"Dem Klima ist die Sonntagsfrage scheißegal.
.....
Die Dürre interessiert sich nicht für Herkunft,
und der Waldbrand fragt auch nicht nach dem Pass,
bevor er sich weiter frisst.
Vielleicht erklärt man
den steigenden Temperaturen einfach,
dass der menschengemachte Klimawandel
eine linksgrüne Erfindung ist.
Dann wird es bestimmt sofort kühler.
Und wenn wieder die Keller volllaufen,
kann man immer noch sagen:
Früher hat es schließlich auch geregnet."
Francesco Garita
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| Netzfund |
"Die Klimakrise ist keine Meinungsfrage.
Die Klimakrise scheißt auf dein Parteibuch.
Die Klimakrise fängt gerade erst an."
Tommy B. Brandl
Was für ein Kontrast zum Samstag der Vorwoche! Da konnte frau sich noch fast hemmungslos schönen Illusionen hingeben, weil die Luft so frisch war, auch drinnen in der Wohnung. Einfach ganz viel Luft holen - am letzten Samstag wollte das wirklich nicht mehr gelingen!
Die Lichtstimmung war zudem merkwürdig, sei es vom heranziehenden Rauch oder vom Tief über der Nordsee getrübt, als ich schnell noch etwas einkaufen ging. Als das Thermometer bei 33°C stoppte, stoppte ich auch meine schweißtreibenden Aktivitäten, machte mir einen στραγγιστό γιαούρτι mit Johannisbeeren, habe mir
das allerneueste Video zum Fortschritt an Rick's House an
gesehen bzw. schrieb meinen nächsten Frauenpost zu Ende.
Später hat der Deutsche Wetterdienst bestätigt, dass die Lichteintrübung am Samstag durch den gen Osten ziehenden Rauch verursacht worden ist. Ein Stimmungskiller, habe ich doch in jüngeren Jahren etliche Waldbrände auf griechischen Inseln & der Provence mitgemacht.
Den Sonntag habe ich total verbummelt und auf meine Tochter gewartet, die von ihrer Schwester in Zürich per Bahn nach Köln kommen wollte. Da wurde es schon langsam dunkel...
Am Montagvormittag hat es doch tatsächlich
draußen vor unseren weit geöffneten Fenstern leise & sanft geregnet, und das Thermometer ist von einem Tag auf den andern um zehn Einheiten auf 19°C gefallen. Die Tochter machte sich auf zum Cousinen- und ich zu einem Krankenbesuch in der Nachbarschaft. Dort, vor der Haustür, ist der Stumpf des Baumes, den
vor zehn Wochen das Unwetter umgenietet hatte, schon ganz von Efeu überwuchert.
Jahrestag: Ob er überm Lieblingsberg schwebt? Ich mag die Vorstellung. Ebenso das Blau an meinem Finger als tägliche Erinnerung an solche Augen.
Noch mal eine Hand reichen dürfen....
Wir zwei waren bei leichtem Regen, der vom Wetterdienst nicht vorausgesagt war, auf dem Friedhof.
Auf dem Rückweg gab es dann einen richtigen Regenguss. Zu Hause wartete auf uns Durchgeweichte der
Pflaumenkuchen nach Art des Herrn K., von der Tochter am Vormittag gebacken. Wie immer ein
Genuss! Abends sind wir mit der Schwägerin noch aus zum Essen gegangen, und der Tag entwickelte sich zu einem erfreulichen
Erlebnis, ganz anders als befürchtet.
Auch am Mittwoch lag immer wieder Rauchgeruch über der Stadt von den Bränden im Hohen Venn, auf den Fensterbrettern sammelten sich Rußpartikel und der Feinstaub führte zu einiger Husterei. Also "
Fenster zu!" Während die Tochter mit einer Freundin auf einem langen Spaziergang am Rhein war ( von wo sie mir das Foto mit der "KRAKE",
der Müllfalle auf dem Rhein, geschickt hat ), habe ich
gelesen. Ein Buch, auf das ich mich sehr konzentrieren musste.
Und dann war es wieder sooo still bei mir: Am Donnerstag ist die Tochter weiter zu einer Freundin gereist. Zuvor ist "auf einen Sprung" noch ihr Cousin/mein Neffe aus Kanada, der seine neugeborene Nichte kennenlernen will, mit seinen Eltern vorbeigekommen. Das Foto von der hitzegeschädigten Loreley bekam ich von unterwegs zugeschickt. Zeit fürs Hobby "Schreiben" währenddessen. Ein neuer Frauenpost hielt mich gefangen.
Freude am Freitag: Das vorbestellte neueste Buch eines meiner liebsten Autoren kam an! Einen Hauch von Purpur-Lila für
Nicole habe ich auch noch unterwegs aufgetrieben.
Gehört habe ich neben den lautstarken Unterhaltungen mit meiner
family nur die Müllabfuhr und die Baustelle in der Nachbarschaft.
Ein Web-Fundstück aus dieser Woche ziert ja schon eingangs meinen heutigen Post. Da gab es allerdings noch sehr viel mehr zum diesjährigen sommerlichen Ausmaß der Klimaerwärmung. Die habe ich dann aber nur in meinem Instagram-Account repostet.
Ich wünsch euch was!
Liebe Astrid,
AntwortenLöschendas Blau des Steines, das ist eine Erinnerung. Ebenso wie die Vorstellung, dass er über dem Lieblingsberg schwebt.
Noch einmal die Hand halten dürfen, noch einmal die Stimme hören, das sind Gefühle, die manchmal kaum auszuhalten sind.
Heute vor 17 Jahren ist mein Vater gestorben. Ich konnte es anfänglich kaum aushalten, das Wissen, nie mehr. Das war so furchtbar und hat mich viele Tränen und schmerzhafte Momente gekostet. Irgendwann wurde es besser. Aber das Wissen "nie wieder" zerreißt einem das Herz.
Der Anblick der Loreley...
.. den habe ich zwar nicht vor Augen, aber andere Hänge am Rhein und es sieht genauso aus was die Bäume betrifft. Ich bin nur froh, dass wir vom Waldbrand verschont geblieben sind. Die Bäume werden sich hoffentlich im nächsten Jahr erholt haben.
Ebenso führt der Rhein wieder etwas mehr Wasser.
Ja, nicht zu vergessen, das heftige Unwetter bei uns in der Gegend. Häuserfassaden herausgerissen, Dächer abgedeckt, ü100 jährige Bäume entwurzelt.
Jaja, das gab es schon immer, klar. Auch dass es Tornados in Europa gab.
Ich könnte wirklich k*****, wenn ich solche Aussagen höre. Ebenso zu den Bränden im Hohen Venn, usw.
Wie kann man sein, dass man die Augen dermaßen verschließen kann??
Liebe Grüße,
Claudia
Wie gut, dass sich ein Fürchte-Tag wandeln kann, wenn die richtige Gesellschaft anwesend ist! Dein blauer Ring und der Berg inclusive... <3<3<3
AntwortenLöschenTatsächlich hat man bei Euch den Waldbrand gerochen und gespürt, das hätte ich nicht gedacht. Da werden die Worte nochmals ganz anders "deut"lich.
Um das kühle, feuchte Wetter derzeit bin ich so froh. Das hätte ich auch niemals gedacht, dass es mir mal so gehen wird. Der Sommer war so anstrengend.
Dein letztes Foto zeigt einen Anklang an den Herbst, das gefällt mir sehr.
Ich wünsche Dir ein geruhsames Wochenende.
Herzlichst
Sieglinde
Was für eine bunte Woche in jeder Hinsicht, liebe Astrid. So, wie das Leben eben ist, ein Auf und Ab in jeder Hinsicht. Wie schön, dass deine Tochter zu diesem wichtigen Datum bei dir sein konnte. Dir eine gute neue Woche! Herzlich, Sunni
AntwortenLöschenliebe astrid, schön das es neben verständlicher trauer auch trost gab, und gespräche und ruhe - alles zusammen ein abbild des lebens. im alltag sein und darüpber hinaus schauen ist gut. das gleiche buch lag gestern auch für in der buchhandlung, ich freue mich darauf. der ring gefällt mir sehr. ein gutes WE wünscht roswitha
AntwortenLöschenBei allen Geburtstagen, die in dieser Woche in meinem Umfeld gefeiert wurden dachte ich auch an dich. Schön, dass du diesen Tag mit der Tochter verbringen konntest. Licht und Schatten. Ein kleines Menschlein begrüßen zu können ist so etwas Schönes, vor allem in der Gemeinschaft.
AntwortenLöschenVor Bränden habe ich ziemlich Respekt, seit ich als Kind beinahe eine Kirche in Brand gesetzt hatte. Ein schneller Tritt und ein Eimer Wasser half kürzlich schlimmeres abzuwenden. Da kokelte es durch eine abgeschnippte Zigarette von zwei jungen Joggerinnen bei einer Rauchpause schon das braune Gras der Wiese, bevor ich etwas sagen konnte. Noch einmal gut gegangen!
Mit vielen lieben Grüßen
Karin