Donnerstag, 10. September 2020

Great Women #233: Émilie du Châtelet

Schon wieder eine Emilie, könnte man jetzt sagen ( na klar doch, ist der Name meiner geliebten, unvergessenen Oma! ). Ist heute aber eher Zufall, denn diese Frau war einfach mal dran, hatte mich doch Post von Swig mit einer entsprechenden Briefmarke schon im letzten Jahr daran erinnert, dass ich unbedingt mal herausfinden müsste, was hinter dem Namen der großen Metrostation im 1. Pariser Arrondissement steckt ( um jetzt zu wissen, dass es nur der Platzname ist, der übersetzt "Kastell" bedeutet ). Die Dame hat damit  erst einmal nichts zu tun, obwohl sie eines Platzes würdig wäre: Émilie du Châtelet.

"Wenn ich meine Gaben zusammenzähle, 
so darf ich wohl sagen, 
dass ich niemandem unterlegen bin."

"Ich bin überzeugt, 
dass viele Frauen entweder
 aufgrund der Mängel in ihrer Ausbildung 
ihre Talente nicht kennen
 oder sie aus Vorurteilen und aus Mangel
 an kühnem Geist begraben."

Am 17. Dezember 1706 wird Émilie du Châtelet als Gabrielle Émilie Le Tonnelier de Breteuil als Tochter des Barons Louis Nicolas Le Tonnelier de Breteuil und seiner zweiten Frau Gabrielle-Anne de Froulay de Tessé in Paris geboren. 

Ihr Vater ist am Hof von Versailles als "Introducteur des ambassadeurs" dafür zuständig, ausländische Gesandte auf ihren Auftritt vor König Ludwig XIV. vorzubereiten und sie ihm anschließend vorzustellen. Ursprünglich von nicht adliger Herkunft, hat er sich seinen Titel durch den Erwerb der verwaisten Baronie von Preuilly entlehnen können und 1706 die Erlaubnis bekommen, den Namen de Breteuil allein oder gemeinsam mit de Preuilly zu tragen.

Die Eltern Émilies
Die Mutter ist die Tochter eines Großmarschalls der Armee des Königs und einer Hofdame der Königin Anne von Österreich, aufgewachsen in einem Kloster und für ihre Schönheit gerühmt, aber sonst eher "unberührbar", denn niemand habe sie je lächeln sehen, außer aus Herablassung oder aus Zärtlichkeit beim Anblick ihrer Kinder, heißt es.

Geheiratet haben die Eltern 1697, nachdem der Vater drei Jahre zuvor Witwer geworden ist.  Émilie ist das sechste Kind und einzige Mädchen des Paares. Ein weiterer Bruder wird noch vier Jahre nach ihr geboren.

Émilie hat also das Glück, in eine Familie hineingeboren zu werden, die zwar nicht unbedingt der französischen Hocharistokratie, aber dem inneren Zirkel der absolutistischen Macht angehört und sehr wohlhabend ist.

Noch mehr Glück hat sie mit ihrem Vater - bei ihrer Geburt immerhin bereits 58 Jahre alt - der erkennt, wie begabt seine einzige Tochter ist und für sie Hauslehrer einstellt, während die Mutter das angeblich ( es gibt auch Quellen mit gegenteiliger Aussage ) überhaupt nicht schicklich und standesgemäß findet, aber nicht durchsetzen kann, dass ihre Tochter in einem Kloster erzogen wird wie sie selbst bzw. eine nicht-eheliche Schwester Émilies. Es hat sich für mich als schwierig herausgestellt, konsistente Informationen über ihr Leben zu finden, einzelne Details könnten auch eher reine Mythologie als Tatsache sein, doch sicher ist: Émilie lernt gerne und leicht.

So spricht sie mit zwölf Jahren fließend Latein, Italienisch, Griechisch, Englisch und Deutsch, aber beschäftigt sich auch - getrieben von ihrem unbändigem Wissensdurst - mit Mathematik, Physik, Philosophie, liest Tasso, Vergil, Milton und andere große Dichter. Außerdem erhält sie Fecht- und Reitunterricht, lernt auf dem Spinett zu spielen, Opernarien zu singen sowie das Tanzen und Theaterspielen - insgesamt eine ganz klassische Bildung, wie sie Mädchen ihrer Tage allerdings kaum widerfährt. Aber es ist auch nicht weiter verwunderlich, gehört ihr Vater zu denen, die fortschrittlichen Ideen gegenüber aufgeschlossen sind.

In der Wohnung der Eltern verkehrt - donnerstags hält der Baron seinen wöchentlichen Salon ab - zum Beispiel der Frühaufklärer Bernard le Bovier de Fontenelle, der eine wichtige Rolle im Pariser geistigen und gesellschaftlichen Leben - und in Maßen auch in der Politik  - spielt und dessen Werke die katholische Kirche auf den Index gesetzt hat, weil er seine Leser zum Bezweifeln biblischer Weissagungen und Wunder animiert. Mit ihm führt Émilie im Alter von zehn Jahren eine Diskussion über Astronomie.

Außerdem gehört zu den Freunden des Vaters der Dichter Jean-Baptiste Rousseau ( nicht zu verwechseln mit dem heute bekannteren Zeitgenossen Jean-Jacques Rousseau ), der als der beste französische Lyriker seiner Generation gilt, mit seinen treffsicheren Satiren, aber vor allem seinen Spottversen, seine Mitmenschen verletzt und immer wieder Grenzen überschreitet, bis er schließlich nach vielen anderen Auseinandersetzungen aus Frankreich verbannt wird. Émilies Vater erwirkt für ihn eine Begnadigung, die er jedoch zurückweist.

Es  ist also eine sehr offene, freidenkerische Atmosphäre, in der das Mädchen heranwächst, und sie zieht es vor, den gebildeten Besuchern zuzuhören, anstatt mit anderen Kindern zu spielen. Sich selbst traut sie viel zu. So übersetzt sie mit zwölf Jahren die "Aeneis" von Vergil und von Aristoteles "Politik" und "De  anima" ( "Über  die Seele" auf Deutsch ). Ihre Energie scheint grenzenlos, benötigt sie doch auch angeblich des Nachts nur wenige Stunden Schlaf.

Mit extremer Hingabe widmet sie sich ihrer wissenschaftlichen Weiterbildung, nutzt ihre mathematischen Fähigkeiten, um äußerst erfolgreiche Glücksspielstrategien zu entwickeln, und kauft sich von ihren Gewinnen Bücher und Gerät für naturwissenschaftliche Versuche. Sie ist aber auch verschwenderischem Luxus in Kleidung & Schmuck, Geselligkeit und Flirts mit zahlreichen Verehrern nicht abgeneigt. Émilie verfügt einfach über viele Eigenschaften über den akademischen Bereich hinaus.

Nicholas de Largillière "Émilie du Châtelet"
(Jahr unbekannt)
Sie wird in allen Berichten als äußerst charmant beschrieben, attraktiv, gut gekleidet und kokett. Kein Wunder, dass sie nicht nur Wissenschaftler und Gelehrte auf Partys und Bällen fasziniert und viel männliche Aufmerksamkeit auf sich zieht, auch, als das schöne hochgewachsene Mädchen von seinem Vater als Sechzehnjährige am Hofe von Ludwig XV. eingeführt wird.

Florent-Claude du Châtelet-Lomont
Wie es damals üblich ist, macht sich ihr Vater dann auf die Suche nach einem passenden Ehemann, so unkonventionell er und seine Tochter sonst auch sein mögen, eine Liebesheirat gibt es nicht. Es kommt am 12. Juni 1725 zur Hochzeit mit dem damals 30jährigen Marquis Florent-Claude du Châtelet-Lomont, Herr von Sémur, Colonel eines Infanterieregiments, aus einer alten Lothringer Adelsfamilie, deren Reichtum und Einfluß allerdings schon etwas am verblassen ist. Émilie ist gerade achtzehn Jahre alt und gehört nun als Marquise einer höheren Stufe des Adels an.

Florent-Claude ist Soldat, quasi ein Fünf-Sterne-General, der oft als dumm oder langsam charakterisiert wird. Doch im Zeitalter der Briefe und der Salons, in denen schneller Witz in hohem Ansehen steht und kontinuierlich demonstriert wird, kommt man schnell in den Ruf der Dummheit, wenn man da nicht gleich parieren kann. Der junge Ehemann legt jedenfalls eine bemerkenswerte militärische Karriere hin, unterstützt seine extravagante junge Frau und verhält sich ihr gegenüber freundlich und in seinen Briefen scheint durch, dass er Émilie geliebt und er ihr deshalb viele Freiheiten gewährt hat.

Sie leben zusammen in Semur-en-Auxois, wo er das Amt eines königlichen Gouverneurs innehat. In den nächsten beiden Jahren schenkt Émilie einer Tochter ( Marie Gabrielle Pauline *1726 ) und einem Sohn ( Louis Marie Florent *1727 ) das Leben. Ein drittes Kind, der Sohn Victor - Esprit, 1733 geboren, stirbt schon als Kleinkind.

Da ihr Mann leidenschaftlicher Militär und deshalb oft nicht zu Hause ist, kann Émilie weiterhin ihren Leidenschaften Mathematik und Naturphilosophie frönen. Zwischen 1726 und 1731 lernt sie in Semur-en-Auxois Muguet de Mézières und Marie-Victoire Eléonore de Sayvre de Thil kennen, 36 Jahre älter als sie, mathematisch bewandert und alsbald Émilies lebenslange Freundin. Obwohl immer wieder de Mézières als ihr erster Mentor gilt - er leiht ihr Geometriebücher - ist wohl Madame de Thil der wichtigere Kontakt, denn mit ihr kann sie sich identifizieren, eignet sie sich doch besser als weibliches Vorbild.

Nachdem Émilie ihren wichtigsten Auftrag erfüllt hat, ihrem Mann einen Erben zu sichern, möchte sie wieder ihr eigenes Leben führen. Sie geht 1730 nach Paris, wo ihr ihr Mann eine Wohnung im Hôtel Lambert auf der Île St. Louis einrichtet, und sie sich zunächst dem mondänen Leben widmet, Oper, Theater, Salons und andere Geselligkeiten besucht. Später wird sie das alles als "Nichtigkeiten" bezeichnen:
"Ich habe das große Glück, auf leichtfertige Dinge verzichtet zu haben, die die meisten Frauen ihr ganzes Leben lang beschäftigen, und ich möchte die verbleibende Zeit nutzen, um meine Seele zu kultivieren."
In dieser Zeit gelingt es ihr aber auch, die Bekanntschaft vieler gebildeter Männer und Frauen zu machen. Und sie ist erstaunt, dass diese sie als denkendes Wesen wahrnehmen und schätzen...

"Académie des sciences" (1671)
Zu dieser Zeit sind die Orte der Wissenschaft in Frankreich nicht die Universitäten, sondern die Akademien, die im vorausgehenden Jahrhundert wie die Pilze aus dem Boden geschossen sind. In  ihrem Umfeld entwickelten sich die analytische Geometrie, die Algebra, die Infinitesimalrechnung sowie die moderne Naturwissenschaft. Sie sind keine Lehrinstitute, sondern fördern den Austausch  der Gelehrten untereinander in Diskussionen, Debatten und Konfrontationen über aktuelle wissenschaftliche Themen. Verbreitet werden die Erkenntnisse über Korrespondenzen, Zeitschriften und Akademieberichte. Die königliche "Académie des sciences" in Paris steuert und legitimiert die wissenschaftliche Forschung durch Gutachten und Erteilen wissenschaftlicher Aufträge. Das akademische Leben wird durch genaue Wochenpläne strukturiert.
Ein reger Austausch über wissenschaftliche Themen findet auch in den Cafés statt, deren Zutritt Frauen aber nicht erlaubt ist. Dennoch hält sich das Gerücht, vor allem dank des WorldWideWeb, dass sich Émilie de Châtelet dort in Männerkleidung unter die diskutierenden Männer gemischt habe. Verbürgt ist nur, dass sie im Café Gradot nach den offiziellen Akademietreffen nach dem Mathematiker Mapertuis gesucht hat. Den hat sie im Salon der de Brancas kennengelernt. Salons sind damals die einzigen Orte, wo es einer Frau möglich ist, intellektuellen Austausch zu pflegen. Wissenschaftlicher Diskurs findet dort aber nicht statt. Da sie mehrere Salons besuchen muss, um auf ihre Kosten zu kommen, muss sie mehr Zeit aufwenden für bloße Konversation und  gesellschaftliche Verpflichtungen, als  ihr lieb ist. Als Teilnehmerin eines Salons enttäuscht, ja brüskiert sie die Gastgeber manches Mal, weil ihr Drang zu studieren größer ist und sie sich gerne zurückzieht.

1733, im Alter von 26 Jahren, nimmt Émilie ihre mathematischen Studien mit Pierre-Louis Moreau de Maupertuis wieder auf, Mitglied der Akademie, der sie in Algebra und Analysis unterrichtet. Obwohl Mathematik nicht seine Stärke ist, verfügt er dennoch über eine solide Ausbildung durch Johann Bernoulli. Mit Maupertuis, Entdecker, Astronom, homme à femmes, brillanter Tutor und selbstbewusst, leicht sarkastisch mit manchmal explosivem Temperament hat Émilie eine Affäre, wie sie adeligen Damen unter Einhaltung bestimmter Grenzen  damals zugebilligt werden, und wie sie es auch mit dem sieben Jahre jüngeren Alexis -  Claude Clairaut, einem Wunderkind der Mathematik und ihrem anschließenden Lehrer, hält. Diese "Arrangements" bieten ihren Biographen bis lange nach ihrem Tod den Stoff & Schwerpunkt ihres Interesses für ihre Schriften über diese doch in ganz anderer Hinsicht bemerkenswerte Frau...

Von links nach rechts:
Pierre-Louis Moreau de Maupertuis, Alexis -  Claude Clairaut und François Marie Arouet de Voltaire


Maupertuis ist auch einer der wenigen Charaktere, der dem nächsten Mann in Émilies Leben das Wasser reichen kann, denn beide verfügen über titanische Egos.

Es ist das Jahr 1733, nach der Geburt ihres letzten Kindes, als Émilie wieder in die Gesellschaft zurückkehrt, dass sie bei einem Souper im Haus der de Brancas auf François Marie Arouet, genannt Voltaire, trifft und der coup de foudre zuschlägt. Erzählt wird zwar auch, dass sie sich schon in ihrer Kindheit im väterlichen Salon begegnet seien bzw. Voltaire gibt später 1729 als Jahr ihres Kennenlernens an. Auch haben sie gemeinsame Bekannte & Freunde wie den Herzog von Richelieu, mit dem Émilie ebenfalls eine 18monatige Liaison gehabt hat und eine lebenslange Freundschaft haben  wird ( sie schreibt ihm später: "Warum haben Sie mir niemals erzählt, dass Voltaire der ideale Mann ist?" ), sie hat seine Werke gelesen und kennt als begeisterte Theaterbesucherin seine Stücke - aber was soll's: In diesem Jahr beginnt die Zusammenarbeit zweier großer Geister, die sich viel zu sagen haben. "Alles an ihr ist vornehm, ihre Haltung, Ihr Geschmack, der Stil ihrer Briefe, ihre Gespräche, ihre Höflichkeit ..... ihre Konversation ist angenehm und interessant", schreibt Voltaire an einen Freund.
Der 39jährige François-Marie Arouet, am 21. November 1694 in Paris als Sohn eines Notars geboren, ab 1718 Voltaire genannt, ist zu diesem Zeitpunkt einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der Aufklärung, vor allem in seinem Heimatland nennt man im Rückblick das 18. Jahrhundert auch "das Jahrhundert Voltaires", so beherrscht er die französische Kultur. Seine Schriften umfassen eine große Anzahl von Werken in beinahe allen Literaturgattungen: 56 Theaterstücke, Erzählungen und Romane, Gedichte und Epen, Abhandlungen, wissenschaftliche und gelehrte Aufsätze, Flugblätter, Buchbesprechungen und mehr als 20.000 Briefe. Und er ist ein gemachter Mann, der über ein beeindruckendes Vermögen verfügt, als Vorkämpfer gegen die Zensur, das französische Rechtssystem, Ungerechtigkeit, Grausamkeit und Krieg und wegen seiner spitzen Zunge gegenüber den Herrschenden aber auch öfter seine Zeit in Haft bzw. im Exil verbracht hat. 
Sie treten von nun an gemeinsam öffentlich auf, besuchen die Oper, speisen in Restaurants und erscheinen gemeinsam bei Audienzen des Königs - dieses öffentliche Zurschaustellen ihrer Affäre gefällt nicht jedem in der Pariser Gesellschaft. Im Mai 1734, nach der Teilnahme an der Hochzeit des gemeinsamen Freundes Richelieu mit der Mademoiselle de Guise, erreicht Voltaire die Warnung eines Freundes, dass er als Autor der "Philosophischen Briefe", die sich kritisch mit den französischen Herrschaftsverhältnissen auseinandersetzen, gut daran tun würde, "sich zu entfernen". Um sich also dem drohenden Haftbefehl zu entziehen, verbirgt er sich zwei Monate an der Grenze, dann bietet ihm Émilie als Zuflucht ein schon etwas heruntergekommens Barockschlösschen ihres Mannes im winzigen Cirey-sur-Blaise in der Champagne an.

Das Schloss in Cirey mit dem neu angebauten,
von Voltaire finanzierten Flügel
Nachdem sich abzeichnet, dass der Haftbefehl so bald nicht aufgehoben wird, reist die "göttliche Émilie", wie Voltaire sie nennt, ihm schließlich nach. Uns mag es eigenartig erscheinen, dass nun die Marquise mit ihrem Geliebten auf dem Schloss ihres  Ehemannes lebt und der das toleriert. Eheliche Treue  ist aber kein moralischer Wert für die Aristokraten des 18. Jahrhunderts, das muss uns klar sein...

Voltaire leiht dem Marquis 40.000 Franken zu günstigen Zinsen, um das Schloss renovieren zu lassen. Und so entsteht ein Arrangement zu aller Wohlgefallen: Der Marquis kommt zu einem Stützpunkt für seine Jagdausflüge, Émilie findet dort in der Abgeschiedenheit endlich mehr Zeit für ihre intensiven Studien und Voltaire einen ländlichen Platz, weitab von polizeilicher Nachstellung, zum Schreiben.

Nach den Renovierungen entsteht also ein komfortabler Wohnsitz und in einem neuen Flügel findet ein naturwissenschaftliches Laboratorium und eine rasch wachsende Bibliothek Platz. Hier experimentieren die beiden auf dem Gebiet der Optik, des Feuers, der Schwerkraft sowie zum Phänomen des Vakuums. In einem im Dachstuhl eingerichteten kleinen Theater führen sie Voltaires Theaterstücke auf. Die engagierte, zielstrebige Forscherin kann sich nun endlich ungehemmt von gesellschaftlichen Verpflichtungen der modernen Mathematik und der experimentellen wie spekulativen Naturphilosophie widmen. Mögen manche den Ort, so weit ab von Paris, als "öde Wüste" ( Voltaires spätere Geliebte ) empfinden, Intellektuelle der Zeit wie Maupertuis bezeichnen ihn "als universelle Akademie der Wissenschaften und des Schöngeistes" und freuen sich über eine Einladung aufs Schloss.

Andere Besucher, wie die Madame de Graffigny, die bekannteste Schriftstellerin Frankreichs in jenen Tagen, die drei Monate auf Schloss Cirey zu Gast ist, versorgt Interessenten an der romantischen Beziehung der Schlossbewohner wie eine neuzeitliche Paparazza mit entsprechendem Klatsch und Tratsch:

Ist anfangs noch alles wunderbar, das Schloss ein verzauberter Palast, Émilie eine Fee - "Ah, was für eine Frau!... Es ist ganz richtig, dass Frauen, wenn sie sich auf das Schreiben einlassen, Männer übertreffen. Was für ein erstaunlicher Unterschied!" -  ist der Tonfall aber schnell verdorben. Jetzt sind die Abendessen "geometrisch", der Kopf wird mit Newton traktiert, die Appartements strotzen vor degoutanter Salopperie, und sie schwingt sich auf zur Ethnologin, die das Paar beobachtet, um Schlussfolgerungen über den menschlichen Geist zu ziehen.

Quentin de la Tour
"Portrait de Madame du Châtelet à sa table de travail"
( keine Jahresangabe auffindbar )
Aus solchen Aussagen lässt sich ersehen, dass nur wenige Leute die intellektuelle Welt, in der das Paar lebt, nachvollziehen, geschweige denn verstehen können. Von Madame de Graffigny erfahren wir auch, dass der Tageslauf des Paares in Cirey ganz der geistigen Arbeit untergeordnet ist, dass sie während des Tages arbeiten - Émilie oft auch in der Nacht, den Schlaf und die Müdigkeit in den Händen vertreibend, indem sie selbige in Eiswasser legt - sich dabei unablässig Notizen zusendend oder miteinander diskutierend. Von den Gästen erwarten sie, dass sie in ihren Zimmern bleiben, lesen oder sich selbständig beschäftigen. Nur am Abend gibt es gesellige Unterhaltung. Was ihr wichtig ist, beschreibt Émilie mit Anfang dreißig so:
"Seit ich anfing, mit mir selbst zu leben und auf den Preis der Zeit, auf die Kürze des Lebens, auf die Nutzlosigkeit der Dinge zu achten, mit denen man seine Zeit in der Welt verbringt, habe ich mich über mein früheres Verhalten gewundert: über die extreme Pflege meiner Zähne, meiner Haare und Vernachlässigung meines Geistes und meines Verstandes. Ich habe beobachtet, dass der Geist leichter rostet als Eisen, und dass es noch schwieriger ist, ihn in seiner ersten Politur wiederherzustellen."
Immerhin wollen auch zwanzigtausend Bücher in der Bibliothek gelesen werden! Und dann noch analysiert und diskutiert, um herauszufinden, was diese anderen Autoren über diverse Themen denken.

Émilie du Châtelet und Voltaire arbeiten zusammen und konkurrieren dennoch bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Oft sind sie sich überhaupt nicht einig ( und streiten dann gerne auf Englisch ). 1737 melden sich beide - anonym - zu einem Wettbewerb an der "Académie des Sciences" zum Thema "Feuer". Émilies Arbeit, eine Erörterung über die Natur und die Ausbreitung des Feuers, enthält Aussagen zur Infrarotstrahlung, die erst 1800 entdeckt werden wird. Beide gewinnen nicht, erhalten aber ehrenvolle Erwähnungen und werden veröffentlicht, was Émilie zur ersten Frau macht, die jemals von der Akademie publiziert worden ist.
"Ich spüre das volle Gewicht der Vorurteile, die uns (Frauen) so universell von den Wissenschaften ausschließen. Dies ist einer der Widersprüche dieser Welt, der mich immer wieder erstaunt hat, da es große Länder gibt, deren Gesetze es uns erlauben, über ihr Schicksal zu entscheiden, aber keine, wo wir zum Nachdenken erzogen werden."
Frontispiz zu den "Éléments":
Voltaire: "Minerva diktierte und ich schrieb."
Auf Schloss Cirey entsteht 1736/37 nach heutigen Begriffen ein allgemeinverständliches Sachbuch über die Grundlagen der Physik "Éléments de la philosophie de Newton", angeregt durch die Beschäftigung seiner Freundin mit dem englischen Physiker und Astronomen Isaac Newton. Voltaire figuriert zwar als Autor der "Éléments", doch er selbst erkennt die Kooperation mit ihr als wesentlich an. 

Gemeinsam widmen sie sich auch der Religionskritik, wodurch Émilie sich als Philosophin der Aufklärung erweist. In einem Bibelkommentar kritisiert sie unter anderem die Schöpfungsgeschichte:
"Wie amüsant, dass die ersten drei Tage (der Schöpfungsgeschichte) durch Abend und Morgen begrenzt wurden, bevor am 4. Tag die Sonne erschaffen wurde.
In den späten 1730er Jahren liest Émilie  "The Fable of The Bees or, Private Vices, Publick Benefits", ein Gedicht über Wirtschaft von Bernard Mandeville von 1714, und fügt ein Vorwort hinzu, in dem sie sich für die Ausbildung junger Frauen einsetzt, damit sie an den Künsten und Wissenschaften teilnehmen können. Ein Vierteljahrtausend vor der modernen feministischen Bewegung tritt sie damit für gleiche Bildungschancen für Frauen ein:
"Wenn ich König wäre, würde ich einen Missbrauch wiedergutmachen, der sozusagen die Hälfte der Menschheit einschränkt. Ich würde Frauen dazu bringen, an allen Menschenrechten Anteil zu haben, insbesondere an denen des Geistes.
 "Institutions de Physique"
von Émilie du Châtelet,
veröffentlicht 1741 in Holland
ohne ihren Namen
In ihrem Werk "Institutions de physique" ( deutsch: "Einführung in die Physik" ), 1740 geschrieben, um ihrem dreizehnjährigen Sohn neue Einsichten zu vermitteln, verknüpft sie Standpunkte von Descartes, Newton und Leibniz. Damit gelingt ihr eine Synthese der gesamten Wissenschaft und Philosophie des siebzehnten Jahrhunderts. Den Mathematiker Samuel König bittet sie, vor der Herausgabe das Werk zu korrigieren. Der gibt sich vor der Akademie als sein Autor aus. Es kommt zu einem Streit über seine Bezahlung. Erst nach ihrem Tod wird Emilie rehabilitiert, publiziert wird das Werk erst zehn Jahre später. Mit diesem Buch ist sie eine Pionierin der Populärwissenschaft.

Ab 1744 verbringt Émilie du Châtelet zum Teil ihre Zeit in Versailles, gemeinsam mit Voltaire, der dank Madame de Pompadour wieder Zutritt zum Hof und im Jahr darauf auch das begehrte Amt eines Königlichen Kammerherrn zweiter Klasse erhält. Da ist der schon mit einer verwitweten Nichte liiert, die Liebesbeziehung mit Émilie vorbei. Nach seinen Briefen an Freunde und ihren Kommentaren zur Arbeit des anderen zu urteilen, sind sie mit großer gegenseitiger Sympathie und Respekt weiterhin zusammen. Die Briefe, die Voltaire ihr in all den Jahren  geschickt hat, hat sie in acht Büchern, die in rotes Leder gebunden sind, gesammelt. Doch  dieser Briefwechsel wird nie gefunden werden.

Marianne Loir
"Portrait de Gabrielle Émilie Le Tonnelier de Breteuil,
marquise du Châtelet" ( ca. 1748 )
Häufig lebt Émilie auch auf dem Schloss Lunéville am Hof von Stanislaus I. Leszczyński, dem Schwiegervater von König Ludwig XV. und polnischen Ex-König, der 1735 mit dem Herzogtum Lothringen entschädigt worden ist. Stanislaus verehrt sie und lädt sie sowie Voltaire regelmäßig ein, weil sie mit ihrem vielseitigen Wesen den Hof belebt. Sie tritt dann als Sängerin  auf und spielt göttlich Komödie, wenn sie nicht wieder ihre Nase in ihre Bücher steckt.

Hier beginnt sie, 42jährig, auch ihre letzte Affäre mit dem Höfling, Offizier und Dichter Jean François de Saint-Lambert und nimmt ihr bislang ehrgeizigstes Projekt in Angriff, eine Übersetzung von Newtons "Principia" ins Französische, die bald zu einem Kernstück der wissenschaftlichen Revolution in Europa werden und bis heute der französische Standardtext bleiben wird.

Was die Châtelet besonders außergewöhnlich macht, ist, dass ihr strenger wissenschaftlicher Verstand mit einem äußerst sensiblen Einblick in die Funktionsweise des menschlichen Herzens einhergeht. ( "Ihr Geist ist der eines Philosophen", schreibt Voltaire. "Aber ihr Herz liebt Pompons." ) Das zeigt sich in ihrer "Rede vom Glück"( "Discours sur le bonheur" ), die sie unter dem Eindruck der Treulosigkeit ihres zehn Jahre jüngeren Geliebten schreibt:
"Es gibt einen großen Unterschied zwischen Eifersucht und der Angst, nicht genug geliebt zu werden: Man kann dem einen trotzen, wenn man das Gefühl hat, dass man es nicht verdient, aber man kann nicht anders, als vom anderen berührt und verzweifelt zu werden. Eifersucht ist ein nerviges Gefühl und die Angst davor eine zarte Angst, gegen die es weniger Waffen und weniger Heilmittel gibt, als glücklich zu sein ... In Wahrheit gibt es die Metaphysik der Liebe, und hier liegt der Überschuss zu dem diese Leidenschaft führt. All dies erscheint mir als das klarste und natürlichste Ding der Welt."
Was Émilie du Châtelet in dieser Situation aber besonders sympathisch, da menschlich macht, ist, dass sie ihren in ihrer Schrift aufgestellten Prinzipien nicht wirklich folgt: "Ich liebe Sie bis zum Wahnsinn", schreibt sie an Lambert - und das, nachdem sie erkannt hat, dass der junge Mann sie keineswegs entsprechend wiederliebt! - "Newton bedeutet mir nichts mehr . . . ich arbeite achtzehn von vierundzwanzig Stunden, ohne noch irgendetwas Bestimmtes in Hinsicht auf das Ziel meiner Arbeit zu haben; beständig aber uns sicherer als jede Wahrheit in der Geometrie ist, daß ich Sie liebe bis zum Wahnsinn; ja, bis zum Wahnsinn."

Tragischerweise kann sie sich den Gefahren einer Frau in einer Zeit vor zuverlässiger Geburtenkontrolle und gynäkologischer Versorgung nicht entziehen. Als sie wieder schwanger wird, ist sie entsetzt, weil sie weiß, dass es einem Todesurteil gleichkommen kann. Sie treibt ihre Übersetzung von Isaac Newtons "Principia" jetzt mit aller Energie dem Abschluss entgegen und beendet dabei die Zusammenarbeit mit Clairaut, dem alten Freund. Entschlossen, das Werk zu beenden, unterzieht sie sich einen streng reglementierten Lebensstil, steht frühmorgens auf und arbeitet bis spät in die Nacht, lässt den größten Teil ihres sozialen Lebens sausen und trifft nur noch wenige Freunde. In ihrer ausführlichen Kommentierung verbindet sie Newtons Gedanken mit den gleichzeitig entwickelten Vorstellungen von Leibniz.

Zusammen mit Saint-Lambert und Voltaire kann Émilie ihren Ehemann noch überzeugen, dass das erwartete Kind von ihm sei. Die Geburt geht wider Erwarten am 4. September 1749 in der Burg von Lunéville völlig problemlos vonstatten. Voltaire vermerkt, dass das Neugeborene - Stanislas Adélaïde du Châtelet - auf einem Geometriebuch abgelegt wird und sich die Mutter danach schlafen legt. Sechs Tage später, am 10. September 1749, ist Émilie du Châtelet tot, gestorben an Kindbettfieber oder einer Embolie. An ihrem Totenbett stehen gleich drei zutiefst erschütterte Männer.

Voltaire: "Ich habe keine Geliebte verloren, sondern ein Hälfte von mir selbst, eine Seele, die für mich geschaffen war, eine Freundin über 20 Jahre, die an meiner Seite geboren wurde."

Der echte Vater des kleinen Mädchens, François Saint Lambert, verlässt seinen Job als Obergardist am Hof von Lunéville und macht sich alsbald auf den Weg, um sich als "Dichter" einen Namen zu machen. Der offizielle Vater, Florent Claude du Châtelet, vertraut es einer Kinderpflegerin an, wie beim Adel üblich, lässt es später vom Bischof von Toul taufen und kehrt in sein Militärleben zurück. 

Adélaïde überlebt irgendwie fast zwei Jahre und stirbt am 6. Mai 1751 um 5 Uhr morgens in den Armen ihrer Pflegerin aus Lunévilloise,  da ist sie 20 Monate und zwei Tage alt.

Kapitel 14 der "Einführung in die Physik"-
 eine Frau, möglicherweise Émilie du Châtelet, klettert,
um den Tempel der Wahrheit zu erreichen.
Cherubime halten die Porträts von Descartes, Leibniz und Newton .

Die abgeschlossene Arbeit ihrer Mutter "Principes mathematiques" wird posthum mit einer Einführung von Voltaire durch Clairaut veröffentlicht.

Obwohl Émilie du Châtelet in erheblichem Maße Anteil an der Entwicklung der wissenschaftlichen Denkweise in Frankreich hat, alldieweil ihr mehr als jeder anderen Person ihrer Zeit die Einführung und Popularisierung der Philosophien von Newton und Leibniz in Frankreich gelungen ist, wird dieser Verdienst bis heute meist immer noch Voltaire zugeschrieben. Im besonders mysogynen 19. Jahrhundert wird die unter ihren gebildeten Zeitgenossen doch sehr bekannte Denkerin weitgehend ignoriert und fast ausschließlich als Geliebte Voltaires betrachtet, denn als aufgeklärte Wissenschaftlerin, die ihrerseits Voltaire beeinflusst hat.
"Die Ungerechtigkeit der Männer, uns Frauen von den Wissenschaften auszuschließen, sollte zumindest dazu beitragen, dass wir keine schlechten Bücher schreiben. Versuchen wir, diesen Vorteil gegenüber ihnen zu genießen, damit diese Tyrannei für uns eine glückliche Notwendigkeit wird und sie in unseren Werken nichts als unsere Namen verurteilen können." (  Quelle hier )
Lassen wir es zum Schluss bei diesen, ihren Worten! Ich hätte noch zu so vielen anderen Aspekten im Leben dieser bemerkenswerten Frau schreiben mögen & können...








Kommentare:

  1. liebe Astrid
    welch eine Recherche und Biographie......unglaublich...ausdrucksstark
    faszinierend und morgenfüllend zu lesen, doch ich liebe ja Biographien aus jeder Zeit obwohl die damalige Zeit noch lebendiger, aufregender und lebens -aus/ füllender als die von heutigen Verstorbenen oder noch lebenden Personen sind.
    sie verraten ja bedeutend mehr so wie du sie recherchierst und beschreibst als das dagegen heutige erlebnisärmere Leben einer Person mit bedeutend weniger Inhalten was die Geschichte an sich angeht..
    die Bilder rahmen IHRE Geschichte geschickt deutlich ein, sodass man sich die damalige Zeit in der Rückschau und Phantasie gut vorstellen kann.
    eine überaus interessante Studie einer hochinteressanten Frau der damaligen geschichte, ich danke dir
    sie lesen zu können macht Mut was Frauen alles errechen können wenn man sie lässt.
    herzliche Grüße angelface

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  2. Wie spannend! Ich wusste bislang gar nichts von dieser ebenbürtigen Begleiterin Voltaires. Eine höchst talentierte Frau, die sehr selbstbewusst ihr Leben lebte. Dass sie am Ende doch noch dieses böse Frauenschicksal ereilte, ist wirklich tragisch.
    Und, ja, meine geliebte Oma hieß auch Emilie. Ihr Kosename findet sich jetzt bei einer ihrer Ururenkelinnen wieder. ;-)
    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Wieder mal erzählst Du von einer mir unbekannten und doch so bedeutenden Frau, die aufzeigte, wozu Frauen fähig waren, wenn sie sich Möglichkeiten nahmen. Dass sie im Kindbett starb, finde ich total tragisch und auch ungerecht.
    Gut, dass Du sie uns vorgestellt hast. Danke.
    GLG Sieglinde (deren technische Probleme beim PC wieder behoben sind)

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  4. Wow... Was für eine Frau.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  5. wow
    eine geballte Ladung Geist
    vielleicht ahnte ihr Unterbewußtsein ihren frühen Tad und ließ sie so exessiv arbeiten
    in ihrer Zeit war sie aber wohl mehr anerkannt als später
    da kann einem fast schwindelig werden wenn man die Namen liest mit wem sie alles bekannt war
    tragisch ihr Ende
    ein großartiges Portrait

    liebe Grüße
    Rosi

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  6. von Helga:

    Liebe Astrid,

    ja, da kann man sehen wie schnell die Zeit vergeht, die Zeiten sich verändern und die Welt sich dreht und dreht und keiner kann sie stoppen. Das Gute nehmen wir gerne daraus mit, das Böse müßen wir leider dazu nehmen.
    Schirm , Charm und Melone gerne noch am Schwarzweiß Gerät geschaut, heute sind die Komiker zu Gange, obwohl es garnix zu lachen gibt. Alles wird hergenommen um die Menschen zu erheitern, vieles ist wirklich nicht zum Lachen.
    Die Emilie war eine tolle Frau, leider bin ich nicht so ausgebildet worden in meiner Schulzeit. Nun tue ich mich mit den frz. Namen etwas schwer. Aussprechen und merken, bei der Vielzahl der Namen, ist wirklich Training fürs Gehirn. Ich muß das immer sogar zweimal wenn nicht dreimal lesen. Ich möchte nicht mal ahnen, wieviele Stunden Du am Schreiben und Zusammensuchen für diesen Post wieder gearbeitet hast. Es macht Dir Spaß und wir profitieren davon, das ist allemal ein großes Dankeschön wert.

    Mit lieben Grüßen Helga und Kerstin

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  7. Wunderbar, liebe Astrid, kurzweilig, spannend, erkenntnisreich. Vielen Dank für all diese interessanten Informationen, bei dir lese ich immer besonders gern. Liebe Grüße. Heike

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  8. Liebe Astrid, bis hierher habe ich jetzt im Zug auf meiner Heimreise aus Speyer zurückgelesen, mit viel Gewinn, wie immer bei dir, viel Freude und ähnlichen Nachdenklichkeiten wie deinen... Ich bin froh, dass es euch gut geht, du den Schritt zum Grau wunderbar gemeistert hast und auch in Coronazeiten die bleibst, die du bist. Ich hoffe sehr, irgendwann sitzen auch wir mal wieder auf ein Stündchen beisammen zum Austausch über unsere Zeiten. Danke für das so lesenswerte Porträt. Und meine Erinnerung wird noch ein wenig dem Livekonzert im "Geheimen Garten" nachspüren... Herzlich grüßend euch beide - Ghislana (PS, kann hier auf dem Handy im Zug nicht vollständig nachlesen, sorry für Re/Gr-Ungenauigkeiten)

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