Donnerstag, 17. Dezember 2020

Great Women #244: Friederike Mayröcker

Die heute porträtierte Great Woman ist mir eher zufällig vor die Linse gekommen, denn in meiner Schulzeit hat uns eine engagierte, junge Lehrerin nur mit ihrem Lebensgefährten bekannt gemacht ( und der hat auch immer einen Platz in meinem eigenen Unterricht als Lehrerin gehabt ). Inzwischen kenne ich dieses Muster schon, dass der weibliche Teil eines  beachteten Gespanns leicht zur Fußnote verkommt und versuche dem gegenzusteuern. Ausschlaggebend für den heutigen Post war aber auch, dass Friederike Mayröcker in drei Tagen ihren 96. Geburtstag feiern kann. Diesen Tag wollte ich nicht nur dem Feuilleton überlassen...
"Ich lebe nur in Sprache."
.....
"Ich kann alles durch meine Augen in mich aufnehmen 
und aus mir herausschreiben."
..... 
"Diese Melancholie ist die Grundstimmung, 
die ich brauche, um zu arbeiten. "
.....
"Wenn man glücklich ist, kann man nicht schreiben." 

Am 20. Dezember 1924 kommt Friederike Mayröcker in der großen Wohnung der Großeltern mütterlicherseits im ersten Stock der Wiedner Hauptstraße 90–92 zur Welt. Die Mutter, ebenfalls Friederike geheißen, ist gerade siebzehn Jahre jung, der Vater Franz Xaver, zehn Jahre älter, "Lehrer und leidenschaftlicher Motorist, intelligent, unternehmend, gesellig, ideenreich, die Motorräder und Automobile kamen und gingen... Meine Mutter: Modistin, inspiriert, melancholisch, allen Künsten ergeben, aufopfernd, liebevoll."  Es ist eine Hausgeburt, und die Hebamme soll gesagt haben es sei ein "Engelgotteskind".  ( Quelle hier )

Die Großeltern sind "reich", so Friederike, unterhalten in der Parallelstraße zwei Delikatessengeschäfte bis in die Mitte der dreißiger Jahre. Die Tochter und ihr Mann sind von ihnen finanziell abhängig und bekommen erst drei Jahre später die Möglichkeit, einen eigenen Hausstand in der Anzengrubergasse 17 zu gründen. Als Übergangswohnung gedacht, wird das beengte Provisorium für die Eltern lebenslanges Domizil bleiben.

Wiedener Hauptstraße in Höhe
der Nikolsdorfer Gasse
(ca. 1930)
Als Kleinkind erkrankt Friederike an einer Gehirnhautentzündung und leidet bis zum dritten Lebensjahr unter Fieberanfällen und "wirrem Sprechen". Der zu Rate gezogene Kinderarzt meint lapidar, das Kind werde entweder früh sterben, debil bleiben oder etwas Außergewöhnliches werden. Die besorgten Eltern schotten deshalb ihr einziges Kind ganz von der Umwelt ab, schicken es auch nicht in den Kindergarten, um eventuellen weiteren Infektionen vorzubeugen.

Die Mutter, die ihre Tochter sehr liebt, ist eine stille, introvertierte Person, der Vater auch eher wenig am Gespräch interessiert. "Kind, wie  geht’s dir, erzähl doch mal!" - das sei bei ihr Zuhause nicht üblich gewesen, wird Friederike später berichten. Und so sei sie auch nicht sehr gesprächig gewesen, eigentlich habe sie fast gar nicht geredet. Auch in der Schule ist sie scheu, "nur ganz selten habe ich mich getraut, den Finger zu heben". Im September 1930 ist das Mädchen bei den Englischen Fräulein in der Nikolsdorfer Gasse 8 eingeschult worden, denn in einer öffentlichen Schule sei die Ansteckungsgefahr doch zu groß gewesen, so die Eltern. Bei den englischen Fräulein sind hingegen nur zwölf Kinder in der Klasse. Es ist eine Privatschule, und so gerät das behütete, hochsensible Kind aus eher prekären Verhältnissen unter Kinder aus der gehobenen Wiener Gesellschaft und fällt schon von ihrer äußeren Erscheinung aufgrund ihrer bescheidenen Kleidung auf. 

Wirtschaftliche Schwierigkeiten plagen die Eltern und Großeltern seit Anfang der dreißiger Jahre, man hat ja gerade die Weltwirtschaftskrise mitgemacht. Doch es sind wohl auch die ökonomischen Entscheidungen mit nicht allzu glücklicher Hand der Eltern. Symbol dafür ist  der ominöse Konzertflügel, der durch das Werk der späteren Dichterin geistern wird und von dem sie sich bis heute nicht getrennt hat. Die Eltern haben ihn ihr Anfang der dreißiger Jahre zu Weihnachten geschenkt, ein gebrauchter Bösendorfer. Friederike erscheint er eher als ein Versprechen der Eltern an sich selbst, mitsamt dem Konzertflügel der nun natürlich noch enger gewordenen Provisoriumswohnung zu entkommen, der räudigen Gegend, der Existenz am unteren Rand der Wiener Gesellschaft. "Ein Konzertflügel, um die Abstiegsangst im Zaum zu halten, die Aufstiegshoffnungen zu befeuern." Nicht nur singen in den Hinterhöfen der Häuser immer mehr Arbeitslose und betteln, auch die Mayröckers rutschen immer tiefer und tiefer in einen Familienalptraum. Das Lehrergehalt reicht nicht, also gründen die Eltern ein Taxiunternehmen. Doch das Geld reicht immer noch nicht. So eröffnen sie eine Weinhandlung, und auch diese Investition erweist sich als Fiasko. 

Deinzendorf
Bis zu ihrem elften Lebensjahre hat Friederike ihre Kindheitssommer auf dem Vierkanthof in Deinzendorf bei Retz im Weinviertel, den der Vater geerbt hat, verbracht -  eine glückliche Zeit für das Mädchen!

"Deinzendorf ist ein verschlafenes Nest, ist es wohl immer noch, aber für mich war es das Paradies, die Idylle. Ich war ja ein sehr zurückgezogenes Kind, war viel allein, hatte wenige Freunde. Als ich elf war, mussten wir das Haus verkaufen. Für meine Mutter und mich war es ein großer Verlust. Sie war wie ich eine richtige Naturliebhaberin. [... ] Es wird doch immer wieder gefragt, warum in meinen Texten oft Blumen und Tiere vorkommen, Hyazinthen, Schwertlilien, Flieder? Das geht auf diese elf Jahre zurück. Diese zwei Monate im Sommer haben sich in meine Erinnerung eingegraben. " ( Quelle hier ) "Ich kniete vor jedem Käfer, redete zu den Katzen, schlang meine Arme um jedes Hündchen des Dorfes."

"Um eine lächerliche Summe" wird der Hof nach dem Zusammenbruch der Familie zwangsversteigert: Die Großmutter - "vielleicht eine Sommerschwalbe" ..."verschwenderisch, träumerisch, lebensfern, zärtlich und sanft, eine Göttin in Taft und Seide: mein Liebling" - stirbt unter aller Augen an Krebs. Die Delikatessengeschäfte gehen zugrunde und man muss Geld leihen, um die Großmutter beerdigen zu können. Der Großvater stirbt hinterher. Der Vater, auf der Suche nach einer neuen Erwerbsmöglichkeit, veröffentlicht ab Mitte der 1930er bis Ende der 1960er Jahre, zunächst im Selbstverlag, mehr als ein Dutzend Bücher und Broschüren, darunter 1936 ein Band mit dem Titel "Heimische Beeren, Pflanzen und Pilze und ihre Verwendung im Haushalt. Mit Bestimmungstabelle und Blütenkalender", in den Nachkriegsjahren dann vornehmlich pädagogische Handreichungen, aber auch "für’s praktische Leben".

Friederike besucht das Gymnasium, schreibt zwar glänzende Aufsätze, hat jedoch Schwierigkeiten in Mathematik. Nach zwei Jahren entscheidet der Vater, dass sie deshalb auf die Hauptschule gehen solle. "Das war für mich der Todesstoß."

Aber Selbstbehauptungswille bringt sie zum Schreiben bzw. ein Ereignis an einem Pfingstsonntagmorgen 1939, als im Innenhof des elterlichen Wohnhauses einen Strauch ohne ersichtlichen Grund zu brennen anfängt - "etwas Magisches, Unerhörtes, Unglaubliches"! Sie hält es in einem kleinen Notizbuch fest und ihr lebenslanges Spiel mit der Sprache beginnt. Der eher zum Klavierspielen verschmähte Bösendorfer wird ihr Stehpult, an dem sie bald ihre ersten Gedichte verfasst ( später dient er ihr als Ablage für die sich häufenden Manuskripte ).

Während des Krieges nimmt der Vater Frau und Tochter zwei Jahre lang von Standort zu Standort mit, ab 1942 ist Friederike als Luftwaffenhelferin eingesetzt, schreibt nebenbei weiter Gedichte und literarische Übersetzungen aus dem Englischen. Sie sagt: "Das Dritte Reich hab ich nicht bewußt miterlebt." Und an anderer Stelle:

"Ich habe [... ] in einer ungeheuren Fantasiewelt gelebt. Unten waren die Russen mit ihrer Gulaschkanone, und ich habe oben Klimt studiert. Ich habe mich überhaupt nicht darum geschert, wer unten in der Straße erschossen wird. Ich verstehe das heute nicht mehr." ( Quelle hier )

Sie absolviert Abendkurse und kann 1945 eine Lehramtsbefähigungsprüfung in Englisch ablegen. Als erstes ihrer Gedichte veröffentlicht 1946 die von Otto Basil herausgegebene Zeitschrift "Plan" "an meinem Morgenfenster". Man will mit dem "Plan" nach dem Nationalsozialismus wieder an internationale künstlerische Bewegungen der literarischen Moderne anknüpfen und sich der jungen österreichischen Literatur als Forum zur Verfügung stellen. Die Anfänge ihres Schreibens stehen auch bei Friederike ganz im Zeichen der Rezeption von Expressionismus und Surrealismus."o Schwärme silberleibiger Tauben über dem geborstenen Helm meines Kirchturmes o" lauten die ersten Verse, und die Kritiker loben die neue "mädchenfrische" Dichterin. 

"Es war schön im "Plan" damals. Milo Dor, Ilse Aichinger, Erich Fried, alle waren dort. Und mein Anfang war wirklich zartsinnig und sehr religiös angehaucht, so würde ich heute nicht mehr schreiben. So etwas mag ich gar nicht mehr. Damals habe ich übrigens noch mit der Hand, dem Stift geschrieben." (Quelle hier)

Dem Vater folgend ist sie Lehrerin geworden, doch Friederike will mehr. 1950 legt sie extern die Matura ab, um ein Studium der Germanistik aufzunehmen. Doch die prekären finanziellen Verhältnisse der Familie - der Vater erkrankt schwer - machen ihren Träumen den Garaus, weil sie mitverdienen muss. Hundert Schilling habe sie als Junglehrerin verdient, doch vom ersten Gehalt kauft sie sich eine Schreibmaschine, die Hermes Baby, deren weichen Anschlag sie bis heute schätzt und auf die das sz statt ß in ihrem Schreiben zurückgeht.

"Als ich jung war und in der Schule unterrichtet habe, hat es schon angefangen. Vormittags war ich in der Schule, mittags habe ich bei meinen Eltern gegessen, dann bin ich hierher in die Zentagasse in meine alte Wohnung gekommen, habe sofort angefangen zu arbeiten, schon in den Freistunden und in der Straßenbahn habe ich ja ununterbrochen geschrieben. Abends musste ich mich auf den nächsten Schultag vorbereiten. Sonst gab es gar nichts. An der Wiener Gruppe konnte ich nicht teilnehmen. Das hat sich ja alles nachts abgespielt. " ( Quelle hier )

Die "Wiener Gruppe", eine lose Vereinigung österreichischer Schriftsteller, die aus dem Art Club hervorgegangen ist, wird sich etwa 1954 unter dem Einfluss H. C. Artmanns bilden.

1951 stößt Friederike erst einmal zu einem Kreis junger Autoren um Hans Weigel, dem u.a. Ingeborg Bachmann und Hertha Kräftner angehören. Dort lernt sie Andreas Okopenko kennen. 1952 schließt sie eine Ehe mit dem 20 Jahre älteren Georg Heindl, einem sehr lieben, netten Lehrerkollegen, lebt aber nie mit ihm zusammen. 1953 zieht sie aus der Wohnung der Eltern aus und in die Zentagasse 16, Parterre, in eine Anderthalbzimmerwohnung, die Toilette auf der Stiege, ein Mietshaus mit 30 Parteien. Und dann lernt sie 1954 während der Innsbrucker Jugendkulturwochen Ernst Jandl näher kennen, ihren künftigen "Hand- und Herzgefährten", mit dem sie von da an eine innige und doch Distanz wahrende Beziehung bis zu seinem Tod führen wird. Beide lassen sich von ihren jeweiligen Partnern scheiden, Friederike legt sich wieder ihren Mädchennamen zu.

Source
Ernst Jandl, ebenfalls in Wien geboren, und zwar am 1. August 1925, Sohn eines Bankangestellten und einer Lehrerin, beide mit musischen, anregenden Ambitionen, hat ebenfalls in seiner Jugend begonnen, Gedichte zu schreiben und den Wunsch Schriftsteller zu werden, ist sich aber bewusst, dass die Schreiberei den Lebensunterhalt nicht wird sichern können. Also wird er nach einem Studium der Anglistik & Germanistik 1949 Lehrer, heiratet und promoviert 1950. Daneben widmet er sich dem Schreiben, lernt ebenfalls Andreas Okopenko kennen und verbringt das Jahr 1953 zusammen mit seiner Frau als Lehrer in England, wo er die Bekanntschaft mit
Erich Fried macht, der ihn bestärkt und inspiriert. Kurz nach seiner Rückkehr nach Wien trifft er auf Friederike Mayröcker... 
Ernst Jandl möchte dieser Beziehung anfangs anscheinend gerne auch den äußeren Rahmen einer gemeinsamen Wohnung geben. Versuche, "das kleine Glück zu leben. Hier unten, in meiner winzigen Wohnung. Das war so fürchterlich für den Ernst. Da hat er sich ein Untermietzimmer genommen. Wir hatten für uns selbst einfach keinen Platz. Das war nicht auszuhalten. Trotz großer Liebe war das nicht auszuhalten." ( Quelle hier ) Und an anderer Stelle: "Wir sind ja beieinander (gewesen, Erg.d mich ), aber wir haben das Geheimnis bewahrt: Keiner hat die Einsamkeit des anderen angetastet.

Friederike ist schon als Mädchen klar gewesen, dass sie mit dem Schreiben aufs Ganze gehen will und "wenn man etwas Ordentliches schreiben will, kann man nicht mit jemandem zusammenleben."  Kompromisse geht man im Leben ein. In der Kunst jedoch muss Kompromisslosigkeit walten, so ihr Verständnis.

Und die Lebenskompromisse muss sie u.a. mit ihrem Brotberuf eingehen: 24 Jahre lang wird sie Englisch unterrichten an Pflichtschulen in Favoriten, dem 10. Wiener Bezirk, durchaus von vielen ihrer Schüler*innen geliebt und als Vorbild verehrt. Auch sie mag die Kinder. Ihr ist die Arbeit aber zuwider, denn sie will nichts als schreiben und Ruhe dafür haben. Der Reichtum ihrer Literatur ist ihr Gegenmittel gegen all ihre Widrigkeiten im Alltag: die beengten Wohnverhältnisse, die Einschränkungen durch denen Brotberuf und dadurch zu wenig Zeit, auch die jahrzehntelange verstockte Ablehnung ihrer Texte. 

Für die mayröckersche Art der Dichtung wird man im Österreich der Nachkriegszeit nicht geliebt, denn sie verweigert verweigert sich schon früh der Story. Ihr Erstling heißt dann auch "Larifari. Ein konfuses Buch" und erscheint 1956 im Wiener Bergland-Verlag. "Das Buch ist gleich untergegangen, war eine Totgeburt." Erst sieben Jahre später, 1963 folgt das zweite, der Gedichtband "metaphorisch". Jandl nimmt Friederikes Arbeiten mit nach Deutschland, wo Rowohlt "Tod durch Musen" herausbringt. Im Nachwort erklärt Eugen Gomringer das Neuartige der Montagetechnik der Dichterin. In dieser Veröffentlichung manifestiert sich tatsächlich erstmals ihr weiter literarischer Horizont, der von den erwähnten Montagen bis zu ihren bildhaften Kindheitserinnerungen reicht. Diese Texte werden oft als provokant empfundenen und man unterstellt ihr gern ein ­Bohèmeleben, fern des Alltags des "gemeinen" Menschen. Dabei hat Friederike weder Zeit noch Interesse daran.

Bei der Verleihung des Hörspielpreise
mit Ernst Jandl
(1969)
Nach dem 1969 zuerkannten Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Fünf Mann Menschen", das sie mit Ernst Jandl verfasst hat, ist endlich Schluss mit dem Unterrichten, denn die Arbeit für den Rundfunk macht ein bescheidenes Leben als freie Schriftstellerin möglich: Friederike Mayröcker lässt sich also vom Schuldienst beurlauben, 1977 folgt die Frühpensionierung. Die kleine Lehrerpension trägt ihre Wohnungsmiete. Die Fron des Lehrberufes verfolge sie aber bis heute in ihren Träumen, erzählt sie immer wieder.

Ein hervorstechendes Merkmal ihres literarischen Schaffens ist der große Formenreichtum: Lyrik, Stücke, Kinderbücher, Prosa, Hörspiele. Diese Vielfalt ist jedoch nicht alles: Als Sprachkünstlerin hält  sie ihre Texte durch Veränderung lebendig, sie verschiebt, ergänzt, erneuert. Über ihre Art des Schreibens spricht sie immer wieder, über ihre berühmt - berüchtigte Zettelwirtschaft, ihre "Sammlungen":
"Das ist kein Sammeln! Da sammelt sich vielmehr etwas an. Es ist wie in einer Fabrik oder einer Werkstätte. Was sich bei mir anhäuft, ist das Material, mit dem ich arbeite. Ich mache mir auch andauernd Notizen: Wenn ich unterwegs bin, schreibe ich auf kleine Zettel, wenn ich in meinem Bett liege, in ein A4-Heft. Das Material wird dann verarbeitet. Aber ich habe nie gesammelt: Ich flehe meine Freunde sogar an, mir ja nichts mitzubringen, mir auf keinen Fall etwas zu schenken!" ( Quelle hier )

Die "Zettelchen" werden verwendet, manchmal, wenn sie faszinieren, immer wieder, als Titel oder mitten in einem Text, manche dienen nur als Anregung, manche sind "Traumsachen", manchmal exzerpiert sie aus Gelesenem, was ihr wichtig ist, manche sind Reste von Texten, die sie gemacht hat, manches gewisse Stellen aus Briefen, die sie erhält oder aus der Zeitung ausgerissene Sachen, Verbaleinfälle von der Straße, Verlesungen, Verhörungen, Stenogramme, die sie nicht mehr lesen kann: "Wunderschöne Sachen". "... du brauchst so viel Material, wie einen Stein im Bach, auf den du springst, um zum anderen Ufer zu kommen, zum Text", meint dazu Marcel Beyer in einem Gespräch mit Friederike. 

Das legendäre Zetteluniversum der Friederike Mayröcker

"Das Ich ist beteiligt, wenn ich die Reinschrift mache aus der ersten, zweiten oder dritten Version. Die erste Version ist ganz intuitiv, die zweite auch noch, ab der dritten, vierten kommt die eiserne Faust, die Ratio, dann wird alles Emotionale, das übergeschwappt ist, niedergeboxt", erzählt sie hier über ihr weiteres Vorgehen.

Erst dieses, ihr rigoroses Korrigieren ermöglicht ihr, die über lange Zeit des Schreibens aufgestaute Spannung abzubauen. 

Manche Gedichte sind auch Auftragsarbeiten oder greifen Zeilen aus früheren Gedichten wieder auf. Doch auch den Zufall hält sie sehr hoch, wie es die "Wiener Gruppe" auch in den 1950er Jahren gemacht hat. 

Im Prinzip sucht Friederike Mayröcker ständig und findet "eh nie was". Alles dreht sie durch eine "Sprachmangel", am Ende entsteht dann der Text, der immer etwas "Künstliches" ist. Im Laufe der Jahre werden ihre Arbeiten immer weniger experimentell, sie widersetzt sich aber gerne den Lesererwartungen, besonders in ihrer Prosa: Wer ein puristisch-experimentelles Buch erwartet, wird genauso enttäuscht wie der, der nach einer konventionellen Story sucht - "dann zündet's eben erst.

Mayröckers große Prosa-Arbeiten - etwa "Die Abschiede" (1980), "Das Herzzerreißende der Dinge" (1985), "mein Herz mein Zimmer mein Name" (1988), "brütt oder Die seufzenden Gärten" (1998), "Und ich schüttelte einen Liebling" (2005) oder "Ich bin in der Anstalt. Fusznoten zu einem nichtgeschriebenen Werk" (2010) - sind "keine Autobiografie, dennoch authentisch", wie die Autorin es einmal charakterisiert hat.

Wie Ernst Jandl rechnet man Friederike Mayröcker der Konkreten Poesie zu, der Pop-Art, dem Neodadaismus. Doch sie bedient sich immer eines ganz eigenen Stils, der sich schlecht mit jemandem vergleichen lässt. Sie selbst nennt als Zeitpunkt ihrer dichterischen Wende das Jahr 1971, als es ihr "einfach keinen Spaß mehr gemacht" hat. Besonderen Einfluss nimmt nun auf sie Arno Schmidt, aber auch Friedrich Hölderlin und Jean Paul, ja "überhaupt die Romantik." Ihre Dichtung hat tatsächlich etwas Romantisches, Tiefgründiges, Schicksalhaftes, Schillerndes, und dafür lieben sie die Zuhörer ihrer Lesungen. Ihr Motto ist jedoch bis heute: "Die Sprache als das Wichtigste."

Schreiben kann Friederike nur, wenn sie zu Hause ist und nicht glücklich. 1970/71 ( und dann noch einmal 1993) verbringt sie ihm Rahmen des Berliner Künstlerprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ihre Zeit in West- Berlin:

"Und in diesen zwei Jahren – Ernst Jandl war auch dort – er hat sehr viel geschrieben und ich habe kein Wort in den zwei Jahren geschrieben. [auflachen] Weil ich brauche einfach meine Wohnung. Und dann habe ich dort einen kleinen Hund kennengelernt. Den Hund von den Leuten, wo wir gewohnt haben [... ] Und mit dem bin ich den ganzen Tag spazieren gegangen, mit dem kleinen Hund, und darum habe ich auch nichts geschrieben." ( Quelle hier ).

Das riesige Ausmaß ihres gesamten Werkes - es dürften über hundert sein, eine Bibliographie ist hier zu finden - ist unter diesen Umständen erstaunlich. Zum Großteil erscheint es beim Suhrkamp Verlag ( ab 1975 ). Ihre jeweilige Lektorin dort besucht sie in regelmäßigen Abständen in Wien – eine Anerkennung, die wenigen Menschen ihrer Zunft zuteil wird.  1989 sind es gar sieben Titel in einem Jahr!

Fast zeitgleich mit den ersten Veröffentlichungen stellen sich dann aber auch schon literarische Würdigungen für Friederike Mayröcker ein: Mit dem Förderungspreis für Literatur des Theodor-Körner-Stiftungsfonds zur Förderung von Wissenschaft und Kunst 1963 fängt es an, und viele, die auch die Namen berühmter Kolleg*innen tragen wie Georg Trakl, Else Lasker- Schüler, Annette von Droste-Hülshoff, Friedrich Hölderlin, Roswitha von Gandersheim, werden folgen. Die imposante Liste bei Wikipedia geht bis ins Jahr 2018.

"Was übrigens oft missverstanden wurde: Es gab, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nie eine literarische Zusammenarbeit zwischen uns beiden", so beschreibt sie das Verhältnis zu Ernst Jandl.

Dennoch besitzt der Gefährte eine immense persönliche wie literarische Bedeutung für sie, und sie kommt weder im Leben noch in ihrem Schreiben von ihm los. Er liest ihre Manuskripte als erster, wenn sie ihnen die letzte Form gegeben hat, nicht vorher. "Er kann unerbittlich, schonungslos in seiner Kritik sein. Doch er bietet Möglichkeiten der Veränderung an." Doch nicht nur sie schätzt den Rat und die Kritik des anderen, auch der Gefährte. In einen Topf mit ihm geworfen werden mag sie dennoch nicht. Sie will - zu Recht - mit ihrem so ganz anderen, eigenständigen Werk wahrgenommen und gewürdig werden. 

Am 9. Juni 2000 stirbt Ernst Jandl an Herzversagen. Drei Tage vorher hat sie noch geschrieben "in der Küche stehen wir beide / rühren in dem leeren Topf / schauen aus dem Fenster beide / haben 1 Gedicht im Kopf." Jandls Tod bildet eine substanzielle Zäsur im Leben der Friederike Mayröcker, die nunmehr fast 76 Jahre alt ist:

"Eine Epoche ist die, seit Ernst Jandl tot ist. Das ist eine Epoche, die mir sehr viel Traurigkeit gebracht hat und noch immer bringt. Das ist eine neue Art des Gefühls von Verlassenheit und eigentlich von Im-Stich-gelassen-Sein, was vielleicht hart klingt. Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich ihn auffordere: Komm und hilf." ( Quelle hier )

Rein äußerlich zeigt sich die Veränderung darin, dass Friederike ihre Wohnung zurücklässt und in Jandls Wohnung unterm Dach zieht. Dort findet sie "Inseln der Ordnung", während sie über ihre eigene Wohnung schreibt: "Lebe in 1 Sau Trog". ( Doch durch ihre Art des Schreibens ist Ordnung kontraproduktiv.)

2015
Source
Die Trauer wird nun ihr ständiger Begleiter und das "Requiem für Ernst Jandl" ( 2001 ) nimmt sozusagen kein Ende. Im Februar 2003 schreibt sie beispielsweise ein Gedicht mit dem Titel:"'wir setzen uns mit Tränen nieder denn unser Leben war zu kurz' (Ernst Jandl)". Die Tränenmomente werden auch in den Texten der nächsten Jahre der Schlüssel sein, mit dem sie ihre Arbeit in Gang setzt. Sie verschränkt in ihren Texten das einstige Leben mit dem nicht zu verleugnenden Verfall im Alter. Ihre Angst vor dem Tod ist immer präsent: "Ich hasse den Tod. Ich weiß, dass ich knapp vor diesem Tor stehe." Sie schreibt darüber, ohne sich zu schonen. Die Bücher "ich bin in der Anstalt" (2010), "ich sitze nur GRAUSAM da" (2012) und "études" (2013) handeln in geradezu radikaler Form von der Gebrechlichkeit ihres über achtzigjährigen Lebens, der Furcht, die Beschwernisse des Alters nicht mehr bewältigen und der Gewissheit, den körperlichen Verfall nicht aufhalten zu können. 

Aber ihrer Niedergedrücktheit steht auch immer wieder ihre Bejahung des Lebens gegenüber, das Schöne neben dem Schrecken sozusagen. Das gelingt ihr durch die Flucht in die Vergangenheit und mit der Sehnsucht nach dem Glück der vergangenen Tage. Sozusagen dichterisch verarbeitet, bringt sie die Widrigkeiten auf subtil-poetische Weise auf Distanz, objektiviert sie durch die Sprache und nimmt ihnen so ihre biografisch-persönliche Komponente. Anschaulich und bilderreich, genau und provozierend direkt, manchmal rätselhaft, die Neugier weckend und die Fantasie anregend - so wird ihre Sprache immer wieder gewürdigt. 

In dieser "Nach-Jandl- Epoche" gelingt es der Südtiroler Filmemacherin Carmen Tartarotti einen ( zweiten, der erste Versuch ist 1989 gewesen ) Dokumentarfilm über Friederike Mayröcker zu drehen. Über fünf Jahre tastet sie sich, zwei Mal die Woche, an die Dichterin heran und schafft durch den Schnitt des weitgehend unzusammenhängenden Materials "die Dichterin Friederike Mayröcker erlebbar" zu machen. "Man spürt im Film immer eine gewisse Verweigerungshaltung von Seiten der Dichterin, gleichzeitig aber auch die Bereitschaft, ihr zusehen zu dürfen, bei dem was sie macht und wie sie lebt." ( Quelle hier ) Die Stimme der Mayröcker, die die Filmemacherin besonders gerne mag, kann man hier im Trailer hören:


Der preisgekrönte Film "Das Schreiben und das Schweigen" kommt 2008 heraus.

Als Friederike Mayröcker am 20. Dezember 2014  neunzig wird, kann sie auf ein schier unglaubliches literarisches Werk zurückblicken und gilt nun als die bedeutendste deutschsprachige Lyrikerin unserer Zeit. 2015 dann ein elfwöchiger Krankenhausaufenthalt im Sommer. Der torpediert ihre tägliche Schreibroutine, doch entsteht anschließend daraus "Pathos und Schwalbe" ( 2018 ) und "legt den Gedanken nahe, dass ihre Schreibweise ein ideales Medium ist, das Alter zu bestehen", so Meike Fessmann in der "Süddeutschen Zeitung". In diesem Jahr bringt sie ihr vorläufig letztes Werk - "da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete," - heraus, in dem sie wieder Eindrücke aus ihrem Alltag und Beobachtungen draußen inklusive dem Gesang der Vögel in hoch verdichteten Notizen mit den Erinnerungen an frühere Jahre mixt. So "poetisiert" sie die Welt.

Seit vielen Jahren unbewohnt, übergibt sie ihre ursprüngliche Wohnung vor ihrem 95. Geburtstag als Gesamtkunstwerk dem Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, ein kleinerer Teil ihres Vorlasses befindet sich bereits in der Wienbibliothek im Rathaus. 

In diesen Tagen wird sie sechsundneunzig und hat noch nicht genug vom Leben. Einzig die gewünschte Lebenszahl hat sie seit dem Tod Ernst Jandls von hundertzwanzig auf hundert Jahre dezimiert. Möge sie ihr Ziel erreichen und weiterhin Halt im Schreiben finden und vielleicht doch noch den Nobelpreis gewinnen!





Aus urheberrechtlichen Gründen habe ich auf das Zitieren von Gedichten von Friederike Mayröcker verzichtet. Hier sind zehn Stück zu hören und zu lesen




17 Kommentare:

  1. Liebe Astrid, ganz herzlichen Dank für dieses Portrait! Auf diese great woman habe ich insgeheim schon lange gewartet... Einen schönen Tag wünscht Dir Petra

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  2. 96 Jahre. Wieviele Zettel und wieviele Gedanken in diesem Leben Platz hatten. Eine eigenständige Frau mit einer Herzensverbindung, wirklich emanzipiert.
    Sehr bewundernswert ist Friederike Meyröcker. Möge ihr Geburtstag der Aufbruch zu den gewünschten 100 sein!
    Danke, Astrid, dass Du sie portraitiert hast. Sie hat es verdient bei Dir eine Great Woman zu sein.
    Herzlichst, Sieglinde

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  3. Liebe Astrid,
    an dieser Stelle möchte ich Ihnen ein herzliches danke sagen für Ihren so vielfältigen und interessanten Blog , der fast täglich zu meiner Lektüre gehört.
    Dem Artikel "Leben in Zeiten von Corona" kann ich nur voll und ganz zustimmen.
    Wir erleben die Pandemie gerade auch aus der Sicht unserer Tochter, Ärztin auf einer Intensivstation und dem 95-jährigen Schwiegervater im Seniorenheim.
    Trotz allem wollen wir positiv und hoffnungsvoll nach vorn schauen.
    Ihnen und dem Herrn K.ein gutes und besinnliches Weihnachtsfest, auch wenn in diesem Jahr alles anders sein wird, als in den vergangenen Jahren.
    Herzliche Grüße
    Sigrid

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  4. Ohhhhhhhh, was sehe ich: meine absolute Favoritin! Die ich lese, Spache zelebriered und gelegentlich deshalb auch abschreibe (nur für mich!), weil ich mich den Texten so am bestern nähern kann. Und ich "hörte" schon die Anfangszitate in ihrer Stimme, die tatsächlich etwas ganz Besonderes ist. Und auch ihre Lesart. Besitze einige Hörbücher, derer ich nicht müde werde (wobei mich andere Hörbücher nur stressen und ich eigentlich keine Hörbücher mag) - ich kann mich so schön hineinfallen lassen in ihre Texte und Sprache und jedes Mal ist es anders wunderbar!
    Hoffentlich wird sie Hundert und noch mehr und hört nicht auf zu schreiben -
    Danke für diesen Beitrag, liebe Astrid
    Herzlichst
    Mascha

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    1. Das wusste ich doch und ich wollte auch dir damit eine besondere Freude machen! Ihre Stimme, ihr Tonfall löst bei mir zudem auch schönste Erinnerungen an einen Menschen, denn ich seit Jahren vermisse, aus. Ja, und ihre Art zu schreiben, finde ich faszinierend.
      GLG

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  5. Da hast du wieder ein Fensterchen aufgestossen!
    Danke für das spannende Portrait!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  6. wieder eine sehr interessante Frau
    die mir völlig unbekannt ist ;)
    ein langes interessantes Leben
    das zum Schreiben eine gewisse "Traurigkeit" dazu gehört kann ich nachvollziehen ..
    ich schrieb meine Gedichte auch nur wenn es mir nicht gut ging..
    auch ihre Stimme hat so etwas melancholisches ..

    danke für das Portrait

    liebe Grüße
    Rosi

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  7. Oh wie schön, liebe Astrid, die Mayröcker, die sanfte Wilde, die von Kopf bis Fuß Schwarze, die Künstlerin, die aus Wörtern poetische Girlanden entstehen lässt. Schön, dass du wieder einmal einer großen Österreicherin hier einen "Stockerl"-Platz einräumst. Ich schätze sie sehr!
    Alles Liebe für dich und eine wunderschöne Weihnachtszeit.
    Bleib gesund
    Elisabeth

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  8. Liebe Astrid, ich melde mich mal wieder bei dir und da kommt die Mayröcker doch gerade recht. Die mit dem eigenen Kopf, dem eigenen Stil, dem ganz besonderen Leben. Ich hatte lange nicht mehr an sie gedacht.
    LG
    Magdalena

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  9. Liebe Astrid, ich "muss" den letzten Post kommentieren: ich, Ruth, habe mich so sehr gefreut und mich geehrt gefühlt, dass Sie mich im Post zitiert haben. Habe mich so verbunden gefühlt im gemeinsamen ums-innere-Gleichgewicht-ringen und schicke ganz herzliche Grüße, auch an Herrn K. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich! Ruth

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    1. 🤗😍
      Das Verbundenfühlen, auch wenn man sich eigentlich nicht kennt, das finde ich so schön. Dieses menschliche "Netz", das das Internet eben auch möglich macht... Das macht auch aus, dass ich ich in der Isolation überhaupt nicht als einsam empfinde.
      GLG

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  10. Dankeschön. Viel wusste ich bis zu Deinem Portrait nicht. Hatt sich geändert :) Ein gutes Vorhabe, hundert (oder mehr) zu werden, da drücke ich feste die Daumen.
    Liebe Grüße
    Nina

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  11. Eine wunderbare Frau die es verdient hat hier in Mittelpunkt zu stehen!
    Danke das war wieder so interessant diese Frau kennenzulernen und ich werde mich gerne damit beschäftigen.
    Lieben Gruss Elke

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  12. Eine so interessante Frau tauchte komischer Weise nie in den Lehrplänenen des LK Deutsch auf, wohl aber Jandl, Fried, Bachmann. Auch in Abituraufgaben immer wieder. Ich fand dein Portrait von ihr besonders gelungen und muss sie unbedingt mal wieder lesen.Welch ein wunderbares Sprachjonglieren. Es freut mich immer, wenn ich durch deinen Blog erfahre, dass es doch Gleichgesinnte gibt. Danke! Sunni

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  13. Ein wunderbares Porträt, kannte nur den Namen. Ernst Jandl aber recht gut.Werde mir ein Hörbuch organisieren, denn die eigene Stimme ist oft sehr wichtig. Wie Zettel zu kreativem Schaffen nötig sind, kenne ich aus der Familie.
    Danke, viele Grüße Karen

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  14. danke, dass du mir friederike mayröcker nahe gebracht hast. ich habe mich gerade lesend und hörend in ihren gedichten verloren.
    liebe grüße
    mano

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  15. Liebe Astrid, einen herzlichen Gruß auf diesem Weg mit besten Wünschen und Dankbarkeit für Deine Great Women Portraits. Sie schenken mir nicht nur viele wunderbare Informationen, sondern Mut, Zuversicht und Liebe. Als Selbständige ohne selbstverständliche Mittel, gehe ich seit 25 Jahren fast täglich meiner eigenen Begeisterung nach und bleibe froh. Ob ich damit 90 Jahre oder älter werde ist mir nicht wichtig, dafür die Möglichkeit im Austausch zu sein. In diesem Sinne hoffe ich auf weitere Post von Dir. Herzlich, Hanna

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Ich freue mich eigentlich über Kommentare. Doch es gilt auch die uralte Spruchweisheit: "Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus." Da wird dann schon mal der Freischaltknopf nicht gedrückt, auch, wenn im Kommentar das Thema verfehlt wird...

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