Natürlich habe ich den Laden der Laura Ashley, ganz prominent am Eingang zur Kölner Hohe Straße gelegen, regelmäßig aufgesucht, die Kataloge der Home Kollektion gesammelt und Pre Cuts für die Puppenausstattung meiner kleiner Tochter gekauft. 1987 bei der Neueinrichtung meines Hauses bediente ich mich dann bei den Streifen - Stoffen der "Charlston"-Kollektion. Und bei der Auflösung des Ladens 1998 habe ich dann sogar ein Kleid erstanden. Nicht geblümt und aus schwarzem Samt für den Abschlussball meiner Tochter. So viel zu mir und der Beziehung zur heutigen Protagonistin...
Logo von 1972 |
Laura Ashley kommt am 7. September 1925, also heute vor 98 Jahren, als Laura Mountney im Haus ihrer Großmutter in 31 Station Terrace im Ortsteil Dowlais der südwalisischen Stadt Merthyr Tydfil zur Welt. Der Ort gilt wegen seiner zahlreichen Stahlwerke damals als "Welthauptstadt des Eisens und des Stahls". Allerdings wird nach der Weltwirtschaftskrise, also bald nach Lauras Geburt, die Stahlproduktion vor Ort eingestellt. Die umgebende Landschaft ist da schon erheblich zerstört.
Obwohl die Sprache der Baptistengemeinde - "Hebron" in Dowlais heißt das Bethaus -, der die Großmutter angehört, walisisch ist, ist Laura ihrer nicht mächtig, liebt aber ihren Klang und besonders den Gesang, aber auch die einfache Kleidung der Gemeindeangehörigen aus gestärkter Baumwolle oder Leinen und schlicht geschnitten. Die streng baptistische Kindheit Lauras hat noch etwas Edwardianisches, obwohl die Zeit längst vorbei ist.
1939 |
"Die Uniform war aus marineblauem Gabardine von sehr guter Qualität und man konnte sie gut bügeln und mit einem sauberen weißen Baumwollhemd, Kragen und Krawatte, einem hübschen, frechen kleinen Hut und bequemen Schuhen aus schwarzem Leder tragen."
Als Nebenlinie fängt Laura an, auch Geschirrtücher, Tischsets, Teewärmer usw. mit "Victorianas" zu bedrucken. Damit begeistert sie auch den amerikanischen Markt. 1955 zieht das Paar aufs Land, Bernard gibt seinen Job in der Stadt auf und in einer ehemaligen Poststation in Kent werden die ersten fabrikmäßig hergestellten Stoffe der Ashleys produziert - knapp 300 Meter pro Tag! Zu bemerken ist, dass weder Laura noch Bernard Textildesigner sind und nicht zeichnen können. Stattdessen recherchiert sie nach geeigneten Mustern, verbringt viel Zeit in Bibliotheken und Museen, studiert alte Musterbücher - das ist ihre "einzigartige Idee", die ihrer Schwäche für den Stil vergangener Zeiten entgegen kommt.
Das Unternehmen firmiert ursprünglich unter dem Namen Ashley Mountney, aber Bernard findet, dass "Laura Ashley" besser zu der Art der Produkte passt, die sie herstellen.
Nachdem auch Nick 1957 geboren worden ist, übersiedelt die Familie 1960 nach Mittel-Wales, in ein altes Haus neben der Railway Station in Carno, welches schließlich das Zentrum eines multinationalen Geschäftes werden soll. Dort wird 1965 auch das vierte Kind der Ashleys, Emma, zur Welt kommen.
Als Laura sich in den Kopf setzt, einen eigenen Laden zu haben, wird der 1961 in der 35 Maengwyn Street, Machynlleth, Montgomeryshire, eröffnet. Im Laden verkauft man lokal produzierten Honig und Spazierstöcke sowie die Produkte des Paares. Hier arbeitet Laura mit einer Näherin zusammen, um ihre ersten Versuche in der Mode zu unternehmen und Hemdenkittel und Gartenschürzen herzustellen, wiederum so erfolgreich, dass das in der Londoner "Sunday Times" erwähnt wird. Aufgrund des Erfolgs mit der Schürze expandiert Laura jetzt in die Modebranche.
1966 produziert sie ihr erstes Kleid, vermischt dabei beliebte Stile und Muster der klassischen englischen Romantik, ruft damit die Erinnerung an die Kindheit auf dem Lande bei ihren Kundinnen hervor und schafft so eine pastorale Idylle für die Städterinnen. Ihre Vorstellungen von der Kleidung der Farmersfrauen mag reichlich naiv sein, wichtiger scheint zu sein, dass es historische Vorbilder gibt. Außerdem glaubt Laura fest daran, dass Frauen lieber in Kleidung schön aussehen wollen, statt nach dem neuesten Schrei gekleidet zu sein.
"Da ich so abgeschieden lebte", erzählt Laura einmal, "habe ich mich nicht von städtischen Einflüssen beeinflussen lassen und wir haben uns einfach auf unsere eigene Art entwickelt." - "Es geht nicht wirklich um Inspiration, was man als Designerin macht, ist ein Ausdruck seiner selbst, ich liebe Musik und Malerei und ich bevorzuge das Landleben." Ein anderes Mal sagte sie: "Die Idee, vier Babys zu haben, zu kochen, zu nähen und sich um den Haushalt zu kümmern, passte perfekt zu mir." Und zur Mode bemerkt sie: "Ich mag keine flüchtigen Dinge, ich mag Dinge, die für die Ewigkeit bleiben".
"Swinging London" versus Laura-Ashley - Romantik |
1967 erwerben die Ashleys den Bahnhof in Carno dazu, der zwei Jahre zuvor geschlossen worden ist. 1968 dann eröffnen sie ein erstes Geschäft in London, in der Pelham Street in South Kensington. Es zeichnet sich aus durch Naturholzböden, Schränke und Theken, lackiert in tiefem Blaugrün, altmodische Stühle - insgesamt herrscht dort ein Hauch eleganter Ungezwungenheit. Läden in Shrewsbury und Bath folgen 1970.
Innerhalb eines Jahrzehnts werden es dann mehr als 70 Geschäfte auf der ganzen Welt sein, und sie generieren einen Umsatz von 25 Millionen Pfund. Alleine in London verkauft Laura Ashley 4000 Kleider pro Tag. Dies führt zum Bau einer neuen Fabrik in Newtown, Montgomeryshire. Günstig wirkt sich auf diese Entwicklung die Arbeitsmarktsituation in Wales aus, denn die Ashleys können Schafscherer und Farmersfrauen als Arbeitskräfte gewinnen. Laura ist sich dessen bewusst, dass ihr Erfolg auf diesen Menschen beruht, und bemüht sich um eine freundliche Arbeitsatmosphäre. Das Unternehmen überholt so die Landwirtschaft als größter Arbeitgeber in der walisischen Region und beschäftigt in seiner Blütezeit mehr als 13.000 Mitarbeiter weltweit. Zunehmend wird allerdings die Umweltverschmutzung ein Problem, die die immer größer werdende Fabrik ab Mitte der 1970er-Jahre verursacht und gegen die die örtlichen Wasseraufbereitungsbehörden beginnen, Klage zu erheben.
Einen erneuten push bekommt das Unternehmen der Ashleys durch eine Reihe betörend "natürlicher" Werbeaufnahmen von Jane Ashley, der ältesten Tochter, mittlerweile fast zwanzig Jahre alt.
"In der Familie herrschte eine starke Arbeitsmoral. Bei jeder Mahlzeit wurde über Geschäfte gesprochen. Meine Eltern hatten einen echten Macher-Ethos", so Jane.
Janes amateurhafter Fotostil vermittelt, dass echte Menschen diese altmodischen Outfits tragen. Und tatsächlich sind die Fotomodelle Freunde & Geschwister der Fotografin, die die Maxi-Baumwollkleider und Lochstickerei-Blusen vorführen, die Janes Eltern zu Multimillionären machen werden.
Auch die übrigen Kinder der Ashley sind übrigens im Geschäft involviert: David gestaltet die Shops, Nick & Emma sind im Design -Team.
Während die Designerin Laura Ashley ihr millionenschweres Geschäft mit Franchise-Unternehmen weltweit weiterentwickelt, lebt die Frau Laura Ashley zurückgezogen. Sie trägt lange bis in ihre Vierziger ihre eigenen Designs, und wenn sie in ihrem Privatflugzeug fliegt, ist dessen Innenraum immerhin mit ihren Stoffen dekoriert.
Wegen Steuerproblemen weichen die Ashley nämlich aus nach Frankreich, wo sie ein Schloss - das Château de Remaisnil - erworben haben. Ein Haus an der Côte d'Azur, auf den Bahamas, in Palm Beach sowie ein Stadthaus in Brüssel und die Villa "Rhydoldog House" nahe Rhaeadr in Wales ergänzen das Portfolio des Familienbesitzes. Zum familieneigenen Luxus gehört neben all dem noch eine Yacht, denn Bernard segelt gerne. Laura, die Angst vor Wasser hat, erträgt ihre Seekrankheit, um ihrem Mann seine Freude nicht zu verderben.
Eine von Lauras Vorstellungen, durch ihren Glauben geprägt, ist die von einem gemütlichen Zuhause und dem Zusammenhalt in der Familie ( männliche Kneipengänger hasst sie, und dass ihre ältesten Kinder sich schnell der Familie entziehen, mag sie gar nicht ). Da scheint es nur konsequent, dass ihr Unternehmen 1981 auch eine Home-Kollektion in einem aufwändig gestalteten, multilingualen Katalog präsentiert. Im Jahr darauf veröffentlicht das Unternehmen das "Laura Ashley Book of Home Decorating" und präsentiert Lauras Schwelgereien in Chintz mit "Country Roses", Rüschen und entsprechenden Tapeten.
Die "Charleston" - Kollektion |
Doch die künstlerischen, farbenfrohen Charleston-Designs holen das Unternehmen aus einer vorübergehenden Flaute heraus. Die Unternehmerin in Laura lässt es schweigend durchgehen:
"Je mehr sie über den Lebensstil von Bloomsbury im Allgemeinen und von Charleston im Besonderen las, desto mehr machte sie sich Sorgen, dass sich in eine Gruppe einmischen würde, deren moralische Werte weit von ihren eigenen entfernt waren", meint ihre Biografin Anne Sebba.
Laura fühlt sich nämlich in ihrer Überzeugung bestätigt, dass ausschweifender Sex völlig falsch sei, und dass der tiefste Wunsch der meisten Menschen letztendlich darin bestehe, "eine Familie & einen Garten zu haben und so komfortabel wie möglich zu leben".
Wie schon erwähnt, trägt Laura ab ihren Vierzigern keine eigene Kleidung mehr: Ihre unvermeidlichen Strickjacken kauft sie bei Yves St. Laurent oder in späteren Jahren bei Sonia Rykiel und schneidet die Etiketten heraus, weil sie befürchtet, ihr Mann könne es mitbekommen und darüber verärgert sein, dass sie modisch fremd geht. Überhaupt ist sie jemand, der sich in der Ehe sehr konventionell verhält.
Als Lauras sechzigster Geburtstag bevorsteht, reist sie in die Cotswolds zum Cottage ihrer ältesten Tochter, um sich dort feiern zu lassen. Am frühen Morgen des nächsten Tages stürzt sie eine Treppe hinunter, erleidet eine Hirnblutung und wird ins Warwick Hospital gebracht und schließlich in die neurologische Abteilung des Walsgrave Hospital in Coventry verlegt. Ohne das Bewusstsein wiederzuerlangen, stirbt Laura Ashley am 17. September 1985 dort. Zu ihrem Begräbnis auf dem Friedhof von St. John the Baptist, in Carno kommen über zweitausend Menschen.
Zu diesem Zeitpunkt ist Laura Ashley stellvertretende Vorsitzende des Unternehmens. Sie hinterlässt eine Firmengruppe, die kurz vor dem Börsengang steht und einen Wert von 270 Millionen Pfund hat. Die Aktien werden etwa einen Monat später ausgegeben. 1987 gründen ihr Mann und die Kinder eine Stiftung, die Laura Ashley Foundation.
Mit den aufkommenden 1990er Jahren verlässt das Unternehmen seine Glückssträhne. Versuche, die Verluste aufzufangen, die sich ab 1991 abzeichnen, scheitern. In den nächsten Jahrzehnten erlebt die Firmengruppe also eine sehr wechselhafte Geschichte. 1993 hat sich Bernard Ashley bereits zurückgezogen ( 2009 stirbt er ), diverse Eigentümer folgen.
2020 wird bekannt gegeben, dass die Investmentfirma Gordon Brothers den Markennamen, die Archive und die geistigen Eigentumsrechte von Laura Ashley übernimmt und eine neue Modekollektion mit der jüdischen Designerin Batsheva Hay aus New York herausbringen wird, die schon länger mit dem Stil experimentiert. In diesem Jahr gibt es eine Kooperation mit Lucky Brand. Inzwischen ist der Laura-Ashley-Stil auch sonst wieder ganz schön en vogue und das Unternehmen gedeiht wieder. Und auch an Laura wird sich wieder erinnert...
Mein allererstes selbstgekauften Kleid war aus dem Laura Ashley Laden in Köln! Mit zarten Blumen. Das hatte ich mir schon sehr lange gewünscht und darauf gespart. Den klassischen Schnitt liebe ich noch immer. Leider passt es (natürlich) nicht mehr, aber liegt gefaltet in der Truhe. Gewisse Sachen haben Erinnerungswert.
AntwortenLöschenWie Du habe ich die Werbung (wenn möglich) gesammelt. Zu der Zeit war ich sehr in diesen Stiel und England verliebt. Über L.A. wußte ich nicht allzuviel, ein ganz anderes kreativs Leben, als viele andere kreative Frauen, welche Du vorstellst. Und ein interessantes wiedereinmal!
Danke und liebe Grüße und schöne, guttuende Tage
NinaSonnenstunden
Guten Morgen Astrid,
AntwortenLöscheneine tolles Porträt, welches ich sehr gerne gelesen habe. Der Name Laura Ashley war mir bekannt, aber die Person hinter dem Namen nicht. Danke für Deine ausführlichen Lebensbeschreibung. Nun kann ich mir ein besseres Bild machen. Bisher habe ich Laura Ashley irgendwie immer im Zusammenhang mit den in den 70er Jahre bekannten Puppen "Sarah Key" gesehen. Liegt wohl an den blumigen Stoffen.
Liebe Grüße
Monika
von Helga:
AntwortenLöschenNa klar liebe Astrid kenne ich ihre Produkte, leider waren sie für mein Budget nicht tauglich, als junge Familie mit Avancen auf ein Häuschen, musste man standhaft bleiben.
Einen Laura Ashley Laden hatten wir in der Innenstadt vis a vis von der Marmorecke. Bekannte aus Straubing kamen regelmäßig um diesen Ladens zu plündern, ich erinnere mich an Tapeten oder Wohnungseinrichtungsgegenstände zu Beträgen die uns leider nicht zur Verfügung standen. Doppelverdiener ohne Kinder da konnten wir nicht mithalten. Aber gekannt haben wir diese Produkte schon, andere Dinge waren uns damals einfach wichtiger.
Für ein Kleid von Betty Barclay musste ich lange sparen, die Kreuzerle zusammentragen und zusammenhalten, nicht schwach werden für andere Begehrlichkeiten.
So ist mir Laura Ashley wohl ein Begriff und dass Du an sie erinnerst freut mich und ein Rückblick in vergangene Zeiten, wird jetzt im Alter wieder aufgefrischt.
Danke dafür wie immer, mit besonderem Gruß Helga
Natürlich kenne ich Laura Ashley und ihre wunderschönen Stoffe. Allerdings fehlte mir der persönliche Background, die Biographie der Designerin. Was für ein spannendes und vielseitiges Leben sie gelebt hat. Und was für ein tragischer Tod. Fein, dass ihre Stoffe und ihr Name wieder aktuell werden!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Andrea
Der blumige Stil von Laura Ashley war nie meins, meine Schwägerin hingegen war großer Fan ihrer Designs. Trotzdem nenne ich 2 Kleider und mehrere Kissen mein eigen, die ich in den späten 1990ern im Grazer LA-Geschäft gekauft habe. Das Geschäft gibt es schon lange nicht mehr. Die Kissen und die Kleider schon noch. Die Kleider waren aus Seide, schmal geschnitten und mit schmalen Trägern. Eines dunkelblau und eines rot mit großen schwarzen Rosen. Leider passe ich nicht mehr rein, am dunkelblauen hat inzwischen die Schwägerin große Freude. Und eines der Kissen hat es doch tatsächlich letzte Woche bei mir auf ein Foto in einem Blogpost geschafft. Viele Worte um mal wieder meine Freude an einem deiner Frauenporträts auszudrücken. Vor allem weil ich von der Frau hinter dem Namen so gar nichts wusste. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich sie gemocht hätte. Ihre Geschichte finde ich allerdings sehr interessant. Danke für ein weiteres bestens recherchiertes und formuliertes Porträt.
AntwortenLöschenLiebe Grüße heike von 3he fecit (die leider mit dem Handy bei Blogger nur anonym kommentieren kann)
Liebe Astrid,
AntwortenLöschenLaura Ashley bzw. ihre Kleider und Home-Accessoires fand ich ( und ein bisschen heute noch ) toll. Für ein Kleid hat es nie bei mir gereicht. In Bettwäsche habe ich mich auch verguckt, aber auch zu teuer.
Ich fand die Vorstellung vom englischen Landleben, inmitten einer Schar von Tieren, schön. Mitten im Grünen, den täglichen five o'clock tea. Romantische Vorstellung halt.
Über die Gründerin der Marke wusste ich nichts, auch nicht, dass Lady Dis Rock von ihr war oder dass sie schon so früh gestorben ist.
Danke für die interessante Vorstellung
sagt Claudia
PS.
LöschenDen Laura Ashley Laden in Köln kannte ich nicht, aber den Crabtree & Evelyn. Das erinnert mich jetzt ein bisschen daran. Und dort habe ich mir dann Schrankeinlagen, die duften, gekauft, Handcreme und Duftkerzen und dort gern gestöbert. Ein bisschen Laura Ashley in klein.
Liebe Grüße
Claudia
Liebe Astrid, ich vermute Laura Ashley ist fast allen Frauen meiner Generation bekannt... so tolle Stoffe und Muster und die Einrichtungsgegenstände bzw. - beispiele hatten es mir immer angetan.
AntwortenLöschenDanke dir für die Vorstellung dieser Designerin, über deren Vita ich kaum etwas wusste.
Lieben Gruß von Marita
Liebe Astrid, mit Laura Ashley hast du bei mir lebendige Erinnerungen an den feinen Laden in Frankfurts nobler Goethestraße geweckt. Mit großem Vergnügen habe ich dort gestöbert. Mich hat die Home-Kollektion mit mit den farbenfrohen Stoffen, passendem Geschirr und Tapeten angesprochen. Ein Geschirrtuch habe ich noch heute in Gebrauch. Die romantischen Kleider waren weniger mein Fall; da war ich eher Typ „Swinging London“. Die Lebensgeschichte der LA kannte ich nicht. Danke für deine wunderbare Schilderung. Herzliche Septembergrüße nach Köln, Margit P.
AntwortenLöschenWie wunderbar, eine Biografie von Laura Ashley! Ich dachte eigentlich immer, die gibt es nicht wirklich und der Name ist einfach gut ausgedacht.
AntwortenLöschenDass sie so ein interessantes Leben und so einen dramatischen Tod hatte, wusste ich nicht.
Der Laden bei uns in der City war ein Sehnsuchtsort. Fast nie konnte man sich da etwas leisten, aber schauen konnte ich oft.
Eine Freundin von mir wurde dann dort tatsächlich Geschäftsführerin und so war ich öfters in diesem Traum von einem Laden. Einmal habe ich z.B. Duftende, gemusterte Papiereinlagen für die Schrankböden dort gekauft. Ein wahrer Luxus.
Ein bisschen von dem Laden ist nach 40 Jahren auch in meinen eigenen Shop geistig gewandert. Einfach schöne Dinge, die langlebig sind ohne langweilig zu sein...
Danke für diese feine Biografie, die gleich einen ganzen Film bei mir abspulen liess.
Herzlichst, Sieglinde
merci pour ce merveilleux portrait !
AntwortenLöschenliebe grüsse
mo
Als ich nach München kam, gab es in der Sendlinger Straße noch einen Laura-Ashley-Laden, inklusive Home-Collection, das war 1998. Ich glaub, dieser Laden hielt sich bis 2003 oder so. Ich wusste die Hintergründe, die zur Schließung geführt haben, nicht, aber den Laden vermisste ich schmerzlich. Obwohl ich gar nicht so der romantische-Kleider-Typ bin, fand ich manche Dinge einfach schön, weil sie so "britisch" waren. Kann mich z.B. noch an geblümte Tassen erinnern... und einen langen Rock.
AntwortenLöschenAuch in meinen "schottischen Jahren" war ich in Aberdeen öfter mal bei Laura Ashley, einfach, um zu gucken und zu stöbern.
Liebe Grüße, Maren
Laura Ashley ist auch mir ein Begriff
AntwortenLöschenauch wenn ich nie etwas von ihr gekauft habe ;)
aber sie "begegnete" einem damals schon öfter mal
sehr schöne Dinge hat sie kreirt
ich mag ja alles mit kleinen Mustern
sie hat ja sehr viel für den Erhalt der alten Drucke getan
tragisch ihr früher Tod
danke für das Portrait
liebe Grüße
Rosi
Hallo Astrid,
AntwortenLöschennun bin ich endlich zum Lesen gekommen und finde es eine sehr spannende Biografie. Laura Ashley ist mir aus den 90ern bekannt, ich hatte eine Kollegin die immer nach Stuttgart in den Laden ging und sich dort umsah. Gekauft hat sie nicht sehr oft, da dies während der Ausbilgungszeiten viel zu teuer war. Ich kann mich jedenfalls noch gut an die Blümchen aller Art erinnern.
Danke für den tollen Bericht!
Liebe Grüße
Manu