Mittwoch, 14. Oktober 2020

#staying home

"Mein Haus
 ist gewissermaßen 
eine Autobiografie zum Anfassen. 
Gleichzeitig
 habe ich dadurch
 eine Fantasiewelt erschaffen."
François Halard, Architekturfotograf

Während der Pandemie sind Wohnungen und Häuser zu Orten eines erzwungenen Rückzugs geworden. Auch ich lebe nun mit meinem Mann seit fast auf den Tag genau sieben Monaten ausschließlich in meinem Zuhause. Über eine so lange Zeit habe ich das in meinem bisherigen Leben noch nie getan. Und ich mache die Erfahrung, dass ich mich nirgendwo so wohl fühle wie in diesem, meinem Gehäuse. Mein Haus ist mit zahlreichen Dingen gefüllt, die wir im Laufe unseres Lebens gesammelt haben und mit denen sich viele Erinnerungen verbinden.

Der eingangs zitierte François Halard, seines Zeichens Architektur- und Interieurfotograf, in Arles und in New York lebend, ist fasziniert von schönen Dingen. Von der Außenwelt abgeschnitten, hat er das in seinem Haus ganz neu wahrgenommen und daraus für sich ein Projekt gemacht:   

"Eingesperrt in unserem Haus, begann ich damit, jeden Tag ein Polaroidfoto von etwas zu machen, dessen Schönheit mir dort ins Auge fiel..... Die Pandemie hat es uns ermöglicht, uns all dieser vergleichsweise unbedeutenden Dinge anzunehmen und dadurch in dieser unbeständigen Zeit etwas Schönes zu erschaffen. Ich habe das Projekt "56 Tage in Arles" genannt. Es zeigt mir, welche bedeutende Rolle Schönheit in meinem Leben spielt. Wer sich mit Schönheit umgibt, kommt nicht auf den Gedanken, aufzugeben. Darum glaube ich, dass Schönheit eine therapeutische Wirkung hat." (  Quelle hier ) 

Das hat mich inspiriert, diesen Post zu schreiben, denn ich denke und empfinde es auch so.

Auch ich habe in den vergangenen Tagen so oft auf viele Stellen in meinem Zuhause mit tiefer innerer Freude geschaut, ja mein Blick ruhte mit Wohlgefallen, wie das früher so schön hieß, auf vielen Dingen ( und wurde mittels Kamera objektiviert ), dass ich zwar hier nicht so eine umfangreiche Sammlung wie François Halard anbieten, aber stellvertretend für die sieben vergangenen Corona -  Monate je einen, in meinen Augen einnehmend schönen Aspekt unseres häuslichen Lebens präsentieren kann.

Da ist als Erstes die Bilderwand neben der Wand ganz in Rosa am Essplatz in der Küche mit Drucken oder Unikaten unserer beiden Nachbarinnen Heike und Katrin, Mixed-Media-Werke der Mitbloggerinnen Katrin und Elfi, ein Druck von Swig, ein Foto von Karin, ein kleines Acrylbild einer weiteren, nichtbloggenden Karin und eine Collage von mir selbst. Wenn ich frühstücke, schaue ich auf diese Wand. Und das Wort "Freundschaft" auf dem Siebdruck wird sinnbildhaft.

Der nächste Blick ist nicht ganz identisch mit meinem morgendlichen Blickwinkel, einem ersten Glücksmoment für mich, wenn ich frisch gewaschen & gekleidet nach dem Schlafen die Treppe ins Parterre hinabsteige. 

Das ist das von uns so genannte "Winterwohnzimmer" ( da es von dort aus nicht nach draußen, sondern in den Wintergarten geht ). Im Gegensatz zum "Sommerwohnzimmer" sind die Sitzmöbel mit schwarzem Leder bezogen, was den Raum besonders bei den kleineren Enkeln beliebt macht, denn da motzt keiner, wenn man Schokolade, Mandarinen, Eis und sonst noch was auf die Sitze schmiert. Leider sind wir auf diesen Nutzeffekt erst in unseren späten Jahren gestoßen. Die kleinen Servomuto- Tische hingegen stehen in diesem Raum schon seit unserem Einzug, die CD - Sammlung hat sich auch mit den Jahrzehnten aufgebaut und unsere beiden grünen "Meditationsbilder" - überdimensionale Holzschnitte mit Ölfarben - beglücken uns auch schon seit bald dreißig Jahren. Der ( inzwischen verstorbene ) Künstler war der Familie verbunden, und wir haben alle in unseren Wohnungen Werke von ihm.

Ein Ausschnitt aus dem "Sommerwohnzimmer" ist als nächstes zu sehen. 

Dort sind alle unsere Kunstbände in den Regalen zu finden, die wir schon unabhängig voneinander vor unserem Zusammenleben gesammelt haben, darunter meine über Künstlerinnen, die mir sehr wichtig sind. 

Dort steht auch ein Druckstock, mit dem solche Holzschnitte wie im gegenüberliegenden Raumteil geschaffen worden sind. Der steht noch so, wie ihn der Galerist nach dem Rahmen vor etlichen Jahren bei uns abgestellt hat ( eigentlich sollte  er an die Wintergartenwand, aber uns gefiel es so. Der Zufall ist oft ein toller Dekorateur. ).
 
Die beiden schweren Holzblöcke haben wir mal, jeder einen, von einem Ethno - Laden am Ring nach Hause geschleppt. Manchmal fotografiere ich dort auch meine Freitagsblümchen, die aber meist auf einer Konsole an der gegenüberliegenden Wand stehen.

Die "Bibliothek" mit all unseren literarischen und sachorientierten Büchern befindet sich in einem Raum, der in unser Schlafzimmer übergeht. 

Die Regale sind "Billys" noch aus der Anfangszeit des schwedischen Möbelriesens, einige einen Meter breit, was die Regalbretter schon mal durchhängen lässt. Aber das System hat es uns damals ermöglicht, preiswert Regale bis unter die über drei Meter hohe Decke zu stapeln. 

Relativ neu ist das Stehpult, ein Egon-Eiermann-Entwurf. Der Architekt stammt aus einer Familie meiner Heimatregion und ist mir schon seit jungen Jahren ein Begriff. Deshalb habe ich mich richtig gefreut, bei ihm eine Lösung für unser Problem mit den schweren Folianten gefunden zu haben. 

Die gegenüberliegende Würzburger Hochzeitstruhe meines Mannes ist zwar auch nach wie vor eine Bücherablage geblieben, aber am Stehpult blättert es sich weniger anstrengend.

Diese von zwei Büchernarren seit Jugendtagen über fast siebzig Jahre gesammelten Schätze bergen viele Geschichten, klar, aber auch Erinnerungen an die Umstände, unter denen sie erworben worden sind, oder welche  Bedeutung sie für die persönliche Entwicklung gehabt haben.

Es gibt darunter sehr alte Bücher - die ältesten aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts - erworben bei den Pariser Bouquinisten links und rechts der Seine, aber auch welche vom Bücherkarren auf dem Bonner Kaiserplatz. Sehr zahlreich sind auch die schön aufgemachten Klassiker in Leinen aus dem Aufbau-Verlag, die von meinem Mann noch vor dem Mauerbau in Ostberlin gekauft worden sind.

Auf der Truhe liegen auch einige der Nachschlagewerke aus dem Kosmosverlag, die von uns immer wieder in die Hand  genommen werden, um Insekten, Pflanzen, Bäume zu identifizieren. Um es dabei bequem zu haben, steht ein mit rotem Wollfilz bezogener Sesselklassiker daneben. 


Gerade dieser Bereich unseres Hauses strotzt vor expressionistischen Farben, denn ich habe mich beim Einrichten von einem Lieblingsbild von Wassily Kandinsky leiten lassen. Dafür ist das Badezimmer dann ein ganz neutraler morgendlicher Anlaufpunkt. Und alles darin ist aus der Zeit, in der wir dieses Haus erworben und renoviert haben.

Einzig die kleine schmale Ablage links vom Waschbecken hat schon viele Umwandlungen erlebt, ist sie doch eine nette Möglichkeit, kleine"Altärchen" zu bauen, die vom recht banalen Hygienegeschehen ablenken. Momentan sieht es also dort so aus.

Das große Badezimmer ist auch der einzige Ort, wo es sogenannte Zimmerpflanzen gibt, denn es ist immer schnell ein Glas mit Wasser gefüllt zur Hand, um zu gießen.

Alle Fenster unseres Hauses können übrigens mit Jalousien "verhangen" werden. 

Ich liebe dieses Spiel von Licht und Schatten, das man mit den Lamellen anstellen kann. Ebenso mag ich die Welt draußen gerne in feine Streifen gerastert wahrnehmen oder sie ganz aussperren, wenn mir danach ist. Inzwischen kann ich Jalousien auch selbst anbringen, wie diese auf dem Bild in jenen Coronazeiten. Da waren einfach die Schnüre der fast dreißig Jahre alten mürbe und Ersatz musste unbedingt her, denn gerade bei diesem Fenster haben wir ein direktes Gegenüber.

Wir  haben sehr tiefe Fensterbretter, die einladen, sie mit schönen Dingen vollzustellen. Und vor den Fenstern gibt es Blumenkästen mit weißen Geranien, allen anderen Farb- und Sorten - Experimenten zum Trotz. Ich finde sie einfach am schönsten.

Gerade jetzt im verregneteren und dunkleren Herbst macht sich bezahlt, dass man sich in den eigenen vier Wänden wohl fühlt und viele Dinge um sich versammelt hat, mit denen man sich unterhaltsam beschäftigen kann, und sei es, dass man das Ganze auch staubfrei hält. Die Fotos habe ich übrigens, um einen gewissen Polaroid - Charakter zu kreieren, alle mit meinem Smartphone aufgenommen.

Und all die, die sich nun angeregt fühlen, ähnliche Betrachtungen über ihr Zuhause in der Corona - Zeit anzustellen, biete ich einen Monat lang die Möglichkeit, sich hier unter diesem Post zu verlinken.








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Kommentare:

  1. So schön und gemütlich habt ihr es daheim! Ich muss auch immer wieder feststellen, dass es mir im Großen und Ganzen nicht fehlt, ins Büro zu fahren. Meine Arbeit empfinde ich als weit angenehmer, wenn ich sie von zuhause aus erledigen kann. Da kann ich den ganzen Tag in unserer Wohnung sein, und das gefällt mir nach wie vor. Denn wie ihr haben wir unser Zuhause liebevoll eingerichtet und zu einem rundrum angenehmen Platz gemacht.
    Reisen ist sowie so nicht so mein Ding. Schient ja derzweit das Hobby der Nation zu sein, aber ehrlich - in einer fremden Gegend zu sein ist ja vielleicht mal ganz anregend, aber das Hin- und Herkommen, noch dazu mit Öffis, nee... das fehlt mir nicht.
    LG
    Centi

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  2. Hallo Astrid,
    schön ist es bei Dir! Vielen Dank für die Einblicke in Dein anheimelndes und so persönliches Zuhause, das so angefüllt ist mit Kunst, Literatur, Musik und liebevollen Kleinigkeiten. Die Fotos machen klar, warum Du auch längere Pandemie-Zeiten entspannt überstehen kannst, ohne einen "Lagerkoller" zu bekommen. Dein heutiger Post zeigt auch, wie wichtig es ist, seinem Heim Aufmerksamkeit zu schenken und es mit Dingen zu füllen, die das Auge erfreuen, die einem wichtig und/oder mit Erinnerungen verbunden sind.
    Könnte sein, dass ich Deine Anregung, selbst einen Post darüber zu verfassen, aufgreifen werde. Mal sehen!
    Renate D.

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  3. Liebe Astrid, was für ein wunderschöner Beitrag, den ich mir sicher noch oft anschauen werde. Du bringst die verschiedenen Wohnstimmungen so intensiv rüber,daß ich das Gefühl einer Einladung bei Dir Euch Beiden hatte! Und Deine Einstellung zum häuslichen Wohlfühlfaktor teile ich auch! In diesen "verrückten" Zeiten ist doch das Zuhause eine wichtige Konstante und die sollte man sich so schön wie möglich machen. Bilder sind uns auch total wichtig. Kunst erfreut, macht nachdenklich und verbindet!
    In diesem Sinne..DANKE! Liebe Grüße vom Niederrhein! Mareile

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  4. Guten Morgen liebe Astrid!
    Oohh jaa, Du hast es schön! Und schön davon erzählt... - Ich bin da wieder ganz froh, mich nicht unter die Anhängerinnen von Marie Kondo begeben zu haben, denn *zu* vieles würde auch mir fehlen, gerade in der jetzigen Situation. Wobei ich das Chaos nach dem Umzug von haufenweise Büchern und gut verwendbaren Gebrauchsgegenständen aus Mutters Haushalt noch immer nicht ganz beherrsche. Und grad wieder ne frische Kiste mit Lennè-Papieren aufgemacht habe - da sind dann sämtliche Freiflächen damit voll. - Unfotogen! Ich weisz also noch nicht, ob ich einen ähnl. Post machen werde...immerhin kam von einer netten Engländrin gestern der erhellende Rat, wie ich die nervigen Leerzeilen ausschalte - das funktioniert, nur: die Einstellung "normal" springt dauernd von selbst wieder auf "Absatz" um, es bleibt also zeitaufwendig und nervig. Aber immerhin ist es möglich - - - mensch gewöhnt sich irgendwann anb alles, ob nun Bloggeroberfläche oder Lockdown ;)
    Gehab Dich wohl in Deinen schönen Reiche
    Mascha

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    1. oh Mascha..
      daaanke..
      das mit den Leerzeilen hat mich auch genervt ..ich habs zum Teil irgendwie andeers hinbekommen
      LG
      Rosi

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  5. Liebe Astrid, ihr habt es wunderbar inspirierend und gemütlich gleichzeitig. Und Kontakte im Garten, auf kurzen Wegen oder im Konzert, wie du unlängst berichtetest, sind dann gewisse Höhepunkte, wenngleich auch immer mit Risiko verbunden. Einiges läßt sich an Außenkontakt, zumindest bei uns, nicht vermeiden, aber unser Zuhause mag ich in dieser Zeit noch mehr und schätze unser liebevoll mit 2 Bibliotheken und schönem Wohnzimmer eingerichtetes Haus um so mehr. So oft wie in den letzten Monaten habe ich Alben, Bildbände und die Erstausgabe der Schillerschen Werke sonst nie in der Hand gehabt. Im "normalen" Leben ist soviel Außenimpuls vorhanden, dass man oft gar nicht dazu kommt, Eigenes intensiv wert zu schätzen. Ausflüge in die Natur sind mir dabei aber auch wichtig, einfach um den Kopf zu lüften und nicht nur Haus/Gebäude. Genießt euer schönes Zuhause und bleibt, soweit es geht, gesund! Sunni

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  6. wie wunderschön liebe Astrid
    da lässt es sich wirklich aushalten
    es ist ein Heim und nicht nur eine Wohnung..

    bei mir herrscht das Chaos :(
    die Wohnung ist einfach zu klein für mich :D
    und ich habe zu viele Dinge die mir am Herzen liegen
    ich sollte wirklich einmal .....

    liebe Grüße
    Rosi

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  7. Herzlichen Dank für diese wunderschönen Einblicke in euer Zuhause und Euer Leben.
    Die "unterhaltsame Beschäftigung" brachte mich zum Schmunzeln
    Liebe Grüße
    Dorothée






    Liebe Grüße aus Frankreich
    Dorothée

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  8. Wunderschön ist Euer gemeinames Heim liebe Astrid aber ich habe nach all deinen Beiträgen die ich bisher bei dir las, ehrlicherweise auch nichts anderes erwartet.
    Sich mit Kultur und Kunst zu umgeben ist ja kein Aushängeschild für andere sondern ein eigenes Bedürfnis das man auslebt wenn man es räumlich kann, da bietet sich ein eigenes Haus an, kann aber unter Umständen sogar eine Mietwohnung sein.
    Wenn auch bedeutend kleiner weil mein Ferienhäuschen das an qm leider nicht hergibt ist ebenfalls Büchermässig alles in Billy Regalen untergebracht und ich habe beileibe noch nicht alles doppelt und dreifach gelesen, was man jetzt in Coronazeten alles nachholen kann.
    hab herzlichen Dank für deinen interessanten Rundgang und deine Gedanken zum Heim, man merkt dir aus jeder Zeile an, dass es für dich viel bedeutet und dich für vieles entschädigt ja fast schon belohnt es so bewusst genießen zu können.
    du hast mehr innen als außen was dir Freude und Genuß, Harmonie und Sicherheit gibt, da kommt Corona und dessen Auswüchse an zweiter Stelle. Ungeheuer geruhigend, darauf sollten sich andere vielleicht auch mehr konzentrieren statt zu jammern.
    lieben Gruß angelface

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  9. Das ist spannend, liebe Astrid. Ich fühle mich auch sehr wohl in meinem Zuhause. Aber es ist nie wirklich bewusst gestaltet worden. Ich bin überhaupt kein Freund von Deko, die herumsteht und abgestaubt werden muss. Wir haben viele offene Wohnbereiche und relativ wenige Wände zum Aufhängen von Bildern. Ich denke, ich lebe viel mehr im Garten, der selbst in der kalten Jahreszeit durch den großen verglasten Wintergarten immer mit einbezogen wird. In den letzten Jahren haben im Wohnzimmer drei großformatige Leinwände mit selbstfotografierten Motiven ihren Platz gefunden, die hin und wieder ausgetauscht werden. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich lange drei Männer im Haus hatte - jetzt noch zwei - die absolut nichts mit Wohnambiente im Sinn haben. Die bemerken es noch nicht mal, wenn ich einen neuen Blumenstrauß auf den Tisch stelle :-( Das prägt.
    Liebe Grüße - Elke (Mainzauber)

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  10. Liebe Astrid,
    dir vielen Dank für diesen Post und die zauberhaften Einblicke und Ausführungen bzgl. euerem Zuhause und Leben. Die Bezeichnungen Wohlgefallen und heimelig wirken schon etwa angestaubt, doch finde ich beschreiben sie ein gemütliches und charmantes Heim - oder dein Gehäuse wie du schreibst -, durch welches man liebevoll und erfüllt seinen Blick streifen lässt. Für mich ist da der Wohlfühlfaktor auch ganz besonders wichtig.
    Vielleicht gibt es dazu von mir einen Post...mal schauen. ;-)
    Lieben Gruß und einen schönen Tag, Marita

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    1. Bei mir ist ja auch sonst einiges angestaubt 😂😂😂
      Es gibt einfach alte Wörter, die besser ausdrücken, was ich empfinde als derzeit gebräuchliche. "Hygge" - das ist mir zum Beispiel ein Fremdwort im ursprünglichsten Sinne. Gehäuse kommt von meiner Vorliebe für die der Weinbergschnecken...
      Würde mich freuen, wenn du dazu postest!
      GLG

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  11. Wie schön, dass Du uns in deinen Kokon schauen lässt. So gemütlich, mit vielen feinen kleinen Erinnerungsstücken und Schätzen, Spiele mit Licht und Schatten, Farbakzente... Da kann ich mir gleich ein paar Inspirationen mitnehmen. Bei uns liegt noch das Bücher- bzw. Gästezimmer brach und schreit nach Aussortieren und Umgestalten. Das ist die nächste Aufgabe in den Zeiten, in denen man sich wieder ins eigenen Gehäuse zurückzieht.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  12. Mir fiel auch als erstes auf, wie wunderbar die alten Worte passen. Hygge finde ich furchtbar, so hart. Daneben spreche man mal Wohlgefallen, gemütlich aus.
    Dein Heim ist eine wunderschöne Schatzkammer.
    Erinnerungen sind mir auch wichtig. Davon haben wir reichlich im Haus stehen, da wir aus finanziellen Gründen gerade als die Kinder kleiner waren, sehr viele Möbel übernommen haben. Aber wir fühlen uns wohl und haben mitlerweile eine gewisse gute Mischung. Bücher findet man bei uns überall, wirklich überall und das nicht nur aus Platzmangel. Sie sind uns sehr wichtig.
    Mein Schatz hätte gerne weniger überall und kämpft etwas gegen meine Sammlungswut. Wenn etwas Neues kommt, muss etwas dafür gehen. Sonst sieht man Schönes ja nicht.
    Ob ich so viel Privates zeigen mag, weiss ich noch nicht. Mal sehen.
    Jedenfalls gibt es auch hier ein Heim, in dem es sich mehr als aushalten lässt.
    Liebe Grüße
    Nina

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  13. Ich würde mich bei Dir pudelwohl fühlen. Es ist ein richtiges Heim mit vielen persönlichen und ganz besonderen Dingen. Ich fühle mich Zuhause auch sehr wohl und geniese meine gemütlichen Tage.
    Was für eine schöne Postidee 😁
    Liebe Grüße Tina

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  14. Oh Astrid! Wie fein! Ich habe richtig Lust das ganze nächste Monat zu nutzen um täglich eine kleine Ecke, meines Zuhauses hoch leben zu lassen. Ich glaube ich werde die Bilder nicht nur "schön" anlegen, sondern, einfach zeigen was ist. Ich und das Chaos sind gute Freundinnen, also werde ich es auch abbilden. Meine Zeit ist grad so arg begrenzt - Posts schaffe ich nicht. Ich werde jeden Tag auf Insta ein Bild machen und für mich begründen warum mir das heute ins Auge fällt. Am Ende des Monats kann ja ein Post draus werden. Ich bedauere es so, aber das Blog-Posten geht mir einfach gerade nicht von der Hand. Ich werde mich mit Kreativem aber sicher nciht überfordern... daher der Insta-Weg. So denk ich jeden Tag ein bisschen an dich! Fein wird das!

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  15. Was für ein wunderbarer Beitrag, liebe Astrid, erlenkt auch den Blick auf Auschnitte und besondere Blickwinkel...ich werde nun ein paar tage lang bewusster durch unser Haus gehen und nach solchen Blickwinkeln Ausschau halten...lieben Dank für deine Anregung!

    Liebe Grüße
    Augusta

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  16. Good evening dear Astrid,
    I read with great interest your post. Your beautiful home is cosy and elegant with art and books. Now that we have to stay home so much, the home is even more important than before, And the situation seems to continue...

    Me and my husband have renovated our home now during the corona time. Isolation well spent! Now that my home is organised and clean - not the Marie Kondo way! - I feel more relaxed and happier each day. Maybe I’ll write a similar post later.

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  17. Schön und heimelig, ja das ist auch so eine alte Bezeichnung, ist es bei Dir. Guter Geschmack zieht sich durchs Haus - und Persönlichkeit. Das verbindet einen ja mit seinem eigenen Heim, dass es Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist. In Eurem Fall sogar von zwei interessanten und kreativen Persönlichkeiten. So einen Ausschnitt mal näher zu betrachten, finde ich eine feine Idee. Es verstärkt nochmals das Wohnungsgefühl.

    Uns gehts auch gut in unserem Heim. Auch wenn es einige Baustellen gäbe... Über die sehe ich meistens großzügig hinweg und freue mich an der gemütlichen Atmosphäre. Allerdings muss ich schon auch immer wieder raus, da kann es noch so schön sein zuhause. Wenn ich dann wieder heimkomme, kann ich es umso mehr genießen.
    Herzlichst, Sieglinde

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  18. Ja, da lässt es sich doch wunderbar aushalten, liebe Astrid! Ihr habt es wirklich sehr schön! Ganz besonders gefällt es mir in deiner Küche. Auch diese besondere Lampe habe ich schon bewundert.
    Ich fühle mich in unserem Zuhause eigentlich auch ganz wohl. Nur - wir sollten mal wieder renovieren... Und wenn mir wirklich mal die Decke auf den Kopf fällt, wir haben die grüne Landschaft direkt vor unserer Haustüre.
    Lasst es euch weiterhin gutgehen in eurem gemütlichen und geschmackvoll eingerichteten Heim!!!
    Ganz liebe Grüße
    Ingrid

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  19. das zitat von francois halard gefällt mir sehr und passt so gut zu meinem eigenen "gehäuse". dein beitrag dazu ist wunderbar und ich habe erfreut einiges wiedererkannt, das ich eurer gastfreundschaft zu verdanken habe. wie recht du hast, dass man sich sein zuhause so machen soll, dass man auch lange zeit gern darin verbringen möchte und kann. ich bin auch liebend gern zu hause, brauche aber auch die anregung von draußen, besonders die aus der natur. wenn ich nur in einer kleinen stadtwohnung leben müsste und kein grün um mich herum wäre, würde mir die decke trotz schöner dinge wohl schnell auf den kopf fallen.
    ich werde mir meine lieblingsecken im haus mal genauer anschauen - mal sehen, wo sie überall zu finden sind.
    liebe grüße
    mano

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  20. Danke liebe Astrid für die schönen und anregenden Beiträge vor allem während der vergangenen sieben Monate. Der Einblick in Dein privates Reich hat mir keine Überraschung bereitet, so ahnte ich doch von den Detailaufnahmen zu Buch- oder Blumenbeiträgen schon, dass Du ein schönes Zuhause hast. Was heißt schön, eine Augenweide. Das ist doch auch so ein schönes, etwas altmodisches Wort. Aber für mich kann eine Person oder auch ein Ort (ein Zuhause, aber auch ein schöner kleiner Laden) eine Augenweide sein. Weil es dann einfach so viel interessantes zu entdecken gibt, dass das Auge es abweidet.
    Ganz praktische Frage... die Lamellen, entstaubst Du sie nur, oder feucht wischen, oder??? Ich schlage mich mit meinen rum und sage dann immer "da reicht meine Lebenszeit nicht mehr für aus, diese Dinger sauber zuhalten". Wirklich der einzige Nachteil dieser Fensterverhüllung. Die Plissees, die man seit ein paar Jahren allerorten sieht, mag ich gar nicht...
    Danke!
    Gruß, Susa aus dem Kölner Süden

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    1. Das ist echt ein Problem: Der Herr K. hat sie immer im Sommer auf dem Gartentisch mit Schlauch und Bürste gesäubert. Ich übe mich jetzt in Nachsicht, außer bei der in der Küche. Da habe ich so eine spezielle Bürste, mit der ich einmal im jahr "dazwischen" gehe.
      Danke für den lieben Kommentar!

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  21. merci pour cette visite chez toi * la bibliothèque m'a impressionnée * grande & bien pratique ! pas possible de s'ennuyer :)
    mo

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  22. Es war ein Genuß, dass wir hier lunschen durften. In die großen Holzschnitte bin ich ganz verliebt, seitdem ich mich an den Freitagsblumen erfreue. Schade, dass der Künstler nichts mehr erschaffen kann. Ein Bücherpult ist auch noch mal ein Traum,gerade für die Folianten, aber hier sind die Bücher nicht so konzentriert, sondern ziemlich verteilt, was es nicht einfacher macht.
    Danke! viele Grüße Karen

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  23. Wie hübsch bei Euch und inspirierend. Bei mir herrscht Chaos, ich habe den ganzen Coronazeitraum durch gearbeitet und arbeite weiter und bin froh, wnn ich tageweise ins Büro entfleuchen kann, haha. Aber bei Dir tät ichs aushalten, grins. Herzliche Grüße, Eva

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    1. Ich mit dir hier auch! Das würde schon sehr lstig!
      GLG

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Ich freue mich eigentlich über Kommentare. Doch es gilt auch die uralte Spruchweisheit: "Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus." Da wird dann schon mal der Freischaltknopf nicht gedrückt, wenn der Ton daneben ist...

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