Sonntag, 22. Mai 2016

Vor 30 Jahren


...sind der Herr K. und ich ein besonderes Wagnis eingegangen, haben eine ganz furchtbare Ruine gekauft und dies am 22. Mai beim Notar besiegelt.

Wenn ich da geahnt hätte, was alles auf uns zukommen würde, welche Hürden zu überwinden, welche Überraschungen auszuhalten - ich hätte es nie gewagt. Doch - endlich mal ein Spruch, der mir in diesem Falle durchaus was zu sagen hat - wer wagt, gewinnt!

Ich in diesem Falle ein echtes Gehäuse, in dem ich jetzt schon fast die Hälfte meines Lebens verbracht habe.

Vorgestellt hatte ich mir etwas ganz anderes:



Das Haus, dass es dann wurde, kannten wir gut, liefen wir doch fast täglich daran vorbei - ein unübersehbarer Schandfleck in der Straße: Abblätternder Putz, quergelegte, unpassende Alufenster im Parterre, eine völlig verzogene, abgestoßene Tür...






Eine Erbengemeinschaft hatte das Haus an einen türkischen Vermittler vermietet, der es wiederum an fünf türkische Familien untervermietet hatte. Zwei Toilettenverschläge auf der Betonplatte im Garten ( Pfeil ), auf der heute unser Wintergarten steht, ein nicht minder primitiver Verschlag im Dachgeschoss.







Typische Sechziger - Jahre - Tapeten mit psychedelischen Mustern und Sofas à la Viersitzer mit Steuermann in den kleinen quadratischen Räumen. Ein "lost place", wie es sie hier & heute zu sehen gibt...




Ein Jahr hatte das Haus nun leer gestanden, als wir mit vielen Interessierten an einem Frühlingssamstag das Objekt besichtigten.

Als einer der Eigentümer die Haustür öffnete, warf mich der Geruch von Katzenpisse fast rückwärts zurück hinaus aufs Trottoir. Ein Berg von Reklameeinwürfen musste geradezu überstiegen werden. Wie konnte man in einem solchen Loch Menschen wohnen lassen?




Doch dann schlug der Mann die primitive Holztür zur Seite, die zum Garten führte. Ein goldenes Meer von Hahnenfuss lies alles in einem anderen Licht erscheinen: Ein Gartengrundstück, dreißig Meter tief, völlig ungestaltet in einem weiten lichten Häusercarrée! Das war es, was wir uns mitten in der Stadt erträumt hatten...

Schnell hatten wir uns mit unserem mitgebrachten Architekten per Blickkontakt verständigt, die anderen Interessenten sich entsetzt aus dem Staub gemacht, dem Verkäufer unsere Preisvorstellungen ( durchaus modifiziert ) mitgeteilt...

Doch es gab noch etliche Überraschungen, vor allem unangenehmer Art, bis alles in trockenen Tüchern und wir mit der Renovierung anfangen konnten. Aber dass wären noch viele, viele andere Geschichten...

Für heute erinnere ich mich nur, wie alles begann, schüttle mich noch einmal vor Entsetzen. Und dann freue ich mich nur noch grenzenlos.


Die Geschichte des Hauses habe ich in zwei Alben festgehalten, aus denen die heutigen Fotos abfotografiert sind...

Kommentare:

  1. Was für ein schönes Beispiel, ohne euch wäre das wahrscheinlich wirklich ein LostPlace geworden, abgerissen und ein "moderner" Lückenbau. Manchmal kann man sich ein Stückchen vom Paradies doch auf Erden schaffen. Wenn man die alten Fotos sieht und deine Beschreibungen... - Respekt vor eurer Leistung. So schön geworden... Liebe Maiensonntagsgrüße - Ghislana

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  2. Total schön was ihr da geschaffen habt! Macht ich mich auch gerade sehr traurig - erzähl ich dir vielleicht ein andermal. Viele liebe Grüße!

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  3. Ja, manchmal muss man Visionen haben...und eine gehörige Portion Optimismus und Eigensinn...und die richtigen Leute an der Hand. Respekt! Jetzt verstehe ich auch den Hintergrund mit dem überraschend schönen Garten mitten in der Stadt. LG Lotta.

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  4. Liebe Astrid,
    „Blood, sweat and tears“
    Chuchill sagte das in einem anderen Zusammenhang.

    Aber es ist mir gerade bei deinem Bericht eingefallen.
    Das ist ja ein wunderbares Objekt und was ich auf deinen Bildern immer so sehe, doch wunderbar geworden. Es lohnt sich wohl.

    Leider konnten wir Kinder unsere Elternhaus mit dem 14 a großen Grundstück in Leonberg unterhalt des Engelbergs nicht übernehmen.
    Es wäre für die uns zu teuer geworden und alle konnten wir nicht im dem Zwei-Familien-Haus mit dem Garten wohnen.
    Aber es konnte sich auch keiner leisten, als wir das Grundstück samt Haus, das in den 60er Jahren erbaut wurde, verkauften.
    Das Haus war nicht mehr viel wert, aber das Grundstück unterhalb dem Engelberg, eine äußerst pekuniäre Wohnlage.

    So kaufte es ein Investor und baute das Haus komplett um. Haus dem Haus wurde ein Haus mit sechs Komfortwohnungen. Wer die Lage in LEonberg unterhalb des Engelbergs kennt, weiß, was ich meine.

    Mir dreht sich jedesmal bei dem Anblick der Magen herum, denn manchmal schaue ich mir das noch an und dann denke ich immer an meinen Kirschenbaum, den es nicht mehr gibt. Aber so ist es halt, wir konnten es uns einzeln nicht leisten und so mußten wir es verkaufen. MAnchmal geht es halt nicht anders.

    Schön ist dein Haus.

    Lieben GRuß Eva
    mein R klemmt

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    1. "Blut, Schweiß & Tränen" trifft die Sache ziemlich genau. Blut & Schweiß vor allem auf Seiten meines Mannes, der seine ganze Muskelkraft über Monate eingebracht hat, manchmal unterstützt von unseren jüngsten Brüdern ( die beide nicht mehr leben ) und meinem Vater, der einst Maurer gelernt hatte. Über die Finanzen reden wir nicht...

      Ich weiß auch nicht, wie es mir gehen würde, wenn mein Elternhaus so verschwinden würde. Glücklicherweise haben meine Eltern das alles so geregelt, das wir damit glücklich sind.
      GLG

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  5. Wir haben es auch getan, ein Haus gerettet (BJ 1908). Im September vor 10 Jahren haben wir ein Haus gekauft. Alle anderen Interessenten wollten es wegreißen und den Grund für einen Neubau nutzen. Wir wollten es erhalten. 3,5 Jahre haben wir gebaut bevor wir überhaupt einziehen konnten. Alles was möglich war, haben wir (also mein Mann :) selbst gemacht. Wir haben ein altes Foto gefunden, wie es einmal ausgeschaut hat und genau so sollte es wieder werden. Auch auf uns haben viele "Überraschungen" gewartet! Heute ist es wunderschön, wenn auch noch immer nicht fertig. Aber das wird schon. Ein bisschen verrückt muss man schon sein, finde ich, wenn man so ein Wagnis eingeht, aber es lohnt sich! Ich freue mich immer sehr, wenn sich irgendwer alter Häuser annimmt. Sonst sind sie irgendwann alle verschwunden.
    GLG, Carmen

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    1. Das wäre bei diesem Haus nicht möglich gewesen, darin gleichzeitig zu wohnen und weiter umzubauen. Da gab es ja sozusagen keine funktionierende Infrastruktur wie Strom & Wasser geschweige denn sanitäre Einrichtungen. Und wie ganz, ganz früher aussah, wissen wir nicht. Wir hätten gerne noch Fensterläden angebracht, sind aber inzwischen wegen des Vandalismus in der Stadt froh, dass wir es nicht getan haben.
      LG

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    2. Auch bei uns war nichts vorhanden bzw musste alles neu gemacht werden. Sämtliche Anschlüsse und Leitungen, Trockenlegen der Grundmauern, den gesamten Putz innen abschlagen, da er pitschnass war,der Dachstuhl, das Dach, die Fenster, die Fassade... das Dachgeschoß haben wir erst im letzten Jahr ausgebaut. Ja, Blut, Schweiß und Tränen trifft ea gut. LG

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    3. Ja, dann war das ja genau so ruiniert wie unseres...Das Dachgeschoss konnten wir auch erst 10 Jahre später beziehen.
      LG

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  6. Wie schön! Das war sicher auch der Termin und keine Hochzeit, von dem Du sprachst... Ich fand mich mutig, einen Neubau zu kaufen. Jetzt 13 Jahre später, ziemlich genau, bin ich sehr zufrieden und glücklich. Mut gehört dazu. Ja.... Jetzt verstehe ich den Garten mitten in der Stadt, was für ein Kleinod! Wunderschön!

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  7. nnnnnnnnnnnnneeeeeeeeeeeeeee! P.

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  8. Hut ab, liebe Astrid. Die Kombination von Zustand der Räume mit dem Gestank der Katzenp... hätte mich wohl auch eher zum Rückzug bewogen. Gut, dass ihr geblieben seid und dem Haus zur zweiten Chance verholfen habt. Schön, auf was für gemeinsame Erinnerungen ihr zurückblicken könnt, du und der Herr K.
    Ganz liebe Grüße von hier, Sabine

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  9. Wow, das war ja mal interessant! Ich habe mich immer schon gefragt, wie man Mitten in Köln an so ein entzückendes Haus mit einem so wunderschönen Garten kommen kann. Vielleicht erzählst du ja mal wie es weitergegangen ist?!
    Ganz liebe Grüße aus der Nachbarschaft!

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  10. Der Wahnsinn. Die vorher Bilder sind wirklich nicht gerade überzeugend. Ich feu mich mit dir, dass ihr den Schritt gegangen seid. Würde mich sehr freuen noch mehr Einblicke zu bekommen. Schaut gigantisch aus!

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  11. So ein Haus birgt immer Überraschungen. Mein Kerl hat mit solchen Dingen viel zu tun und so bringt er mir auch ab und an eine Geschichte mit. Nur betreffen sie mich nicht persönlich, so wie euch. Ich denke euer Haus könnte eine Menge Geschichten erzählen, bis es wieder zu dem gemütlichen Heim geworden ist, das es heute wohl ist. Allein der Garten, hätte mich überzeugt. Mein Kerl hätte nach den Wasserstellen und Schadstellen geschaut.
    Wirst du noch mehr erzählen?
    Einen schönen Sonntag,
    Andrea

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  12. Tolle Einblicke - mehr davon, liebe Astrid. Das interessiert mich sehr. LG

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  13. Liebe Astrid,
    der Mai birgt offensichtlich für einige einen besonderen Jahrestag, der mit Haus- oder Wohnsituationen zu tun hat. Auch für mich gibt es diese Woche noch so einen Tag. Ich werde berichten.
    Die Bilder vom ehemaligen Zustand Deines Heimes sind furchterregend. Da kann ich Euren Mut nur bewundern! Aber es ist toll, was Ihr daraus gemacht habt, deshalb beglückwünsche ich Euch zu dem Entschluß! Kannst Du nicht ein paar Vergleichsfotos posten, wie die oben gezeigten Ecken heute aussehen?

    Herzliche Grüße
    Renate D.

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  14. Liebe Astrid,
    Gratulation an diesen besonderen Gedenktag! Wunderbar erzählt....man kann es nachvollziehen, wie dir zumute gewesen sein muss. Der Garten hätte mich wahrscheinlich dann auch überzeugt, denn hübsche innerstädtische Grundsücke sind rar. Und du machst mir richtig Mut für ein eigenes Vorhaben in unserer mittelalterlichen Stadt. Denn wir haben einen Neubau in die Welt gesetzt, weil es vor 8 Jahren nicht anders ging....aber es gibt noch so viele Löst Places zum Retten in Freiberg.
    Ein sonniges Wochenende,
    LG Sigrun

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  15. wo...alle Achtung. DAs habt ihr gut gemacht und ich glaube, es ist ein ganz besonders schönes Gefühl und führt zu einer dauerhaften Verbundenheit.
    Liebe Grüße
    susa

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    1. Na ja dauerhaft...inzwischen nähern wir uns einem Alter, wo einem das alles über den Kopf zu wachsen droht. Da werden schon mal Alternativen bedacht. Nichts ist für ewig...
      GLG

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  16. Ja, wenn ich das erste Bild so anschaue, dann träumten wir vom selben Haus... Aber, Herrschaftszeiten, das war ja wirklich eine üble Bruchbude!! Hut ab, dass ihr das richtige Auge besessen, die Arbeit auf Euch genommen und den Einsatz nicht gescheut habt, ein wunderbares Paradies daraus entstehen zu lassen. Dafür muss man dann aber auch jung genug sein, um aus der Kraft und der Blauäugigkeit zu schöpfen, und es dann tatsächlich zu schaffen.
    Wir suchen gerade auch nach etwas kleinerem. Aber für die Bruchbuden, die man sich hier im Umkreis um den See überhaupt noch leisten kann (wenn man nicht in die Pampa des Hinterlandes mag), muss man einfach jung und aus einer großen Handwerkerfamilie stammen.
    (PS. das Haus auf dem oberen Bild gibt es tatsächlich in ähnlicher Form...weit oben in den Bergen. Die Geschichte erzähl ich ein anderes Mal).
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Jung waren wir nicht mehr unbedingt ( mein Mann wird in der nächsten Zeit 75 ), aber blauäugig. Das ist eine Familienlast. Wenn du all die anderen ruinösen Immobilien der Familie kennen würdest, würde dich nichts mehr wundern. Der jüngste Bruder hat noch in den Jahren vor seinem Tod ein Haus an der Eigelsteintorburg ( die dürftest du kennen ?) saniert...
      DAS Haus ist 1981 übrigens auf Zakynthos fotografiert worden. Auf dein Haus in den Bergen wäre ich neugierig.
      GLG

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  17. Liebe Astrid,
    so ein Haus mit blauen Fensterläden in einem Weinberg (?) wünschen sich sicher viele von uns. Aber wer kann sich sowas schon erlauben wenn er täglich zur Arbeit, die nun mal in eine Großstadt ist, muss. Da kauft man eben was geht und steckt seine Liebe und „Blood, sweat and tears“ hinein. Wenn man nicht selbst baut und das kostet sicher auch nicht weniger Nerven. Und ich bin sicher das Haus mit den blauen Fensterläden hätte auch "nette" Überraschungen. Unser Haus, erbaut um 1900 wohl, ist auch so ein "Schatzkästchen" der Katastrophen. Wir wohnen jetzt bald 16 Jahr hier und es findet sich immer wieder eine neue unangenehme Überraschung.
    Nach Katzenpisse roch es bei unserer Besichtigung nicht, sondern nach Provolone (einer der Käse die ich überhaupt nicht mag) und schlecht gelüftet. Vielleicht hätte uns das eine Warnung sein sollen. Bei euch scheint am Ende nach vielen Mühen wenigstens alse gut gegangen zu sein. Das ist doch die Hauptsache und ihr habt ein echtes "Heim".
    LG Jennifer

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  18. Das war sehr mutig von euch, so ein Haus zu erwerben. Es sah schrecklich aus, aber ihr habt wohl die Möglichkeiten darin gesehen und jetzt ist es eine Perle, wie mir scheint.
    LG, Ingrid

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  19. Liebe Astrid, der mut hat sich offensichtlich gelohnt. Wir erleben so etwas gerade bei dem neuen (alten) Haus unserer jüngsten Tochter. Es wird ein Traum und ist auf dem besten Wege dahin, aber es ist auch noch eine jahrelange Baustelle. Genieß das Ergebnis.
    LG
    Magdalena

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  20. Liebe Astrid, unglaublich toll! Du musst uns unbedingt noch Fotos der Renovierungsphase zeigen. Ich bin total gespannt darauf!

    Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    wünscht Ines

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    1. Fotos aus der Renovierungsphase gibt es so gut wie gar nicht. Keine Zeit, kein Geld ( war ja noch analog ), kein Nerv dafür. Es war ein sehr hartes Jahr für uns mit Jobs, kleinem Kind und vielen anderen Problemen. Sorry, da muss ich enttäuschen.
      LG

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  21. Hallo Astrid, na das ist ja mal eine Geschichte. Meistens gibt es so ein Detail - wie bei euch der Garten - in das man sich so verliebt, dass man alle Wagnisse auf sich nimmt.
    Außerdem wart ihr damals, wie ich dem Foto entnehmen darf, auch noch jung und knackig ;o)

    LG Astrid rechtsrheinisch, deren Haus in den 1950ern gebaut und erst vor kurzem komplett saniert wurde. Außerdem haben wir jetzt einen Bauernhof in Schleswig-Holstein an der Backe ...

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    1. Ne, das sind nicht wir auf dem einen Foto...der Herr K. Wird immerhin 75... Da kann man es ja ausrechnen...
      LG

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  22. Ein großer Garten mitten im Stadtgebiet - das ist wohl etwas Besonderes! Dieser Umstand hat dir sicher viele schöne Lebensstunden beschert! Gleichzeitig kann ich sehr gut nachvollziehen, dass sich manches verändert, auch wir haben einen großen Garten und ich brauchte Jahre um zu akzeptieren, dass ich ihn nicht so in Schuss halten kann wie ich es gerne möchte. Rundherum leben mehrere ältere Menschen in großen Häusern mit großen Gärten alleine (mit allen damit verbundenen Problemen) Ich hab auch schon öfter darüber nachgedacht, wann und wie die Weichen gestellt werden sollten. Zu überlegen, was ist mir in meinem Leben so wichtig, dass ich viel Zeit und Kraft und letztlich auch Geld darin investiere. Manches ändert sich plötzlich, für manche Entscheidungen hat man mehr Zeit, was es auch nicht immer einfacher macht. Ich vertraue halt darauf, dass ich es dann schon spüren werde, wenn es für die Veränderung wirklich Zeit ist.
    Finde deine Rückerinnerung schön und wäre auf weitere Fotos neugierig :-)
    Liebe Grüße
    Elisabeth

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  23. Liebe Astrid, wie die Bilder sich doch gleichen, auch bei unserem Haus wartete die ein oder andere Überraschung auf uns. Und auch bei uns war die "grün Flache" mitentscheidend, anstelle der Katzen… hatten wir ein Heer an Spinnen im Haus etc,etc… Wir bereuen keinen einzigen Tag, obwohl es bestimmt nicht vernünftig war in unserem Alter nochmal ganz von vorne anzufangen, aber wir lieben nun einmal auch das "Blauäugige"

    herzliche Grüße und noch viele, viele Gedenktage in eurem Heim!!!

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  24. Liebe Astrid,freu mich einfach mit dir, dass das alles vorbei ist, & drück dich ganz lieb :-))

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  25. Liebe Astrid,

    was für Erinnerungen!
    Da könnt ihr das Hier & Jetzt in eurem hart erkämpften Wohnglück ja noch mehr genießen und wertschätzen :)

    Herzliche Grüße
    Julia

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  26. da braucht man schon ein besonders gutes auge, um in diesem chaos zu erkennen, was machbar ist. und wahrscheinlich auch eine gute portion optimismus!
    lieben gruß, susi

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  27. ...bewundernswert, liebe Astrid,
    dass ihr euch das getraut habt...kann gut verstehen, dass so ein Garten mitten in der Stadt doch verlockend ist...und wie man sieht, es war die richtige Entscheidung, auch wenn der Weg Schweiß und Mühe und sicher auch einiges Geld gekostet hat,

    liebe Grüße
    Birgitt

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  28. da könnte ich auch was erzählen...wir machten aus einem winzigen 'chalet' ein 'loft'... 20 jahre hat es gedauert...kann mitfühlen!

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  29. liebe Astrid,
    unglaublich was ihr geschafft habt!
    Wäre schön, wenn Du ab und zu ein bisschen darüber erzählen würdest!
    liebe Grüße
    Gerti

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    1. Ach Gerti, es ist so unwichtig geworden in all den Jahren, wo wir so viel anderes überstehen & verarbeiten mussten ( und teilweise ja immer noch müssen ). Wir sind froh, dass wir, so lange es noch geht, hier leben können. Ansonsten sind uns die Kinder tausendmal wichtiger, wie es ihnen geht ( und weitergehen wird ).
      Uns beschäftigt auch mehr, wie wir ihnen das hier wohl organisiert hinterlassen können ( denn momentan hält uns eine chaotische Erbsache seit 8 Monaten auf Trab )...
      LG

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  30. Liebe Astrid, toll!
    Ich habe mich ja auch schon immer wieder gefragt,
    wo deine tollen Gartenbilder entstanden sind - so mitten in Köln.
    Nun ist alles klar :-)
    Toll, was Ihr daraus gemacht habt.
    Ganz liebe Grüße
    Melanie

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  31. unglaublich!! wie gut, dass ihr fotos davon habt, sonst würde euch ja niemand glauben, dass euer wunderschönes haus einmal eine solche bruchbude war. großen respekt!!
    liebe grüße
    mano

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  32. Letztendlich scheint ihr ja das richtig getan zu haben,aber obwohl ich die Sache mit dem Garten gut nachvollziehen kann, hätte ich selbst wohl niemals so ein Haus gekauft. Alle Achtung!
    Liebe Grüße
    Jutta

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  33. Also doch keine Hochzeit :) jedenfalls nicht an diesem Termin.... Lach Wenn ich meine Mama nicht hätte, die auch ziemlich regelmäßig deinenBlog liest, wäre mir dieser wunderbare Post fast entgangen.....Gerade habe ich eine Whatsapp bekommen: Musst mal Astrid Ka lesen, Post vom Sonntag: vor 30 Jahren. Kommt dir vielleicht manches bekannt vor 😘😘😘 Ja, es kommt mir vieles bekannt vor, allerdings ist es bei und erst 2 1/2 Jahre her. Auch wir haben ein altes Haus gerettet, Jshrgang 1920, sozusagen mit Blut,sehr vielSchweiß und noch mehr Tränen. Nach dem Inneren Abriss war es innen sozusagen ein Rohbau.... Ich freue mich, dass es auch euch gelungen ist aus einer Katastrophe so ein Schmuckstück zu zaubern.... Was man immer so auf deinen Bildern erkennen kann ❤️
    Liebste Grüße und noch viele frohe Stunden in eurem wunderschönen Heim
    Christel

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  34. Hach und eigentlich bin ich doch heute extra noch einmal wegen diesem Post vorbeigekommen, den ich gestern erst entdeckt hatte und aus Zeitmangel nur gelesen und nicht kommentiert. Ich hoffe, Du zeigst uns bald eine Fortsetzung von Eurem "lost Place" und wie es jetzt nach 30 Jahren aussieht. Ich mag solche Geschichten sehr und auch wenn das Haus auf den Fotos wirklich wie ein "lost place" wirkt, so kann ich Dich gut verstehen, dass es trotzdem Liebe auf den ersten Blick war, auch wenn der Zweite sich als viel Arbeit herausstellte. Ich bin mir sicher, dass es jetzt ein wunderschöner Ort zum Wohlfühlen ist.

    Ganz liebe Grüße
    Sandy

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  35. Liebe Astrid,
    Euer Mut dieses "Loch" zu kaufen ist bewundernswert.
    Wie Du selber geschrieben hast, gut dass man im Voraus nicht so genau weiß was auf einen zukommt.
    Danke für Deine guten Gedanken.
    Ich schaue nur noch nach vorn und vertraue jetzt darauf, dass alles gut wird. (die Angst verschwand nach dem Termin beim Gastroenterologen, er sah nur harmlose Zysten)
    herzlich Margot

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Der Kommentar ist für den Blogger wie der Applaus im Theater - also: worauf wartest du?

Aber bitte nicht vollkommen anonym - ein Name ist erwünscht!

Ich behalte mir momentan aus gegebenem Anlass vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen, die ein gewisses Maß an Herzensbildung vermissen lassen.

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