Dienstag, 8. September 2026
Einen kleinen Trost...
Mittwoch, 4. Januar 2023
Acht Fragen ( und ebenso viele Antworten )
bei "Niwibo sucht..."
in diesem Januar: Da simmer dabei, dat is prima!
1. Warum heißt Dein Blog gerade so?
Wir sind eine sehr frankophile Familie, schließlich ist mein Schwiegersohn Franzose und meine jüngsten Enkelinnen haben die Staatsangehörigkeit ( hier habe ich mal darüber geschrieben ). Und das Kitchi? So hieß ein Plüschreh meiner Tochter und das Ganze war der Name meines Kindermode - Labels.
2. Seit wann gibt es Deinen Blog?
Den ersten Post habe ich am 16. Juli 2012 in die Weiten des WWW gejagt. Und am nächsten Tag gab es gleich noch zwei Posts hinterher.
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| Das Einschulungs-Outfit für meine älteste Enkelin in meinem ersten Post |
Ich hatte niemanden ( außer den Saisonnäherinnen in meinem Karnevalsstammtisch ) im Leben 1.0, der mein Hobby mit mir geteilt hätte. Also habe ich mich mittels Blog auf die Suche gemacht. Das ist mir mehr als gelungen.
4. Welches Hauptthema findet man auf Deinem Blog?
Da ist es mir ähnlich wie Nicole ergangen: Was ein reiner Nähblog sein sollte, wurde sehr schnell zum "Gemischtwarenladen". Ich schreibe außerdem über Blumen, Bäume, Frauen, auch mal politische Themen und Bücher und vor allem ein wöchentliches Tagebuch, welches mir gerade jetzt hilft, nachzuvollziehen, was mir im vergangenen Jahr passiert ist.
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| Bergahorn aus "Mein Freund, der Baum" |
5. Warum bloggst Du?
Ich mag es, Kontakt zu finden zu den verschiedensten Menschen. Früher habe ich fast nur in meiner Lehrerblase herumgehangen ( selbst beim Stammtisch war die Berufsgruppe überproportional vertreten ). Ich wollte einfach auch andere Lebenswirklichkeiten kennenlernen.
6. Linkparties
Schon einen Monat nach meinem Start machte ich bei "12 von 12" mit, es folgten "BIWYFI" bei Luzia Pimpinella und dann im Februar 2013 der "Friday-Flowerday", den ich nun ab diesem Jahr selbst hosten werde. Im zehnten Jahr bin ich beim "12tel Blick" dabei, ich mache mit bei der "Monatscollage" und beim "Samstagsplausch". Seit ein paar Jahren bin ich Gastgeberin bei "Mein Freund der Baum".
7. Kennst Du Blogger persönlich?
Das ist überhaupt das Schönste bei der Bloggerei! Ich habe sogar mal eine Urlaubswoche in der Wohnung einer Bloggerin in Wien verbringen dürfen. Es sind Freundschaften entstanden, die sich gerade in der schlimmsten Zeiten meines Lebens als sehr tragfähig erwiesen haben, konnte ich doch Rat & Trost bei diesen Frauen, vor allem in meinem Alter, finden. Nicole/Niwibo ist mein erster persönlicher Kontakt nach den Pandemie-Zeiten gewesen, und ich hoffe auf weitere Begegnungen im realen Leben. Leider sind aber auch einige Kontakte wieder eingeschlafen, weil sich doch meine Lebensumstände sehr verändert haben.
Montag, 2. März 2020
Was motiviert dich zum Bloggen?
... fragt Maria Al - Mana vom Unruhewerk, eine der beiden Köpfe hinter dem Netzwerk der "Blogs50plus", anlässlich des dreijährigen Bestehens der Plattform und sammelt bis zum 12. März Beiträge der Nutzer.
Das ist ein Aufruf, dem ich gerne folge, denn bei mir hat sich mit dem Älterwerden Einiges beim Bloggen verändert:
Als ich damals mit sechzig Jahren damit anfing, ging es mir um den Austausch mit Gleichgesinnten übers Nähen, den ich im realen Leben nicht hatte. Und da war wirklich viel los und Tipps & Ideen flogen nur so hin und her. Von so vielen Kommentaren kann man heute nur träumen, auch davon, dass der Kontakt über alle Altersklassen hinweg stattfand. Samstag, 1. Februar 2020
Meine 5. Kalenderwoche 2020
Dieses Erlebnis in Kindertagen hat mich dermaßen geprägt, und auch in den Filmen habe ich einiges gefunden, was mir erklärt, weshalb ich bis heute bestimmte Ordnungs- und andere Vorstellungen, Korpsgeist und bestimmte Begrifflichkeiten nicht ausstehen kann, von meiner antifaschistischen Haltung mal ganz abgesehen. Die gebietet mir übrigens der gesunde Menschenverstand und unser Grundgesetz. ( Jeder Mensch der für die Demokratie und Menschenrechte eintritt ist ein Antifaschist, und die derzeit so beliebte Diffamierung des Begriffes finde ich bösartig und daneben. )
Die Tatsachen zu Auschwitz, obwohl ja lange bekannt, haben mich anschließend in den nächsten Tagen & Nächten sehr aufgewühlt.
Um ein bisschen Abstand zu bekommen, bin ich dann am frühen Nachmittag auch noch mal raus gegangen. Witzig: Auf der Litfaßsäule in meiner Nähe befindet sich ein Foto der genau gegenüberliegenden Straßenansicht.
Der eigentliche Grund für meine kleine Promenade war aber, dass ich noch etwas für mein Päckchen haben wollte, dass vermitteln soll: Du bist nicht allein!...
Ach ja: Und dann war in dieser Woche die letzte Gelegenheit, mein fast zehn Jahre altes iPhönchen durch ein neueres Modell zu ersetzen, denn WhatsApp will mich ab 1. Februar nicht mehr. Aber gerade ab da brauche ich den Messenger unbedingt, denn das ist die einzige Möglichkeit mit jemandem in Kontakt zu bleiben, der dann völlig isoliert sein wird.
Genervt hat mich die Sache trotzdem. Wenn da nicht eine wirklich kompetente & engagierte Mitarbeiterin im Stammhaus des Elektrofachmarkts am Hansaring gewesen wäre, hätte ich noch am Freitagabend an einer Entscheidung herumgedoktert. So habe ich am Mittwoch die Zeit zwischen zwei Regenschauern genutzt und mir schließlich ein neues - iPhönchen kann man das nicht mehr nennen - Smartphone gekauft. Das, was ich dringend brauche, funktioniert. Sonst lernen wir uns noch kennen.
Die Firma mit dem Apfel, der ich ja schon seit Jahrzehnten verbunden bin und die Treue halte, enttäuscht mich ja inzwischen immer wieder mal. So lag es an einem Update für den Browser "Safari", dass ich nicht mehr mit meinem Google - Konto bei Blogspot-Blogs kommentieren konnte ( wenn ich kommentiert habe, dann spätabends von meinem iPad ). Jetzt kam endlich ein neues Up - Date und jetzt bin auch ich wieder "up to date"...
Nach einer Stunde Training und einer Dreiviertelstunde Laufen hin & zurück war ich dann aber wach.
( Bitte rechts auf Vollbild klicken! ) Und das noch all denen ins Poesiealbum, die jetzt auch bei uns jubeln, was ein 98jähriger Angehöriger der Royal Navy, ausgezeichnet mit dem französischen Orden der Ehrenlegion, zum heutigen Tag geschrieben hat:
"Diejenigen von uns, die während des Zweiten Weltkrieges Jahre der Not ausgestanden haben, glaubten, dass wir unseren Teil dazu beitragen, dauerhaften Frieden in Europa zu schaffen, aber ich bin heute besorgt darüber, dass die Opfer derer, die den Kampf gegen den Faschismus und seine Verbündeten nicht überlebt haben von rechtsextremen Gruppen auf dem ganzen Kontinent verraten worden sind.
Ich bin auch der Meinung, dass die Entscheidung, die Europäische Union zu verlassen, für mein Land ein Grund zur Sorge sein wird.
Hoffen wir, dass sich der gesunde Menschenverstand durchsetzen wird."
Verlinkt mit dem Samstagplausch bei Andrea/ Karminrot


















