Donnerstag, 2. Juni 2016

Great Women # 62: Melina Mercouri


Woher meine Griechenland - Liebe kommt, weiß ich ehrlich gesagt, nicht so recht. Für mich war sie irgendwie immer da. Und sobald die griechische Militärjunta 1974 gestürzt war, bin ich im Sommer darauf ins Land meiner Sehnsüchte gereist ( und noch viele, viele Sommer mehr ). Vielleicht hat meine legendäre Filmclub - Zeit in den Sechzigern schon damit zu tun, denn dieser Film und das darin vermittelte Lebensgefühl hat mich beim Anschauen immer wieder mitgerissen. Es ist "Sonntags… nie!" ( „Ποτέ Την Κυριακή“ ) eine griechische Filmkomödie aus dem Jahr 1960  mit Melina Mercouri:




Maria Amalia Mercouri ( Μελίνα Μερκούρη ) kommt am 18. Oktober 1920 in Athen zur Welt. Ihre großbürgerliche Familie ist sehr angesehen & einflussreich, denn der Großvater Spyros Merkouris ist mit einer Unterbrechung während des 1. Weltkrieges von 1899 bis 1932 Stadtoberhaupt Athens. Der Vater Stamatis ist Leutnant der Kavallerie im griechisch-türkischen Krieg von 1919-1922, später, ab 1929, unter seinem Vater als Bürgermeister Generaldirektor der Stadtverwaltung von Athen. Ihre Mutter Irini Lappas stammt aus einer weit verzweigten fanariotischen Familie.

Als Dreijährige
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Weil sich die Eltern früh trennen, lebt das Mädchen beim Großvater, der ihr den Namen Melina gibt. Dieser Großvater ist eine beeindruckende Persönlichkeit, gutaussehend, überaus gastfreundlich - ein warmherziger Patriarch sozusagen - und vergöttert das lebhafte, eigenwillige Mädchen. Er nimmt es auf seine öffentlichen Kutschfahrten und ins Theater mit - eine weitere Leidenschaft.

Im Marionettentheater weint die Kleine bei einem Stück über den Unabhängigkeitskampf der Griechen gegen die Türken so sehr, dass der Großvater den Kopf des Mädchens am Kinn in die Höhe hebt und meint: "Weine nicht, und mache nie die Augen zu."

Die weitreichenden Kontakte und die Geselligkeit & Großzügigkeit im großväterlichen Haushalt und ihre liberale Erziehung machen aus Melina einen Menschen mit egalitärer Haltung.

"Ich war kein Mädchen wie andere, nie." Melina weiß früh, was sie will und was nicht: "Auf keinen Fall mit einem Leben vorliebnehmen, wie es meine Mutter und meine Grossmutter führten." ( Was bedeutet hätte, ein Schattendasein zu fristen und ein Leben lang betrogen zu werden. ) Sie möchte Menschen in ihren Bann ziehen,  gefallen, ist süchtig nach Bewunderung & Zuneigung. Und schon als zehnjährige möchte sie Schauspielerin werden.

Als Teenager verliebt sie sich in den aufstrebenden Schauspieler Giorgos Pappas, sitzt immer wieder bei seinen Vorstellungen in der ersten Reihe, bis sie ein Rendezvous mit ihm ergattert. Als die Familie entsetzt davon erfährt, läuft sie vor ein Auto - Melina, expressiv und gefühlvoll - liebt das Drama!

Nach dem unter zweifelhaften Bedingungen zustande gekommenen Schulabschluss schafft Melina die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule des Athener Nationaltheaters. Von ihrer Idee, Schauspielerin zu werden, hält die Familie allerdings gar nichts.

Dafür der exzentrische, um etliche Jahre ältere, reiche, politisch eher reaktionäre Grundbesitzer Panayiotis Charakopos, der an sie und ihre Zukunft als große Schauspielerin glaubt, ihr einen Heiratsantrag macht und die Schauspielausbildung finanziert. Es ist eine unkonventionelle Ehe. "In einer Zeit, in der Ehe noch Abhängigkeit bedeutete, hat er mir unerhört geholfen, meine Unabhängigkeit zu finden."

Trotzdem wird sie später diese Ehe als Fehler bezeichnen. Doch vorerst verhilft ihr der Reichtum ihres Mannes die schwierige Zeit während der Naziokkupation Griechenlands ohne Hunger & Not zu überstehen.

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Im Rahmen ihres Balkanfeldzuges besetzte die deutsche Wehrmacht im April 1941 Griechenland & beendete ein Machtvakuum, das durch den Tod des Ministerpräsidenten Ioannis Metaxas entstanden war. Nach der Kapitulation der griechischen Armee nahmen deutsche und italienische Verbände zuerst das Festland, später nach massiven Luftangriffen die Insel Kreta ein. Wegen heftigen Widerstands der Bevölkerung begingen die Deutschen auf der Insel wie dem Festland brutale Massaker an der Zivilbevölkerung. Berüchtigt waren sogenannte "Sühnemaßnahmen" als Antwort auf Partisanenaktionen. Im Zuge ihres Vernichtungswahns gegen das jüdische Volk begannen die Deutschen auch die systematische Auslöschung der griechischen Juden. 70 000 wurden in Vernichtungslager deportiert & ermordet. 42 Monate dauerte die deutsche Besetzung. Während dieser Zeit kamen nach offiziellen griechischen Angaben rund 300 000 Menschen ums Leben. 
Melinas Vater Stamatis sowie ihr jüngerer Bruder Spyros schlossen sich damals einer Widerstandsgruppe an. 
Die letzten deutschen Besatzungssoldaten verließen das griechische Festland im Oktober 1944. Einige griechische Inseln blieben noch bis Kriegsende von den Deutschen besetzt. Aufatmen konnten die Griechen nur kurz: 1946 entbrannte ein Bürgerkrieg.
Die junge Melina verhält sich während dieser politischen Wirren merkwürdig unempfindlich gegen das Leid ihres Volkes. Materielle Not kennt sie nicht, dafür den unbändigen Wunsch, eine tolle Schauspielerin zu werden. Ihr Schauspiellehrer macht sie mit allen Rollen der klassischen griechischen Dramen sowie Shakespeare & Co bekannt und verordnet ihr Atem- & Sprechübungen ( sie lispelte ).

Ihrem ersten öffentlichen Auftritt im November 1944, ausgerechnet in einem Stück, in dem es um den Widerstand geht, bringt das Publikum - nachvollziehbar- kein Wohlwollen entgegen: Sie "... sahen in ihr das Mädchen, das sich während des Krieges bestens amüsiert hatte. Sie spürte Hass und Verachtung. Für die Theaterbesucher war sie «Melina Mercouri aus Kólograd». Der Stadtteil Kolonaki, in dem sie lebte, gehört zu den vornehmsten Athens, und «Kólos» bedeutet im Griechischen «der Arsch»", schreibt Barbara Spengler-Axiopoulos an dieser Stelle.

Es folgt der Wechsel zu einer Schauspieltruppe, bei der sie in Stücken aller aktuellen Dramatiker spielen kann. 1947 gelingt ihr der Durchbruch mit der Rolle der Blanche DuBois in "Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams.

In "Stella" mit Giorgos Foundas
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Ihr Filmdebüt gibt Melina Mercouri 1955 in "Stella" von Michalis Cacoyannis: Dieser Film ist der griechische Wettbewerbsbeitrag bei den Filmfestspielen von Cannes im gleichen Jahr. Melina ist als beste Darstellerin nominiert, geht aber leer aus ( zum Star wird sie trotzdem, Cacoyannis erhält den Golden Globe 1956 für den besten ausländischen Film des Jahres ).

Die Goldene Palme für die beste Regie des Filmes "Rififi" bekommt 1955 ein Amerikaner jüdisch- europäischer Herkunft: Jules Dassin. Den fasziniert die glamouröse Kettenraucherin mit dem blondierten Haar über die Maßen. "I'm hooked", gesteht er ihr. Sie muss sich erst erkundigen, was das bedeutet...

Im folgenden Jahr spielt sie dann in seinem Film "Der Mann, der sterben muss" nach Nikos Kazantzakis’ Roman "Griechische Passion":

Mit  Pierre Vaneck als Manolios/ Jesus Christus












Ab diesem Zeitpunkt sind sie ein Paar ( geheiratet wird dann 1960 in Lausanne ). Melina gesteht später: "Es war ein Opfer für meinen Charakter, aber ich habe mich auf ihn eingestellt." Dafür bringt Dassin Ruhe in ihr Leben, Ordnung in ihr Chaos. Und: Er macht sie zum Weltstar mit dem Film "Sonntags... nie!"

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Der amerikanische Tourist und Amateurphilosoph Homer Thrace will in Piräus die herzensgute und lebensfrohe Prostituierte Ilya zum ordentlichen Leben bekehren. Doch die liebt die Männer und ist in ihrem Element, wenn sie ihr bis in den Hafen folgen, wo sie nackt ins Wasser springt. Homers Mission scheitert, aber Ilya sorgt für den Streik der Huren, die gegen ihren Zuhälter aufbegehren und sie mit Matratzen und Bettgestellen in die Flucht schlagen. Ilya kehrt in den Kreis ihrer Freunde zurück, Homer in die Staaten.
Mit diesem Film präsentiert Dassin Melina und Griechenland von ihrer unwiderstehlichsten Seite. Die Chansons von Manos Chadzidakis, wie "Ein Schiff wird kommen", die sie im Film mit ihrer melancholisch - rauchigen Stimme singt, gehen um die Welt.  Für die Rolle der Ilya gewinnt sie den Darstellerpreis der Filmfestspiele von Cannes 1960 und wird für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Der Welterfolg eröffnet ihr den Weg zu weiteren Großproduktionen wie "Phaedra" (1962, mit der Musik von Mikis Theodorakis ), "Topkapi" (1964) - beide unter der Regie ihres Mannes -, "Heißes Pflaster Chicago" (1969) und "Versprechen in der Dämmerung" (1970).

Außerdem übernimmt sie ab 1967 die Rolle der Ilya in der Broadway - Musical - Adaption von "Sonntags...nie!". Diese Produktion wird mehr als hundert Mal aufgeführt. 

1961
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Doch die Biografie der weltweit bekannten Darstellerin nimmt eine überraschende Wende, als im selben Jahr am 21. April sich das Militär in Griechenland an die Macht putscht:
Nachdem Ministerpräsident Georgios Papandreou, der mit einer vorsichtigen Reformpolitik auf eine Liberalisierung des Landes und auf eine expansive und soziale Wirtschaft gesetzt hatte und die Macht des Militärs und des Königs ( Konstantin II ) hatte zurückdrängen wollen, mit Hilfe von Überläufern aus dem Regierungsamt gedrängt worden war, gab es eine Reihe instabiler Regierungen und heftige politische Auseinandersetzungen im Land. Die verworrene Situation sollte durch Neuwahlen geklärt werden. Da ein Wahlsieg Papandreous befürchtet wurde, riss eine Militärjunta die Macht im Staate an sich. Papandreou wurde verhaftet und unter Hausarrest gestellt und verstarb dort 1968.
Melina steht in den Tagen nach dem Putsch wie unter Schock, obwohl ihre Familie - Mutter & Bruder bei ihr in New York, der Vater in London im Krankenhaus - einer Verhaftung entgeht. Doch dann gelingt es ihr, ihre Fassung zurückzugewinnen und sie beschließt, auch auf die Gefahr hin, Griechenland über Jahre nicht mehr wiedersehen zu können, eine offene, kritische Haltung gegenüber der Junta einzunehmen. Im amerikanischen Fernsehen gibt sie ein Interview, das an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Sie fordert amerikanische Touristen auf, ihr Land, das nunmehr ein faschistisches Gefängnis sei, nicht mehr zu besuchen. Weitere Vorträge an Hochschulen und Interviews folgen. Und nach jeder Aufführung des Musicals singt sie vor dem Vorhang abschließend ein Lied des inhaftierten Mikis Theodorakis, dessen Musik in Griechenland nun verboten ist.

1968 in Paris, mit Olof Palme in Stockholm & an einem unbekannten Ort  bei Protestveranstaltungen




Zur Strafe entzieht ihr die Junta die Staatsbürgerschaft & ihr Vermögen ein. Sie reagiert auf die Ausbürgerung mit dem Satz „Ich bin als Griechin geboren und werde als Griechin sterben. Herr Pattakos ( i.e der damalige griechischer Innenminister ) ist als Faschist geboren. Er wird als Faschist sterben.“ Ohne Pass hat Melina allerdings Schwierigkeiten, international zu reisen, unternimmt aber trotzdem 1968 und 1969 Tourneen durch Europa, um den Widerstand gegen das Regime zu mobilisieren. Dadurch gerät sie auch wiederholt in Lebensgefahr. Ihr Haus in Paris wird ein offenes Haus für alle politische verbannten Griechen, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit,

1971 erscheint ihre Autobiografie "Ich bin als Griechin geboren",  deren Hauptanliegen der Kampf gegen die griechische Junta ist, und die die bemerkenswerte Wandlung von der unbedarften Starschauspielerin in eine politisch - kämpferische Frau belegt.

Im Sommer 1974 kommt es zum Sturz der Militärs, denn die Amerikaner sind nicht mehr gewillt, diese gegen den Aufruhr im Land, aber vor allem wegen ihrer Annexionsgelüste in Zypern zu stützen.  Am 24. Juli 1974 kehrt Melina im Triumph nach Athen zurück:


Melina Mercouri, die Schauspielerin und die Sängerin, wird nun Politikerin: 1977 wird sie zum ersten Mal als Abgeordnete für Piräus in das griechische Parlament gewählt. Im Jahr darauf dreht sie dann ihren letzten Film unter der Regie ihres Ehemanns: "A Dream of Passion" .

In der Regierung der sozialistischen PASOK-Partei ist sie von 1981 bis 1989 Kulturministerin. Sie übersteht dabei sämtliche Kabinettsumbildungen von Andreas Papandreou, dem Ministerpräsidenten. Auf ihre Initiative geht die Einrichtung der jährlichen Kulturhauptstadt Europas zurück, mit der die Menschen Europas einander näher gebracht werden sollen: Die ausgewählten Städte bemühen sich, dabei, Einheimischen wie Besuchern, Besonderheiten ihrer Stadt, der Region und des Landes näher zu bringen sowie Veranstaltungen zu fördern, bei denen Kulturschaffende aus anderen Städten Europas einbezogen werden. 1985 wird dieser Gedanke erstmals in die Tat umgesetzt und Athen Europäische Kulturhauptstadt.

Sie setzt die Kampagne für die Rückführung des Parthenonfrieses ( "Elgin Marbles" ) vom Britischen Museum in London an Griechenland in Gang. Um den Briten die Rückgabe schmackhaft zu machen, sagt sie: "Sie haben diese Skulpturen fast zwei Jahrhunderte aufbewahrt. Sie haben sie so gut wie möglich verwahrt, dafür danken wir Ihnen. Aber jetzt, im Namen der Gerechtigkeit und der Moral, geben Sie sie bitte zurück. Ich glaube, dass eine solche Geste Großbritannien Ehre machen würde." ( Der Streit hält übrigens bis heute an. )

Das klassizistische Athen sowie viele andere Orte stellt sie unter Denkmalschutz und bemüht sich um Erhöhung der Subventionen für die Kunst des klassischen griechischen Altertums. Sie setzt sich für die Verbesserung des Musik- und Geschichtsunterrichts an den Schulen ein und lässt Bibliotheken und Theater in der Provinz einrichten. ( Im Jahr 1997 richtet die UNESCO den "Internationalen Melina-Mercouri-Preis für den Schutz und das Management von Kulturlandschaften" zu ihrem Gedenken ein, der alle zwei Jahre vergeben wird im Gedenken an ihren Einsatz in kulturellen Angelegenheiten. )

Wenige griechische Politiker gelten als so integer wie sie.

Mit Jules Dassin (1978 )
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Wer sie in diesen Jahren erlebt, erinnert sich später, dass sie immer in der einen Hand eine Zigarette und in der anderen den Telefonhörer hielt. Die Folgen ihres Zigarettenkonsums ( Melina hat bereits mit elf Jahren zu rauchen begonnen ) machen sich 1989 bemerkbar: Bei ihr wird Lungenkrebs festgestellt, und sie wird ein erstes Mal operiert. 

Ein Jahr später kandidiert sie jedoch schon wieder für das Amt der Athener Bürgermeisterin, verliert die Wahl jedoch knapp.

1990
Nach einem erneuten Sieg der PASOK bei der Wahl von 1993 kehrt sie erneut ins Ministerium für Kultur zurück. Ihre wichtigsten Ziele in dieser zweiten Amtszeit sind die Errichtung eines Kulturparks in der Ägäis, um dort die Umwelt besser zu schützen und die Zivilisation der Ägäischen Inseln zu erhalten. Außerdem arbeitet sie an Plänen für eine allumfassende kulturelle Bildung für alle griechischen Schüler von der ersten Klasse an.

Am 6. März 1994 stirbt Melina Mercouri nach einer weiteren Operation im New Yorker Memorial-Hospital an einer Infektion. Zu ihrer Beerdigung in Athen erscheinen Hunderttausende - niemals zuvor haben sich in Griechenland so viele Menschen zu einer Beerdigung eingefunden. Alle Schulen, Ämter und Büros im Land bleiben geschlossen.

Melina-Mercouri-Denkmal in Athen
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"Ich hoffe, der Parthenonfries kehrt nach Athen zurück, bevor ich sterbe. Aber wenn das später geschieht, werde ich wiedergeboren werden ", sagte sie einmal.

Das würde ich gerne erleben, ja sie noch einmal erleben, denn Melina Mercouri steht für mich für ein Europa, dass nicht nur eine Versorgungseinrichtung ist, immer zugunsten des eigenen Landes, sondern ein Erdteil mit einer gemeinsamen Geistes- und Kulturgeschichte in unendlich reicher und anregender Vielfalt, die es zu pflegen und erhalten lohnt. Und dann: Sie war ein durch und durch mediterraner Mensch, wie ihn Albert Camus entworfen hatte: sinnlich, aufbrausend, den Augenblick genießend, anarchisch, tragisch und heiter zugleich...










Heute hat übrigens die unvergleichliche Filmkünstlerin Lotte Reiniger, der mein zweiter Great- Women - Post galt, ihren 117. Geburtstag. Selbst Google erinnert heute an sie mit einem netten Filmchen. Wie dieses "Doodle" entstand, kann man hier sehen. Reizend, finde ich...

Kommentare:

  1. Ooooooohhhhh Astrid,
    was für eine so wunderbare Frau. Meine Güte
    in Topkapi, als ich diesen Palast gesehen habe, dachte ich auch an diese Frau und an den Film und an den Dolch.

    Ein Schiff wird kommen. Es ist total schön, das zu lesen.
    Ich kann dir gar nich schreiben, was da für Erinnerungen dran hängen.

    Viellllllleeeeennn Dank.

    Lieben Gruß Eva

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  2. Wieder toll, Deine (Kurz-) Biografie! Ich habe nicht mal ein Viertel gewußt! Was für eine Neugeburt der Militärputsch in dieser Frau ausgelöst hat. Vom egomanen Glamourgirl zur mutigen kämpferischen Politikerin. Was für Geschichten im letzten Jahrhundert!
    Hab Dank und sei herzlichst gegrüßt!
    Lisa

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  3. Liebe Astrid,
    Das war heute wieder besonders interessant zu lesen Melina Mercouri war mir hauptsächlich aus Topkapi, den sehe ich immer wieder gerne, ein Begriff. Das sie auch politisch sehr regen war wusste ich zwar auch, aber nicht so genau.
    Danke für den tollen Beitrag!
    LG Jennifer

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  4. Eine interessante Frau, die einen erstaunlichen Wandel durchgemacht hat.
    LG Ingrid

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  5. Vielen Dank wieder für diesen wunderbaren Einblick in eine bewegende Frauenbiografie. Ich war noch nie in Griechenland...mag vielleicht sogar daran liegen, dass ich in der Schule mit Altgriechisch und griechischer Mythologie gestriezt worden bin...mein Gott, das arme Land kann gar nichts dafür...;-). LG Lotta.

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  6. Wie immer sehr interessant. Bislang kein Begriff, auch zuwenig über Griechenland, aufgrund meines Jahrgangs 1973. Macht Interesse darauf, mehr zu erfahren. Gefällt mir besser als due Hemden für Herrn K. Auch wenn ich diese bewundere...

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  7. Melina Mercouri - eine spannende Frau.
    Das Doodle habe ich mir auch gleich angesehen. Wirklich, ganz reizend.
    Lieben Gruß
    Katala

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  8. Kennst du die junge österreichische Autorin Vea Kaiser? Ihr DEbütroman Balsmusikpop handelt von einer Famile in einem österreicischen Bergkaff. Der zweite Roman Makarionissi ist weider eine Familiengeschichten. Grichen die es erst nach Deutschland und dann nach Österreich spült und weider weiter. Das wär vielleicht ein Buch für dich.

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    1. Boha - die Tippfehler!!! Geh einfach mal mit Rot drüber ;-)

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    2. Du wirst lachen: Makarionissi habe ich mir mal mit Audible auf mein iPad runter geladen. Kam aber mit DER Technik nicht zurecht und habe es dann nicht mehr weiter angehört. Schaun mer mal...
      Danke für den Hinweis!

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  9. Ein mediterraner Mensch - ich kannte nur die Sängerin und natürlich das Lied (ich singe es auch immer noch gerne) - was für eine interessante Biografie, sie liest sich spannend wie ein Roman! Danke dafür!
    Lieber Gruß, Katja

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  10. Jetzt sitze ich hier und heule... Wir haben sie ja "von fern" schon früh mitbekommen, Mercouri, Theodorakis... Meine Erinnerungen sehen sie eher als Sängerin denn als Schauspielerin (war und bin keine große Kinogängerin), und natürlich: als Kulturpolitikerin, großartig. Eine Frau, die ich verehre, und sowas sage ich nicht so daher. Ein berührendes Porträt ist dir da wieder gelungen. Schön so an sie erinnert zu werden. Danke und Grüße Ghislana

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  11. An einige Filme und an das Lied kann ich mich auch noch erinnern.
    Eine schöne,sinnliche Frau. Danke für die interessante Biografie!
    Liebe Grüße und einen schönen Abend
    Sigi

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  12. Wie immer gelungen... und wie viele es schon sind.....62 Frauen
    Du solltest doch mal über ein Buch nachdenken. Das macht alles so viel Arbeit und Du beschäftigst Dich tiefgründig damit.
    Ich lese es immer wieder gern!
    Viele Liebe Grüße ..... immer noch mit Bauch :-).
    Christin

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  13. Liebe Asstrid,
    danke, dass du das Leben dieser interessanten,
    vielschichtigen Frau hier veröffentlichst. Ich
    habe sie auch immer bewundert - sie begleitete
    mich durch meine Jugend und auch noch später.
    Einen wunderschönen Abend wünscht dir
    Irmi

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  14. Liebe Astrid,
    da steckte wieder viel Neues und Interessantes für mich drin, denn auch wenn ich Teile der Geschichte von Melina Mercouri kannte, waren es doch nur Bruchstücke. Tragisch finde ich, dass ein so schönes Land wie Hellas bereits so lange kaum fähige Politiker findet... Und deinen Schluss-Absatz "Das würde ich gerne erleben..." unterschreibe ich vollinhaltlich.
    Alles Liebe nochmal, Traude

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  15. leider habe ich nur 20 minuten wifi, freue mich auf's lesen...zu hause liebe grüsse!

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  16. Liebste Astrid, jetzt hast du gleich in mir die Lust geweckt mir wieder mal alte griechische Filme anzusehen. Vor allem die schwarz/weissen, liebe ich. Ich finde die Schauspieler dort sehen immer so schön aus. Topkapi ist der erste Film mit Melina Mercouri, welchen ich gesehen habe. Das ist schon ewig her. Aber ich erinnere mich noch, dass es da um einen Dolch geht, den man stehlen möchte aus dem Topkapi Palast. Dein Post über Melina Mercouri war sogar für mich als Griechin, die seit Kind mit ihren Filmen und Songs aufgewachsen bin sehr informativ. Ich hab sehr viel neues erfahren und auch sehr viel bekanntes, längst vergessenes gelesen:-)
    Danke dir für diesen wundervollen Post.
    Herzlichst Nica

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    1. Gerade dass er DIR gefallen hat, bedeutet mir viel...ich wünsche mich manchmal zurück in dieses Griechenland der Aufbruchsjahre nach der Diktatur ( der Herr K. War sogar schon 1960 zu Fuß unterwegs, auch in Orten, in denen die Nazis unmenschlich gehaust haben ). Jetzt verrate ich auch mal, dass ich griechisch gelernt habe und auch etliche Tanzkurse mitgemacht habe ... Momentan, wenn mir hier mal wieder alles zu viel wird, denk ich, ich flieg sofort wieder hin...
      Abe vielleicht sollte ich auch die Filme angucken.
      Herzliche Grüße!

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    2. Du tanzt Griechisch?!!! Uwaaauuuu Astrid, wir müssen zusammen griechisch Tanzen! Ich tanze seit meinem 6 Lebensjahr. Habe sogar eine Zeit lang griechischen Volkstanz unterrichtet. Und nach den Sommerferien, werde ich jeden Mittwoch Abend griechisch Tanzen gehen, weil ich das so gerne mache. Meine Eltern erzählen mir viel von der Zeit nach der Diktatur. Sie haben beide so um 1970 Griechenland verlassen. Für viele die damals ihre Heimat verlassen haben, war es dann schwierig zu akzeptieren, dass sich Griechenland im Laufe der Zeit doch sehr verändert hat. Sie sind irgendwo dort stehen geblieben in dieser Zeit. Wobei ich kann es ihnen nicht verdenken. Ich hätte diese Zeit auch gerne miterlebt :-)
      Liebe Grüsse

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  17. lang hat es gedauert... aber jetzt bin ich tief beeindruckt von deinem beitrag. ich wusste so vieles nicht: ihre herkunft, ihre geschichte vor dem militärputsch, viele details kannte ich nicht. sie ist - zusammen mit mikis theodorakis und costa-gavras - auch ein kleiner teil meiner eigenen geschichte in den 1970er und -80er jahren, in denen ich bzw. wir die entwicklung in griechenland immer intensiv verfolgt haben. dein satz "wenige griechische politiker gelten als so integer wie sie" hat mich nachdenklich gemacht. wo gibt es heute noch solche politikerInnen? ich wünschte sie mir gerade ins heutige griechenland zurück!! vielleicht wird sie ja doch noch wiedergeboren...
    danke, astrid!!
    liebe grüße, mano

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  18. Wieder extrem spannend!
    Lieben Dank!
    Andrea

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  19. Wow, was für eine Wandlung! Am Anfang deines Posts dachte ich noch "Okayyy, das ist jetzt die erste Porträtierte, mit der ich nicht so richtig was anfangen kann, die Gute war ja schon ziemlich egozentrisch und... oh. Hoppla!"
    Ich find's toll zu sehen, in welchem Ausmaß sich Menschen verändern können. Dass sie nicht in sich gefangen sein müssen.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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Ich behalte mir momentan aus gegebenem Anlass vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen, die ein gewisses Maß an Herzensbildung vermissen lassen.

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