Sonntag, 26. April 2026

Mein Freund, der Baum: Der Apfelbaum

Eigentlich ist es nicht zu glauben: Da veröffentliche ich fast auf den Tag genau seit dreizehn Jahren jeden letzten Sonntag des Monats einen Baum-Post, aber bisher ist noch nie der Apfelbaum dabei gewesen. Dabei ist er mein absoluter Liebling unter den Obstbäumen. Was seine Blüte anbelangt kenne ich keine schönere, denn der Farbverlauf berührt mich sehr. Und dann noch der zarte Duft! Auch die Früchte mag ich. Doch seit ich in einer echten Großstadt lebe, fehlen mir die Obstwiesen meiner Kindheit ( der Odenwald pflegt eine intensive Apfelkultur. Allein mein Vater selig hatte unter den über hundert Obstbäumen, die er gepflanzt hat, mehr als die Hälfte dieser 'Apfalter'. ) In den Gärten meiner städtischen Nachbarschaft hingegen kommt er höchstens mal am Spalier vor. Also keine Fotomodelle für mich! Doch jetzt hatte ich im Botanischen Garten ein wenig Glück:

 

Der ( Kultur- )Apfel Malus domestica gehört zu den Kernobstgewächsen Pyrinae mit circa 42 bis 55 Arten und ist ein weithin bekanntes Gehölz aus der Familie der Rosengewächse. Seine Frucht nimmt  in Deutschland den Platz eins unter dem Obst ein bei einem jählichen Verbrauch von 19 Kilogramm pro Person. Ob also in der Kulinarik, Mythologie oder Kunst – die Frucht des Apfelbaumes ist tief in unserer Kultur verankert und der Baum selbst spiegelt ein Stück Gartenromantik wieder. ( Die Bilder von Obstbaumwiesen mit blühenden Apfelbäumen durch meine Lebensjahrzehnte kann ich alle bis heute aus meinem Gedächtnis abrufen. )

Der Apfelbaum ist ein laubabwerfender Baum, der je nach Sorte und Pflege eine Höhe von fünf bis zu zehn Metern erreichen kann. Damit gehört er zu den eher kleineren Bäumen. Er hat eine breite, ausladende Krone mit vielen Zweigen und Blättern. Die rundliche Gestalt der Apfelbaumkrone ähnelt stark der Form der Früchte. 

Die Blätter sind gestielt, die einfache Blattspreite eiförmig - elliptisch, dunkelgrün von glänzender Oberfläche mit gesägten Blatträndern. Nebenblätter sind vorhanden, verwelken aber oft früh.

Ab April bildet der Apfelbaum weiß-rosa Blüten, die in Dolden angeordnet sind und die einen hohen Nektar- und Pollengehalt den Insekten bieten. Die fünfzähligen, zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten, die häufig duften, sind meist flach becherförmig und haben einen Durchmesser von 2 bis 5 Zentimetern. Die fünf grünen Kelchblätter bleiben auch noch oft an den Früchten erhalten. Jede Blüte enthält viele -15 bis 50 Stück - Staubblätter mit weißen Staubfäden und gelben Staubbeuteln.

Die Früchte des Apfelbaums dürften jedem bekannt sein. Allerdings kann die Farbe der Äpfel je nach Sorte grün, gelb, rot oder eine Kombination daraus sein. Weltweit existieren mehr als 30.000 Sorten. Die Sorte bestimmt nicht nur Größe, Geschmack und Farbe der Frucht, sondern auch die Erntezeit vom Spätsommer bis in den Herbst. Alle Apfelbäume der gleichen Sorte können sich nicht gegenseitig befruchten. Es müssen also mindestens zwei verschiedene Sorten in Bienenreichweite stehen, wenn man etwas ernten will.

Viele Apfelsorten zeigen eine deutliche Farbveränderung, wenn sie reif sind. Ein reifer Apfel lässt sich leicht vom Baum lösen. Der sicherste Weg, um diese zu prüfen, ist: hineinbeißen! Das gilt zumindest für Tafeläpfel. Lageräpfel brauchen dagegen oft einige Wochen oder sogar Monate bis zur Ausprägung ihres typischen Geschmacks. Während der Lagerung durchlaufen die Äpfel nämlich einen natürlichen Reifeprozess, bei dem Stärke in Zucker umgewandelt wird.

Der Apfelbaum ist in gemäßigten Klimazonen in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet und als Kulturpflanze eher selten in der freien Natur zu finden. Er wird stattdessen in Obstgärten, auf Wiesen oder großflächig auf Plantagen angebaut. Apfelbäume bevorzugen sonnige und windgeschützte Standorte mit  tiefgründigem, nährstoffreichem Boden. Kalte und feuchte Standorte hingegen beeinträchtigen seine Entwicklung und führen zu vermehrtem Krankheitsbefall. Offene Apfelblüten halten Temperaturen nur bis etwa minus 1°C stand. Standorte, die also anfällig für Spätfröste und Staunässe sind, sollten dem Baum also beim Pflanzen erspart bleiben. 



Ein Apfelbaum braucht einiges an Pflege. Bei den meisten Sorten ist ein regelmäßiger Schnitt nötig, damit sich die Fruchtgröße mit der Zeit nicht verringert. Auch benötigen Apfelbäume gelegentlich die Zufuhr von Nährstoffen, damit der Ertrag hoch bleibt. Wichtig sind Stickstoff und Kalium.  Deshalb bietet sich an, in der Nähe des Apfelbaumes stickstofffixierende und Kalium anreichernde Pflanzen wie beispielsweise Beinwell zu setzen,

Der Apfelbaum ist wahrscheinlich nicht nur der beliebteste Obstbaum Deutschlands, sondern gar der Welt. Umso erstaunlicher sein botanischer Namen: Malus bedeutet nämlich im Lateinischen schlecht, böse, übel, malum aber auch Apfel. Wie kann eine so gesunde, süße und wohlschmeckende Frucht nur zu einem solchen üblen Namen kommen? Die Antwort liegt in seiner Kulturgeschichte. Der Apfel ist nicht nur ein beliebter Obstbaum, sondern eben auch Protagonist vieler Geschichten und Mythen. In der Erzählung vom Sündenfall und der Vertreibung aus dem Paradies in der Bibel des Christentums brachte angeblich ein Apfel Unheil über das Menschengeschlecht. Nur: Die Ge­schich­te vom Sündenfall in Gen. 3, 1-24 vermeidet es konsequent, die Frucht des Anstosses beim Namen zu nennen.

Aber der Apfel hat nicht nur zu schlechten Ideen verholfen: Als ein solcher Sir Isaac Newton am Kopf traf, fing dieser an, über die Gesetze der Schwerkraft nachzudenken.

Auch die botanische Geschichte des Apfels ist spannend und eher verworren. Seine Wildform kommt seit geraumer Zeit in europäischen Wäldern vor. Diese tragen aber nur saure Holzäpfel, wurden allerdings schon in der Steinzeit gegessen. So sind  z.B. bei den Pfahlbauten aus der Steinzeit am Bodensee verkohlte Apfelreste gefunden worden. Unser heutiger Speiseapfel stammt dagegen von der süßen Apfelsorte malus sieversii ab, die in der Gegend um Almaty in Kasachstan heute noch wächst. Über die Seidenstraße verbreitete er sich nach Westen und ist wohl seit 6.000 Jahren in Europa bekannt. Die Römer brachten seine Kultivierung ca. 100 v. Chr. nach Mitteleuropa. Sie kannten ungefähr 21 Apfelsorten. Im Germanischen bedeutete "ap-a-la" so viel wie Apfel. Äpfel spielen also schon seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle in der Ernährung der Menschen. 

Im 19. Jahrhundert erlebte die Sortenvielfalt ihren Höhepunkt. Nach dem 2. Weltkrieg ersetzten intensive Plantagen mit wenigen Sorten, z.B. "Golden Delicious", "Morgenduft" oder "Jonathan", zunehmend die traditionellen Streuobstwiesen, und auch die Bäume wurden immer kleiner. 

Die heutigen verschiedenen Sorten sind immer wieder mit den wilden Holzäpfeln gekreuzt oder auf deren Unterlage veredelt worden. Wer heute einen Apfelkern aus dem Apfel anpflanzt, den er/sie gerade gegessen hat, wird meist einen Baum bekommen, dessen Früchte fundamental anders schmecken. Aus dem Saatgut einen eigenen Baum zu ziehen, ist also nicht ratsam, denn Apfelbäume sind vielfach mit den verschiedensten Holzapfel-Arten rückgekreuzt, um sie resistenter gegen Krankheiten zu machen. 

Diese Krankheiten beim Apfelbaum sind Apfelschorf, Feuerbrand, Mehltau und Obstbaumkrebs. Die Anfälligkeit für diese Krankheiten ist je nach Sorte unterschiedlich ausgeprägt. Die Gefahr erhöht sich bei feuchtem Klima. Die häufigsten Schädlinge beim Apfelbaum sind Apfelwickler und Apfelgespinstmotte. 

Äpfel können roh oder gekocht gegessen werden, getrocknet oder zu Apfelsaft gepresst werden. Da der Apfel viele heilkräftige Stoffe enthält, wird er auch als Heilmittel verwendet. Jeder kennt ja inzwischen den Spruch "An apple a day keeps the doctor away". Äpfel wirken verdauungsfördernd und haben eine harntreibende Wirkung. Deshalb soll er auch bei Rheuma, Gicht, Blasen- und Nierenkrankheiten helfen. Tee aus Apfelschalen wird eine beruhigende Wirkung zugeschrieben und ist deshalb besonders als Abendtee zu empfehlen.

Für die Hautpflege eignet sich eine Apfelmaske. Dazu werden zwei Äpfel zu Brei zerstoßen und mit etwas Rosenblütenwasser vermengt. Diese Mischung kannst Du auf die Gesichtshaut auftragen und 15 Minuten einwirken lassen. Die Pomade ( französisch la pomme, Apfel ) war im Mittelalter eine aus Apfelfruchtfleisch und Fett hergestellte Salbe zur Pflege von Haut und Haar. 

Die lange Geschichte der Äpfel in unserer Kultur hat Symbolik und Mythologie befeuert. Wie bereits geschrieben, kam der Apfel zu seinem botanischen Namen wegen des Sündenfalles in der Bibel. Das ist aber nicht die einzige Horror-Story: Auch die Geschichte vom trojanischen Krieg beginnt mit einem Apfel, nämlich mit dem der Zwietracht. Dieser goldene Apfel wurde von der Göttin Erin mit der Aufschrift "Für die Schönste" bei der Hochzeit des Peleus mit Thetis eingeschleust, aus Rache dafür, dass sie nicht eingeladen wurden war. Aus dem daraus folgenden Streit zwischen Hera, Athene und Aphrodite entwickelten sich dann die Epen um Troja und den Irrungen des Odysseus.  

In vielen Kulturen symbolisiert der Apfel Leben, Sexualität und Fruchtbarkeit, aber auch den Zwist ( und darin ist der Begriff "Zankapfel" begründet ).  In der griechischen Mythologie galt Dionysos, u.a. Gott der Fruchtbarkeit, als Schöpfer des Apfelbaums. Er schenkte den dann aber der Aphrodite, der Göttin der Liebe. Ebenso in der griechischen Mythologie ist die Rede von den goldenen Äpfeln der Hesperiden, den Töchtern der Nacht, die die Begehrlichkeiten von Göttern und Sterblichen auslösen. Die Urgöttin Gaia überreichte sie einstmals Hera und Zeus als Hochzeitsgeschenk. Gehütet wurden sie neben den Hesperiden von dem hundertköpfigen, nie schlafenden Drachen Ladon. Diese Äpfel gewähren Unsterblichkeit. Der griechische Superheld Herak­les musste als elfte seiner zwölf Auf­gaben die goldenen Äpfel der He­speriden von einem Wunderbaum rauben. 

In vielen anderen Märchen und Mythen wird ebenfalls von einem Paradiesbaum erzählt, dessen Früchte ewiges Leben bringen sollen. Goldene Äpfel konnten allerdings auch Gutes bewirken: Nikolaus, der spätere Bischof von Myra, verschenkte heimlich drei Goldäpfel an drei arme junge Frauen, um sie vor der Prostitution zu bewahren.

Wegen seiner Kugelform war er auch Symbol für die Vollkommenheit von Erde und Kosmos. Im Symbol des Reichsapfels wurde die Herrschaft auf Erden durch den gottgewollten Herrscher ausgedrückt. Bis heute sind Äpfel vielfältige und suggestive Symbole geblieben. Nicht zuletzt trägt eines der erfolgreichsten Unternehmen des Internetzeitalters einfach den Namen "Apple". Ein moderner Mythos besagt, dass das Logo eine Hommage an Alan Turing sei, einen Begründer der modernen Informatik. Er entschlüsselte während des Zweiten Weltkriegs die Codes der Deutschen und soll sich später durch einen mit Blausäure vergifteten Apfel getötet haben.

Beliebt ist der Apfel auch in Märchen. So sind in der Geschichte von der Frau Holle, von den Brüdern Grimm überliefert, auf dem Weg durch die Unterwelt die Protagonistinnen mit einen Apfelbaum konfrontiert, der ruft: "Ach schüttel mich, schüttel mich, meine Äpfel sind alle miteinander reif". Prominent ist auch die Rolle eines Apfels in "Schneewittchen", mit dem die böse Stiefmutter mit Hilfe eines vergifteten Apfels das schöne Mädchen töten will. Und goldene Äpfel kommen immer wieder vor. Der zweite Band der "Illuminatus!"-Trilogie von Robert Anton Wilson und Robert Shea trägt den Titel "Der Goldene Apfel", in Anspielung auf den Apfel der griechischen Eris.

Genug erzählt! Nun seid ihr wieder dran, Bilder von Bäumen ( oder gar Geschichten? ) unter diesem Post bis zum 30. Mai zu verlinken!

                                                                      

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16 Kommentare:

  1. liebe Astrid, ich danke dir für diese wunderschöne Hommage an den Apfelbaum, in der Tat hattest du in deiner Sammlung soweit ich mich erinnere noch nie einen beschrieben. Auch dies ist ein Loblied auf ihn den ich eben versuchte bei dir in den Link einzufügen: ( was mir leider nicht gelang)
    https://wokinisblog.blogspot.com/2026/04/es-bluht.html
    Vielleicht könntest du wenn du es willst nachholen und einsetzen? -
    Ich muss dein Loblied unbedingt noch einmal in - aller Ruhe lesen - wenn mein Besuch wieder das Haus verlassen hat, - seinen Werdegang verfolgen was du alles an Wissen über in ausgegraben hast.
    bis dahin danke ich dir sehr und grüße dich in den Sonntagmorgen...
    herzlich Angel

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  2. das passt ja perfekt! wie ich gerade bei mir schrieb sind apfelblüten auch meine absoluten lieblinge. die dicken rötlichen knospen, die weiß-rosa blüten, der schöne duft ziehen mich genau wie dich immer magisch an. als kind saß ich liebnd gern im großen apfelbaum meiner großeltern und ließ mir die köstlichen, sehr saftigen rotbackigen früchte schmecken. ich habe nie wieder eine solche sorte bekommen und der baum existiert schon lange, lange nicht mehr.
    toll, was du alles an vielfältigen informationen zusammengetragen hast! man merkt deinem artikel an, dass du sehr viel freude beim schreiben hattest.
    danke dafür!
    liebe grüße von mano

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  3. Die Apfelbaumliebe teilen wir, liebe Astrid. Im meinem Garten wächst ein Holsteiner Cox. Die Vorbesitzer haben leider einen nicht so günstigen Standort im Garten ausgesucht, zum Umsetzen ist er aber zu groß. Ich freue mich schon sehr auf die wunderschöne Apfelbaumblüte. Das dauert aber noch ein paar Tage. Deine Funde und Erzählungen zu diesem großartigen Baum gefallen mir sehr, schön dass du nach so langer Zeit deinen Lieblingsbaum beschreibst.
    Liebe Grüße aus dem kleinen Dorf zwischen den Meeren
    Lydia

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  4. Ja, es ist wohl seine Form und vielfältige Nützlichkeit und auch vergleichsweise einfacher Anbau, der ihn so beliebt gemacht hat. Eine Birne zB ist viel anspruchsvoller. Kirschen und Pflaumen in der Verarbeitung mühsehliger. Und dann eben diese wunderschöne Blüte! Mir ergeht es da genau wie Dir. Und ohne Apfelmus den Kartoffelbrei? Ach nee.
    Danke, für das wundervolle Portrait! Liebe Grüße
    Nina

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  5. Liebe Astrid,
    Da hast Du eine Menge Wissenswertes über diesen uns eigentlich vertrauten Baum aufgeschrieben. Und doch lernt man immer etwas dazu.
    Ich mag die Apfelblüte auch sehr, so zarte Farben.
    Hier gibt es zwar nicht mehr viele Streuobstwiesen, aber alle Straßenränder zwischen den Dörfern stehen voller alter Sorten, die man auch pflücken kann.
    Ich habe immer noch vorjährige Äpfel eingelagert.
    Liebe Grüße
    Elke

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  6. Viel Wissenswertes über einen so vertrauten Baum. Manches habe ich noch nicht gewusst. Ein Apfelbaum ist für mich ein absolutes Muss in jedem Garten. Vom Zwergbaum bis zum großen Boskop ist ja für jedes Grundstück was dabei. Im Moment liebe ich die Blüten und beobachte dann, wie die Äpfel heranwachsen.
    Viele Grüße Anette

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  7. Liebe Astrid,

    die Apfelbäume! Auch ich liebe ihn, die Blüten, die noch rosa erscheinen, wenn sie geschlossen sind. Dann weiß-rosa-zart und der Duft. Und nicht zu vergessen, die knorrigen Äste von alten Bäumen im Gegensatz zu den zarten Blüten. Ich liebe ihn einfach.

    Und so viel wissenswertes, das du erzählst.

    Aber...
    wenn sonst die Apfelblüte in meinen frühen bis mittleren Jahren noch im Mai anfing, ist es jetzt schon im April.

    Liebe Grüße,
    CLaudia

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  8. Ganz wunderbar hast Du die Geschichte des Apfels und seines Baumes erzählt.
    Ist ja auch ein wunderbarer Baum.
    Bei uns im Garten ist einer, der aber seine besten Zeiten hinter sich hat. Aber natürlich darf er bleiben.
    Im Odenwald kürzlich sind uns auch die vielen blühenden Bäume, u. a. Äpfelbäume aufgefallen. So schön!
    Herzlichst,
    Sieglinde

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  9. guten Morgen liebe Astrid, danke für den schönen Post. Apfelbäume zählen auch bei mir zu meinen absoluten Favoriten. Weiß noch genau, wie sehr ich mich gefreut habe, meinen ersten Apfelbaum zu pflanzen. Zwei Jahre später wurde er ein wenig krum, also Schieflage. Nur minimal und hatte beschlossen ihn so wachsen zu lassen fand es mystisch und verwunschen. Es dauerte Jahre bis er mal ein paar Äpfelchen trug aber dann hat er ordentlich nachgelegt und es waren unfassbare ertragreiche Ernten. Ob er Dankbar war, so wild und natürlich gedeihen zu dürfen ?! Hach ja, man interpretiert zu viel hinein. Aber auch mit Bäumen kann man kommunizieren.Liebe Grüße, Moni

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  10. Milá Astrid, jabloň je opravdu úžasný strom, fascinují mě zejména staré odrůdy. Někteří pěstitelé je znovu začali prodávat ve svých zahradnictvích, většinou jsou to ale polokmeny nebo vysokokmeny, které se do dnešních malých zahrad nehodí. Taky jsem chtěla napsat, že jsem dnes se slzami v očích sledovala nalodění Timmyho do připravené bárky. Jak se podařilo ho s pomocí popruhů otočit o 180 stupňů a přimět plout vyhloubeným kanálem do připravené bárky bylo neuvěřitlené.Snad nebude pozdě a podaří se ho v pořádku dovézt do jeho domovských vod. Úsilí zachránců bylo obdivuhodné, nevím jaká byla teplota moře, ale myslím že jim musela být i docela zima.Každý den v práci jsem měla na monitoru malou obrazovku s živými záběry Timmyho a nebyla jsem sama. Snad celá záchranná akce dobře dopadne, moc bych si to přála. Krásný zbytek dne přeji ze slunečné ale chladné Ostravy. Katka

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  11. Apfelbäume sind auch mir die liebsten Obstbäume. Zum Glück haben wir auch 3 Stück im Garten, 2 alte Bäume der Sorte Kronprinz Rudolf, und ein noch recht junger, den mir mein Bruder zum 40. Geburtstag mit 4 verschiedenen Sorten veredelt hat. Mein Bruder, der gefühlt jede Apfelsorte sofort erkennt, deine Hommage an den Apfelbaum würde ihm sicher gut gefallen.
    Auch ich war im Botanischen Garten, die Bäume die ich mitbringe kann ich jedoch nicht alle genau benennen.
    Liebe Grüße, heike

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  12. ein schöner Beitrag..
    ich mag Apfelbäume auch sehr
    manches war mir neu ..
    vorige Woche habe ich mir einen Apfelbaum gekauft
    wegen dem Platz eine Säulenform im Kübel
    ich bin mal gespannt ;)
    Blüten hat er noch keine und Äste auch noch nicht
    liebe Grüße
    Rosi

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    1. von mir bekommst du heute Herbstbäume ;)
      sie sind einfach zu schön ..

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  13. Ooh.. ich vermisse jetzt schon unsere kleine Apfelernte. Keinen Apfelbaum mehr zu haben ist wirklich unschön. Deine Bilder sind allesamt wunderbar. Herzlichst, Nicole

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  14. Danke, liebe Astrid,
    sowohl für deine einfühlsamen Zeilen zu meinem aktuellen Post, als auch für den Apfelbaum, der für mich der Inbegriff von Leben auf dem Lande ist. Wir haben in unserem Garten zwei - einen, der schon hier stand, als wir das Haus kauften, und einen Säulenapfelbaum, den wir vor einigen Jahren gepflanzt haben. Freundlicherweise wechseln sie sich zumeist mit ihrer Apfelfülle ab. Danke außerdem für den Tipp mit dem Apfelschalentee, den könnte ich mal probieren...
    Für dein Linkup bekommst du die Bäume aus dem Friedwald, aber gerne auch die umarmten Platanen aus dem Klostergarten - ganz wie du willst.
    Hab einen schönen Tag!
    Traude

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  15. Obstbaumblüte und grad die der Apfelbäume mag ich besonders und auch meine Zieräpfel fallen da beeindruckend auf. Ein schönes Porträt von unseren Apfelbäumen, liebe Astrid...die wir auch wg. der Früchte wohl nicht missen mögen. Daher gilt, auch sie wie alle anderen Bäume zu pflegen und zu schützen. Leider hat unser Elstar dieses Jahr kaum geblüht, also auch keine Ernte. Ich hoffe auf die nächste Saison.
    Einen lieben Sonntagsgruß von Marita

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