Vor mehr als zwei Wochen hat mich eine ehemalige Schülerin aus meiner allerersten Klasse von vor fünfzig Jahren zu einem Ausflug zu einem meiner liebsten Plätze am Niederrhein abgeholt: Zons ( mir vor meinem Umzug nach Köln auch unter dem Begriff "Feste Zons" bzw. "Feste Friedensstrom" bekannt ). Dort war ich zuletzt nämlich im Winter 2023 und hatte ihr gegenüber mal den Wunsch geäußert, wieder hinzukommen bei freundlicheren Temperaturen. Das war nun der Fall, an einem zum Herumlaufen wohltemperierten Tag.
Vom Parkplatz ging es aber erst einmal über den Deich...
... zum Rhein, der noch immer wenig, wenig Wasser geführt hat.
Hinter vielen großen Bäumen versteckt: der rechteckige Zollturm. Als Zollfeste "Friedestrom" ist Zons im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts geschaffen worden und hat Stadtrechte bekommen. Es gibt aber Belege, dass dort schon eine merowingische Siedlung im 7. Jahrhundert vorhanden war und ein Fronhof des Kölner Erzbischofs zu Beginn des 12. Jahrhunderts. Mit der Inbesitznahme des linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen wurde Zons 1794 französisch, 1815 dann dem preußischen Staatsgebiet zugeschlagen. Mit der Eingemeindung in die Stadt Dormagen 1975 nannte sich Zons vorübergehend "Feste Zons".
Erst einmal das Stadtmodell...
... ein Blick nach rechts auf die Stadtmauer und dann...
... durchs Rheintor im Norden neben dem Zollturm...
... auf die rheinseitige Straße.
Blick auf die "Pfefferbüchsen"
Und immer wieder schöne Architekturdetails




























