Dienstag, 29. Juli 2014

Stufenkleid



Im letzten Sommer hatte ich das Stufenshirt/ Lillesol Basics No.21  für das kleine M genäht und hier & hier gezeigt. Seitdem wollte ich den Schnitt auch einmal als Kleid umsetzen...


Während meiner "Nähkur" habe ich es endlich geschafft:































So ganz zufrieden bin ich nicht, denn durch das Ansetzen einer vierten, gekräuselten Stufe ist das Kleidchen durch die Verwendung von Jersey ( von hier ) doch recht schwer geworden. Mittlerweile habe ich bei Tina/Kleine Fluchten eine intelligentere Schnittmodifizierung entdeckt...


Am Kind habe ich das Kleid übrigens noch nicht gesehen, denn das ist ja in den Sommerferien ( mitsamt Kleid ).


Montag, 28. Juli 2014

Meine 30. Kalenderwoche



Von "rosaroten Tagen" war in meinem Kalenderwochen - Post von letzter Woche die Rede, und solche Tage hatte ich mir für diese Woche gewünscht...



























Möglich gemacht hat das die überaus sensible, emphatische Susanne/mamimade: Sie hielt einen Tapetenwechsel angesichts großer Abnutzungserscheinungen bei der Frau K. für angebracht und verordnete ihr die eigene, ferienbedingt verwaiste Wohnung bzw. das Wienern in dieser Woche. Und nicht nur das: Ihre ebenso engagierten Eltern fungierten als Taxidienst, Reiseleitung beim Ausflugsprogramm & als versierte Unterhalter ( Wiener Schmäh! I like! ).

Bloggen ist toll, denn es bringt die Menschen zusammen!




In einem "Grätzel" zu wohnen ist schon was ganz anderes als in einem Hotel...
Und wenn der Naschmarkt nicht fern ist, spielt das gute Essen eine große Rolle. So bei diesem, unserem dritten Wienaufenthalt innerhalb eines Jahres. "Neni" heißt der Zauberort, der uns mit israelisch - mediterran inspirierten Leckereien morgens - und an den meisten Abenden - verwöhnte.


























Am Pi - Annäherungstag ( Ja, solch fröhliche Mathematiker trifft man auch in Wien am Stephansplatz! ) machten wir uns zu Fuß zu teils unbekannten, teils hochgeschätzten Orten auf, bis ein heftiger Regenschauer uns zu einer Pause in der Passage im Palais Ferstel zwang.

Am Mittwoch irrten wir dann auf dem noch immer nicht fertigen neuen Wiener Hauptbahnhof herum. Warum tut frau sich das an? Na klar: Ein Treffen mit einer anderen Bloggerin ist verabredet!



























Wir besuchten die sehr geschätzte KrokodiLina in ihrem unvergleichlichen Lebensraum, der in ganz großem Kontrast zur wuseligen Millionenstadt steht. Und das Wunderbare passierte einmal mehr:

Sobald zwei Bloggerinnen sich in der Realität treffen, bleibt die Kamera in der Tasche und ein Austausch beginnt, als hätte man sich schon ganz oft gesehen. Auch der Herr K. hat dieses Treffen übrigens sehr genossen, die Schinkenfleckerln, den Ribislkuchen, die Dania für uns zubereitet hat, den Wirbelwind, den Garten, die großen Bäume, das einzigartige "Gehäuse". Einfach ein schöner Tag!



























Der Donnerstag gehörte der europäischen Geschichte, nämlich der Erinnerung an den Ausbruch des 1. Weltkrieges vor hundert Jahren. Dazu begaben wir uns ins Heeresgeschichtliche Museum - an und für sich nicht gerade mein Interessenschwerpunkt. Aber den Slogan der Ausstellung - "Kriege gehören ins Museum" - möchte ich all den Herren ins Poesiealbum schreiben, die derzeit meinen, wieder einmal zündeln zu müssen...
Und solche Kinderbücher, wie die ausgestellten ( "Jetzt geht's zu Wasser und zu Lande mit Hurrah auf die Räuberbande" ), möge es auch nur noch im Museum geben. Allerdings beginne ich mit zunehmendem Alter an der Vernunft des Menschengeschlechtes zu zweifeln...

Gestärkt haben wir uns anschließend wieder in einem Traditionscafé, dem "Prückel", um dann doch auch einmal mit einem Fiaker durch die Stadt zu kutschieren:



























Und tatsächlich: Man gewinnt eine andere Perspektive auf die Innenstadt! Ohne Not kann man nämlich die ganze Zeit in die Luft gucken, um die atemberaubenden Dekorationen an den Hausfassaden anzuschauen. Den restlichen Spätnachmittag haben wir dann lange, lange im Volksgarten verbracht, einem Harfner gelauscht, Rosen & Wolken genossen, einfach die Seele gelüftet.


























Am Freitagmorgen haben wir unter anderem im Garten des Belvedere über den Pflegeaufwand in einer solchen Anlage gefachsimpelt, um dann am Nachmittag einen Ausflug in den Wienerwald bzw. auf den Kahlenberg zu unternehmen, der mit einem Besuch in einer Buschenwirtschaft beim Heurigen endete.



























Der gesamten Mamimade - Großfamilie & den KrokodiLinas an dieser Stelle noch einmal ein ganz besonderes Dankeschön für ihre unvergleichliche Gastfreundschaft, die uns diese erholsame Woche möglich gemacht hat. Wien wächst uns von Besuch zu Besuch mehr ans Herz, und immer mehr auch wegen der Menschen, die wir dort kennenlernen durften...







Sonntag, 27. Juli 2014

Mein Freund, der Baum: Echte Sumpfzypresse































Ist das nicht ein herrliches, lichtes Grün?





Und ist das  kupferfarbene Laub nicht beeindruckend?


Es handelt sich in beiden Fällen um Exemplare der Echten Sumpzypresse (Taxodium distichum), einem Nadelgehölz, das wie die Lärche ihre Nadeln im Spätherbst verliert. Zehn Exemplare des Baumes umstehen ein Carré in der Nähe der Grabstätte der Familie K. auf dem Bonner Südfriedhof und ziehen bei jedem Besuch dort meine Blicke auf sich.

Besonders Peter Joseph Lenné, der aus Bonn gebürtige Gartenkünstler, war von den exotischen Bäumen aus den nord- & mittelamerikanischen Sumpflandschaften begeistert. Und so ist der Baum wohl wieder in die Landschaft zurückgekehrt, in der er vor ca. 25 Millionen Jahren heimisch war und die Grundlage der Rheinischen Braunkohleflöze bildete.










































Das gegen Nässe widerstandsfähige, also fäulnisfeste Holz der Sumpfzypresse ist sehr begehrt. Von daher gehen ihre Bestände auf der Erde immer mehr zurück. Dazu trägt auch die Tendenz in der menschlichen Zivilisation bei, Sümpfe immer trockenzulegen und damit die Lebensgrundlagen der Sumpzypresse zu zerstören. 
Die Sumpfzypresse kann aber auch in herkömmliche Gartenerde gepflanzt werden, sofern diese ausreichend tief und feucht genug ist. Schade, dass mein Garten schon so voll ist...





























Es sind so schöne Bäume...


Weitere Baumfreunde versammeln sich heute übrigens zum 2. Mal bei Ghislana/Jahreszeitenbriefe.


Samstag, 26. Juli 2014

In heaven XXXXIII



Ja, einige Kommentatorinnen unter meinem letzten Post haben es richtig erkannt: Herr & Frau K. waren in dieser Woche in Wien und haben sich heute früh mit dem Flugzeug auf den Rückweg gemacht.



Bei weitgehend wolkenlosem Himmel sind wir los geflogen und haben diese Wolkentürme passiert, bevor der Flieger in Richtung Westen abdrehte & sich durch eine dichte Stratuswolkendecke in die Köln - Bonner - Bucht hinabsenkte.































Ein wahrhaft himmlisches Vergnügen am heutigen Samstagmorgen!


Mehr davon heute bei der Raumfee, die dazu heute außerdem einen lesenswerten Textbeitrag zum Älterwerden gepostet hat.


Weekend reflections # 5































Wer errät, wo ich diese Spiegelung fotografiert habe, der weiß auch, wo ich mich in den letzten Tagen herumgetrieben habe...







Weekend reflections aus aller Welt sind wieder hier zu finden!

Freitag, 25. Juli 2014

Friday - Flowerday # 30/14



Die Idee:
Jeder, der Blumen in der Vase stehen hat und
sie gerne zeigen möchte, ist herzlich eingeladen!
Das müssen keine floristischen Kunstwerke sein,
sondern Blumen, die zur Jahreszeit passen, 
schön oder witzig arrangiert sind oder eine Geschichte erzählen...
So beschreibt Helga/ Holunderbluetchen® ihr Projekt.







Das Begrüßungskomitee dieser Woche in meinem Eingangsbereich,
bestehend aus Blättern des Elfenspiegels, Salomonssiegels, der Bergenie und der Haselwurz,
kombiniert mit Fruchtständen des italienischen Aronstabes.




Dieser Post der Raumfee erinnerte mich daran,
dass ich zwar hier an dieser Stelle oft über meine Lieblingsblütenfarben schreibe, 
mich aber noch nie dazu bekannt haben, dass meine große Liebe den sogenannten Blattschmuckstauden gilt.
Eine große Anzahl von ihnen macht den Reiz meines Gartens aus,
vor allem jetzt, nachdem der Blütenrausch der Rosen vorbei ist.




























Gerade in dieser Zeit des Hochsommers mit seinen Höchsttemperaturen
finde ich die Kombination aus Grün mit dem Weiß meiner kleinen Vasensammlung
sehr erfrischend.

Welche "kühlen" Blumendekorationen bevorzugt ihr?



Donnerstag, 24. Juli 2014

"Princess Castle" Nr. 7




Diesen Schnitt kann ich inzwischen im Schlaf nähen - und das macht besonders viel Spaß!































Als ich die Serie "By the Sea" von Swafing bei Simone/ Zauberfee entdeckte, war klar, dass a) ich sie brauche, b) und daraus eine "Princess Castle" wird für das kleine M, denn ich finde sie so schnuckelig in diesen Kleidchen. Ich habe dann zwar wieder ganz anders die Stoffe gemixt, als ich es vor hatte. Aber so gefällt es mir gut mit dem feinen rot- weißen Ringel...


Nach den vielen Nähposts zuletzt wurde ich öfter gefragt, woher ich die viele Zeit nehme fürs Nähen...

Also: Ich habe Sommerferien. Und nachdem ich zu Beginn derselben gleich meine Tochterpflichten erfüllt hatte, war ich so richtig fertig und K.O. nach den anstrengenden Wochen von Mai bis Juli. Ich habe mir deshalb eine Nähkur von 6 Tagen verordnet ( bot sich außerdem an, weil das Wetter nun so gar nicht in den Garten lockte ). Die fegt so richtig meinen Kopf leer, der voller trüber Gedanken war, bringt mich mit schönen Farben & Mustern zusammen, beschäftigt meine Hände und bietet mir nach relativ kurzer Zeit ein Erfolgserlebnis ( das wollte sich ich in meinem beruflichen Alltag zuletzt nun so gar nicht mehr einstellen ).

Und wenn ich dann noch sehe, wie meine Sachen getragen werden, habe ich wieder einige Glücksmomente mehr im Leben...


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