Freitag, 26. Oktober 2012

Wie wollen wir leben?



Nähen ist eine sehr einsame Beschäftigung. Deshalb freue ich mich über die Möglichkeiten des Austausches in Blogs. Noch schöner sind gemeinsame Treffen. Bei einem solchen habe ich Alex von "Mama macht Sachen" kennen gelernt.

Beim Nähen kann man über Vieles nachdenken. Das tue ich zur Zeit besonders viel, habe ich doch auch wegen Sabbatjahres viel Zeit zum Nähen. Und zum Zusammensein mit den Kindern der Familie. 

Nachdenken tun auch andere, die nähen, wie in dieser Woche Catherine oder eben Alex. Die hat heute ihre Überlegungen zur Frage gepostet, wie wir leben wollen. Ich finde ihre Gedanken bedenkenswert & verlinke deshalb ihren Post. Für die, die sich auch so ihre Gedanken machen beim Nähen.


















P.S. Beim Nähen kann man auch viel Radio hören. Ich höre WDR 5. Dort hatte Susanne Brandi heute Susanne Schmidt, die Tochter von Helmut Schmidt, zu Gast. Diese stellte noch einmal ihre Sicht der Dinge zur Finanzkrise und der Rolle der Politik dar. Zum Thema hat sie auch ein Buch veröffentlicht: "Das Gesetz der Krise: Wie Banken die Politik regieren". Ihre Gedanken scheinen mir ebenfalls bedenkenswert.



Kommentare:

  1. Danke fürs Verlinken. Ich bin immmer froh zu lesen, wenn es jemand so passend in Worte fassen kann. Ich bin ja eher die Bilder-Bloggerin und freue mich über so viel gut geschriebenes Wort.

    Viele Grüße
    Pamela

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  2. Ich höre beim Filzen immer WDR 5 ;) und Filzen ist vgenauso "einsam". ich mag aber diese Art der Einsamkeit. Jetzt gehe ich den Link lesen ... ähem, könntest Du mich Unwissende aufklären was es mit dem "Sabbatjahr" auf sich hat?

    Grüsse Doris

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    1. Liebe Doris,
      da verfolgen wir ja wahrscheinlich im Radio oft die selben Dinge ;-). Ja, beim Filzen kann ich mir auch keine Gesellschaft vorstellen. Ich mag diese Einsamkeit auch sehr, und sie war zwingend notwendig, um die Arbeit in meinem Brotberuf mit den vielen kleinen & großen Menschen überhaupt noch leisten zu können. Deshalb auch das Sabbatjahr: Ich habe 3 Jahre voll gearbeitet, habe aber nur Dreiviertel Bezahlung bekommen. Dafür habe ich jetzt ein Jahr Urlaub auch mit Dreiviertel meines üblichen Lohnes. Eine sonst übliche Teilzeitarbeit kommt für mich nicht in Frage, weil ganz, ganz viele Dinge nicht "geteilt" werden können & man sich ständig der Ansprüche der anderen erwehren muss. Darin bin ich nicht gut. Und so muss ich mir meine Kräfte so erhalten...
      Hat es bei dir auch schon geschneit? Hier nicht, es strahlt die Sonne, auch in der grünen Hölle, denn das Laub ist schon fast ganz unten. Aber es ist sehr frisch...
      Herzlichst
      Astrid

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