Sonntag, 26. Januar 2014

Mein Freund, der Baum: Trauerweide



Die Bäume, die ich an dieser Stelle vorstelle, haben immer etwas mit mir zu tun. 



So auch die Trauerweide, denn eine solche stand lange neben dem Gartentor des Hauses, in dem ich die ersten sechs Jahre meines Lebens im Dorf meiner Kindheit verbracht habe. Später ist sie der Axt zum Opfer gefallen und musste einem betonierten Abstellplatz für das Gogomobil meines Onkels weichen. Aber da war ich mit meiner Familie schon in die Stadt umgezogen. 




In Erinnerung geblieben sind die Zweige, die sich bei jedem leichten Windzug hin und her bewegen, ihre Eleganz & Zartheit, ihr besonders schönes Grün.

Wie schön, dass im Park in meiner Nähe drei Trauerweiden stehen - für mich eine Augenweide zu jeder Jahreszeit, auch im Januar:


































Andere Baumfreunde trifft man wieder heute bei Rebekka/The Boxing Duck.



Kommentare:

  1. Wirklich wunderschöne Weiden - und auch der strahlende Sonnenschein! Da wäre ich bei einem Wettertausch sofort dabei...
    Trauerweisen gehören auch seit meiner Kindheit zu meinen Lieblingsbäumen. Obwohl sie riesig werden können, wirken sie so leicht. Schöne Fotos!

    Liebe Grüße, Nicole

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  2. Liebe Anstrid, wundervolle Fotos von ganz prächtigen Bäumen. Das erste Foto gefällt mir ganz besonders, es strahlt Ruhe und Entspannung aus. LG Rebekka

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  3. Ganz wunderbar, deine Bilder und die Erinnerungen, die an diesem Baum hängen!
    Ich finde, sie haben ihren Namen nicht verdient, ...so zart, duchlässig und elegant und garnicht traurig,....einfach nur schön!
    LG
    Christine

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  4. Die mag ich auch so gern und freue mich jedes Mal, wenn ich welche sehe.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  5. Ja, du hast rect, die Trauerweide ist ein besonders ästhetisches Exemplar und sieht im Winter nicht nur kalt und grau und abgestorben aus. Mich macht es immer traurig, wenn Bäume fallen müssen - ohne Baum und Grün sind wir nichts.
    Liebe Grüße
    Barbara bee

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  6. Als Kind waren Trauerweiden meine absoluten Lieblingsbäume - das hat sich irgendwie gelegt. Unser Verhältnis ist zu einer "normalen, allgemeinen Baumfreude" geworden.

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    1. Jetzt musste ich nochmals nachdenekn warum das so ist. Trauerweiden hüllen ein, bieten Schutz, bieten ein wenig Versteck. Das ha ich wohl an ihnen geschätz.

      Jetzt mag ich gerade Bäume mit sehr definierter Kronenform. Was das wohl wieder zu bedeuten hat?

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  7. Baumgeschichten, wie ich sie mag..., und Trauerweiden auch. Und da fällt mir ein, dass mein Baum-Post noch im Speicher steckt und mal fertig werden sollte nun... Vom Damenchor aus Bad Honnef haben wir vor ??? Jahren ein Lied gelernt: "Junger Weiden grüne Fahnen"...Lieben Gruß Ghislana

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  8. wer einmal in solch einer trauerweidenkrone lesend, träumend sitzen durfte, wird sie wohl immer vermissen! hier gibt es zwei große und zwei kleine, allerdings ist kein ast tief genug unten, um sich hinaufzuhanteln, sonst wär ich schon oben ;) - überhaupt, soviele bäume hier und kein einziger zum hochklettern, hm...eigentlich traurig für den wirbelwind...
    meinem vater, der von uns nach der scheidung und unserem wegzug 800km weit entfernt wissen wollte, welche zwei bäume wir in seinem neuen garten beim neuen haus haben wollten, wollten wir trauerweide und zitterpappel pflanzen (damals waren wir 8 und 11 jahre alt), das war ihm dann wohl doch zu theatralisch, wir bekamen keine eigenen bäume mehr...
    liebgruß!

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