Donnerstag, 6. August 2015
Hiroshima
14 Kommentare:
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John Herseys Büchlein "Hiroshima" sollte Pflichtlektüre werden... Es war eins der ersten Bücher oder überhaupt das erste, das der Gefährte mir schenkte. Und ich erinnere mich an Hiroshima mon amour, den Film, den wir (1970?) atemlos im "Westfernsehen" sahen. Ich vermute, heute Abend ist das Gesprächsthema beim Abendanruf, der Gefährte hat soviele bedeutende Geschichts-Daten im Kopf... Es tut gut, dass du daran erinnerst, ich hätte es heute sonst vergessen, so medien-abgekoppelt wie ich zz. lebe... Lieben Gruß Ghislana
AntwortenLöschenich teile deine angst... oder ist es eher eine Befürchtung?
AntwortenLöschenlg kathrin
Einstein hat da mal ein sehr treffendes Zitat von sich gegeben: "Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit." Und ich befürchte, zumindest mit letzterem hat er Recht.
AntwortenLöschenLG, Varis
Keine Ahnung, was die Hohlköpfe sich damals dabei gedacht haben. So viele unschuldige Menschen sofort, noch mehr lange später für einen Dickschädel gestorben... Grauenvoll der Gedanke, das es immer noch solche Hohlköpfe gibt...
AntwortenLöschenLG, Andrea
Bis heute hat sich Amerika nicht dafür entschuldigt...Wie kann man überhaupt nur auf so eine abscheuliche Erfindung kommen...was sind das für Menschen? LG Lotta.
AntwortenLöschen"Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten." Wie wahr, Herr Brecht.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Andrea
Sehr schönes Zitat, Andrea! Nur dass das nächste Mal nicht nur Karthago verschwunden sein wird, sondern alle...
LöschenGLG
Interessant ist dabei, dass diese Erkenntnis von einem "bösen" Russen kam und nicht von den "guten" Amerikanern. Auch der Irakkrieg war eine Lüge ... und Amerika hat anscheinend nichts aus Hiroshima und Nagasaki gelernt. Während des Irakkrieges, der übrigens eine völkerrechtswidrige Invasion war hat Amerika 1000- 2000 Tonnen Uranmunition abgeswchossen. An Orten der Panzerschlachten wo diese Munition verwendet wurde,wird heute noch eine erheblich erhöhte Strahlung gemessen. Angeblich ist die Munition gesundheitlich unbedenklich. Die Fälle von Leukämie und anderen Krebsraten ist seitdem aber um das Zehnfache gestiegen. Da es jedoch keine wissenschaftlichen Belege für einen Zusammenhang gibt, liegt es angeblich auch nicht an der Munition. Tja, es kann nicht sein, was nicht sein darf.
AntwortenLöschenMeine Meinung zu der amerikanischen Politik (ich will nicht pauschalisieren und von den Amerikanern sprechen) behalte ich ganz vornehm für mich. Das Thema Ukraine und Nato ist auch so eine Ding. Ich empfinde die amerikanische Nation als den größten Usurpator dieser Welt. Ihr heutiges Verhalten zeigt mir einfach, die Politik hat NICHTS aus Hiroshima gelernt, NICHTS!
LG Doris
diese angst hab ich leider auch allzu oft. gut, dass du hier in der bloggerwelt an dieses furchtbare ereignis erinnerst.
AntwortenLöschendanke und lg, mano
Danke für die Erinnerung. Ich habe gestern auch gelesen, dass es keineswegs die Atombomben waren, die den Krieg beendet haben - wie es immer wieder als Rechtfertigung behauptet wird. Es war vermutlich die Kriegserklärung der Russen. Und Hiroshima und Nagasaki war eine Möglichkeit, schnell noch zwei Bomben zu testen, die man für viel Geld entwickelt hatte. Das macht mir noch viel mehr Angst,.
AntwortenLöschenIn der heutigen Tageszeitung ist das Titelbild ein wunderschönes: Lauter bunte Papaierlaternen. Der kleine Fuchs hat gefragt was das ist... und nach meiner Erzählung kräftig geschluckt. Danach mussten wir uns auf der Weltkarte anschauen wo überall Krieg ist. und danach hat er sein Spielzeugregeal "kriegsbereinigt" Ein Jeep und zwei Militär-Mini-Jets mussten raus, mehr findet sich ja eh nicht bei uns. Bringen wir morgen in den "Flohmarktladen". Das Holz-Ritterschwert durfte da bleiben, weil damit kann der Ritter ja auch Zucchini abschneiden ... :-)
AntwortenLöschenIch heule..., so berührend, liebe Eva....
LöschenLiebe Astrid,
AntwortenLöschendanke, dass Du an dieses furchtbare Ereignis erinnerst, so etwas darf niemals mehr geschehen, wir müssen unseren Kindern immer wieder bewusst machen, wie dumm Menschen sein können.
herzlich Judika
Ich komme erst heute dazu, deine Erinnerung an Hiroshima zu lesen, und muss sagen, dass ich in den letzten Jahren oft den Atem angehalten habe, wenn irgendwo Konflikte zu eskalieren drohten, und ich hoffte, dass alle besonnen genug wären, nicht die finale "Lösung" zu suchen.
AntwortenLöschenIch komme mir dann immer wie eine Feder im Wind vor, die einfach irgendwo hingetrieben wird, wo sie nicht hinwill. Oder sagen wir es mal weniger bildhaft: ich fühle mich sehr ohnmächtig und den Entscheidungsträgern ausgeliefert und hoffe auf den gesunden Menschenverstand, aber gerade Militärs haben davon anscheinend sehr wenig. Nie wieder Hiroshima!!!