Samstag, 25. Juni 2022

Meine 25. Kalenderwoche 2022

 "Ich gehe langsam aus der Welt heraus
In eine Landschaft jenseits aller Ferne,
und was ich war und bin und was ich bleibe
geht mit mir ohne Ungeduld und Eile
in ein bisher noch nicht betretenes Land."

Hans Sahl 

Was von der schönen Vorwoche zurückblieb? Der Geburtstagsstrauß der Tochter, sehr viele Fotos und Erinnerungen -und damit Gesprächsanlässe - von unserem Fest ( leider auch eine beeinträchtigende Prellung, da  schmerzhaft ). Die Kinder & Kindeskinder weilten unterdessen schon wieder an den tollen bayerischen Gewässern, während wir bei 36 Grad im Haus vor uns hin schwitzten. ( Hier ist übrigens eine interessante Recherche zum Hitzetod bei uns zu finden. )



So sah  der erste Sommermorgen vom Bett aus gesehen aus. Dazu der Vanilleduft der Petunien vor dem Fenster!Mmmh!



Der zweite Sommertag war schon wieder viel zu heiß ( 29°C ), der nächste zeigte gar 30° Grad auf dem Thermometer. Da hatte ich zu fast gar nichts mehr Lust. Gerne schaue ich am späten Abend allerdings den Fledermäusen in ihrem Zickzackflug vor unseren Fenstern zu. Die schaffen die Mücken, die mich sonst zerstechen würden.



Die Hitze endete dann in der Nacht zum Freitag mit mehreren Regenschauern & Gewittern weit, weit entfernt. Und auch am Vormittag regnete es ordentlich, so dass an eine "Ausfahrt" zum Obst- & Gemüsestand nicht zu denken war. Insgesamt herrschte in dieser Woche nicht grade die Lebenslust vor, zumal im weiteren Familienkreis jemand gestorben ist, der jünger noch als ich war. Da kommt frau ins Grübeln. Das merkt man auch daran, dass ich kaum fotografiert habe und dieser Post mal recht kurz ist.









Am Freitagnachmittag gab es noch ein Höhengewitter, das grummelnd über uns hinweg zog. Dazwischen war es schwül, wie ich es gar nicht mag.

Da lob ich mir die frischen sechzehn Grad beim Aufstehen in der Frühe & dem Blick über die Blumenkästen hinweg. So kann ich hoffentlich den heißen Tag gut angehen & überstehen...





Verlinkt mit dem Samstagsplausch bei Andrea Karminrot und dem Sommerglück der Gartenwonne

14 Kommentare:

  1. Liebe Astrid, es ist wie mit dem Wetter: Nach dem Hoch folgt meist ein Tief. Aber auch da kraxeln wir wieder raus. Ja, die Temperaturen sind nicht gut. Und viele Ältere trinken eben auch viel zu wenig, altes Übel.Ich hoffe noch auf etwas frische Luft, bevor es morgen wieder 33° werden sollen. Herzlichst, Sunni

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  2. Bei uns wird das Wochenende wieder recht warm, nachdem wir kühle Tage mit Regen und Gewitter hatten.
    Ja, bei solchen Gelegenheiten wird man sehr nachdenklich...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Nachdenklichen Zeilen zum Nachdenken bietest du dieses Mal. Auch bei mir flatterte eine traurige Nachricht ins Haus, zwar nicht aus der direkten Verwandtschaft doch immerhin war sofort ein Bild vor Augen und Traurigkeit in mir.
    Das schwülwarme Wetter, das meinen Knochen und Gelenken gut tut, belastet auch meinen Vater sehr und wenn es nicht heiß ist, dann regnet es. Beides nicht ideal für Rolllator-Unternehmungen. Bloß gut, dass die Besorgungen für seine Versorgung schon eingespielt sind.
    Gute Besserung! Fühl dich gedrückt und sei herzlich gegrüßt,
    Karin

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  4. einen schönen Blick hast du schon morgens
    bei uns hat erst gestern ein Gewitter ordentlich Regen gebracht
    davor war nur in einer Nacht etwas Niderschlag der noch nicht fürs Gartengießen gereicht hat
    ja.. eine Prellung ist langwierig .. weiterhin gute Besserung
    eine längere Geschichte ist leider auch mein Bein :(
    mein Beileid zum Verlust des Angehörigen
    auch ich denke oft wenn ich so Anzeigen lese..
    die Einschläge kommen näher ..
    wie schön dass ihr Fledermäuse habt.. ich mag sie ;)
    ein schönes WE und eine gute Woche wünsche ich euch

    Rosi

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    1. Wir haben vor Jahrzehnten den Fledermäusen entsprechende Kästen aufgehangen. Seitdem haben wir sie in direkter Nachbarschaft sozusagen, und sie halten die Mückenplage in Grenzen. Wir schlafen bei sperrangelweitem Fenster ohne entsprechendes Fliegengitter.
      GLG

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  5. Deine Eingangsworte haben mich jetzt gerade berührt und an jemandem denken lassen dem es nicht gut geht. Ja das Leben ist nicht Unendlich, da werden wir schmerzlich daran Erinnert. Dein Blick aus dem Fenster ist wie Kino schauen und dabei einschlafen. Für die Prellung wünsche ich baldige Besserung.
    L G Pia

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  6. Ein etwas melancholischer Rückblick verbunden mit körperlichen Schmerzen, diese Woche hatte es für Dich in sich. Du hast mein Mitgefühl zum Tod Deines jüngeren Verwandten. Das rührt immer etwas an in uns. Dein Zitat verdeutlicht es.
    Und doch gibt es sie auch, die schönen Momente, die blumigen, die sonnigen und auch die nassen. Den Regen brauchen wir so dringend.
    Bei uns gibt es immer viel zu wenig davon.
    Ein blumiges Wochenende wünscht herzlichst
    Sieglinde

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  7. Nicht so viel grübeln liebe Astrid,
    es sterben jeden Tag Menschen, die jünger, die aber auch viel älter sind als man selbst.
    Das ist das Leben und zum Glück können wir das noch nicht beeinflussen, ja gut, manche schon, aber dazu zähle ich uns nicht.
    Lieber jeden Tag genießen, auch wenn er nur kleine Glückmomentchen für uns übrig hält.
    Und nach jedem Regen kommt auch wieder die Sonne, nur das schwül Warme, das brauche ich auch nicht.
    Drück Dich und lasse liebe Grüße da
    Nicole

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  8. Liebe Astrid,
    herzliche Grüße aus Schleswig-Holstein, danke für Deinen Kalenderwochenrückblick und dass ich heute bei Dir Hans Sahl und
    sein Strophen-Gedicht entdecken konnte.
    Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir und Deinem Gefährten.
    Oft starte ich meinen Sonnabend mit einem Blick auf Deine Kalenderwoche und denke auch unter der Woche manches Mal,
    was Du wohl machst und wie es Dir und dem Herrn K. grad geht.
    Magst Du Charly Brown und seine "Leute"? Charly Brown und Snoopy unterhalten sich (zitiert aus meiner Erinnerung):

    Charly: "Eines Tages werden wir alle sterben."
    Snoopy: "Ja, aber an allen anderen Tagen nicht."

    An heiteren Tagen finde ich diesen Blickwinkel sehr tröstlich.
    Gute Nacht und danke für alle Deine schönen Posts und Bilder!
    Christiane

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    1. Danke für deine lieben Zeilen, liebe Christiane! Es ist schön zu wissen, dass da "draußen" jemand an einen denkt. Klar kenn ich die Peanuts, seit meinen ersten Studientagen, da hab ich mir die quadratischen Büchlein gekauft. Und Snoopys Kommentare zum Leben an sich schaffen die nötige Distanz, um nicht völlig im schwarzen Loch zu versinken.-
      Über Hans Sahl wollte ich eigentlich einen Extra-Post verfassen, aber ich hatte nicht die Muße dazu. Ich mag das Gedicht und finde ihn auch menschlich interessant.
      Ich wünsche dir einen schönen, heiteren Sonntag!
      Astrid

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  9. Guten Morgen liebe Astrid
    Die Fledermäuse mag ich auch sehr gerne und abends fliegen sie kunstvoll um unseren Balkon. Ich befürchte stets, dass sie mich anfliegen könnten, aber sie machen dann noch schnell einen Schwenker.
    Ich wünsche dir viele frohe Gedanken und einen wunderschönen Sonntag.
    Liebe Grüessli
    Eda

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  10. Deine Eindrücke vermitteln etwas Kühle, liebe Astrid, die wir dringend vor allem mit Niederschlag hier benötigen. Viel zu trocken und der Anblick der vertrockneten Natur betrübt mich und dass der Verlust eines jüngeren Verwandten dich bekümmert, das kann ich gut nachvollziehen.
    Ich wünsche dir einen frohen Abend und eine gute neue Woche.
    Lieben Gruß von Marita

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  11. Liebe Astrid,
    auch mit weniger Bildern ist dein Wochenrückblick wieder sehr schön und ansprechend! Und ein bisschen bedrückend... Ja, es ist immer schwer, wenn man von lieben Menschen Abschied nehmen muss. Noch schwerer, wenn sie jünger sind. Doch eigentlich gibt es da auch eine Hoffnung, an die ich glaube.
    Dein Blick aus deinem Schlafzimmerfenster ist wundervoll! Und die weiße Calla ebenso - Lieblingsblume meiner Schwiegertochter :-).
    Ich wünsche dir/euch eine gute neue Woche, liebe Astrid! Alles Liebe und Gute!!!
    Herzliche Grüße
    Ingrid

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  12. Ja, die Hitze schlaucht wirklich ganz schön... aber bei so einem Blick aus dem Schlafzimmerfenster und so ein Duft von Petunien, das tröstet doch etwas...?
    Wenn Menschen sterben, ist das ja immer ein Grund zum Grübeln, aber wenn es die betrifft, die jünger sind als man selbst, ist es umso merkwürdiger. Inzwischen hab ich da eine fast schon fatalistische Haltung, von wegen: wenn`s soweit ist, dann soll es wohl so.
    Wunderschöne Rosen!
    Liebe Grüße
    Maren

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