Montag, 17. Februar 2020

FlowerPower { Linkparty }


"Flower-Power" hat Andrea/Die Zitronenfalterin als Monatsthema für den Februar ausgesucht. Das ist ja ein ganzjähriges Thema in meinem  Blog, dem ich allwöchentlich einen Post widme - und in meinem Leben 1.0 jeden Tag. "Flower-Power" trägt zu meiner Lebensqualität erheblich bei, und das schon, seit ich als Studentin eine eigene Bude bezogen habe. Es gibt zwar noch viel mehr Stellen im Kitchi - Gehäuse, an dem Blumen stehen, aber ich will heute meine Leserinnen nun mit ganz vielen weiteren Bildern fluten, sondern ein bisschen davon erzählen, wie ich beim Fotografieren vorgehe:

Bei den meisten meiner Blumenpräsentationen wähle ich den Standpunkt so, dass immer Tageslicht von der Seite auf das Arrangement fällt. Das ist bei mir zu Hause gut machbar, im Eingangsbereich öffne ich beim Fotografieren dann die Haustür.

Sollte das Licht nicht ausreichend sein, installiere ich an der dem Eingang bzw. der natürlichen Lichtquelle gegenüberliegenden Seite einen großen Reflektor ( oder bitte den Herrn K. mir einen solchen zu halten ). Er ist auf der einen Seite weiß, auf der anderen golden, hat einen Durchmesser von einem Meter, ist aus Nylonmaterial, was ihn sehr leicht macht.

Ich benutze beim Fotografieren meiner Freitagsblümchen immer Festbrennweiten - Objektive bzw. ein Makro - Objektiv 60mm 1: 2.8. Am liebsten ist mir das 45mm 1:1.8 - Objektiv. Die von Helga gewünschten Aufnahmen in der Totalen mache ich inzwischen mit einer Festbrennweite 25mm 1:1.8.
Wenn es die (schlechten ) Lichtverhältnisse erfordern, kommt auch schon mal mein lichtstarkes Pancake - Objektiv 1,7/20mm zum Einsatz.

Die Festbrennweiten garantieren die von mir als Gestaltungsmittel so geschätzte Schärfentiefe. Das heißt, dass ich als Fotograf bestimme, wo die Schärfe beim betreffenden Foto liegen und über welchen Bereich sie sich erstrecken soll, in meinem Fall sind das dann immer die Blümchen. Deshalb sehe ich zu, dass Elemente, die auch auf dem Foto zu sehen sind, unscharf bleiben. Erreichen kann man das auch schon, indem man eine Blende von f2.8 und weniger wählt und eine entsprechende Entfernung vom Objekt.

Bei Makroaufnahmen erreicht man eh nur in einem kleinen Bereich ein scharfes Bild. ( Ich finde das aber sehr reizvoll und füge solche Fotos gerne in meine Blumenposts ein. )


Ganz zum Schluss noch ein Wörtchen zur Fotobearbeitung, weil ich nicht immer froh bin mit dem, was ich fotografiert habe. Dafür verwende ich das Angebot meines Programms auf dem MacBook ( "Fotos" ), das jede Menge Möglichkeiten bietet. Und manches Mal arbeite ich auch mit der Bezahlversion von  "PicMonkey" nach, ein Programm, welches ich zum Beschriften meiner Bilder ohnehin jedes Mal in Anspruch nehmen muss. Das letzte Foto zeigt, was da so alles noch möglich ist.

Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Astrid, danke für diese detaillierte Anleitung. In finstersten Analog-Zeiten habe ich solche Sachen auch bewuszt gestaltet... heute halte ich nur noch mit ner kleinen Kompakten drauf und werfe weg, was mir nicht gefällt. So viel schönes Zubehör konnte ich mir seither nie mehr leisten und da ist auch mein techn. Wissen längst den Bach runter und ich hab die jetzt kaputte Spiegelreflex ja nur immer Frustkiste genannt und konnte mit deren einzigem Objektiv nie wirklich etwas anfangen.
    Aber ich bewundere, wie Du das so hinbekommst!
    Sturmberuhigte Grüsze für eine gute neue Woche
    Mascha

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  2. Liebe Astrid, danke für den Einblick! Ich mag Deine Blumenfotos sehr gerne und nutze sie auch manchmal als Inspiration für eigene Arrangements. Schön, dass Du so sorgfältig beim Fotografieren vorgehst, die Ergebnisse sind beeindruckend. Spannend finde ich, wie beim gezeigten Strauss das erste Foto eher winterlich, das letzte frühlingshafter wirkt, obwohl es ja dieselben Blumen sind, die Lichtstimmung macht da alles.
    Mit liebem Dank und Gruss, Stefanie.

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  3. Zu den wunderbaren Blümchen noch einen gratis Fotokurs für besondere Zwecke... Oh, ich gestehe, dass ich seit dem Umstieg auf die digitale Fotografie wie Mascha alles vergessen habe... Mit meiner alten Exa, die mich lange begleitet hatte, konnte ich das mal, und gar nicht schlecht. Die Fülle an Auswahl fürs sinnerfüllte Leben sortiert so manches aus. Aber Blumen nicht! Und dir wird die Blumenliebe nicht ausgehen. Herzliche Grüße in die neue Woche (ich ärgere mich gerade über nicht funktionierende technische Anwendungen, alles ganz leicht, nur funktionieren will es nicht, grrrrhhhh...., diese Zeit, die man dabei lässt...) Ghislana

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  4. Oh ja, diese verschwendete Zeit, wenn Frau mit der Technik kämpfen muss! Deshalb wollte ich auch kein neues Handy und überhaupt. Aber Spaß habe ich dann doch an all den Möglichkeiten, das ist es ja....
    Meine Blumenliebe ist ja allseits bekannten, und deshalb stehen hier auch wieder zwei geschenkte Sträuße, welch Freude!
    Dir auch eine gute neue Woche!

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  5. Liebe Astrid,
    danke für die Erklärung deiner Vorgehensweise. Da sieht man schon einen vorteilhaften Unterschied zwischen dem Eingangsbild und dem Letzten. Ich nutze meistens die Mittagszeit, da dann vorzugsweise Sonnenlicht seitlich die Blumen beleuchtet. Falls ich keine hellen Tage erwische, bearbeite ich die Bilder mit einem kostenlosen Programm, mit dem ich auch die Collagen fertige. Seit ich eine Bridge habe kommt sie immer zum Einsatz...meine alte Can*n könnte ich mit den vorhandenen Objektiven auch mal ausprobieren. Mit den Freitagsblümchen sind für mich die Liebe zur Gestaltung mit Blumen/Blüten, Kreativität und die Technik des Fotografierens vereint...und das bringt mir richtig Freude.
    Liebe sonnige Grüße von Marita

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  6. Danke für die interessanten Tipps zum Fotografieren von deinen (wieder einmal wunderschönen) Blumenarrangements. Ich glaube, ich muss mich einmal auf die Wanderung durch das Haus begeben, um irgendeine Stelle zu finden, die ideales Licht bietet. Und dann muss ich sie dann wohl erst einmal neu arrangieren/aufräumen/streichen...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. Liebe Astrid,
    was für ein feines Blumen-Arrangement! Danke auch für die Beschreibung der von Dir benutzen Fotomaterialien und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.
    Hab einen guten Wochenstart und eine feine Zeit,
    herzlichst moni

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  8. liebe astrid,
    du hast ja wirklich wunderschöne blumen fotografiert, danke auch für den einblick, wie du das anstellst :0) hab noch eine schöne woche! ganz LG aus dem stürmischen Dänemark, Ulrike :0)

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  9. kein wunder, dass deine blumigen fotos immer so toll aussehen! du machst dir ja wirklich alle mühe damit. da ich nur ein objektiv habe, bearbeite ich meine bilder immer hinterher am pc mit meinem (uralten!) fotoprogramm, das ich immer noch prima finde. eine neue version will ich nicht, weil ich weiß, dass ich damit gar nicht klarkäme.
    das detailfoto ist wieder hinreißend!!
    liebe grüße
    mano

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  10. Liebe Astrid, ich mag auch sehr gerne solche "scharf - unscharf"-Fotos und bin am Rumexperimentieren, wie das mit Outfit-Fotos auch klappt. Leider ist es bei "stillen" Objekten wie Blumen in Vase irgendwie dankbarer... :-) Die Blumen sehen jedenfalls wunderschön aus!
    Eine schöne Woche wünsche ich Dir,
    Liebe Grüße, Maren

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  11. Deine immer gekonnten Blumenaufnahmen zeigen deutlich den Unterschied zum 'Knipsen' und ich freue mich immer sehr daran! Stichwort Reflektor... so ein Ding wollte ich mir auch immer schon einmal zulegen!
    Liebe Grüße Ulrike

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  12. Guten Morgen liebe Astrid,
    schön, mal hinter die Kulissen zu schauen.
    Du bist wirklich perfekt in solchen Dingen.
    Und ich musste lachen, möchte ich im Flur fotografieren, öffne ich auch immer die Haustüre...
    Ansonsten geht da gar nichts.
    Dir einen schönen letzten Tag vor den närrischen...
    ganz lieben Gruß
    Nicole

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  13. Nun weiß ich auch, wie du diese wunderbaren Blumen-Aufnahmen machst. Danke für die tollen Erklärungen.
    Liebe Grüße schickt
    Christine

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  14. Liebe Astrid,
    Wundervoll wie du es fotografierst diesen schönen Blumenstrauss!
    Spannend zu lesen!
    Schöne Woche wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elek

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