Donnerstag, 7. März 2019

Great Women # 173: Kate Greenaway

Die Weihnachtsferien 1976 verbrachte ich auf Texel mit einer großen Freundesgruppe in einem Ferienhaus. Da es ein sehr kalter Nordseewinter war und ohnehin immer früh dunkel, wurde die Zeit mit "Schafkopf" vertrieben. Alle hatten ihren Spaß daran, nur ich nicht, denn ich spiele keine Karten. Blieben mir als einzige Gesellschaft Bücher und die Freundinnenkatze. Dann entdeckte ich in Den Burg hinter Scheiben mit Eisblumen, ( es war das letzte Mal, dass ich die in meinem Leben gesehen habe ) in einem kleinen Handarbeitsladen das hier:
Eine Stickpackung für einen "Letterlap" nach einer Vorlage von Kate Greenaway. So machte ich die Bekanntschaft der "ungekrönten Königin des goldenen Zeitalters der Kinderbuchillustration". ( Der "Letterlap" hängt übrigens heute noch in meinem Gästezimmer... )

Geboren am 17. März 1846 im Londoner East - End -Stadtteil Hoxton, zweites Kind ( von vieren ) der Elizabeth Jones, einer Näherin und Putzmacherin, und John Greenaways, seines Zeichens Holzschnitzkünstler für so bekannte Zeitschriften wie "Punch" und "The Illustrated London News", kommt Catherine Greenaway, so ihr Taufname, in eine Welt, die nicht wirklich so idyllisch ist, wie man es aufgrund ihrer gezeichneten Kinderwelten gerne annimmt:

Die Eltern sind zwar wild entschlossen, ihren Kindern eine bessere Kindheit zu ermöglichen als ihre eigene. Das ist aber ein Vorhaben, das große Anstrengungen von Beiden verlangt, denn ihre Lebensumstände sind nicht immer einfach und man zieht oft von Ort zu Ort, als Kate klein ist.
"I had such a very happy time when I was a child, and curiously, was so very much happier than my brother and sister, with exactly the same surroundings. I suppose my imaginary life made me one long continuous joy—filled everything with a strange wonder and beauty", wird sie später dazu sagen. 
John Greenaway
Kates Fantasie hilft ihr offensichtlich, die negativen Aspekte ihrer Kindheit auszuklammern. Besonders als die Geschäfte des Vaters die Familie in finanzielle Schwierigkeiten bringt - er fertigt eine Reihe Charles-Dickens-Illustrationen auf eigene Rechnung, die sich nicht verkaufen lassen -, wird das kleine Mädchen zur Familie der Mutter nach Rolleston, Nottinghamshire, also aufs Land gebracht.

Kate, ein ängstliches Kind, das gerne zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt hin und her schwankt, kann in Rolleston eine Atempause vom anstrengenden Familienleben einlegen und gewinnt schließlich einen Zufluchtsort für sich, der ihre Erinnerungen für immer bestimmen wird. 

Stabilität kommt wieder ins Leben der Familie Greenaway, als die Mutter 1850 ein Modegeschäft im schicken Islington im Londoner Norden eröffnet. Die Familie zieht in die Wohnung über den Geschäftsräumen, und Kate findet im Garten hinter dem Haus ihr Refugium, das ihre Vorstellung eines idealen Gartens prägen wird. 

Rolleston, Nottinghamshire um 1800
Kates Vorstellungskraft ist Geschenk und Fluch zugleich: Bereichert sie ihre Zeichenkünste, behindert sie gleichzeitig ihre Interaktion mit anderen Menschen, besonders in der Schule. Dadurch wird ein Schulbesuch so gut wie unmöglich, und die Mutter organisiert schließlich für Kate und die Schwester Unterricht zu Hause. Dem kleinen Mädchen fällt es schwer, sich auf schulische Themen zu konzentrieren und es zeichnet lieber vor sich hin, während die Schwester unterrichtet wird. Die dadurch unzulängliche schulische Bildung führt dazu, dass Kate in ihrem erwachsenen Leben immer wieder Schwierigkeiten mit dem Textverständnis zeigen wird bzw. beim Formulieren eigener Verse zu ihren Illustrationen.

Sie ist noch keine zwölf Jahre alt, als Kate der Einfachheit halber in der "Finsbury School of Art" eingeschrieben wird, denn so kann sie sich mit ihrem älteren Cousin auf den Schulweg machen.  Endlich scheint das Kind von Schule begeistert zu sein, und so unterstützen die Eltern ihre weiteren Ambitionen. Kate lernt künstlerische wie kunsthandwerkliche Techniken, darunter das Entwerfen von Porzellan-, Stoff- und architektonischen Mustern und Ornamenten.

Als sie mit neunzehn die Schule abschließt, um die "Central School" in South Kensington zwecks Fortsetzung ihrer Ausbildung zu besuchen, muss Kate feststellen, dass sie als Frau vom Aktzeichnen ausgeschlossen ist. Sie ist nicht bereit, diese Diskriminierung auf Dauer zu akzeptieren und wechselt an die "Slade School of Art", als diese bei ihrer Eröffnung 1871 die gleichen Ausbildungmöglichkeiten für Frauen wie Männer verspricht. Dazu besucht sie noch die abendliche Zeichenklasse an der "Heatherley’s School of Art".


ca.1867
Mit 22 Jahren werden erstmals Werke von ihr in der "Dudley Gallery" in Piccadilly gezeigt, ein Aquarell und ein Set von sechs Zeichnungen für Holzschnitte, die sogleich vom Herausgeber des "People Magazines" gekauft und für die Veröffentlichung genutzt werden.

Die Bekanntschaft mit diesem weiß Kate für sich fruchtbar zu nutzen, um einen Fuß in die Tür zur gerade aufkeimenden Postkartenindustrie zu bekommen. Ihre erste Karte zum Valentinstag wird gleich fünfundzwanzigtausendmal verkauft. Neben den Karten schafft sie auf Kommission Entwürfe für Bücher.

Ein Grund für den Erfolg ihrer Postkarten ist, dass Kate Frauenfiguren in Kleidung des Regency zeichnet, die von einer großen Kenntnis & Sicherheit im Umgang mit Mode zeugen - kein Wunder, hat sie doch im Geschäft der Mutter mit Stoffen & Kostümen Erfahrungen sammeln können. ( "Liberty of London", das berühmte britische Kaufhaus, adaptiert später Kates "looks" für eine Kindermodelinie. )

1876 beginnt das in England populäre Kindermagazin "Little Folks" erstmals mit dem Abdruck von Kate- Greenaway - Zeichnungen, das amerikanische Magazin "St. Nicholas" folgt im Jahr darauf.

In jenen Tagen hat ihr Vater auch seinen einstigen Kollegen Edmund Evans eingeladen, ihre Arbeiten zu begutachten. Der ist Eigentümer einer sehr erfolgreichen Farbdruckerei mit einem Laden für Farbdrucke in der Fleet Street. Er gibt der jungen Frau tatsächlich eine Chance, denn ihr Farbschema - "green - yallery" - ist dank William Morris gerade sehr en vogue. Auch ihre körperfernen Flatterkleidchen - dank Dante Gabriel Rossetti - und die Gartenhintergründe im japanischen Stil entsprechen dem Zeitgeschmack. Nur ihre Verse findet Evans grauenvoll. Kate weigert sich zunächst, einer bloßen Veröffentlichung nur der Zeichnungen zuzustimmen. Ein Kompromiss - es soll jemand angestellt werden, der Kates literarische Ergüsse überarbeitet - macht dann doch die Veröffentlichung ihres ersten Buches "Under the Window" möglich und bringt ihr 1879 den Durchbruch.

Auch im Privaten entwickelt sich eine Freundschaft zur Evansschen Familie, was Kate die Bekanntschaft mit anderen erfolgreichen Illustratoren ihrer Zeit und dem Poeten Frederick Locker-Lampson, verheiratet mit der Kinderbuch-Autorin Hannah Jane Lampson, einbringt, der ihren Versen auf die Sprünge helfen und eine wichtige Person in Kates Leben werden wird. Locker - Lampson, durch seine erste Ehe in der englischen Society sehr gut vernetzt, ist auch hilfreich, Kate einen wohlhabenden Kundenkreis zu vermitteln.

Bekanntschaft macht sie bei den Evans auch mit der Schriftstellerin George Eliot ( die ich hier porträtiert habe ), die die Zeichnungen Kates bezaubernd findet, allerdings den Vorschlag des Druckers ablehnt, eine Kindergeschichte zu schreiben, die von Kate illustriert sein sollte.

Von ihrem ersten gemeinsamen Buch hat er anfangs 20.000 Exemplare drucken lassen - zu wenig! Schon bald werden die Bücher zum fast doppelten Preis weiterverkauft, so dass eine zweite Auflage zu 70.000 Exemplaren veranlasst wird, insgesamt werden es später dann 150.000 sein. Auch französische & deutsche Ausgaben folgen.

1880
Dieser Erfolg und die Popularität lassen Kate und ihren Herausgeber alsbald über ein zweites Buch nachdenken, geplant für Weihnachten 1880. "Kate Greenaway’s Birthday Book for Children" soll in einem Format erscheinen, das auch für Kinderhände geeignet ist,  382  Zeichnungen enthalten, zwölf davon koloriert und mit Versen der populären Kinderautorin Lucy Sale-Barker (aka Lucy Villiers) ergänzt werden.

Ab den 1880er Jahren führt Kate nun ein völlig anderes Leben als bisher: Sie wird zu Abendessen & Parties eingeladen, zu Veranstaltungen der High Society wie Musicals & Theaterabenden. Doch - obwohl in Begleitung ihres Mentors Locker-Lampson - fühlt sie sich immer befangen, wie eine "crow amongst beautiful birds."

Ihren Unsicherheiten zum Trotz kommt sie in Kontakt zur führenden Society - Gastgeberin, Lady Mary Jeune, die auch ihre Schirmherrin wird. Und auch diese Beziehung wird sich als als sinnvolle und nützliche Freundschaft erweisen.

"Mother Goose"
Die Lady hilft ihr, sich bei gesellschaftlichen Ereignissen wohler in ihrer Haut zu  fühlen und vermittelt u.a. ein Treffen zwischen Kate und der deutschen Kronprinzessin Victoria, Tochter der gleichnamigen englischen Königin und späteren deutschen Kaiserin für 99 Tage ( Anmerkung an mich: unbedingt einmal einen Post über sie schreiben! ).

Es folgen viele Aufträge wohlhabender Eltern, ihre Kinder zu porträtieren. Es folgt eine Einladung zu einer Ausstellung der Königlichen Akademie. Und es folgt, was scheinbar folgen muss, wenn man das Level erreicht, das Kate Greenaway nun erreicht hat: Hohn, Spott, Kritik, vor allem von ihren männlichen "counterparts". Immerhin erreicht ihr Freund Locker - Lampson, dass sie bezahlt wird wie ihre männlichen Konkurrenten!

Kates drittes Buch - "Mother Goose" - eine Sammlung traditioneller "nursery rhymes", die jeder kennt, wird bei seinem Erscheinen 1881 allerdings sofort verrissen. Auch das nächste - auf Wunsch von Edward Evans mit Liedern seines Neffen unter dem Titel "A Day in a Child’s Life" - verkauft sich schlecht.

"Mother Goose"
Deshalb geht man 1883 auf Nummer Sicher und veröffentlicht unter dem Titel "Little Ann and Other Poems" wieder Illustrationen zu Versen, diesmal von Ann and Jane Taylor, in der originären Greenaway - Handschrift. Mit einem Almanach mit Kates Illustrationen, verkauft für einen Schilling, erreicht Edwards eine weltweite Auflage von 90.000 Exemplaren.

Schon seit 1880 korrespondiert Kate mit dem 27 Jahre älteren Oxford - Professor John Ruskin, der Kunstgeschichte lehrt und der  "Arts and Crafts"- Bewegung angehört.

Drei Jahre später begegnen sie sich in realitas, und Ruskin, der Kate bewundert wegen ihres "profound sentiment of love for children", nimmt nach und nach immer mehr Einfluss auf die jüngere Frau, die das als Werben auffasst. Ruskin, dessen umstrittenen Beziehungen zu sehr viel jüngeren Mädchen bekannt sind, ist hingegen an einer erneuten ehelichen Beziehung nicht interessiert. Vielmehr fordert er sie auf, ihre kindlichen Modelle nackt zu zeichnen und diese Zeichnungen ihm zu übereignen - das geht Kate nun doch zu weit.

Auch versucht er, sie ganz vom Illustrieren abzubringen und zu "höhenwertiger" künstlerischer Betätigung  ( Aquarelle oder Ölgemälde ) zu animieren. Ihr langjähriger Freund & Ratgeber Locker - Lampson wird nun durch Ruskin ersetzt - zu Kates Schaden: Immer mehr macht sich dessen Kritik in ihrem Gemüt breit, und sie verliert das Vertrauen in ihre Fähigkeiten. Alles was Ruskin sagt, gilt ihr als heilig, im Gegensatz zu den Kommentaren von Evans und Locker - Lampson zu  ihren Werken. Diese, ihre Fehlentscheidung führt dazu, dass sich ihr Glück sozusagen über Nacht verabschiedet...

Edmund Evans - Frederick Locker-Lampson - John Ruskin










Evans kann Kate zu einem Aufenthalt bei seiner Familie in Surrey überreden, wo er mit ihr über neue Buchideen sprechen will. Sein Plan geht auf, und Kate beginnt mit Illustrationen für ein neues Buch, "The Language of Flowers". Das wird bei seinem Erscheinen 1984 von der Kritik begrüßt, aber nicht von Ruskin:
"You are working at present wholly in vain. There is no joy and very, very little interest in any of these Flower book subjects, and they look as if you had nothing to paint them with but starch and camomile tea." ( Quelle hier )
"Dame Wiggins of Lee and her Seven Wonderful Cats"
Nach wie vor bleibt sie aber bemüht, auch Ruskin zu gefallen. Der überredet sie zu einem gemeinsamen Buch, der Wiederaufnahme eines englischen Kinderbuchkkassikers aus der Anfangszeit des 19. Jahrhunderts, "Dame Wiggins of Lee and her Seven Wonderful Cats". Es wird ein reines Schwarz-Weiß-Buch mit nur vier neuen Zeichnungen von Kate.

1885 bezieht sie mit ihren Eltern das von Richard Norman Shaw für sie entworfene Haus im "Arts and Crafts style" in Frognal, London.

Ein weiteres Buch, "Marigold Garden", kommt auch in diesem Jahr heraus, erreicht aber nicht mehr die gewohnte Auflagenhöhe. Es ist, als habe Ruskins negativer Einfluss einen Großteil von Kates Selbstvertrauen in ihre zeichnerischen Fähigkeiten zerstört, denn sie benötigt sehr viel länger, um ihre Illustrationen & Verse anzufertigen. In den darauf folgenden Jahren illustriert sie noch zwei Bücher fremder Autoren und "Kate Greenaway’s Book of Games", wendet sich aber vorrangig der Aquarellmalerei zu, die  allerdings nie ihre Stärke sein wird. Sie stellt diese auch mehrmals in der "Fine Arts Society"aus, ohne den Erfolg zu haben, den sie sich versprochen hat.


1890 stirbt überraschend ihr Vater, vier Jahre später ihre Mutter - Ereignisse, die Kate empfindlich treffen. Ihre Vorstellung von immerwährender Kindheit hat sie bis dahin bewahren können, nun muss sie das Erwachsensein endgültig akzeptieren. Sie versucht, mit ihrer Schwester Fanny ein Unternehmen zu gründen, was nicht klappt, sie versucht sich an Lyrik und einer Autobiografie - alles mit wenig Erfolg.

"The April Baby’s Book of Tunes"
Einen Auftrag des Macmillan Verlages für Illustrationen zu "The April Baby’s Book of Tunes" von Elizabeth von Arnim nimmt sie nur aus Bewunderung für ihre Lieblingsautorin an, leidet aber darunter, dass sie Schwierigkeiten hat, ihre Illustrationen zeitgerecht abzuschließen. Beeinträchtigt wird sie auch durch eine Brustkrebserkrankung, die 1899 diagnostiziert worden ist.

1900 stirbt John Ruskin, dem sie sich bis zuletzt verbunden fühlt trotz "his ill temper, his fits of madness and his eventual senility". Auch dieses Ereignis lässt sie am Boden zerstört zurück, obwohl er ihr schon länger nicht mehr auf ihre Briefe geantwortet hat. Ihre eigene Erkrankung verschweigt sie, schiebt Erkältungen und Rheumatismus vor. Obwohl sie abscheuliche Schmerzen erleidet, denn der Krebs hat ihre Lungen angegriffen und macht das Atmen fast unmöglich, ist sie nicht bereit, Hilfe zu suchen und anzunehmen.

An einem stillen, nebligen 6. Novemberabend 1901 stirbt sie in ihrem Haus. Ganz privat und mit minimalem Aufwand wird sie im Grab ihrer Eltern in Hampstead beigesetzt. Ihren Grabstein schmückt der Spruch:
"Heaven’s blue skies may shine above my head,
While you stand there – and say that I am dead!"
Unter den wenigen Künstlern, die wegen Kinderbuchillustrationen berühmt wurden, ist Kate Greenaway eine der einflussreichsten ihres Zeitalters gewesen. Ihre typischen Designs bestimmten noch länger die Art & Weise der Kinderkleidung und gingen als "Greenawisme" in die Kostümgeschichte ein. Seit 1955 wird ihr zu Ehren die "Kate Greenaway Medal" verliehen für herausragende Illustrationen von Kinder- und Jugendbüchern.



Kommentare:

  1. toller bericht, den werde ich noch einmal in ruhe lesen!!! danke! gesa

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  2. Liebe Astrid, wieder vielen Dank für das Porträt. Ich hatte als Kind ein Buch, welches ähnliche Illustrationen enthielt. Der Titel war: "Maria und ihre Schwälbchen". Gerade hast du mich so nett an dieses Buch erinnert. Es gibt es nicht mehr, denn die Geschwister, die nach mir darin geblättert und gelesen haben haben es halt "verbraucht". Danke für die Erinnerung und beste Grüße von Rela

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  3. So bezaubernde Zeichnungen hat sie gefertigt und so merkwürdig war ihr Leben. Ewige Kindheit, ja das strahlen die Zeichnungen aus...
    Wie ausgerechnet ein John Ruskin da rein passt? Aber wahrscheinlich gerade deshalb, er ist ja ein totaler Kontrapunkt.
    Dass sie auch Elizabeth von Arnim schätzte, freut mich besonders.

    Am Freitag stelle ich Deine wunderbare Reihe "Great Women" in meinem da sempre Blog zum Internationalen Frauentag vor und da ist die Begegnung mit ihr gleich eine Bereicherung für meine LeserInnen.
    Danke fürs Vorstellen dieser Ausnahme-Illustratorin und Danke für Deine Genehmigung fürs Vorstellen Deiner "Great Women" Reihe, sagt sehr herzlich
    Sieglinde

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  4. Was für ein feines Portrait, ich kannte Kate Greenaway bislang noch gar nicht bzw. konnte diese Illustrationen niemandem konkret zuordnen. Irgendwie kommt immer ein männlicher Störfaktor dazwischen...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  5. ein weitergeleiteter Kommentar von meiner Mama:

    Liebe Astrid,

    wieder freute ich mich über die Vorstellung einer besonderen Frau. So wunderbare Illustrationen habe ich kennenlernen dürfen, danke dafür. Orientieren kann ich mich wiedermal an meiner Großmutter ( Oma Post), deren Zeit dies war, fragen ob sie Bücher von ihr hatte, kann ich sie leider nicht mehr. Vielleicht hatten ihre beiden Kriegsjungs ja welche?

    Liebste Grüße von der Helga

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  6. Guten Morgen liebe Astrid,
    danke für diesen aufschluszreichen Post.
    Als Kind hatte ich ein zerknülltes Stück Einwickelpapier (vom Westen!) mit Greenaway-Motiven, sehr geliebt und gehütet, von meiner Mutter als Kitsch bezeichnet... doch ich habe mich später irgendwie nie wirklich mit ihr beschäftigt - da gab es immer andere Künstler und Namen.
    Zufälligerwseise stöberte ich das zweisprachige Büchlein der Dame Wiggins of Lee mit ihren Katzen neulich antiquarisch auf und nahm es für 99 cent gerne mit. Farbbilder, die der Zeichnung sehr ähneln, aber wohl doch von jemand anderem sind (es gab 4 zeitgen. Illustrations-Fassungen)...

    Bin gerade wieder am Aufwachen mit einer hochdosierten Antibiotika-Behandlung, die mein Problem in der Nase&Nebenhöhle allerdings auch nicht wirklich beseitigt hat, aber immerhin etwas eingedämmt und kein Fieber/Krankheitsgefühl mehr... deswegen länger nicht im Bloggerland gewesen...musz nun wieder auswärtigen HNO konsultieren, hier am Ort offenbar keine wirkliche Hilfe oder wenigstens Untersuchung möglich -
    Himmelsblaugrüsze mit der Moregenröte
    Mascha

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  7. Oh, so toll!
    Ihre Illus hab ich schon immer sehr geliebt.
    Genau wie die von Beatrix Potter :-)
    Liebe Grüße von Urte

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  8. Eigentlich wollte ich nur kurz nach Deinen heutigen Blümchen schauen, blieb dann aber erst einmal an diesem Post hängen.
    Schon wegen Deiner interessanten Portraits sollte ich wieder öfter im Bloggerland unterwegs sein.
    Lieben Gruß und ein schönes Wochenende
    Katala

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  9. Liebe Astrid,
    klasse, dass Du das Stickbild noch hast, ich weiß wieviel Arbeit darin gesteckt hat. Ich mag übrigens auch keine Kartenspiele, da war bei meinen Söhnen der Vater dran.
    Wie schade, dass Kate Greenaway sich von John Ruskin so beeinflussen lies.
    viele Grüße Margot

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  10. ihre Illustationen sind mir sicher schon begegnet
    aber den Namen kannte ich nicht
    auch eine Frau die sich durchsetzen musste
    sich dann allerdings von Männern beeinflussen ließ
    vielleich eine Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe die sie allerdings nicht findet
    danke für das Portrait

    liebe Grüße
    Rosi

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