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Samstag, 6. Dezember 2025

Meine 49. Kalenderwoche 2025

"Liebesbeziehungen sind das eine. 
Aber es gibt in dieser Welt noch so viel mehr. 
Liebe findet auch anderswo statt, 
in anderen Herzensbeziehungen."
Helene Bracht, Psychologin 
"Bildung ist in Deutschland kostenlos, bei manchen umsonst."
Netzfund
"... es gibt einen Unterschied zwischen Cancel-Culture 
und einer zehnjährigen Gefängnisstrafe."
Maria Aljochina, russ. Musikerin von Pussy Riot
"Die Rechtspopulisten brauchen kollektive Feinde, 
und wenn sie keine finden, dann erfinden sie eben welche."
Fintan O’Toole, brit. Autor


Seit Ende Oktober warteten 140 Tulpenzwiebeln von "meinem" Händler aus Burgerbrug/Noord Holland darauf, in Töpfe eingepflanzt zu werden. Bei 11°C und leichtem Sonnenschein fiel mir das am letzten Samstag nicht schwer, wurde aber auch höchste Zeit. Ich hatte nur ein Problem:




Im letzten Jahr hatte ich mir sündhaft teure Tulpenzwiebeln seltener Neuzüchtungen in England gekauft. Und die waren wohl so exquisit, dass irgendwelche Tierchen - ich vermute Mäuse - enormen Appetit drauf hatten und sich an ihnen, versteckt unter der von mir angelegten Laubschicht, gütlich taten. Als ich letztere entfernt hatte, waren lauter Löcher in der Erde & geblüht hat im Frühjahr so gut wie gar nichts. Das war bisher in all den Jahrzehnten nicht passiert. Ich musste mir also was überlegen: Ich habe mir feinmaschigen Draht gekauft und eine entsprechende Schere und jetzt alle Blumentöpfe "vergittert" und teilweise Ziegelsteine darüber gelegt. 



Ich hoffe, das hilft, denn ohne die Lieblingsblumen gefällt mir der Frühling gar nicht. Bei den Töpfen links & rechts von der Terrassentür habe ich dann noch Moos darüber drapiert.

Mein Adventskranz-Ensemble auf dem großen Tisch war auch schon fertig, ...



... und der große Stern hing auch endlich in der Kirsche. Mit einem Trick hat Oma den noch ohne Leiter im Geäst aufhängen können. Das erste & letzte Mal im Baum dekoriert habe ich ihn in der allerletzten Weihnachtssaison mit meinem Lebensmenschen. Deshalb war mir das eine Herzensangelegenheit, und ich habe morgens noch im Bett immer wieder gegrübelt, wie ich es anstelle, ohne zu verunfallen.

Am Abend war ich in der Nachbarschaft unterwegs, da zum Rotkohl-Essen eingeladen. Danke, liebe M.- A., lieber T.! Es war die Kochkunst wie die Unterhaltung betreffend ein Abend wie en famille.



Am Montag hatte ich letztendlich neun verschiedene Plätzchensorten auf dem Teller, und mein Bäckerengel hat mir einen besonders deutlichen Gruß geschickt. ( Vielleicht hat er sich auch bedankt, dass ich seinem geliebten Tochterkind backend etwas unter die Arme greife?  ) 



Obwohl ich ja hier etwas über diesen Weihnachtsmarkt gestänkert habe, bin ich noch mal drüber, weil ich etwas Bestimmtes gesucht habe - wieder erfolglos. Dafür habe ich auf der Hohe Straße endlich die Kniestrümpfe bekommen, für die online die Bestellung einfach nicht über die Bühne zu kriegen war.



Das erste, besonders  große  Postpaket brachte ich schon am Mittwoch auf den Weg. ( Leider hat es DHL wieder geschafft, für reichlich Stress für die Empfängerinnen zu sorgen 😡.

An "meinem" Plätzchen wurde gleichzeitig mit dem Aufbau des Nikolausmarktes begonnen. Dem Markt habe ich ein weniger usseliges Wetter gewünscht als an diesem Tag. Hat wohl geklappt. Hatte trotzdem keine Lust hinzugehen...



Den größten Teil meiner Weihnachtspost habe ich erledigt, während ich auf jemanden warten musste. Kann ich also auch abhaken. Dann habe ich auf dem Küchenfenster einen Winterwald wachsen lassen. Klar, einmal Tafelkritzler, immer Tafelkritzler. Ich liiiebe diese Flüssigkreiden. Inzwischen ist es ganz schön stimmungsvoll bei mir zu Hause.

In dieser himmelsgrauen Woche freute sich frau über jeden Lichtstreif am Horizont. Ansonsten hilft viel Kerzenlicht. Die Lichttherapie soll ja eine wirksame Methode zur Behandlung von saisonalen Depressionen sein. Ich gönne mir also ganz viel davon.



Ein Motivationsschub - ach was, nicht nur einer! - hat mich in den zurückliegenden Tagen ganz viel erledigen lassen. Auch die Weihnachtspakete konnte ich dann schon freitags früh zur Annahmestelle schaffen, als es dort noch recht ruhig und alles flott  zu erledigten war.










Ingrid/Rosa Henne hat mir -  wie in den letzten Jahren schon - einen Adventskalender geschickt, da gibt es viele Geschichten & Ideen drin und zum Beispiel solche originellen Wörter zum Herauslösen, die die Gedanken schweifen lassen. Vielen, vielen Dank!

Andrea, die Zitronenfalterin, hat letztes Wochenende bei den Fotofragezeichen gefragt, was vielleicht ein nettes Geschenk wäre: Ich finde diese kleinen Tischlampen zum Aufladen genial und kriege nicht genug davon. Die beiden Weinroten hier waren ein echtes Schnäppchen, fehlten doch die Ladekabel. Davon habe ich mehr als genug, auch zufällig passende...

Um Andreas erste Frage beim Fotofragezeichen zu beantworten: "Dein Highlight der ersten Adventswoche?" Ich bin mehr als zufrieden mit meiner ersten Adventswoche. Deshalb ist der ganze Post meine Antwort auf die Frage. Ich habe vieles gemacht, was mir Freude bringt, aber auch Zeit mit Überlegungen bzw. Organisation von Dingen, Treffen, Festen verbracht, die anderen Freude machen könnten. Zum Beispiel habe ich die Wichtelauslosung für meine Familie übernommen, was immer ein Spaß ist für die anderen Beteiligten.

Obwohl ich auch viel herumgelaufen bin, hatte ich genug Lesezeit und solche, um ins Narrenkästl zu gucken. Besonders auf den großen Stern im Garten, um Weihnachten vor vier Jahren Revue passieren zu lassen. Und das inzwischen in der vergoldeten Version der Erinnerung....
                                                                                   


Verlinkt wieder mit dem Samstagsplausch, den Fotofragezeichen und dem Mosaic Monday.

Mittwoch, 24. September 2025

13 Jahre niwibo - Bloggeburtstag



Nicole hat sich zu ihrem Bloggeburtstag eine ganz liebe Aktion ausgedacht:
Weil die Dreizehn für sie eine echte Glückszahl ist
( für mich übrigens auch ),
möchte sie ihr Glück teilen:

Dazu hat sie eine Linkparty ins Leben gerufen
und uns Mit-Bloggerinnen aufgefordert mitzumachen
jeweils einer von ihr ausgelosten Mitmacherin ein wenig Glück zuzusenden.


Da Schweinchen für mich IMMER Glücksschweine sind, habe ich Monika/Lilamalerie eines meiner so gerne fabrizierten Täschchen aus einem entsprechenden Stoffdessin zugedacht und geschickt. So ein kleines Behältnis gehört doch quasi in jede Tasche, oder? Den Steppstoff stelle ich mit Hilfe einer Datei vom Stickbär selber her.



Und was hat mir mein "Wichtel" zugedacht? Das war nämlich die liebe Nina von Wippsteerts aus der Nachbarschaft. Und die weiß nur zu gut, was mich glücklich macht, nämlich auch die Mauersegler über mir im Nippeser Himmel. Da dieses Glück aber nur weniger als vier Monate im Jahr anhält, hat sie mir jetzt ein Frühstücksbrettchen mit ihrem Mauersegler-Motiv versehen. Was für eine süße Idee, liebe Nina!


Und weil ihr das wohl nicht genug Glück für mich war, gab es noch eine leckere Schokolade und eine Briefkarte wie ein Lesezeichen mit ihrem ( phänomenal getroffenen! ) Gänse- Stempelmotiv:


Astrid

Samstag, 4. Januar 2025

Meine erste Kalenderwoche 2025

 "A woman is not written in braille*, 

you don’t have to touch her to know her." 

Rory Macbeth, schottischer Künstler
"Nur Amateure lassen beim Beleidigen 
keine Luft nach oben. ... 

Je tiefer man die Schwelle senkt,

 um so mehr können in den Saal."

Mathias Tretter, Kabarettist

"Manche Menschen zeigen das, was sie sein wollen. 

Andere sind das, was sie zeigen. 

Söder gehört zu beiden Kategorien gleichzeitig."

Kurt Kister, Journalist



Am letzten Samstag des alten Jahres habe ich mich mittags zum Bahnhof begeben, um mit dem Zug ( mit einstündiger Verspätung ) in die bayerische Metropole zur Tochter zu reisen ( unterwegs viel vom Raureif verzauberte Mittelgebirgslandschaft bzw. Schnee ).


Sonntags:  Besuch der Alten Pinakothek


Ich wollte unbedingt das Gemälde "Der Höllensturz der Verdammten" von Peter Paul Rubens ansehen, das sich für immer dem Gedächtnis des damals siebenjährigen Kindes eingeschrieben hatte: Ein Attentäter versuchte seinerzeit, es mit Abbeizer zu zerstören, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Zeitungen waren voll davon, und mein Vater, zu dem Zeitpunkt in München tätig, berichtete ebenfalls ausführlich darüber.

Der Hauptgrund für den Besuch war allerdings die Ausstellung der Werke der Niederländerin Rachel Ruysch ( mit ihrem Porträt hat vor über zehn Jahren Barbara Bee die Blog-Serie der "Great Women" ins Leben gerufen - Anstoß für mich. Bis heute lässt mich das Thema nicht mehr los ).


Wir haben uns nicht nur die zahlreichen Blumenstillleben angeschaut, sondern auch das Angebot wahrgenommen, selbst Blumen mit Papier zu gestalten, und dabei so ganz die Zeit vergessen und entspannt.

Am nächsten Tag war die Stadt in Nebel und Raureif gehüllt, und die Sonne ließ sich nicht blicken.

Der geliebte Zugspitzblick blieb mir an diesem Tag also verwehrt. Am Nachmittag haben wir uns trotz Nebel auf einen sechs Kilometer langen Spaziergang entlang der Isar aufgemacht.






An der berühmt- berüchtigten Großhesseloher Brücke machten wir uns dann an den Aufstieg auf die Hochterrasse des rechten Isarufers und nach Harlaching. Bei Minustemperaturen von knapp zwei Grad war das ein angenehmer Ausflug.

An Silvester war die Sonne wieder da und der Blick auf die Zugspitze. Wie schön!Ein Gang durch die Weißenburger Straße in Haidhausen vormittags brachte Farbe ins Leben:










Heftig gefeiert worden ist in der Stadt wohl schon vor der Silvesternacht. Geböllert auch. Ab 17 Uhr ging die Post ab wie bei uns erst um Mitternacht.


Die Tochter hatte mir einen Abend im Gärtnerplatztheater geschenkt. Wunderschön, unterhaltsam und kurzweilig. So stell ich mir 'nen optimalen Silvesterabend vor! Danke, S.!

Zuhause haben wir noch das von ihr gekochte, vorzügliche Menü gegessen und aus luftiger Höhe das Feuerwerk angeschaut. ( Liebe Münchner, der Wow-Effekt um Mitternacht beim Jahreswechsel wäre grandios gewesen, wenn ihr nicht schon sieben Stunden vorher alles gegeben hättet! Auch wenn ich von der Böllerei nicht viel halte - prächtige Schönheit weiß ich grundsätzlich schon  zu würdigen... )


Von der Tochter zum Frühstück verwöhnt, von der Sonne im Rücken auch, ging es am frühen Nachmittag an den Starnberger See zum Spazieren ( mehr dazu im Blog am dritten Januarsonntag ).

Was für eine Begrüßung am zweiten Januartag!


Wir hatten Appetit auf Fisch. Also bin ich zum Viktualienmarkt aufgebrochen ( statt der Liesl gibt es diesmal aber Abwechslung bei der Brunnenfigur: Elise Aulinger, eine andere Volksschauspielerin...


... und mal wieder Frau K.im Spiegel .)


Vor allen Fressstationen gab es Menschenschlangen! Vor den Massen floh ich schließlich ins Kaufhaus Beck. Dort war ich zuletzt vor fünf Jahren.

Die Beck-Filiale, die es früher in Köln gab, verschaffte mir einstens den Grundstock für manche meiner CD - Sammlungen...

Über Nacht gab es Schnee, zusammen mit der Sonne ein beschwingender Anblick! ( Deshalb wurde gemeinsam "entweihnachtet", und Dekoelemente des Adventskranzes bekamen noch eine 2. Chance in einem Glas. )


Nachmittags ein Besuch der aktuellen Ausstellung im Lenbachhaus mit Kaffeepause, abends dann noch ein gemeinsamer Kinobesuch: "Die leisen und die großen Töne" hat uns sehr angesprochen.

Während ihr euch durch diesen langen Post gekämpft habt, sitze ich schon im Zug Richtung Zuhause, im mentalen Gepäck viele wohltuende Erinnerungen, ein warmes Gefühl der Dankbarkeit für meine Tochter, die mich Tag für Tag exquisit verköstigt und für viel kulturelle wie landschaftliche Abwechslung & beste Unterhaltung gesorgt hat, sowie im Koffer ein neuer winterlich beschneiter Baum aus Zinn für meine Sammlung...

Verlinkt ist der Post wieder mit dem Samstagsplausch bei Andrea Karminrot und später mit Heidruns Mosaic Monday.

                                                                                       


* Internationaler Welt-Braille-Tag 4. Januar

Dienstag, 31. Dezember 2024

Dankeschön & Neujahrswünsche

 












Mit euren Kartengrüßen, 
lieben Worten ( auch in den Kommentaren ), 
ausgesuchten Geschenken und kleinen Gesten
habt ihr mir die diesjährige Weihnachtszeit
besonders versüßt
&
mir angenehme Gefühle
des Aufgehobenseins
in der Bloggergemeinschaft
verschafft
( nicht nur zur Weihnachtszeit... ).

Das motiviert,
auch in Zukunft an dieser Stelle
zu posten
aus meinem recht gewöhnlichen Alltagsleben
als unfreiwilliger Single,
Oma und politisches Wesen.

Ich wünsche mir 
&
euch, meine Leserinnen & Leser,