten, in denen man sein Lieblingsparfüm oder einen Schal aussucht, einen Dopamin-Schub auslöst, der sogar einem Orgasmus ähnelt. Die Durchblutung der Gesichtshaut beschleunigt sich um 8 % und verleiht einem einen natürlichen Glanz. Ein Lächeln vor dem Spiegel in einem Lieblingsoutfit senkt den Cortisolspiegel in nur zwei Minuten um 23%, hat die Psychologieprofessorin Barbara Fredrickson festgestellt ( von mir jeden Morgen nach dem Schminken erprobt - und los gehts! ). Das Tragen der Lieblingsfarbe kann den Serotoninspiegel um 12 % erhöhen, und ist mit der Wirkung von Sonnenlicht vergleichbar. Ästhetik und innerer Zustand sind also keine "Kleinigkeiten", sondern Teil einer gesunden Lebensarchitektur bei Frauen. Merke: Das Gehirn unterscheidet eben nicht zwischen kleiner Freude und großem Glück!

In diesem Sinne!

                                                                  


Verlinkt mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni, bei Elke und "Was blüht denn da?" und - ganz neu - bei Nicoles/Frau Frieda "Plausch am Gartenzaun"

Samstag, 9. Mai 2026

Meine 19. Kalenderwoche 2026

"Irgendwann macht es auch keinen Spaß mehr, mit Bots zu streiten.
.....
Um einen klaren Kopf zu bekommen (...) , 
muss die Seele einen Umweg suchen und nehmen."
Nils Minkmar 

"Trost im Kleinen zu suchen, 
das ist für mich eine Art Lebenskunst geworden."
Gabriele von Arnim

"Nachdenken ist online ein bisschen 
wie leise sprechen auf einem Rockkonzert. 
Es ist grundsätzlich möglich, 
aber man sollte sich nicht wundern, 
wenn es kaum jemand hört."
Tom Wannenmacher

"In Deutschland gilt man bei vielen ja als intelligent, 
wenn man Missbehagen 
besonders gut artikulieren kann."
Joachim Gauck

Da hatte ich mich gerade am Samstagnachmittag aufgerafft, noch ein paar Besorgungen auf der Hauptstraße zu machen, ging es mit dem ersten etlicher Schauer ( vier insgesamt ) und kleiner Gewitter über uns los. Machte nichts! Bei knapp über 26°C und mit einem Schirm, vorsorglich im Wägelchen deponiert, war das gut auszuhalten. Hinterher war es aber auch das erste Mal in diesem Jahr schwül.



Was mich darauf gebracht hat, am Sonntag drinnen im Keller zu wühlen ( das Wetter? Kein blauer Himmel!), kann ich nicht sagen. Nach dem Staubschlucken musste ich mal sündigen - Schwarzwälder Kirsch, ein Genuss! Ansonsten habe ich viel gelesen..., 




... während der Regen meine Tonne wieder ganz erträglich gefüllt hat.



Weil dieser erste Zeichentrickfilm der genialen Lotte Reiniger in diesen Tagen vor hundert Jahren erstmals gezeigt worden ist, habe ich ihn mir noch mal angesehen. "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" bezaubern mich immer wieder.  Ebenso das üppige Maiengrün. Wie heißt es doch: "Ist der Mai grün & nass..."



Neue Lektüre für mich  ist diese Woche auch durch meinen Briefschlitz gefallen. Vielen Dank, liebe Sunni! Gelesen ist sie noch nicht, habe ich doch gerade noch ein anderes, vergnügliches Buch "in der Mache". Das Hobby "Nähen" rettete mich drinnen - wie das Lesen -, durch die dauerverregnete Wochenmitte.



Das wichtigste & schönste Ereignis in dieser sonst so ereignisarmen Woche war mein Treffen mit Ghislana/Jahreszeitenbriefe. Sie ist mal ist mal wieder unterwegs auf Familien- & Bloggerinnenbesuch gewesen, und ich freue mich, dass Köln & ich da immer wieder ein Anlaufpunkt für sie sind. Getroffen haben wir uns wieder im "Ludwig im Museum"...


... und uns ein paar schöne Stunden mit dem Austausch von Lebenserfahrungen gemacht und dem Genuss von Kapuzinern & Co. Anschließend bin ich an der Dombauhütte vorbei ( das geht jetzt wieder )...


... zum Dom-Vorplatz und dann zur U-Bahnstation.




In meinem Garten blüht & duftet (!!!) jetzt schon die "Gertrude Jekyll", die Lieblingsrose meines Mannes. Draußen wie drinnen, letzteres muss eben auch sein, hocke ich ja nicht neben dem Rosenbusch.



Auch außerhalb meines Gehäuses löst der Mai den Juni als Rosenmonat ab. So hinreißend schön! Und dann triffst du lauter Nachbarn, von Kummer & Sorgen beladen ( siehe weiter unten )...




Als Web-Fundstück/e lasst ihr hoffentlich mal wieder meine Zitate zu Beginn des Posts durchgehen. Ich habe im Netz dann auch noch einen Begriff gefunden, der zu meiner Wesenheit passt: otrovertiert. Ich denke, davon gibt es mehr Menschen, als man auf dem Schirm hat. Das menschliche Sein ist halt einfach sehr vielfältig. Freundlichkeit und die Akzeptanz, dass es einfach so ist, wäre ein Gewinn für die Gesellschaft. Ich halte es mit dem ollen Goethe:

Eines schickt sich nicht für alle.
Sehe jeder, wie er's treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, daß er nicht falle!

Schubladen finde ich aber generell blöd.

Nachher gehe ich wieder mit den ( Ex-Floristen - ) und weiteren Nachbarinnen zur Liegenddemo auf dem Altermarkt, um auf die besch.... Lebenssituation der an ME-CFS Erkrankten (  betroffenen Menschen mit Long-Covid und Post-Vac sind da auch eingeschlossen ) aufmerksam zu machen. Für ihre Enkelin konnte inzwischen durch die Spendensammlung bei Gofundme der Kauf einer schalldichten Schlafkabine finanziert werden ( unbedingt notwendig! Die Pizzeria unter der Wohnung stellt bislang schon um 22 Uhr ihren Betrieb ein und die Betreiber & Mitarbeiter des Blumenladens ihre Pausen im Innenhof, weil alleine schon dadurch die Geräuschbelästigung unerträglich für die Achtzehnjährige war. ) Es gibt jetzt auch eine App, über die praktische Unterstützung der Familie organisiert wird. Da hab ich mich sofort registriert. 

Wie es der ganzen Familie geht: Schaut euch diesen Beitrag im Fernsehen an! Seitdem ist ein Monat bereits wieder vergangen, und die tapfere Nachbarin ist mit ihrer Kraft am Ende, die Mutter/Großmutter auch. Vielleicht verbreitet ihr das Video, die Botschaft, damit in der Gesundheitspolitik & - forschung ankommt, was für eine schlimme Krankheit das ist? An niemanden kann man sich wenden, der da sozial wie medizinisch helfen kann. Was die Betroffenen & Angehörigen mitmachen, beschäftigt inzwischen das Veedel. 

Da lernt frau Demut.

                                                 


Verlinkt mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Mondayden "Sonntags Top Sieben" bei Anni und - ganz neu - bei Elke und "Was blüht denn da?"

Samstag, 1. November 2025

Meine 44. Kalenderwoche 2025

"Lass den Herbst nicht dafür büßen,
dass es Winter werden wird." 
Erich Kästner, 1899-1974
"Wer die anderen neben sich klein macht,
ist nie groß."
Johann Gottfried Seume, 1763-1810
 "For most of history, Anonymous was a woman."
Virginia Woolf, 1882-1941
"Wer aber den Frieden will, 
der rede vom Krieg."
Walter Benjamin, 1892-1940


"Om!" - vielen meiner Mantras vorangestellt in den letzten Tagen. Das linke Bild ist mein Liebling für diesen Oktober ( Fotofragezeichen Nr. 1 ).




Denn manchmal befällt mich auch eine Panik, wenn ich mir vor Augen führe, mit welchen Laubmengen ich weiterhin zu Rande kommen muss. ( Ich leg mir dann schon mal die schönen Seiten des Ganzen zurecht. Und Bemerkung an mich selbst: Du hast es doch auch in den vergangenen drei Herbsten alleine geschafft!... ) Nachdem der Regen wieder eingesetzt hatte, und ich drinnen gesaugt & gewischt, habe ich es mir mehr als gemütlich gemacht...



Kurze, sonnige Episoden am Montagmorgen lassen einen den Tag gleich beschwingter angehen. 


Geschwind also zum Dom/Hauptbahnhof! Dorthin hatte ich mir ( eigentlich ) Regen für meinen aktuellen 12tel Blick bestellt. 

























Blöd, dass ich jetzt wieder im Dunkeln zum Sport fahren muss. Nein, nicht wegen des Stadtbildes! Ich habe Angst, bei unzureichender Beleuchtung über Hindernisse oder Mängel im Bodenbelag zu stolpern oder auf nassem Laub mitten desselben auszurutschen und hinzufallen. Das ist mir in den vergangenen Jahren eher passiert als unangenehme Anmache & Schlimmeres.




Am Dienstagnachmittag bin ich ins Seniorenkino. Kannte ich bis dato auch nicht. Ist ein Angebot eines der Kinos, das NICHT wie so viele an den Ringen platziert sind. Vielleicht auch so eine Reaktion auf das Stadtbild, weil ja alte Leute nicht gerne im Dunkeln unterwegs sind. Den Film von Agnieszka Holland fand ich beeindruckend, besonders auch den sehr jungen Schauspieler Idan Weiss. Hier ist der Trailer anzuschauen.



Am Mittwochnachmittag hat mich die Lieblings-Ex-Kollegin besucht, und wir haben den Nachmittag verplaudert bis zum Dunkelwerden ( nicht, dass die Rheinbrücken zur Nacht eingezogen werden! ).


Die Zeitumstellung schmeckt mir diesmal sehr: Wenn ich wach werde gegen acht, leuchtet vor meinem Fenster das letzte güldene Laub und unten auf dem Tisch im Wohnzimmer meine ebensolchen Alltagsbegleiter. Und der Tag beginnt inzwischen wieder frohgemut ( um noch so ein märchenhaftes Wort zu gebrauchen ).


Langsam kommt  in Bloggerkreisen so  eine Art Bücherzirkel in die Gänge 🤣. Rosi/ rumpelkammerxxl hat mir nun drei Exemplare aus ihren Beständen zugedacht. Da muss ich mal schauen, was ich ihr schicken kann.


Gleich muss ich zum Bahnhof, mein Herzenskind in Empfang nehmen. Da gibt es also erst beim nächsten Mal ein Foto von meinem Start in den November, liebe Zitronenfalterin!

Vorher also schnell noch mal die Verlinkungen durchexerzieren: Samstagsplausch, Fotofragezeichen und Mosaic Monday.

Macht et joot!