Was spontan vor 9 Monaten begann, nachdem ich den ersten Beitrag bei Barbara/barbarabee gelesen hatte, gehört inzwischen ganz fest zu meinem "Programm": Posts über Frauen, die auf irgendeine Weise in mein Blickfeld geraten sind und mein Interesse geweckt haben. Fünfundzwanzig Porträts sind es inzwischen geworden, heute nun also das 28. Porträt:
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| Source 1, source 2, source 3 |
Später hat sie ihre Aktion einmal so charakterisiert: "Es war eine symbolische Aktion... Es war wirklich die junge Generation der Nazikinder die den Nazivater schlägt." Und an anderer Stelle: "Für mich war der negative Höhepunkt erreicht, als man in Deutschland einen ehemaligen Nazi-Propagandisten wie Kurt Kiesinger ins Amt des Bundeskanzlers gewählt hatte." Genau so habe ich es damals empfunden...
Nun hat Beate Klarsfeld und ihr Mann Serge das "Verdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" verliehen bekommen, der höchste Orden unseres Landes, der nur an zehn Prozent der insgesamt vom Bundespräsidenten ausgezeichneten Persönlichkeiten vergeben wird.
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| Verleihung in Paris, 20. Juli 2015 Source |
Anlass genug, ihre Geschichte auch hier einmal aufzuschreiben:
Beate Klarsfeld kommt als Beate Auguste Künzel am 13. Februar 1939 in Berlin zur Welt. Sie ist das einzige Kind von Helen und Kurt Künzel, einem Versicherungsangestellten, der nicht Parteimitglied ist, aber die Nationalsozialisten gewählt hat. Der Vater wird zu Kriegsbeginn eingezogen, in Frankreich und später an der Ostfront eingesetzt, findet wegen Krankheit aber ab 1942 als Buchhalter Verwendung. Die Familie wird in Berlin ausgebombt, geht zu Verwandten nach Sandau, das nach Kriegsende polnisch wird, so das sie nach Berlin zurückkehren. Der Vater stirbt früh.
Beate wächst in den Berliner Ruinen auf, besucht ein Lyzeum, später eine Handelsschule, nach deren Abschluss sie Sekretärin wird. Nach ihrer Volljährigkeit mit 21 Jahren geht sie als Aupairmädchen nach Paris: "1960 ging ich aus Berlin fort, ohne irgendwas zu haben, weder Abitur noch sonst was Besonderes." Und weiter: "Als ich (..... ) nach Paris gekommen war, war das nicht gerade einfach für mich als Deutsche. Es gab viele Vorbehalte." ( Quelle hier )
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In einer Metrostation lernt sie den jungen Serge Klarsfeld kennen, einen gut vier Jahre älteren Studenten der Geschichts- und Politikwissenschaften, dessen Vater in Auschwitz ermordet worden ist.
Seine Geschichte erzählt er in einem späteren Interview so: "Als im August 1942 die große Razzia gegen die ausländischen Juden in der freien Zone des besetzten Frankreichs stattfand, waren wir als aus Rumänien stammende Juden in Nizza zunächst noch geschützt.... Da wir nicht aus Nizza rauskamen, weil alle Züge kontrolliert wurden, hat mein Vater in einem Schrank eine Art doppelte Rückwand eingezogen, in dem meine Schwester und ich uns verstecken sollten, wenn die Nazis kämen. Am Tag vor Schulanfang, am 30. September 1943, ich war sieben Jahre alt, erleuchteten plötzlich Scheinwerfer unsere Zimmerdecken. Man hörte Schreie. Wir krochen in das Schrankversteck, gemeinsam mit meiner Mutter. Mein Vater blieb draußen, um die Tür aufzumachen, damit die Deutschen sie nicht eintraten. Die Deutschen durchsuchten alles. Einer öffnete die Schranktür, schob die Kleider zur Seite, berührte aber die Rückwand nicht. Die ganze Nacht über hörten wir Schreie und Weinen. Meinen Vater nahmen sie mit. Ich habe ihn nie mehr wieder gesehen." ( Quelle hier )
Am 7. November 1963 heiraten die beiden, und Beate Klarsfeld erhält dadurch neben der deutschen die französische Staatsangehörigkeit.
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"Meine Schwiegermutter war mir gegenüber sehr wohlwollend. Aber es gab Freunde von Serge, die sagten: „Eine Deutsche? Mit der gehst du aus? Und auch noch mit einer Nicht-Jüdin.“ Also habe ich angefangen, mich zu engagieren", berichtet sie. ( Quelle hier )
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| Beim Gespräch mit der Presse nach der Aktion, mit Horst Mahler nach der Verurteilung, bei der Wiederaufnahme des Verfahrens 1969 ( Source ) |
In einem Schnellverfahren – in dem Horst Mahler sie verteidigt – wird Beate Klarsfeld noch am selben Tag zu einem Jahr Haft verurteilt, muss die Strafe aber wegen ihrer französischen Staatsangehörigkeit nicht antreten. ( Im Jahr darauf reduziert ein Gericht die Haftdauer auf vier Monate und setzt sie zur Bewährung aus.)
Schon vier Tage später reist sie mit ihrer Schwiegermutter nach Brüssel, wo Kiesinger am Abend des 13. November 1968 auf einer Konferenz sprechen soll. Sie wird von der belgischen Polizei aufgefordert, das Land zu verlassen. Vorher hält sie aber noch Vorträge und verteilt Flugblätter vor belgischen Studenten. Die übernehmen an ihrer Statt, die Rede des Bundeskanzlers zu stören.
Im August 1970 kettet sich Beate Klarsfeld auf einem Platz in Warschau an einen Baum und verteilt Flugblätter, um auf den Antisemitismus in Polen aufmerksam zu machen. Sie wird festgenommen und ausgewiesen. Eine ähnliche Aktion erfolgt im Februar 1971 in Prag.
Im selben Jahr versucht sie gemeinsam mit ihrem Mann, den promovierten Juristen und ehemaligen SS-Obersturmbannführer Kurt Lischka, wohnhaft in Köln, gewaltsam zu entführen, um ihn der französischen Justiz auszuliefern:
Lischka hatte vom November 1940 bis September 1943 als Gestapo-Chef von Paris für die Deportation von 76 000 Personen nach Auschwitz gesorgt. Er war zwar 1950 von einem französischen Militärgericht in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden, fühlte sich in Deutschland aber so sicher, dass er nicht einmal unter falschem Namen lebte: Auf seiner Klingel stand sein richtiger Name.
Beate Klarsfeld wird für ihren Entführungsversuch 1974 zu zwei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Internationale Interventionen & Proteste bewirken aber, dass die Strafe zur Bewährung ausgesetzt wird. Der Kriegsverbrecher Lischka selbst bleibt auf freiem Fuß & wird erst 1979 vor Gericht gestellt.
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| Beate & Serge Klarsfeld vor dem Prozess und bei der Wiederaufnahme des Verfahrens ( Source ) |
In den Siebziger Jahren weist sie auch wiederholt auf die Verstrickung des FDP-Politikers Ernst Achenbach in die Deportationen jüdischer Opfer aus Frankreich hin:
Während der deutschen Besatzungszeit in Frankreich war Achenbach von Juni 1940 bis Ende April 1943 als Legationssekretär, später Gesandtschaftsrat "mit Judenangelegenheiten" befasst & im Rahmen dieser Tätigkeit für die Durchführung der Judendeportationen mitverantwortlich. Nach dem Krieg erreichte er als Lobbyist von NS-Tätern das Zustandekommen des Straffreiheitsgesetzes von 1954.
1976 gelingt es durch die Initiative der Klarsfelds, seine Entsendung nach Brüssel als deutscher Vertreter bei der Europäischen Gemeinschaft zu stoppen. Trotz Widerstands Achenbachs ratifiziert Deutschland die sogenannte "Lex Klarsfeld", die eine Wiederaufnahme von Verfahren gegen NS-Verbrecher in Deutschland erlaubt, so zum Beispiel auch gegen Kurt Lischka.
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| 1974 mit den Kindern Arno und Lida, geboren 1973 Source |
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| Links: Klaus Barbie bei seiner Festnahme 1987 ( Source ) Mitte: Beate Klarsfeld wird während einer Wahlkundgebung von Kurt Waldheim aus dem Saal gewiesen (1986, Source ) Rechts: Serge Klarsfeld mit eine Ausgabe der deutschen Illustrierten "Bunte" zu A. Brunner ( 1985, Source ) |
1986 startet sie eine Kampagne, die die Rolle des österreichischen Bundespräsidenten Kurt Waldheims im Dritten Reich aufdeckt, welche zur internationalen Isolierung während seiner Amtszeit führt.
1991 kämpft sie um die Auslieferung des in Syrien lebenden Eichmann-Stellvertreters Alois Brunner, dem die Ermordung von 130.000 Juden in deutschen Konzentrationslagern angelastet werden. Im Jahr 2001 wird Brunner durch die Bemühungen der Klarsfelds in Abwesenheit in Frankreich zu lebenslanger Haft verurteilt, eine Auslieferung durch Syrien gelingt jedoch nicht.
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Es gäbe noch etliche politische Aktionen der Klarsfelds, von denen zu berichten wäre. Aber das würde meinen Rahmen sprengen. Bemerkenswert finde ich die von ihnen entwickelte Wanderausstellung mit Fotos von über 11400 in den Jahren 1942-44 deportierten jüdischen Kindern.
Die französische Bahn SNCF begrüßt das Projekt und zeigt 2006 die Ausstellung "Enfants juifs déportés de France" drei Jahre lang auf 18 Bahnhöfen.
Die Deutsche Bahn als Rechtsnachfolgerin der Deutschen Reichsbahn, über deren Schienennetz diese Kinder deportiert worden sind, lehnt die Ausstellung unter DB-Chef Hartmut Mehdorn in ihren Bahnhöfen „aus Sicherheitsgründen“ zunächst ab. Ab 2008 werden Teile der Ausstellung in modifizierter Form auf deutschen Bahnhöfen interessierter Städte gezeigt.
Beate Klarsfeld wird im Laufe ihres späteren Lebens mit vielen Ehrungen bedacht ( eine Liste ist hier zu finden ), so erhält sie 2007 unter anderem von Nicolas Sarkozy die Ernennung zum "Offizier der Ehrenlegion":
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Aufsehen erregt noch einmal 2012 ihre Aufstellung als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt durch die Fraktion der Linkspartei ( bei der sie Joachim Gauck absehbar unterliegt ), der eine mediale Schlammschlacht vorausgeht, weil die Zeitung "Die Welt" aus DDR-Akten zitiert, nach denen Beate Klarsfeld kurz nach der Attacke gegen Kiesinger 2000 D-Mark aus Ost-Berlin erhalten habe, deklariert als Honorar für einen Zeitungsartikel. In Wahrheit handele es sich um Geld "für weitere Initiativen", wie ein SED-Politbüromitglied vermerkt hatte. Ihre Entgegnung dazu: "Viele Regierungen haben uns in unserer Arbeit geholfen, nur nie die der Bundesrepublik."
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| April 2015 Source |













Bravo, liebe Astrid...ich danke dir für dieses Portrait! Ich merke gerade, wie ich durch dich Einblick gewinne in die Geschichte des westlichen Teils der Republik...der ja bis 1989 für mich nicht wirklich zu erschließen war. Liebe Grüße.
AntwortenLöschenP. S. Ich freue mich auch heute diebisch über dein schönes neues Profilbild...;-)
Beate, eine lobenswerte *great woman* !
AntwortenLöschenIch habe mich nach der Wende sehr viel mit den 60iger und 70iger Jahren in der BRD beschäftigt. Eine besondere Zeit und für mich immer etwas zwiespältig. Einerseits finde ich viele ganz großartige Menschen, die ich bewundere - Beate Klarsfeld gehört unbedingt dazu. Bin dankbar für alle, die gekämpft haben für Recht und Gerechtigkeit. Aber das viele auf dem linken Auge so blind waren und das eine Gespenst mit Hilfe eines anderen beseitigen wollten, dass habe ich natürlich aus persönlichen Gründen nicht verstanden. Gruselig zum Beispiel, dass von einigen Mao so verehrt wurde. Und so ist es für mich leider ein unschöner Aspekt, sich von den Linken aufstellen zu lassen. Denn bei allem was war, die hätten eine aufmüpfige Frau Klarsfeld in den 70igern in der DDR nie wieder aus dem Gefängnis gelassen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
und wenn ich schneller schreibe, als ich denke, dann werden die das/dass schon mal vertauscht :-(
LöschenLiebe Gretel, die Sehnsucht danach, dass es einen anderen Weg geben könnte, als den, den der westliche Teil der Republik nach dem Krieg eingeschlagen hat, kann vielleicht auch nur jemand nachvollziehen, der unter der Last der Vergangenheit gelitten hat und umgeben war von ihrem Geist. Um über den eigenen Tellerrand hinausschauen zu können, braucht es seine Zeit, Erfahrung, Distanz. Wir sollten uns da nichts gegenseitig vorwerfen, finde ich, sondern offen bleiben & zuhören, was die jeweilige Seite erlebt hat.
LöschenLG
Was für eine mutige, konsequente Frau.
AntwortenLöschenChapeau!
Liebe Astsrid,
AntwortenLöschenschön, noch einmal alles über Beate nachlesen zu können bei dir.
Ich kann mich noch gut an den Vorfall erinnern - so als sei es gestern
gewesen. Sie war eine konsequente Person - immer schon.
Liebe Grüße schickt dir
Irmi
Danke liebe Astrid! Ich freue mich sehr über den Artikel! Sie war einfach eine wahnsinnig mutige Frau. Darüberhinaus darf auch einfach nie vergessen werden, was die junge Republik alles getan oder eben nicht getan hat, um den Neuanfang zu bewerkstelligen! Und zwar alle zusammen : die Politik, die Presse und die Bevölkerung!
AntwortenLöschenGros bisou
Sandra
P.S.: Schon was von Günther gehört?
Quel Gunter?
LöschenBisou
Noch was: dein Profilbild ist große Klasse! Südamerikanisch bunt und der Kopfschmuck hat was von Frida Kahlo, wenn du erlaubst. Liegt vielleicht auch an der Größe der Darstellung auf meinem Gerät....!
AntwortenLöschenDanke! Der Schwiegersohn hat's fotografiert & die Tochter gedrängelt, es zu veröffentlichen...
LöschenWas für eine bemerkenswerte und mutige Frau! Ich erinnere mich immer noch an die Ohrfeige und fand das grandios.
AntwortenLöschenLG, Ingrid
Hier sind gerade die gemeinsamen Erinnerungen des Paares veröffentlicht worden und, wie ich gerade gesehen habe, sie erscheinen im Oktober auch auf Deutsch. Bonne lecture & liebe Grüße aus Paris!
AntwortenLöschenWas für ein Mut, was für ein Durchhaltevermögen!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Andrea
Eine mutige Frau. Beeindruckend.LG mila
AntwortenLöschenLiebe Astrid,
AntwortenLöschendeinen Artikel heute habe ich wirklich gern gelesen. Ich erinnere mich als Kind der 60er noch gut an Beate Klarsfeld und an ein Deutschland, das den braunen Dreck nur zu gerne unter den Teppich kehrte. Meine Cousine Katharina Staritz
http://de.evangelischer-widerstand.de/html/view.php?type=kurzbiografie&id=26&l=de
war freiwillig und aus Überzeugung im KZ und war in meinem Teil der Sippe ganz klar die Nestbeschmutzerin über die man nicht spricht. Dieses Denken war wirklich allgegenwärtig. Wäre es heute anders?
Deine Reihe ist wunderbar. Von mir aus kannst du noch lange weitermachen!
Herzlichen Gruß
Bronte
Ach, du Gute, auch wieder ein richtig guter Artikel. Wie gut, dass es auch solche mutigen, konsequenten Frauen gibt, wie gut, dass es gerade auch eine solche Liebe gibt wie die zwischen Beate und Serge. Lieben Gruß Ghislana
AntwortenLöschenLiebe Astrid,
AntwortenLöschenendlich habe ich es bei meiner "Blogrunden-Aufholaktion" bis zu dir und diesem Artikel geschafft. Ich muss schon sagen, bei dir lerne ich immer wieder dazu! Obwohl Beate Klarsfelds Aktivitäten auch einen (von mir keineswegs geschätzten) österreichischen Bundespräsidenten betrafen, habe ich ihren Namen hier bei dir erstmals bewußt wahrgenommen. Mein Bruder wird ihn wohl kennen - er ist in unserer Familie der Geschichtslehrer und der politisch Interessierte, hat mich mit seinen zuweilen radikalen Ansichten eher dazu gebracht, Politiker und politische Strömungen generell für fragwürdig zu halten und mich daher lieber mit anderem zu beschäftigen, mit Dingen, die mein Herz positiv berühren, anstatt mich permanent zu verärgern. Ein so strikt dem Ziel der Entlarvung gewidmetes Leben hätte ich mir für mich daher niemals vorstellen können. Beachtlich, dass sich diese Frau bei alledem nicht auffressen hat lassen von Frustration über all die Lügen und und Feigheiten, sondern im Gegenteil, offensichtlich sehr viel Stärke und Lebensfreude daraus bezogen hat! Danke für diesen wunderbaren (Lachfaltenrettungs- und Informations-)Beitrag!
Herzliche rostrosige Hitzeschwitzegrüße,
Traude
http://rostrose.blogspot.co.at/2015/07/rdl-7-uber-happy-music.html