Montag, 28. Juli 2014

Meine 30. Kalenderwoche



Von "rosaroten Tagen" war in meinem Kalenderwochen - Post von letzter Woche die Rede, und solche Tage hatte ich mir für diese Woche gewünscht...



























Möglich gemacht hat das die überaus sensible, emphatische Susanne/mamimade: Sie hielt einen Tapetenwechsel angesichts großer Abnutzungserscheinungen bei der Frau K. für angebracht und verordnete ihr die eigene, ferienbedingt verwaiste Wohnung bzw. das Wienern in dieser Woche. Und nicht nur das: Ihre ebenso engagierten Eltern fungierten als Taxidienst, Reiseleitung beim Ausflugsprogramm & als versierte Unterhalter ( Wiener Schmäh! I like! ).

Bloggen ist toll, denn es bringt die Menschen zusammen!




In einem "Grätzel" zu wohnen ist schon was ganz anderes als in einem Hotel...
Und wenn der Naschmarkt nicht fern ist, spielt das gute Essen eine große Rolle. So bei diesem, unserem dritten Wienaufenthalt innerhalb eines Jahres. "Neni" heißt der Zauberort, der uns mit israelisch - mediterran inspirierten Leckereien morgens - und an den meisten Abenden - verwöhnte.


























Am Pi - Annäherungstag ( Ja, solch fröhliche Mathematiker trifft man auch in Wien am Stephansplatz! ) machten wir uns zu Fuß zu teils unbekannten, teils hochgeschätzten Orten auf, bis ein heftiger Regenschauer uns zu einer Pause in der Passage im Palais Ferstel zwang.

Am Mittwoch irrten wir dann auf dem noch immer nicht fertigen neuen Wiener Hauptbahnhof herum. Warum tut frau sich das an? Na klar: Ein Treffen mit einer anderen Bloggerin ist verabredet!



























Wir besuchten die sehr geschätzte KrokodiLina in ihrem unvergleichlichen Lebensraum, der in ganz großem Kontrast zur wuseligen Millionenstadt steht. Und das Wunderbare passierte einmal mehr:

Sobald zwei Bloggerinnen sich in der Realität treffen, bleibt die Kamera in der Tasche und ein Austausch beginnt, als hätte man sich schon ganz oft gesehen. Auch der Herr K. hat dieses Treffen übrigens sehr genossen, die Schinkenfleckerln, den Ribislkuchen, die Dania für uns zubereitet hat, den Wirbelwind, den Garten, die großen Bäume, das einzigartige "Gehäuse". Einfach ein schöner Tag!



























Der Donnerstag gehörte der europäischen Geschichte, nämlich der Erinnerung an den Ausbruch des 1. Weltkrieges vor hundert Jahren. Dazu begaben wir uns ins Heeresgeschichtliche Museum - an und für sich nicht gerade mein Interessenschwerpunkt. Aber den Slogan der Ausstellung - "Kriege gehören ins Museum" - möchte ich all den Herren ins Poesiealbum schreiben, die derzeit meinen, wieder einmal zündeln zu müssen...
Und solche Kinderbücher, wie die ausgestellten ( "Jetzt geht's zu Wasser und zu Lande mit Hurrah auf die Räuberbande" ), möge es auch nur noch im Museum geben. Allerdings beginne ich mit zunehmendem Alter an der Vernunft des Menschengeschlechtes zu zweifeln...

Gestärkt haben wir uns anschließend wieder in einem Traditionscafé, dem "Prückel", um dann doch auch einmal mit einem Fiaker durch die Stadt zu kutschieren:



























Und tatsächlich: Man gewinnt eine andere Perspektive auf die Innenstadt! Ohne Not kann man nämlich die ganze Zeit in die Luft gucken, um die atemberaubenden Dekorationen an den Hausfassaden anzuschauen. Den restlichen Spätnachmittag haben wir dann lange, lange im Volksgarten verbracht, einem Harfner gelauscht, Rosen & Wolken genossen, einfach die Seele gelüftet.


























Am Freitagmorgen haben wir unter anderem im Garten des Belvedere über den Pflegeaufwand in einer solchen Anlage gefachsimpelt, um dann am Nachmittag einen Ausflug in den Wienerwald bzw. auf den Kahlenberg zu unternehmen, der mit einem Besuch in einer Buschenwirtschaft beim Heurigen endete.



























Der gesamten Mamimade - Großfamilie & den KrokodiLinas an dieser Stelle noch einmal ein ganz besonderes Dankeschön für ihre unvergleichliche Gastfreundschaft, die uns diese erholsame Woche möglich gemacht hat. Wien wächst uns von Besuch zu Besuch mehr ans Herz, und immer mehr auch wegen der Menschen, die wir dort kennenlernen durften...







Kommentare:

  1. Was für eine schöne Wiener Woche, habe deine Bilder und Worte verschlungen! Möge die schöne Atmosphäre von Stadt, Land und Zwischenmenschlichkeit noch lange nachklingen. Lieben Gruß Ghislana

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  2. Herrlich! Was für eine grandiose Woche! Und so feine Fotos!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Super Woche!
    Liest sich traumhaft!!!

    Wien zur Entspannung .. :-)))
    GLG
    Susanne

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  4. ooh...das war ja in ganz besonderer urlaub! ich freu mich für euch!
    ...und möchte jetzt unbedingt auch mal wieder nach wien :)

    ganz liebe grüsse..andrea

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  5. Ach wir wunderbar...liebe Astrid...ich freue mich sehr für dich, dass du so wunderbare Eindrücke gewonnen...und und mitgebracht hast! Ich glaube, der persönliche Kontakt ist dann noch das Salz in der Suppe...;-) LG Lotta.

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  6. Liebe Astrid,
    das ist ja ein lustiger Zufall - gerade, während ich bei dir vorbeischaue und staunend lese, was für eine wunderbare Wien-Woche du verbracht hast, während wir in Italien waren, klicke ich vor dem Kommentieren in meinen Mailordner und sehe, dass du inzwischen bei mir reingelesen hast. Sehr nett! :-)) Das wohl als Ausgleich dafür, dass wir einander schon wieder verpasst haben, diesmal sogar sehr deutlich.
    Na, beim nächsten Mal dann hoffentlich!
    Ganz herzliche Grüße
    Anneliese

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  7. Was für eine wunderbare Auszeit!
    Und so schöne Impressionen. Ich fühle mich wie live dabei gewesen!

    Komm' gut in die neue, Wien-freie Woche & sei herzlich gegrüßt, Frauke

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  8. Liebe Astrid, es liest sich bei Dir schöner als in einem Reisekatalog über die Sehenswürdigkeiten von Wien. Die Bilder sind so voller Leichtigkeit und die Farben so schön, und Wien so nahe.
    Hab vielen Dank dafür!!
    glg Susanne

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  9. liebe - es war herrlich, und herrlich jetzt mit dir noch die ganze eindrucksvolle rosarote woche mitverfolgen zu dürfen. die krokodilinas haben euren besuch sehr genossen und haben sich am wochenende auf der hochzeit über kölnisch wasser erfrischungsduft erfreut und noch einmal immer wieder plaudern wir über euren besuch und der wirbelwind fragt, wann herr k. wieder mit ihm piratenschiff spielt und wieso denn du, astrid, die wawuschels kennst, wo doch "das" buch bei ihm liegt, ob es denn vorher in deinen händen war ;)
    hach, ich freu mich, dass eure woche so fein verlaufen ist!
    bis ganz ganz bald!
    herzlich
    dania und die restlichen krokodilinas

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  10. Liebe Astrid,
    das war wirklich ein besonders schöner Post, Bilder und Text... Ende August fahre ich auch nach Wien und freue mich gerade sehr darauf!
    Dir noch schöne Ferien!
    Alles Liebe Deine Sarah

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  11. ja, schad', wenn'am des g''wusst hätt'n - denn ersten hatte ich letzte Woche auch blog-Besuch und das hätten wir verbinden können (meine liebe Besucherin kommt auch aus NRW und urlaubt gerade in der Nähe von Wien und kam auf einen Sprung vorbei), und außerdem soll uns unser Weg in der nächsten Zeit auch ins Heeresgeschichtliche Museum führen (ich bin allerdings ursprünglich "vom Fach" und besonders an den Artefakten zum Thema Kriegstourismus interessiert.

    Ja, Bloggen ist toll, weil es die Leute zusammenbringt

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  12. Was man alles so hinterher erfährt...
    Bin übrigens auch "vom Fach", aber der Studienschwerpunkt lag vor dem 1. Weltkrieg. Mir war das alles ein Zuviel an Uniformen, Waffen etcetera pp.
    LG

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  13. Ja, ich weiß!:-)

    Als ich in Wien war, habe ich das Neni auch gesehen. Wir sind aber nicht reingegangen, obwohl es sehr ansprechend war. Was glaubst du wie ich mich jetzt ärgere!? Das nächste Mal. Übrigens gibt es in Berlin jetzt auch ein Neni. Ich glaube, das Betreiben ihre Söhne. Also auf in die Hauptstadt:-)

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  14. Ich glaub, da fahr ich lieber wieder nach Wien. Selbst der Herr K, der 7 Jahre in Berlin gelebt hat, gibt Wien den Vorzug...
    LG

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  15. das liest sich nach einer ganz zauberhaften woche, und deine fotos machen lust selbst einmal nach wien zu reisen. liebe grüße, sabine

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  16. Hallo Astrid,
    tolle Eindrücke aus Wien. Die Vielfalt, die Du zeigst, finde ich enorm. Parks, Flughafen, Bahnhof, Cafés, Museen ... das macht neugierig !

    Gruß Dieter

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  17. Das klingt nach einer ganz besonderen Woche, liebe Astrid! Wie schön, dass sie euch von so lieben Menschen ermöglicht wurde und ihr auch wieder neue Sachen und Orte entdecken durftet. :-) An der Vernunft des Menschengeschlechtes zweifelst du übrigens zu recht, mir macht das grad ein flaues Gefühl im Magen, was da so alles in den Nachrichten zu sehen und in den Zeitungen zu lesen ist...

    Lieber Gruß
    Steffi (die am Samstag einen wunderschönen Nachmittag in Köln verbringen durfte)

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  18. echt? das wusste ich gar nicht, dass du auch vom.fach bist. dann können wir ja mal fachsimpeln (obwohl ich auch als historikerin eher grobmotorikerin und eher im 20. jahrhundert zu hause bin, ;-)).

    lg, corinna

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  19. ...und bei mir endete es beim Ausbruch des 1. Weltkrieges! Seit 1989 blieb es - tätigkeitsbedingt - auf auf "Ausgewählte kapitel aus der Stadtgeschichte Kölns" beschränkt, was aber echt ausbaufähig ist, wenn ich jetzt bald den Lehrbetrieb einstelle ;-)
    LG

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  20. Oh wie schön Vieles, was ich bei meinen zwei Besuchen von Wien sehen durfte bei dir wieder zu finden, aber auch schade: Ich hab noch so viel Tolles NICHT gesehen. :-(
    Besonders toll ist es natürlich, wenn man so tolle Bedingungen hat, wie Ihr, nämlich Wien erleben wie ein Wiener und mit Wienern.
    Und was du über das Treffen von Bloggern im "echten" Leben schreibst, kann ich nur bestätigen, man kommt sich vor, als kenne man sich schon ewig und ist sich so seltsam, aber schön vertraut.
    Dein post macht Lust auf mehr, mehr Wien, mehr le monde de kitchi und auch mehr Auseinandersetzung mit dem 1. Weltkrieg (vielleicht gerade hier in dieser Aufzählung nicht so sehr passend).
    Zu dem Thema habe ich übrigens diese Woche in der Zeche Zollverein in Essen auch eine interessante Ausstellung "1914" in ungewöhnlichen Räumlichkeiten, der alten Kokerei gesehen.
    Durchaus empfehlenswert, beleuchtet sie doch auch die Zeit vor und nach dem Krieg, und das didaktisch toll aufgemacht und den örtlichen Gegebenheiten super eingepasst.
    Man beginnt oben und steigt mit Kriegsbeginn in das finstere Innere der Kokerei...
    Doch eigentlich sollte das ja eine Lobhudelei ;-) deines wunderschönen Wienposts werden.
    Danke schön dafür und liebe Grüsse,
    Monika

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