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Sonntag, 24. April 2016

Meine 16. Kalenderwoche 2016




Was am diesjährigen Frühling so schön ist, dass dank der niedrigen Temperaturen die Bäume viel länger blühen als sonst. Das war bei der Magnolie geradezu extrem. Inzwischen überwiegen die grünen Blätter am Baum und werfen schon einen leichten Schatten.
Dafür blüht der Kirschbaum besonders üppig, ebenso  die Tulpen auf dem ehemaligen Rasen. Das erfreute uns neben dem klitzekleinen, hungrigen Enkelkind und dem Mond an frühen Abendhimmel am Anfang der Woche.



Auch am Mittwoch blank geputzter Himmel über Köln, als wir eine Führung durch die aktuelle Fernand- Léger - Ausstellung im Museum Ludwig besuchten & anschließend noch mit Freunden gemeinsam essen waren...
Da man in der Ausstellung nicht fotografieren durfte, zeige ich an dieser Stelle Malereien nach Légers "Plongeurs", die meine Schüler in der Grundschule vor Jahren gemalt und mir geschenkt haben, und die immer noch rechts von meinem Schreibtisch hängen, weil sie mir so zusagen.

Was mir an dem Maler Léger so gefällt, ist seine Intention: "Er wollte wirklich die Farbe in unseren Alltag bringen. Ob das im Innenraum ist, zum Beispiel in unsere Häuser oder draußen auf die Wände von unseren Städten. Das war für ihn so eine Art Lebensziel, weil für ihn war Farbe genauso wichtig wie das Feuer oder wie das Essen", so die Kuratorin der Ausstellung.












Auch wenn im Garten unaufhörlich neue Sensationen lockten, mussten im Haus am Schreibtisch andere, unangenehme Dinge erledigt werden wie die Steuererklärung oder die Abrechnung des Wasserschadens und mehr...

Es gab aber auch schönere "Verpflichtungen" wie ein Täschchen nähen für die Hebamme, die die Tochter zu Hause betreut hat. Oder endlich mal wieder die Mutter im Heim besuchen, auch wenn die Fahrt dorthin im Dauerregen kein Vergnügen war:

Den Abend verbrachten wir dann bei einem leckeren Essen mit leckerem Weinchen und intensivem Gedankenaustausch mit Pamylotta ( im Lokal hinter der lebhaften Blumenrabatte ). Was das Bloggen alles möglich macht: wunderbare Menschen in der alten Heimat zu treffen, zum Beispiel!

Und da es abends ja wieder länger hell bleibt, ist es mir endlich mal gelungen, das schöne, leer stehende Barockgebäude gegenüber unserer Unterkunft zu fotografieren - ein nordbadischer "Lost Place" sozusagen mit wunderbaren Fenstereinfassungen, Sockel und Treppe aus dem ( geliebten ) Buntsandstein, dem geschwungenen Giebel mit seinen Verzierungen in Zapfen- und Kugelformen:

Ich wünschte dem beeindruckenden Haus eine Wiederbelebung. Es sieht aber nicht danach aus...

Zum Schluss noch ein Fund aus dem Netz zu einer Great Woman, deren Bildnis nun den 20- Dollar - Schein der Vereinigten Staaten von Amerika zieren soll, wie das Finanzministerium in Washington am Mittwoch mitteilte. Zum ersten Mal in der Geschichte der USA soll das Porträt einer schwarzen Frau einen Geldschein zieren. Es ist die Sklavin und Fluchthelferin Harriet Tubman:



Statt eines ellenlangen Posts meinerseits heute also mal ein kurzes biografisches Video!



Verlinkt mit: Samstagsplausch/Karminrot,  In Heaven/Die Raumfee, Lost Places/Steiniger Garten 

und Mosaike/Pippasbistro