Sonntag, 21. August 2016

Meine 33. Kalenderwoche 2016























Wenn man Stunde um Stunde bei schönstem Sommerwetter drinnen am Krankenbett sitzt, dann darf man sich auch eine Stunde davon am wunderbaren Strom erholen & stärken. So geschehen am Dienstag.




















Sommer, wie man ihn sich erträumt, auch am Mittwoch. 
Unerwartet: Zwiefache Sommerpost! Erwartet: Der Rücktransport des Tochterschreibtisches nach 12 Jahren in unser Gehäuse. ( Ich liebe dieses I*kea - Modell aus den Neunzigern! ). Dank Lasten - Taxi - Koelle eine leichte Übung für den Herrn K. & mich. Unbedingt empfehlenswert! Und dann am Spätnachmittag: Ende der Sommerpause beim Aquajogging. Ich hatte es sooo nötig!




















Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“ ( J. W. von Goethe ) Mehr mag ich zum Freitag nicht schreiben...




















Die kleinen Freuden des Samstags: Erste Fotos vom neuen Domizil per Handy am frühen Morgen, später wieder Sommerhimmel und ein nicht verabredetes kleines Familientreffen am Krankenlager im Heim.

Wie schrieb mir gestern Katja, die Raumfee, in ihrem Kommentar: "Mich beschäftigt seit einiger Zeit die Frage, wann etwas "gut" ist. Ob das ein Zustand ist, in dem man von neuen Unglücken verschont bleibt, innerhalb des ganz normalen sonstigen Chaos, oder ob es dafür deutlich "mehr" braucht. Oder eben weniger." Gut war es in dieser Woche, trotz all der Trauer und sorgenden Gedanken, weil der Herr K. & ich die kleinen Freuden des Lebens als solche genommen haben, in dem Augenblick, in dem sie da waren...




Verlinkt mit dem Samstagsplausch...

Kommentare:

  1. Liebe Astrid,
    den ähnlichen Schreibtisch habe ich auch :-))). Allerdings das Nachfolgemodell, das gibt es heute auch nicht mehr.
    Ich mag es auch sehr und es leistet mir treue Dienste.

    So ein Umzug ist schon ein Einschnitt, aber ich meine, auch eine Gelegenheit mal ein Bsüchle in einem anderen Bundesland zu machen und kennenzulernen. Es gibt ja Telefon liebe Astrid.
    Ich wünsche Herrn Ka und dir einen wunderschönen Sonntag und eine ebenso gut Woche.

    Manchmal kommt es eben "Dicke" davon könnten wir Alle berichten, aber zugleich ist es auch gut dran zu denken, dass es mit Sicherheit auch wieder besser wird.

    Mit lieben Grüßen und alles Gute
    Eva

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  2. Liebe Astrid, in deinem Leben geht es ja im Moment wirklich turbulent zu, so viel,ist in Bewegung, im Umbruch, im Wandel, im Flow, im Abschiedsmodus,....

    Wie immer man es nennen mag.
    Aber auf Sturm folgt auch wieder die Ruhe eines klaren Tags...

    Oh, das hört sich fast schauerlich nach einem Kalenderspruch an, nicht wahr?
    Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass solche simplen "Lebensweißheiten" einem oft Trost und Halt sein können.

    Ich wünsche dir von Herzen, dass der Sturm vergeht, oder sich abschwãcht, oder nicht zu viele Trümmer hinterlässt, was immer zu der Situation, den das Bild umschreibt, passt.

    Ganz liebe Grüße, Monika

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  3. Liebe Astrid, neuerdings kann ich recht problemlos kommentieren...
    Deine Fotos sind wieder eine schöne Mischung, auch wenn sie mit einem kleinen grauen Schleier überzogen sind.
    Ich bin auch diesen Abschiedsweg gegangen und weiß, welche Traurigkeit auf allen Seiten damit verbunden ist,
    aber die neue Stadt, bietet viele Museen, Konzerte und ein schönes Umland... Es gibt somit viele Ziele für unzählige Besuche!
    Gerne könnt ihr auch eine Pause bei mir einlegen... Liebe Grüße, Friederike

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  4. ich freue mich, dass ihr beiden die kleinen freuden auch in dieser nicht leichten woche gefunden habt. mögen euch ganz viele davon in nächster zeit fröhlich machen! dein tisch, die farben, der rhein, viele m-fotos, blauer himmel, blumen...
    liebe sonntagsgrüße, mano

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  5. guten morgen astrid. da haben wir jetzt (neben der stuhlsammlung)wohl eine weitere gemeinsamkeit. den schreibtisch des tochterkindes. bei uns gehörte er dem studentensohn. der hat in aber bei studienbeginn wegen seiner größe im heimischen domizil belassen. und dort steht er auch heute noch und beherbergt berge von stoffen, die nähmaschine und sonstigen heimeligen schnickschnack. ein tisch wie dafür gemacht ;). genießen wenn das kleine glück gerade da ist, gefällt mir. es müssen nicht immer die ganz großen dinge sein. irgendwie klingt dein freitag nach abschied. auch die sms am samstagfrüh läßt erahnen, dass bei euch gerade veränderungen anstehen. d awünsche ich dir ruhe und einen schönen sonntag für dich und den hern k. lieb gegrüßt vom niederrhein, sabine

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  6. Gut sind sie da die kleinen Freuden des Lebens, aber noch besser ist es wenn man sie sieht und sich daran freuen kann.
    L G Pia

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  7. Liebe Astrid,
    ich finde es wunderbar, dass Dein "lieber Herr K." und Du die kleinen Momente der Freude trotz allem anderen wahrnehmen könnt. Und ich freue mich für Dich, dass es, trotz der vielen Sorgen, in Deinem Leben sooo sooo viel Schönes gibt.
    Noch viele Sonnentage und von Herzen viel Kraft wünscht Dir
    Regina

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  8. Ach, die Flügel...
    Geflattert wird ja dauern. In eine neues Stadleben hinein, langsam und sanft aus dem Leben raus, oder auch mal am Platz.
    Wünsche allerorts guten Flug und sanfte Aufwinde!

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  9. Das ist natürlich die Hohe Kunst des Lebens: jeden Tag für irgendetwas Kleines dankbar sein können und das Schöne genießen, das sich einem bietet, trotz allem Drumherum, das nicht immer einfach ist. Wir haben diese schweren Zeiten schon hinter uns ... aber es kann immer etwas anderes kommen ...
    Liebe Sonntagsgrüße, Ingrid

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    1. Zuletzt ist man selbst dran mit seinem armseligen kleinen Leben...Das ist mir nach all diesen Jahren mit Sorgen & Nöten mehr als bewusst.
      LG

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  10. Ich drück dich einfach mal virtuell:-)
    Liebe Grüße
    Christine

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  11. richtig gemacht - die kleinen freuden nehmen wie sie kommen statt auf "das grosse glück" zu warten! :-)
    und wenn eine tür zugeht geht eine andere auf.....
    xxxxxx

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  12. ...so möge es bleiben, liebe Astrid,
    dass ihr die kleinen Freuden wahrnehmen und genießen könnt...und dass es immer ausreichend davon gibt,

    liebe Grüße
    Birgitt

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  13. So jetzt sind wir schon mal zu viert :Sabine, Kebo, du und ich :-) Ich finde den Tisch nach wie vor klasse, er hat was und das kann man nicht von vielen Glastischen behaupten ...
    Da wird jetzt sicherlich was fehlen, wo das kleine M samt Familie nach Bayern ausgewandert ? ist , nur gut, dass es Skype und Co gibt, das macht die Sache leichter :-)
    Ganz herzliche Grüße, immer noch vom Niederrhein, helga

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  14. Hallo Astrid,
    vielen Dank für die Pflanzenbestimmung und die weiteren interessanten Infos über den Akanthus.
    Mein Mann hat diese Ecke am Rhein auch ganz besonders geliebt und hätte sie gerne noch einmal
    gesehen, aber es war ihm leider gesundheitlich nicht mehr möglich.
    Liebe Grüße
    Sigi

    Glück bedeutet die Abwesenheit von Unglück.
    (Schopenhauer)

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  15. Liebe Astrid, so wie eine glückliche Beziehung von der Bewältigung des Alltags lebt, so lebt unsere Zufriedenheit von dem täglichen kleinen Glück. Wo immer es unsere Kinder hin verschlägt, mögen sie ein erfülltes Leben haben. Ich wünsche Dir sehr, dass Du diese wunderbaren kleinen Dinge weiter genießen kannst. Hab eine zufriedene Woche.
    LG
    Magdalena

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  16. Liebe Astrid,
    erst heute bin ich wieder in der Bloggerwelt "zurück". Krankenlager? Was ist los? Klingt ja mal gar nicht gut. Und wie ich sehe ist es wohl nun auch mit dem Umzug soweit. Am Handybild erkenne ich direkt das Ziel. Das die Lage traumhaft erscheint, tröstet Dich vermutlich nur wenig. f

    Ich drück Dich von Herzen und schicke Dir ganz viel Kraft..... Dein Goethezitat könnte wohl passender nicht sein. Aber ein riesen Verlust ist es natürlich dennoch.

    Ganz liebe Grüße,
    Pamela

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  17. Manchmal sind es die Kleinigkeiten die einem Freude bereiten und kurz den Alltagsschmerz vertreiben, so wie der Sommerhimmel oder das Luftholen am Wasser. Ich hoffe deine Krankenwacht kommt zu einem guten Ende.

    Die Flügel möchte man den Kindern manchmal wirklich nicht geben, Aber sie haben sie sich verdient. Sie sollen sie haben. Es gibt da auch ein wundervolles Geschreibsel von Kalil Gibran
    "Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden." Kennst du das? Bestimmt.
    Ich denke oft an dich,
    Andrea

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    1. Nein, ein gutes Ende wird es nicht geben, es sei dann, dass man ein vollendetes Leben auch als gut ansieht. Es wird ein langes, unendlich mühsames Abschiednehmen werden. Danke für deine Anteilnahme & liebe Grüße!

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  18. Schön wieder mal die Fotos hier.....ich schicke gute Wünsche an Dich - und allen Kranken wünsche ich dass es bald aufwärts geht.....immer an den kleinen Dingen soll man sich erfreuen!
    Lieben Gruß
    Gisi

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  19. Wenigstens deine Woche will ich noch anschauen..., sei gedrückt du Liebe, aus der Ferne, und behaltet bloß die Gabe die Momente der Freude dann wahrzunehmen, wenn sie kommen ;-). Ich war blogabstinent, Sommerpost, sag ich nur..., aber sie ist fertig und geht morgen zur Post ;-) Herzlich Ghislana

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  20. Astrid, du erschreckst mich ein bischen mit dem letzten Bild.
    Gedanklich habe ich dich diese Woche begleitet - eben wegen der Wurzeln und Flügeln.
    LG Klara

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  21. familienleben * gutes im herzen behalten und weitergehen*
    un proverbe touareg dit *nul n'existe auquel suffit sa connaissance* personne ne peut se contenter de ce qu'il sait... il faut toujours chercher de nouveaux chemins de sa vie. et c'est ainsi aussi dans la vie familiale.
    tu as raison, je n'étais qu'une journée samedi à Avignon, c'est la porte à côté mais c'est là que le midi commence avec le chant des cigales et du vent chaud et ça fait du bien !
    * bonne semaine à toi *

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  22. Jetzt musste ich mir Stück für Stück die Puzzleteile zurecht legen, um zu fassen, was bei dir gerade los ist. Erst dachte ich, ihr würdet das Rheinland verlassen, nun habe ich es - so glaube ich - verstanden und mag mir nicht vorstellen, was das mit deinem Herzen anstellt.

    Für die Krankenwacht wünsche ich dir und deiner Familie viel Geduld, Zuversicht, dass ein vollendetes Leben etwas Gutes hat und Sonnenstrahlen auf dem Krankenbett.

    Bewegte Zeiten habt ihr und ich freue mich, dass du z.B. beim Aquajogging mal den Kopf durchlüften kannst.

    Auch bei mir könnte es bald eine Veränderung geben, dann aber hoffentlich zum Guten und ich bin sehr gespannt darauf. Aber Veränderung macht mir immer auch Angst, deswegen harre ich der Dinge, die da kommen.

    Ich denke an dich!

    Herzlich
    Steffi

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  23. Ach ja das mit den Flügeln tut manchmal schon verdammt weh! Ich kann es dir nachfühlen.... Ich mag ja gar nicht daran denken, wenn der Jüngste das Haus verlässt. Gott sei Dank ist er jetzt erst mal an einer Uni in Heimatnähe für ein halbes Jahr... hab ich noch ein bisschen Zeit gewonnen ;)
    München ist ein tolle Stadt, du wirst sie mögen bei deinen vielen Besuchen! Das große Tochterkind wohnt auch dort. Außerdem ein Flug Köln /München und du bist ruckizucki dort ♥ Ich drück dich ganz fest liebe Astrid! ♥
    Liebste Grüße
    Christel

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  24. Liebe Astrid!

    Lange hab ich überlegt, was ich schreiben soll. Weil schreiben wollte ich unbedingt, weil mich dein Poste so berührt hat.

    So melancholisch und doch fühlt sich alles so richtig an und es gibt einen Funken Hoffnung. Ich bin ganz hin und weg. Auch wenn du die schwierige Zeit als Trostlos erlebst, so ist es ein Prüfung, die dich verändern wird und bereichern. Ich wünsch dir viel Kraft in diese Stunden und das die Schmerzen auszuhalten sind. Gott gibt dir nur so viel Leid, wie du ertragen kannst und auch so starke Frauen wie du kommen an die Grenze wo es unmöglich schein weiter zu machen und das Leiden auszuhalten. Darum halte in diesen Zeiten die kleinen Momente ganz fest - aber dafür hast du ja ein Händchen. Sei umarmt und gedrückt Martina

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Der Kommentar ist für den Blogger wie der Applaus im Theater - also: worauf wartest du?

Aber bitte nicht vollkommen anonym - ein Name ist erwünscht! Und ein gewisses Maß an Herzensbildung auch - ansonsten schalte ich den Kommentar nicht mehr frei. Das kann auch schon mal dauern - dann bin ich vom Schreiben neuer Posts gefesselt!

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