"Dein Gehirn braucht keine Motivation.
Es braucht Unterbrechung.
.....
Die heutige Zivilisation ist jedoch (...) im Allgemeinen
nicht mehr auf Ruhephasen ausgerichtet."
Netzfunde
"Der Populismus braucht die Unlösbarkeit von Problemen.
Damit er sagen kann: Das Land geht zugrunde."
Robert Habeck
"KI wird uns wirklich alle ersetzen –
sie hat bereits den Wissensstand eines durchschnittlichen Mannes.
Und wie wir wissen, reicht das für die Weltherrschaft."
Theresa Bäuerlein
"Der Mann zerfällt sichtbar vor uns."
John Gartner, amerik. Psychologe
"Friert das Feld im Mai noch zu, beschuldigt der Bauer die EU"
Neue Bauernregel vom @quer_vom_br
Wie ich schon letzten Samstag in meinem Kalenderwochenpost verlautbart hatte, bin ich mittags mit den Ex-Floristen & weiteren Nachbarinnen zur Liegenddemo draußen auf dem Altermarkt gegangen, um auf das erschütternde Leben der Mitmenschen, die an ME/CFS erkrankt sind, aufmerksam zu machen.
Inmitten der Hochzeitfeiernden ( das Standesamt ist da auch ), der Jungesellenabschiede, der Tourigruppen, also mitten im prallen Leben, haben wir für die um Aufmerksamkeit gekämpft, die von diesem schönen Leben ausgeschlossen sind, drinnen bleiben müssen im dunklen Zimmer, weil ihr Körper ihnen das alles nicht mehr erlaubt. Es gab immer wieder viele Tränen ( und wenn ihr das nicht nachvollziehen könnt, dann schaut noch mal hier vorbei: Meine Nachbarn ).
650.000 Mitbürger leben unter uns, darunter 80 bis 140.000 Kinder & Jugendliche, bei denen diese Erkrankung anerkannt ist, die Dunkelziffer wird bei einer Million liegen. Aber immer noch müssen sie bzw. ihre Angehörigen darum kämpfen, nicht als Simulanten oder psychische Kranke, auch unter der Ärzteschaft, abgestempelt zu werden. Dabei ist diese Erkrankung seit 1969 von der WHO als neurologische Erkrankung anerkannt - sind nur 57 Jahre her...
Laut einer dänischen Studie haben Menschen mit ME/CFS, verglichen mit anderen chronischen Erkrankungen, die niedrigste Lebensqualität, niedriger als an Krebs oder Multipler Sklerose Erkrankte. Bei ME/CFS handelt es sich um eine Multisystemerkrankung, die unter anderem das Nerven-, das Immunsystem und den Energiestoffwechsel betrifft. Und wen dieses unfassbare Leid dieser "lebenden Toten" nicht anrührt, für den wirtschaftlichen Aspekt aber empfänglich ist: Durch diese Krankheit entstehen unserer Volkswirtschaft jährliche Kosten von 64 Milliarden Euro.
Gehört habe ich u.a. den Bericht einer betroffenen jungen Mutter von zwei Kindern: Herzzerreißend! Die Abschlussrede von Mark Benecke, die auch eine politische Perspektive eröffnet hat, hat mich bestärkt, auch euch, liebe Blogleser*innen, durch diesen Post "ins Boot zu holen".
Mit einer meine Nachbarinnen, die auch ihr - wenn auch ein ganz anderes - Päckchen zu tragen hat, bin ich anschließend noch zum Eisessen gegangen und hab ihr ein Täschchen in ihrer Lieblingsfarbe geschenkt.
Und zu guter Letzt hat mich die Nachbarin von gegenüber zu einem Kaffee in ihr Haus eingeladen. Ein solches Netz menschlicher Verbundenheit um sich zu haben, hat viel damit zu tun, dass ich mich nicht einsam fühle, auch wenn ich allein lebe. So eingebunden zu sein, das macht doch ein erfülltes Menschenleben aus. Es ist wichtig, verbindliche Treffen mit anderen Menschen zu haben. Es reicht auch schon, einfach zur selben Zeit am selben Ort zu sein. Das sagt jedenfalls die englische Therapeutin Philippa Perry.
Szenenwechsel am Muttertagssonntag! Statt Altermarkt Neumarkt…
Gesehen habe ich mit meiner Schwester, Nichte & Großneffen die Jubiläumsvorstellung des Circus Roncalli. Unglaublich, dass es nun bereits fünfzig Jahre her ist, das ich die ersten Auftritte auf der Bonner Hofgartenwiese miterlebt habe.
Es war das Geburtstagsgeschenk für meine Schwester, ein großer Roncalli-Fan, die auch mit etlichen früheren Artisten bekannt gewesen ist. Für uns DAS Erlebnis der Woche!
Ich fand dieses Mal die Clowns und ihr Zusammenspiel sehr gelungen. Canutito aus Peru kannte ich schon vom letzten Mal, Simon Shuster alias Housch-ma-Housch aus der Ukraine war neu für mich und er übernahm eigentlich die tragende Rolle des ganzen Programms.
Gensi alias Fulgenci Mestres ist der dienstälteste Weißclown in der Roncalli-Geschichte, rechts im Hintergrund ist der "Neuzugang" Kevin Gorczyński alias Kevinski aus den Niederlanden zu sehen, der eine ganz neue Note ins Zusammenspiel gebracht hat.
Am besten gefallen hat mir die Zauberin - Verzeihung: Illusionistin - Alexandra Saabel. Aber da habe ich nicht fotografiert, bilde ich mir doch immer noch ein, durch genauestes, konzentriertes Hinschauen hinter die fulminanten Tricks zu kommen.
Lili Paul, Liebling & Vorbild meiner Enkelinnen, war natürlich wieder zauberhaft. Den Einrad - Performer Pavel Valla Bertini nehmen sie sich hoffentlich nicht zum Vorbild. Da könnte ich nicht mehr ruhig schlafen.
Der Nachwuchs der Zirkusleute hat auch eine Chance bekommen: Justin Philadelphia, 19 Jahre alt und Sohn des Roncalli - Geschäftsführers...
Für mich sind das Schönste bei Roncalli die Kostüme. Die waren als Hommage gedacht für die grandiose Maria Lucas ( mein großes Vorbild bei der Kostümbildnerei ), die 1980 bei der "Reise zum Regenbogen" bei Roncalli eingestiegen ist.
Im November letzten Jahres ist sie mit siebzig Jahren gestorben.
Es war wieder ein Farbrausch, wie ich ihn brauche, gerade in diesen Zeiten, wo der Verrückte in den USA immer schneller dement wird, sein Gesinnungsbruder in Russland im Bunker hockt und bei uns die Demografie eine steinalte Politik diktiert. Nichts Neues kommt hierzulande mehr auf den Weg.
Ich gehöre nicht zu den Alten, die meinen, sich bei frischem Wind zu verkühlen.
Darauf dann noch einen "Hugo" im"Café des artistes".
Diesjahr bin ich mutig und habe die Furcht vor Mamertus, Pankratius & Konsorten sausen lassen und habe schon zu den Eisheiligen meine Blumenkästen straßenseits mit Geranien bepflanzt.
Diesmal auch mit ner Farbabweichung. Die Gründe für das Bedürfnis nach la vie en rose sind ja schon angeklungen...
Mein Dienstag wurde dann schon bei "12 von 12" verbloggt, der Mittwoch war, wie eigentlich schon länger nicht mehr, mal von Traurigsein begleitet: Es war "unser Tag". Jetzt habe ich das Jubiläum bereits zum vierten Mal alleine begangen. Aber wie das Tellerchen an meiner Küchenwand meint: "Nützt ja nix."
Ein anderes meiner Lebensmotti im Alter habe ich jetzt auch eingerahmt und im Eingangsbereich hingestellt, damit jeder Bescheid weiß, was die Parole beim Eintritt in mein Gehäuse ist. Genuss haben mir die kleinen Pfannkuchen plus am wettermäßig bescheidenen Himmelfahrtstag verschafft. Weihnachtliche 12°C zeigte das Thermometer da.
Gelesen wurde natürlich auch ( das war bei der Eisheiligenkälte im Wintergarten das Gemütlichste ). Gedichte gehen immer, besonders zu diesem Donnerstag der Woche. Ebenso das Nähen - so viel zum Thema Hobbys.
Meine Web-Fundstück/e will ich hier nicht durch die gefundenen Beispiele verbildlichen, um der Propaganda einschlägiger Verschwörungsunternehmer nicht noch mehr Reichweite zu ermöglichen. Das Aufkommen des Hanta - Virus bietet jenen Anlass, in sämtlichen social media gefälschte Bilder, Videos ( z.B. alte aus der Corona-Zeit, z.B. getarnt als Nachricht von "SRF Schweiz Aktuell" ) & Nachrichten zu verbreiten, um Angst zu schüren oder wenigstens zu verunsichern. Das Nutzen von KI macht das alles noch leichter. Frau könnte angesichts der Lügen & Schwurbeleien die Krise kriegen. Tut sie nicht: siehe oben "Good vibes only".
Diese Netzfunde möchte ich euch aber auch nicht vorenthalten:
Forscher der Harvard Universität haben entdeckt, dass schon fünf Minuten, in denen man sein Lieblingsparfüm oder einen Schal aussucht, einen Dopamin-Schub auslöst, der sogar einem Orgasmus ähnelt. Die Durchblutung der Gesichtshaut beschleunigt sich um 8 % und verleiht einem einen natürlichen Glanz. Ein Lächeln vor dem Spiegel in einem Lieblingsoutfit senkt den Cortisolspiegel in nur zwei Minuten um 23%, hat die Psychologieprofessorin Barbara Fredrickson festgestellt ( von mir jeden Morgen nach dem Schminken erprobt - und los gehts! ). Das Tragen der Lieblingsfarbe kann den Serotoninspiegel um 12 % erhöhen, und ist mit der Wirkung von Sonnenlicht vergleichbar. Ästhetik und innerer Zustand sind also keine "Kleinigkeiten", sondern Teil einer gesunden Lebensarchitektur bei Frauen. Merke: Das Gehirn unterscheidet eben nicht zwischen kleiner Freude und großem Glück!
In diesem Sinne!
Verlinkt mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni, bei Elke und "Was blüht denn da?" und - ganz neu - bei Nicoles/Frau Frieda "Plausch am Gartenzaun"























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