Mittwoch, 31. Dezember 2014

Silvestergrüße




Ich wünsche allen meinen Leserinnen & Lesern viel Glück für das Neue Jahr 2015!


Als ich vor einem Jahr hier das vergangene Jahr Revue passieren ließ, habe ich nicht geahnt, dass das Jahr 2014 mit noch viel mehr "Prüfungen" auf mich wartete, als es das vergangene schon für mich bereit gehalten hatte.

Aber ich habe sie überstanden, wenn auch noch nicht alle bestanden...

Geholfen hat mir dabei das Selbertun als "eskapistischer Rückzugsort", wie es Mila hier so treffend bezeichnet hat.
Geholfen hat mir das Bloggen, weil ich durch eure Beispiele ermuntert wurde, Glücksmomente zu suchen in meinem Umfeld, meiner Geschichte, meiner Seele, die sich mir dann auch so reich & vielfältig präsentierten, und  es mich anhielt, das alles in Posts festzuhalten.
Geholfen haben mir die realen Kontakte, die sich aus der Bloggerei ergeben haben. Gerade in dieser Hinsicht bin ich im vergangenen Jahr reich beschenkt worden und in die Sonne der Erinnerung setze ich mich gerne, wenn ich mich mal wieder Herausforderungen stellen muss, die ich nicht wirklich beeinflussen kann. 

Besonders danken möchte ich an dieser Stelle noch einmal Susanne, Astrid, Dania, Ghislana, Christine, Pamela, Anneliese, Friederike & Michaela, die ich persönlich 2014 getroffen & kennengelernt habe, aber auch - stellvertretend für euch alle, die ihr euch mir in so vielfältiger Form zugewandt habt - Andrea B., Andrea M., Barbara B., Birgitt, Franka, Julia, Karin, Klara, Mano, Monika, Nicole L., Sarah. Ich bin so froh, euch gefunden zu haben!

Und: Ihr macht mir richtig Lust auf dieses Neue Jahr, gemeinsam mit euch!




























Herzlichst!








Die Schweinchen sind übrigens mit Hilfe einer Freebie - Datei von hier gestickt.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Noch eine Steller - Story



...habe ich hier für euch von unserem Spaziergang am letzten Sonntag:





Momentan arbeite ich an einem größeren Projekt mit ganz viel weißem Leinenstoff u.ä., das in keinster Weise vorzeigbar ist. Aber es ist ganz alleine für den Herrn K. und mich...



Montag, 29. Dezember 2014

Aus der Weihnachtsnäherei 2014



Glücklicherweise hatte ich für die letzten Tage vor & um Weihnachten eine ganze Reihe von Posts vorbereitet, denn ich kam in meiner vorweihnachtlichen Nähwerkstatt dieses Jahr reichlich ins Schlingern, nachdem ich mir immer wieder viel Zeit nahm für Menschen, Kunst & Kultur und andere jahreszeitliche Aktivitäten. Zum Fotografieren und Posts verfassen hatte ich also kaum Zeit...

Entstanden ist viel Kleinkram. Und wie immer fällt mir dabei noch dies und das ein, was ich dann zusätzlich machen könnte: 

So gab es dann nicht nur ein legeres Weihnachtskleid für das kleine M aus dunkelblauem Sternenjersey ( erstmals genäht: Lillesol Basics No. 39 )...



























sondern auch noch ein "grenouillère" für den "Poll" aus dem Rest ( empfehlenswerte Puppenschnitte von hier ). Inzwischen kann ich selbst so klitzekleine Füsslinge und Bündchen annähen! Begeisternd!
Der Sternensticker ist dann noch am 4. Advent in Gemeinschaftsarbeit mit dem kleinen M entstanden ( abgewandelte Datei von hier ).

Die jungen Herren hatten in den Herbstferien entdeckt, als die beiden Cousinen bei ihnen zu Besuch waren, dass diese schöne Kulturbeutel "Made by Oma" besaßen. Das war plötzlich ganz cool & sie äußerten sich entsprechend gegenüber ihrer Mama. Die gab's direkt weiter:




Weil Geografie - zumindest bei Enkel Nr. 2 - das Thema bei den diesjährigen Weihnachtswünschen war, habe ich aus meiner Wachstuchsammlung entsprechendes Material ausgesucht. Als Anleitung für die Taschen hat mir mal wieder das Ebook "Wischiwaschi" von Farbenmix gedient.

Dank Einsatz von sehr viel Stylefix ist das Anbringen des vielen, vielen Schrägbandes inzwischen ja kein Thema mehr...

Wo ich schon so im "Flow" war, mochte ich auch den Wunsch der mittleren Tochter ( "aber nur, wenn du Zeit & keinen Stress hast" ) nach einem kunterbunten Kulturbeutel erfüllen. Wie es dann so bei mir ist: Das Wachstuch von Kokka war zur Hälfte verbraucht - wozu einen Rest aufheben? Da mach ich aus der zweiten Hälfte doch gleich einen zweiten Kulturbeutel für die älteste Tochter meines Mannes mit! Gefreut haben sich beide. Und die Schwiegersöhne möchten beim nächsten Mal bedacht werden.

Das kleine M schließlich sollte zu Weihnachten einen Tischpapierkorb bekommen ( nicht fotografiert ). Auch da gab es wieder Reste, auch da nähte ich zu guter Letzt noch eine kleinere "Wischiwaschi", denn ich finde, auch dieses Kind ist alt genug für einen eigenen Kulturbeutel:




























Nun waren die Wachstuchkisten schon mal umher gehievt und durchwühlt worden ( und echte Schätze darin wiederentdeckt! ), da kam mir noch die Idee, die gewünschten ( von mir nur mit dem Namen bestickt ) schönen Geschirrtücher für die französische Schwiegermutter der Tochter in ein kleines Stoffkörbchen zu packen. Eine zweites ist schnell entstanden für deren Mutter, und ein drittes für die Nachbarin, die Friseurin. Kann frau doch immer gebrauchen, oder?

















Wie mein Nähzimmerchen aussah ( und noch immer aussieht ) könnt ihr sicher erraten...




Sonntag, 28. Dezember 2014

Meine 52. Kalenderwoche








Am Montag wurden Plätzchen für die Nachbarn eingepackt und verteilt, das Bäumchen, welches mir das Enkelkind aus dem Wald mitgebracht hatte, aufgehangen & geschmückt, die Lebensmittel fürs Fest eingekauft & Geschenke schön verpackt.



Denn am Dienstag sollte es rechtzeitig und mit frohem Mut auf die Autobahn in Richtung Badisch Sibirien gehen. Doch in Dreieich im Hessischen war dann Schluss mit lustig: Nur dank mehrerer gelber Engel konnten wir die Fahrt im Leihwagen nach einigen Stunden fortsetzen, so dass wir erst bei Dunkelheit im Haus meiner Eltern ankamen.

So vieles konnte da nicht mehr erledigt und vorbereitet werden. Doch angesichts von Alter & Zerfall ist mir der ganze Bohei um Weihnachtsdekorationen & Festmenüs plötzlich auch so nebensächlich, geradezu lächerlich vorgekommen...



























denn an Heiligabend holten wir meinen Vater, der an Demenz leidet, vom Heim ab, immer schön durch eine überraschend grüne Landschaft dem motorisierten Weihnachtsmann hinterher. Das gemeinsame Essen an diesem Tag hat allen geschmeckt, lief aber so ganz anders ab, als das kindliche Gemüt es sich idealiter an Weihnachten vorstellt. Wieder was dazu gelernt!

Der Weihnachtsmorgen weckte uns mit Morgenrot, und der Odenwald lag im Sonnenschein, als wir die Heimreise antraten -  Stimmungsaufheller, die wir nötig hatten!





Der zweite Weihnachtsfeiertag gehörte den Kindern & Kindeskindern! Da wurde gemeinsam gespielt und vorgelesen, und jedes der großen Kinder gab auf dem Klavier ein Weihnachtslied zum Besten.


Und am Abend wurden gemeinsam Nudeln mit Tomatensoße gegessen und noch ein bisschen ein Film geguckt, bevor ein ganz sorglos - heiterer, entspannter Tag - vor allem für den Herrn K. und mich - zu Ende ging...

Die Aussicht auf Schnee trieb mich am Samstag - ganz ungewöhnlich - aus dem Bett. Doch um halb neun sah es eher nach Schneeregen aus. So blieb es den ganzen Tag über. Und nachdem der Mietwagen weggebracht & etwas zum Essen eingekauft waren, verließen wir das Haus auch nicht mehr und genossen alles Schöne um uns herum & "quality couch time"...



























Ach ja: Irgendwann hat mich dann sogar die Lust gepackt, mich um das Entsorgen meiner beruflichen Hinterlassenschaften zu kümmern, was ich seit Wochen & Monaten vor mir her geschoben habe. Ein Neuanfang ( mit dem Abschließen & Beenden sozusagen ) ist also wieder gemacht...

Und noch etwas: Mit meinem iPhone & der App "Steller" hab ich noch eine kleine "Story" über den Wald meiner Kindheit am Weihnachtsmorgen gestaltet. Ich mag solche kleinen Spielereien. Schaut mal:


Mein Freund, der Baum 2014









































Zehn Mal in diesem Jahr habe ich Baumfreunde vorgestellt -
 neun Bäume und einen Baumbewohner.

Es hat mir sehr viel Freude gemacht,
diese Bäume aufzufinden, zu fotografieren,
mich mit ihnen zu beschäftigen und
die Posts über sie zu schreiben.


In der Hoffnung, dass euch, liebe Leserinnen & Leser,
diese Posts ebenso gefallen haben,
werde ich mich auch im nächsten Jahr 
mit den schönen, mächtigen &
für unser menschliches Wohlbefinden so wichtigen Lebewesen beschäftigen
und weiterhin am letzten Sonntag des Monats
meine Beiträge posten.

Bis dahin verweise ich auf alle bisher bei mir erschienenen Beiträge ( Liste unten )
und
auf den heutigen Post von Ghislana/jahreszeitenbriefe,
die dieses Projekt "hostet" und
heute besonders schön Winterbäume präsentiert.










Samstag, 27. Dezember 2014

Weekend reflections # 13
































Mit dieser reflektierenden Schale von Anish Kapoor, fotografiert im Kölner Skulpturenpark, wünsche ich euch ein schönes letztes Wochenende in diesem Jahr!

Mehr Reflektionen sind wieder hier zu finden.









Freitag, 26. Dezember 2014

Friday - Flowerday # 52/14



 Helga/ Holunderbluetchen® macht mit ihrem Projekt
momentan eine Weihnachtspause.
Ich nicht - denn Blumen müssen bei mir
einfach sein.
Und wenn es nur ein kleines Begrüßungskommitee
auf dem Brett im Eingangsbereich ist:


























Eine tiefrote Anthurie...

























und das geliebte Immergrün
(  Haselwurz, Hirschzunge, Alpenveilchen )
aus meinem Garten.

























Und der Holzstern hat Gesellschaft bekommen 
durch einen Papierstern von Andrea ( Dank dir dafür! ) &
einige Matroschkas, mit denen mein Enkelkind zuvor gespielt hat:


























Genießt den 2. Weihnachtsfeiertag! Ich tue es...

Und ein Danke an euch alle, die ihr mir in den letzten Tagen so lieb geschrieben habt, sei es auf Karten, in Mails oder Kommentaren unter meinen Posts. Eure guten Wünsche sind in meinem Herzen angekommen und haben ihre Wirkung nicht verfehlt.
Wundert euch aber bitte nicht, wenn meine Reaktion ausgeblieben ist: Ich hatte an den letzten Tagen mit einigen technischen, zeitlichen & emotionalen Problemen zu kämpfen, die mir es nicht möglich gemacht haben. In meinem sonntäglichen Post zur Kalenderwoche dazu mehr...

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Herzlichen Glückwunsch



zum 60. Geburtstag, 


via


liebe Annie Lennox!

"There must be an angel playing with my heart...

And when I think that I'm alone
It seems there's more of us at home
It's a multitude of Angels
And they're playing with my heart"


Danke für die musikalische Begleitung & Unterstützung
in meinen Jahren als junge Mutter & darüber hinaus!
Danke für das gemeinsame Altern in Würde!






Dezember - Moodboard



Im Dezember entspann sich ein digitaler Dialog mit Sarah Hideaway über meine Lieblingsmärchen einst und jetzt. Und damit gab sie den Anstoß, mich wieder mit meinen Märchenbücher zu beschäftigen ( auf der Suche nach einem ganz bestimmten Märchen ).

Mein ältestes, erstes Märchenbuch habe ich von meinem Großvater 1959 geschenkt bekommen: "Andersens Märchen" mit Zeichnungen von Ruth Koser - Michaëls, einer Neuauflage des Buches von 1938 im Knaur - Verlag.
Meine Schwester bekam zeitgleich "Grimms Märchen" mit Schwarz - Weiß - Zeichnungen in einer Ausgabe des Bertelsmann - Verlages von 1957. Die habe ich mir später auf dem Flohmarkt auch gekauft, weil mir die Zeichnungen so viel besser gefallen haben.  ( Beide ganz links auf dem Foto! )

Die beiden Bücher sind - völlig ramponiert - noch immer in meinem Besitz. Kein Spielzeug hat das bei mir geschafft. Ein Zeichen dafür, wie viel mir diese Bücher bedeuten...


























Ebenso überdauert hat "Der Zauberspiegel", 1962 von der Großtante aus der DDR zu Weihnachten bekommen. Ich habe es geliebt, denn es hat mir einen ganz anderen, neuen Blick auf die Geschichten, die sich die Menschen in unserem Sprachraum erzählten,  eröffnet.

Später habe ich mir vor allem Bücher gekauft, in der die altbekannten Märchen in neuen Zusammenstellungen veröffentlicht wurden. Geblieben ist immer die Freude an den Illustrationen und der Aufmachung:





























Zu meiner Sammlung an Märchen gehören auch solche anderer Ethnien. Besonders geschätzt habe ich Lisa Tetzners "Die schönsten Märchen der Welt für 365 und einen Tag". Aber diese Bände und ein weiterer Teil meiner Märchenbücher sind mit meiner Tochter in deren Familienzuhause umgezogen. Denn die Tochter liebt ebenso Märchen wie ich.





























Der dunkle, auch wieder sorgenvolle Dezember in diesem Jahr bot sich geradezu an, sich ab und an in ein Märchen zu vertiefen und dabei die eigene Sphäre zu verlassen. Ein bisschen wie in dem Gedicht von Elisabeth Borchers, auch wenn's der falsche Monat ist:


          November

          Es kommt eine Zeit, 
          da lassen die Bäume
          ihre Blätter fallen.
          Die Häuser rücken enger zusammen.
          Aus dem Schornstein kommt Rauch.

          Es kommt eine Zeit,
          da werden die Tage klein
          und die Nächte groß,
          und jeder Abend hat
          einen schönen Namen.

          Einer heißt Hänsel und Gretel.
          Einer heißt Schneewittchen.
          Einer heißt Rumpelstilzchen.
          Einer heißt Katherlieschen.
          Einer heißt Hans im Glück.
          Einer heißt Sterntaler.

          Auf der Fensterbank
          im Dunkeln,
          daß ihn keiner sieht,
          sitzt ein kleiner Stern
          und hört zu.




Übrigens: mein Märchen habe ich immer noch nicht gefunden...







Moodboards/Monatscollagen sammelt heute wieder Birgitt/Erfreulichkeiten ein. Schaut dort einmal vorbei!