Donnerstag, 5. Mai 2016

Great women # 59: Trude Herr


In meinem heutigen Beitrag zu meiner Great - Women - Reihe geht es um eine Frau, um die man bis heute nicht herum kommt, wenn man in Köln lebt. Inzwischen ist vielleicht sogar eine ihrer Liedzeilen berühmter als sie selbst, denn die hat es in viele bundesrepublikanische Abschieds- & Trauerbekundungen geschafft und wird gerne & überall als Trost zitiert: "Niemals geht man so ganz" ( "irgendwas von mir bleibt hier, es hat seinen Platz immer bei dir"). Diese Zeilen stammen aus einem Lied, das sie 1987 aufgenommen hat, bevor sie sich auf die Fidschi - Inseln zurückzog. Die Rede ist heute von Trude Herr, die gestern ihren 89. Geburtstag gehabt hätte...



Am 4. Mai 1927 erblickt Gertrude Herr also in Köln - Kalk, einem ( damals ) Industrie- & Arbeiterviertel auf der "Schäl Sick", das Licht dieser Welt.  Sie ist das dritte Kind des Lokomotivführers Robert Herr und seiner Frau Agathe. Der Vater ist KPD-Mitglied und wird 1933 nach der Machtergreifung der Nazis verhaftet, gefoltert und zu sechseinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt, so dass er fast die gesamte Zeit des Nazireiches im Gefängnis und Konzentrationslager verbringt. Keine sechs Jahre ist das Mädchen da alt.

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Einen großen Teil ihrer Kindheit und Jugend verlebt sie in einem Arbeiterviertel in Köln-Mülheim, wo sie ab 1933 die „Evangelische Volksschule Mühlheim“ besucht. Dort hat sie im Advent 1934 ihren ersten Bühnenauftritt: Das Mädchen muss ein Weihnachtsgedicht aufsagen, innig und mit Betonung - und nach wenigen Zeilen bricht der ganze Saal in schallendes Gelächter aus. ( An diesem Tage hat sie ungewollt ihren ersten Publikumserfolg errungen. )

Wegen der Inhaftierung des Vaters lebt die Familie in ärmlichen Verhältnissen. Trude lernt den Hunger kennen, aber auch die Solidarität mit den Unterdrückten und Bedürftigen. Diese Entbehrungen und Demütigungen jener Jahre prägen das Mädchen entscheidend und sind mit als Grund für ihre spätere Verachtung der besseren Kölner Gesellschaft zu sehen ( die wiederum im Gegenzug Trude immer als ordinär empfindet ).

Nach Beendigung der Volksschule im 2. Weltkrieg arbeitet Trude in einer Bäckerei und beginnt dann eine Lehre bei einer Handelsvertretung. Doch die Zerstörung der Wohnung im Sommer 1943 zwingt die Familie zur Evakuierung. So gerät Trude mit Mutter und Geschwistern ins hessische Ewersbach nahe Dillenburg, wo sie in der der Kreisverwaltung ihre Ausbildung fortsetzt. Zunächst ist sie Schreibkraft im städtischen Krankenhaus von Dillenburg, wechselt im April 1944 dann aber in das örtliche Einwohnermeldeamt. 

Nach Kriegsende kehrt die Familie nach Köln zurück, und Trude findet eine Anstellung in der Anzeigenabteilung der von der KPD herausgegebenen Zeitung „Die Volksstimme“.

Gegen den Willen ihres Vaters schließt sie sich 1946 einer Wanderbühne aus Aachen an, um Schauspielerin zu werden, und wirkt dort als Statistin mit. Nur ein Jahr später spricht sie bei Willy Millowitsch vor, der von ihrem komödiantischen Talent begeistert ist und sie in das Ensemble seines Theaters aufnimmt und sie Nebenrollen spielen lässt.  

Doch schon 1949 gründet sie mit ihrem Kollegen und Förderer Gustav Schellhardt die „Kölner Lustspielbühne“, ihr erstes eigenes Theater, dessen Existenz jedoch nicht von langer Dauer ist ( Zeit ihres Lebens wird sie stolz auf dieses Projekt sein und es immer wieder erwähnen ). Nach dem Konkurs hält sich Trude bis 1954 als Bardame in der Schwulenkneipe „Barberina“ an der Hohen Pforte, dem Homosexuellenzentrum der Stadt,  über Wasser.

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Seit es wieder mehr zu essen gibt im Land, wird Trude zur hemmungslosen Genießerin: "Davon bin ich so dick geworden, dass es hieß, dass ich schöne Mädchen nicht mehr spielen könne", berichtet sie später. "Und dann habe ich gedacht: Aber spielen musst du, sonst stirbst du. Und da habe ich das Fett kultiviert." Ab da ist sie völlig auf die komische Rolle festgelegt:  "Von der Oma bis zum Baby ist vor mir keine Rolle sicher", sagt die 155 cm große Trude von sich. 

Ab Mitte der 50er Jahren ist sie als eine der wenigen weiblichen Büttenrednerinnen im Kölner Sitzungskarneval unterwegs. In ihren Reden greift sie den Ton der Straße auf, spricht also nicht ein verständlich gemachtes Kölsch, sondern den echten - ripuarischen - Dialekt. An gesellschaftskritischen Zwischentönen mangelt es ihren Parodien nicht und sie wird umjubelt als als „Madame Wirtschaftswunder“ oder „Besatzungskind“ ( das ihr 1956 einen Nachwuchspreis einbringt ).
An der Seite der legendären Grete Fluss avanciert sie auch zum Star der populären Karnevalsrevuen im Varietétheater "Kaiserhof". Doch für Trude ist der Karneval eigentlich nur eine Etappe auf dem Weg ihrer künstlerischen Entwicklung.




Ihre kompromisslose und unkonventionelle Art bringt sie wiederholt in Konflikt mit den konservativen Karnevalsgesellschaften. So ist sie den Karnevalisten als "Gangsterbraut" unangenehm aufgestoßen. "Nää", entrüstet sie sich noch später, "als wenn et in einer Stadt wie Köln keine Gangster gäbe."

Als das Festkomitee ihr eine kritische, boshafte Büttenrede verbietet, sagt sie dem Sitzungskarneval endgültig Adieu. Aus der "Lokalliga" verabschiedet hat sie sich bereits in der Karnevals-Saison 1957/58 mit ihrem ersten hochdeutschen Solosketch und sich für Höheres qualifiziert: 1958 holt sie der Kabarettist Willi Schaeffers nach Berlin ans Theater "Tingel-Tangel", was ihren Bekanntheitsgrad enorm steigert.

Im Berliner "Kabarett der Komiker" ist sie vorher auch schon mit ungewöhnlichen Erfolg mit einer selbstgeschriebenen Parodie auf das damals noch junge Fernsehen aufgetreten. Etwa zur gleichen Zeit nimmt sie ihre erste Schallplatte auf mit ihrem berühmten Titel "Ich will keine Schokolade", hier in einer späteren Fassung von 1965:


1959 dreht sie auch vier Filme, zwei davon an der Seite von Heinz Erhardt. Als sie das Drehbuch für den Film "Natürlich die Autofahrer" gelesen hat, will sie am liebsten vertragsbrüchig werden: Sie muss nämlich eine Fahrlehrerin spielen, kann aber gar nicht Auto fahren! "Manchmal hab’ ich nur noch die Augen zugemacht und gedacht, gleich rumst es. Ich weiß auch nicht, ob alles so gut gegangen wäre, wenn Heinz Erhardt nicht solch ein hervorragender Fahrer gewesen wäre". ( Wer übrigens noch mehr sehen will: Hier! )



In vielen Filmen der damaligen Zeit ist Singen und Tanzen angesagt. So macht Trude also auch eine Musikkarriere, obwohl sie witzelt: "Dass ich Sängerin bin, ist eine Verleumdung meiner Schallplattenfirma." Mit dem Titel "Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann" landet sie 1960 tatsächlich auf Platz 18 der deutschen Hitparade. Ein weiterer Hit: "Ich bin eine Frau von Format, von mir gibt es kein Duplikat." Das Lied ist Programm für "dat ( unverwechselbare ) Pummel aus Kölle"...

Entsprechend sind ihre Filmrollen: Lady Zocker in "Drillinge an Bord" (mit Heinz Erhardt), Miss Nordsee in "Conny und Peter machen Musik" oder Aglaja Schultz in "Unsere tollen Tanten in der Südsee" - immer verkörpert Trude die komische Ulknudel.

Mit Willi Millowitsch in "Robert und Bertram" (1961)
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Sie nimmt dann so ziemlich alles mit, was im damaligen Wirtschaftswunder - Deutschland so in der Filmindustrie in Mode ist: Italien-Lobhudeleien, wirre Komödien („Maskenball bei Scotland Yard“), Schmonzetten mit Heinz Erhardt, Musicals mit Freddy Quinn („Freddy und das Lied der Prärie“), leichte Kost mit Gesang mit Bill Ramsey oder Caterina Valente.

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"Die abonnierte Rolle der drolligen Dicken füllte sie mit Bravour und Seele aus, sprengte immer wieder den Rahmen der naiven, stereotypen und spießigen Lustspielfilme der Nachkriegszeit. Schaut man heute genau hin, erkennt man in der kölschen Komödiantin eine Dame mit künstlerisch grundsolider Identität, die barfuss auf der Bühne tanzte, schamlos die Klischees ins Absurde überzog", heißt es auf ihrer Seite bei der Universal Music Group.

Doch nach 1965 läuft ihre Karriere als Film- und Schlagerstar langsam aus. 1971 ihr vorletzter Film ( wieder mit Heinz Erhardt ):

"Die tollen Tanten schlagen zu"
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In den 1960er Jahren unternimmt Trude ausgedehnte Reisen nach Afrika. Dabei lernt sie den Tuareg Ahmed M`Barek kennen, den sie 1969 heiratete. ( Die Ehe nimmt jedoch einen unglücklichen Verlauf und wird 1976 wieder geschieden. ) Ja, Trude und die Männer - ein Kapitel für sich: Der erste Lebensgefährte stirbt nach 14 Jahren, der nächste verabschiedet sich nach acht Jahren mit: "Bin mal eben tanken!", und kommt nicht wieder. Und zu ihrem Ehemann: "Mit Verlaub, den Ahmed, den hab ich auf dem Gewissen. Den hätt ich in der Wüste lassen sollen."

Ab 1972 schreibt sie ihre eigenen Stücke, die am Millowitsch-Theater aufgeführt werden: "Familie Pütz", "Scheidung auf kölsch" (1973) und "Pflaumenschwemme" (1975) begeistern das Kölner Publikum. Erfolg hat sie auch mit „Die Perle Anna“, die sie einige hundert Male im "Millowitsch-Theater" spielt.

Endgültig zur Kölner Kultfigur wird Trude Herr aber erst, als sie 1977 ihr eigenes Volkstheater als Alternative zum etablierten „Millowitsch“ in der Kölner Severinstraße in einem ehemaligen Kino eröffnet. Zehn Jahre schuftet sie als Direktorin, Produzentin, Autorin, Regisseurin, Kostümbildnerin, als zugkräftige Sängerin und Hauptdarstellerin, nur unterstützt von Kompagnon Bruno Krupki, einem kreativen Heizungsmonteur,  und bringt Stück um Stück auf die kleine Bühne.

Ihr „Theater im Vringsveedel“ ist auch für Menschen wie mich & den Herrn K. attraktiv, und wir gehen gerne zusammen mit unseren schwulen Freunden ( die Trude verehren seit ihrer Zeit an der Hohen Pforte ) hin. Es wird zum bestbesuchten Theater Nordrhein -Westfalens, Karten muss man oft sechs Wochen im Voraus bestellen.


"Zu mir kam alles, vom Arbeiter bis zum Intellektuellen. Und diesen Typ Hausfrau in meinem Publikum, den kann ich doch nicht in die Pfanne hauen. Die Leute haben so wenig Grund, sich zu freuen. Und wenn ich dann der Grund bin, dass sie sich einmal im Leben über einen erheben können - dann will ich das gerne sein", erzählt sie später.

Ihre Vorstellung vom Volkstheater moderner Prägung ist, dass ihre Stücke die Lebenswirklichkeit in heutiger Zeit widerspiegeln, sozialkritische Themen ansprechen und die besonderen Charaktere des Kölner Milieus zum Zuge kommen lassen, denen sie sich zeitlebens verbunden fühlt. Dem ebenso derben wie sentimentalen kölschen Lokalkolorit verdanken die Stücke ihre besondere Authentizität.

Doch ohne städtische Zuschüsse steht die Bühne finanziell auf tönernen Füßen. Klinkenputzen & um Subventionen betteln - das ist nicht ihr Ding. Den Kulturbetrieb der Stadt nennt sie "huriös": "Dat kommt von Hure un is noch mehr wie kölscher Klüngel."

Auch nehmen ihre Gesundheitsprobleme in Folge ihres jahrzehntelangen Nikotinkonsums zu. "Zucker und Raucherbeine han ich, eine Niere fehlt, und dann bin ich mindestens 20 Kilo zu dick." Nach mehreren Operationen verkündet sie im Februar 1986 die Schließung des Theaters.

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Sie zelebriert ihren Abschied wie ein qualvolles Sterben. Doch zwischendurch gibt es noch fulminante Auftritte in Hörfunk und Fernsehen, etwa in Jürgen von der Lippes "So isses". Flankiert von Wolfgang Niedecken von BAP und Thommy Engel von den Bläck Föss singt sie das oben erwähnte Lied.

Trude Herr mit Wolfgang Niedecken & Frank Elstner

Eine LP nimmt sie auch noch auf: "Ich sage, was ich meine". Eine treffsichere Abrechnung mit ihren Widersachern: Kölscher Klüngel und Bigotterie! Alle Texte sind von ihr, die Musik stammt von Mozart bis Mick Jagger.

Dann entschwindet sie 1987 auf die Fidschi - Inseln: "Für anderthalb Jahre reichen die Moppen." 1988 wird ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen. Anfang 1991 kommt sie mit Samuel Bawesi, ihrem Lebenspartner von den Fidschi-Inseln, nach Köln zurück. Ihr scheint es wieder besser zu gehen, und  sie plant Sendungen mit RTL.

Doch ihre Krankheit zwingt sie wieder in den Süden. Sie zieht nach Lauris in der Provence, wo sie am 16. März 1991 an Herzversagen stirbt. Beerdigt wird sie am 27. März unter großer Anteilnahme der Bevölkerung auf dem Kölner Nordfriedhof.

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In der Severinstraße erinnert seit 2012 eine Bronzetafel an das „Theater im Vringsveedel“ und seine Gründerin. Und in der Kölner Südstadt gibt es seit 2013 ein Denkmal für Trude Herr. Für mich aber ist die schönste Erinnerung an die unvergleichliche Komödiantin ihre jährliche Wiederauferstehung in der Kölner "Stunksitzungals Engel Trude, kongenial verkörpert durch Biggi Wanninger. Schaut selbst:



Mein ganz persönlicher Geburtstagsgruß "noh bovve"...



Kommentare:

  1. Guten Morgen Astrid,
    fast kein Film der 50er oder 60er kam an Trude Herr vorbei.
    Sie war dabei. Ich mochte sie sehr, leider nur immer ein wenig als Ulknudel, sie konnte erheblich mehr. Wie manches Leben so verläuft, der im Film lustig war und im Leben eben nicht so, da gibt es viele Beispiele.
    Aber ist sie wirklich so unbekannt, ich kann es fast nicht glauben. Meine Generation kennt sie noch und wie.
    Ich will keine Schokolade.....!

    Lieben Gruß Eva

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  2. Trude Herr bewunderte ich, wie die ganze Fernsehnation damals, ausgiebig. Auch später als ihre Auftritte in den Filmen weniger wurden, mehr in die komischen Rollen fielen, gerade auch mit dem beliebten Heinz Erhardt. Dabei hat Trude Herr eine schauspielerische Spannweite, die ihresgleichen sucht. Auf der Bühne, im Film und musikalisch. Und sie hat das Herz auf dem rechten Fleck!

    Ich mochte sie sehr gerne, danke dass Du an sie erinnerst. Überhaupt ist Deine Frauenserie sehr sehens- bzw. lesenswert.

    Ein herzlicher Sonnengruß... vonHeidrun

    PS: Die schwarz-weiße Tunika ist chic!!

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  3. Ich fand sie auch ein bisschen ordinär, aber ebenfalls sympathisch. Mit Sicherheit war sie eine Persönlichkeit, was bei dir ja auch deutlich zum Ausdruck kommt. Und ein kölsches Original.
    LG, Ingrid

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    1. Das ging mir am Anfang auch so, dass ich das Kölsch so schrecklich direkt, ja ordinär fand.Aber wenn man den mainfränkischen Dialekt meiner Geburtsgegend hört, geht es einem genauso. Inzwischen weiß ich die Möglichkeiten solcher Nicht- Hochsprachen sehr zu schätzen. wir sind ja auch in einer Zeit aufgewachsen, da wurde das verachtet und man für dumm gehalten, wenn man Dialekt sprach. ( Bei mir persönlich hatte das durchaus tragische Auswirkungen - ich habe mal darüber geschrieben im Blog. )
      Einen schönen Feiertag!

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  4. oh ja, trude herr, die kenn' ich auch! - "ich will keine schokolade, ich will lieber einen mann" ist zu meinem lebensmotto geworden. aber das leben ist kein wunschkonzert und so bleibt mir am abend nur die schokolade ... ;)
    lieben gruß, susi

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  5. Astrid, ich verstehe von dem was da in der Stunksitzung gesagt wird, kaum ein Wort. Aber das macht mich schon lachen. Und die Show ist cool. Das Schokoladenlied kannte ich. Trude Herr eigentlich auch. Aber dass sie so eine Lokalgröße war, wußte ich nicht.
    Lieben Gruß und einen schönen Feiertag
    Katala

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  6. Ich will keine Schokolade - das kennt wohl jeder! Danke!

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  7. Da hast du mir dieses Original mit deinem Text doch sehr nahe gebracht. Eben so gar nicht nur ne Ulknudel. Ein sehr schöner Post. Ich kannte nicht mal ihren Namen, nur "Ich will keine Schokolade"... Lieben Gruß Ghislana

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  8. Ein Portrait einer tollen Frau, die sogar ich kenne. :-) Auch ich bin hier im Rheinland natürlich nicht an ihr vorbeigekommen, auch wenn ich bei ihrem Tod noch klein war. Der Ausschnitt aus der Stunksitzung ist großartig - danke für das Portrait!!

    Herzlicher Gruß
    Steffi

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  9. trude herr ist mir sogar vom namen her ein begriff, auch wenn ich sie hauptsächlich durch ihre filme, v.a. mit heinz erhardt, kenne. mein mann meinte beim abspielen von "ich will keine schokolade" sofort, "müllers büro", das sind dann die unterschiede zwischen einem aufwachsen in bayern und einem in österreich ;-) ein sehr schöner und informativer beitrag, wieder eine besondere frau. und während ich den beitrag las, lief auf radio fm4 im doppelzimmer ein sehr interessantes interview von elisabeth scharang mit conchita. passte irgendwie alles. vielen dank astrid
    ach ja, dialekt: ein thema, das mich mit dem anstieg der jahre, die ich weg von meiner kindheitsheimat verbringe und meine sprache sich verändert, immer mehr zum nachdenken bringt. leider auch das vergehen desselben in der gesellschaft, eine verarmung, wie ich finde. die in meiner schulzeit auch noch bewusst durchgesetzt wurde. das kölsch der stunksitzung war dann auch herausfordernd ;-)
    lg heike

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  10. Ich gebe zu, ich kannte sie noch nicht...aber vielleicht ist das eine Generationsfrage...;-)...und hat vielleicht auch mit meiner Ost-Vergangenheit zu tun. War trotzdem nett, sich durch die Videosequenzen zu klicken. LG Lotta.

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  11. Die Stunksitzung mit Trude Herr: ein Karnevalshochgenuss ::))
    Es bleibt ganz viel von Ihr !!!
    Gruß zu dir
    heiDE

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  12. sehr gut recheriert, sehr sympathisch. Ich kenne sie, hatte aber bisher kaum etwas über sie gewußt und fand nicht alles so gut,ich glaube der Humor im Norden ist etwas kühler.
    LG susa

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  13. Was für ein schöner Post - ich mochte sie gerne! Und der Filmausschnitt mit Heinz Erhardt.....spitze....ich lache mich weg.....ganz große Klasse!
    Lieben Gruß
    Gisi

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  14. Hallo Astrid,
    was für ein toller Beitrag von Dir!
    Ja, die Trude, die kenne ich auch noch, als Kind habe ich ihre Filme geliebt...da muss ich direkt an...ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett denken...hach, das waren noch Zeiten!
    Ich wünsche Dir einen schönen Abend.
    Liebe Grüße,
    Florence

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    1. Stimmt! An den Titel habe ich gar nicht mehr gedacht!
      GLG

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  15. Liebe Astrid,
    danke für diesen wunderschönen Ausflug in meine Jugendzeit. Ich
    habe Trude Herr noch persönlich auf der Bühne gesehen, öfter sogar.
    Sie hat damals unsere Generation mit geprägt.
    Liebe Grüße
    Irmi

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    1. Ihre Nichte, auch eine echte Komödiantin, wohnt in unserer Nachbarschaft. Die spielt in den Stücken von Wally Bockmayer im Scala auch mit Mitte Siebzig noch die "schönen Mädchen". Immer wieder schön schräg!
      GLG

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  16. Huhu, meine Mama liebt sie als Schauspielerin und ich musste mir als Kind immer wieder Schnulzen mit ihr anschauen. Und weißt Du was? Wenn heute Filme im Fernsehen kommen schau ich sie auch ;-)..... obwohl diese ehr in die ulkige Richtung gehen. Sie gehört bei mir zu Kindheit. Danke für die Erinnerung.
    Dir ein sonniges Wochenende, herzliche Grüße und danke für Deinen sehr Kommentar. War sehr lieb von Dir
    Christin

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  17. Da kamen doch einige Erinnerungen an die Kindheit hoch. Ich kann sogar ein bisschen was verstehen (muss wohl an einem Achtel rheinischer Vorfahren liegen ;-)
    Liebe Grüße
    Andrea

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  18. wie schön die vidéos mit Trude Herr zu sehen und deinen text dazu !
    liebe grüsse

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  19. Vom Charakter wäre sie bestimmt auch gut in Berlin aufgehoben gewesen. Ein Unikum, ich mochte sie immer in den alten Filmen. Im echten Leben, habe ich sie nie gesehen. Köln war für mich bislang noch zu weit weg. Aber irgendwie muss ich mal langsam hin!
    Liebe Grüße und danke das du mich an Trude Herr erinnert hast,
    Andrea

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  20. Ach, danke für den Hintergrund der wunderbaren Trude. So wenig wusste ich bisher von ihr - und das als Kölnerin. Eine kraftvolle Frau; was muss sie den ganzen Männer-Klüngel gehasst haben. Mit ihr wäre der Karneval bestimmt all die Jahre ein ganzes Stück besser gewesen... LG mila

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  21. Ich erinnere mich gut. Schön, dass Du sie wieder ins Bewusstsein geholt hast. Es sind doch immer die mit den "krummen" Lebenswegen, die am meisten zu geben haben.
    LG
    Magdalena

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  22. Liebe Astrid,
    ich bin Ende 1963 geboren und habe als Kind die Heinz-Erhard-Filme geliebt, manchen Scherz verstand ich erst viel später richtig.
    Toll das Video vom jungen Niedecken, das war die Zeit als wir sooo verliebt waren und BAP rauf und runter hörten.
    herzlich Margot
    P.S. Mein Arzt sieht mich ganzheitlich, er befürwortet eine psychosomatische Reha, damit meine Seele Zeit bekommt den Körper wieder einzuholen.

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