"... der Mensch wird neurotisch,
weil er das Maß von Versagung nicht ertragen kann,
das ihm die Gesellschaft
im Dienste ihrer kulturellen Ideale auferlegt."
Sigmund Freud
"Es ist ein archaisches Glücksversprechen,
das darin besteht,
die quälende Kompromissgesellschaft hinter sich zu lassen –
was dann kommen soll, ist unklar,
aber das Orbán-Ungarn und Trump-Amerika gaben
und geben einen Vorgeschmack.
.....
Die Aufhebung der Hemmung derartiger Impulse
ist das Potenzial des Rechtspopulismus.
Er füttert unser Unbehagen, er ruft uns zu:
Tu es. Und fühl dich gut dabei."
Jost Kaiser
"Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von schönen Tagen."
Johann Wolfgang von Goethe
Diese Woche erzähle ich in Bildern von einer einer Reise, einer Reise, diesmal nicht nur auf dem imaginären Pfad der Erinnerungen zurück in das erste Siebtel meines Lebens, sondern einer ganz realen dorthin. Lange vor mir hergeschoben, aber jetzt endlich realisiert mit meinen beiden Geschwistern. Fast zehn Jahre war ich nicht mehr dort, wo ich geboren wurde, und in meinem einstigen Elternhaus, in dem ich allerdings keine drei Jahre gewohnt habe. Meine Eltern hingegen haben bis vor elf Jahren ihre letzten fünfundzwanzig Lebensjahre darin verbracht.
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| Mein allerster Hausbaum: Die Walnuss |
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| Links meine erste Schule |
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Darum liebe ich "Zwiebeltürme" ( frühkindliche Prägung sozusagen 🤣 ). |
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Einer der Dorfbäche und ein Gast im ehemaligen Kneippbecken am Haus |
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| Spargel à la Schwesterherz |
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| Essen mit den Verwandten im "ersten Haus am Platze" |
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Dort schnell einen Blick geworfen auf die Architektur von Egon Eiermann, der den Hotelanbau 1965-67 inklusive Einrichtung entworfen hat |
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| Eine Malerei des Vaters vom Hausberg in alten Zeiten |
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Die drei Gläser waren noch übrig von denen, die ich 1969 meinen Eltern aus Rom mitgebracht hatte. Jetzt sind sie bei mir. |
Die "Sonntags Top 7" - gelesen- gehört/gesehen - Erlebnis - Genuss - drinnen wie draußen - Web-Fundstück/e - Hobbys - von Antetanni habe ich diesmal nicht explizit aufgelistet im Post, sie sind aber weitestgehend aufgegriffen, finde ich.
Verlinkt mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni, mit "Was blüht denn da?" bei Elke und mit Nicoles/Frau Frieda "Plausch am Gartenzaun"
Das ist ja ein herrlich idyllischer Ort, in dem du aufgewachsen bist. Wie schön, auch noch ein Dorfweiher mit Familiengeschichte. Das weiße Waldvöglein findet man hier auch an geheimen Orten. Ich mag es sehr.
AntwortenLöschenEine feine Geschwisterreise in die Vergangenheit. Ich hoffe sie war fröhlich und versöhnlich.
Liebe Grüße
Andrea
Das war sie, sehr intensiv. Und wir haben beschlossen, das jedes Jahr zu machen, so weit es uns gesundheitlich möglich ist.
LöschenLG
Was für eine schöne Reise und danke für die geteilten Erinnerungen! Liebe Grüße Ingrid
AntwortenLöschenliebe astrid, das war sicher eine wunderschöne, aber wohl auch melancholische reise zu deinen ursprüngen. ich danke dir, dass ich dich dabei begleiten durfte. du hast ja schon öfter von dem garten und der umgebung deiner kindheit erzählt - jetzt gibt es bilder dazu und macht es noch verständlicher.
AntwortenLöschenganz liebe grüße von mano
Liebe Astrid, wie wundderbar, dass du diese Reise in deine Vergangenheit zusammen mit deinen Geschwistern unternommen hast! Und dass sie dich an solch einen schönen Ort führte. (Meine Kindheit fand schließlich in einem Gemeindebau in einem Wiener Arbeiterbezirk statt - von Idylle keine Spur... - meine jungen Erwachsenenjahre in einem anderen Arbeiterbezirk und einem anderen Gemeindebau... Schön waren vor allem die Ausflüge in die Natur mit den Eltern - jedenfalls im Rückblick...) Meine Mutter und ihr Lieblingscousin vereinbarten nach dem Tod meines Vaters, bestimmte Orte ihrer Jugendjahre gemeinsam aufzusuchen, vorzugsweise mit der Bahn, aber dazu kam es nicht mehr, weil der Cousin erkrankte... und vielleicht wäre es auch aus purer Bequemlichkeit der beiden nichts geworden... Schade, denn Gefühle, Erinnerungen, Gedanken die dadurch freigesetzt werden, können sehr bereichernd sein und zu Neuem führen...
AntwortenLöschenSüß, die Kröte 😊
Alles Liebe, Traude
https://rostrose.blogspot.com/2026/05/reisebericht-2025-von-ost-nach-west-auf.html
Eine schöne Reise liebe Astrid, wer wohnt denn heute in dem Haus?
AntwortenLöschenStand es die letzten elf Jahre leer mit dem ganzen Mobiliar?
Den Weiher mit den Bäumen finde ich besonders imposant.
Und auch die Tapete mit dem 50er Jahre berührt mich ganz besonders.
Irgendjemand in meiner Kindheit hatte auch solche Wände... meine Eltern, meine Oma, keine Ahnung, aber sie rufen Erinnerungen wach.
Dir einen schönen Abend, ganz lieben Gruß
Nicole
Es gehört jetzt meinem Bruder, und der wohnt dort immer wieder, seit er in Rente ist. Dort befindet sich weitgehend noch dasMobiliar meiner Eltern, wobei meine Schwester & ich jetzt vieles verräumt haben.
LöschenLG
Milá Astrid, úžasný nápad podniknout výlet do vzpomínek se sourozenci a ještě úžasnější je, že se výlet vydařil.
AntwortenLöschenPS. Dnes jsme napočetli 6 kachňátek, ale celkovým počtem si nejsme jisti, rodinka je schovaná v nepřístupném místě, každopádně je to zázrak, co se dokáže vylíhnout z obyčejného vajíčka. Malé ochmýřené stvoření se zobáčkem a blánou na nožkách. Katka
Ach, to je krásné, milá Katko! Těším se na fotky!
LöschenS pozdravem!
das ist wunderbar, eine reise in die vergangenheit mit den gegenwärtigen geschwistern, so viel gegenwart, aber auch frohes wiedererkennen von erinnerungen und vergessenem. und essen wart ihr im prinz carl, auch unser lieblingslokal voller erinnerungen an frohe stunden. mein mann erneuerte vor einigen jahren den hausgarten am modellhaus: https://www.hdgbw.de/eiermann-magnani-haus/ in hettingen. vielleicht ein ausflugstipp für irgendwann, ist finde es sehr spannend für unsere gegend, immerhin ein projekt von 1946. liebe astrid, ich hoffe, ihr könnt euch noch oft treffen und neue erinnerungen anfügen. herzliche grüsse aus dem bauland, roswitha
AntwortenLöschenDas ist ja witzig, diese Beziehung zu dem eindrucksvollen Bauwerk in Hettingen. Ich war noch mit meinem Mann dort, hat es uns ja aus vielerlei Gründen interessiert ( mein Vater war an der TH Karlsruhe & meine Mutter ja als Flüchtling nach A. geschickt worden ). Wir haben uns vorgenommen, wieder regelmäßig zu kommen. Wir haben ja auch noch liebe Cousinen dort.
LöschenLG
Ein Waldvögelein stand bei meinem letzten Kurs direkt neben dem Eingang auf dem Eckenberg in A.
AntwortenLöschenAus den Worten und den Bildern deiner Woche sprechen so viele Emotionen! Zudem sehe ich ganz andere Impressionen der Gegend, in der ich ja auch immer wieder im Jahresverlauf auftauche. Ich kann mir vorstellen, dass dort die heißen Tage etwas angenehmer zu ertragen waren als in der Hitze der Stadt.
Toll, dass die Biber bleiben durften! Das gefällt mir richtig gut.
Viele liebe Grüße und schönen Sonntag
Karin
ein Ausflug in die Vergangenheit ..
AntwortenLöschenvor dem du dich wohl lange "gedrückt" hast??
Ich finde es gut dass ihr das jetzt wo der Anfang gemacht ist
wiederholen wollt
es sind schon Emotionen die da frei werden
das kann ich mir gut vorstellen ..
und die Erinnerungen stehen "Schlange " ;)
zumal das Wirken deines Vaters noch so vielfältig sichtbar ist ..
er hat auch sehr schön gemalt ..
wie gut dass du die Kröte aus dem Becken befreit hast ..
mein Geburtsort war ja eigentlich nur Durchgang für meine Eltern
und auch für mich gibt es keine persönlichen Bindungen dorthin
trotzdem ist es tief im Herzen ein "Sehnsuchtsort"
ich wünsche dir einen schönen Sonntag
Rosi
Ihr hattet eine wunderbare Reise!!!
AntwortenLöschenSonntagsumarmung, Andreja
Dein Papa war wirklich ein Tausendsassa, liebe Astrid. Und Deine Bilder sind so toll. Alleine die Gummistiefel haben schon so viel Atmosphäre.. hachz! Wie schön, gemeinsam mit Deinen Geschwistern auf diese besondere Spurensuche zu gehen. Die beiden Hausbäume, der vom Vater geplante Weiher und die vielen Erinnerungen dazwischen machen diesen Beitrag zu etwas ganz Besonderem. Und dann auch noch der Biber, der sich dort ein Zuhause geschaffen hat und bleiben darf. Das hat mich sehr gefreut. Die drei Gläser aus Rom haben mich ebenfalls berührt. Danke, dass Du uns mit auf diese Reise genommen hast und für Deine Teilnahme am Gartenplausch. Liebste Grüße Nicole (die bei der Kröte grinsen musste!)
AntwortenLöschenLiebe Astrid,
AntwortenLöscheneine Reise in die Vergangenheit, und du nimmst uns mit.
So viel Natur und Grün und ein selbstangelegter Weiher erfreut mich auch.
Wie schön, dass du mit Familienmitgliedern eine gute Zeit verbringen konntest. Manchmal kostet es sehr viel Überwindung, in die Vergangenheit zu gehen (dass man es besser manchmal nicht tut) und manchmal eben auch nicht und dann ist es Freude.
Einen Teil deiner Reise kenne ich auch sehr gut, den Autobahnabschnitt auf dem ersten Foto, wie oft sind wir den schon entlang gefahren und hatten diesen Blick auf die Taunushügel.
Liebe Grüße,
Claudia
Wie schön. Vielen Dank, dass du diese Reise und deine Erinnerungen hier teilst. Einen schönen Sonntag wünscht dir
AntwortenLöschenMartina
Danke, dass du uns an dieser besonderen Reise teilhaben lässt. Es ist eine gute Idee diese Fahrt jetzt jährlich zu machen. Möget ihr noch oft zusammenkommen. Die Bilder sind großartig.
AntwortenLöschenLiebe Grüße aus dem kleinen Dorf zwischen den Meeren
Lydia
Beautiful photos of the scenery, the flowers and the cute frog. Love the pretty sky too. Take care, have a great day and happy week ahead.
AntwortenLöschenEin ganz wunderbarer Rückblick ist das, liebe Astrid, du hast nicht zu viel versprochen. ♥ Vielen Dank fürs Zeigen und die schönen Zeilen und Bilder dazu.
AntwortenLöschenHerzliche Grüße und hab einen schönen Sonntagnachmittag
Anita
Wie schön, liebe Astrid, eine Reise in die Vergangenheit - mit viel Herz hier (mit-)geteilt, - natürlich mit vielen wunderbaren Fotos. Sehr gerne bin ich auf diesen Spuren mitgekommen. Super, dass du diese Reise auch noch mit deinen Geschwistern machen konntest.
AntwortenLöschenHab einen feinen Sonntag!
Liebe Grüße
Ingrid
Welche schöne Reise in die Vergangenheit. Ein sehr idyllischer Ort sagt der Stadtmensch in mir. Hoffe es gibt noch etliche Jahre, wo ihr das wiederholen könnt. Die Gläser aus Rom sind sehr schön , einfach zeitlos schön.
AntwortenLöschenViele Grüße Karen
Ich war auch nicht mehr in meiner alten Heimat seit meine Eltern nicht mehr leben. Wie gut dass ihr gemeinsam in Erinnerungen schwelgen konntet. Wie gut dass noch so viele Bäume stehen.
AntwortenLöschenL G Pia