Samstag, 17. Oktober 2020

Meine 42. Kalenderwoche 2020

"Der Welt  mangelt es nicht an Liebe,
aber der Hass ist das einfachere Hobby. 
Hass funktioniert im Gegensatz zur Liebe auch, 
wenn er einseitig ist...
Wir  betreiben viel zu viel Aufwand 
für Menschen, 
die uns egal sein könnten."
Sarah Bossetti,  Autorin & Satirikerin

"Wäre doch toll, 
wenn die deutsche Regierung zu uns kommen 
und in England mal für eine gewisse Zeit 
die Geschäfte führen könnte."
Brian Eno, Popmusiker  

"Internet ist kein nettes Spielzeug, 
für das es nur etwas 
mehr Medienkompetenz bedarf. 
Es ist eine Technologie, 
die die Wahrnehmung der Welt 
radikal verändert 
und Prinzipien 
der demokratischen Verständigung 
auf den Kopf stellt. 
Daher bedarf es neuer Regeln 
für die Massenkommunikation."
Holger Marcks, Extremismusforscher


Da hab ich mir doch mit den Riesendahlien ein paar winzige Besucher ins Haus geholt, na so was!

Schöne Herbstfarben, finde ich, wirken als Gemütsaufheller...
























... so wie die Sonnenstrahlen in Haus und Garten,...



... die Licht- & Farbspiele, zum Beispiel im und vorm Schlafzimmer, immer wieder mal in dieser Woche initiiert haben.




Und wenn die Sonne in dieser Woche mal nicht geschienen hat, ließ es sich unter der Bettwäsche mit einer mediterranen Szene immerhin davon träumen - so kommt man auch in die Ferne, ohne sich mit Beschränkungen auseinandersetzen zu müssen!




Wärmend an den grauen und kalten letzten Tagen dieser Woche - Freitag war der einzige Tag, an  dem ich auf unserer Einkaufsstraße unterwegs war-  war wieder einmal der merklich angestiegene Kontakt über alle möglichen Kanäle und über die Ländergrenzen hinweg mit der Großfamilie und die Post aus Bloggerinnenkreisen. Der Zitronenfalterin & Niwibo ein besonders liebes Dankeschön, denn es hat mich sehr gefreut, dass ihr an mich gedacht habt! Andrea hat mir das von ihr hier vorgestellte Buch über Daphne Caruana Galizia zukommen lassen, deren dritter Todestag gestern war...


Erkenntnisse der Woche: 
  • "Eindeutig menschengemachte Katastrophen - wie Kriege und zuletzt die Finanzkrise - wollen wir am liebsten wie Naturkatastrophen behandeln. Keiner war schuld. Naturkatastrophen hingegen betrachten wir am liebsten als Folgen menschlicher Versäumnisse, die man beim nächsten Mal einfach nur abstellen müsste. Auch dazu, zur Vorstellung der Beherrschbarkeit, dienen die Zahlen der Opfer", meint Johan Schloemann an dieser Stelle. Stimmt! Das ist auch mein Eindruck, ja meine Erfahrung von Kleinkind an, als meine Altvorderen ständig über den Krieg redeten, der wie eine Naturkatastrophe über sie hereingebrochen und so viel zerstört hatte. Ein Krieg, den sie selbst über Europa gebracht hatten. Aber das habe ich  dann erst ein wenig später herausgefunden. Schon komisch, diese Menschen!
  • "Die Verrücktheiten von US-Präsident Donald Trump sind nicht Folge einer psychischen Störung, sondern eines deformierten Gewissens", so der Arzt, Therapeut & Theologe Manfred Lütz in meiner Tageszeitung. Und wieder einmal kann ich mich dieser Erkenntnis anschließen. Aber richtig fertig machen mich die Reportagen aus den Staaten, in denen die Wähler zu Wort kommen ( hierhier und hier zum Beispiel ). Und da kann man feststellen, wie denen jede moralische Instanz abhanden gekommen ist, sie medial eingeschläfert sind oder aber auch keine politische Alternative sehen. Inzwischen dämmert mir auch immer mehr, wie das Verhalten unsere Altvorderen vor 87 Jahren zustande gekommen ist: Wieder besseres Wissen wird da in den USA jemandem die Stimme gegeben, der ein ein gewissenloser Egozentriker und ein zutiefst unmoralischer Mensch ( und das ist viel gefährlicher ) ist. Und langsam zweifle ich auch an, dass Bildung DER Schlüssel ist, um ALLE Menschen zu reflektiertem politischen Verhalten zu führen. 
  • Johnny Rotten, ehemals "Sex Pistols" und die "Ikone des Punks", verkündete dieser Tage gegenüber dem britischen "Guardian", dass er - er hat auch die amerikanische Staatsangehörigkeit - Trump wählen werde. Ja, Rotten und rechte Populisten wie Trump teilen mehr als bloß eine "vor sich hinwelkende Haarpracht", sondern auch ein Selbstverständnis, das der Poptheoretiker Klaus Walter auf die Formel bringt: "Was früher Punk war, ist heute Alt-Right"Nur zur Erinnerung: "Das demonstrative Arschlochsein trug man in vulgären Texten zu schrammeligen Klängen vor. Der Punk feierte Dilettantismus, der Do-It-Yourself-Gedanke (DIY) wurde zum Schlagwort der Bewegung. Soziale und politische Forderungen traten erst in den Achtzigern hinzu - da waren die Sex Pistols längst aufgelöst", so Hannes Soltau im "Tagesspiegel". Auch der Gründer der "Proud Boys", Gavin McInnes, betrachtet sich ja als "noch immer derselbe Punk", der er vor 20 Jahren war. "Nur dass meine Zielscheibe nicht mehr die bourgeoisen Spießer aus den Vororten sind, sondern die politisch korrekte linke Elite." Alles klar, was das neue Feindbild ist? Der Tabubruch steht heute im Dienst des  Sexismus, des Rassismus, der Menschenverachtung generell - eigentlich alles, was unsereiner "very rotten" findet.
  • Kann man eine Deklaration wie die "Great Barrington Declaration" ( siehe auch dieser Artikel ) zur Pandemie und den Maßnahmen, die die Regierungen in den diversen Ländern getroffen haben, ernst nehmen, wenn unter den angeblich 15.000 Wissenschaftlern solche wie Dr. Johnny Bananas oder Dr. Person Fakename sind? Das Für-Dumm-Verkaufen feiert momentan fröhliche Urständ!
Lektüre der Woche: ein Interview mit Imeh Ituen, dass meinen eurozentrischen Blick auf die Klimakrise und den Kampf dagegen durch die Jugend dieser Welt erheblich verändert hat. 
Wer kennt bei uns Yola Mgogwana, Ridhima PandeyXiye Bastida, XiuhtezcatlAutumn PeltierSumak Helena GualingaQuannah ChasinghorseArtemisa Xakriabá oder Vanessa Nakate? Eben! Das sind alles Aktivistinnen, die teilweise schon seit Jahrzehnten in der Öffentlichkeit gegen Umweltverschmutzung und Klimawandel kämpfen.
"Das hat mit dem westlichen Mensch-Natur-Dualismus zu tun. Die westliche Denke schreibt Indigenen Menschen zu, dass sie eins seien mit der Natur oder eigentlich schon fast selbst Natur seien. Indigene Völker überall auf der Welt werden als Teil der Flora und Fauna gesehen und dadurch entmenschlicht. Das ist eine Perspektive, die seit dem 15. Jahrhundert immer wieder verhandelt wird. Und das spiegelt sich auch darin, dass weiße Menschen nicht gelernt haben, sich mit Indigenen Menschen und Kämpfen zu identifizieren, die im Globalen Süden Teil der Umwelt- und Klimabewegung sind und nicht dieselbe Aufmerksamkeit bekommen wie eine Schülerin aus Schweden. Weil diese Menschen scheinbar nur für ihren Wald kämpfen. Dadurch wird auch ganz anders berichtet, wenn überhaupt berichtet wird", sagt Imeh Ituen, ihres Zeichens wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Globale Klimapolitik der Universität Hamburg und Teil einer Berliner BIPoC-Gruppe.

Überhaupt finde ich viele Aspekte, die sie in diesem Interview anspricht, sehr aufschlussreich, da die bei uns über Jahrhunderte vermittelte Sicht auf die Welt und viele Dinge gerechtfertigterweise in Frage gestellt wird. Es gibt nämlich eine viel längere Geschichte der Umweltzerstörung, als wir Europäer sehen wollen. Sehr empfehlenswert, daher hoffe ich, dass es für  alle zugänglich ist bei "Perspective Daily"! 

Rezept der Woche: die gute alte Porree-Torte

Gesehen in dieser Woche: den überaus informativen Beitrag der "Sendung mit der Maus" zu Nutzen & Produktion der FFP-Masken. Auch als Oma weiß ich die Qualität der "Sachgeschichten" zu schätzen.

Ärgern wollte ich mich diese Woche einfach nicht, das ständige Wundern über meine Mitmenschen reicht mir völlig. Zivilisatorisch befinden sich viele - zu viele - mitten in der Pubertät. In diesem Sinne "Bon week-end"!




Verlinkt mit dem Samstagsplausch und dem Herbstglück

Kommentare:

  1. Schöne Herbsbilder und besonders Deinen Besuch mag ich, so ein schönes Haus.
    Über so viele angesprochene Themen wird hier oft am Tisch diskutiert. Ansonsten gerade vom Einkauf wiedergekommen. Oh weh. Danach mag ich am liebsten erst mal sitzen und runterkommen, allerdings bin ich gerade auch etwas dünnhäutig.
    Euch jedenfalls ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Nina

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  2. Liebe Astrid,
    dein Beitrag reicht mir vermutlich als komplette Wochenendlektüre, wenn ich sämtlichen Links folge. Schön anzusehen sind deine Fotos. Ja, mit den letzten Blüten aus dem Garten schmuggelt sich so manches wärmeliebende Etwas ins Haus. Ich bin total schlapp, aber sonst kann ich heute mit der Erkältung ganz gut leben. Danke der Nachfrage ❤️. Diese Überlegungen zu den indigenen Völkern und unseren Vorstellungen über sie sind nachdenkenswert. Oft ist mit ihnen so eine gewisse Romantik verbunden und wir sind eher enttäuscht, wenn sie sich "unserer"Lebensweise angepasst zeigen.
    Ich wünsche dir ein angenehmes Wochenende - Elke (Mainzauber)

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  3. Liebe Astrid,
    ich danke dir für deine immer wieder schönen und inspirierenden Posts, die ich sehr gerne als stille Leserin verfolge.
    Lass dich nicht beeinflussen von miesen Kommentaren, wie du schon schreibst, es ist DEIN Blog und ich finde, du machst das toll.
    Diesmal bin ich besonders hingerissen von deiner Bettwäsche - wo gibt es denn so tolle Bettwäsche zu kaufen?
    Ganz liebe Grüße aus Limburg , Simona

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    1. Die Bettwäsche ist von PIP Amsterdam... Danke für die netten Worte!
      LG

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  4. So viele Gedanken, guter Text und wunderschöne Fotos. Deine Wochenrückblicke sind mir immer ein Vergnügen, wenn auch der Inhalt wenig Anlass dazu bietet. Im Moment ist es für mich ausgesprochen schwierig, meine Aufgaben bezüglich Menschenkontakt zu erfüllen, vieles widert mich einfach nur an.Wir diskutieren gerade in unserem medizinisch orientierten Familienkreis, was man tun sollte, wenn man weinend vom Einkauf zurück kommt...Nie hätte ich gedacht, soviel Dummheit zu erleben....LG Sunni

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  5. Liebe Astrid ich schätze Deine Beiträge/Post. Sie sind so voll Qualtität und Informationen, interessant und lesenswert vor allem wecken Sie bei mir Interesse das eine oder andere Thema näher zu belesen.
    Das schönste Bild in diesem Post ist für mich das Bild im Garten. Die Gartenbank mit dem tollen Drumherum.
    Da möchte man doch glatt sich gleich hinsetzen.
    Liebe Grüße
    Ursula

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  6. Wenn man wie Du, die schönen, bunten, feinen Kleinigkeiten in der Natur, der städtischen Umgebung, im Garten, im Haus sieht und zu schätzen weiß, dann ist das auf jeden Fall Balsam für die Seele.
    Deine Bettwäsche ist zauberhaft, die schenkt gewiss herrliche Träume. Albträume bekomme ich hingegen, wenn ich über den großen Teich blicke...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. Guten Abend, liebe Astrid. Es findet sich Vieles und Lebhaftes hier. Du stehst doch wirklich gut in der Gegenwart... (als Fortsetzung zu Deinem Kommentar) so weit sind wir aus meiner Sicht im Übrigen von der Schreibe, wie manchen Gedanken nicht voneinander entfernt - auch wenn jede von uns individuell ihre Machart hat.

    Meine erlebte Vergangenheit dagegen trage ich stets in mir, wie ein Unterhemd, sie liest sich zwischen den Zeilen. Die Erfahrung dagegen daraus als Summe ist mein Polster auf dem ich ruhen kann. Lösungen habe ich keine! Eher das Bedürfnis kühl, aus das Bauchgefühl heraus jederzeit spontan reagieren und handeln zu können - das lernt frau in der Selbstständigkeit unter den Kohorten von Männern, die mir immer wieder ans Bein pinkeln wollten.

    ...Imeh Ituen? Macht mich neugierig. Prima. Dankeschön für Deinen Tipp.

    Bleib bitte gesund und munter.

    Herbstbunte Grüße von Heidrun

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  8. Was für eine wundervolle Bettwäsche, Astrid! Lach.. bitte entschuldige, aber das musste als erstes raus! Aber auch die Hausbegrünung und feine Herbstfloristik lassen mich lächeln. Genau das brauche ich heute. Ich werde nicht über Trump und Konsorten nachdenken.. nein, nein, nein - heute nicht! Liebste Grüße, Nicole

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  9. Ja, vielleicht sollte ich auch einfach auf wundern umschalten, dann ärgere ich mich tatsächlich weniger.
    Deine Bilder sind wieder wunderschön. Die Bettwäsche ein Traum. Da kommt fast Neid auf. Aber bei meinen ungestümen Katzenkindern, muss ich wohl bei der Wäsche vom Schweden bleiben.
    Ich wünsche dir viel Entspannung beim nähen. Das Rattern der Maschine lullert mich immer so herrlich ein.
    Lieben Gruß
    Andrea

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  10. Deine Bettwäsche ist ja klasse liebe Astrid,
    da kann man nur die besten Träume haben.
    Gefällt mir sehr gut.
    Und ansonsten war das eine schöne Herbstwoche, auch die kleinen Schnecken gehören dazu, grins.
    Ich hoffe, Du hast sie weit genug ausgesetzt
    Dir einen Schönen Abend, mach es Dir gemütlich, lieben Gruß
    Nicole

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  11. Deine Fotos von dieser Woche mit dem Farben- und Lichtspiel sind eine Augenweide. Ach Astrid ich weiss gar nicht wenn mein Dankeschön an dich wahr wird, die Tochter kommt heute aus Sizilien zurück und sie darf ja nicht mehr nach DE um die Post abzuholen. Da scheint wirklich der Wurm drin zu sein, aber am Ende wird sicher alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!
    L G Pia

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  12. prima deine woche in bild & text und dein link zur "porree torte" erinnert mich an ein abendessen in Paris bei einem besuch einer damals junggebliebene alte dame. je n'ai jamais eu l'occasion de confectionner moi-même une tarte aux poireaux et je vais essayer de suivre ta recette qui me semble savoureuse. merci !
    mo

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  13. Jeder Ersatz wáre uns willkommen, liebe Astrid! Und das Asterix-Zitat findet sich bei mir háufiger...:D Eine schóne Woche wúnsche ich. GLG nic

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  14. deine bunten herbstfarben und der blaue himmel muntern mich gerade sehr auf, denn hier ist es seit tagen grau und nieselig. ich hoffe auf schöneres wetter, denn ein kleiner reizender hund will ausgeführt werden :))!
    passt auf euch auf und bleibt gesund, ihr beiden!! wir sind nach der fast-leichtigkeit im sommer inzwischen wieder im persönlichen lockdown.
    liebe sonntagsgrüße
    mano

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  15. Heute bin ich im Eildurchgang durch Deine Woche gegangen. Die süße Schnecke hat mich gleich an Slowfood erinnert und sie ist ja auch das Symbol für Langsamkeit. Die ist ja in gewisser Weise wieder angesagt.
    Ja, man wird nun wieder vorsichtiger und das ist auch gut so.
    Wir werden uns auch wieder mehr inhäusig betätigen, wenn auch einiges an Kultur uns nach draußen zieht.
    Die Beschreibung der Sicht auf die indigenen Völker finde ich sehr wichtig. Das ist ja quasi immer noch Kolonialdenken. Hier brauchen wir viel mehr Bewusstheit und Augenhöhe. Finde ich toll, dass Du das hier mit vorstellst.
    Aber nun muss ich noch was arbeiten.... daher lebwohl!
    GlG Sieglinde

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  16. Liebe Astrid,
    deine Herbstbilder der Woche erfreuen durch ihre Farbigkeit und der kleine unverhoffte Besucher ist allerliebst. Der dürfte auch in meinen Garten. ;-) Hier will es heute nach Donnerstag zum zweiten Mal diese Woche nicht richtig hell werden, da machen wir es uns halt drinnen gemütlich. Die kleinen Freuden sollten in dieser C-Zeit viel öfter groß geschrieben werden.
    Einen gemütlichen Sonntag wünsche ich dir und dem Herrn K. - lieben Gruß, Marita

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  17. Liebe Astrid,
    früher war ich der festen Ansicht, Bildung werde jeden Menschen zur Vernunft verhelfen, aber irgendwann, ich weiß nicht mehr wann, bekam diese Überzeugung Risse, mittlerweile sind es Abgründe, dennoch kann ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass eine gute Ausbildung, bessere, umsichtigere Menschen schafft.
    Noch mehr Regeln möchte ich nicht, auch nicht im Internet, mehr Reflexion wäre von Nöten, womit ich wieder bei der Bildung wäre.
    Indigene Völker habe ich auch immer als sehr verbunden mit der Natur betrachtet, wenn nicht gar eins. Das aber immer als Vorteil, als uns Voraussein empfunden, denn sie leiden nicht unter dem Dualismus, Ich und die Welt.
    Der Mensch ist Teil der Natur, ohne diese Natur ist der Mensch undenkbar. Wir haben uns aber soweit von der Natur entkoppelt, dass wir das nicht mehr wahrnehmen. Und wahrscheinlich würden wir die Natur auch weitaus besser behandeln, wenn wir uns als Teil der Natur begreifen würden.
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Restsonntag.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  18. Mein Blick blieb an deiner Bettwäsche hängen! Wenn darauf Lichtreflexe fallen ... geht meine Phantasie durch. Ihr habt eindeutig mehr Sonnenlicht und -strahlen abbekommen. Hier kam die Sonne nur Montag und Dienstag am Nachmittag heraus. Der Rest der Woche blieb es nebelig, nieselig, trüb. Da braucht es einiges als Stimmungsaufheller oder ein Spaziergang mit offenen Augen.
    Brian Enos Aussage muss ich meinem Bruder schicken.
    Danke für den Link zum Interview mit Imeh Ituen. Bei deinen Zeilen erinnerte ich mich spontan an eine Projektprüfung, die mich sehr bewegt hatte. Die Schülergruppe hatte sich Wangari Maathai, die erste Friedensnobelpreisträgerin aus Afrika, ausgewählt. Die Idee diese Frau als Thema zu wählen entstand durch einen Zeitungsbericht, gelesen durch das Projekt "Zeitung an der Schule". Lange ist's her. Es war 2004. Obwohl keines der Kinder einen Bezug zu diesem Kontinent hatte, bissen sie sich richtig in das Thema hinein. Eine Topp-Leistung für Werkrealschüler! Und ein Augenöffner für uns PrüferInnen.
    Viele liebe Grüße,
    Karin

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    1. Ein tolles Beispiel dafür, was Medien, die viel gescholtenen leisten! Ich wäre auch auf so manche Frau nicht gekommen, hätte ich von ihr nicht im Radio gehört oder in der Zeitung gelesen.👍🏻👍🏻👍🏻

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  19. Oh ja! Deine Bettwäsche ist maximal anders als meine! Hübsch! Ich würde da eine Decke draus nähen. Ich habe schon viel Bettwäsche zerlegt 😉

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    1. Oh, da stehe ich dir sicher in nichts nach! Für die Bettenverhältnisse in der Großfamilie gibt es ja selten die passenden Größen. Und an Kopfkissen lieben wir Sonderformate. Da fällt immer was Schönes ab.
      LG

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  20. Herrlich entspannend wieder deine schönen Fotos! Und auch ich finde, deine Bettwäsche ist ein Traum! Aber auch deine Blümchen sind sehr hübsch.
    Wünsche euch von Herzen eine gute neue Woche! Passt weiterhin auf euch auf und bleibt gesund!!!
    Manchmal möchte man doch am liebsten den Kopf in den Sand stecken, angesichts der neuen Zahlen. Doch wir halten uns lieber daran: Augen zu und durch - sowie immer schön Maske tragen. Unsere Enkel dürfen seit heute nun nicht mehr zu uns kommen (auf Wunsch der Tochter). Gestern hatten wir noch alle beraten, wie wir diese Woche den Geburtstag des großen Enkels feiern. Im Garten - mit Abstand, Lagerfeuer, Punsch und einem Eintopf zum Mittagessen... Doch wahrscheinlich gibt es ab Montag neue Kontaktbeschränkungen...
    Lasst es euch gutgehen!
    Liebe Grüße
    Ingrid

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    1. Ich halte mich auch an dieses Motto. Ich möchte einfach noch ein bisschen gemeinsame Zeit mit meinem Mann haben. Nachdem ich die Tage von einigen Langzeitfolgen erfahren habe, kann ich das auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.- Dass die Tochter da um euch besorgt ist, finde ich sehr schön, weil mir das mit meiner Tochter auch so geht. Ich verstehe das als großes Interesse an mir/uns.
      Auch euch alles Gute!

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  21. ach ist dsa Schneckchen so süüüüß
    ich mag die Schnecken mit Häusern
    das ist auch ein besonders hübsches
    wow
    was für eine tolle Bettwäsche ..
    die läd zum Träumen ein ..
    schön dein Ausblick in den Garten

    deinem ersten Zitat muss ich aber widersprechen.. ;)
    auch lieben kann man sehr gut ganz alleine und auch einseitig
    nur zu einer Beziehung gehören zwei ..
    und ich vermisse etwas.. deine Freude der Woche ..
    aber sicher war das wieder die liebe Post die du bekommen hast

    liebe Grüße
    Rosi

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  22. Ach, ich glaube das hat die Sarah Bosetti auf ihre Erfahrungen in den Social Media zugeschnitten, darum geht es ja nur in ihrem Buch. Die Liebe ist ja wirklich sehr, sehr vielfältig. Mir passt momentan auch eher der zweite Teil des Zitats, mit dem Aufwand, den man betreibt mit Menschen, die einem egal sein können. Daran hat's wohl auch gelegen, dass ich die Wochenfreude habe ausfallen lassen. Ist mir momentan alles zu viel, was so medial abgeht....
    Gute Nacht!

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  23. Dahlias ! It would be my pleasure if you join my link up party related to Gardening here at http://jaipurgardening.blogspot.com/2020/10/garden-affair-coral-jasmine.html

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Ich freue mich eigentlich über Kommentare. Doch es gilt auch die uralte Spruchweisheit: "Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus." Da wird dann schon mal der Freischaltknopf nicht gedrückt, wenn der Ton daneben ist...

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