Samstag, 12. November 2022

Meine 45. Kalenderwoche 2022

 "Morgen kommt und Abend wieder.
Kommen immer, immer wieder.
Aber niemals wieder du."
Hermann Hesse



Es ist nicht wirklich schön, nach längerer Abwesenheit nach Hause zu kommen und keiner ist da außer dem Computer. Zum Glück gaben sich am letzten Samstag dann Nachbarinnen & Schwägerin die Klinke in die Hand, die Schwester rief an und auf dem Handy  gab es viele Nachrichten und Fotos. 




Am Sonntag habe ich Schönes & Nützliches verbunden und den Weg zur Altkleidersammelstelle und zur Bankbude mit einem kleinen Herbstspaziergang kombiniert. Mein 12tel Blick von 2019 entzückt mich dabei immer wieder.




Ein Umweg zum Amberbaum in der Autofreien Siedlung ist in dieser Jahreszeit ein Muss. Und eine süße Kaffeezeit um drei war es dann anschließend auch...




Auf dem Handy landeten lauter Schneefotos aus den Alpen, während ich mir einen kleinen Zirbenwald auf der Konsole aufgebaut habe.

Der Dienstag war irgendwie ein verrückter Tag mit 17°C . So konnte ich doch tatsächlich nach dem Impfen und anderen Erledigungen wieder ein Jogurteis essen, denn - huch! - plötzlich war unser Eiscafé wieder geöffnet. 





















Ungewöhnlich auch die Physiotherapie - Einheit um 19 Uhr. Da habe ich dieses Fenster rechts entdeckt:
























Am Donnerstag ging's wieder en d'r Sity, Orthopäden- und Bankbesuch. Zum ziellosen Herumbummeln fehlt mir immer noch die Motivation, weiß auch nicht, warum. Und zum Fotografieren diesmal auch. Dabei schien die Sonne, und der Himmel war knatschblau:


















Süßigkeiten warteten auf der Konsole hinter der Haustür vergeblich darauf, dass Kinder zum Martinssingen klingeln. Schade, schade!



Freitagmorgen war ich auf einen Kaffee bei den Nachbarn, die mir eine wunderbare Neuigkeit mitgeteilt haben.


Und am Nachmittag habe ich mich nach der Fußpflege noch auf einen Minztee auf das sonnige Plätzchen gesetzt und zwei weitere Frauen aus dem Veedel kennengelernt. Ein ganz untypischer Elfter Elfter, aber für mich hat es gestimmt.


Netzfunde der Woche: 




Lektüre der Woche: Na ja, die in M. gefundene "Witwe für ein Jahr." Ich weiß noch nicht, hab mich noch nicht so recht hineingefunden.

Musikalische Neuentdeckung: Martin Stadtfeld, der geschätzte und oft live erlebte Pianist vom Mittelrhein, hat während der Corona - Isolation Volkslieder eingespielt und jetzt veröffentlicht. Die passen genau zu meiner novembrigen Gemütslage.

Wochenfreude: dass ich endlich meine Nachbarin gegenüber nach ihrem Sturz besucht habe. Sie hat sich so sehr gefreut... Und dann noch die "News" des anderen Nachbarpaares - geteilte Freude ist eben doppelte Freude, wie wahr!








Verlinkt mit dem Samstagsplausch bei Andrea Karminrot und dem Herbstglück der Gartenwonne.

17 Kommentare:

  1. Es freut mich für dich, dass Nachbarschafts- und Verwandtenhilfe so gut funktionieren und dass du liebe Menschen hast, die für dich da sind. Hat möglicherweise auch mit der Offenheit der Menschen in bestimmten Regionen zu tun. In Köln hab ich auch Leute kennengelernt, einfach so, beim Sitzen auf ner Bank, ist mir in München eher noch nie passiert :-))).
    Bei deinen Netzfunden weiß ich jetzt nicht, ob ich lachen oder mich gruseln soll... wo findest du sowas bloß? Von Fernreisen weiß ich jedenfalls, dass "kleine, rote Flecken" in gewaschenen Bettlaken ein eindeutiges Zeichen für Bettwanzen sind (und man schnellstens das Hotel wechseln sollte...!), aber "Spikes"...? Hab ich was verpasst? ;-DD Na ja, die Erde ruht jedenfalls auf den Rücken von vier Elefanten, die wiederum auf dem Rücken der Sternen-Schildkröte Groß-A’Tuin stehen. Wissen wir doch alle! ;-D
    Herzliche Grüße, Maren

    AntwortenLöschen
  2. wie gut, dass du so nette nachbar*innen und verwandte hast. sie können sicher ein wenig die leere des hauses auffangen. deinen 12.tel blick von 2019 mochte ich als birkenliebhaberin natürlich auch ganz besonders! kuchen, eis und zirbenwald sind auch prima.
    ich wünsche dir weiterhin viele kleine glücksmomente und freuden.
    herzliche grüße
    mano

    AntwortenLöschen
  3. Hat mich vergangene Woche ein S. gefragt, was ich von den Flacherdlern halte. Ich wollte ja seine Gefühle nicht verletzen, aber ... Es tut mir fast leid, wenn Menschen solch abstrusen Ideen nachhängen.

    AntwortenLöschen
  4. Was auch immer es war, warum Inlinlz heute Morgen keine Lust hatte, es ist behoben und ich habe deinen Link eingefügt.
    Dass dir noch nicht wieder zum Herumalbern zumute ist, das kann ich verstehen. Ich würde wahrscheinlich auch keine Lust dazu haben. Aber ich freue mich trotzdem für dich, dass du so viele liebe Menschen um dich hast, die dich wenigstens ab und an auffangen und dir etwas Gutes tun.
    Liebe Grüße aus dem ebenfalls viel zu warmen Berlin
    Andrea

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Astrid,
    ich kann gut mitfühlen, dass dein Zuhause nach bunten und lebendigen Familienmomenten besonders leer und still ist. Die zunehmende Dunkelheit macht es nicht leichter.
    Wie schön, dass du ein vielfältiges Umfeld in Ferne und Nähe hast, guten Kontakt in der Nachbarschaft, der über einen freundlichen Gruß hinausgehen.
    Ich wünsche dir viele, viele kleine Glücksmomente, die dich durch diese Zeit tragen.
    Ganz liebe Grüße aus dem kleinen Dorf zwischen den Meeren
    Lydia

    AntwortenLöschen
  6. # nachbarschaftlicher Plausch mit Freuden anzuhören tut einem gemüt sehr gut, tröstet zwar nicht mittelbar über eine leere Wohnung hinweg, muntert aber ein wenig auf...
    jede/r alleinlebende wird dir das gerne bestätigen können, liebe Astrid - dass - > hinausgehen in die Freiheit der fernen Gedanken ein wenig erleichtert und den Kopf frei macht, sozusage durchpustet und wenn dich dann schöne Geschenke daran erinnern dass du nicht allein bist, umso mehr.ganz herzliche grüsse angel

    AntwortenLöschen
  7. eine schöne bunte Woche
    mit vielen Aufmunterungen
    durch Nachbarn.. Verwandtschaft .. Natur .. Begegnungen
    ja.. es waren immer noch warme Tage die nach draussen lockten
    ich durfte ja leider nicht .. da war es schon etwas einsam ..
    jetzt haben wir schon 2 Tage Nebel
    aber ich kann wieder raus und war auch schon im Garten
    schade dass dieser "Geistheiler" offenbar nichts kann.. sonst hätte er sich schon längst selber geheilt
    wirklich erschreckend was in so manchen Köpfen vor sich geht :(
    ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    Rosi

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Astrid, so eine bunte Woche und sogar noch mit einem Eis auf dem Plätzchen! Dazu Anrufe, Nachbarn, Familie - wenn auch teilweise weiter weg. Das röstet doch alles sehr, auch wenn eben das Haus leer erscheint, wenn man wiederkommt. Sei froh über die vielen Menschen um dich rum, die da ablenken und auch freudige Botschaften bringen. Tja, und mit der Scheibenerde...Ist schon ein großer, bunter Zoo auf dieser Erde! Herzlichst, Sunni

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ein t...liefere ich nach , rösten wollen wir ja niemanden :-)))

      Löschen
  9. Liebe Astrid,

    ja, Hermann Hesse hat recht. Muss man erst mal begreifen und verarbeiten. Das Nachhausekommen in ein leeres Haus, nicht schön. Da können schnell trübsinnige Gedanken kommen.

    Zu deinen Netzfunden, da kann ich nur schreiben: Meine Lacher der Woche!
    Gibt es in der Tat Leute, die das ernsthaft glauben? Sowohl die Scheibe als auch das Eindringen durch die durch warmes Wasser geöffneten Poren.

    Viele Grüße,
    Claudia

    AntwortenLöschen
  10. Liebe Astrid, man könnte fast drüber lachen über die Netzfunde, wenn es nicht so viele gäbe, die den Unsinn auch noch glauben. Der zweite ist sogar gefährlich: Da Borax in Verdacht steht, Schäden am ungeborenen Kind zu verursachen, ist der Verkauf an Privathaushalte seit 2009 durch die Chemikalien-Verbotsverordnung untersagt (Quelle: https://www.smarticular.net/unterschiede-natron-borax-glaubersalz-bittersalz/ Copyright © smarticular.net).
    Liebe Grüße, Ulrike

    AntwortenLöschen
  11. Unter den gegebenen Umständen hast Du Dir eine gute Woche gemacht und viele liebe Menschen haben dazu beigetragen. Das ist sehr schön zu lesen.
    Es wird ja immer wieder traurige Stimmungen geben und aber auch zum Glück immer wieder fröhliche Momente und Gespräche und Begegnungen.
    Jedenfalls stimmt es mich zuversichtlich und froh, zu lesen, wie gut Dir so Vieles gelingt nach und in all der schweren Zeit.
    Herzlichst, Sieglinde

    AntwortenLöschen
  12. Leere und Stille Häuser mag wohl keiner. Bewundernswert, wie Du damit umgehst
    Und Du machst Dir die Woche zu einer schönen Woche.
    Auch wenn keine St. Martinskinder gekommen sind. So traurig. Dass es auch bei Dir so ist, hätte ich nicht gedacht.
    Hab einen schönen Sonntag und liebe Grüße
    Nina

    AntwortenLöschen
  13. Liebe Astrid,
    gerade erst am Freitag, habe ich vehement gegen die "flache" Erde argumentiert und für die Kugel, was für ein Zufall. Und jetzt weiß ich auch, dass ich wohl keine gute Absichten habe... Ich bin da fassungslos, aber da ist auch kein Durchkommen, vielleicht bin ich da auch nicht gut genug und müsste meine Rhetorik verbessern...
    Ich wünsche Dir einen wundervollen Sonntag.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    P.S. Ich habe auch gefragt, welchen Sinn es macht, die Menschen über die Form der Erde zu belügen. Diese Frage konnte mir niemand beantworten.

    AntwortenLöschen
  14. Das war doch ein schöner bunter Elfter-Elfter. Die kleine Enkelin hatte auch eher den Karneval eingeplant, war jetzt aber doch krank geworden.
    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
  15. Nach Hause zu kommen und keiner ist da, dass ist schon traurig. Aber es ist schön so eine wunderbare Nachbarschaft zu haben, die für Einsen da sind.
    Liebe Grüße,
    Claudia

    AntwortenLöschen
  16. Weist du was mein Papa über deine Netzfunde gesagt hätte: Papier nimmt alles an! Wahrscheinlich ist es nicht die leere beim nach Hause kommen, die dir Mühe macht, sondern dass es ab jetzt immer so ist. Die Trauer holt einem immer wieder ein. Aber Menschen im Umfeld zu haben die für dich da sind, tröstet. Ja beim Birkenwäldchen würde ich wohl auch öfter vorbei laufen.
    L G Pia

    AntwortenLöschen

Mit dem Abschicken deines Kommentars akzeptierst du, dass dieser und die personenbezogenen Daten, die mit ihm verbunden sind (z.B. User- oder Klarname, verknüpftes Profil auf Google/ Wordpress) an Google-Server übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhältst du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.

Auch wenn Google es nun begünstigt, anonym zu kommentieren, wünsche ich persönlich mir nach wie vor, dass ein Name am Ende des Kommentars steht. Eine Kommentarmoderation behalte ich mir, auch aus diesen Gründen, vor.