Heute in meiner Serie eine Frau, die an diesem Tag ihren 121. Geburtstag feiern könnte und mit der zuletzt porträtierten Frau zeitweilig den Wohnplatz in der Weimarer Republik gemeinsam hatte. Erst mit ihrer Übersiedlung nach Tübingen 1961 tritt sie in den Schatten ihres Mannes. Vorher war dieser nur der Mann von Karola Bloch.
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| Łódź (1900) |
Karola Bloch kommt also am 22. Januar 1905 als Karola Piotrkowska im russisch - polnischen Łódź zur Welt. Ihr Geburtstag ist der "blutige Sonntag", der als Fanal für die russische Revolution von 1905 angesehen wird. Ihre Familie ist jüdisch-polnisch, die während des Ersten Weltkrieges nach Moskau flüchten muss. Karola ist das dritte Kind des wohlhabenden Maurycy Piotrkowski, der eine Textilfabrik betreibt, und seiner Ehefrau Helena Engelmann. 1899 haben sie schon die Tochter Maryla bekommen, den Sohn Izio 1902 und einen weiteren Jungen, Dadek, 1907.
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| Polnisches Schtetl |
Der Wohlstand der Familie hat für Karola manchen Vorteil: So erhält sie Privatunterricht, auch im Zeichnen & am Klavier. Von den Gouvernanten lernt sie Französisch & Deutsch. In diesen Sprachen redet sie auch mit ihren Puppen, denen sie Gewänder näht. Die Familie reist im Sommer ins Ausland, besonders gerne nach Deutschland. Anschließend fällt ihr die Armut in Łódź jedoch noch mehr auf. Auch Aufenthalte bei den mütterlichen Großeltern auf einem Gut bei Warschau gibt es, die Karola liebt. Ihr Großvater wird immer ein polnischer Patriot bleiben, und das Mädchen Polnisch als ihre Muttersprache ansehen. Polnisch werden sie in der Familie auch während ihrer Zeit in Russland (1914-18) sprechen.
Dort in Russland besuchen Karola & ihre Geschwister russische Gymnasien, und sie erwirbt auch entsprechende Sprachkenntnisse, allerdings spricht sie immer mit polnischem Akzent. 1917 wird sie wegen einer Erkrankung aus der Schule genommen. Nun hat sie viel Zeit für die Kunst, besucht eine Musikschule, schreibt Gedichte, liest leidenschaftlich. Hunger muss die Familie nicht leiden und kann sogar im Sommer Urlaub im Kaukasus machen.
Der Ausbruch der russischen Revolution & die bolschewistische Machtergreifung fasziniert sie und ihre Brüder, und sie scheuen sich nicht, sich mitten ins Kampfgetümel zu begeben. Ihre Begeisterung, heimgekehrt nach Łódź, wird in der dortigen Schule gar nicht gut geheißen. Nach einem Pogrom in Lemberg 1919 fassen Karolas Eltern den Besuch des einzigen jüdischen Gymnasiums in ihrer Stadt ins Auge. Karola büffelt nun auch noch Hebräisch und erinnert sich später wohlwollend an ihre Zeit in dieser Schule, in deren Gemeinschaft sich der lebenslustige Teenager sehr aufgehoben gefühlt hat, obwohl sie die dort vertretenen zionistischen Ansichten nicht teilt.
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| Hochschule für bildende Künste Berlin (1928) |
Die Atmosphäre der Stadt, vor allem die künstlerischen Strömungen der roaring twenties, nehmen alle gefangen. Doch Karolas Deutsch ist nicht gut genug für ein Abitur. Da sie eh einen künstlerischen Beruf für sich anstrebt, geht sie zunächst auf die Kunstgewerbeschule, von der sie schließlich später auf die Hochschule für bildende Künste wechseln wird.
Zuvor nimmt sie Zeichenunterricht bei Ludwig Meidner, einem strenggläubigen Juden. Von ihm nimmt sie mehr als Zeichenkünste die Gespräche & deren Inhalte mit und macht die Bekanntschaft mit Johannes R. Becher, Alfred Wolfenstein und Hermann Stehr, alles Schriftsteller und alle politisch interessiert.
Die Siebzehnjährige stellt fest, dass sie mehr über die Philosophie wissen will und nimmt Unterricht bei einem deutschnationalen Juden, Kurt Sternberg. Verglichen mit diesen Bekanntschaften und den Gesprächen in Meidners Kreis findet sie den Unterricht an ihrer Schule fade, wo sich alles nur um Kunstgewerbe dreht. Lieber würde sie Architektur studieren, macht sie doch auch Bekanntschaft mit den Vorstellungen des Bauhauses.
In den Berliner Bohémien-Kreisen verliebt sie sich in Alfred Kantorowicz, Jurist, Schriftsteller, Publizist, jüdisch wie sie und fast sechs Jahre älter. "Meine Eltern waren mit meinem Auserwählten keineswegs einverstanden." Um sie nach einem veritablen Krach abzulenken, nimmt sie die Mutter mit zu ihrer Kur in Vichy und sie lernt Paris kennen. Nachdem ihr jüngster Bruder Dadek währenddessen in der Normandie unerwartet an einer Herzattacke stirbt, wird Karola lungenkrank. Die Ärzte empfehlen einen Klimawechsel, und sie nimmt diesen vor, indem sie zu einem Onkel von Kantorowicz in Berchtesgaden aufbricht.
Ernst Simon Bloch ist am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein in einer jüdischen Familie zur Welt gekommen. Der Vater arbeitet bei der Eisenbahn und hat kein Verständnis für die geistigen Interessen seines einzigen Kindes. Die Mutter ist da aufgeschlossener - wie ungewöhnlich ihr Sohn ist, nimmt sie allerdings auch nicht wahr. Ernst ist ein schlechter Schüler und findet erst Anschluss zu seinen Mitschülern, als er eine Klasse wiederholen muss. Das Abitur schafft er mit Ach & Krach, erdreistet sich aber, dennoch Philosophie studieren zu wollen. Ab 1905 tut er das an der Universität München im Hauptfach, in den Nebenfächern belegt er Physik, Germanistik und Musik. Anschließend wechselt er an die Universität Würzburg, wo er 1908 promoviert, um anschließend nach Berlin zu gehen. 1911 kehrt er in seine pfälzische Heimat zurück und lebt mit seiner Frau alternierend in Heidelberg und Garmisch. Als engagierter Gegner des Krieges schreibt er über pazifistische Utopien in der Schweiz und zieht 1917 mit seiner Frau in die Nähe der Siedlung Monte Verità von Ascona. Dort beendet er sein Werk "Geist der Utopie". Mit dem Kriegsende kehrt er nach München zurück, um in den 1920er Jahren wiederum in Berlin als freier Journalist ohne feste Anstellung zu leben. Zu seinem Freundeskreis gehören Bertolt Brecht, Kurt Weill ( siehe auch dieser Post ), Theodor W. Adorno und Walter Benjamin ( siehe auch dieser Post ) sowie Fritz Sternberg ( siehe dieser Post ).
Ab da trifft sich Karola täglich mit dem zwanzig Jahre Älteren, sie erzählen sich ihr Leben, sie lernt seine Freunde kennen, und sie stellen fest, dass sie sich lieben. Karola trennt sich von Kantorowicz, der nach Paris geht; Bloch geht nach Positano, und Karola muss nach der Rückkehr nach Berlin feststellen, dass ihr elterliches Zuhause wieder in Łódź ist: "Ich wurde aus allem herausgerissen, was für mein Leben bedeutungsvoll geworden war." Immerhin pochen die Eltern nicht auf einer arrangierten Ehe wie bei der älteren Schwester, sondern ermöglichen ihr, den Sommer mit Bloch in Positano zu verbringen. Vorher hat sie - wieder einmal - eine neue Sprache erlernt, diesmal Italienisch.
Im Herbst kehrt sie wie geplant aus Italien nach Berlin zurück. Sie wohnt bei einer Freundin, Bloch nimmt sich ein möbliertes Zimmer. Sie lernt nun seinen oben erwähnten Berliner Freundeskreis kennen. Das nun folgende Jahr wird spannungsreich, schließlich erfährt Karola eher beiläufig, dass ihr Herzensmensch Vater einer Tochter aus einer Affäre vor ihrer Kennenlernzeit geworden sei. Sie selbst ist unzufrieden mit ihrer Situation ohne Beruf und beschließt letztendlich, in Wien Architektur zu studieren. Also trennt sie sich von Bloch und holt das Abitur am Döblinger Realgymnasium nach. Nachhilfe in Mathematik erhält sie von einem jungen Mann, mit dem sie bald "ein reizendes Liebesverhältnis" verbindet. "Ernst hatte ich darüber nahezu verdrängt." Im Herbst 1929 kann sie sich mit der Matura in der Tasche an der Technischen Hochschule einschreiben. Sie ist jetzt bald 25 Jahre alt.
Anfang Dezember des Jahres taucht Ernst Bloch überraschend in Wien auf. Karola will die alte Beziehung nicht wieder aufnehmen, aber "er bezauberte mich aufs neue, so daß ich glücklich war, ihn in Wien zu haben." Ihr Studium kommt ihr etwas altmodisch vor, obwohl die moderne Architektur in Österreich eigentlich hervorragend vertreten ist. Nach einem schönen gemeinsamen Sommer im Land, in dem sie beide schwimmen lernen und zusammen wohnen, gehen sie dann doch aus Studiengründen gemeinsam nach Berlin zurück. Dort beginnt Karola sich auch zunehmend politisch zu engagieren, zunächst vor allem an der Technischen Hochschule. Bald zieht das Paar nach Wilmersdorf in die dortige Künstlerkolonie ( siehe auch der Post zu Dinah Nelken ), wo sie im "Roten Block" am Laubenheimer Platz ein Quartier gefunden haben - "eine erfreuliche Gemeinschaft", so Karola.
Nachdem ihr früherer Geliebter Kantorowicz der kommunistischen Partei beigetreten ist, unternimmt Karola 1932 einen ebensolchen Schritt. Sie sieht in der kommunistischen Bewegung die einzig starke Kraft, die vielleicht den Nationalsozialismus aufhalten kann. Studium & politische Arbeit kosten sie viel Energie, zumal sie auch dazu noch mit Bloch über seine Arbeiten - er arbeitet u.a. für Ossietzkys "Weltbühne" - diskutiert und ihn bekocht. Ein Italienurlaub soll Erholung & Inspiration für ihr Studium bringen. Im Mai 1932 wieder in Berlin fordern die politischen Entwicklungen von Karola noch mehr Einsatz in sogenannten Agit-Prop-Gruppen, die immer wieder gefährlichen Attacken durch die Nazis ausgesetzt sind. Auch theoretisch bildet sie sich in den sogenannten Masch-Schulungen weiter. Dabei lernt sie George Lukács, den marxistischen ungarischen Philosophen kennen, mit dem Ernst Bloch einst in Heidelberg guten Kontakt gehabt hat, in Bezug auf Literatur vertreten sie nun aber gegensätzliche Ansichten.
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| Von links nach rechts: Bruno Taut, Hans Poelzig, George Lukács |
Was das Studium anbelangt, ist Karola sehr zufrieden, lernt sie doch bei Hans Poelzig & Bruno Taut, beide politisch fortschrittliche Menschen, die von den Nazis als "Kulturbolschewisten" verunglimpft werden.
Nach dem Brand des Reichstages findet die schon im letzten Frauenporträt beschriebene Großrazzia in den frühen Morgenstunden des 15. März 1933 in der Künstlerkolonie statt. Karola hat zuvor verdächtige Bücher aussortiert und die Manuskripte ihres Lebensgefährten in zwei Koffern untergebracht, die ein Arbeiterfreund auf dem Speicher versteckt hat. Doch auch dort wollen die Vertreter von SA & Polizei nachschauen. Geistesgegenwärtig schließt Karola den Speicher von Peter Huchel, dem befreundeten Lyriker, auf, auf dem sie eine mittelalterliche Holzskulptur einer Madonna mit Kind abgestellt haben - die Manuskripte sind vorerst gerettet.
Ernst Bloch befindet sich zu diesem Zeitpunkt in Ludwigshafen, und es gelingt ihm, obwohl steckbrieflich gesucht, sich in die Schweiz abzusetzen, pikanterweise mit Hilfe einer nationalsozialistischen Philosophiestudentin, in die sich Ernst Bloch verliebt hat. Karola selbst, als Jüdin & Polin durchaus gefährdet, kann, mit einem Empfehlungsschreiben von Poelzig an die ETH Zürich ausgestattet, unbehelligt mit dem Zug in die Schweiz einreisen. Doch dort wird sie mit dem Schweizer Nationalismus & Antisemitismus konfrontiert und der empfohlene Professor entpuppt sich als Goebbels-Verehrer und der Vermieter der Wohnung in Küssnacht als Anhänger der Nationalen Front.
Mitte Juli 1934 besteht Karola die Prüfung als Diplom-Architektin. Gleichzeitig erhält das Paar die Ausweisung aus der Schweiz zum 15. September. Ein Aufschub wird nicht eingeräumt, weil sie angeblich nicht genügend Gewähr für die Toleranzbedingungen bieten. Sie verleben zunächst noch einmal schöne Tage in den Bergen, dann reist sie zu ihren Eltern nach Łódź. Bloch überschreitet die italienische Grenze und lebt eine zeitlang am Comer See. Im Oktober des Jahres kommen sie wieder in Wien zusammen. Dort heiraten sie am 12. November vor einem Rabbi. Karola ist jetzt fast dreißig Jahre alt, Ernst Bloch fast fünfzig.
"Politisch gesehen war eine Emigration nach Österreich nicht sehr vernünftig. [...] Aber es war für uns nicht unangenehm dort. Niemand belästigte uns. Juden wurden nicht verfolgt, man gewöhnte sich an die illegalen Nazi -Demonstrationen. Wir fanden bald einen ungewöhnlich sympathischen Freundeskreis."
Dazu gehörte u.a. Elias Canetti ( siehe auch dieser Post ), Anna Mahler ( dieser Post ) und der Komponist Ernst Krenek & der Bildhauer Fritz Wotruba. Auch verkehren sie mit Franz Werfel & seiner Frau Alma Mahler - Werfel. Karola selbst arbeitet für einen Architekten an einem Entwurf für ein Wohnhaus für das Schauspielerpaar Attila Hörbiger & Paula Wessely. Letztere meint allerdings zu Karolas Chef, die sei doch wohl nur eine Attrappe im Büro, die doch nicht wirklich richtig arbeiten würde...
Auch sucht Karola wieder politisch Gleichgesinnte, und so kommt es, dass sie für Kurierdienste nach Polen angeworben wird, wo sie für die Sowjetunion nützliche Informationen über militärische Truppenbewegungen an polnische Offiziere weitergeben soll. Ihr frisch gebackener Ehemann respektiert ihre prosowjetische Einstellung samt Praxis, ist aber beunruhigt. Schließlich greift das Paar den Vorschlag von Freunden auf, nach Paris zu emigrieren. Vorher wird aber noch Europa bereist, Dubrovnik ( wo sie am Strand auf ein Foto mit Hermann Göring gelangen ) und Venedig. Dort empfangen sie schließlich das Geld von Blochs Verleger, so dass sie nach Paris aufbrechen können.
Dort sind sie wieder im Hotel "Helvetia" mit den Freunden & Genossen aus der Wilmersdorfer Künstlerkolonie vereint, was Karola gut gefällt. Bloch kann Vorträge halten, und sie für den Architekten Auguste Perret arbeiten ( Le Corbusier wäre ihr allerdings lieber ). Sie, die immer Sozialen Wohnungsbau studiert hat, muss ein großes Wohnhaus für einen reichen Ägypter in Kairo planen. Politisch arbeitet sie für die "Rote Hilfe", saarländische Linke betreuend, die nach der Volksabstimmung 1935 das Land verlassen müssen.
Während ihr Ehemann im Sommer 1936 in Sanary-sur-Mer bei den anderen deutschen Exilanten wie den Brüdern Mann weilt, nimmt ihr Parteikollege vom Nachrichtendienst wieder Kontakt mit ihr auf, und sie geht mit einem gefälschten Pass auf die Reise durch Nazideutschland nach Polen mit neuen Informationen auf Mikrofilm. Schließlich meint dieser Genosse, der Partei sei sie nützlicher, wenn sie nach Prag umzöge. Nach eingehenden Beratungen übersiedelt das Paar trotz etlicher Bedenken in die tschechische Hauptstadt. Der Aufenthalt dort entpuppt sich glücklicherweise als weniger bürokratisch & entspannter als in Frankreich. Außerdem: "Die Schönheiten in Prag waren auf kleinem Raum konzentriert", so Karola. Und sie können sogar ihre eigenen Möbel aus Berlin speditieren lassen, Flügel, Barockschrank & Perserteppiche...
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| Links: Friedl Dicker-Brandeis, rechts das Ehepaar Bloch mit Sohn Jan (1937) |
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| Mit ihrem Sohn in Riverdale Sommerhaus in Andover/New Jersey (1940) |
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| Bei der Deutschen Bauakademie (1950-55) |
"In den ersten Jahren meiner Universitätstätigkeit erfreute ich mich ungehindert der Freiheit des Wortes, der Schrift und der Lehre. In den letzten Jahren hat sich diese Situation zunehmend geändert. Ich wurde in Isolierung getrieben, hatte keine Möglichkeit zu lehren, der Kontakt mit Studenten wurde unterbrochen, meine besten Schüler wurden verfolgt und bestraft, die Möglichkeit für publizistisches Wirken wurde unterbunden, ich konnte in keiner Zeitschrift veröffentlichen, und der Aufbauverlag in Berlin kam seinen vertraglichen Verpflichtungen meinen Werken gegenüber nicht nach. So entstand die Tendenz, mich in Schweigen zu begraben." (Quelle hier)
"Ja, das Leben, das ich in der Emigration und in der DDR geführt habe, paßte schon viel besser zu mir als das Leben und meine Rolle hier in der Bundesrepublik."
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| Mit Rudi Dutschke (1968) |
"Ernst sagt, wir haben eine Architekturfirma zusammen, in der statt Architektur Philosophie gemacht wird. Und ich muss Dir sagen, dass trotz der Traurigkeit, dass Ernst nicht mehr lesen kann (…), macht mir diese ,Firma‘ viel Spass, denn es ist so schön mit ihm zusammen zu arbeiten."
"Eine ungewöhnliche, eine ungewöhnlich tapfere und harte Frau. Ohne sie gäbe es Bloch nicht mehr."
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| 1988 |














Liebe Astrid,
AntwortenLöschenwas für eine enorme Stärke in ihr wohnte. Wie sie all die Schicksalsschläge überstanden und nicht nur überstanden, sondern auch vielen geholfen und ihren Mann so unterstützt hat. Allein die Schiffspassage in die USA auf die Beine zu stellen.
Dann geht's ja weiter. Hände in den Schoß legen, das kam ihr nie in den Sinn. Andere wären am Schicksal verzweifelt, sie hat weiter gekämpft. Enorm und mit heutigen Maßstäben vielleicht kaum noch zu vergleichen.
Heute wird geschrieen, wenn am Flughafen wegen Schnee und Eis Flüge ausfallen oder es im Winter (!!) mal ein paar cm schneit. Das muss man sich im Vergleich dazu mal vorstellen!
Vielen Dank, liebe Astrid,
für das Vorstellen dieser enormen Frau,
viele liebe Grüße,
Claudia