Donnerstag, 12. November 2015

Great Women # 41: Judith Durham


Wer hier regelmäßig mitliest, weiß, dass wir uns in diesem Jahr zwei Mal von geliebten Menschen verabschieden mussten und für diese Situation bestimmte Gewohnheiten oder Rituale entwickelt haben: Das ist einmal die selbst gesteckte Blumenwiese, zum anderen die sehr persönliche Auswahl von Musikstücken für die Trauerfeier - jedes Mal besonders wichtig, um die eigene Trauer intensiv ausdrücken, aber auch um den anderen wirklich gehen lassen zu können. Ich selbst habe schon lange, lange im Kopf, welches mein Abschiedslied sein wird:


Es begleitet mich nun seit fünfzig Jahren. Damals, in jenen stürmischen Zeiten der späten Sechziger Jahre, hat der Teenager trotz aller Irrungen & Wirrungen immer gewusst, dass er jenes "another you" einmal finden wird. 
Gesungen wurde das Lied von den Seekers, einem australischen Quartett mit einer Sängerin, deren Stimme ich bis heute außergewöhnlich schön finde: Judith Durham. Sie möchte ich in meinem 41. Great-Women-Porträt nahe bringen, denn sie spricht mich mit ihrer Musik bis heute an ( ganz anders als die Beatles & Rolling Stones, die ich damals auch begeistert hörte ). Irgendetwas ist darin zu finden an Lebenserfahrung. Und die hat diese Frau auf jeden Fall!


Judith Durham kommt als Judy Mavis Cock am 3. Juli 1943 in Essendon, einem Vorort von Melbourne, zur Welt. Sie ist die zweite Tochter von William Alexander Cock und seiner Frau Hazel Durham. Der Vater ist im Zweiten Weltkrieg als Navigator und Späher ( i.e. Flieger, die Bombenabwurfzonen für die nachfolgenden Bomberverbände mit Leuchtmarkierungen kennzeichnen ) eingesetzt & Judy wird ihn erst mit drei Jahren kennen lernen.

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Die kleine Judy leidet an Asthma ( später Bronchiektasie ), weshalb die Familie wohl von Melbourne nach Hobart in Tasmanien zieht. Dort besucht sie eine Mädchenschule und hat großes Heimweh. Ihr Trost: jegliche Art von Musik.

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1956 kehrt die Familie nach Melbourne zurück, und Judy setzt ihre schulische Ausbildung an der angesehenen Ruyton Mädchenschule fort. Ihr Ziel ist zuerst, Pianistin zu werden, weshalb sie sich am Konservatorium der Melbourner Universität einschreibt. Aber genauso träumt sie davon, in der Oper oder einem Musical zu singen. Da bekommt sie im Alter von 18 Jahren die Chance, an einem Abend in einem Jazzclub mit der Melbourne University Jazz Band als Sängerin aufzutreten - ein Erfolg, denn sie wird für weitere Auftritte engagiert. Ab 1963 tritt sie im gleichen Club mit den "Frank Traynor Jazz Preachers" auf, nimmt den Künstlernamen Judy Durham an und veröffentlicht mit der Gruppe ihre erste EP mit vier Songs: "Judy Durham und Frank Traynor Jazz Preachers".

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Da tritt sie am 1. Dezember 1962 in der Werbeagentur J. Walter Thompson eine Stelle als Sekretärin an, und der dort beschäftigte Kundenberater Athol Guy fragt sie sogleich, ob sie nicht am Abend zusammen mit seinem Folk - Ensemble "The Seekers" im Lokal "Treble Clef" auftreten möge - ein Märchen beginnt:

Obwohl ihre Liebe dem Jazz gilt, lässt sich Judith darauf ein, Folk zu singen, immer in den Nächten, in denen sie keine Jazz Gigs hat. Schnell wird sie das fünfte Mitglied der Seekers und am Ende ersetzt sie sogar den Leadsänger. Judith kann alles singen, und ihre gefühlvolle und vielseitige Stimme bringt der Gruppe so viel Erfolg, dass sie die Spitze der blühenden Melbourner Folk-Szene bildet. Ein erstes gemeinsames Album kommt 1963 heraus:

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Im November des gleichen Jahres erklimmen die Seekers mit der Single "Waltzing Matilda" den 37. Platz der australischen Charts. Richtig berühmt sind sie damit aber noch nicht...

Den entscheidenden Einschnitt in ihr Leben bringt erst das Engagement der Gruppe auf einem Kreuzfahrtschiff der Sitmar - Linie nach Großbritannien im Februar 1964. Sie sollen die Passagiere unterwegs musikalisch unterhalten. Geplant ist eine zehnwöchige Abwesenheit von zu Hause, zu der Judiths Eltern sie ermuntern, obwohl es der Mutter zu diesem Zeitpunkt nicht gut geht.

Aber schon zwei Tage nach ihrer Ankunft in England im Mai 1964 sollen die Seekers in der "Tonight Show" der BBC auftreten & ein paar Tage später in Blackpool: Vorausschauend hatten sie ein paar ihrer Platten an Londoner Agenturen geschickt, in der Hoffnung auf Auftritte, mit deren Entlohnung sie die Heimreise würden bezahlen können. Aber nun werden sie gleich Stammgäste im Fernsehen, und ihr Agent vermittelt gleich zwei Plattenaufnahmen ( "The Seekers" und "Hide and Seekers" ).

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Der ganz große Durchbruch kommt, als ihr Agent sie mit Tom Springfield, dem Bruder von Dusty Springfield ( siehe dieser Post ) bekannt macht, der für die Gruppe "I'll Never Find Another You" schreibt. Im November 1964 wird der Song bei EMI in den Abbey Road Studios aufgenommen. Im Februar 1965 vertreiben die Seekers damit die Kinks von der Nummer - Eins - Position der britischen Charts. Die Nummer 1 in Australien und die Nummer 3 in den USA folgen.

Da sind schon die Nachfolgehits produziert: "A World of Our Own, der im April die Nummer 1 der US- Charts erobert ( etwas später in Großbritannien & Australien ), und der große Hit "The Carnival is Over", der selbst die Rolling Stones im November 1965 auf die Plätze verweist:



Im Februar 1966 kehren die Seekers zu einer triumphalen Tour nach Australien zurück: In Melbourne singen sie vor 200.000 Menschen. Unglaublich in dieser Hemisphäre! Mit "Morningtown Ride" haben sie im gleichen Jahr ihren vierten Number - One - Hit.

Das darauf folgende Jahr ist das ihrer größten Triumphe: Sie werden Australians of the Year ( was noch nie einer populären Musikgruppe bis dato gelungen ist ), und ihre nächste Single " Georgy Girl" wird ihr erfolgreichstes Lied überhaupt:



Geschrieben wieder von Tom Springfield ( zusammen mit Jim Dale ), ist es der Titelsong des gleichnamigen Filmes von Silvio Narizzano mit Lynn Redgrave in der Titelrolle - ein Film, den man damals als Filmsüchtige gesehen haben musste. 3,5 Millionen Platten werden weltweit davon verkauft und der kleine, unbedeutende Film profitiert davon ebenfalls.

Ironischerweise markiert dieser größte Erfolg in den Vereinigten Staaten auch den Wendepunkt in der Erfolgskurve der Seekers, denn seit dem Monterey Pop Festival befindet sich die musikalische Szene dort in einem kataklystischen Wandel. Zuhause in Australien und in Großbritannien "their success rolled on".

Doch Judith verspürt immer größeres Unbehagen. Später wird sie sagen: “I was very troubled. When I left the Seekers it was because I was unhappy. I wouldn’t have left if I’d been happy.” 

Was keiner weiß: Sie ist wegen Depressionen in Krankenhausbehandlung. Sie leidet am “Lady -Di - Syndrom”, jener Angst vor Gewicht und Aussehen als Ergebnis der ständigen Beobachtung im öffentlichen Rampenlicht. Sie hasst ihr Gesicht - zu rundlich, die Augen zu klein - und ihren ( wohlgeformten ) Körper, über den eine britische Zeitung einmal schreibt: “more like Queen’s Pudding than Kings Road”. ( Das Schönheitsideal einer Twiggy macht zu dieser Zeit nicht nur Pop - Prinzessinnen, sondern auch normalen Teenagern schwer zu schaffen. )

1967
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Über all das kann sie mit niemandem sprechen. Und selbst als sie 16 kg abgenommen hat, fühlt sie sich immer noch fett. Es scheint auch, dass die männlichen Seekers sie eher als prinzessinnenhaft abtun, ihren Perfektionismus nervend finden und überhaupt: Sie ist als letzte zur Gruppe dazu gestoßen & hat von daher wenig zu sagen.

It is true that back in the ’60s I was quite frustrated that I never got a chance to speak or be interviewed. I think one element is strength in numbers with them. I mean, men like to stick together a bit, and back then I didn’t understand the male-female thing at all. I thought that if I didn’t get my point of view across to them that that was a failing in me rather than something that could have happened to many women at that time. I’m fascinated by that now. I often, if I’m in a confrontation, try and think, ‘Now hang on a minute, is this simply because I’m a woman trying to say this? Would it be an acceptable thing if I was a guy?" ( Quelle hier 

( Diese Gedanken & Gefühle kann jede nachempfinden, die in dieser Zeit in Gruppen mit Männern zusammen gearbeitet hat, sei es in der Uni, sei es privat... )

Die Kluft vergrößert sich noch, als Judith herausbekommt, dass der Mann, den sie "dated", Beziehungen zu anderen Frauen unterhält, und ihre Musikerkollegen das wissen. Diese Illoyalität schockiert sie und bestärkt sie in dem Beschluss, die Gruppe zu verlassen. Und unter Berücksichtigung der Kündigungsfristen teilt sie es ihren Kollegen mit.

Den Fans der Seekers fällt es schwer, ihr das zu verzeihen. Den Abschied zelebriert die Gruppe eine Woche lang mit Auftritten im Nachtclub "The Talk Of The Town" in London und einem einstündigen Konzertzusammenschnitt auf BBC "Farewell The Seekers". Die dazugehörige Kompilation bleibt übrigens über drei Jahre in der Liste der besten vierzig Alben in Großbritannien.

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Judith verbringt nun ihre Zeit teilweise in Australien und in Großbritannien und versucht, ihre Solokarriere voranzutreiben. Ein in London ansässiger freiberuflicher Musiker, Ron Edgeworth, dient sich ihr als musikalischer Leiter und Pianist an - da ist er, der Mr. Right, den Judith sich erhofft hatte: Schon bald driftet ihre Beziehung tatsächlich in romantischere Gefilde, und am Ende des Jahres 1969 wird geheiratet:

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Besonders aufsehenderregend ist für die Australier übrigens an dieser Eheschließung, dass die Braut "Boots" trägt ( siehe hier )...

Mit Ron beginnt sie trotz harter persönlicher Zeiten - beide Eltern sterben & sie verliert ihr Vermögen bei einem Bankencrash in der Schweiz - ein spannendes musikalisches Abenteuer voller Überraschungen in einer einzigartigen Mischung aus Folk, Jazz, Pop, Blues & Gospel,  sogar Klassik, hauptsächlich in Europa & den USA. 1978 z. B. nehmen sie am legendären Newport Jazz Festival teil - die Liveaufnahmen von ihrem Auftritt sind auf dem Album "The Hot Jazz Duo" enthalten:

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Ihren Lebensmittelpunkt verlagern die beiden erst wieder in den Achtzigern gänzlich nach Australien, als es etwas ruhiger in ihrem Leben zugeht.

1990 ein erneuter Einschnitt: Bei einer Konzert - Tour durch Australien wird ihr Fahrzeug in einen Unfall verwickelt, bei dem der Fahrer des anderen Fahrzeuges getötet und Judith an der Hand & am Bein verletzt wird. Die Reaktionen, die sie daraufhin von vielen Australiern im Krankenhaus erhält, machen ihr klar, wie sehr sie noch in deren Gedächtnis und Herz verankert ist, wie sehr sie geschätzt wird, was sie den Menschen bedeutet. Das lässt sie - nachdem ihre Hand nach Monaten der Rehabilitation wieder so hergestellt ist, dass Klavierspielen möglich ist - einer Reunion mit ihren alten Bandkollegen wieder aufgeschlossener gegenüberstehen.

Im Januar 1993 - das Silberjubiläum der Gruppe steht am Horizont - gibt sie ihre Entscheidung bekannt, mit ihnen wieder gemeinsam aufzutreten:

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Als die Gruppe sich auf dem Gipfel ihrer neu gefundenen Popularität befindet, vom "The Silver Jubilee Album" 140.000 Stück verkauft und die Tournee beinahe ausverkauft ist, wird bei Judiths Mann Ron die Erkrankung an ALS ( siehe auch dieser Post) diagnostiziert. Sein Zustand verschlechtert sich stetig, und er stirbt am 26. Dezember 1994 mit Judith an seiner Seite, einen Monat nach ihrer Silbernen Hochzeit. ( Seit dieser Zeit ist sie die Schirmherrin der Motor Neurone Disease Association of Australia (MNDAA) und sammelt dafür auf Konzerten auf der ganzen Welt. )

Die Rückkehr ins Musikgeschäft erfolgt im Jahr darauf mit der Produktion des Albums "Mona Lisa":



Doch das Leben legt ihr immer wieder weitere Stolpersteine in den Weg, so das jahrelange Stalking durch die Präsidentin eines ihrer Fanclubs in den 90ern oder ein Sturz, bei der sie sich die Hüfte bricht, weshalb sie im Oktober 2000 bei der Eröffnung der Paralympics in Sydney in einer erneuten Reunion mit den Seekers im Rollstuhl "The Carnival is Over" singen muss.

Eine Tour durch Großbritannien aus Anlass ihres sechzigsten Geburtstages hingegen verläuft sehr glücklich & das Konzert in der Royal Festival Hall in London wird auf DVD veröffentlicht. Doch schon bei der nächsten Reunion - Tour aus Anlass des 50. Bühnenjubiläums der Seekers im Jahr 2013 schlägt das Schicksal wieder zu: Eine Gehirnblutung zwingt sie zu einem Krankenhausaufenthalt.

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Doch zu ihrer großen Freude kann sie feststellen: "Bizarrely, I think my singing voice has improved since the haemorrhage. A few days after I was admitted to hospital, my doctor asked me to give him a tune to see if I still could. I gave him one of our best-known songs – Morningtown Ride. To everyone’s relief, it was pitch perfect." ( Quelle hier )


In Interviews wird sie oft gefragt, wie es kommt, dass sie so anmutig altert, so gelassen mit all diesen Schlägen umgeht, und sie fokussiert sich immer auf das Positive: Die Musik, vor allem die mit guten Melodien, das Glück, über 25 Jahre lang eine glückliche Showbusiness - Beziehung gehabt zu haben, und auf den großen kommerziellen Erfolg verzichtet zu haben zugunsten ihrer persönlichen & beruflichen Weiterentwicklung: “It wasn’t conceivable to keep the group going and still be able to develop as a human being and find out what it was life had in store,” meint sie dazu später.

"Colours of My Life", gesungen von der fast siebzigjährigen Sängerin:





Zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung gehört auch, dass sie sich für ihr Leben vorgenommen hat: "... trying to lead a happy, relaxed, spiritually based life free of cruelty, caffeine, smoking, alcohol and drugs."

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Mich erstaunt nicht, dass sie inzwischen viel Anerkennung für ihre ganzen Leistungen bekommen hat: 

1995 erhält sie die Medal of the Order of Australia (OAM), die höchste Auszeichnung der englischen Königin in Australien, 2001 die Centenary Medal - eine Auszeichnung der australische Regierung -, 2014 den Officer of the Order of Australia (AO). Und zuletzt in diesem Jahr wird ihr der Titel Victorian of the Year verliehen für ihre Verdienste auch um viele Non - Profit - Organisationen.

Aber eigentlich, finde ich, müsste sie einen Preis für ihr schönes Lächeln bekommen, das all das ausstrahlt, was ihr Gesang mir gegeben hat & noch immer gibt: Wärme & ein tiefes Verständnis vom Leben.






Wir sehen uns heute am Spätnachmittag noch einmal bei 12 von 12...

Kommentare:

  1. diese Sängerin kannte ich nicht ... schöne Stimme, Lächel und Lebensweise
    belle journée !

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  2. Liebe Astrid,
    ich mag diese Art von Musik so! Kann gut verstehen, dass du dir dieses Lied ausgesucht hast. Wenn man die Band so sieht denkt man unwillkürlich, dass es damals noch bessere Zeiten gewesen sein müssen. Aber die Biographie von J. Durham zeigt ja, dass es wohl auch nicht sehr viel anders gewesen ist als heutzutage...
    Lieben Gruß
    Gabi

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  3. Oh, wie schön, dass Du sie hier vorstellst! Eine wunderbare Stimme und wirklich sehr gewinnendes Lächeln :-)

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  4. Was für ein schönes Lied, dass sie als ältere Dame da singt. Und was für eine schöne, zärtliche Stimme. Die alten Hits kannte ich, aber wußte nichts über Judith Durham. Danke, für Wort und Musik!!
    Lieben Lisagruß

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  5. Diese Frau kannte ich tatsächlich noch gar nicht, ebenso ihre Musik.
    Aber interessant ist dein Bericht trotzdem. Und die Stimme klingt mit 70 immer noch wie die eines jungen Mädchens....
    (tatsächlich denke ich auch ab und zu über Musik für Abschiede nach....)
    Liebe Grüße
    Liebe Grüße

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  6. Die älteren Lieder habe ich bestimmt schon mal gehört. Doch bei "Georgy Girl" kam gleich gute Laune in meinen grauen Tag, das mochte ich als Kind sehr gern...
    Danke für wieder einen so spannenden Beitrag!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. Ein spannender Bericht. Diese Frau ist mir bisher nicht wirklich bekannt. Obwohl meine Mutter ihre Lieder bestimmt gehört hat, während ich auf dem Küchentisch gesessen habe.
    Es ist immer wieder spannend was du so zusammenträgst!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  8. Danke für diesen wunderbaren Bericht über eine Frau, deren Leben zwar nicht in allen Aspekten immer gut verlaufen ist, aber im Großen und Ganzen doch. Zumindest habe ich einen positiven Gesamteindruck. Dazu kommt natürlich, dass die 'Seekers' auch aus 'meiner' Zeit stammen und dein Lieblingslied ist auch eines meiner. Das macht einem Gänsehaut; es ist zeitlos.
    Herzliche Grüße,
    Ingrid

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  9. Interessant. Dein Abschiedslied mag ich. Kannte diese Sängerin nicht und ja ihre Ihre Stimme ist schön. Gefällt mir sehr gut! Lese die Porträts gerne und freue mich donnerstags darauf.

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  10. Ich mag Deine "Great Woman"-Berichte wirklich gern lesen. Ich kannte zwar "Georgy Girl", sonst aber nichts. Sie hat eine wirklich außergewöhnliche Stimme - das finde ich unbedingt. Ganz toller Zusammenschnitt ihres Lebens. Vielen Dank dafür! LG Ute

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  11. Liebe Astrid,
    mir geht es wie Ute - auch ich kannte nur "Georgy Girl", bin aber von der Stimme dieser "great woman" sehr beeindruckt. Vor allem das vorletzte Lied hat es mir sehr angetan. Auch dein "Abschiedslied" finde ich sehr schön und stimmungsvoll. Es ist schon irgendwie interessant, dass viele Menschen sich überlegen, welches Lied sie gern mal bei ihrer Beerdigung gespielt haben wollen. Jean Tingeuely hat ja sogar den gesamten Trauerzug vorab inszeniert. Meine Mutter wünscht sich Glory Glory Hallelujah, allerdings in einer ganz speziellen Version, die heute kaum noch zu kriegen ist, die wir aber auf Single hatten und die mein Mann schon für Weihnachten auf MP3 übertragen hat (denn da wollte es meine Mutter auch schon immer hören): gesungen von Andy Williams beim Begräbnis von John F. Kennedy... Das geht wirklich unter die Haut. Mein Mann möchte gern Siegfrieds Tod von Wagner "hören", wie wir immer sagen ;o)) - ihm gefällt, dass es sich zu so hoffnungsfrohen Tönen hochschwingt, aber um ehrlich zu sein, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein allfälliges Publikum davon begeistert ist, das durchstehen zu müssen. Ich selber will's für mich jedenfalls keineswegs tragisch - vielleicht sag ich's ja mal mit den Monty Pythons und Allways look on the bright side of life... ;o))
    Danke für deine Lachfaltenrettungs-Verlinkung!
    Ganz herzliche Rostrosengrüße von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/11/rettet-die-lachfalte-11-herbsthexentanz.html

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  12. Hach, schön, liebe Astrid... Es tat so gut zu lesen und hineinzuhören in diese vielen Jahre Show-Biz, in dem sie sich so gut behaupten aber letztlich auch immer sie selbst bleiben konnte, entgegen allen Schicksalsschlägen... Die Seekers spielten in unserem "Kosmos" eher eine untergeordnete Rolle..., aber die alten Lieder habe ich wiedererkannt... Hier war ja eher die allgegenwärtige Frage der rivalisierenden Fans: "Beatles" oder "Stones"?... Lieben Gruß Ghislana

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    1. Diese Frage bestimmte auch meinen Freundeskreis. Ich selbst habe aber auch immer meine eigenen musikalischen Wege gesucht und bin da immer sehr intuitiv vorgegangen...
      LG

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