"Wenn euer moralischer Kompass erst dann ausschlägt,
wenn ein Täter sagt
'Ja, ich war's',
dann wird er nie ausschlagen."
Christina Christiansen
"Ob Faust oder Upload,
der Wille zur Erniedrigung ist derselbe.
Nur das Werkzeug ist neu.
Und die Gesetze, die hinken hinterher."
Derya Türk- Nachbaur
"Die eigentliche Macht der Deepfake-Pornografie liegt
... in der Kombination aus einfacher Herstellung,
sozialer Anschlussfähigkeit
und öffentlicher Beschämung.
.....
Rufmord mit KI funktioniert,
weil intime Darstellungen als besonders glaubwürdig
und zugleich besonders verletzend wahrgenommen werden.
.....
Entscheidend ist nicht nur das Material selbst,
sondern die wiederholte, systematische Bloßstellung
über digitale Kanäle.
Für Täter ist diese Form besonders attraktiv,
weil sie billig, skalierbar und emotional wirksam ist."
Tom Wannenmacher
Ich greife heute noch einmal den vorletzten Freitag auf, den Tag des Frühlingsanfangs auf der nördlichen Halbkugel, der in diesem Jahr für mich insofern ein besonderer war, denn als ich hinaus in die strahlende Sonne trat, war das so eine Art Probe. Es war der Tag, an dem ich Männer auf der Straße anders betrachtet habe. Welche Verachtung für das weibliche Geschlecht verbirgt sich hinter deren Stirn, welche dunklen Geheimnisse in ihrer Seele? Ich war nicht verwundert & überrascht über die Nachrichten am frühen Morgen, aber erneut war für mich alles in Frage gestellt, auch Zurückliegendes, Erfahrenes. Ich fühlte mich wie in einer Art Krieg, einem auf emotionaler, geistiger, spiritueller Ebene, der mir als Frau erklärt worden ist.
Besonders die Tatsache, dass diese Gewalt gegen Collien Fernandes einhergegangen ist mit menschlicher Nähe, mit ehelicher Intimität und dann gepaart wurde mit der Fähigkeit, über ein Jahrzehnt zu lügen, Mitleid zu heucheln, mit ihr in einem Bett zu schlafen, während man hinter ihrem Rücken ihr die Menschenwürde nimmt. Er muss doch mitbekommen haben, was sie empfunden hat angesichts der deepfakes, sagt mein Hirn wie Herz! Diese Skrupellosigkeit, ja Schamlosigkeit wie Grausamkeit ( die erfundene Geschichte einer Gruppenvergewaltigung! ) - das hat mich verstört und die ganze zurückliegende Woche mental umhergetrieben.
Irgendwann hört eine Frau auf, sich weiter zu öffnen für jemanden, der sie nicht respektiert oder gar schützt. Irgendwann wird Müdigkeit zu Distanz, Distanz zu Kälte, Kälte zu Abwendung. Und dann wundern sich die Männer über diese Entfremdung, darüber, dass Frauen "anders" geworden sind?
Ich weigere mich als Rechtfertigung zu akzeptieren, das, was da betrieben wurde, als "natürliche" Sexualität zu sehen: Das ist sozial erlernte Machtdynamik nichts anderes. Sexualität ist etwas Einvernehmliches.
Ich sträube mich nach wie vor, Männer zu hassen, und habe das ein Leben lang gut hingekriegt trotz abstoßender, respektloser Erlebnisse, u.a. auch an meinem Arbeitsplatz in einem fortschrittlichen, aufgeklärten Kollegium, aber es wird immer schwerer. Ich kenne - naturgegeben - viele Witwen. Und mit minimalen Einschränkungen würde keine mehr von ihnen einen Mann an sich heranlassen. Da ist noch das lächerlich-harmloseste, dass einem zum Date der Korb mit Bügelwäsche mitgebracht wird.
Ich wundere mich auch nicht mehr über die Zurückhaltung der jungen Frauen. Die Gewissheit, dass der Artikel 3 des Grundgesetzes für Frauen gilt, schwindet von Jahr zu Jahr.
Eine Frage steht nach dieser einen Woche aber auch bei mir im Raum: Wie oft wollen wir dieses Schmierentheater der Empörung noch aufführen und nichts passiert? Und der Kanzler? Äußert sich erst eine Woche später und zeigt dann, dass er nicht begreifen will, wie sich die 43 Millionen Frauen in seinem Land wirklich fühlen, was sie umtreibt, verschiebt den Fokus auf ein Thema, das nur den Blaunen nützt und verfehlt damit die Kommunikation mit uns Frauen. Muss man ihn immer erinnern, wie er der Verantwortung seines Amtes nur gerecht werden kann? Was hat er nur für Berater?
Ich weiß, ihr kommt auf meinen Blog wegen der schönen Fotos und dem Einblick in einen anderen Alltag als eurem eigenen. Aber das ist eben nur EINE Seite von mir. Die andere nimmt immer noch rege Anteil an dem, was in unserer Gesellschaft passiert. Und dieses Mal hat es mich wieder beschäftigt, mehr als mir lieb war. Ich weiß, was ich heute um eins tun werde.
Aber so missvergnügt konnte es nicht jeden Tag weitergehen, so will ich meine letzten Lebenstage nicht verbringen! Also wurde sich besonnen auf die Kitchi'sche Überlebensstrategie, alles nach den Gesetzen der Schönheit zu ordnen, was bei mir sogar - oder besonders - für Momente der Hoffnungslosig- & Niedergeschlagenheit gilt. Also wurden Blumenarrangements im Gehäuse erneuert, und die Kästen vor den Fenstern zur Straßenseite üppig bepflanzt ( ich hatte ja in der Woche vor her genug "gesammelt" ). Gehört habe ich dabei Musik der unvergleichlichen Cesària Evora. Die hat für mich immer weibliche Menschenwürde präsentiert.
Während die Blütenblätter vor meinen Fenstern sich der Schwerkraft hingaben, habe ich mich mit einem Nähwerk herumgeschlagen und so gar nicht gehört, wie da jemand etwas in meinem Hauseingang deponiert hat.
Aber dann gesehen, als ich mit meinen Abfallbehälter aus dem Nähzimmer zur Müllbox bin. Ich muss zugeben, die drei Nougateier waren ein Genuss beim anschließenden Nachmittagskaffee. Liebe Nicole, du bist einfach unvergleichlich, was Überraschungen anbelangt!
Das könnte fast 'ne Tradition werden: Kaffeestündchen bei der Nachbarin zur Linken auf deren Balkon. Da hat frau einfach den schönsten Blick auf meinen Hausbaum und trifft auch noch auf eine Freundin & ehemalige Kollegin. Im letzten Jahr haben wir das nämlich auch schon gemacht. Der Mandelkuchen mit Pflaumen war ein Genuss.
Der Wind dieser Woche hat dann auch die Blüte der Magnolie zerzaust wie mein ( nach wie vor anhaltendes ) Lebensgefühl. In den 1990er Jahren hat sie immer erst um den 25. März zu blühen angefangen, diesjahr tut das die Kirsche im Hintergrund schon an diesem Tag.
Gelesen habe ich in dieser Woche natürlich auch wieder: zwei Bücher zur Unterhaltung, die unterschiedlicher nicht sein konnten ( mehr dazu am 31. März hier im Blog ), und zwei als Grundlage für das Frauenporträt vom 9. April, an dem ich in dieser Woche geschrieben habe. Und das sogar auf Englisch. Gesehen habe ich mittels Arte-Mediathek den Film "Die Aussprache" der Kanadierin & Oscarpreisträgerin Sarah Polley aus dem Jahr 2022. Sehr empfehlenswert, liebe Leser*innen, zum bei mir immer noch vorherrschenden Thema auch in dieser Woche, das sich ja auch noch bei meinen Web-Fundstücken eingangs ablesen lässt.
Uuih, war es am Mittwoch draußen kalt und aprilmäßig ( 7°C, am Donnerstag sogar nur 4°C )! Doch das Treffen zum Essen mit der Lieblings-Ex-Kollegin ( ihre Lieblingsfarbe ist Grün, daher die Brille ) in der Pizzeria nebenan sorgte für Wärme, eine, die sie auch schon vor 35 Jahren ausgestrahlt hat. Durch sie habe ich einst, zunächst am Arbeitsplatz, erfahren, wie viel Solidarität & Unterstützung unter Frauen möglich ist. Ein Erlebnis ( besser: eine Erfahrung ), was bis heute nachwirkt.
Drinnen fanden ein paar von den Windböen abgebrochene Blumenstängel ein "Zuhause" auf dem Bord im Eingang. Verhagelt hat es mir einmal das Vorhaben, im Garten notwendige Arbeiten zu erledigen, aber auch die Stimmung durch die Nachricht vom Tod einer Nachbarin, die seit 1999 uns gegenüber gewohnt hat. Es ist schon ein beklemmendes Gefühl, wie die alte Gemeinschaft in der Straße schrumpft...
Wie sehr mich das alles absorbiert, habe ich am Freitagmorgen bei den Freitagsblümchen der anderen gemerkt, die schon voll im Osterrausch gewesen sind. Ich hatte so gut wie nichts organisiert, außer dem, was mit meinem Näh-Hobby machbar war. Also nichts wie hin in die "Galeria" im Veedel. Und dann war ich so im Flow, habe noch Päckchen gepackt, Karten geschrieben und die Blütenblätter der Magnolie zusammen gefegt ( letztendlich reichten zum Sammeln der ganzen Pracht fünf Baueimer ). Musste mir am Spätnachmittag auf die Schulter klopfen...
Vergesst heute nicht: Um 20.30 Uhr ist wieder "Earth Hour". Also Licht aus und Simelieren, was besser werden könnte ( müsste )!
Verlinkt mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday und den "Sonntags Top Sieben" bei Anni...












Absatz 3 unterstreiche ich aus eigener Erfahrung, fett eingerahmt.
AntwortenLöschenGerade im Radio die Mitteilung des Anwalts von Christian Ulmen im Radio gehört, die nicht anders ausfiel, als ich erwartet hätte.
Viel Frühling zeigst du - die Magnolien in deinem Heimatort sind noch nicht so weit.
Schön, wie Ostern so langsam in dein Zuhause einzieht.
Mit vielen lieben Grüßen und einer Umarmung - virenfrei aus der Distanz -
Karin
Wir kommen nicht nur wegen der Bilder bei Dir vorbei, wir schaetzen und teilen auch Deine Ansichten, liebe Astrid. GLG nic
AntwortenLöschengerade deine ansichten brauche ich, um weiter zu kämpfen und stark zu bleiben. die bilder streicheln meine seele und ermuntern mich, selbst schönes zu gestalten. und heute das wort simelieren erinnert mich sofort an meine oma aus der hohen eifel, sie sagte es öfter wenn sie "einfach" rumsaß ohne etwas anderes zu tun. danke, liebe astrid, dir einige sonnenstrahlen und alles gut, herzlich grüßt roswitha
AntwortenLöschenNicht vergessen der Anwalt vom Ulmer hat eine geharnischte Gegendarstellung gebracht. Das erwähnt Madame nicht.
AntwortenLöschenLG Annalena
Geht es DARUM in meinem Beitrag? Nein! Es wäre schön, wenn du den Tenor erfasst hättest.
LöschenIch komme in der Hauptsache wegen der Tiefe des Denkens, der Ansichten, wie Nic und Roswitha schreiben. Die Bilder liebe ich, Deine Kreativität im Schneidern, in der Deko, finde ich bewundernswert, aber das was bleibt, ist ersteres! Ina
AntwortenLöschenAch Astrid, Du sprichst mir aus dem Herzen.
AntwortenLöschenDeine Bilder sind schön, Deine Worte aber sind wahrhaftig.
Das ist der höchste Wert im Rahmen eines Blogs und als Mensch.
Darum lese ich hier.
Herzlichst,
Sieglinde
Liebe Astrid,
AntwortenLöschenich bin weit davon entfernt, dich grundsätzlich kritisieren zu wollen, denn auch mich empört immer wieder, wozu Männer Frauen gegenüber fähig sind. Aber nicht ausschließlich, wenn auch in der Überzahl, Männer. Wie viele Frauen, Mütter schauen einfach weg, wenn sich ihre Männer an Kindern vergreifen. Aber glücklicherweise gibt es eben auch die anderen (Männer) und ich denke, davon gibt es mehr. Dein Satz, dass du viele Witwen kennst, die nie wieder einen Mann an sich heranlassen würden, finde ich heftig. Für deine Erfahrung muss ich das so stehen lassen, aber es scheint mir doch eine nicht zulässige Verallgemeinerung zu sein, die ich jedenfalls nicht bestätigen kann.
So, jetzt aber zum Rest deines Beitrages. Ja, auch ich mag deine Blumenbilder. Schade, dass die Magnolienblüten bei euch schon alle wieder abgefallen sind. Aber wenigstens konntest du sie noch in voller Schönheit erleben, während sie bei mir ja nun der Frost erledigt hat.
Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende
Elke
Das mit den Witwen wurde nicht verallgemeinernd dargestellt. Genau ihre Reaktion ist das Problem....
LöschenDer Tenor in den Gesprächen hier im Veedel, in dem ich nun fast 50 Jahre wohne und daher viele Frauen lange kenne: „Männer? Nur noch ambulant.“
LöschenWenn frau so alleine ist, merkt sie einfach, wie viel sie für den Partner getan hat. Ich habe jetzt erst im 4. Witwenjahr den Eindruck, mich körperlich zu erholen. Die persönliche Perspektive ändert sich halt im Laufe des Lebens.
Liebe Astrid, danke für Ihre weisen Worte. In der heutigen Ausgabe der SZ ist ein Essay, man hat Täter über Umwege kontaktiert. Sie beschreiben sich selbst als liberal, Mittelschicht, Familienmenschen. Sie tun es wegen der Unterhaltung. Der UNTERHALTUNG! Das lässt mir den Atem stocken. Man kann den Menschen eben nur bis vor den Kopf schauen. Der Bundeskanzler hat mal wieder nichts verstanden und Matthias Miersch, SPD, hat ihm mit einem großen Satz geantwortet "Gewalt gegen Frauen hat keine Herkunft." Genau so ist es. Noch eins, Ihre Bilder sind schön, Ihre Worte noch mehr. Liebe Grüsse Renate
AntwortenLöschen@LG Annalena: Ihr vermeintlicher "Gotcha-Moment" zeigt wes Geistes Kind Sie sind. Der Anwalt tut das, wofür er ohne Zweifel königlich bezahlt wird, er arbeitet für seinen Mandanten. Nicht mehr, nicht weniger. Von den Vorwürfen nimmt das nichts weg.
Bei uns war es gestern dunkel, liebe Astrid, aber auf unserer Straße waren wir die einzigen. Sogar die (Weihnachts-)beleuchtung bei der jungen türkischen Familie von gegenüber blinkte lustig vor sich hin.. seufz! Zum Fall Ulmen möchte ich mich nicht äußern. Dennoch macht mich fassungslos, wie schnell wir in ein veraltetes Frauenbild zurückfallen, das aus vergangenen Jahrhunderten stammt! Diese gesellschaftliche Rückschrittlichkeit ist absolut inakzeptabel! Herzlichst, Nicole (Hast Du gestern die Aktuelle Stunde gesehen? Ein Familienvater greift seine Familie mit dem Messer an, die Mutter schwebt in Lebensgefahr, die Tochter schwer verletzt und der kleine Sohn tot. Es macht mich FASSUNGSLOS!)
AntwortenLöschenauch mir hat es tägliches magengrummeln verursacht und nur durch viel aktivität und schönes konnte ich diesen dauergedanken immer wieder entgehen. je mehr details, desto weniger gelang/gelingt aber die ablenkung.
AntwortenLöschengut, dass du dich auch oft herausziehen konntest, liebe menschen besuchen und schöne geschenke entgegennehmen konntest. gute freund*innen, blumen und ein schönes zu hause helfen auch mir immer.
dir einen sonnenwärmenden sonntag und liebe grüße von mano
Guten Morgen Astrid, ich komme wegen dir, deiner Person und deinen mir immer wieder Dinge klarmachenden Posts vorbei. 💕 Natürlich liebe ich auch schöne Bilder, daran mangelt es hier ja nie. Wir alle wissen, wir müssen uns auch schützen, unsere Seele schützen, damit wir gut zu uns und anderen sein können. Manchmal könnte man wirklich den Kopf in den Sand stecken. Aber wie du schreibst, ist es besser aufzustehen und etwas Gutes zu tun.
AntwortenLöschenSo nett von Nicole dir etwas Süßes vorbeibringen.💕
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina 🪻🌷
Liebe Astrid,
AntwortenLöscheneine durchwachsene Woche, was das Wetter und Deine Gefühle angeht.
Ich kann Dich verstehen, aber bitte nicht alle Männer über einen Kamm scheren. Es gibt auch "Gute" darunter...
Nur werden die leider heute oft übersehen.
Jedoch denke ich, dass jede von uns in ihrem Leben irgendwann negative Erfahren mit Männern gemacht hat, egal wie diese ausgesehen haben.
Deine vielen bunten Blumen gefallen mir, die tun der Seele gut.
Genau wie ein Besuch im Kaufhaus. Hach, Osterdeko, ist doch immer wieder niedlich.
Nun wünsche ich Dir einen schönen Sonntag und beim nächsten Besuch bei Dir wünsche ich mir einen Parkplatz, dann könnte ich auch klingeln und müsste nicht im Eilschritt vom Auto vor einer Einfahrt zur Haustüre und zurück laufen...lach.
Ganz lieben Gruß
Nicole
Ich betrachte deine wunderschönen Magnolien, habe deinen Beitrag gelesen und stimme dir vollkommen zu. Was die Zeitumstellung angeht, verstehe ich das schon nicht mehr und hoffe, dass dieser Unsinn endlich abgeschafft wird.
AntwortenLöschenHallo Astrid,
AntwortenLöschendiese Woche waren wohl viele Frauen einfach Fasslungslos, da kann ich Dir nur zustimmen.
Der Hausbaum von der Seite der Nachbarin bei nettem Kaffeepäuschen zu bestauen stelle ich auch schön vor und es tut der Seele bestimmt unheimlich gut, genauso wie Deine vielen Blumen.
Liebe Grüße
Manu
Liebe Astrid,
AntwortenLöschendanke, dass du deine Gedanken bei den ST7 teilst. Ich habe mich durch deinen wie immer sehr lesenswerten Beitrag mit vielen Gedankenanstößen, die mich weiter zu Diskussionen mit meinem Mann führen werden (ganz positiv gemeint, wir lieben es, wild über alle Themen des Lebens zu diskutieren und der Fall Ulmen/Fernandes blieb da die Tage nicht aus und wird nochmals aufgegriffen, weil wir beide darüber so fassungslos sind). Wie schön bei dir dann aber auch deine wunderbaren Bilder und Erzählungen aus deiner Woche. Vielen Dank dafür.
Schöne Sonntagabendgrüße
Anita
Wie schön! Wir haben auch immer gerne auf dem Sofa gesessen mit nem Kapuziner und ebenso wild diskutiert. Ich hätte gerne gewusst, was er zu diesem Fall zusagen gehabt hätte.
LöschenEine gute neue Woche!
Liebe Astrid, natürlich genieße ich deine wunderbaren Fotos, aber deine Frauenporträts, deine vielen Denkanstösse und polititischen Haltungen finde ich immer sehr lesenswert. Meist teile ich sie oder nehme sie mit auf den Weg. Danke dafür. Über den von dir dargestellten Fall habe ich gerade auch einen Podcast-Beitrag gehört.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Andrea
Liebe Astrid, gerade dafür, dass du Themen aufgreifst die bis ins Mark treffen, ist dein Blog einer der interessantesten /kulturell wichtigsten, ehrlichen und spannenden Interessen für mich < die im Netz anzutreffen sind.
AntwortenLöschenDie alte und neuere Geschichte in den Themen, aktuelle politische Ereignisse in der Welt aufzugreifen, darüber nachzudenken, zu berichten, auch die eigene Einstellung dazu macht es immer besonders interessant, spannend und unterhaltsam zu lesen. Ich schätze gerade deine ruhige besonnene Art dies objektiv zu beschreiben auch eigene Erfahrungen mit einzubinden sehr lesenswert. Der zuletzt dargestellte Fall über - Collien Fernandes - macht mich wie viele andere fassungslos. Ich kann Sieglinde nur beipflichten, sie drückt aus was auch ich denke und empfinde jedes Mal wenn ich deinen Morgenpost lese....
herzliche Grüße Angel.
liebe Astrid..
AntwortenLöschenauch ich bin nicht nur an deinen schönen Bildern interessiert
und schätze die Denkanstöße die du gibst..
da ich weder Fernsehen noch Radio noch Zeitung habe
erreichte mich diese schlimme Sache mit Verzögerung
denn ich lese die Geschichten über Sternchen und Möchtegerne- Prominente selten..
erst als die Wellen höher schlugen habe ich mich damit befaßt
gut finde ich dass da Anzeigen laufen
auch wenn immer wieder betont wird.. es gilt die Unschuldsvermutung
ein Gericht muss sich damit befassen..
ich finde die Proteste sollten sich von dem "einen" Fall lösen
denn es ist leider Alltag und schon länger im Net anzutreffen
(bisher wurde dem leider nur wenig Beachtung geschenkt )
da wird auch vor Kindern nicht Halt gemacht
es braucht schärfere Gesetze .. die Medien müssen zur Verantwortung gezogen werden
und auch auf die KI muss mehr geschaut werden..
ich mag sie nicht .. und auch die Medien nicht auf denen sie immer mehr um sich greift
auf diesen Plattformen bewege ich mich nicht ..
zu den Witwen die Männer nur noch "ambulant" zulassen würden gehöre ich auch ..;)
(aus Gründen)
dabei habe ich im Großen und Ganzen immer Jungs lieber gehabt als Mädchen und Männer als Frauen
man konnte sich mit ihnen ernsthafter unterhalten
ganz selten gab es mal unangenehme Situationen ..
Ich hatte eine Funkstation und war Gesprächspartnerin für viele Brummifahrer..
nie ist einer anzüglich gewoden .. alle freuten sich über ein paar nette Worte
und riefen mich wieder an wenn sie hier durchrauschten..
mit einem ergab sich sogar ein persönlicher Kontakt
auch später bin ich mit allen Männern gut zurecht gekommen ..
was mir viel mehr auf die Seele drückt (wie Nicole)
die tödliche Gewalt in den Familien..
was bringt Männer dazu sie auszulöschen..
Jugendliche töten Eltern.. Mütter.. Geschwister
das macht mich fassungslos
was läuft da schief ..:(
nun aber zu deinen wunderschönen Bildern
trotz allem konntest du dir die Woche schön gestalten
und feine Post hast du auch bekommen
Magnolie und Nachbarschaft haben dein Herz erfreut
ich wünsche dir eine schöne Karwoche
Rosi
Ein Blog kann so vieles beinhalten, es müssen ja nicht immer nur schöne Fotos sein.
AntwortenLöschenGerade treiben uns halt auch Themen um wie das in Bezug auf Frauen mit Gewalt, Demütigungen etc.
Leider ist es auch so, dass die sozialen Netzwerke, das rasend rasche Verbreiten von News auch einen Teil dazu beitragen. Man möge es auch als Sensationslust bezeichnen und Selbstdarstellung auf der anderen Seite.
Trotz allem ist festzustellen, dass die Gewalt mehr und mehr zunimmt.
Aber sicher sein, ob wir Wahrheiten lesen/sehen/hören kann man heutzutage auch nicht mehr und oft ist es schwer zu erkennen, ist sind das nun Fake News oder ist doch etwas dran.
Tja, KI trägt halt auch seinen Teil dazu bei, leider.
Da bleibt nur die Möglichkeit, sich vieler Quellen zu bedienen und sich dann seine eigene Meinung zu bilden.
Zum Thema Gewalt an Frauen, diese gab es schon zu Zeiten, als News nicht so schnell um die Welt gingen.
In vielen Familien war auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Es wurde vieles halt stillschweigend unter den Teppich gekehrt, nur schön nach außen hin die Fassade aufrecht erhalten.
Die Rollenverteilung von Frau und Mann war früher halt anders. Der Mann arbeitete, sorgte für das Einkommen, die Frau führte den Haushalt, erzog die Kinder.
Sie steckte quasi in einer absoluten Abhängigkeit. Wenn die Eheleute das so gut hinbekommen, beide für sich es akzeptieren. ist dies ja kein Problem.
Persönlich war es mir schon immer wichtig, nicht abhängig zu sein, sondern auch meinen Lebensunterhalt selbständig bestreiten zu können.
Zu Witwen und ob sie noch einmal eine neue Verbindung eingehen möchten, hängt jeweils von den Betroffenen selbst ab.
So kenne ich hier Frauen, die lieber alleine bleiben, aber auch andere, die den Schritt in eine neue Partnerschaft wagten und letztendlich auch erfolgreich.
Das muss jede/r für sich selbst entscheiden. Witwer betrifft es ja auch.
Aber gefreut habe ich mich dennoch über all deine schönen Bilder und anderen Aktivitäten. Dein Magnolienbaum ist wirklich ein wahrer Traum und toll, dass du ihn noch mal so schön bestaunen konntest vom Balkon deiner Nachbarin mit einem köstlichen Stück Kuchen und munterer Plauderei. Das tut einfach gut.
Nicoles Nougateier war bestimmt auch echt lecker.
Liebe Grüße
Christa
Oh ja, unsere Großmütter hatten es da auch nicht einfach. Ich hab beide "Modelle" erlebt, einen Großvater, der meiner Oma das Herz gebrochen hat, und einen, der seine Abfindung verwendet hat, seiner Frau den hoch verschuldeten Hof auszulösen und ihr & ihren minderjährigen Geschwistern die Lebensgrundlage zu erhalten. Meine Mutter war total abhängig, hatte sie doch kriegs- & fluchtbedingt keinen Schulabschluss & keine Ausbildung. Aber sie war der Finanzminister und mein Vater hat ihre Fähigkeiten hoch eingeschätzt. Ich habe heute gerade lange daran gedacht.
LöschenIch kenne übrigens fast nur Witwer, die nicht allein sein wollen oder können. Nur meine Schwägerin, die aber auch schon mit 47 Jahren Witwe geworden ist, sucht immer wieder noch nach einem neuen Partner, was wohl aber auch nicht so befriedigend ist.
LG
GLG
Milá Astrid, přečetla jsem si na základě Tvého příspěvku něco o případu Ulmen/Fernandes i Tvé pocity a za sebe ke vztahu ženy versus muži nejsem typickým příkladem, protože mé manželství je řekla bych atypické. Manžel byl místo mě na mateřské-rozhodli jsme se tak kvůli tomu, že mé příjmy byly vyšší než jeho. Dceři - našemu Kozorohovi, se věnoval naprosto dokonale, udělal by pro ni cokoliv a dodnes pokračuje v péči o domácnost. Takže odpočinek ode mě by spíš potřeboval on než já od něj. Na druhou stranu vidím, co jsou schopni muži rozpoutat-Putin , Trump, tohle by ženy neudělaly a za to jsem na ně příšerně naštvaná a pořád čekám, že jiní muži dají svět do pořádku. A ono se nic neděje, naopak je to stále horší a horší.
AntwortenLöschenDěkuji za Tvůj blog a Tvé podnětné názory. Krásný a klidný zbytek dne přeji. Katka
Danke für deine immer klaren Worte und diese Stellungnahme. Ich mag deine Bilder sehr, lese insbesondere deine Woche auch sehr gerne, da sie mich immer wieder inspiriert, aber am meisten schätze ich deinen klaren Verstand und die klaren Worte.
AntwortenLöschenGanz liebe Grüße, Sabine