Dienstag, 16. September 2014

Betucht am Dienstag IV/ Tuchwetter #1



Papagena von "Die Kunst, den Alltag zu feiern" hat hier leider ihre Tücher - Dienstagsrunde verabschiedet, doch ich finde, dass gerade jetzt wieder die Zeit kommt, in der solche hübschen, angenehmen Kleinigkeiten für den Hals in den Blickpunkt gerückt werden sollten. Es herrscht eben wieder echtes Tuchwetter.

Und deshalb greife ich das Thema auch wieder auf, vor allem nachdem ich durch die Aufräumaktion in meinem Ankleidezimmer ( hier habe ich darüber berichtet ) so viele wunderbare Sachen wieder entdeckt habe.









Dazu gehörte dieses wollene, 1,25 x 1,25 Meter große Rosentuch der Firma "Lecomte" ( gibt es die eigentlich noch? ), welches ich mir 1977 gekauft hatte. Es hat mich damals auf der "Flucht" in die Vogesen mit dem Herrn K. begleitet und meine Schultern - neben dem Herrn K. - gewärmt. 

Das Tuch war in eine der hintersten Ecken meines Schrankes gerutscht und hat auch leider ein paar kleine Macken. Aber wenn ich es trage, fühle ich mich, dank Erinnerungen, wieder jung - also ein ganz zauberhaftes Tuch...








Montag, 15. September 2014

MakroMontag: Feuerwanzen
































Frau K. hat sich mal wieder in Makrofotografie versucht, und diese Feuerwanze konnte ihr nicht völlig entrinnen...

Das erste Mal sind mir diese Tiere aufgefallen auf dem Hallenser Stadtgottesacker ( einem tollen Renaissancedenkmal ), wo sie in Massen vorkamen und mit ihrer Signalfarbe auf all dem Steingrau bzw. Baumstammbeige unübersehbar ins Auge stachen. Seitdem übersehe ich sie nicht mehr. Besonders finde ich ihr "geselliges" Auftreten. Deshalb noch dieses zweite Foto, das ich nicht wirklich gelungen finde:




























Und diesen Post verlinke ich auch diese Woche mit Steffi im Nachbarstadtteil.


Sonntag, 14. September 2014

Meine 37. Kalenderwoche







Der Dienstag machte deutlich, dass nun der Herbst langsam, aber sicher einkehrt: Zum ersten Mal  waren die Scheiben des Badezimmers nach dem Duschen wieder beschlagen und verwehrten den Blick auf den Baum vor unserem Nachbarhaus. Wie schön, dass uns das Enkelkind da nach dem Trouble der letzten beiden Tage zu einem Ausflug in den Stadtwald aufforderte, denn dort konnten wir dem Herbst überall begegnen & uns erholen.

Jede Menge Kastanien, Nüsse, Eicheln ( und Früchte die wir noch bestimmen müssen ) konnten wir einsammeln für den Herbsttisch zu Hause.



























Dabei verlor das Kind  nicht aus dem Auge, dass es die Ziegen im Tierpark des Stadtwaldes füttern und auf dem Spielplatz ganz bis in die Spitze des Klettergerüstes klettern wollte. Das hatte ihm am Sonntag schon mit den Eltern gefallen, und nun waren wir noch einmal mit ihm drei Stunden dort unterwegs - einfach schön!



























Am Mittwochmorgen beglückte mich der Postbote schon zum Frühstück: Post von Kitzkatz Design, unübersehbar! Eine richtig schöne Glückskatze für das kleine M hat mir Anneliese geschickt, einfach so, die Liebe!
Außerdem kam noch das Fotobuch, welches ich von unserem Hollandurlaub gemacht habe. So scheint gleich die Sonne ( obwohl sie sich in Wirklichkeit etwas schwer tat an diesem Tag ) und ich ging beschwingt an die Arbeit...



























Am Wochenende stand der allmonatliche Besuch in Badisch Sibirien bei  meinen alten, kranken Eltern an. Die Wälder zeigten schon deutliche Anzeichen des beginnenden Herbstes, und Obstbäume & -sträucher trugen überall reichlich Früchte.




























Da uns die Tochter dieses Mal begleitete, war der Besuch fröhlicher als sonst, und die Oma erzählte ausgiebig ihre Erlebnisse der Jahre 1945 bis 1947. Eine Erinnerungsstütze war ihr altes, für mich immer noch wunderschönes, faszinierendes Poesiealbum.
Die Tochter trug übrigens das T - Shirt, das ich gestern hier erwähnt hatte.

Auf dem Heimweg schien dann endlich auch wieder über Deutschlands Süden die Sonne...





Samstag, 13. September 2014

Samstagskaffee # 62 mit Shirt & Loop



Heute trinke ich meinen Kaffee nicht alleine, denn neben der Tasse liegt auf dem Tisch noch ein Shirt mit passendem Loop - Schal ( mein erster! ), welches ich gestern Abend noch schnell für meine Tochter genäht habe. Und da ich es ihr gleich überreichen will, ist das meine letzte Gelegenheit, es zu fotografieren...
















Beim Schnitt des Shirts in Wickeloptik handelt es sich wieder um  "Onion 5032" mit Ärmeln unseres Standardshirts "Creative Workshop 303" , denn der gefällt uns sehr viel besser als der weite Ärmel, der zum Onion - Schnitt gehört. 
Um den Loop - Schal aus Resten des Shirt - Jerseys von Lillestoff über Wolke 7, kombiniert mit einem der schönen "Surprise, surprise" - Stoffen von Jolijou, nähen zu können, habe ich mir noch einmal dieses Video von Pattydoo zu Gemüte geführt. Sicher ist sicher....



Ich wünsche allen Kaffetrinkerinnen bei Ninjassieben heute einen produktiven Tag!

Freitag, 12. September 2014

12 von 12 - September 2014





























Am Morgen beginnt sich die hochnebelartige Bewölkung nur langsam aufzulösen - 13 Grad. 
Das Badezimmerfenster ist nach dem Duschen wieder beschlagen 
und filtert den Blick auf den immer gelber & schütterer werdenden Straßenbaum. 
Nach einem schnellen Frühstück räume ich Bad und Schlafzimmer auf: 
Immer & immer wieder erfreue ich mich
an der Generalüberholung unseres Badezimmers in den letzten Tagen!




























10 Uhr: Termin bei "Ellas flotte Schere", um meine Haarpracht wieder zu kürzen. 
Inzwischen haben sich die Wölkchen weiter aufgelöst. 
19 Grad zeigt das Thermometer auf der Einkaufsstraße, wo ich meine Waschmittelvorräte aufstocke
 ( habe gestern alles verbraucht beim Handtücherwaschen ).
Freitags gibt es im "Hillige Kölle" Fisch. 
Während der Herr K. ihn zubereitet, decke ich den Tisch...




























Hinterher habe ich unter dem Küchentisch Spinnweben entfernt & geputzt -
dabei fotografiere ich mich aber nicht!
Stattdessen: den Himmel am Nachmittag bei 21 Grad.
Lange über künftige Nähprojekte gegrübelt, dann ein Schnittmuster ausgedruckt.
Anschließend Stoffe hin und her geschoben.
Zu keinem Schluss gekommen - daher erst einmal einen Kaffee!


Und dann ab damit zu Caro, die wieder heute alle Tagesabläufe dankenswerterweise sammelt!




Friday- Flowerday # 37/14



Die Idee:
Jeder, der Blumen in der Vase stehen hat und
sie gerne zeigen möchte, ist herzlich eingeladen!
Das müssen keine floristischen Kunstwerke sein,
sondern Blumen, die zur Jahreszeit passen, 
schön oder witzig arrangiert sind oder eine Geschichte erzählen...
So beschreibt Helga/ Holunderbluetchen® ihr Projekt.



Dunkelviolette, kleinblütige Gladiolen,


zwei verschieden Sorten der  Seidenpflanzen ( asclepias ),


zwei Zweige vom Pfaffenhütchen.
( Auch so ein Liebling der Kindheit! 
Und niemand unserer Erwachsenen hat sich damals Gedanken gemacht, 
dass die so giftig sind, 
und uns gar verboten, mit ihnen zu spielen! )


Das ergibt einen starken Komplementärkontrast wie aus dem Tuschkasten!


Sehr lebendig!



Wir sehen uns heute Abend noch bei "12 von 12"!



Donnerstag, 11. September 2014

Ordnung schaffen



Meine Aufräumaktionen in jüngster Zeit habe ich hier an dieser Stelle ja schon öfter erwähnt ( und Ergebnisse teilweise gezeigt ). Sie erstrecken sich über das ganze Haus, sind aber meist unsystematisch und unvollständig.

Ein kleineres, überschaubareres Projekt betraf das Badezimmer, welches zwar über 3,5 Meter eingebaute Unterschränke verfügt, die aber von ihrer Inneneinrichtung dazu verführen, alles ohne Sinn & Verstand in den Fächern abzulegen. Und da Kosmetika eher klein vom Format sind, liegt vieles durcheinander auf den Ablagebrettern. Wenn man etwas herausholt, fällt dann der übrige Kram gleichzeitig mit heraus ( meine Bodenfliesen können da Geschichtchen erzählen ).
Das nervt!

Außerdem hat man nie einen Überblick, was man eigentlich alles hat & was fehlt. Dementsprechend viel ist in die Tonne gewandert, weil die Pflegeprodukte ihr Verfallsdatum schon weit überschritten hatten.


























Für dieses Problem der unübersichtlichen Fächer habe ich wieder mal bei M*uji für uns passende Lösungen aus Polypropylen gefunden, von der Größe wie für unsere Regale gemacht, untereinander kompatibel, luzide genug, um den Inhalt darin erkennen zu können, leicht und angenehm anzufassen.





























Für den Haarschneider des Herrn K., dessen Kunstledertasche inzwischen aussah wie von Siebenschläfern zerfressen, habe ich ein dann noch neues Täschchen genäht ( na gut, der Moustache - Stoff passt nicht zu hundert Prozent, aber er war da ), ebenso für mein Pediküre - Set. 

Jetzt sollte auch die Körperpflege und das Schminken wieder täglich eine Freude sein...


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