Freitag, 9. Februar 2018

Vergesst nicht Mohamed Cheikh Ould Mkhaitir...




... oder den ägyptischen Blogger Alaa Abd El Fattah, den Journalisten Deniz Yücel und natürlich Raif Badawi

Den letzten drei Genannten sowie der ermordeten russisch - amerikanischen Journalistin und Schriftstellerin Anna Politkowskaja und des Schriftstellers der "Trümmerliteratur" Wolfgang Borchert  ist ( in Kooperation mit dem Kulturverein Wespennest, dem Literarischen Forum, dem Literarischen Verein der Pfalz e.V., dem Verband Deutscher Schritsteller und PEN international ) eine Veranstaltung dem Thema "Writers in Prison" am 16. März 2018 in Neustadt/Weinstraße gewidmet.

Das "Writers-in-Prison-Committee" wurde 1960 von der internationalen Schriftstellervereinigung PEN gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Dazu veröffentlicht das Komitee halbjährlich eine Broschüre, die sämtliche ihm bekannt gewordene Fälle auflistet. 

Während der Veranstaltung werden Texte der oben Erwähnten gelesen und Spenden gesammelt, die an das "Writers-in-Prison-Committee" für seine internationale Arbeit weitergeleitet werden.

Spannend, wie auch außerhalb der großen Städte für die Meinungsfreiheit gekämpft und geworben wird...





Kommentare:

  1. Genau das finde ich so tröstlich, dass es überall ein Bewußtsein für Unrecht gibt und Menschen, die etwas dagegen tun wollen.
    Hoffentlich kommen viele Besucher zur der Lesung, das wünsche ich den Veranstaltern und den gefangenen Schriftstellern.
    Herzlichst, Sieglinde

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  2. Writers-in-Prison-Committee, das ist ja ein sehr interessantes Vorhaben, da werde ich mal tiefer gucken. Und gibt es schon so lange, war mir leider gar nicht bewusst. Finde ich ein sehr sinnvolles und wichtiges Tun in der heutigen Zeit. Lieben Gruß Ghislana

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  3. Nein, nicht vergessen, danke dass Du immer wieder dran erinnerst. LG Eva

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  4. schon schlimm dass es notwendig ist
    aber gut dass es das gibt
    liebe Grüße
    Ros i

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Der Kommentar ist für den Blogger wie der Applaus im Theater - also: worauf wartest du?

Aber bitte nicht vollkommen anonym - ein Name ist erwünscht! Und ein gewisses Maß an Herzensbildung auch - ansonsten schalte ich den Kommentar nicht mehr frei. Das kann auch schon mal dauern - dann bin ich vom Schreiben neuer Posts gefesselt!

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