Sonntag, 14. Juli 2013

Was sonst noch so passiert



Am 4. Juni hatte ich im Dawanda - Shop von Alina neues Koka - Echino - Wachstuch mit dem bebrillten Hirsch geordert, wie ich es schon bei dieser Tasche verwendet hatte. Dass es etwas dauern würde, darüber hatte mich Alina schon informiert. Dass es bis heute dauert, damit habe ich nicht gerechnet.

Doch jetzt weiß ich, warum:

via
Das Wachstuch war in einem Container für Hamburg auf diesem Schiff, der MOL Comfort aus Tokio, welches am 17. Juni im Arabischen Golf auseinander gebrochen war. Das Heck versank zuerst, später dann auch der Bug während der Verschleppung im Indischen Ozean. Menschen kamen gottseidank nicht zu Schaden. 
So  hat man ganz plötzlich auch etwas mit solch spektakulären Ereignissen zu tun.

Kokka schickt jetzt einen neuen Container auf die achtwöchige Reise....

Einen schönen Sonntagabend!
Astrid

Kommentare:

  1. Wahnsinn, so ist man doch irgendwie verbunden, weitläufiger als man meint. Bis heute hatte ich noch gar nichts von diesem Umglück gehört. Der Stoff schwimmt jetzt im Meer irgendwo und erfreut die Taucher ;-)
    Alles Liebe. maria

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  2. Hej Astrid,

    oh ja, gruselig!
    Für mich waren auch Stoffe dabei! Und nach dem ich recht schnell über die Verzögerung informiert wurde, hatte ich das Unglück, der erst noch umhertreibenden Schiffsteile, verfolgt. Bis vor einigen Tagen die Meldung kam, dass nach einem Brand auch das Bug gesunken ist.

    Auf Wikipedia gibt's schon weitere Infos über den Wert der Ladung, etc.
    Bedenklich finde ich aber auch an dem größten Unglück eines Frachtschiffes, die Umweltschäden, die durch das viel Öl das geladen war, auftreten. :/

    Liebe Grüße
    Maria

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  3. Auch ökologisch ist es im Grunde Wahnsinn, was für eine Reise so ein Stück Stoff zurück legt... Unglaublich, wenn man mal darüber nachdenkt.

    So long,
    Corinna

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    1. Das kann man wohl sagen, Corinna!
      LG

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    2. Hallo Corinna,

      ja, viele sehen das tatsächlich nicht, welch logistischer (und auch ökologischer) Weg dahinter steckt!
      Auf so einem Schiff schwimmen ja aber nicht nur ein paar Meter, sondern viele viele Tonnen unterschiedlicher Ladung, da minimiert sich der Anteil an nur einem Stück Stoff schon wieder deutlich.

      Aber auch die gekaufte Kleidung, etc. kommen auf dem gleichen Weg zu uns!!

      Ich will die Diskussion darüber hier nicht breit treten, aber damit, dass man seine Kleidung (wenn möglich noch mit Stoffen die unteren fairen Bedingungen hergestellt wurden) selber näht. Verhindert man wenigstens die Ausbeutung einer Näherin z.B. in dem Land, vor dem das Schiff untergegangen ist.

      Und die Baumwolle wächst bei uns einfach so schlecht...

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  4. Pfff..., ist einem ja nicht unbedingt klar, woher die Dinge kommen, die wir online bestellen. LG Rebekka

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  5. Ich kann den vorangegangenen Kommentaren nur zustimmen...Es ist schon erstaunlich,wie direkt oder indirekt man mit solchen Ereignissen verbunden ist!Meine große Tochter arbeitet bei einer Logistikfirma für Container im Hafen von HH und bearbeitet u.a.den Ein-und Ausgang der Container.
    LG Steffi

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  6. Normalerweise liest mensch solche Nachrichten ja immer mit etwas Distanz, doch durch den kleinen Stoff ist das dann so viel näher gerückt. LG Mila.

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    1. Ja, genau so habe ich das auch empfunden - deshalb der Post!
      LG







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  7. Na so was! Die Welt ist klein ...

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  8. Verrückt. Sachen gibt's...! :-)

    Liebe Grüße!

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