Donnerstag, 4. August 2016

Great Women # 69: Astrud Gilberto


Morgen beginnen in Rio de Janeiro die Olympischen Spiele. Nicht dass die mich die Bohne interessieren würden ( nach den letzten Entscheidungen des IOC in puncto Dopingsünder schon überhaupt gar nicht mehr ). Nein, es ist die Stadt, das Land, dem ich mich in ganz besonderer Weise verbunden fühle. Im Innern bin ich eine Carioca. Mein Herz schlägt im Rhythmus der Bossa Nova. Wenn eine Musik meinen Charakter beschreiben sollte, dann könnte das am besten die brasilianische. Zu "meiner" Musik wurde sie, als ich, noch sehr jung, brasilianische Nachbarn bekam, die nach dem Militärputsch und der Absetzung von Präsident João Goulart 1964 nach Europa emigriert waren. Im Gepäck hatten sie ihre unnachahmliche, spontane Lebensart, ihre weiche, singende Sprache und die Musik von Tom Jobim, Chico Buarque und vielen anderen mehr. Darunter auch sie:


Und wenn sie singt:"Tall and tan and young and lovely, the girl from Ipanema goes walking. And when she passes, each one she passes goes - ah. When she walks, she's like a samba that swings so cool and sways so gentle, that when she passes, each one she passes goes - ooh", dann kommt all jene Unbeschwertheit, jene Lust am Leben jener Jugendtage zurück ( und doch enthält die Musik auch immer eine Spur der Lebenserfahrung der älteren Astrid ). Die Rede ist von Astrud Gilberto...


Astrud Evangelina Weinert kommt am 30. März 1940 in Salvador da Bahia, der afrikanischsten aller brasilianischen Städte, als Tochter einer brasilianischen Mutter und eines deutschen Vaters zur Welt. Der Vater ist Professor für Sprachen & Literatur und gibt seinen drei Töchtern ( Astrud ist die jüngste ) Namen aus der germanischen Mythologie: Eda, Iduna und eben Astrud, was so viel bedeutet wie "Göttliche Schöne" ( und eine  Spielart meines Namens ist ). Die Mutter, ebenfalls Lehrerin, sehr musikalisch mit einer schönen Stimme, spielt Geige und "bandolim", ein brasilianisches Instrument, ähnlich einem Banjo und vermittelt diese Liebe zur Musik den Töchtern, die alle Klavier spielen lernen. 

Die Familie lässt sich in Rio de Janeiro nieder, als Astrud acht Jahre alt ist, in einem Haus in der Avenida Atlântica, die entlang des Meeres läuft, an der Copacabana.

Nach der Schule studiert sie am "Colegio de Aplicação" der Stadt, einer Hochschule für Philosophie & Geisteswissenschaften. Als Teenager gehört sie zu einer Clique, die viele später in der brasilianischen Musikszene berühmte Mitglieder aufzuweisen hat wie Nara Leão, ihre beste Freundin, Carlos Lyra, Oscar Castro Neves, Roberto Menescal und Ronaldo Boscoli, ein bekannter Journalist und Ältester der Gruppe. 

Es ist die Freundin Nara, die Astrud mit dem aufsteigenden Star am Musikhimmel des Landes, dem Komponisten und - neben Antônio Carlos Jobim - Erfinder der Bossa Nova, dem neun Jahre älteren João Gilberto, bekannt macht. Es ist nicht einfach, die beiden zusammenzubringen, schreibt später der brasilianische Schriftsteller Ruy Castro in seiner Musikbibel „Bossa Nova. The Sound of Ipanema“ über die Bemühungen, aus den beiden ein Paar zu machen. João gilt als schwieriger Einzelgänger, depressiv, launenhaft, drogenabhängig, unzuverlässig. ( Sein eigener Vater hält ihn für so gestört, dass er ihn einmal in der Mitte der 50er Jahre in eine psychiatrische Heilanstalt in Salvador einweisen lässt, weil er meint: "Das ist keine Musik - Es ist nhenhenhém." ( = Geschwätz ), was da sein Sohn komponiert. Gemeint war "Bim Bom" )

Astruds Mutter jedoch ist ein Verehrerin seiner Musik, und João wirbt um die Tochter, indem er Gitarre spielt & sie dazu singen lässt. 

1959 heiraten die beiden, und João hat das erste Mal, seit er sein Elternhaus verlassen hat, mit ihr eine eigene Wohnung ( bis dahin hat er immer bei Freunden gelebt ):

Astrud & João 1960
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( Katzen spielen schon damals eine große Rolle in Astruds Leben... ) 1960 wird der gemeinsame Sohn Marcelo geboren.

In dieser Zeit wird die Clique größer: "Ältere Leute" wie Jobim, Vinicius de Morais, Bene Nunes, Luis Bonfa und Joao Donato kommen dazu. Und wenn die sich in der Wohnung der Gilbertos einfinden, verlangen sie oft, dass die beiden im Duett singen. 1960 findet auch der erste öffentliche Auftritt Astruds in der "Faculdade de Arquitetura do Rio de Janeiro", einer von Rios bekanntesten Universitäten statt, wo sie zwei Lieder in Begleitung von João vorträgt.

Im Jahr 1963 reist sie mit ihrem Mann in die USA zu einer Plattenaufnahme mit Stan GetzEin paar Stunden, bevor dieser ins Hotel, in dem das Ehepaar in New York wohnt, für eine geplante Probe mit João kommt, kündigt der Ehemann ihr eine ein Überraschung an.

"I begged him to tell me what it was, but he adamantly refused, and would just say: - "Wait and see…" Later on, while rehearsing with Stan, as they were in the midst of going over the song "The Girl from Ipanema", Joao casually asked me to join in, and sing a chorus in English, after he had just sung the first chorus in Portuguese. So, I did just that", erzählt sie an dieser Stelle.

Getz, Tom Jobim (3. von links), Creed Taylor, João und Astrud
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Später schlägt João vor, dass seine Frau am nächsten Tag für die Plattenaufnahme singen könne. Stan Getz findet es eine gute Idee - und der Rest ist Geschichte!

"I'll never forget that while we were listening back to the just recorded song at the studio's control room, Stan said to me, with a very dramatic expression: 'This song is going to make you famous'."

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Tatsächlich ist das Album ein großer Erfolg und markiert den Höhepunkt der Bossa-Nova-Welle in den USA und macht sie in Europa und der übrigen Welt sehr populär - die Bossa Nova wird sozusagen ein Gemeinplatz im musikalischen Vokabular. Und Astruds Weltkarriere nimmt mit der Singleauskopplung von "The Girl from Ipanema" ( "Garota de Ipanema" ) ihren Anfang.

Die immer wieder kolportierte Legende behauptet allerdings, dass Astrud nur zufällig am zweiten Tag im Studio anwesend gewesen sei und als Sängerin viel zu unerfahren. Stan Getz erinnert sich zwanzig Jahre später aber ganz anders:

„Gilberto und Jobim wollten Astrud nicht darauf haben. Sie war keine professionelle Sängerin, und ich wusste, dass sie eine Neigung hatte, die Töne zu tief zu intonieren. Aber als ich nach Übersetzungen der Texte fragte und sie mir ‚Ipanema‘ vorsang, fand ich die englischen Worte sehr hübsch. Astrud klang gut genug, um sie aufzunehmen.“ ( Quelle hier )

Auch der Produzent Creed Taylor unterstützt ihn, allein aus kommerziellen Gründen: Eine Frauenstimme auf diesem Album „in einer weniger exotischen Sprache“ findet er durchaus reizvoll. Zu Eifersüchteleien zwischen Astrud und ihrem Mann kommt es erst Monate später, nachdem die Singleauskopplung veröffentlicht wird: João ist gekränkt, weil der Produzent seinen Gesang komplett herausgeschnitten hat, um auf das Drei-Minuten-Format einer herkömmlichen Single zu kommen.

Astrud hingegen ärgert sich bis heute über die Behauptung, Stan Getz oder Creed Taylor haben sie entdeckt:

"In those days, much more so than now, the Press and the public at large thrived on these stories about movie stars being discovered at drugstores, and the idea of a 'housewife' suddenly becoming well known singer, was a good selling promotional campaign for Verve Records (... ). So Verve, paradoxically, put out the 'information' sometimes of me having been discovered by Stan, and sometimes by Creed Taylor! I have no idea why they were inconsistent in their story telling…"

Da nützt es auch nichts, dass sie hin und wieder in Interviews die Sache richtig stellt, denn die "Publicity-Masche" wirkt ( bis heute )...

1964
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Wie ist aber die amerikanische Liebesaffäre mit dem Bossa Nova in jenen Tagen des Jahres 1964 zu erklären? Edward Shore versucht es an dieser Stelle, fünfzig Jahre später:

"Part of the answer lies in the power of popular music to relieve a broken heart. Critics associated Getz/Gilberto’s cool, sophisticated sound with the Kennedy White House, where music, high fashion, and glamorous parties had been hallmarks of “Camelot” on Pennsylvania Avenue during the early 1960s. Perhaps audiences sought to recapture a bit of the mystique that had vanished when President Kennedy was slain in Dallas, Texas, only five months before the record’s release."


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Doch das Brasilien der nordamerikanischen Fantasie - leicht, exotisch, heiter - stand in jenen Tagen in scharfem Gegensatz zur Realität: Gegen Ende des Jahres 1963 hatten die Vereinigten Staaten Brasilien zu einem Unruheherd in ihrer Hemisphäre deklariert, denn es machte nicht mit beim Kreuzzug gegen den Kommunismus damals. Die traditionell eingestellten Eliten des Landes machten mit den Kalten Kriegern der USA gemeinsame Sache gegen den brasilianischen Präsidenten João "Jango" Goulart und seine Mitte-Links-Regierung, die gegen den Analphabetismus im Land vorging, ausländische Unternehmen besteuerte und eine Landreform plante. Ein Bauernaufstand im brasilianischen Nordosten, dem Zentrum des globalen Zuckerhandel, vertiefte die Ängste der Politiker in den USA, dass Brasilien als größte Volkswirtschaft in Lateinamerika bald in die Fußstapfen des abtrünnigen Kuba treten könnte. Im März 1964 begann die Regierung unter Lyndon B. Johnson mit dem brasilianischen Militär einen Putsch zu planen, der am 1. April 1964 realisiert wurde. Das Militär übernahm für 21 Jahre die Macht und zwang Goulart ins Exil ( wie meine brasilianischen Freunde - siehe oben ). Das Regime "umarmte" übrigens die Bossa Nova, nachdem sie erkannt hatten, welch Potential sie hatte, um die tiefe sozio-politische Spaltung der Nation zu glätten.

Was Stan Getz so anziehend an Astruds Stimme & Gesang findet - sie klingt wie "ein Kind der Natur, verletzlich, weltfremd. Ich fand, es war etwas Unschuldiges und Sittsames in ihrer Stimme- ein solcher Kontrast zu diesen starkbrüstigen Stimmen der Mädchen, die Rock 'n' Roll sangen. Es war wie ein Hauch frischer Luft. " - kommt in ihrem eigenen Land nicht unbedingt an, denn dort gibt es eine Fülle von weiblichen Sängern, darunter die schon erwähnte Nara Leão, Wanda Sá und Gal Costa mit gewinnenden Sounds und der Musikalität, die Astrud fehlt. ( Im Jahr 1965 tritt sie in São Paulo auf und wird Zeitungsberichten zufolge ausgebuht. Sie wird ab da nie wieder in ihrem Heimatland auftreten. )  In anderen Ländern gewinnt sie hingegen eine große Basis von Fans, die sie bezaubernd finden.

Auf Tournee mit Stan Getz
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Als das Album auf Platz fünf und die Single den zweiten Platz der Billboard Charts erklimmt ( den ersten Platz halten die Beatles ), plant Stan Getz eine sechsmonatige Promotion - Tour. João sagt seine Teilnahme ab wegen Problemen mit seiner Hand, aber Astrud nimmt das Angebot an, auch wenn der Vertrag für sie nur eine geringe Bezahlung vorsieht. Sie befindet sich gerade in der Trennungsphase von ihrem Mann und erhofft sich ein Stück finanzieller Sicherheit für sich und ihren Sohn Marcelo. Über ihre private Liaison mit dem Saxophonisten schweigt sie sich beharrlich bis heute aus.

1965
Im Jahr 1965 lassen sich Astrud & João also scheiden ( er, um Miúcha, ein andere brasilianische Sängerin, zu heiraten ), sie muss zum ersten Mal selbständig mit ihrem Leben fertig werden, zumal in einem fremden Land, immer unterwegs mit einem Kind - keine einfache Zeit!
Trotzdem wird Astrud Gilberto das erste globale Popidol, das so etwas wie Unschuld verkörpert, rehäugig, sexy und irgendwie nicht von dieser Welt - alles auf einmal.

Die Tour mit Stan Getz wird mit einem Album dokumentiert ( "Getz Au Go-Go" ), das den Boden bereitet für den Vertrag der Sängerin mit Verve, die im April nächsten Jahres das erste Soloalbum mit ihr veröffentlichen. Viele der Melodien darauf, darunter Tom Jobims "Dindi" und "Photograph", werden Bossa - Nova - Klassiker.

"The Shadow of Your Smile" ist das nächste Album mit Kompositionen von Luiz Bonfá, der die stimmungsvolle Kompositionen für den berühmten brasilianischen Film "Orfeu Negro" von 1959 geschrieben hat. "Look to the Rainbow" mit dem Arrangeur Gil Evans ist das nächste. ( Der wunderbare Titel daraus - "Berimbau" - ist auf Youtube nur in der Version von Maria Creuza & Toquinho zu hören ):



"Beach Samba" kommt 1966 heraus. Es folgt "A Certain Smile, a certain sadness", das sie 1967 mit dem brasilianischen Organisten und Arrangeur Walter Wanderley aufnimmt - hier der Titel "Call Me":



"Windy" folgt 1968, dann noch drei weitere Alben bei Verve, dann scheint zum Ende des Jahrzehnts die Bossa Nova auch im Ausland an Attraktivität verloren zu haben, und die Gesangskunst der Astrud Gilberto als "Elevator music" ( Fahrstuhlmusik ) verschrieen...

Astrud ist aber immer schon parallel zu ihren Plattenaufnahmen in Filmen aufgetreten sowie in einer Reihe von TV - Werbespots für Eastern Airlines und hat mit mit Quincy Jones am Soundtrack zum 1966 Spionage - Thriller "A Deadly Affaire" gearbeitet, also Erfahrungen gesammelt, was die Produktion angeht.

Nun beginnt sie in den frühen 1970er Jahren ihre eigenen Songs zu schreiben und veröffentlicht nur noch gelegentlich Alben, die sie seit 1972 - selbstbewusster geworden und nicht mehr bereit, sich von den "Wölfen" im Musikgeschäft auffressen zu lassen - selbst produziert. Auf dem Album "That Girl From Ipanema" gelingt es ihr 1977, mit ihrem Idol, dem Jazztrompeter Chet Baker, "Far Away" im Duett zu singen:



Mit Beginn der 1980er Jahre gründet sie ein Sextett mit ihrem Sohn Marcelo, einem talentierten Bassisten, und tourt durch Nordamerika, Europa und Japan. 1984 kommt es noch einmal zu einer kurzen britischen Wiederbelebung des Bossa Nova, und Astruds "Girl from Ipanema" erreicht noch einmal die Charts. 1987 können sich ihre Fans über eine neue Verve - Veröffentlichung von ihr mit dem deutschen Bandleader James Last freuen, eine deutsche Pop - Sensation. Es zeigt sich, dass Astrid weiter an Sicherheit in ihrem Gesang gewonnen hat:



Sie tourt jahrelang mit ihrer Band, zu der zwischenzeitlich auch ihr Sohn aus einer zweiten Beziehung, Greg Lasorsa, ein toller Gitarrist, gehört. 1992 erhält sie die Auszeichnung "Latin Jazz USA Award for Lifetime Achievement" für ihr musikalisches Lebenswerk.



Und dann ist da noch die Zusammenarbeit mit George Michael, mit dem sie 1996 im Duett "Desafinado" von Tom Jobim singt für die "Red Hot Organisation" ( für das" Red Hot in Rio" - Album ").  Auf dem Album "Temperance" ( nur in Asien erhältlich ) von 1997 tritt sie bei "How High the Moon" mit den New York Voices auf, die sie sehr bewundert. Alle übrigen anderen elf Titel der CD sind übrigens von ihr selbst geschrieben.



"Jungle", 2002 herausgebracht, kommentiert sie folgendermaßen:

“As I re­veal on Jungle‘s liner notes, this al­bum is ded­ic­ated to my cat, Pre­cious, not only be­cause he is the ‘apple of my eye’ and a source of joy in my life, but also as a sym­bol­ic state­ment on be­half of an­im­al rights and an­im­al wel­fare, two is­sues that deeply con­cern me.” ( Quelle hier )


Es hätte so weiter gehen können, doch dann zieht Astrud Gilberto sich völlig zurück, wird zu einer Greta Garbo der Popmusik, keine Interviews, keine Angaben zu ihrem Aufenthaltsort in den USA, statt Lampenfieber nur noch Malerei, Kunst, Familie, Engagement für den Tierschutz und humanitäre Ideen. Ich hätte noch gerne mehr von ihr gehört ( und noch mehr Titel hier eingebunden, aber das ist wegen der Streitigkeiten zwischen UMG & Gema nicht möglich ). Doch ein letzter Titel ist mir noch möglich und muss ein: Das unvergängliche "Corcovado", die Hymne aller Melancholiker:



...
This is where I want to be
Here with you so close to me
Until the final flicker of life's ember.

I who was lost and lonely believing life was only
A bitter tragic joke, have found with you,
The meaning of existence, oh my love.








Kommentare:

  1. Guten Morgen Astrid,
    klar kenne ich sie "Girls vom Ipanema" war ja damals der Schlager.
    Ich habe sie immer vom Aussehen her mit Vivi Bach verglichen.

    Diese "Girls von Ipanema" sind aber auch in so vielen verschiedenen Variationen erschienen. Ein sehr schönes Lied.

    Ich denke auch immer dran, wenn ich meine Flip Flops trage

    Ipanema von Giselle Bündchen.

    Einen schönen Tag wünscht dir Eva

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  2. ein wenig 'saudade' schon am morgen...:))) beijo

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  3. "les bords de Seine" mit Etienne Daho habe ich eben nach deiner ausführliche biographie von Astrud Gilberto wieder gehört ...
    vielen dank *

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  4. Ich bin mit dieser Musik aufgewachsen. Wer sich dahinter verbarg, habe ich nie gewusst. Das Stück mit Chat Baker gefällt mir besonders.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  5. Das passt so gut in diesen Morgen hier..., milchiges Sonnenlicht nach regennasser Nacht, melancholia... Danke dir ;-)... Ich reise schon gleich wieder, das kleine Mädchen kommt in die Schule... Liebe Wochenendgrüße Ghislana

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  6. Was für eine schöne Liebeserklärung!
    Ich kannte fast alle Lieder, auch ihre Stimme, aber nicht ihren Namen( ein paar Jahre zu spät geboren...:-) )
    Ihre Stimme war mir immer ein wenig "flach", aber nun habe ich mir Deine Auswahl nochmal angehört und sie passt eben zu dieser fast unwirklichen Musik. Sie singt, als führe sie ein Selbstgespräch.
    Das war wieder ein tolles Frauenportrait, Dankeschön!
    Lieben Lisagruß!

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  7. volltreffer!
    ich verehre astrud gilberto! für ihren gesang - ich mag das brüchige in ihrer stimme sehr! - für ihre schönheit und ihren stil! leider habe ich die CD verloren mit liveaufnahmen von ihr und kleiner band (schlagzeug mit besen gespielt - hachz!) in einem café/club in new york anfang der 60er :-(
    atemberaubend!
    xxxxxx

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    1. Schlagzeug mit Besen - das ist Erinnerung pur an meinen Vater, der allerdings vor der Bossa Nova "Tanzmusik" gespielt hat ( allerdings auch in lateinamerikanische vernarrt war ).
      Danke fürs Erinnern!
      LG

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  8. liebe astrid,
    habe gerade vorgestern in einer alten architekturzeitschrift (!) einen kurzen artikel über das girl of ipanema, das es wirklich gab und den männern anscheinend reihenweise den kopf verdrehte und später mode entwarf, gelesen. da passt dein wunderbarer artikel so voll und ganz dazu, vielen dank. lg heike

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    1. Ja, es soll Helô Pinheiro gewesen sein, die Tom Jobim inspiriert haben soll. Im Augenblick dreht sich wohl alles um Rio...
      GLG

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  9. Einige der Lieder kenne ich, doch die Person dazu war mir völlig unbekannt.
    Ein schöner, sehr persönlicher Post.
    Lieben Gruß und einen schönen August
    Katala

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  10. Die Stimme hört sich gleich so ungemein bekannt an, dabei wusste ich so gar nichts über ihre Geschichte.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  11. ...die Musik habe ich wohl schon mal gehört, liebe Astrid, wenn auch nicht oft...aber ihr Name war mir völlig unbekannt...und die meisten anderen im Text genannten Namen auch...ein interessantes Portrait wieder,

    liebe Grüße
    Birgitt

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    1. Okay, das war halt lange MEINE Welt...
      Ich bin auch ganz stolz, dass der Flughafen von Rio "Flughafen Antônio Carlos Jobim" heißt, denn das ist eine Anerkennung seiner wunderbaren Musik, die mir über alles gefällt. Ich weiß nur, dass nur ein weiterer Flughafen nach einer Musikerin benannt ist, der in San Pedro/Kapverden nach Cesária Évora ( Auch von mir porträtiert ).
      LG

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  12. Der Name dieser aparten Schönheit war mir nicht bekannt, die meisten Lieder schon. Als George Michael Fan habe ich natürlich auch die CD mit dem Duett der beiden und "Corcovado" mag ich auch sehr.
    Liebe Grüße
    Sigi

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  13. Sie war mir eigentlich völlig unbekannt... das ein oder andere Lied habe ich bestimmt schon gehört... Danke liebe Astrid für das tolle Portrait! ♥
    Liebste Grüße
    Christel

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  14. wunderschön - die künstlerin, ihre stimme, ihre lieder. das letzte wird mir noch lang im ohr bleiben!
    danke, liebe astrid!
    herzliche grüße, mano

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  15. Liebe Astrid,
    tolle Biografie wieder!
    Ich kenne so viele Lieder von ihr
    und mochte diese Art Musik schon immer gern.
    Hab aber nicht mal gewusst wie sie aussieht.
    Dankeschön fürs Nase drauf stuppsen :-)
    Ganz liebe Grüße Urte

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