Donnerstag, 13. Juli 2023

Great Women #343: Dorothea von Rodde - Schlözer

Ich bin immer wieder fasziniert von Frauen aus anderen Jahrhunderten, die den Rahmen gesprengt haben, der einem "Frauenzimmer" vorgegeben war. Dazu gehören auch die sogennannten Göttinger Universitätsmamsellen, deren eine - Caroline Schlegel - Schelling - ich schon in meinem Blog vorgestellt habe. Heute kommt das Porträt einer weiteren dazu: Dorothea von Rodde - Schlözer.

1782
(Büste von Alexander Trippel)

"Ich stehe erstaunt vor meinem Schicksal."

Dorothea von Rodde - Schlözer kommt am 10. August 1770 in Göttingen zur Welt. Der Vater, August Ludwig Schlözer, zum Zeitpunkt von Dorotheas Geburt 35 Jahre alt, hat sich im Jahr zuvor durch Fleiß und Disziplin hochgearbeitet und eine Professur für Staatsrecht und Geschichte in Göttingen erlangt. Eigentlich kommt er aus dem Hohenlohischen, wo er unter den kargen Bedingungen eines Pfarrerhaushaltes aufgewachsen ist. Nun, mit einer achtbaren Stellung ausgestattet, kann er im selben Jahr heiraten und eine Familie gründen. Die achtzehnjährige Caroline Friederike Roederer, Tochter eines Anatomen, die er schon seit zehn Jahren kennt, ist die Auserwählte. 

Caroline& August Ludwig Schlözer

Solche Altersunterschiede sind damals nichts Ungewöhnliches: Ein Mann aus kleinen Verhältnissen muss sich erst eine Stellung erarbeiten, bevor er heiraten kann... 

"... und damit war die Jugendfrische für ihn dahin. Für eine sechzehnjährige junge Frau dürfte das erotische Interesse an einem für sie alten Mann nicht gerade die Lebenserfüllung gewesen sein, und Caroline Friederike unterzog sich der Folge von acht Geburten mit drei toten Kindern in den Jahren 1770 bis 1791 anscheinend klaglos; man war es gewöhnt, dass Frauen unentwegt schwanger waren, einen Großteil ihrer Kinder durch den Tod verloren und am Ende selber bei einer Geburt starben. Man war es auch gewöhnt, dass alte Väter, die in der Welt herumgekommen waren und stets nur auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten hatten, in der Familie zu Tyrannen mutierten. Auch Schlözer bildete keine Ausnahme, und in seinem Haus geschah nichts ohne seinen despotischen Willen", schreibt Annette Otterstedt dazu auf "Fembio".

Die Mutter Caroline wird sich zu einer angesehenen Meisterin im bildnerischen Gestalten entwickeln: Sticken, Modellieren in Wachs (ein Wachsportrait Martin Luthers von ihr ist im Städtischen Museum in Göttingen ) zählen u.a. zu den von ihr beherrschten Techniken. 1806 wird sie gar als Ehrenmitglied in die Preußische Akademie der Bildenden Künste aufgenommen.

Dorothea ist ihr ältestes Kind. Es folgen noch Christian (*1774), Ludwig (*1776), Karl (*1780) und Elisabeth (*1783). 

Die Familie Schlözer, Dorothea links mit dem Globus

Dorotheas Vater bildet seine Tochter selbst, aber auch mit Hilfe von Hauslehrern aus. Er ist ein europaweit bekannter, da viel gereister Staatsrechtler, ein kritischer Geist, Herausgeber eines renommierten sozialwissenschaftlichen Journals und eine moralische Autorität. Darüberhinaus beschäftigt er sich auch mit Erziehungsfragen. Anhand seiner eigenen Tochter will er der Welt zeigen, was bei entsprechender Ausbildung zu erreichen ist, auch bei einem Mädchen. Über sein "Dortchen" äußert er sich folgendermaßen

"Mir fünfzehn Monaten, 87 Wörter und  192 Ideen."... Mit achtzehn Monaten: "Mein Dortchen spricht nun alles und lernt das ABC nach einer neuen Methode."... Mit zwei Jahren: "Dortchen geht manchmal mit mir auf dem Wall spazieren. Es sieht schnackisch aus, ein Kind von 25 Monaten, klein wie eins von 15 Monaten, diskutierend als wäre sie sechs Jahre alt."

Da wächst ein Wunderkind heran, auf das der Vater über die Maßen stolz ist. Bald gerät er aber in einen erbitterten Streit mit dem Philanthropen Johann Bernhard Basedow, der 1771 in Dessau  eine "Pflanzschule der Menschheit"( "Philanthropium" ) gegründet hat. Dort werden die Kinder - natürlich nur die Söhne -  im Sinne der Aufklärung zu nützlichen Gliedern der Gesellschaft erzogen mit Methoden, die durchaus später in der Geschichte der Erziehung von anderen Reformpädagogen aufgegriffen werden wie praktisches Lernen, Leibesübungen oder Vermittlung moderner Sprachen.

"Was Schlözer anscheinend ein Dorn im Auge war, waren Basedows spielerischer Zugang, seine Auffassungen von Religion und Moral und vor allem die Vernachlässigung wissenschaftlichen Trainings", meint Annette Otterstedt.

Auch Basedow lässt sich auf diese Kontroverse ein - Vatereitelkeit und Gelehrtenrechthaberei  gibt es auf beiden Seiten - und auch Basedows Erstgeborene muss als Beweis für die Erziehungstheorie ihres Erzeugers herhalten. 

Ihr Vater hält Dorothea zu nicht nachlassendem Fleiß an. "Mit Schaufeln wurde die Gelehrsamkeit aufgeschüttet", mokiert sich Jahre später die Salonnière Ida Boy - Ed über das pädagogische Vorgehen Schlözers, der zulässt, dass "so gewaltige Wissensmengen über sie herfielen gleich Geröllmassen eines Bergsturzes, der alles liebliche Blühen niederdrückt." 

Mit drei Jahren beginnt das kleine Mädchen mit Plattdeutsch, Englisch, Schwedisch, Niederländisch, Französisch und Italienisch. Mit vier Jahren kann sie lesen. Mit fünf Jahren kommt die Mathematik - den Satz des Pythagoras wendet sie mit sieben an - und Mineralogie, später Religion und Geschichte hinzu, mit zehn Latein, mit fünfzehn Griechisch. Belletristik und Poesie sind aus dem Unterricht allerdings verbannt.

Mit gleicher Leichtigkeit lernt sie von der Mutter Kochen, Nähen & Sticken. Daneben spielt sie Klavier und tanzt. Talent und unablässiger Drill wirken bei Dorothea Schlözer wohl gut zusammen...

1782

1781 nimmt der Professor die Tochter mit auf eine zweijährige Reise nach Italien. Dorothea weiß die neue, aufregende Umgebung zu schätzen. In Rom treffen sie den dort lebenden Schriftsteller Wilhelm Heinse, der Dorothea vor allem mit der Kunst bekannt macht ( die dem Vater unwichtig ist ). Heinse schreibt zu Schlözer:

"Er giebt sich mehr mit dem bürgerlichen Menschen ab, als der Natur. Leben, Fülle und Wärme der Empfindung, die Blume der Schönheit sind ihm Nebensachen; das Gefühl derselben der Geschmack daran kömmt ihm als etwas eitles bestandleeres vor; die zauberischen Schöpfungen göttlicher Phantasieen sind ihm unnütze Künste."

Dem Vater missfällt das irgendwann:

"Dem Statüenbegücken bin ich gram geworden; es ist soviel Unzüchtiges dabei. Auch Dortchen gewöhnt sich die Kunstsprache an: sie schwatzt von weichem Fleisch an marmornen Statüen." 

Dorothea erregt viel Aufmerksamkeit in Italien, spricht sie doch besser Italienisch als der Vater. Ganz Rom spräche von ihrem Dortchen, schreibt der nach Hause. In Rom kann sich das Mädchen zu einem auffallend hübschen und schlagfertigen Teenager entfalten, der vielerorts eingeladen wird - zu dessen Ärger sogar meist ohne den Vater. In Göttingen wiederum löst diese Reise in den bürgerlichen Kreisen  Klatsch & Tratsch hervor. Nicht nur der Schlözersche Erziehungsstil wird verrissen, auch die für jene Zeit gefährliche Reise sorgt für ausreichend Gesprächsstoff.

Wieder zu Hause werden die Studienanstrengungen weiter voran getrieben: Im Rahmen der mineralogischen Studien unternimmt Dorothea dann 1887 ganz alleine eine Reise in den Harz – für ein Mädchen damals mehr als  ungewöhnlich! Sie besucht Bergwerke und steigt dabei auch in die Gruben hinab. Die Bergleute sind begeistert.

Michaelishaus in Göttingen

Doch der Vater hat noch mehr vor: Er will sein pädagogisches Werk mit einer Promotion krönen! Am 17. September 1787 unterzieht sich die Siebzehnjährige, ausgestattet wie eine Braut in weißem Musselin und mit Blumen- & Perlenschmuck im Haar, im Hause des Dekans Michaelis der Göttinger Universität der Prüfung. Sieben Professoren examinieren sie über dreieinhalb Stunden bei Tee und Konfitüre in den Fächern Mathematik, Bergbau & Mineralogie, Kunstgeschichte und Latein. 

Das Merkwürdige daran ist, dass eine Promotion eigentlich ein Studium voraussetzt. Dorothea hat aber nicht studieren können, weil sie eine Frau ist. Und eine entsprechende schriftliche Arbeit legt sie auch nicht vor. Dennoch erhält sie als erste Frau in Philosophie den Doktortitel ( als zweite überhaupt in Deutschland nach Dorothea Erxleben ).

Einen Monat später, zum 50jährigen Bestehen der Universität, findet mit hohen Gästen aus aller Welt, den Honoratioren der Stadt & den Studenten ein Festumzug statt. Dorothea darf nicht daran teilnehmen, auch nicht an der Promotionsfeier. Der wohnt sie nur bei, weil sie auf dem Dachboden durch ein zerbrochenes Fenster in das Innere des Festsaals schauen darf. Die Urkunde nimmt ihr Vater für sie entgegen, für ihn ein Triumph.

"Was tun mit dieser hochqualifizierten Tochter? Für einen Sohn wäre die akademische Karriere selbstverständlich gewesen. Bei einer Tochter dachte niemand daran", so Annette Otterstedt.

Es gibt Anzeichen, dass Dorothea sich nach Eigenständigkeit, wie sie es in Italien und auf ihrer Harzreise ausgekostet hat, nach selbständigem Denken und persönlicher Weiterentwicklung sehnt. Vom Vater wird es ihr verwehrt: "Mein stiller Plan, den ich seit jeher mit ihr hatte, nicht einen Gelehrten aus ihr zu machen, sondern durch eine etwas mehr als gewöhnliche literarische Ausbildung einen ihren Wünschen angemessene Heirat zu machen." Schlözer ist kein Revolutionär: Sein Frauenbild entspricht vollkommen dem seiner Zeit. Er hat Dorothea zwar hinter die Mauern der Universität sehen lassen, doch die Türen bleiben ihr für immer verschlossen.

Anfangs geht das Kalkül des Vaters auch auf, als sich 1791 auf einer gemeinsamen Reise mit dem Vater nach Hamburg und Lübeck in dem wohlhabenden Lübecker Patrizier Mattheus Rodde ein passender Heiratskandidat auftut. Ein Jahr später heiraten sie. 

Rodde, ein 37jähriger Witwer mit drei Kindern, sucht eine Frau, mit der er prunken kann, denn er ist versessen auf Ansehen, Pracht und Repräsentation ( was er sich mit seinem Vermögen leisten kann ). Doch es fehlt ihm noch ein i-Tüpfelchen: eine schöne Frau mit einem Doktortitel, das wär's! Nach Reichtum und Repräsentation streben auch die Schlözers. Von Liebe auch bei Dorothea keine Spur, eher ein kühles Abwägen der Vor- und Nachteile. Sie unterschreibt anschließend mit Rodde-Schlözer und kann sich damit als Erfinderin des deutschen Doppelnamens betrachten.

Gabriel Lemonnier: Dorothea Schlözer
( 1801 )
Sie erzieht nun also die drei Kinder Roddes, bekommt noch drei eigene dazu ( Augusta, *1794, Dorothea *1796,  August Ludwig *1798 ) und unterhält fast 20 Jahre lang einen Salon, ein Zentrum geistigen Lebens in der Hansestadt. Viele Berühmtheiten und Gelehrte der Zeit besuchen ihr Haus und führen geistreiche Gespräche, für sie von Bedeutung, weniger für ihrem Mann. 

Friedrich Carl Gröger: Charles de Villiers
(1809)
1794 macht sie die Bekanntschaft mit dem Franzosen Charles de Villers, fünf Jahre älter als sie. Der bleibt nicht lange nur Hausfreund und ersetzt nicht nur bloß die fehlende anregende Kommunikation zwischen den Ehepartnern. Als Rodde dem Offizier, Philosoph und Autor in einer großzügigen Geste die unbegrenzte Gastfreiheit gewährt, zieht de Villiers bei der Familie ein und es entwickelt sich ein Dreiecksverhältnis, welches der Ehemann knurrend toleriert. Gerede bleibt nicht aus. Nur Dorotheas Mutter scheint den zweiten Schwiegersohn zu schätzen und bittet ihn einmal, ihre Tochter nicht zu verlassen.

Der Schöngeist führt Dorothea in Welten der Poesie und Phantasie ein, die sie im Haus ihres Vaters nie ausprobieren gedurft hat. Keine Unternehmung, keine Reise erfolgt jetzt ohne seine Teilnahme. 1801 reist Dorothea in Zusammenhang mit einer diplomatischen Mission ihres Mannes mit nach Paris - de Villers und ihre Kinder begleiten sie. In Paris findet sie Kontakt zu französischen Gelehrten und Wissenschaftlern, die sie ehren, indem sie an einer Sitzung der Ersten Klasse des Nationalinstituts auf dem Sitz des Ersten Konsuls Napoleon Bonaparte Platz nehmen darf. Bei diesem Besuch entsteht auch das obige Gemälde von Lemonnier.
 
Ein zweites Mal bleibt man sogar zwei Jahre - bis 1805 - in Paris, und Dorothea wird dem Kaiserpaar vorgestellt. Kaiserin Joséphine interessiert sich besonders für "Le Docteur" Rodde, da die im Salon ihrer Tante, der Dichterin Fanny de Beauharnais, verkehrt.

Alexis Poitevin: Dorothea von Rodde-Schlözer 
(1806)
Zuvor ist das Ehepaar in den Adelsstand zu Freifrau und Freiherr von Rodde erhoben worden. 1806 wird von Rodde zum außerordentlichen Bürgermeister der Hansestadt gewählt und bestimmt in den Folgejahren das Schicksal Lübecks entscheidend. 

Die napoleonischen Eroberungszüge in dem Jahr machen auch vor Lübeck nicht halt. Die Stadt hat zwar Neutralität gelobt, aber diese ist von den deutschen Truppen unter Blücher gebrochen worden - eine gefundene Gelegenheit, die Stadt zu plündern und zu verwüsten. Wie gut, dass man einen Franzosen im Haus hat:

De Villers kann einige der schlimmsten Exzesse verhüten. Gemeinsam mit Rodde stellt man dem französischen Befehlshaber Graf Bernadotte das eigene Haus zur Verfügung. Dennoch kann de Villiers es nicht lassen, ein Pamphlet über die erlebten Grausamkeiten zu verfassen, wodurch das Ereignis in ganz Europa bekannt wird & Anteilnahme erregt, und was ihm eine Ausweisung aus der Stadt einbringt.

"Matthäus Rodde war inzwischen mit seiner Verschwendungssucht nicht untätig geblieben, und 1810 musste er Konkurs anmelden", so Annette Otterstedt. Rodde, der der Stadt mehrere Male Überbrückungskredite eingeräumt hat, hat offenbar nicht bemerkt, dass sein Vermögen dahin ist. Durch das damals geltende Eherecht verliert auch Dorothea ihren Privatbesitz, Schmuck und das Erbe des Vaters ( der ist im Jahr zuvor gestorben ).  Mit Hilfe der Kinder ihres Mannes, mit denen sie sich gut versteht, und de Villers gelingt es ihr, einen Teil dieses väterlichen Erbes zu retten. Sie zieht mit ihren Kindern & de Villers nach Göttingen in die heutige Lange Geismarstraße 49. Der Ehemann - nun "ein gebrochenes, würdeloses Männchen und Quälgeist des Haushaltes" - folgt ihnen ein Jahr später. 

Man muss jetzt gut haushalten: Dorothea übernimmt Übersetzungsarbeiten, und auch de Villers, vorübergehend mit einer Professur in Göttingen beglückt, trägt zum Lebensunterhalt bei. Die Professur wird ihm aber ein Jahr vor seinem Tod 1815 wieder entzogen. Für Dorothea ist dieser sein Tod wohl der schlimmste Verlust in ihrem Leben, denn die viel belästerte Liaison mit ihm hat ihren Interessen & Wunschvorstellungen am ehesten entsprochen. 

Das Schicksal meint es auch weiterhin nicht gut mit der nunmehr 45jährigen: Ihr Ehemann wird zum Pflegefall, über den ein Besucher, der Hamburger Politiker Karl Sieveking, urteilt: "Daß aber diejenigen, die mit ihm an eine Galeere geschmiedet sind, nicht halb verrückt werden, ist mir unerklärlich." Im Oktober 1820 stirbt Dorotheas älteste Tochter Augusta an der Schwindsucht. Im April des folgenden Jahres erliegt der einzige Sohn August Ludwig ebenfalls dieser Krankheit.

Gedenktafel
am letzten Wohnsitz in Göttingen
Nachdem ihre jüngste Tochter, die 29jährige Dorothea, ebenfalls an Tuberkulose erkrankt ist, kratzt die Mutter ihr letztes Geld zusammen und bricht auf ärztlichen Rat hin im Winter 1824 mit ihr nach Marseille auf. Im Juni 1825 reist man wieder zurück. Die 55jährige Freifrau von Rodde-Schlözer ist da schon krank und stirbt am 12. Juli 1825 bei einem längeren Zwischenstopp in Avignon. Dort ist sie auf Saint-Véran begraben worden. Ihr Ehemann stirbt fünf Monate später in Lübeck. 

Als Bilanz ihres Lebens hat Dorothea, die zweite Doktorin Deutschlands, einmal die tieftraurigen Worte aufgeschrieben: "Es gibt keine Weinlese, und so geht es mir mit allem." Trauer beschleicht auch mich angesichts der Vergeudung einer solchen Begabung durch das patriarchalische Verhindern eines selbstbestimmten Lebensentwurfes.




5 Kommentare:

  1. Da kann ich deinem abschließenden Resümee nur beipflichten. Danke für dieses wieder so spannende Portrait!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Wahrlich eine Vergeudung. Da wird sie in ihrer Kindheit drangsaliert und vollgestopft mit Wissen, das sie dann nicht anwenden darf. Traurig ist das.
    Liebe Grüße, heike

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  3. Was für eine Lebensgeschichte! Übrigens gibt es das Philantropinum in Dessau noch immer. Mein Mann hat dort 1957 Abitur gemacht. Da galt es noch immer als eine besondere Schule im Gegensatz zu der 2. zum Abitur führenden. Und die Gründungsgeschichte ist eng mit unserer Familiengeschichte verbunden. So schließen sich doch immer wieder Kreise im Leben. Ein wunderbares Portrait ist dir da wieder gelungen, liebe Astrid! Herzlich, Sunni

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  4. Patriarchat vom Feinsten! Zuerst für den Vater als Objekt seines Stolzes missbraucht und dann fallen gelassen aus dem männlichen Olymp des Wissens in die wahre Bestimmung einer Frau als Hausfrau und Mutter.
    Nein, eine Weinlese gab es für sie nicht. Zwischendurch mal ein paar gute Trauben, aber der Rest war reichlich sauer.
    Der französische Philosoph dazwischen allerdings ist interessant...
    Was für eine Geschichte!
    Danke fürs Erzählen sagt herzlichst,
    Sieglinde




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  5. Was für eine Verschwendung von Ressourcen zum einen und was für eine Verschwendung von Lebensglück zum anderen.

    Das müsste unter Strafe gestellt werden.
    Danke für die Vorstellung der bemitleidenswerten Dorothea.

    Viele Grüße
    Claudia

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Danke, dass du dir für ein paar liebe Worte Zeit nimmst!

Ich wünsche mir allerdings nach wie vor, dass ein Name am Ende des Kommentars steht.
Da die anonymen namenlosen Kommentare zuletzt wieder zugenommen haben, hier der ausdrückliche Hinweis:

Ich werde sie weiterhin konsequent NICHT freischalten. ( Ausnahme: die amerikanische Gepflogenheit, nicht zu unterschreiben )

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