Spazieren gegangen im klassischen Sinne bin ich in diesem Wintermonat nicht. Aber geschlendert: Am letzten Donnerstag, dem Tag der Weiberfastnacht in Köln, auf dem Platz, auf dem sonst werktäglich Markt abgehalten wird. Wie jedes Jahr habe ich mich mit meiner Kamera auf die Jagd nach witzigen Karnevalskostümen gemacht...
Allerdings hat es geregnet, so dass diesmal nicht fünfundzwanzig Fotos geworden sind. Aber ich wollte die Bilder nicht auf meiner Festplatte verschimmeln lassen.
Zuhause in meinem Veedel ist eines der neun Traditionscorps des Kölner Karnevals, die"Nippeser Bürgerwehr", wegen der Farbe der Uniform "Appelsinefunke" genannt.
Die eröffnen - auch das gehört zum Brauchtum - die erste Sitzung des Straßenkarnevals an Weiberfastnacht auf dem Wilhelmplatz, so heißt unser Marktplatz.
Die füllen die Bühne und führen das übliche Gedöns auf ( was mir auch nach fünfzig Jahren noch immer fremd geblieben ist ).
Karneval ist für mich: sich kostümieren, schminken, verkleiden, in eine andere Rolle schlüpfen, etwas anderes darstellen als im Alltag, immer auch etwas Travestie ( was ja auch ursprüngliche in den Gardeuniformen steckt ).
Joh un me hätt och jroßen Doosch.
Was ich schön finde: Alljährlich ist das ein Ereignis, bei dem sich viele ahl Fraulückcher aus dem Veedel auf dem Platz einfinden. Frau bestaunt wechselseitig die Kostümierung der anderen und mit Komplimenten wird nicht gespart.
Der Nachwuchs kommt aber auch!
Das Kölner Dreigestirn startet bei uns hier in Nippes gleichsam in die "tollen Tage" bis Aschermittwoch. Der Prinz war noch gut bei Stimme und putzmunter ( wie das dann in einer Woche ist? ).
Der Bauer ist immer etwas verhaltener, die Jungfrau in diesem Jahr auch was schüchtern & zurückhaltend:
Der Regen wollte und wollte nicht aufhören. Und so habe ich letztendlich den Heimweg angetreten.
Diesen Post verlinke ich wieder bei Heike von 3hefecit.























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