„Und ich merke, wie schwer es geworden ist,
gegen Überzeugungen zu argumentieren,
die sich nicht mehr für Belege interessieren.
…..
Über Jahre hinweg ist Vertrauen kleiner geworden.
Wenn man lange genug hört, dass „die da oben“ lügen,
dann wirkt irgendwann alles möglich.“
Tom Wannenmacher, Mimikama
„Wir sind keine Feinde. Wir sind Verbündete.
Die wahren Feinde sind nicht hier unter uns.
Es sind die Autokraten, die rechtsextremen Parteien,
die Nihilisten unserer Tage.
Lasst uns nicht einander bekämpfen. Lasst uns sie bekämpfen.“
Ingo Fliess auf der Berlinale
„Ungewissheit ist für das Gehirn das Allerschlimmste.“
Florence Gaub, Zukunftsforscherin
„Manche Leute werden unglücklich sterben.
Ich zumindest werde nicht dazugehören.“
Vivian Wilson
Blogposts auf dem iPad verfassen & gestalten ist in der Tat eine Strafe. Deshalb gibt es heute nur eine reduzierte Fassung meines üblichen Wochenrückblicks, ausschließlich entlang gehangelt an Anitas „Sonntags Top Sieben“:
Gelesen: „Kall, Eifel“ vom derzeitigen Lieblingsautor Norbert Scheuer, „Am Kornsand“ von Ute Bales, „Rosenstengel- ein Manuskript aus dem Umfeld Ludwigs II.“ von Angela Steidele - mehr dazu nächste Woche im Post über meine Leseausbeute des zurückliegenden Monats.
Ein besonderes Dankeschön geht an Andrea/ Die Zitronenfalterin, die mir ein Buch von Iris Wolff zugeschickt hat, welches sie hier vorgestellt hat.
Gehört: Das Feature bei WDR5 zum Ohmatdyt- Kinderkrankenhaus in Kiew, dass im Juli 2024 von einer russischen Rakete zerfetzt worden ist. Vier Jahre ist es am Dienstag her gewesen, dass der russische Machthaber das kleinere Nachbarvolk überfallen hat und es terrorisiert. Manchmal denke ich, wir haben uns damit schon abgefunden, mit diesem unnötigen, grausamen Krieg, dessen Folgen für die Menschen, wenn ich sie mir ausmale, unerträglich sein müssen. Ohnmächtige Wut gegen den, der das anrichtet. Immerhin musste sein Regierungssprecher Peskow am Jahrestag einräumen, dass die Ziele bisher nicht erreicht sind, weshalb die militärische Spezialoperation weitergehen muss. Hätte das russische Militär im 2. Weltkrieg in einem solchen Schneckentempo agiert, hätte es nie Berlin nach knapp vier Jahren erreicht. So viel zu seinem legendären Ruf.
An Musik war es in dieser Woche die Symphonie Nr. 3 E-Dur, op. 51 von Max Bruch, die ich mir immer wieder zu Gemüte geführt habe. Die zeichnet sich angeblich durch „rheinische Lebensfreude“ aus, was auch beim himmlischen Dauergrau fürs Gemüt nötig war. Übrigens wurde Bruch wegen seines Werkes Kol Nidrei (op. 47) als Jude gelabelt und von den Nazis von den Programmplänen gestrichen, so dass seine Werke im deutschsprachigen Raum erst einmal weitgehend vergessen waren.
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| Objekt von Mary Bauermeister |
Erlebnis: Die spontane Reise nach München, nachdem ich endlich meine letzten Zahnimplantate eingesetzt bekommen hatte.
Ein Genuss: Das Ofengemüse, diesmal ergänzt mit Artischockenherzen & Feta, sehr lecker; die Domspitze von Printen Schmitz, mitgebracht vom Sity-Besuch.
Draußen natürlich die Schneeglöckchenfülle im Garten bestaunt ( wie immer; vermehren sich ohne Zutun ) und das zunehmende Hochwasser des Rheins.
Web-Fundstück/e: Die habe ich als Zitate wieder dem Post vorangestellt. Wer Vivian Wilson nicht kennt: Sie ist die Trans-Tochter von Elon Musk mit seiner ersten Frau, der Schriftstellerin Justine Wilson - Musk, die sich von ihrem Vater entschieden distanziert und mir als sehr gescheit in einem Interview mit der SZ aufgefallen ist.
Hobbys: Nähen & Lesen spielten - dank des unfreiwilligen partiellen Internetfastens - die Hauptrolle in der zurückliegenden Woche. Alleine am total verregneten Wochenende sind vier Schlafanzüge & ein T-Shirt für meine jüngste Enkelin sowie eine Schürze für die Tochter in meinem nun wieder leicht begehbaren Nähzimmerchen entstanden. Die Jerseys dafür habe ich beim Aufräumen & Sortieren neu entdeckt und längenmäßig ausreichend für eine Größe 140 befunden. Zudem hat das Kind sich welche ausgesucht, dazu eine Wendepailletten-Applikation, die auch aus den Tiefen meiner Sammlung aufgetaucht ist ebenso wie das gut abgelagerte Panel von Riley Blake für die Schürze. Dann habe ich endlich meinen Badeanzug repariert, denn ich wollte wieder zur Aquafitness gehen.
Verlinkt wieder mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday und den "Sonntags Top Sieben" bei Anita








Wie schön, dass Du wieder genäht hast und dann noch gleich solch eine Ausbeute! Da haben sich in München bestimmt einige sehr gefreut!
AntwortenLöschenOfengemüse habe ich auch gehabt, sogar in der veganen Variante, weil Freundinnen zu Besuch waren. Mumin war auch dabei... :-)
Eine feine Zeit hier im wetterfreundlichen Süden wünscht Dir herzlichst,
Sieglinde
Liebe Astrid,
AntwortenLöschenschöne Fotos zeigst du.
Gestern noch zu meinem Mann gesagt, wie lange wir schon nicht mehr in Köln waren. (Anlass war der Gedanke an die Flora.)
Heute zeigst du uns Fotos, u.a. vom Hochwasser-Rhein und der Rheinpromenade und einem tollen Himmel.
Die Osterhasenparade habe ich auch im Geschäft gesehen und wollte sie schon fotografieren. Habe mich aber nicht getraut. Sie war noch fast komplett vollständig.
Heieiei, was für eine Tischdeko mit Croissants und Erdbeeren.
Ohne Badeanzug, das geht wirklich nicht. :-) Gut, dass du ihn repariert hast.
Eine schöne Zeit in München wünscht dir
Claudia
Mit so einer Fülle an genähten Enkelklamöttchen kann ich nicht mithalten. Brauche schon immer ewig Halsausschnitte zu testen, da oft nur kleine Köpfe gut durchpassen.
AntwortenLöschenÜber die Musktochter hatte ich auch gelesen, sehr positiv empfunden.
Die ominösen Schriften auf Kugeln und Korken(?) beschäftigen mich, da muß ich doch glatt mal bei dir nachlesen.
Frühlingsgrüße, Karen
Hallo nach München,
AntwortenLöschenhaben sich die Mädels über all die genähten Sachen gefreut?
Da warst Du wirklich fleißig.
Der gedeckte Tisch gefällt mir sehr gut, genau wie das Ofengemüse. Das gab es diese Woche hier auch, so lecker.
Und Osterhasen werden hier auch jeden Tag mehr, immer kommt einer dazu. Sowas!
Dir wünsche ich eine schöne Zeit im Süden, liebe Grüße
Nicole
Dobrý večer, milá Astrid, obdivuji Tvé sněženkové pole, u mě na zahradě se sněženkám vůbec nedaří a letos to vypadá, že nebudou ani krokusy-v místě, kde obvykle rostou, kachny vyrobily bahniště. Tento týden jsem byla také u zubaře a i voda v korytě za naším domem rychle stoupala, protože se ucpalo česlo u zatrubnění, které odvádí vodu pod sousední sídliště. Právě jsme v televizi dokoukali fotbalový zápas Baníku s pražskou Spartou, byl to debakl a vypadá to, že letos budeme hrát o udržení.Doufám, že brzy skončí Tvé těžkosti s výpočetní technikou, abys mohla zase pohodlně blogovat. Krásný večer přeji! Katka
AntwortenLöschenEnkelinnenzeit, wunderbar! Ich hatte sie heute ebenfalls, kaum zurück zuhause. Genähtes hatte ich dieses Mal nichts dabei, dafür gestrickte Socken und den reparierten Quilt. Ersteres musste sofort angezogen werden. 😊
AntwortenLöschenEin defekter Rechner macht keine Freude! Genau vor einem Jahr hatte sich meiner verabschiedet und ich war froh, als mir Sohnemann seinen alten Laptop zur Überbrückung angeboten hatte. Der ist nun mein treuer (Reise-)Begleiter. Bloggen mit iPad ist die Pest! Meine Daumen sind gedrückt, dass dein Gerät bald wieder funktioniert.
Viele liebe Grüße
Karin
Schön, dass es Dir nach dem Infekt wieder gut geht! Und Du so viel kreative Freude am Nähtisch hattest, da sind doch sicher eiin paar gute und kuschelige Sachen entstanden. Ein paar Schneeglöckchen habe ich im Garten gerettet, aber vor allem mich an ihnen erfreut, genau wie an den Krokussen. Mit lieben Grüßen
AntwortenLöschenNina
Trotz des Internetfastens liest sich das nach einer ausgefüllten Woche bei dir, liebe Astrid...ich hoffe, dass das mühselige Bloggen bald ein Ende haben wird.
AntwortenLöschenDeine Zitate zu Beginn eines jeden Wochenrückblicks sind einfach immer nur so informativ und interessant zu lesen und dabei kann ich stets zustimmend nicken.
Einen lieben Sonntagsgruß von Marita
So ein schöner Wochenrückblick, liebe Astrid, schön geschrieben und mit so wunderbaren Fotos ergänzt. Und ich muss zugeben, ich bin ja ein bisschen neidisch auf dein schönes Geschirr in Rosarot-gestreift. :-) ♥ Wie schön, dass du mit deinen kreativen Werken Freude schenken konntest und dass du so leckere Sachen wie das Ofengemüse genießen konntest. Rundum klingt deine Woche wunderbar.
AntwortenLöschenHerzensgrüße und hab einen feinen Sonntag
Anita
so eine spontane reise ist doch super - manchmal muss man sowas einfach machen! falls du noch dort bist: genieß die zeit mit tocher und enkelinnen!
AntwortenLöschenhast du dort mary bauermeister gesehen? kleiner neid bei mir, denn ich habe nur einmal zwei arbeiten von ihr in einer ausstellung gesehen.
ja, die hasen sind überall los! ich sollte mal einen hasensuch-spaziergang einlegen...
liebe sonntagsgrüße von mano
Das klingt ja nach einem Nähmarathon liebe Astrid. Ich finde es schön dass Du so kreativ und fleissig warst. Danke dass wir Dich wieder durch deine Woche begleiten durften und nun habe ich IHN auch gesehen dank Dir in voller Größe :-)))))
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Kerstin und Helga
Hallo Astrid,
AntwortenLöschentrotz der Probleme hast Du einen schönen Wochenrückblick geschrieben und das ist ja schon etwas umständlich auf dem ipad.
In München warst Du auch und so viel genäht? Wow, ich denke die Woche ist richtig gut gelaufen für Dich.
Liebe Grüße
Manu
Liebe Astrid,
AntwortenLöschenwie schön, dass du wieder in München einen Besuch gemacht hast. Da werden sich deine Lieben über deine Nähprodukte sehr freuen. Es ist so klasse, wenn man nähen kann. Mir fehlt allein schon eine Nähmaschine…
Deine Woche ist wieder sehr ansprechend zu sehen und zu lesen!
Hab noch einen schönen Abend!
Liebe Grüße
Ingrid
was für eine schöne Woche..
AntwortenLöschenmit einer Reise zur Familie
und schönen Nähergebnissen
dazu noch Lesevergnügen..
zum Glück ist es die letzten Tage trocken geblieben und das Wasser geht wieder zurück
auf eine neue schöne Woche
Rosi