Freitag, 28. November 2014

Friday - Flowerday # 48/14



Die Idee:
Jeder, der Blumen in der Vase stehen hat und
sie gerne zeigen möchte, ist herzlich eingeladen!
Das müssen keine floristischen Kunstwerke sein,
sondern Blumen, die zur Jahreszeit passen, 
schön oder witzig arrangiert sind oder eine Geschichte erzählen...
So beschreibt Helga/ Holunderbluetchen® ihr Projekt.



Hach, was tun sie gut, diese warmen Farben!


Deshalb gibt es heute bei mir gekaufte Rosen, 
denn sie harmonieren mit den
 Ilexzweigen ( hier schon gezeigt ) mit ihrem hellen Orangeton.


Einen vorweihnachtlichen Akzent setzt das knospige Kapgrün...


und Stern & Laterne.

Und - wie immer - in der Gesamtschau:


Einen schönen ersten Advent wünsche ich euch allen!

Donnerstag, 27. November 2014

November - Moodboard



Im November werde ich immer zur Isländerin: Dort auf der Insel wird während der dunklen Jahreszeit am Licht nicht gespart ( selbst auf Friedhöfen sollen dort Tag & Nacht Lichter brennen ). Ich mache also während der sonnenarmen Winterzeit, sobald ich das Haus betrete, meine beiden Kugellämpchen an. Das irritiert den Herrn K., der ja während Krieg & Nachkriegszeit groß geworden ist, sehr, denn "man macht nur in dem Raum Licht, in dem man sich aufhält". 

Ich werde aber in graudunklen Räumen depressiv. Deshalb gibt es in unserem Haus unendlich viele Laternen, Windlichter, Leuchter und eine große Kiste voller I*KEA - Teelichter. ( Im Garten gibt es auch noch jede Menge Laternen - hier einmal zu sehen. )

Heute habe ich einmal einige der vielen Leuchter versammelt, die ich im Laufe meines Erwachsenenlebens gekauft oder geschenkt bekommen habe, fast jeder mit seiner eigenen Geschichte:


































Am längsten in meinem Besitz ist der Leuchter aus Pressglass ganz in der Mitte, den ich mir schon als Studentin für meine erste "Bude" gekauft hatte ( er hatte einige Geschwister, die aber den sorglosen Umgang nicht überstanden und vor Hitze zersprungen sind ). 

Das "Darmol"- Lämpchen rechts vorn hat dem Herrn K. schon als Student in Berlin geleuchtet, und der wackelige Messingleuchter daneben ist ein Erinnerungsstück aus dem Haus meines verstorbenen Schwagers.

Die farbigen Kunstharzleuchter ganz hinten waren in den Neunziger Jahre auf jeder Fotostrecke der einschlägigen Wohnzeitschriften zu sehen. Ich war ihnen auch erlegen, denn sie waren ja farbig! 
In den Neunziger Jahren schenkte mir der Herr K. auch Jahr für Jahr zu Weihnachten ein kostbares Exemplar der grünen Kosta Boda - Leuchter aus Glas ( ganz hinten rechts nicht ganz gut zu sehen ).






























Aus den Anfangsjahren dieses Jahrhunderts stammt der rote Leuchter aus Bauernsilber des legendären Kölner Möbelhauses Pesch an der Seite links. Die modernen silbernen Bauernsilber - Varianten in der Mitte habe ich beim Weihnachtsausverkauf bei Habitat erstanden. 

Und die kugelbunten Exemplare waren das Geschenk einer Freundin und zierten in den letzten Jahren dauerhaft den großen Tisch im Wintergarten, weil sie so eine fröhliche Stimmung verbreiteten. Alle Enkel waren von ihnen fasziniert und bestanden darauf, sie anzuzünden. 

Meine letzte Errungenschaft ist der haptisch so spannende, kupferne Stelton - Leuchter, dem ich bei Messing Müller nicht widerstehen konnte.

Ich habe jetzt diese ( und noch einige mehr ) Leuchter zu meiner diesjährigen Vorweihnachtsdekoration auf der Konsole im Winterwohnzimmer erkoren, damit sie mir leuchten, wenn die Gedanken mal wieder schwer werden sollten. Das beste Rezept gegenüber Novemberstimmungen!



Und dieses kleine, bescheidene Licht aus alter Zeit möge auch euch den Tag erhellen!
Moodboards/Monatscollagen sammelt heute wieder Birgitt/Erfreulichkeiten ein. Schaut dort einmal vorbei!

Mittwoch, 26. November 2014

Lieblingsladen: Messing Müller



Ein Post, den ich schon vor gut zwanzig Monaten veröffentlicht habe, wird immer wieder gerne aufgerufen: Der über meinen Alltagshelden, mein buntes Geschirr von Dibbern. Das überrascht mich immer wieder aufs Neue und brachte mich auf die Idee, doch einmal über den Laden zu schreiben, in dem sich die Großfamilie mit farbigem Nachschub versorgt:






























Eigentlich ein richtiges Kölner Traditionshaus, bei dem wir schon Türbeschläge, gusseiserne Töpfe, Backzubehör und vieles mehr gekauft haben. Kein Wunder: Die Ursprünge des Ladens reichen zurück bis ins 18. Jahrhundert ins niederländische Groningen, und 1908 eröffnete der Vorfahr des jetzigen Inhabers im Kölner Dischhaus eine Eisenwarenhandlung. Der Name des Ladens klingt vielleicht etwas verstaubt und suggeriert dem einen oder anderen eher "Hausmannskost" denn Design. Doch solchen Skeptikern möchte ich einmal einen Umweg in die Hämergasse 4, einer unscheinbaren Straße hinter Karstadt, empfehlen:





























Neben "meinem" geliebten farbigen Geschirr wird man dort ein großes Spektrum des allerfeinsten skandinavisches Designs finden, Porzellan von Fürstenberg & Reichenbach u.a., Koch- und Schneidewerkzeuge, Textiles u.a. von Marimekko und noch viel mehr...

















und vor allem eine sehr aufgeräumte, ruhige Atmosphäre, den engagierten Inhaber, der gerne berät ( und auch nachschaut, welche Tellergröße frau sonst kauft, weil sie sich das ja nie merken kann ).
















Und wenn etwas - trotz des breiten Angebots - nicht im Laden vorhanden ist, wird es schnell beschafft.

Der Internetauftritt des Ladens ist sehenswert, aber ich bin auch froh, dass ich vor Ort anschauen kann, ob das ins Auge gefasste Objekt zu meinen vorhandenen Sachen passt - vor allem, ob die neue Farbe meines Geschirrs mit dem bereits vorhandenen harmoniert... 
Ich nehme also den kleinen Umweg von den Haupteinkaufsstraßen gerne in Kauf.
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