Donnerstag, 18. Juni 2026

Great Women #460: Isabella Rossellini

Ich gebe zu: Ich bewundere die Schönheit italienischer Frauen. Sophia Loren, Claudia Cardinale, Monica Bellucci, Nicole Grimaudo und wie sie alle heißen. Und ja: die heute porträtierte gehört  für mich auch dazu:Isabella Rossellini.

"I’m not there now to represent beauty; 
I’m there to represent a different dream. 
It may be defined as joyfulness; 
life goes on and there are many chapters."

Dabei ist Isabella Fiorella Elettra Giovanna Rossellini, als sie vor vierundsiebzig Jahren am 18. Juni 1952 in Rom zur Welt kommt, auch zur Hälfte Schwedin, denn ihre Mutter ist der schwedisch-amerikanische ( mit deutschen Einsprengseln ) Filmstar Ingrid Bergmann. Ihr nicht minder berühmter Vater hingegen, der Regisseur Roberto Rossellini, ist waschechter Italiener, mit familiären Ursprüngen  in der Toskana & Venetien. Eine Zwillingsschwester hat sie gleich auch noch mitbekommen, Isota Ingrid, und ein zwei Jahre älterer Bruder namens Robertino Ingmar wartet schon auf sie.

Die Eltern ( ohne Jahr )

Als sie geboren wird, hat sich der Ascheregen, den ein medial veranstalteter Vulkanausbruch 1949 über die westliche Welt ausgespuckt hat, schon etwas gelegt: 

Ihre Mutter Ingrid Bergmann, damals mit dem schwedischen Neurochirurgen Petter Lindström verheiratet und Mutter der gemeinsamen Tochter Pia, verliebt sich bei den  Vorbereitungen zu den Dreharbeiten für den Film  "Stromboli" in ihren Regisseur und wird von ihm schwanger. Das reicht, um "die Bergman", eine bis dahin international erfolgreichsten Schauspielerinnen ihrer Zeit & Oscarpreisträgerin, aus den USA zu verbannen. Acht Jahre lang darf sie nicht mehr einreisen, auch  ihre Tochter darf sie nicht mehr sehen. So hochmoralisch ist Hollywood ( nach außen )! Und der Vatikan, Frauenverbände und die konservative Klatschpresse sind sich in diesem Punkt mit der Haltung in der cineastischen Lasterhöhle einig. Selbst der US-Senat hat sich damals eingemischt & der Senator Edwin C. Jackson erklärt: "Aus der Asche von Ingrid Bergman soll ein neues ­Hollywood entstehen." Auch Rossellini ist verheiratet und hat zwei Kinder, interessiert aber niemandem.

Die damals 34jährige, spätere Filmlegende und der neun Jahre ältere Filmemacher werden zum Mythos, das begreift die Tochter im Laufe ihres Erwachsenwerdens. Sie werden in jedem Band über die größten Liebespaare des 20. Jahrhunderts aufgeführt, und ich selbst erfahre von diesem Mythos - immerhin ist Isabella mein Jahrgang - lange, lange bevor ich als dreizehnjähriges Filmclub- Mitglied "Casablanca" zu meinem Lieblingsfilm für Jahrzehnte küre. Isabella dazu:

"Meine Eltern stehen beide so gut wie in jedem Lexikon... Wenn ein Beitrag über meinen Vater die Ehe mit meiner Mutter herausstellt, muß es eine amerikanische Ausgabe sein. Wenn die Betonung auf seinem revolutionärem und innovativem Werk als Filmmacher liegt, ist es ein europäisches Lexikon. In chinesischen Ausgaben wird meine Mutter überhaupt nicht erwähnt und das Werk meines Vaters wird als "nonbourgeois" bezeichnet, da es "wahre Geschichten über das Proletariat" erzählt... Es gibt viele Arten, meine Eltern zu lieben. Und es gibt meine Art, die nur mir gehört." ( Quelle hier

Ingrid Bergmann, Roberto Rossellini, mit ihren drei Kindern und seinem Sohn aus erster Ehe
(1953)

Das Mädchen Isabella, so ihr späteres Bekenntnis, ist ein richtiges Papakind gewesen. "Ich weiß nicht, ob du ein Genie oder ein Spinner warst, Dad", sagt sie abschließend in ihrem Film zu seinem hundertsten Geburtstag 2006. Sie liebt seine Leibesfülle, seine Weichheit. Zwar ein Pascha, der gern im Bett liegen bleibt und unendlich viel liest, wird Isabella mit dieser "Faulheit" zeitlebens aber auch die Vorstellung von spiritueller und intellektueller Weisheit verbinden. Rossellini ist zudem ein Hallodri und womanizer, aber eben auch ein Familientier, der seine Lieben mit diesen, seinen Weisheiten und Frotzeleien amüsiert, zeitweise auch überstrapaziert:
"Mit endlosen Wiederholungen trichterte uns seine Ansichten ein. Seine Lehren waren so gewaltig, daß meine Geschwister und ich manchmal den Eindruck hatten, zu einer kleinen Sekte zu gehören, mit Vater als Propheten und uns als Jüngern." ( Quelle hier )

Er hat auch ein Faible für Naturwissenschaften und entsprechende Untersuchungen & Experimente, in die er sie einbezieht. Seiner "Sgionfa Bosse" - so nennt er sie in seinem venezianischen Dialekt; "Glasbläserin" wegen ihrer dicken Backen - schenkt er auch das Buch "König Salomons Ring" von Konrad Lorenz, was noch einmal in ihrem späteren Leben eine Rolle spielen wird.

Isabella ist später klar, wie privilegiert sie aufwächst. Ihre Schwester & sie werden eineinhalb Jahre von einer Amme aus Neapel gestillt, weil die Mutter nicht genug Milch hat. Später hat sie ein paar Schuhe, während andere Kinder in der italienischen Nachkriegszeit barfuß herumlaufen. Sie kennt noch den Scherenschleifer, der Lumpen und Kleider sammelt, und hat eine Tante, die dem Vater die Kostüme näht, aber in einem Haus ohne Strom lebt.

Ihre Mutter habe "eine unglaubliche physische Energie" gehabt. "Sie lief wie ein Wiesel, und wenn sie nicht spielte, räumte und putzte sie ihm Haus, bis es blitzeblank war." Mit ihr teilt Isabella die Veranlagung zum Pragmatismus & allem Praktischen und den Hang zum Putzen. Die Mutter erzählt ihr aber auch, dass ihr die Schauspielerei einfach das Wichtigste, eine Berufung, sei. Isabella räumt später auch ein, dass es sie "einige Zeit und Mühe kostete, mich davon nicht kränken zu lassen." Ingrid Bergmann ist - auch in erotischer Hinsicht - ein Freigeist, und steht ihrem Ehemann in puncto Romanzen in nichts nach, dazu eine Frau mit Weitblick und außergewöhnlichen Träumen. Eine Weile verzichtet sie allerdings auf ihre Arbeit, und es gibt für eine nur recht kurze Zeit ein Familienidyll ohne die Aufgeregtheit der Öffentlichkeit. 

Finanziell ist die Situation immer wieder angespannt, denn Isabellas Vater ist zwar einer der bekanntesten Regisseure der Welt, aber als Pionier des Neorealismus auch einer der unkonventionellsten und kompromisslosesten. Deshalb platzen auch schon mal Produktionen, wenn die Geldgeber sich zurückziehen. Dann räumen Gerichtsvollzieher die Wohnung leer. Doch Roberto Rossellini kommt das Lebensziel, reich werden zu wollen, einem Verbrechen gleich. Über Geld wird also nicht gesprochen.

Und kommt es mal zu einem Film, in dem Ingrid Bergmann mitspielt, floppt er garantiert. Ingrid filmt also auch wieder mit anderen Regisseuren im Ausland, wo sie mit "Anastasia" ein triumphales Comeback  - inklusive Oscar - feiern kann. Der Film ebnet ihr den Weg zurück in die USA.  Unterdessen dreht der Vater auf Einladung des Premierminister Jawaharlal Nehru in Indien einen Dokumentarfilm und verliebt sich in die - verheiratete -  Drehbuchautorin Sonali Senroy Dasgupta.

Die grade mal fünfjährige Isabella gerät wieder einmal in einen medialen Strudel, als im Zusammenhang mit ihrer Familie in der Regenbogenpresse von einer "mysteriösen Exotin" die Rede ist und von "außerehelichen Kindern" und fantasiert darüber, weil sie es eigentlich nicht versteht, dass damit ihr neuer "Bruder" Gil gemeint ist ( den Sonali noch in ihrer Ehe bekommen hat ).

Isabella und ihre Geschwister leben fortan mit der Haushälterin Argenide, deren Sohn und "einer endlosen Schar Kindermädchen" in einer Wohnung - kindgerecht eingerichtet von Ingrid Bergmann -  auf der Straßenseite gegenüber des väterlichen Appartements. Die Mutter heiratet 1958 den Schweden Lars Schmidt, der in Paris ein Theater betreibt, und kommt jeden Monat für zehn Tage zu ihnen nach Rom. "Mir wurde erst klar, dass das eine seltsame Lösung war, als ich selbst ein Kind bekam." In den Sommerferien mietet der  Vater ein Haus an der Amalfiküste, wo sich alle seine Kinder einfinden und sich trotz anhaltender Anfeindungen durch Publikum und Presse gut verstehen.

Mit Mutter und Geschwistern in Rom
(1963)

Isabella wird in diesem - zugegebenermaßen familiären Chaos - eine ziemlich miserable Schülerin mit wenig Vertrauen in ihre intellektuellen Fähigkeiten und dazu nach eigener Aussage auch noch dicklich. 

Im Alter von elf Jahren wird bei ihr  eine Skoliose diagnostiziert. Um diese zu korrigieren, muss sie 18 Monate lang schmerzhafte Dehnübungen, Gipsverbände und eine Operation an der Wirbelsäule über sich ergehen lassen, bei der Teile eines ihrer Schienbeine verwendet werden ( infolgedessen hat sie Narben an Rücken und Schienbein ). Sie lernt in dieser Zeit, während der die Mutter ganz bei ihr bleibt, zu "versteinern": "'Ich' das waren nur meine Gedanken, mein Körper war ein Anhängsel, das ich ignorieren konnte."

Herunterziehen lässt sie sich davon also nicht. 

Nach ihrem Schulabschluss besucht sie eine Modeschule in Rom, woraufhin sie anschließend als Kostümbildnerin, auch für einige Filme ihres Vaters, tätig wird. Sie erwirbt sich erste journalistische Erfahrungen, schreibt für Frauenzeitschriften und setzt sich für feministische Themen ein. Schon als Teenager hat sie sich an entsprechenden Demonstrationen beteiligt:

"Feminismus hat mich bestärkt und zu dem gemacht, was ich bin", erklärt sie einmal an dieser Stelle und ergänzt: "Die Kombination aus Feminismus und meiner Mutter.
1971 ist es Zeit für sie, etwas Neues - sie hat den Beruf der Journalistin im Sinn - zu wagen, und Isabella geht weg von Italien und zieht nach New York zu ihrer Halbschwester Pia, die als Reporterin beim Fernsehen arbeitet und ihr Vorbild ist. Dort besucht sie das Finch College, um ihr Englisch aufzupolieren, arbeitet als Italienischlehrerin und gleichzeitig als Übersetzerin und Fernsehreporterin für die italienische RAI. Gelegentlich hat sie ab 1976 drei Jahre lang Auftritte in "L’altra Domenica" ( "Der andere Sonntag" ), einer Fernsehsendung mit Roberto Benigni, dem italienischen Schauspieler, Komiker und Filmregisseur. 

Links mit achtzehn Jahren, ganz rechts mit Martin Scorsese

Ihr Schauspieldebüt gibt sie ebenfalls 1976 in "A Matter of Time", forciert von ihrer Mutter. In diesem surrealistischen Musical, in dem auch Liza Minnelli unter der Regie ihres Vaters Vincente mitwirkt, spielt Isabella eine Nonne, die am Sterbebett die Frau pflegt, die eben von ihrer Mutter verkörpert wird. Die Medien verreißen ihren Auftritt.

1979 folgt die erste Hauptrolle im Film "Die Wiese" unter der Regie der berühmten Brüder Taviani, die Isabella sehr schätzt. Bei den Filmfestspielen von Venedig wird sie sogar mit dem Silbernen Band als "Beste Nachwuchsschauspielerin" ausgezeichnet. Doch der durchschlagende Erfolg will sich nicht einstellen: Der Film fällt bei Kritik wie Publikum durch. Die Kritiker halten sie einfach für zu jung für die Schauspielerei. Isabella entscheidet daraufhin, sie wolle nicht mehr schuld sein am Misserfolg der von ihr geschätzten Regisseure.
1982 & 1984
"Dann kam das Modeling. Es kam auf mich zu und wies mir einen neuen Weg, und diese nicht geplante Laufbahn ist vermutlich meine erfolgreichste geworden", schreibt sie in ihrem Buch 1997.

Das hohe Einkommen gibt ihr das Gefühl, endlich erwachsen zu sein, da vollkommen unabhängig. Aber den Wunsch dazu habe sie nie selbst gehabt, sie sei da hineingezogen worden. "Mode, Kosmetik und Schönheit lagen mir fern."

Und zu ihrem Erfolg in diesem Metier meint sie: "Fünfzig Prozent meiner Schönheit verdanke ich meiner Mutter, der ich ähnlich sehe, die anderen fünfzig verdanke ich Bill" ( King ), jenem US-amerikanischen Modefotografen, der in den frühen 1980er Jahren mit seinen Aufnahmen die internationale Karriere von Isabella entscheidend prägen wird. Von ihm stammen die ikonischen Porträts und Vogue-Titelbilder sowie Lancôme-Werbekampagnen, die weltweit Aufsehen erregen. 1987 wird er an Aids sterben.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit für die RAI hat Isabella den Filmemacher Martin Scorsese, der mit "Taxi Driver" und "New York, New York" gerade große Erfolge gefeiert hat, kennengelernt. Nach dem Interview gesteht sie ihm, dass sie seinen neuesten Film noch gar nicht gesehen hat. Noch am selben Abend organisiert er ein privates Film-Date mit ihr. Es funkt gewaltig zwischen den beiden, die zehn Jahre Altersunterschied trennt! Am 29. September 1979 geben sie sich im Castello Orsini-Odescalchi  in Bracciano/Italien das Jawort – für sie die erste Ehe, für ihn die dritte. Dass sie Journalistin ist, gefällt ihm, weil sie da nicht so viel reisen muss. "Er war Italiener. Obwohl sie sich wünschen, dass man arbeitet, wünschen sie sich auch, dass man zu Hause ist."

Doch drei Jahre später nimmt die Geschichte schon wieder eine andere Wendung, denn sie ist nun beruflich unterwegs. Die junge Frau hat  zudem das Gefühl, dass ihr Ehemann sich mehr für ihren Vater denn für sie interessiert. Volle Terminkalender und die immer wieder arbeitstechnische gebotene große Distanz fordern jetzt ihren Tribut. 

Außerdem: Isabella zieht es nach London, um ihrer krebskranken Mutter beizustehen ( Ingrid Bergman stirbt am 29. August 1982, ihrem 67. Geburtstag ). Bald läuft sozusagen der Abspann des gemeinsamen Projekts und das unvermeidliche Ende der Ehe wird mit der Scheidung im gleichen Jahr besiegelt. Böses Blut gibt es nicht. Isabella verrät später: "Marty und ich hatten eine fantastische Zeit. Wäre ich älter, weiser und gelassener gewesen, wären wir vielleicht noch immer ein Paar."

Als sie den legendären Lancôme-Vertrag unterschreibt, hat sie ein knappes Jahr als Model hinter sich. 1982 ziert Isabella Rossellini das Cover der amerikanischen Vogue bereits viermal, weitere 23 Titel werden folgen. Für jedes Cover erhält sie 150$, aber viel wesentlicher ist das Prestige. Für Lancôme dürfen eigentlich keine Kratzer am jungfräulichen Image des Exklusiv-Models für eine weltweite Kampagne sein. Jede Menge Klauseln wie: keine Gewichtszunahme, keine Sonnenbräune, Frisurenänderung nur nach Absprache, Zahnkorrektur ( Isabella hat einen demolierten Schneidezahn seit ihrer Kindheit ), keine Skandale ( sonst hat die Firma das Recht zu kündigen; das wird auch diskutiert, als sie schwanger wird ) bestimmen den Vertrag. Isabella wird so allerdings auch das bestbezahlte Model der Welt. "Das Zweitbeste nach einem Lottogewinn ist ein Vertrag mit einer Schönheitsagentur", sagt sie damals gerne.

Von links nach rechts: Mit Jon Wiedemann, David Lynch und Gary Oldmann
Am 16. April 1983 bekommt sie mit dem US-Amerikaner Jonathan "Jon" Wiedemann, ein Bruce-Weber-Model, "rothaarig, auffallend und sehr amerikanisch", den sie im Juli des Vorjahres kennengelernt hat, eine gemeinsame Tochter, Elettra-Ingrid. Die frohe Botschaft hat das Paar bereits bei einem Fotoshooting für die amerikanische Vogue verkündet: Jon kniet vor Isabella und betrachtet ihren Babybauch. Drei Jahre bleiben sie verheiratet. Die Ehe ist bald am Ende, als Isabella am Set des Films "Weiße Nächte" eine leidenschaftliche Affäre mit dem Tänzer und Schauspieler Michail Baryshnikow beginnt. Diese Beziehung ist nur von kurzer Dauer. Bei den Dreharbeiten macht sie allerdings auch schon die Bekanntschaft mit David Lynch, der wohl ihre große Liebe werden wird. Das gesteht sie jedenfalls der "ZEIT" 2010. Doch zurück ins Jahr 1986.

Als Lynch sie fragt, ob sie Dorothy Vallens in "Blue Velvet" spielen wolle – eine Barsängerin, die von ihrem psychotischen Liebhaber, gespielt von Dennis Hopper, brutal zusammengeschlagen wird und selbst dem Wahnsinn verfällt –, weiß sie bereits:

"David Lynch wollte Helen Mirren unbedingt für "Blue Velvet" besetzen. Doch Helen lehnte den Film ab, weil er kontrovers war. Mir gefiel das Drehbuch sehr gut, aber ich verstand, was sie damit meinte."

Auch manch andere amerikanische Schauspielerin hätte sich an dieser Stelle gefragt, ob diese Rolle in ihren Karriereplan passt. Doch Isabella hat nicht die Absicht, ein bestimmtes Image zu entwickeln. Sie fühlt sich seit jeher zu Rollen hingezogen, die sich einer einfachen Erklärung entziehen. Es scheint doch recht gewagt zu sein, vom Posieren für die Vogue zu Szenen mit extremer Erniedrigung vor einer Filnmkamera zu wechseln? "Ich glaube nicht, dass es Mut war", kommentiert sie später. "Vielleicht war es eher Familientradition.“ 

"Ich gewann das Selbstvertrauen, die Rolle spielen zu können. Ich las Bücher über das Stockholm-Syndrom und über Frauen, die jahrelang extremen Missbrauch erlebt haben – ab einem gewissen Punkt können sie sich selbst Schmerzen zufügen. Ich dachte, Dorothy wäre eine dieser Frauen. Deshalb war Blue Velvet meiner Meinung nach so umstritten." 
Und an anderer Stelle:
"Als Italienerin bin ich in einem typisch italienischen Macho-Umfeld aufgewachsen, und da ich schön war und aufgrund meiner schwedischen Mutter für Italiener fremd aussah, wurde ich in meiner Jugend häufig sexuell belästigt. Deshalb konnte ich die Figur, die ich im Film gespielt habe, vollkommen nachvollziehen."

In "Blue Velvet" mit Kyle MacLachlan
Kuriosum am Rande: Das Filmfestival in Venedig unter der Leitung von Gianluigi Rondi verweigert die Vorführung des fertigen Films, da dieser "das Ansehen des großen Roberto Rossellini beschmutze."

Isabella ficht das nicht an. Sie wird schließlich dafür gefeiert, dass sie die psychologischen Abgründe der Figur vollkommen angstfrei porträtiert hat. Sie selbst betrachtet ihre Arbeit an dem Film mit Stolz  als eine ihrer wichtigsten künstlerischen Kollaborationen. 
"Wenn man sehr erfolgreich ist, wird erwartet, dass man weiterhin erfolgreich ist. Aber wenn man experimentierfreudig ist, wird von einem erwartet, dass man einfach experimentiert, und das ist fantastisch", so ihre Erfahrung. 
Nach dem ersten Schock des Publikums etabliert sich die nunmehr 34jährige als feste Größe im amerikanischen wie europäischen Kino.

Die private Beziehung von Regisseur & Darstellerin ist intensiv und turbulent. Sie sind aufgrund ihrer Arbeit oft getrennt. Wenn sie denn mal zusammen sind, treten alle Obsessionen und Neurosen des sechs Jahre älteren David Lynchs zutage, wie Isabella einmal der "Daily Mail" berichtet. Sie ist oft am Ende ihrer Kräfte. Die Trennung erfolgt 1990 während der Filmfestspiele von Cannes, wo Lynch seinen Film  "Wild at Heart", in dem sie ebenfalls mitspielt, präsentiert und die Goldene Palme gewinnt. Nachdem sie als Paar über den roten Teppich gelaufen und der Vorführung beigewohnt haben, begleitet Lynch Isabella ins Hotel, um ihr das Ende ihrer Beziehung mitzuteilen: Er hat sich in seine Hauptdarstellerin Laura Dern verliebt. Später wird Isabella gestehen, dass sie sich nach dem Ende dieser Beziehung  einer Psychotherapie unterzogen hat.

Dem nächsten Mann stolpert ihr allerdings schon bald über die Füße: Am Set des Biopics "Immortal Beloved" ( auf Deutsch: "Ludwig van B. – Meine unsterbliche Geliebte" ), lernt sie den sechs Jahre jüngeren britischen Schauspieler Gary Oldman kennen, mit dem sie sich im Juli 1994 verlobt. Zuvor hat sie den 1992 geborenen Sohn Roberto adoptiert. Heiratspläne geraten aufgrund von Oldmans Alkoholproblemen ins Stocken, und nachdem er von einer angeblich 70 Tage andauernden Trinkorgie zu ihr zurückkehrt, setzt sie ihm die Pistole auf die Brust: Wenn er sein Leben nicht in den Griff bekäme, werde sie ihn verlassen. Sie meint später, sie habe Oldman ausgerechnet in seiner Blütezeit als Alkoholiker "erwischt". Der begibt sich sich daraufhin tatsächlich in eine Entzugsklinik. Doch verlässt er die Klinik nicht nur mit neu gewonnener Nüchternheit, sondern auch mit einer neuen Freundin. 

Isabella Rossellinis letzte offizielle Beziehung besteht zwischen 1996 und 1997 mit dem New Yorker Theaterregisseur Gregory Mosher. Es sei keine besonders leidenschaftliche Beziehung gewesen, erinnert sie sich in einem Interview: 

"Ich musste meine Karriere neu aufbauen. Ich hatte meine beiden kleinen Kinder und keinen Platz für einen weiteren Freund oder Ehemann. Ich glaube nicht, dass ich all das schaffen könnte, was ich tue, wenn ich verheiratet wäre. Ehemänner brauchen Zeit."

Da hat nämlich die Sache mit Lancôme zuvor einiges durcheinander gewirbelt...

1992, genau eine Woche nach ihrem 40. Geburtstag, ist Pierre Sajot, Präsident des Kosmetikkonzerns Lancôme, von Paris nach Berlin geflogen, um Isabella die Mitteilung zu machen, sie sei jetzt zu alt, um noch länger das Gesicht der Marke zu sein. Neun Jahre lang hat der Konzern sie als "schönste Frau der Welt" verkauft und das hat zu Rekordumsätzen geführt. Erst ein Jahr zuvor ist die Werbung mit Isabella Rossellinis Gesicht für das Parfum "Trésor" durch die Decke gegangen. Und jetzt das!

In der Mitte: Mit Anthony Hopkins in ".. und der Himmel steht still"


Isabella dreht zu diesem Zeitpunkt in Berlin gerade den Film "... und der Himmel steht still“ mit Anthony Hopkins, und sie fällt sprichwörtlich aus allen Wolken über Berlin. Sie fragt, nach, ob schrumpfende Verkaufszahlen der Grund für das Ver­tragsende seien. Doch das ist nicht der Fall. Man scheint sich auch noch großartig vorzukommen, indem man ihr vorschlägt, medienseits zu verlautbaren, dass es ihre Entscheidung gewesen sei zu gehen, weil sie sich nun ganz der Schauspielerei widmen wolle. Es sei schließlich nicht gut für eine Frau, zuzugeben, dass sie in die Jahre komme. Rennfahrer zögen sich schließlich auch auf der Höhe ihrer Laufbahn zurück. Der Verlust dieses Vertrages ist nach eigner Aussage für Isabella sehr schmerzhaft gewesen.

Der Traum der jungen Frau, eine eigene Firma zu gründen und eine eigene Kosmetiklinie zu schaffen, ist ihr damals schon verwegen vorkommen, verfügt sie doch über keinerlei geschäftliches Talent. Eine Kooperation mit dem Kosmetikunternehmen Lancaster 1995 als deren Vizepräsidentin führt schließlich dazu, dass sie erfolgreich eigene Parfüms auf den Markt, darunter Düfte wie "Manifesto" (1999) und "Daring" (2004) bringen kann. Doch immer seltener wird die zweifache alleinerziehende Mutter als Model gebucht, auch die Rollenangebote bleiben aus. Von ihrer Mutter weiß sie, dass eine Frau für den Film erst wieder jenseits der sechzig interessant wird. Sie zieht nach London, spielt Theater, schreibt ihr Buch "Some of me" (1997).

Als mit Ende fünfzig ihre Filmkarriere ganz ins Stocken gerät, erinnert sich Isabella an einen Ratschlag ihres Vaters. "Ich fühlte mich sehr ausgegrenzt. Und dann dachte ich an meinen Vater und seinen Rat: ‚Wenn du deiner Neugier folgst, findest du immer Freude.‘“ 

Mit einem Studium der Verhaltensbiologie/Tierpsychologie am Hunter College hält sie sich bei Laune bzw. rettet sich vor einer Depression und schließt es mit dem Master ab. Sie dreht acht comic-ähnliche  skurrile Kurzfilme über das Sexualleben von Regenwürmern, Libellen, Schnecken, Bienen oder Gottesanbeterinnen, basierend auf dem im Studium Gelernten, und nennt sie "Green Porno". Als Regisseurin muss sie sich jetzt ständig auf die Suche nach Finanzierung machen wie einst ihr Vater. Sie entwickelt das Konzept sogar weiter zu einer brüllend komischen One-Woman-Theaterperformance namens "Darwin’s Smile", mit der sie durch die Welt tourt. Das Buch "Meine Hühner und ich" kommt 2017 heraus. 

In "Green Porn" ( © Jody Shapiro), Lancôme-Kampagne, auf ihrer Farm (© Ali Smith)

Bereits 2013 hat sie eine 28 Hektar große Farm in Brookhaven in der Nähe von Long Island, New York, gekauft, wo sie sich bis heute um zahlreiche Tiere kümmert, unterstützt von ihrer Tochter, Gastroredakteurin und Schriftstellerin Elettra Wiedemann und ihrem Sohn, dem Fotografen und Model Roberto Rossellini Jr. Neben der Aufzucht von Hühnern und Truthähnen, Ziegen, Schafen und Hunden zahlreicher Rassen bauen sie hier auch ihre Produkte an und erkunden zudem kreative Lebens- und Lernansätze.

Das Farmleben bringt ihr unerwartet viele neue Anhänger ein: Ihr Instagram-Account, auf dem sie alltägliche Erlebnisse teilt, begeistert 1,2 Millionen Follower, darunter auch mich, die sich in der Hochblüte ihrer Trauerzeit davon aufgemuntert fühlt. "Die Leute sprechen mich jetzt genauso oft auf die Farm an wie auf Mama und Casablanca", kann die Schauspielerin als Farmerin konstatieren. Und sie muss zugeben, dass ihr dieses Leben besser gefällt, als sie zunächst gedacht hat.

2024
CC BY 2.0

23 Jahre nach dem Rausschmiss, nämlich 2017, bekommt Isabella Rossellini auch einen Anruf aus Paris: Lancôme will sie zurück haben - Isabella ist inzwischen 65! Geschäftsführerin des Beauty-Riesen ist nun eine Frau, Françoise Lehmann, und die paternalistischen, herablassenden Zeiten mächtiger alter Männer scheinen vorbei. zu sein "Sie sagte: 'Wir haben einen Fehler gemacht, den ich korrigieren will'". 

Isabella modelt anschließend in einer Kampagne zusammen mit den Schauspielerinnen Amanda Seyfried, geboren 1985, und Joy Sunday, geboren 1996.

Auch als Schauspielerin erlebt sie eine Renaissance: 

In Alice Rohrwachers Film "La chimera" spielt sie 2023 die Mutter eines ländlichen Grabräubers. Für ihre Rolle in Edward Bergers "Konklave" wird sie 2025 sogar für einen Oscar nominiert und dreht an der Seite der 91jährigen Joan Collins das kommende Biopic "My Duchess" über die die letzten Lebensjahre der berühmten Wallis Simpson. 

In 58 Filmen hat sie mitgespielt. Dafür wird ihr im Rahmen der Verleihung des Europäischen Filmpreises 2024 der Preis für die beste europäische Leistung im Weltkino zuerkannt.

"Ich war nie eine, die sich zurücklehnte, um zuzusehen und zu entspannen", sagt sie von sich ( Quelle hier ).

Happy birthday to you!

                                                                

Weitere Frauenporträts findet ihr hier:


Samstag, 13. Juni 2026

Meine 24. Kalenderwoche 2026

 "Wer Kritik nicht erträgt, ordnet die Wirklichkeit neu."
Michael Ehlers, Rhetoriktrainer
"Fussball, 
das ist eine Korruptionsvermarktungsmaschine, 
die früher mal eine Sportart war."
Severin Groebner
"Die Probleme heißen ja nicht 
Apfelschorle oder Studentenfutter 
oder brüllende Kleinkinder.
Die Probleme heißen Alkohol, 
Enthemmung und eine Gesellschaft, 
die männliche Aggression immer noch behandelt 
wie schlechtes Wetter: 
bisschen unangenehm, 
aber bisweilen halt irgendwie auch normal."
Jana Heinicke, Autorin & Slam-Poetin



Da leiht frau der Freundin nur mal die graphic novel über Yayoi Kusama und bekommt sie dann mit einem Kissenbezug in ihrem Stil zurück. Der heiterte mich und meine Terrasse bei 22°C etwas auf. Danke, liebe M.A.!

Am Samstag vermeldete der Stadtanzeiger, dass alle Tickets bis zum Ende der Kusama - Ausstellung am 2. August ausverkauft sind und man sich museumsseits über zusätzliche Öffnungszeiten Gedanken macht. So ganz nachvollziehen kann ich einen solchen Hype allerdings dann auch nicht.



Ich hab noch in einer Regenpause eine farblich ähnliche Wimpelkette aus den Beständen über die Terrasse gespannt. Ein bisschen Fröhlichkeit musste sein bei dieser ständigen Regnerei! Die war dann am Sonntag vorbei, 20°C, mit Sonnenschein ...



... und ich habe das Wetter genutzt, um mich mit neuen Blumen zum Friedhof aufzumachen, hin und zurück zu Fuß. Hat gut getan. Gesehen habe ich unter anderem Blumenhartriegel...



... gehört das Summen der Bienen und das Klopfen eines Spechts.


( Stumme Zeugnisse musikalischer Menschen habe ich auch neu entdeckt. )






Abends habe ich mir Tagliatelle mit geschmorten Cocktailtomaten, Zitronenpesto (*****) und Mozzarella zubereitet - ein Genuss! - und mich gefreut, dass die Abendsonne auch noch meine Bilderleiste am Essplatz zum Leuchten gebracht hat.


Endlich habe ich es geschafft, die Eibenkugeln vorm Wintergarten zu beschneiden, denn ich habe mir einen Rasenkantenschneider besorgt. Im letzten Jahr habe ich aufgegeben, nachdem ich vom Schneiden mit der Gartenschere trotz Handschuhen Blasen an den Händen bekommen hatte. Für Mußestunden eignet sich die Terrasse momentan ohnehin nicht: In der Nachbarschaft wird ein Fünfzigerjahre-Bau entkernt und dauernd geht mit einem Rums der Schutt in den Container. Die arme Lotta mit ihrer ME/CFS! ( Die schalldichte Schlafbox ist da, muss aber noch auf- und zusammengebaut werden. ) Wenn ich das schon kaum ertragen kann...


Auch auf der Hauptverkehrsader des Veedels wird ein Haus nach dem anderen eingerüstet.




Nicht nur ich flüchte & erhole mich dann gerne im Stadtgrün draußen. Zum Glück gibt es davon einiges, Köln gehört in dieser Hinsicht zur Spitze der grünsten Großstädte ( muss ich immer mal hervorheben 😂 ).





Ich hab immer mal wieder versucht, in der Sonne zu sitzen & zu lesen. Aber die Temperaturen während die Schafskälte ( inklusive Wind ) bei uns herrscht, gestalteten das nicht allzu gemütlich. Da verzog ich mich gerne nach drinnen. Immerhin habe ich in dieser Woche drei Bücher ganz gelesen, u.a. auch für meinen Great-Women-Post der kommenden Woche. Gegönnt habe ich mir die schöne Ausgabe der Romane von Jane Austen bei Reclam, gebraucht im Antiquariat zu einem günstigen Preis erhalten. Das Lesen ist momentan mein liebstes Hobby.



Nachdem die Supermärkte  auf meiner Einkaufsmeile arge Lieferschwierigkeiten beim Speiseeis hatten, habe ich es mal wieder mit Bofrost versucht. Und so konnte ich mir - 18°C  am Donnerstag zum Trotz! - im trauten Heim einen Eiskaffee kredenzen ( noch so ein Genuss ). 

Rechts die Baustelle, die mich jeden Morgen mit Krawumms schon vor sieben aus dem Schlaf reißt. Aber das ist ja nichts gegen die Geräuschempfindlichkeit, der meine achtzehnjährige Nachbarin ausgeliefert ist. Vom Großvater erfuhr ich, dass die schalldichte Schlafbox erst Mitte Juli installiert werden kann. Vorher konnte kein Ärzteteam mobilisiert werden, welches die junge Frau sediert, um sie aus dem Zimmer in ein anderes überführen zu können. Wir machen uns da keine Vorstellung.



Den Freitag habe ich schon gestern bei "12 von 12" dokumentiert.-

Traurig hat mich die Nachricht vom Tod des 88jährigen David Hockney in London gemacht. Ihm verdanke ich unzählige Inspirationen für meinen Kunstunterricht und meine eigenen Produktionen nach Museumsbesuchen, aber auch etliche kunsthistorische Erkenntnisse. In meiner Bibliothek ist er mit einigen dicken Büchern vertreten, die ich mir alle noch mal anschauen werde. Auch seine Liebe zum Schwimmen, zu farbenfroher Garderobe & Dackeln wird mir in Erinnerung bleiben.

Meine Web-Fundstücke dieser Woche stammen von links nach rechts von Ann-Kathrin Reuter, ihres Zeichens Wirtschaftspsychologin, Evelyn Höllrigl Tschaikner, Journalistin und Vanessa, "alleinerziehende Systemausbrecherin" über Instagram:


In diesem Sinne! ( Ich muss mich sputen, denn heute steht ganz viel an. )




Verlinkt mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni und mit Nicoles/Frau Frieda "Plausch am Gartenzaun"  

Freitag, 12. Juni 2026

12 von 12 Juni 2026


Heute hat mich kein kein Baustellenlärm geweckt, 15°C, leichter Regen
Vor einem Jahr war es rechtschaffen heiß,
dieses Jahr schafft mich die Schafskälte.
Aber das war schon oft so, und ich kann es nicht vergessen,
weil am nächsten Tag mein Kind auf die Welt kam
und frieren musste...


Suchbild: 
Erkennt ihr meinen "Zahnhelden"? 
( Der gehört für mich nun seit einem Jahr unbedingt zur meiner Mundhygiene dazu. )


Während ich mir Brötchen fürs Frühstück aufbacke,
checke ich die Freitagsblümchen.
Wo bleibt Niwibo? 
( Ist sonst immer die Erste. )



Nach dem Frühstück, auf dem Weg en d'r Sity, begegnet mir die erste Schulklasse.



Wie oft hat meine Bank schon den Namen gewechselt,
seit ich vor fünfzig Jahren dort ein Konto eröffnet habe?



Eigentlich wollte ich ins Museum,
macht aber erst um zwölf auf.



Ein Regenschauer treibt mich in die Minoritenkirche.



Auf das MAK habe ich heute keine Lust.



Und jetzt ganz viele Schulklassen!
Im Funkhaus gibt es ein  WDR-Dackl-Jazz-Konzert mit der Big Band.
Finde ich großartig, Kindern Jazz nahe zu bringen.
Da wäre ich auch dabei, wenn ich noch unterrichten würde.



Zu Hause lesen ist auch schön ( interessantes Buch! ).
Und währenddessen kann mein Installateur, der liebe Herr Fernandez, die  Heizung warten.



Heute will der Regen nicht aufhören ( 18°C ).
Aber schön grün ist alles dadurch.



Mit meiner derzeitigen Lieblingsnascherei
verabschiede ich mich zum Verlinken bei Caro!