Montag, 30. Januar 2017

„Gebt mir vier Jahre Zeit und ihr werdet Deutschland nicht wiedererkennen!“


Mit tausenden von Fackeln und unter dem Klang preußischer Militärmusik 
brach am 30. Januar 1933 das „Tausendjährige Reich“ an. 
Braune Bataillone zogen durch das Brandenburger Tor zur Reichskanzlei.

Wie dieses Reich völlig und hoffnungslos nach zwölf Jahren darnieder lag - 
davon können immer weniger unter uns in unserer Gesellschaft Zeugnis ablegen,
immer weniger berichten 
vom Taumel nationaler Überschätzung. 
der mit Millionen Toten, 
zerschmetterten Städten, 
dem Ruin eines alten Gemeinwesens, 
endete:


The Life Picture Collection 

In  seiner Rede zum Ermächtigungsgesetz am 24. März 1933
 hatte Adolf Hitler vom deutschen Volk gefordert,  
ihm vier Jahre Zeit zu geben. 
In diesem Zeitraum wollte er das Deutsche Reich 
verändern, nach vorne bringen. 

Das Endergebnis nach drei mal vier Jahren 
hat die Fotografin Margaret Bourke - White
unter anderem in meiner Heimatstadt Köln 1945 festgehalten.





 84 Jahre später sind weltweit wieder 
Heilsbringer, Weltverbesserer &
Erlöserfiguren unterwegs
die so tun, 
als könnten sie mit einem Federstrich alles zum Guten wenden 
( oder ähnlichen Botschaften ),
und bringen in bewährter Rattenfängermanier
eine Anhängerschaft hinter sich,
deren Urteilsvermögen in unseren komplexen, schwierigen Zeiten nicht funktioniert,
die über keine "Firewall gegen Manipulationen" verfügen, 
als da sind: 
Verstand, Vernunft, Sachlichkeit,
wie es der Blogger Aquasdemarco
formuliert hat.
Aber sie haben genug Wut im Bauch,
um aktiv zu werden...



Auch wenn es bis dahin in unserem Land noch acht Monate sind:
( Nicht nur was Wahlen anbelangt )
Wir sollten vorher schlauer sein,
denn hinterher ist man immer schlauer.

Deshalb sollte man sein demokratisches Wahlrecht nutzen.
Die Ergebnisse in Grossbritannien beim Brexit oder in den USA zuletzt,
sind doch darin begründet, 
dass zu viele nicht zur Wahl gegangen sind.
Und hinterher wurde geklagt,
dass das Ergebnis nicht so ist, wie man es sich gewünscht hat.

Ernst nehmen müsse man den künftigen Präsidenten,
hieß es nach dem Wahlsieg des Republikaners im November,
aber nicht wörtlich.  
Wie ignorant das war,
hat alleine die erste Woche unter seiner Präsidentschaft gezeigt.

Wer also nicht unangenehme, folgenreiche Überraschungen erleben  &
dem Rechtsruck in der ganzen Welt nicht Vorschub leisten will,
der tut gut daran,
seine Komfortzone zu verlassen,
sich sachkundig &
von seiner Stimme Gebrauch zu machen.








Wen meine Appelle noch nicht überzeugen, dem empfehle ich den Aufwachen! Podcast. Es ist eine andere Form des Aufmerksammachen als meine ( und ich tue mich noch etwas schwer damit ). Aber vielleicht liegt es dem Einen oder Anderen unter euch...

Kommentare:

  1. auch hier wird gewählt.. gegen die staatsbürgerschaft der 'dritten 'génération' der einwanderer!!!das heisst : die nachkommen der eltern die schon in der schweiz geboren sind !

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  2. Was soll ich sagen liebe Astrid,
    das Datum werden wohl die wenigsten kennen. Das liegt aber nicht nur an der Schule, sondern vielfach auch am Elternhaus.

    Ich bin nun mal damit aufgewachsen und wir sollten wachsam sein.

    Der Reichskanzler hatte schon recht, er hat radiert und man hat Deutschland nicht wiedererkannt.

    Lieben Gruß Eva
    manchmal habe ich Angst, dass bei mir eine Bombe hochgehet, weil ich immer wieder drauf hinweise.

    Eine Bloggerin hat mir geschrieben, dass das keinen Menschen mehr interessiert. O.k. mich schon und sie braucht es ja nicht zu lesen.

    Eine gute Woche wünscht Eva

    Mein Opa hat übrigens ein ganzes Dorf 1945 gerettet, ohne hin gebe es Cleversulzbach gar nicht mehr.
    Das erzähle ich aber gelegentlich.

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    1. Liebe Eva-Maria,
      da hat diese Bloggerin glücklicherweise einfach Unrecht.
      Hattest du in deinem Blog mal über die Rolle deines Opas in Cleversulzbach geschrieben? Gelesen habe ich noch nicht davon, aber es klingt nach einer guten Geschichte!

      Liebe Grüße aus Stuttgart!

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    2. Ja, habe ich, da gibt es auch ein Buch drüber
      Er hat als Bürgermeister die Sprengung wirklich verhindert. Ich schreibe es mal.

      Viel schlimmer ist die Geschichte meines Vater und das ganze Drumherum noch schlimmer, aber das kommt auch noch.

      Lieben Gruß Eva

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    3. Ojee, habe ich jetzt liebe Astrid geschrieben, entschuldige bitte.

      Ausschwitz, Buchenwald, Theresienstadt, das waren für mich keine Unbekannten.

      Wir haben damals hautnah den Eichmannprozess, der 1961 in Jerusamlem stattgefunden hat, miterlebt. Teilweise im Fernsehen beim Nachbarn oder in der Quick, das war damals die Zeitschrift.

      Frag doch mal Jemand heute nach Eichmann, kennt Keiner.

      Ich bewundere heute noch Hannah Arendt, wie sie über diesen Prozess geschrieben hat.

      Oder Palmnicken bzw. Jantary.

      Mit lieben Grüßen Eva

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  3. Danke für den Podcast-Tipp. Da werde ich gerne einmal reinhören.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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  4. Da stimme ich dir völlig zu, Astrid. Ich finde erschreckend, was gerade passiert und fürchte mich vor den weiteren Entwicklungen. Ich hoffe sehr, dass ein paar Leute mehr bis September aufwachen!
    LG. Susanne

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  5. Wehret den Anfängen! Ich frage mich nur, ob man die schweigende Mehrheit aus ihren bequemen Sesseln im warmen Zimmerchen hoch bekommt....Komischerweise sind es genau die, die später alles vorher gewusst haben. Schade, dass man offenbar nicht einmal gewillt ist, aus Geschichte zu lernen. GlG Sunni

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  6. Ja, das kann ich nur unterstreichen, dass das Wahlrecht ein hohes Gut und meiner Meinung nach auch eine Verpflichtung in gewissen Zeiten ist.
    Das Wahlrecht bekamen wir Frauen ja erst vor 99 Jahren. Am 30. November 1918 trat in Deutschland das Reichswahlgesetz mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft.
    Besonders jungen Frauen und Männern ist oft nicht bewusst, welche Rechte Frauen die meiste Zeit der Geschichte nicht zustanden. Akademische Ausbildung, Wahl eines Berufes trotz Verheiratung u.a. m... solche Selbstverständlichkeiten waren halt gar nicht selbstverständlich. Und wir sollten gut darauf achten, dass sie es bleiben.
    Wählen gehen ist eine Möglichkeit dazu.
    Und darauf aufmerksam machen, eine andere. Ich werde meinen Teil dazu beitragen.
    Eine gute Woche wünscht Dir herzlich, Sieglinde.

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  7. ...aufgewachsen in einem Land in dem die Wahl nur eine Farce war, werde ich von diesem meinem Recht immer Gebrauch machen...und natürlich mich vorher informieren und mir eine Meinung bilden...du, liebe Astrid, hilfst mir mit deinen klaren Statements sehr dabei...danke,

    hab einen guten Montag,
    liebe Grüße Birgitt

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  8. Die Erinnerung wach zu halten, ist sehr wichtig!!
    Ich hoffe aber auch, dass unsere Politiker ihre Konsequenzen aus den aktuellen Ereignissen ziehen, gerade in der Zusammenarbeit mit den Bürgern, die oft nur noch das Gefühl haben, es würde über sie hinweg regiert. Sowohl in USA als auch in England war wohl diese Unzufriedenheit der Wähler ein wichtiger Grund (und der Appell ans Gefühl bewirkt ja mehr als Fakten, wie wir gelernt haben...).
    Allerdings ist dies nie eine Entschuldigung dafür, sich demagogischen Rattenfängern in die Arme zu werfen.
    Seinem Unmut sollte man an anderer, geeigneterer Stelle äußern, als ausgerechnet an der Wahlurne.

    Angesichts Deiner Fotos fällt mir auf, dass in meiner Schulklasse nie die Zeit zwischen 1933-1945 thematisiert wurde (Gymnasium!). Nationalsozialismus bis 1933 (!) und dann Deutschland nach 1945. Meine "Lehrer" waren da eher die Zeitzeugen in der Familie (politisch interessiert und niemals in braunem Sumpf, worauf ich schon als Kind sehr stolz war).
    Es gibt mir zu denken, warum jüngere Menschen, die von dieser Zeit nur in der Schule hörten, dies nun mit einer Handbewegung vom Tisch fegen...
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Ich habe auch in der Schule kaum etwas erfahren. Aber ich habe damals in einer Zeitschrift einen Bericht gesehen über Ausschwitz, da konnte ich wohl gerade erst gut lesen. Das ist mein Schlüsselerlebnis, denn die Gefühle, die ich da empfand, haben sich tief in mir eingebrannt und treiben mich seitdem an.
      Was die Rattenfängermethoden auf sprachlicher Ebene anbelangt: Wir lesen gerade Klemperers "Lti" und sind immer wieder verblüfft, wie Ähnliches gerade wieder geschieht. Empfehlenswert!
      GLG

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    2. cih habe bei einer Fernsehberichterstattung gesehen, wie die Bürger einer Kleinstadt konkrekt gefragt wurden, was sie an unserer Politik gut finden, bzw. was sie konkrekt verändern wollen, gerade auch in ihrer Stadt: keiner konnte eine überzeugende Antwort geben, und das hat mich erschreckt.
      Lasst uns nicht müde werden in unserm Umfeld für die Wahl zu werben und überzeugen : jede Stimme ist wichtig.
      Danke für deine Worte !!!!
      Gruß zu dir
      heiDE

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  9. Das Wahlrecht ist eine tragende Säule der Demokratie und jeder sollte dies auch wahrnehmen. Jede Stimme zählt um ein ausgewogenes Ergebnis zu erzielen.

    Das Frauenstimmrecht haben wir in der Schweiz erst 1971 erhalten!!!!!

    Liebe Grüsse
    Barbara

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  10. die stabile demokratie und der wohlstand seit dem 2. weltkrieg hat viele eingelullt....
    lange überfällig aufzuwachen - danke für diesen weckruf!!
    xxxxx

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  11. Das ist einfach nur großartig. Ich danke Dir. Menschen sind Meister des Vergessens. Ich bleibe auch dran.
    Bis bald!
    Magdalena

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  12. es ist immer wieder wichtig, auf solche daten hinzuweisen und ich bin dir dankbar, dass du es immer wieder tust! und sich informieren und wählen gehen - na klar. aber reicht das? ich werde mir "aufwachen" genau anhören!
    liebe grüße
    mano

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  13. Das Datum hatte ich auch nicht im Kopf, gut das Du daran erinnerst. Nach allem was in der letzten
    Zeit passiert, ist es wichtiger den je, daran zu erinnern und mit Verstand wählen zu gehen.
    Liebe Grüße
    Sigi

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  14. Liebe Astrid,
    Firewall gegen Manipulation - das wäre echt cool, wenn es das geben würde.
    Liebe Grüße
    Hilda

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  15. Sendetermine:
    Mittwoch, 1. Februar um 22.00 Uhr
    http://www.arte.tv/guide/de/053331-000-A/hannah-arendt-und-die-pflicht-zum-ungehorsam

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    1. Da mache ich mal eine Ausnahme, weil der Link zu einem Film über Hannah Arendt ( eine Great Woman in meinen Augen ) auch in meinem Sinne zur Meinungsbildung beiträgt. Demnächst bitte nur mit Namensnennung!
      LG

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  16. Hallo Astrid, ich auch den Link zum verlinken und bekomme das nicht auf die Reihe. Kannst Du mir den Link dazu mal schicken? Vielen Dank 😘 und liebe Grüße
    Christin 🙋🏻

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  17. Kaum jemand ahnte 1933, was Adolf Hitler Ernennung zum Reichskanzler bedeutet. Auch in Chemnitz wurden 75 Prozent der Stadtfläche in dem Inferno '45 zerstört und mindesten 2105 Menschen starben.
    Wir müssen wachsam bleiben, und uns von den Lügnern nicht einlullen lassen, und mit Verstand zur Wahl gehen.
    Denn: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch."
    -Bertolt Brecht

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    1. Das kann man so nicht sagen. Erst gestern las ich, was der niederländische Journalist Marcus Van Blankenstein in div. Zeitungen geschrieben hat:
      "... wirklich allzu optimistisch ist dran zu glauben, dass sie (die Nationalsozialisten) einen Teil ihres Programms nicht ausführen; sie haben keinen Anlass für einen solchen Zweifel gegeben, sie haben sich bisher, nach Absicht der Regierung, an die Parteien und die Juden herangetraut, was vorher jeder als hohle Phrase abgetan hat. Sie arbeiten jeden einzelnen Punkt ab. Und die Torheit ihres Programms ist in keiner Weise ein Grund dafür gewesen, es nicht in die Praxis umzusetzen…” (Die Nazis haben so schnell wie möglich Einfluss darauf genommen, dass er nicht mehr veröffentlichen durfte.)
      Eine wichtige Lektüre sind da auch Klemperers Tagebücher.
      Wie Trump hat Hitler auch vorher gesagt, was er tun will, aber man redete sich die Sache, gerade auch in gebildeten bürgerlichen Kreisen gerne schön.
      LG

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    2. Ok, danke für den Hinweis. Und Aufwachen! Podcast werde ich weiter im Auge behalten. Aber auch eine andere Webseite: Der Honigmann sagt... ist interessant.
      Hi, bei der kürzlich ausgestrahlten Sendung hartaberfair sagte ein Zuschauer:
      "Trump wäre nicht der Erste der als Tiger startet und als Bettvorleger landet."
      LG Gerda

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    3. Richtig Astrid,
      es gibt das Buch "Mein Kampf" jeder hatte es und keiner hats es gelesen und hier hat er genau wie Trump seine Sache durchgezogen.

      LG Eva

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  18. Liebe Astrid,
    ich hoffe und wünsche, dass diese <zeit nicht wiederkommt, auch
    wenn jetzt wieder unberechenbare Menschen an der Macht sind.
    Hoffentlich wählen wir besonnen - auf keinen Fall sollte man
    eine Protestwahl durchführen! Das wäre fatal!
    Einen schönen Restabend wünscht Dir
    Irmi

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  19. Du sprichst wieder mal aus, was ich hier so denke.... Mir graust es so, ich weiß nur, dass man in Amerika schnell reagieren muss um diese kleine Horrormeute daran zu hindern eine Katastrophe anzurichten. Und dieser Steve Bannon im Hintergrund!
    Ich bin nicht so überzeugt,ob es die Wähler waren, die nicht zur Wahl gegangen sind,oder eher die, die unentschlossen waren. Hier ist ein ganz interessanter und vor allem hochbrisanter Artikel, zu was man heute im Zeichen des Internet fähig ist....
    https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/
    Grüß dich ganz lieb ♥
    Christel

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    1. Das habe ich gerade gelesen..... zum Fürchten..... klappt nicht so mit dem Ablenken im Moment ;)
      https://medium.com/@yonatanzunger/trial-balloon-for-a-coup-e024990891d5#.zeoreu98s

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  20. Hallo Astrid,
    Du machst das schon ganz gut mit dem Wachrütteln. Man sieht doch bei den Kommentaren, dass Du aus diversen Seelen sprichst. Du musst Dich nicht verbiegen. Wir verstehen schon so, was Du meinst. Die "anderen" sind leider schwierige Fälle... Ich bin voller Hoffnung - bin ein unverbesserlicher Optimist. Vielleicht habe ich zu viel von: Et hätt noch immer jood jejange! in mir. :-) Einen schönen Tag wünsche ich!
    LG Henrike

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  21. Ich halte den immer größer werdenden narzisstisch motivierten Individualismus, der die Alten aus den Familienverbänden ausschließt, so dass man von ihrem Wissen nicht mehr profitieren kann und das Aussterben der Kriegsgeneration für einen der Hauptgründe, warum in der Welt gerade passiert, was passiert. Meine Eltern haben mir das Grauen des Krieges, den sie beide als Kinder erlebt haben, so plastisch und hautnah geschildert, die Angst, die Verzweiflung, den Hunger, die Zerstörung und all den Tod, dass für mcih schon immer klar war, dass ich alles dafür tun werde, damit so etwas hier nicht mehr passieren kann.
    Aber wer hat heute noch Eltern, die den Krieg mitgemacht haben? So furchtbar wie das ist, scheinen viele Menschen alles zwanghaft wiederholen udn selbst erleben zu müssen, bevor sie glauben können, dass Totalitarismus zu nichts anderem führt als Verderben. :-(
    LG, Katja

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    1. Gerade habe ich ein Tischgespräch mit Hardy Krüger im Radio gehört, der wohl in Schulen geht, um Schülern deutlich zu machen, wie wichtig ihr politisches Mandat ist. Hier nachzuhören:
      http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-tischgespraech/audio-schauspieler-hardy-krueger-100.html
      Ansonsten teile ich deinen letzten Eindruck durchaus.
      GLG

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  22. «Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf». Das ging mir gerade durch den Kopf, als ich deinen interessanten Beitrag gelesen habe. Und, dass ich mich - wenn ich etwas weniger müde bin - etwas länger bei dir umschauen muss. Das Zitat ist nicht von Mo Asumang selber (steht in ihrem Buch). Ihre Recherchen, die sie in ihrem Buch verarbeitet hat, machten mich sehr nachdenklich. Wenn du magst (und der Link klappt...?) https://wordpress.com/post/wegwunder.ch/293 Liebe Grüsse, Sibylle

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    1. Liebe Sibylle, da komme ich nicht dran, da müsste ich bei Wordpress angemeldet sein. Danke für deinen Hinweis!
      LG

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  23. eigentlich müsste Amerika..
    dass immmer noch Soldaten verliert wissen wie Krieg ist
    doch das passiert an anderen Schauplätzen..
    sie haben es nie am eigenen Leib erlebt wie es ist in zerbombten Städten zu hausen..
    sie sind es einfach gewöhnt dass Menschen umkommen..
    das ist kaum noch eine Schlagzeile wert..wenn es nicht gerade ein Amoklauf ist..
    und hier sind die Menschen viel zu satt..
    sie fürchten nur dass sie demnächst vielleicht etwas weniger im Kühlschrank haben könnten
    das nächste Auto vielleicht etwas kleiner sein muss
    da laufen sie dem hinterher der ihnen sagt.. werft die "Ausländer " raus.. dann habt ihr selber wieder mehr..
    Schuld sind immer die Anderen .. die Fremden..
    die die nicht so denken wie sie..
    es wird immer absurder..
    und das Lachen will einem im Halse stecken bleiben..


    http://www.sueddeutsche.de/politik/timothy-snyder-wir-haben-maximal-ein-jahr-zeit-um-amerikas-demokratie-zu-verteidigen-1.3365852-2

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/us-politik-die-usa-das-land-der-apokalypse-1.3373295
    ich habe mal 2 Beiträge mitgebracht
    ich hoffe es ist ok
    liebe Grüße
    Rosi

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Der Kommentar ist für den Blogger wie der Applaus im Theater - also: worauf wartest du?

Aber bitte nicht vollkommen anonym - ein Name ist erwünscht!

Ich behalte mir momentan aus gegebenem Anlass vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen, die ein gewisses Maß an Herzensbildung vermissen lassen.

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