Das war ein Frauenbild, so ganz anders als das, was mir täglich in meiner Nonnenschule vermittelt wurde! Kein Wunder, dass mich der erste Auftritt von Mrs. Emma Peel im Programm des Zweiten Deutschen Fernsehens im Oktober 1966 faszinierte, ist man doch als Teenager auf der Suche nach Gegenprogrammen zum traditionellen Konzept: Eine Frau, die Kampfsport betreibt und mit Männern wie selbstverständlich auf Augenhöhe agiert - so kämpferisch und schlagfertig war ich höchstens in meinem tiefsten Innern. Und dann war sie auch noch eine Brünette! Diana Rigg hat wegen dieser Ermutigung bis heute einen Platz in meiner persönlichen Ehrenhalle.
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| 1943 |
Später wird der Vater Superintendent der Eisenbahnen, und die Familie zieht 1943 dann ins größere Jodhpur, am Ende der Wüste Thar gelegen.
Als Diana acht Jahre alt ist, wird sie nach England zurückgeschickt und in der "Great Missenden School" in Buckinghamshire untergebracht. Dort fühlt sie sich wie eine Vertriebene. Sie erleidet einen Kulturschock und ist sehr unglücklich:
"Meine Eltern wollten nicht grausam sein, es war eine Sache der Überzeugung. Sie dachten, sie täten das Richtige... Die Schule wollte nicht grausam sein, aber sie war es. Ich fühlte mich wie ein Fisch außerhalb des Wassers. Ich kannte niemanden. Ich musste von vorne angefangen." ( Quelle hier )
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| Links als Cordelia ("King Lear"), rechts zu Hause in Leeds |
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| Von links nach rechts: Albert Finney ( als Hercule Poirot ), Vanessa Redgrave, Sir Laurence Olivier, Dame Edith Evans und Paul Robertson ( als Othello ) |
"Eine derart schräge, absurde, leichtfüßige und verdreht erotische Krimiserie hatten sie noch nie gesehen. Noch nie eine Karateschläge austeilende Frau, die mit Bösewichten um sich warf und sie mit sarkastischen Kommentaren lächelnd ins Jenseits beförderte, nie einen Mann, der ihr dabei derart nobel assistierte. Die Drecksarbeit erledigte sie mit Hand- und Fußkanten, während er die stahlverstärkte Krempe der Melone einsetzte, den klingenbewehrten Schirm oder schlicht seine Intelligenz. Mit ihrer Hilfe kombinierte er Kronleuchter, Garagentore, Fensterflügel, Wendeltreppen oder Rasenmäher zu todbringenden Fallen." ( Harald Jähner in der "Frankfurter Rundschau" )
"Ich erinnere mich, dass ich gedacht habe, hier stimmt etwas nicht. Als ich mich öffentlich beschwerte, wurde es von den Zeitungen aufgegriffen, und ich wurde als junge Söldnerin dargestellt, die aus der Reihe tanzte und Geld forderte. Ich fühlte mich auch sehr allein, weil mich niemand unterstützte. Ich bekam mehr Geld, aber danach wurde ich als hartnäckig und 'hart!' eingestuft - und das war unfair, weil ich es nicht war."
"They want to box me up, frame me and put a title under me, but I defy that. I'm both a commercial and classical actress. Besides, it doesn't matter what you do as an actor. We started as vagabonds, playing in churches, barns and halls. I'm only tramping the same route."Nach ihrer ersten Staffel bei "The Avengers" kehrt Diana nach Stratford zurück und gibt die Viola in "Was ihr wollt". Die Produzenten ermöglichen es ihr, beides unter einen Hut zu bekommen. Mit strenger Disziplin bekommt sie ihr straffes Pensum hin. Was ihr nicht behagt bzw. sie nicht versteht, dass sie so berühmt ist, dass jeder sie kennt, ihr auf die Pelle rückt und dieses "carnal interest"zeigt, wie sie es nennt, welches ihr, der ehemaligen Absolventin einer frommen Schule unangenehm ist.
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| Mit Philip Saville in ihrem damaligen Zuhause |
Diana fühlt sich von Savilles Intellekt angezogen und äußert sich, angesprochen auf ihr nicht legitimiertes Verhältnis, sie habe nicht vor eine "respektable" Person zu werden oder gar zu heiraten. "I'm happy and fulfilled and that's what counts, isn't it?" Wichtig ist ihr auch, finanziell unabhängig zu sein.
1968 ist Schluss mit den "Avengers", Diana möchte zurück zu in den Schoß Thespias. Sie verkörpert die Helena in der Verfilmung des "Sommernachtstraumes" unter Peter Hall, Royal Shakespeare Company ( Judi Dench und Helen Mirren sind auch von der Partie ). Der Film kommt aber nicht wirklich gut an, zu viel Minirock, Beatlesfrisuren, die Feen als wilde, fast nackte Wesen und die Handwerker zu authentisch - die Mischung aus Tradition und Innovation scheint die Zuschauer damals zu überfordern. Dass die Schauspieler bei dieser Produktion nicht wie Filmstars behandelt werden, macht Diana nichts aus, sie ist keine Diva. Ob sie es bei ihrem nächsten Film wird, entzieht sich meiner Kenntnis: "The Assassination Bureau" ( deutsch: "Mörder GmbH" ) wird als "Parodistisch überzogene und zumeist amüsant alberne englische Kriminalgroteske" von der Kritik bedacht.
Dianas nächster Film ist dann wieder reiner Pop: Sie spielt die weibliche Hauptrolle in der James-Bond-Verfilmung "On Her Majesty's Secret Service" von 1969. Bis heute wird der Aspekt betont, dass Diana Rigg darin die einzige Bond- Ehefrau verkörpert, die es je gegeben hat. Ansonsten scheint noch erwähnenswert, dass der Nachfolger von Sean Connery als Bond-Darsteller - das Marlboro-Model George Lazenby - nicht überzeugt hat...
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| Mit Patric Macnee (1965), mit George Lazenby (1969 ) und Menachem Gueffen (1973) |
Sie waren füreinander geschaffen wie der erste Mann und die erste Frau, der beeindruckende Theologe Abaelard und seine blutjunge Schülerin Heloïse, deren Liebesgeschichte sich im Paris des frühen 12. Jahrhunderts zugetragen hat. Selbst nachdem ihr Onkel, ein Kanonikus, den "Verführer" grausam entmannen ließ und die junge Frau in ein Kloster verbannt, kamen sie nicht voneinander los. Der Briefwechsel des Paares machte es berühmt.
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| 1972 |
Als sie mit diesem Stück auch am Broadway auftritt. versteigt sich ein Kritiker dazu zu monnieren, Diana sei "built like a brick mausoleum with insufficent flying buttresses". Das findet sie verletzend, hat es doch nichts mit ihrem Spiel zu tun.
Im Anschluss an die lange Theaterproduktion - das Stück wird auch noch in Los Angeles gespielt - übernimmt die inzwischen 33jährige eine Rolle in der satirischen Filmkomödie "The Hospital", ihrem ersten amerikanischen Film, und stürzt sich gleich anschließend in London wieder in eine Bühnenrolle in "Jumpers" mit dem von ihr bewunderten Sir Laurence Olivier.
Während ihre Schauspielkarriere so richtig Fahrt aufnimmt, gerät ihr Privatleben etwas außer Kontrolle. Nachdem ihr Vater 1971 an Krebs gestorben ist, beschließt sie auch ihre langjährige, in Agonie erstarrte Beziehung mit dem verheirateten Saville zu beenden und sich nur aufs Spielen zu konzentrieren, zum Beispiel in einem neuen Film: "Theatre of Blood" ( "Theater des Grauens" ) mit Vincent Price, eine intelligent inszenierte Grusel-Komödie rund um Shakespeare und das Theater bzw. einer neuen Sitcom in den Staaten: "Diana", für die sie ein halbes Jahr in Los Angeles leben muss.
Kurz nach der Trennung von Saville hat Diana im Februar 1973 den israelischen Maler Menachem Gueffen bei einer Londoner Dinner Party kennengelernt. Auf dem Rückflug von einer gemeinsamen Reise nach Tel Aviv schlägt sie dem acht Jahre Älteren vor zu heiraten. "We're both super-strong personalities and we will have our fights. We fight all the time, but it is a marvelous, marvelous relationsship. I give the marriage a year." Tatsächlich steht die Beziehung dauerhaft unter Spannung, schon alleine, weil es dem Ehemann nicht behagt, Mr. Diana Rigg zu sein. Elf Monate beträgt das Ehejahr dann tatsächlich. Diana nimmt erst einmal alle Schuld auf sich:"... it is due to my bloody independence."
Doch schon 1975, wieder auf einer Dinner - Party, trifft sie erneut auf einen Mann, den sie äußerst anziehend findet: Archibald Hugh Stirling, ein reicher Geschäftsmann & Produzent, dazu Großgrundbesitzer in Schottland und verheiratet. Diana lässt sich 1976 von Gueffen scheiden und schenkt im Mai 1977 einer Tochter, Rachael Stirling, das Leben. Auf einmal verliert Theater & Schauspielen seinen Reiz, und Diana steckt all ihre Energie in das Leben mit Mann und Kind: Die beliebteste englische Schauspielerin jener Tage macht eine professionelle Pause.
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| Mit Ehemann Archie Stirling und in "Die große Muppet - Sause" (1981) |
Die unterbricht sie erst wieder, als ihre Tochter vier Jahre alt ist, für "Die große Muppet-Sause". Es folgt eine Rolle in einer Agatha-Christie-Verfilmung ("Evil Under the Sun") und ein erneuter Broadway - Auftritt im Musical "Colette", dass bei der anschließenden Westcoast - Tour durch fünf Städte aus diversen Gründen aber abgebrochen wird. Gelegenheit für Diana und Archie, in der New York City Hall am 25. März 1982 zu heiraten. Die Schauspielerin überdenkt anschließend noch einmal ihr Lebenskonzept und entscheidet sich für ein konventionelles Familienleben in Schottland. Und sie schreibt ein Buch: "No Turn Unstoned: The Worst Ever Theatrical Reviews".
Doch dem britischen Fernsehen bleibt sie treu, tritt in Filmen auf wie "A Hazard of Hearts"( "Wagnis der Liebe" ) und riskiert noch einmal eine Musicalrolle in "Follies". Auffallend ist, dass sie nun, da sie lauter mütterliche Rollen zu spielen hat, dies mit einer gewissen Rachsucht zu tun bereit ist wie in der Miniserie "Mother Love", wo sie eine von ihrem Sohn besessene Mutter spielt, die mit lauter Hass ihren Exmann verfolgt und das Familienleben ihres Sohnes zu zerstören droht.
Tatsächlich passiert das mit Dianas Familienleben, als am Valentinstag 1990 Archie Stirling von der Presse bei bei einem romantischen Dinner mit der 25jährigen Tochter von Vanessa Redgrave entdeckt wird. Man versucht es noch einmal miteinander, aber im September 1990 reicht Diana endgültig die Scheidung ein und zerstört so das Bild von einer der märchenhaftesten Ehen Großbritanniens. Die Boulevardzeitungen können den Hals nicht voll bekommen und produzieren Schlagzeilen über Schlagzeilen, und Diana muss eine harte Schule durchmachen, was den Umgang mit Journalisten anbelangt. Sie schwört sich, so privat wie möglich zu bleiben und niemals eine Autobiografie zu schreiben.
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| Verleihung des "Tony Award" (1994) |
Mit dem nächsten Stück erobert Diana Rigg sich dann den Ruf als eine der besten Theaterschauspielerinnen ihrer Generation zurück: mit der "Medea" des antiken griechischen Autors Euripides. Das Publikum und die Kritiker sind entweder begeistert oder von der maßlosen Wut in ihrer Darstellung der gequälten Frau abgeschreckt, aber alle sind sich später einig, dass ihre Performance legendär gewesen ist, vermittelt sie doch ein doppelbödiges Bild der sagenhaften Frauenfigur, denn sie lässt auch Respekt und Mitleid mit der Kindermörderin aufkommen. 1994 tritt sie mit dem Stück wieder am Broadway auf und erhält dafür den "Tony Award" als beste Schauspielerin. In New York findet sie sogar Zeit, eine Anthologie mit Gedichten über das englische Landleben zusammenzustellen und herauszubringen, die Anklang bei der Kritik findet.
Zurück in ihrem Heimatland wartet auf sie die höchste Auszeichnung des Landes, der Dame Commander des "Order of the British Empire", der ihr am 8. November 1994 von der Queen verliehen wird.
Ihre erste Rolle nach dieser Ehrung ist die "Mutter Courage" von Brecht am Nationaltheater. Danach folgt im kleinen Almeida - Theater "Who's Afraid of Virginia Woolf?". Da mit diesen Aufführungen in einem Raum mit dreihundert Plätzen nicht wirklich das große Geld verdient werden kann, sichert sich Diana ihren Lebensunterhalt mit Fernsehproduktionen, so zum Beispiel in der Neuverfilmung von "Rebecca", dem Psychothriller von Alfred Hitchcock ( für ihre Darstellung von Mrs. Danvers bekommt sie einen Emmy ) oder der Serie "The Mrs Bradley Mysteries".
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| Mrs Bradley und ihr Chauffeur |
Ihre eigene Tochter gibt 1996 ihr Debüt im Nationaltheater als Desdemona in "Othello". Sie selbst übernimmt zwei Jahre später die Aufgaben einer Lehrenden, als sie Vorstandsmitglied der Royal Academy of Dramatic Art wird. Die Rolle der Kanzlerin der University of Stirling, die sie zehn Jahre ab 1998 ausübt, ist eher repräsentativer Natur. 1999 wird sie auch zum "Cameron Mackintosh Visiting Professor of Contemporary Theatre" an der University of Oxford ernannt, wo sie Einblicke in ihre schauspielerische "Trickkiste" gibt, beispielsweise wie man Sprechpausen einlegt, um die Zuhörer erneut zu fesseln:
"Es kann Engagement, Leidenschaft und Interesse für das Thema vermitteln, während eine monotone Stimme ein sicherer Weg ist, um zu scheitern. Es ist keine optimistische Art, Menschen anzusprechen. Früher oder später wird man deprimieren."Ruhm und Bekanntheit als Englands größte Bühnendarstellerin hat sie mit 61 Jahren erreicht - kein Grund für sie, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. So übernimmt sie noch einmal die Rolle der Phèdre von Racine, die sie 23 Jahre zuvor schon einmal am Nationaltheater gegeben hat, damals selbst enttäuscht von ihrer Darstellung. "Die Pyrotechnik von Frau Rigg in ihrer großen Verärgerung ist immer ein sehenswertes Spektakel. Wie jeder, der ihre Medea vor einigen Jahren gesehen hat, bezeugen kann, können nur wenige Schauspielerinnen Wut mit solcher Intelligenz und Präzision anatomisieren," schreibt die "New York Times" anlässlich ihrer "Neufassung" im Januar 1999.
Dianas Auftritt bei der Premiere von "Humble Boy" von Charlotte Jones 2001 gerät dann zu ihrem Schwanengesang als Schauspielerin. Sie stellt für sich selbst fest, dass ihr der Biss der jungen Jahre fehlt, obwohl sie ihren Beruf nach wie vor liebt.
"Es liegt in der Natur des Berufs, dass Sie von jemand anderem verdrängt werden, egal wie großartig sie sind. Die Erinnerung an das, was Sie getan haben, wird schließlich von der folgenden Generation in den Schatten gestellt. So sollte es sein."Wieder einmal ist Zeit für eine Veränderung: Sie kauft sich ein Haus in Landes/Frankreich und beschäftigt sich mit der Renovierung desselben, lässt sich aber auch davon für eine Miniserie im Fernsehen abbringen und muss sich öffentlich gegen eine schlechte Presse wehren, die ihre Privatsphäre nicht respektiert.
2013 ist sie sogar zusammen mit ihrer Tochter in einer Folge der Science - Fiction - Serie "Doctor Who" zu sehen.
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Diana Rigg als Olenna ( links ) und als Herzogin von Buccleuch
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"Es war ein Job, sie haben mir ein Drehbuch geschickt, und ich dachte, ich kann das schaffen." Die Entscheidung, die Rolle der der scharfzüngigen Matriarchin Lady Olenna Tyrell zu übernehmen, entpuppt sich als Glücksgriff. "Ich liebe es, schlechte (Charaktere) zu spielen", sagt sie. "Sie sind so viel interessanter als gute. Es gibt Schauspieler, die nicht gerne die Bösen spielen, sie mögen es, gemocht zu werden. Ich mag es, nicht gemocht zu werden. Olenna hatte den besten Text..."
Es ist nicht ihr Stil, der Vergangenheit nachzuhängen, sondern sie zieht es vor weiterzumachen. Als Rentnerin mag sie sich nicht sehen:"The older you get, I have to say, the funnier you find life. That's the only way to go. If you get serious about yourself as you get old, you are pathetic."
In diesem Sinne ein weiteres gutes Leben !













Oh ich habe sie geliebt als smarte Superagentin! Das war mal eine Frau, die austeilen konnte und so selbstbewußt war. Definitiv eine besondere Serie, allein dieser Anzug von ihr, mal kein Kleid. Und ich fand einfach Diana Rigg toll, ich habe später auch geheult, als sie als Bond Ehefrau sterben musste. (übrigens war die TV Serie ohne sie nicht mehr sehenswert, gut dass man sie noch in anderen Rollen sehen konnte/kann)
AntwortenLöschenEin besonderer Werdegang, Danke, für ein gutes Portrai wieder einmal.
Liebe Grüsse
Nina
ein ganz wunderbares Portrait von Diana Rigg, sie war eine ganz besondere ganz eigenwillige Persönlichkeit die sehr aus dem Rahmen des so "Üblichen " fiel.
AntwortenLöschenich fand sie gerade deshalb toll.
Jetzt ihren Werdegang zu lesen eine Bereicherung meiner Wissenslücken über sie aber auch eine Bestätigung warum ich sie so gut und außergewöhnlich fand.
herzlichen Dank....
Angelface
Wow, was sie noch alles war außer Emma Peel. Ich bin total beeindruckt.
AntwortenLöschenFand ich sie schon als Emma Peel so cool, nun als Dame Diana Rigg finde ich sie noch cooler. Sie hat alles erreicht, was frau als Schauspielerin erreichen konnte und lebt dabei ihr Leben. Dianas Dynamit, welche Ansage einer 80jährigen, long live the Dame!
Astrid, Du hast mit diesem Portrait wieder einmal eine höchst interessante und für uns in unserer Jugend inspirierende Frau vorgestellt in tollen Bildern und Recherche. Danke!
GLG Sieglinde
Da kommen Jugenderinnerungen auf, schön so viel von ihr zu erfahren. Mit 80 noch so viel Power zu haben, das ist nicht schlecht.
AntwortenLöschenLG
Magdalena
Liebe Astrid,
AntwortenLöschenwieder hast du mir eine Frau näher gebracht, von der ich zuvor nicht sehr viel wusste. Als im Österreichischen Fernsehen "Mit Schirm, Charme und Melone" gezeigt wurde, war ich noch zu jung, um regelmäßig das Abendprogramm sehen zu dürfen. Ich glaube, ich habe ein, zwei Folgen gesehen. Aber eine Identifikationsfigur, eine Ermutigung oder eine Frau, der ich gerne nacheifern wollte, war Emma Peel offenbar nicht für mich. Und so habe ich von Diana Rigg bislang nicht viel gewusst. Schon gar nichts über ihre Kindheitsgeschichte. Da war es schön für mich, über Orte zu lesen, die ich bereits besucht habe - Bikaner, Jodhpur... da bin ich selbst mal durch die Straßen gelaufen... Aus diese Leben rausgerissen und in ein englisches Internat gesteckt zu werden, kann wohl wirkllich nur zweierlei bewirken - Totalzusammenbruch oder enormen Kraftzuwachs. Zum Glück hatte Diana Rigg die Fantasie, Energie und letztendlich das Talent, um aus der Sache das Beste zu machen. Und sie war offenbar auch flexibel genug, um sich den verschiedenen Herausforderungen und Veränderungen im Leben zu stellen. Jetzt tut's mir fast leid, Game of Thrones nicht gesehen zu haben (bzw. nur zwei, drei Folgen davon)... Schön jedenfalls, dass sie weitermacht und ihr Leben so gut wie möglich genießt. So soll es sein, und auch ich wünsche ihr ein weiterhin gutes, spannendes Leben!
Hezliche Rostrosengrüße,
Traude
https://rostrose.blogspot.com/2020/07/streifzug-durch-bratislava-und-eine.html
wie schön, mehr über die heldin meiner jugend zu erfahren!! ich habe ihren charme und ihre durchsetzungsfähigkeit geliebt und die zusammenarbeit mit steed war immer köstlich anzuschauen und anzuhören. ansonsten wusste ich gar nichts über sie und kann mich auch an keine anderen filme mit ihr erinnern. game of thrones habe ich nie gesehen. toll, dass sie auch als theaterschauspielerin so große erfolge hatte.
AntwortenLöschenliebe grüße
mano
Welch ein Werdegang der Diana Rigg...Emma Peel habe ich geliebt, so eine taffe Heldin für mich. Ihre Vielseitigkeit in Bezug auf die verkörperten Rollen war mir nicht bekannt...und auch nicht ihre Lebensumstände in der Kindheit. Danke dir für dieses wieder mal umfassende und interessante Porträt.
AntwortenLöschenLieben Gruß, Marita
wunderbare Diana Rigg * ihre rolle mit Patrick Macnee "chapeau melon et bottes de cuir" war eine fantasievolle serie in meiner jugend * so viele rolle hat sie mit ihrer persönlichkeit gemeistert * gut dass sie weiterhin aktiv ist!
AntwortenLöschenliebe grüsse
mo
Oh Mann, was habe ich Diana Rigg in ihrer Rolle als Mrs. Peel bewundert. Ich wollte so schlagfertig sein (sowohl körperlich, als auch rhetorisch), so selbstbewusst und selbst bestimmt und ich wollte diesen scharfen Lederanzug tragen!
AntwortenLöschenDieser Lederanzug kam direkt nach dem schwarzen Abendkleid, das Mireille Darc in der "Große Blonde mit dem schwarzen Schuh" trug.
Ach ja, Kindheitserinnerungen.
Vielen lieben Dank dafür
Astrid rechtsrheinisch
von Helga:
AntwortenLöschenLiebe Astrid,
Deine Womens sind immer wieder aufs Neue eine Leseköstlichkeit. Diana mein Jahrgang, Prosecco mit Cointreau, in frühen Jahren eher noch etwas befremdlich, aber heute würde ich sagen Prosecco mit Baileys, den liebt mein Gaumen. Anders herum fällt mir dazu der Spruch ein, als Fernsehen noch nicht alltäglich war und farbig sehen erst recht nicht, „Emma Peel sitzt am Nil, wäscht die Füße mit Persil.“
Für uns junge Generation war Schirm Charme und Melone immer noch ein Abendfüller. Heute braucht es den Gewaltkick auf den Plätzen der Großstädte zu nachts schlafender Zeit.
Wohin hat sich unser schönes Leben in unserem noch schöneren Land, hinentwickelt.
Wer lehrt denn so etwas?
Danke fürs erinnern an bessere Zeiten, Du liebe Fachangestellte für Herzensangelegenheiten.
Schmunzelgrüße von Helga
Wie toll! Ich habe mir deinen Beitrag extra für heute morgen als Sahnehäubchen aufbewahrt. Danke!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Andrea
ach jaa..
AntwortenLöschenich kannte sie nur aus Schirm Charme und Melone ;)
dass sie so vielseitig war (und ist) habe ich nicht gewußt
ich war zu der Zeit aber schon verheiratet und hatte 4 Kinder ..
vorher hatten wir keinen Fernseher
ab und zu schauten wir bei der Schwiegermutter die gegenüber wohnte ;)
danke für die wieder ausführliche Biografie
liebe Grüße
Rosi
Oh, vielen Dank für diese Dame! Ich mag sie besonders. Und habe sie überwiegend mit Schirm, Charme & Melone im Kopf.
AntwortenLöschenSommersproßsonnige Grüße von Heidrun