Sonntag, 31. Mai 2026

Mein Freund, der Baum: Memories are made of this

Bäume sind wahre Wunderwesen mit Superkräften: Sie produzieren Sauerstoff, reinigen die Luft, regulieren den Wasserkreislauf und speichern CO2. Bäume sind der Lebensraum für viele Tiere und spenden uns Menschen - als besonders angenehm erfahren in den heißen Tagen zuletzt - Schatten. Doch nicht genug: Bäume haben eine beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung auf die menschliche Psyche. Studien zeigen, dass das besonders für Menschen gilt, die in der Stadt wohnen. Kein Wunder, dass sich über zwei Drittel der Stadtbewohner*innen mehr davon wünschen. Viele von denen wünschen sich auch, dass mehr für Bäume getan wird, denn die stehen durch Klimawandel, Trockenheit und Krankheiten ganz schön unter Stress.


Meine Liebe zu den Bäumen wurzelt sicher in der Tatsache, dass ich mich von kleinauf in der Nähe von Bäumen super wohlgefühlt habe. Einer der ersten Bäume, den ich bewusst wahrgenommen habe, war ein Walnussbaum. Der stand im Garten meines Elternhauses. Ihm galt mein erster Post im Rahmen dieser Reihe "Mein Freund, der Baum". Hier kann man ihn finden. Dieser Beitrag ist weit über tausend Mal angeklickt worden. Vor vierzehn Jahren hat ihn ein Blitz getroffen, und ein Baumpfleger aus der unmittelbaren Nachbarschaft hat ihn beschnitten.

Der Post ein Jahr später, in dem ich beschrieben habe, wie es dem Walnussbaum weiter ergangen ist, hat sogar mehr als 2700 Leser*innen gefunden. Mein Vater, der ihn unbedingt retten wollte, ist zwei Jahre später gestorben. Aber der Walnussbaum hat überlebt, und ich habe ihn vor einer Woche besucht und neue Fotos gemacht.


Ich war fast zu Tränen gerührt, als ich ihn mit einer solchen ausladenden Krone vor mir sah...

Klar, dass ich mich auch nach weiteren Bäumen umgeschaut habe, die mir ans Herz gewachsen sind:


Direkt neben meinen Elterhaus wird ein Sitzplatz im Freien von einer herrlichen Linde beschattet - eine Labsal an den schon sehr heißen Tagen rund um Pfingsten dieses Jahres! Über Sommer- wie Winterlinde habe ich hier & hier gepostet. Über die Unterschiede habe ich eine gute Webseite hier gefunden.


An seinem Geburtstag haben wir den Weiher besucht, um den herum mein Mann selig zusammen mit meinem Vater eine ganze Reihe Erlen gesetzt und ihm geholfen hat, die in Dürrezeiten die zu wässern, um ihnen das Einwachsen zu ermöglichen. Über die Grau- oder Weißerle habe ich 2019 in meinem Blog geschrieben.


Auch an diesem Ort habe ich mich sehr gefreut, dass die Bäume - zusammen mit etlichen anderen Sorten - so prächtig gewachsen sind.

Habt auch ihr solche Bäume, mit denen ihr Erinnerungen verbindet und/oder die ihr wiederholt besucht? Bis zum 27. Juni ist es möglich, solche und andere Baumbeiträge unter diesem Post zu verlinken.

                                                                         

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