Freitag, 7. August 2015

Friday - Flowerday # 32/15

bietet allen, die Blumenschmuck lieben,
heute wieder ein Forum in ihrem Blog.










Was macht frau,
wenn der Floristennachbar Urlaub hat &
es auf dem Wochenmarkt in puncto Blumen auch recht mau aussieht?

Sie zieht aus und sucht im Gestrüpp längs der Kleingärten
nach Raumschmuck:

Brombeerenranken finden sich dort in Massen.





























Ebenso die Klette/ Arctium tomentosum
(  jener hinreißende Spaß in Kinderzeiten! ).

Aus Blumenkästen und - töpfen kamen





























Lobelien





























und Hängegeranien.





























Gefällt mir,
diese "Notlösung"!


Und zuletzt in der Gesamtschau:




Blumenschmuck zum Nulltarif findet man ja bei mir eher selten.
Dieser Artikel hatte mich etwas nachdenklich gestimmt, 
auch wenn es darin nur um das Sand- und Muschelsammeln an Stränden geht.
Ähnliche Erfahrungen haben wir vor gut zwanzig Jahren in den Ockerbrüchen von Roussillon/Provence gemacht,
die durch die Sammelwut der Touristen richtig gefährdet wurden.

Was wird, wenn jeder aus der Natur mitnimmt,
was ihm gefällt?
Auch wenn das nur sehr sanfte Eingriffe in den Haushalt der Natur sind,
sie könnten durchaus folgenreich sein
( was ich für meinen heutigen "Raubzug" nicht befürchte ).
Aber jedes Ding hat zwei Seiten...


Kommentare:

  1. Ein nur "gefällt mir" kann ich nicht gelten lassen, liebe Astrid! Dein Raumschmuck sieht fantastisch aus.. gerade mit der Beerenranke - ein solch wunderbares florales Vergnügen! Herzliche Grüße, Nicole

    AntwortenLöschen
  2. Astrid, das sieht herrlich aus! Ich liebe Beeren als "Blumenschmuck". Und "vorne" die buschigen Geranien machen sich unheimlich gut (ich hoffe du hast noch genug an den Fenstern ;-)) Von der Lobelie kannte ich bisher nur den Namen, hätte jetzt aber gar nicht gewusst wie sie aussieht. Und ja, die gefällt mir auch. Alles ist mal wieder stimmig und ich kann nur hoffen, dass der Käfer nicht über das schöne Arrangement herfällt.
    Liebe Grüße
    Jutta

    AntwortenLöschen
  3. Gestrüpp ist das nun wirklich nicht, was du da in deinen Vasen arrangiert hast. Dazu sieht es viel zu gekonnt aus. Mir gefallen mitgenommene Sachen vom Wegesrand. Aber sicher muß man auch ein Auge darauf halten was man da so arglos aus der Natur mitnimmt. Ich denke der Beerenstrauch wird es dir aber verzeihen ;). Liebe Grüße, Sabine

    AntwortenLöschen
  4. Deine Blumenposts wirken immer so wunderbar inspirierend auf mich. So motivierten deine Calla-Fotos mich letzte Woch mir am Wochenende auch welche zu besorgen.
    Und auch dein Arrangement heute begeistert mich wieder sehr!!
    Dankeschönst dafür!!
    GLG, Monika

    AntwortenLöschen
  5. Hallo liebe Astrid,
    wunderschöne Arrangements in sehr tiefen Rot-Tönen. Der Käfer passt perfekt dazu und ist das Tüpfelchen oben drauf. Herrlich !
    Viele liebe Grüße, Synnöve

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Astrid,
    wunderschöne Blumen, so eigenwillig mit der Brombeere kombiniert. Gefällt mir sehr gut. Auch den Verweis finde ich sehr gut, ich finde auch, der Mensch sollte möglichst sorgsam mit der Natur umgehen.
    lieben Gruß und schönes Wochenende noch
    susa

    AntwortenLöschen
  7. ein wirklich schöner strauß und ganz und gar nicht struppig!!
    natürlich sollte kein tourist solche massen an naturmaterialien von stränden wegschleppen und schon gar nicht in schutzgebieten. schlimmer finde ich allerdings die professionellen sammler, die ihre "schätze" dann im internet verkaufen. google mal "treibholz" oder "muscheln kaufen" - du wirst dich wundern!! und darunter sind eben auch gerade die einheimischen! warum wird denen nicht das handwerk gelegt??
    und natürlich noch viel, viel übler sind die großen kapitalgesellschaften, die im großen stil raubbau an unserer natur betreiben - egal ob waldvernichtung durch radikale abholzen, landschaftsvernichtung durch kohleabbau (den haben wir hier vor der haustür!) , gifte in der inzwischen kapitalistischen geprägten landwirtschaft oder abwässer in den flüssen und meeren der welt.
    trotz hitze ein schönes wochenende für dich und liebe grüße,
    mano

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du hast natürlich Recht, dass die industrielle Ausbeutung der Natur das größere Übel ist. Mir ist nur aufgefallen, dass es immer selbstverständlicher wird, dass man alles in Besitz nehmen kann, was einem so in den Weg kommt - eigentlich ein Verhalten, das sonst nur kleine Kinder zeigen. Vielleicht bringt es das mit sich, dass die Menschen mit ihrer Erde immer respekt- und rücksichtsloser umgehen, alles, wirklich aber auch alles haben wollen und/oder in bare Münze umwandeln wollen. Materialismus heißt das wohl.
      Mich hat berührt, dass Menschen sich dagegen wehren, dass ihre Heimat einfach so "mitgenommen" wird, weil ich die Konsequenzen in der geliebten Provence miterlebt habe.
      LG

      Löschen
  8. Das gefällt mir am allerbesten einfach aus der Natur wunderschön in Scene gesetzt bei dir.
    L G Pia

    AntwortenLöschen
  9. Ein wunderschöner Strauß, der Jahreszeit entsprechend und einer, bei dem kein Gift auf Rosen gesprüht oder andere Menschen ausgebeutet wurden. Das ist nämlich leider beim Blumenkauf oft der Fall. Auch darüber gibt es etliche Artikel.
    Das mit den Muscheln und dem Sand hat mich richtiggehend erschreckt, weil ich das so noch nie gesehen habe. Es ist wohl dieses 'haben, haben, Haben-Wollen und dann doch nicht wertschätzen und zu Hause vielleicht achtlos entsorgen.
    Klar sind die, die Umweltzerstörung aus Profitsucht und industriell betreiben schlimmer, aber wenn es die einzelnen Konsumenten nicht gäbe, würden solche Industriezweige schnell sterben. Es ist immer eine Wechselwirkung zwischen dem einzelnen gedankenlosen Menschen und der Konsumindustrie, die das ausnutzt.
    Liebe Grüße, Ingrid

    AntwortenLöschen
  10. Hallo Astrid,
    das nennst Du NOTLÖSUNG??
    Sehr schön!
    Liebe Grüße, Kerstin

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Astrid,
    dein Blumenschmuck zum Nulltarif sieht wunderschön und stimmungsvoll aus. Normalerweise lasse ich die Blümchen ebenfalls dort stehen, wo sie wachsen, aber manchmal rücke auch ich aus, um mir ein paar zu pflücken. Ich oute mich übrigens zudem als Sandsammlerin. Die Mengen, die ich mitnehme, sind allerdings winzigklein und passen in ein Mini-Weckglas. Wenn ich mal tot bin, möchte ich dass meine Asche mit dem Sand vermischt und in einer "Humus-Urne" ( http://www.vienna.at/bestattung-unter-baeumen/news-20090518-03300001 ) bestattet oder verstreut wird - dann bin ich auch posthum(us) noch mit den schönen Orten, die im Leben mein Herz erfreut haben, verbunden. (Ich weiß, wenn das JEDER macht, ist es auch viel, andererseits denken sich manche vermutlich weniger dazu als ich. Und unsere Welt hat gewiss größere und schneller "zum Zuschlag kommende" Probleme als dieses ;o))
    Ganz liebe Rostrosengrüße von der Traude
    PS:
    Wenn es dich interessiert: Der herrlich verrückte Bloomsday geht weiter:
    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/08/irland-reisebericht-dublin-on-bloomsday.html

    AntwortenLöschen
  12. liebe Astrid,
    ein wunderschöner Strauß zum Wochenende, einfach schön zusammen gestellt!
    ein schönes Wochenende
    liebe Grüße
    Gerti

    AntwortenLöschen
  13. Dein Brombeerblumenstrauss ist der schönste Strauss, den ich seit langem gesehen habe. Sagenhaft!

    AntwortenLöschen
  14. Dein Blumenschmuck zum Nulltarif ist zauberhaft! Brombeerranken in der Vase finde ich gerade für spätsommerlichen Blumenschmuck überaus reizvoll...Habe übrigens heute mit einem Maler gesprochen und einen Verbündeten hinsichtlich Farbwahl gefunden...schaun wir mal...;-). LG Lotta.

    AntwortenLöschen
  15. ...das sieht gar nicht nach Notlösung aus, liebe Astrid,
    und gefällt mir sehr gut...
    mein Verhalten hat sich in Bezug auf das aus der Natur mitnehmen in den letzten Jahren auch verändert...wenn alle Blüten gepflückt werden und kein Same sich ausbreiten kann, dann werden sie verschwinden...und wenn Jeder sag, es sind doch nur ein paar Stängel und es gibt doch noch so viele, dann sind sie trotzdem bald weg...
    und wenn ich an unsere Streuobstwiese komme und am Baum nur noch Kirschen oben hängen, dann betrifft mich das direkt und ärgert mich...
    ja und nun habe ich gerade heute einen Wiesenstrauß in der Vase stehen...da war die Blütenfülle auf der Wiese doch wieder zu verlockend,

    nachdenklicher lieber Gruß Birgitt

    AntwortenLöschen
  16. Hallo Astrid, mir gefallen Deine Sträuße auch. Das Besondere muß nicht immer Geld kosten. Die Schönheit von Brombeeren habe ich im zum Teil verwilderten Garten meiner Tochter auch erkannt, fotografiert und war vom Ergebnis positiv überrascht. Liebe Grüße Edith

    AntwortenLöschen
  17. Liebe Astrid,
    also diese violett-lila, beerenfarbene Pracht ist alles andere als ein Gestrüpp! WUNDERSCHÖN! Ich mag Brombeeren in der Vase - sowohl die Blüten als auch die unreifen Beeren, und jetzt weiß ich - dank deiner Kreation - , dass auch die reifen sehr dekorativ sind.
    Was den Sammelwahn betrifft, fühle ich mich beim Thema Kieselsteine ein wenig schuldig. Seit meiner frühesten Kindheit kann ich an denen einfach nicht vorbeigehen - vor allem nicht, wenn sie nass sind und so schön glänzen. Kiloweise habe ich die schon zuhause - und bei jedem Spaziergang finde ich mehr. Manchmal mache ich wirklich schon die Augen zu, damit ich sie nicht sehen kann und dann schon wieder mitnehme. Aber so schlimm ist das bei Kieselsteinen aus der Donau wohl (hoffentlich!!!) nicht. Vielleicht kippt die Welt einmal, weil ich hier bei uns so viele Steine angehäuft habe... Nein, Scherz beiseite, eventuell sollte ich ja wirklich mal welche zurück ins Flussbett bringen.
    Liebe Grüße
    und ein schönes Wochenende,
    Veronika

    AntwortenLöschen
  18. Das unmäßige Haben- und Besitzenwollen ist schon schlimm. Als Schulkind habe ich schon gelernt und verinnerlicht: Aus der Natur nur soviel nehmen, dass sie sich regenerieren kann (wobei man allerdings wissen müsste, wie die konkrete Pflanze das gerade macht...), ist oberstes Gebot. Bei Brombeeren brauchst du da nicht die geringste Furcht zu haben, die treiben je mehr du pflückst, desto doller wieder durch, und über die Abpflückstellen freuen sich jetzt die im Stengelmark bauenden Wildbienen! ;-). Der Blumenstrauß aus üppigen Blütenmeeren gepflückt wird nichts anrichten außer, dass mein Herz sich daran erinnert und ich die Wilden gern haben lerne, und das ist gut so, das ist Allmende-Nutzung wie früher der Küchensee und der Dorfwald. Die heimische Natur wird dein Strauß nicht umbringen. Das tun ganz andere, die lieben öffentlichen Grünpfleger z. B., die mähen und unterdrücken, bis nix mehr rauskommt an heimischem Bunt und die Bienen und Hummeln hungrig übern Stoppelrasen ziehen, die giftsprühende Monokultur-Landwirtschaft. In Bezug auf Schnittblumen betrachte ich den industrieellen Anbau, die oft unsäglichen (vergiftenden) Arbeitsbedingungen und die Kühltransportflüge um den halben Erdball als das weitaus größere Problem als ab und an einen heimatlichen Blumenstrauß zu pflücken. Frag mal nach Bio- oder Fairtrade-Rosen... Zu den Blumensträußen, wenn das jeder machen würde: es macht nicht jeder, wie auch nicht jeder in den Wald geht, aber das ist eine ganz andere Baustelle. Alexander Mitscherlichs Von der Unwirtlichkeit der Städte. (und Dörfer kann man inzwischen ergänzen, wenn man die nackigen Eigenheim-Gärten und rasierten Straßenränder betrachtet) Die Farben deines Arrangements sind unglaublich (wirklich) zueinander passend, das hätte ich bei den Einzelteilen nicht vermutet... Liebste Grüße zu deinen Brombeeren! Ghislana

    AntwortenLöschen
  19. Deine Blumen/Gestrüpp, ist aber trotzdem sehr schön.
    Ich denke auch oft über das Pflückverhalten nach. Zum Glück habe ich den Elterlichen Garten, den ich plündern kann. Oder die Nachbarn erfreuen sich an den Bildern,die ich von ihren Blumen mache. Geärgert habe ich mich trotz allem. Heute bin ich an meinen Mittelstreifen, die üppig geblüht haben, vorbei geradelt und musste feststellen, alle Gräser und Blumen sind abgemäht... Da hätte ich sie auch pflücken können...
    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
  20. Also, wenn das eine Notlösung ist .... dann ist sie sehr gelungen, liebe Astrid !!!
    Was das "Mitnehmen" von Dingen bzw. Pflanzen aus der Natur betrifft, so ist das zumindest im Wald klar geregelt: man darf nur so viel Moos, etc. sammeln, wie in eine Hand passt.
    Das Schneiden von Blumen am Wegesrand...tja...wie oft habe ich gedacht: lass die schönen Blümchen stehen, damit sich auch andere daran erfreuen können und am nächsten Tag war alles ratzfatz abgemäht...
    Ich denke, wie schon in einigen Kommentaren zu lesen ist, dass der kommerzielle "Raub" das größere Problem ist. Und habe deshalb auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich wildwachsende Blümchen schneide, so lange sie nicht unter Artenschutz stehen, denn dafür gibt es ihn ja schließlich.
    Ganz herzliche Grüsse vom schönen Niederrhein und ein sonniges Sommerwochenende, helga

    AntwortenLöschen
  21. Eine herrliche Komposition - wieder einmal!
    Ich kann mich gottlob zu denen zählen, die den Sand und die Muscheln da lassen, wo sie hingehören. Aber zugegebenermaßen nicht aus Achtsamkeit, sondern weil ich derlei Dinge einfach nicht hörten mag. Steine finde ich immer wieder mal im Garten, wenn sie fotogen sind, dann wandern sie in die Deko oder den Fundus. Der Artikel stimmt mich nachdenklich, weil vieles zu oft mit zuviel Selbstverständlichkeit eine mit nach Hause genommen wird, ohne an irgendwelche Konsequenzen zu denken.
    Hab' einen schönen Start ins Wochenende und hab' Dank für deine wunderbare Blumenkomposition und deinen Denkanstoß ... Frauke

    P. S.: Ich hoffe, du hattest eine blaue Himmelswoche,

    AntwortenLöschen
  22. Traumhaft schön liebe Astrid!! Schon fast ein bisschen Herbstfarben ;)) Diese Brombeeren sind echt das Tüpfelchen auf dem i ♥
    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Christel

    AntwortenLöschen
  23. Liebe Astrid,
    auch wir haben 1991 Sand von Is Arutas mit nach Hause genommen, ich habe ihn heute noch. Damals war uns nicht bewusst, dass das ein Eingriff in das Ökosystem von Sardinen ist, heute denke ich anders darüber.
    Wenn man wie ich direkt neben Wald, Wiesen und Feldern wohnt, ist es ganz natürlich Handsträuße zu pflücken, die schaden niemals, etwas anders ist es wenn man dem Wald gewerbemäßig Pflanzen entnimmt.
    Danke Dir, dass Du dieses Thema angeschnitten hast,
    Judika

    AntwortenLöschen
  24. Ich bin, wie immer, begeistert, liebe Astrid. Meine Crocosmia (den Namen finde ich schöner als Montbretien) halten sich leider nicht lange in der Vase, aber im Garten sind sie wunderwunderschön. LG Rebekka

    AntwortenLöschen
  25. ICh würde mal sagen Wochenmarkt- und Floristen-Engpass perfekt umschifft. Vor allem die Brombeerranken gefallen mir gut. Überhaupt das ganze Arrangement...schön!
    Liebe Grüße,
    Kerstin M.

    AntwortenLöschen

Der Kommentar ist für den Blogger wie der Applaus im Theater - also: worauf wartest du?

Aber bitte nicht vollkommen anonym - ein Name ist erwünscht! Und ein gewisses Maß an Herzensbildung auch - ansonsten schalte ich den Kommentar nicht mehr frei. Das kann auch schon mal dauern - dann bin ich vom Schreiben neuer Posts gefesselt!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...