Dienstag, 5. Juni 2018

Fünf Fragen am Fünften - die Juni - Edition

Schon den zweiten Tag in Folge poste ich einen Beitrag, in dem es um meine Wenigkeit geht. Eher Zufall, den eher zufällig habe ich bei Nic/Luzia Pimpinella ihre "Fünf Fragen am fünften für den Juni zur Selbstfindung" entdeckt und fand die mal ganz erfrischend. Und da ich für diesen heutigen Tag nichts anderes geplant hatte, gibt es heute eben auch einmal bei mir einen Beitrag zu dieser Challenge...

1.  Wenn du emigrieren müsstest, in welches Land würdest du auswandern und warum?



Das war mein ganz spontaner, nicht vom Kopf geleiteter Gedanke: Griechenland. Und deshalb gibt's auch keine Antwort auf das "warum".

2.  Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nicht zu Ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?

Es muss ein Thema sein, das mich interessiert, und ich verlasse mich auch auf Kritiker wie z. B. Uwe Mies bei WDR 5 oder die meiner Tageszeitung. Ich bin, wie es eine Preisträgerin beim diesjährigen Festival in Cannes ausdrückte, eine, die meint: "Das Kino soll uns nicht nur zum Träumen bringen, sondern auch zum Nachdenken."

Und ja, ich gucke Filme immer zu Ende, selbst wenn ich dabei fast umkomme wie damals in "Das Schweigen der Lämmer", den ich auf Empfehlung von Kolleginnen mit ihnen angeschaut habe. Zu Hause schaue ich mir nur die paar Filme an, die ich auf DVD habe. Und die kenne ich schon, da gibt es keine Überraschungen. Ich bin niemand, der Filme "streamed" oder ausleiht.

3.  Wann hast du das letzte Mal zusammen mit anderen gesungen?

Mit den Enkelkindern in München zu Ostern. Andere Gelegenheiten habe ich nicht mehr.

4.  Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein komplettes Rätsel?

Solche Phänomene, wie sie hier beschrieben werden. Was Männer da umtreibt, kann ich mir weder mit Kopf noch Bauch vorstellen noch erklären.

5.  Was liegt auf deinem Nachtisch herum?


Das Bild ist ja schon selbst erklärend: Das Wichtigste: die Enkelinnenbilder, dann das iPad, der Reader und seit ewigen Zeiten das Minibuch mit Georgia O'Keeffes Blumenbildern und das Glasherz. Seit Kurzem dabei: ein Gedichtauswahl von Christine Lavant und der Fettstift für die Lippen.

Kommentare:

  1. Oja, bei Griechenland würde ich auch schwach. Aber Neuseeland wäre ein harter Konkurrent. Beim Nachtisch dachte ich, dass nur bestimmt mehr Zeit wach im Bett zubringst als ich.
    Interessante Fragen diesmal!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. ...ach, wieder ein Stück mehr Astrid, wie schön...ich hätte gedacht, dass du auch öfter so vor dich hin singst, wenn du was im Haushalt oder kreativ machst, nicht nur mit den Enkelinnen...und Griechenland? ich war erst einmal da, ich glaube, ich würde Italien nehmen ;-)...

    liebe Grüße Birgitt

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  3. immer gut deine antworten...der pimpinella blog ist sehr schön...aber dieses 'phénomène' ... furchtbar! liebe grüsse

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  4. Interessante Antworten! Für mich würde nur Frankreich ein Ziel sein, und zwar der Luberon oder die Haute Provence. Dort habe ich mich frei gefühlt, wie sonst nie im Leben, nicht davor, aber auch nicht danach.
    Filme schaue ich seit Jahren eher selten, denn es gibt zu wenige, die mich wirklich interessieren. Ausschalten ist für mich eine Frage der Selbstbestimmung über Zeit und Interesse.
    Gesungen habe ich heute das letzte Mal beim Autofahren, wenn ich allein bin. Das finde ich befreiend.
    Das andere Geschlecht...Nun, da geht es mir ähnlich, wie dir, liebe Astrid. Vieles kann ich nicht nachvollziehen, bei manchen Verhaltensweisen mühe ich mich schon sehr lange, sie zu erklären, wenngleich manches vielleicht auch nicht erklärbar ist.
    Auf dem Nachttisch liegen immer 2-3 Bücher, Tempotaschentücher, eine Pflegecreme und mein Asthmaspray samt zugehörigen Beruhigungstropfen. Und nachts steht dort immer ein Glas Wasser...Liebe Grüße, Sunni

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  5. spannende fragen und interessante antworten!
    flüchten: zu freunden
    filme: müssen mich unterhalten - schaue keine "problemfilme"
    singen: das letzte mal letzten november, mit freunden, eine hatte ihre gitarre dabei - war grossartig
    männer: man fragt sich wer die erzogen hat.....
    nachttisch: wasser, handy, im winter handcreme
    xxx

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  6. Huhh, das ist ja nett. Nicht zu viele Fragen, da kann man sich auch leichter einlassen :-)
    Was zum lesen auf dem Nachttisch - da bist du sicher nicht alleine :-)))) Ich habe zwar überall im Haus Bücher liegen, aber keine im Schlafzimmer, ich finde liegend lesen so unbequem. Wahrscheinlich habe ich es in meiner Kindheit unter der Bettdecke mit der Taschenlampe lesend, elterliches Abmahnen befürchtend, übertrieben und lese seit ich erwachsen bin nie im Bett. Hmmm.
    Frage 1 finde ich toll!

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  7. sehr interessante Fragen
    und interessante Antworten ;)
    ich würde nach Schweden gehen .. ich war zwar noch nie da..
    aber ich mag die Bilder die ich gesehen habe
    und die Menschen dort scheinen freundlich zu sein
    ja.. was du da in Bezug auf Männer "eingestellt" hast ist mir auch ein Rätsel
    überhaupt dieses ganze respektlose Verhalten der jüngeren Generation Frauen gegenüber (wahrscheinlich haben sie keine Erziehung genossen .. denn ihre Mütter sind ja auch Frauen )
    im Bett lesen kann ich auch nicht mehr
    (das hab ich ebenfalls als Kind mit der Taschenlampe unter der Decke gemacht ;) )
    und Filme ..
    nur sonntag abend " Schmachtfetzen " :D

    liebe Grüße
    Rosi

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  8. interessante fragen und gute antworten. ich geb dir mal - wie beate - die meinen:
    flüchten: natürlich nach dänemark, wenn es aber ganz weit weg sein müsste zu verwandten nach australien.
    filme: gute komödien mit hintersinn wenns klamaukig wird schalte ich ab
    singen: vor kurzem in der dorfkneipe beim "rudelsingen"
    männer: warum die immer über sport reden müssen
    nachttisch: ganz profan, lampe, buch, taschentücher, wasserglas, handcreme
    liebe grüße
    mano

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  9. Liebe Astrid,
    das Schweigen der Lämmer ist ein Film, den ich mir niemals ansehen werde, weil der mir einfach zu brutal ist. (Ich habe mal einen Ausschnitt gesehen.) Und Filme, die mir nicht gefallen schalte ich aus, dafür ist mir meine Zeit zu schade, eher habe ich schon Schwierigkeiten, ein Buch, das mir nicht gefällt, nicht zu Ende zu lesen.
    Von diesem Phänomen, hinter dem Link, habe ich jetzt zum ersten Mal gehört. Verstehen kann ich es auch nicht.
    Auf meinem Nachtisch steht eine Lampe, ein alter Wecker, den man noch aufziehen muss, Taschentücher und circa 20 Bücher, die ich als nächstes lesen möchte (klappt nicht immer).
    Ich wünsche Dir eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Danke, Wolfgang, damit gibst du mir quasi ein Stück meines Glaubens an die Menschheit zurück.
      LG

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  10. Tolle Fragen dieses Mal.... aber auch deine Antworten sind spannend :) Ich habe auch Bücher am Nachtisch liegen, die ich lesen will, bin aber im Moment einfach zu müde....
    Liebste Grüße
    Christel

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  11. hi wie schön, neue Seiten von Dir. Grins. Was diese Männer treibt, man weiss es nicht, frau auch nicht. Schwere Minderwertigkeitskomplexe... Die Bücher liegen bei mir nicht auf dem Nachttisch, da streiten sich ein Wasserglas, Euthyrox-Tabletten und ein Aufziehrappelwecker um den Platz, die Bücher liegen im Bett (z Zt sehchs Stück, kicher.) Ich lese soo gerne im Bett. Viele Nachtgrüße! Eva

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  12. Der Mensch, die Krone der Schöpfung? Dass ich nicht lache.
    Auswandern? Ans Ende der Welt - nach Neuseeland.

    Viele Grüße
    Astrid

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