Dienstag, 6. März 2018

Stadt - Land im März: Wohnsituation


"Dieses Mal geht es an die eigenen 4 Wände. Wie leben wir? Wie ist die Wohnsituation?", schreibt Susanne/ mamimade eingangs zu ihrem Märzbeitrag im Rahmen der Reihe "Stadt - Land". Vorab: Was würde ich gerne auf Dauer in einem solchen Museum leben wie Susanne, zwischen all den "Torten", wie ich einmal in einem Interview mit Klaus Maria Brandauer gelesen habe, als er sich über die Architektur Wiens ausgelassen hat. Dabei ist Köln eine Stadt mit einer ebenso langen Geschichte. Aber die ist der Stadt aus dem Gesicht getilgt worden, war hinüber, als heute vor 73 Jahren die Amerikaner den Dom erreichten. Und bis heute befällt mich immer noch eine irre Wut auf die, die die Zerstörung dieser wunderbaren alten Stadt heraufbeschworen haben. Deshalb muss ich in diesen Post ein paar historische Fotos einschleusen. Und auch, weil die Wiedergänger jener destruktiven, menschenverachtenden Kräfte wieder vermehrt aus der Reserve kommen...

Doch jetzt fangen wir endlich an mit der aktuellen Statistik: Die der Stadt Köln besagt, dass die über eine Million Menschen, die ihren Hauptwohnsitz in Köln haben, in ca. 557 000 Wohnungen mit einer durchschnittlichen Größe von knapp 72 qm leben. Damit kommt eine Wohnfläche von gerade mal 36 qm auf jeden Einwohner. Die Wohnungsgröße in meinem Veedel entspricht fast genau diesem für die Stadt gültigen Durchschnitt.

Innenstadt, vom Diözesanmuseum aus fotografiert

84 Prozent der Kölner Wohnungen befinden sich in Mehrfamilienhäusern, 5 Prozent in Einfamilienhäusern, der Rest sind Zweifamilienhäuser. 60 Prozent der Wohnungen verfügen über 3-4 Räume, 23 Prozent sind größer, der Rest sind 1-2- Zimmerwohnungen. 60 Prozent der Häuser gehören zum Typ "Gereihtes Haus" und nur 21 Prozent sind freistehend. Alle übrigen sind vom Typ "Doppelhaus" oder andere Gebäudetypen.

Das hier zu sehende zerstörte Disch - Haus ist auf der Fotografie darüber ganz rechts unterhalb des Himmels zu erkennen.
Source




Köln belegte nach dem Zweiten Weltkrieg mit 176 600 zerstörten Wohnungen den dritten Platz der Statistik ( Berlin mit 556 500, Hamburg 295 650 ), wobei in der Kölner Altstadt, also innerhalb des antiken römischen Mauerrings, bei Kriegsende so gut wie kein einziges Haus oberirdisch mehr bewohnbar war.

Südstadt
Source


Da die evakuierten oder geflohenen Kölner so schnell wie möglich in ihre Stadt zurückkehrten und sich jedes Loch, das irgendwie zu bewohnen war, in Besitz nahmen, wurde ein Plan des von den Amerikanern wieder eingesetzten Oberbürgermeisters Konrad Adenauer, die Stadt ganz neu weiter nördlich aufzubauen, ziemlich schnell durch die geschaffenen Fakten Makulatur. Entsprechend "wild" fand der Wiederaufbau statt, der durch den eingesetzten Generalplaner Rudolf Schwarz nur begrenzt geregelt werden konnte - keine andere Stadt hierzulande ist so geprägt durch die Architektur der 1950er Jahre wie Köln. Die geschlossene Gestalt und die städtebauliche Qualität hat sie dadurch für immer verloren. Bis heute gibt es auch sichtbare "Wunden", die nach so vielen Jahrzehnten noch nicht geschlossen sind:

Südstadt/ Pantaleonsviertel

Entsprechend "jung" sind also auch die meisten Wohngebäude in meiner Stadt. Nur knapp neun Prozent stammen aus der Zeit vor 1919, 16 Prozent aus den zwanzig Jahren danach, aber 39 Prozent aus den Jahren des Wiederaufbaus von 1950 - 69 und 20 Prozent aus den darauf folgenden Jahren bis zur Wende, alle übrigen 16 Prozent dann aus der Zeit danach bis heute.

Innenstadt



Der Kölner lebt da also ganz anders als der Wiener, auch, was den Sozialen Wohnungsbau angeht: 13,3 Prozent beträgt der Anteil in Köln, während Wiens Immobilienmarkt eine ganz besondere Struktur aufweist mit seinen 65 Prozent Wohnungen in Gemeindebauten oder Genossenschaftshäusern.  Höher ist dafür bei uns der Anteil an Wohnungen im Eigentum der Bewohner, nämlich 31 Prozent.

Südstadt/ Severinsviertel - in Richtung Rhein und Bergisches Land fotografiert


Um es nun auch bei mir etwas persönlicher zu machen:

Ich wohne in einem Altbau von vor 1919, der vor zweiunddreißig Jahren von uns, auch in viel Eigenleistung, rundum bis auf die Mauern erneuert wurde und nun als Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von ca. 150 Quadratmetern genutzt wird. De facto hat also jeder der momentanen Bewohner eine Wohnfläche zur Verfügung, wie sie die durchschnittliche Kölner Wohnung umfasst. Damit sind wir, selbst in unserer Straße mit überwiegend in Familienbesitz befindlichen Mehrgenerationenhäusern, in einer ausgesprochen privilegierten Situation.

Nippes


Unsere Räume haben hohe ( gipsplattenverkleidete Holzbalken - ) Decken - schön, so viel Luft überm Haupt zu haben! -, aber doppelverglaste Fenster, Zentralheizung und sanitäre Einrichtungen auf jeder Etage, verbunden mit einer neuen, offenen Treppe mit relativ hohen Stufen. Der Keller ist - wie bei Susannes Wiener Verhältnissen - mit ursprünglich gestampftem Lehmboden unter Tonnengewölben inzwischen mit Estrich versehen, aber immer noch dem Grundwasser ausgesetzt, wenn der Rhein ordentlich Hochwasser hat. Das Beste ist der relativ große Garten hinterm Haus, der damit versöhnt, dass man, wenn man aus dem Hauseingang tritt, sofort auf dem davor liegenden schmalen Trottoir steht.

Innenstadt


Wir haben vorher als Familie mit Kind zur Miete in einem Mehrfamilienhaus um die Ecke gewohnt in einer sehr netten Gemeinschaft mit etlichen älteren Mitbewohnern, die ausgesprochen kinderlieb waren. Trotzdem gefällt es mir so besser, dass zwischen mir und den Nachbarn doppelte Brandschutzwände stehen und jeder seine Freiräume hat, was Gestaltung, Sauberkeit etc. anbelangt. Klavierspiel oder Konzerte mit anderen Instrumenten sowie Kinderlachen & - toben stören mich hingegen nicht, wenn sie durch die Mauern dringen.

Innenstadt/ Kuniberstviertel



Ein paar Worte möchte ich noch zur Mietsituation, insbesondere zu den enormen Mietpreisen in meiner Stadt verlieren, gerade weil ich als Eigentümerin meines Hauses davon verschont bin:

Innenstadt/ Martinsviertel


Momentan liegt der durchschnittliche Mietpreis bei 11,88 €/m², die Kölner Durchschnittswohnung ( siehe oben ) kostet also 855 € Kaltmiete. In meinem Veedel beträgt der Quadratmeterpreis sogar 12,30 €, die Durchschnittswohnung kostet also dreißig Euro mehr. Nippes gehört aber nicht zu den teuersten  Stadtteilen: Neun andere, meist innerstädtische Stadtteile belegen im NRW - Ranking neun der zehn ersten Plätze ( nur Düsseldorf - Ober- & Niederkassel dürfen sich dazwischen schmuggeln ).
Die Kölner Mietpreise liegen mehr als vier Euro über dem durchschnittlichen Mietpreis in diesem Bundesland ( und 3,30 € über dem in ganz Deutschland üblichen ).

Nippes




Zwar verdienen die Menschen in NRW mehr als in den meisten anderen Bundesländern, müssen das aber auch für höhere Lebenshaltungskosten, besonders eben fürs Wohnen, ausgeben. "Bedarfsgemeinschaften in der Grundsicherung", wie das so schön heißt, gibt es in Köln ca. 61 500, das sind 11 Prozent aller Privathaushalte ( in meinem Veedel 6,4 % ). Und im Extremfall geht es denen so wie den beiden Menschen, von denen meine Tageszeitung vor über einer Woche berichtet hat, die im Zelt in einem Wäldchen im Linksrheinischen gelebt haben. Mittlerweile haben sie von Privatleuten in einem Dorf außerhalb der Stadt zum Glück eine Wohnung bekommen.  Dass es so weit gekommen ist mit dem Menschenrecht auf Wohnung, finde ich bedrückend.



Das frage ich euch wieder wie Susanne, die unsere Beiträge hier sammelt.





Nachtrag 8.3.2018:

Maschas Post hat in meinem Kopf die Erinnerung an diesen Titel der Bläck Föös ausgelöst, der so zutreffend musikalisch wiedergibt, wie sich meine kölsche Wohnsituation anfühlt. Deshalb habe ich ihn noch hier angefügt:


Kommentare:

  1. Guten Morgen Astrid,
    mit den Mietpreisen seit ihr da ja auch so wie bei uns in Stuttgart, wobei wir hier sogar etwas drüber liegen und hier bei uns in Tamm ist es genauso, denn die Mieten bzw. die Quadratmeterpreise passen sich den Stuttgartern an.
    Meine Wohnung mit 93 qm würde an Kaltmiete ca. 750 Euro kosten, da bin ich doch gut dran, dass ich Eigentümer bin. Was halt auch zu Buche schlägt, ist das Hausgeld, das Hausmeister usw., Putzunternehmen und Instandhaltung mit einschließt. Aber ich habe hier meine Ruhe, meine Wohnung ist behindertengerecht, hat einen Aufzug, ich komme mit dem Rollstuhl durch die Tür und alles ist auf ebener Fläche. Keine Treppen, wenn allerdings der Aufzug mal ausfällt, dann....! Bislang aber noch nie vorgekommen, bis ja - er wurde vor einigen Jahren erneuert und stand dann zwei Wochen still. Da muß man sich dann was einfallen lassen.

    Aber die Mietpreise sind enorm, so bin ich doch mal froh, falls ich mal ins Altenheim muß, dass ich mir mit Miete und Rente doch einen ganz netten Platz dort leisten kann. Auch wieder etwas, für das ich meinen Eltern mehr als dankbar bin.

    Hab einen schönen Tag und ich sende dir einen lieben Gruß.

    Eva

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    1. ooouuupsss,
      liebe Astrid,
      ich bin nicht auf dem laufenden.
      Habe gerade mal nachgeschaut, auf dem Markt
      kostet ja hier schon eine 2-Zimmer-Wohnung nackig 800 Euro.

      https://www.immobilienscout24.de/expose/103417673#/

      Lieben Gruß Eva
      wer soll denn nur diese Mietpreise bezahlen und dann wundere ich mich noch, dass sich die Leute noch die teuersten Autos leisten können.
      Ich bin wirklich mehr als zufrieden und so dankbar.

      Lieben Gruß Eva
      habe gestern mal meine Filmeliste zusammengestellt. Du liebe Zeit, was habe ich alles angeschaut.
      :-))

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  2. du hast auch glück in einer eigenen wohnung zu leben...wir haben für eine 2 zimmerwohnung 1800 frs miete bezahlt + 800.- heizung im monat! und das vor über 20 jahren... unser glück war ein kleines chalet zu kaufen und zu renovieren..jetzt könnten wir solche summen nicht mehr bezahlen.. es gibt so viele leute in der schweiz die mit geringstem gehalt leben...krankenkasse + miete sind oft luxus! liebe grüsse!

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  3. da wart ihr sehr klug euch beizeiten dieses haus zu schnappen! weil besser wirds ja erstmal nicht mit den mietpreisen....
    deswegen haben wir ja das BWH genommen - in berlin müssten wir wohl zu zweit auf 40m2 wohnen...... in einer platte am stadtrand!
    xxx

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  4. Hallo Astrid, da ist wieder sehr informativ. Über solche Zahlen bekommt man sonst keine Information, es sei denn, man liest Statistiken(Aber wer macht das aber freiwillig?).Ich wohne, wie schon mal erwähnt, in einem kleinen Dorf am Fuß des Thüringer Waldes. Wir haben ein eigenes, selbstgebautes Haus, 45 Jahre alt und einen sehr großen Garten. Außer den Mauern des Hauses wurde natürlich in den letzten Jahren alles erneuert und modernisiert. Das geschah meist in Eigenleistung, weil wir alle in der Familie zwei rechte Hände haben. Dabei bin ich die Fließenlegerin und Malerin, weil dass ja vom Patchwork nicht so sehr abweicht. Unser Sohn ist Tischler, mein Mann kommt aus dem Stahlhochbau und dann gibt es noch Brüder als Elektriker, Klempner, Heizungmonteur und Gas-Wasser-Installateure , eine Porzellanmalerin usw.
    Bei einer Familienfeier wurde mal scherzhaft gesagt, dass die Eltern ihre Schwiegertöchter und Schwiegersöhne nach den Berufen ausgesucht hätten. Wir handhaben das in unserer Großfamilie so, dass jeder jeden hilft, wenn es notwendig ist. Jeder hat Wohneigentum und da gibt es immer etwas zu tun. Sind Baustellen beendet, gibt es kein Geld sondern eine schöne gemeinsame Feier, wie schon früher, als wir noch die DDR hatten. So kann man vieles auch finaniell leichter stemmen und sich das eine oder andere leisten. Wie wir z. B. unseren Pool im Garten, auf den wir sehr stolz sind. Mittlerweile wohnt auch die Familie vom Sohn in einem Häuschen auf dem Grundstück und besser kann es garnicht sein. Ich mag das Leben auf dem Land, mit all seinen Vor-und Nachteilen. Leider ist es aber so, dass viele, die monatlich eine Miete zu zahlen haben denken, wir mit unseren eigenen Häusern wohnen das ganze Jahr kostenlos. Beste Grüße von Rela

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  5. Damals habt Ihr wirklich Glück gehabt, das Haus gefunden und so schön hergerichtet zu haben. Hier am Bodensee ist das Mietpreisniveau und die Grundstückspreise in die Höhe geschnellt. Junge einheimische Familien können sich das nicht mehr leisten, sie werden verdrängt von wohlhabenden Pensionären aus dem Norden und seit neuestem auch von Schweizern, die hier ihr Geld investieren.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  6. Von den Kölner Preisen können wir Schweizer nur Träumen.
    L G Pia

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    1. Wir träumen allerdings auch von den Schweizer Einkommen. Nicht umsonst haben wir zwei promovierte Wissenschaftler mit weinendem Auge nach Züri ziehen lassen müssen. Unter vergleichbaren Bedingungen könnten sie hier ihre Kinder nicht aufziehen. Vergleichbares weiß ich von jungen Ärzten in Skandinavien, die dorthin gezogen sind. Das wünschte ich der Münchner Familie mit vergleichbarer Qualifikation....
      LG

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  7. Sehr interessant auch mal die Zahlen und Fakten so zu lesen. Ihr habt es schön getroffen und damals eine kluge Entscheidung getroffen.
    Die Miet- und Kaufpreisverhältnisse derzeit finde ich schlimm und als eines der wichtigsten sozialen Probleme. Schade, dass sich heute die meisten junge Familien kaum noch eine große Mietwohnung leisten können und Eigentum auch nicht. In Dresden haben wir in den letzten Jahren fast eine Verdoppelung der Mietpreise hinnehmen müssen. Wir haben ein riesengroßes Glück, noch einen alten Mietvertrag zu besitzen. Für unser große schöne Altbauwohnung zahlen wir fast einen qm Preis, den man heute für eine sanierte Platte hinblättern muss.
    Liebe Grüße

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  8. Ich frage mich oft, wie Alleinverdiener diese horrenden Mietpreise bezahlen. In Augsburg sind sie je nach Viertel nicht geringer. Die Nähe zu München treibt die Preise hoch. Zum Glück kann ich mir die Miete für unser Reihenhaus mit meinem Partner teilen. Wir wohnen am Stadtrand und in einem alten Haus, das macht es zudem erschwinglich. In A könnte ich mir alleine, bei gleicher Miete gerade mal eine kleine Zweizimmerwohnung leisten. Ich denke es wird darauf hinauslaufen, dass auch im Alter immer mehr Menschen zusammen in einer WG oder Zweckgemeinschaft wohnen werden. Ich könnte mir das für mich vorstellen, weiß aber auch aus Erfahrung, dass das nur mit Abstrichen und sehr viel gutem Willen geht.
    Liebe Grüße
    Sabine

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  9. Mal ein ganz anderer Blick auf Köln und Kölner Verhältnisse... Mit Berlin ist's ja ähnlich, über 60 % des Einkommens für eine ganz normale Wohnung ist für viele die Regel... Und wenn unsere Wohnungen nicht Eigentum wären, könnten wir die Mieten wohl auch nicht stemmen... Die Geschichte des Paares ist bedrückend... L G Ghislana

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  10. guten morgen astrid. hui, das liest sich wirklich, als hättest du beim kölner städte- und wohnungsbau gearbeitet - lach. sehr gut recherchiert. ich kann da über mein neues altes städtchen gar nichts beisteuern. nur, dass es in den vergangenen 28 jahren wirklich sehr, sehr teuer und leider nicht besser geworden ist. im gegenteil. nach fast drei monaten sehe ich doch sehr viel was im argen liegt. die stadt teilt sich leider auch hier auf in das szene- und das bahnhofsviertel. geschäfte schliesen wegen überhöhter mieten, die vom umsatz nicht mehr zu bezahlen sind, bleiben leer, verfallen und zeigen ein runtergekommenes straßenbild. bei den wohnungsmieten scheint es sich ähnlich zu verhalten. entweder man wohnt preiswert in verfallenen, abgewohnten wohnraum oder aber man muß tief in die tasche greifen um ansprechenden wohnraum zu beziehen. ich habe mittlerweile meine erste eigentümerversammlung gehabt und auch hier gehört, wie sich die eigentümer um einen werterhalt ihrer immobilie inmitten dieses städtezerfalls bemühen. eine irrwitzige situation, wenn man auf der homepage der stadt liest, mit was gerade unsere stadt doch so nach aussen wirbt. ich glaube trotzdem, dass es klug war, sich noch rechtzeitig hier eine kleine wohnung zu sichern. wenn man sich die entwicklung so anschaut, wird es als rentner sicher nicht einfacher sich bezahlbaren wohnraum in der stadt leisten zu können. liebe grüße, sabine

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    1. Es gibt statistische Jahrbücher, die man sich sonst wohl nicht anschaut. ;-I
      Und Letzteres würde ich auch so sehen und bin froh, etwas in der Hinterhand zu haben...
      LG

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  11. Schlimm, diese Zerstörung! Aber Deine Fotos sind teils farblich so wunderschön, da möchte ich ewig guggen... werde inspiriert (nur der Alltag geht derzeit so schwierig und langsam und friszt alle Zeit weg)!
    Ja ich kenne dieses Campieren in Erdlöchern, Zelten, Abriszruinen nur zu gut und weisz um die Zerbrechlichkeit von Beziehungen, die so sehr aufeinander angewiesen sind ohne jegl. Freiraum...ich habe allerhand selbst miterlebt, nicht aus den Medien - Bin heute glücklich über mein Domizil.
    Liebe Grüsze und schönen Tag Dir
    Mascha

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  12. Wir können hier auf dem Land bei diesen Preisen nur große Augen machen, aber ich mag Köln sehr, eine meiner liebsten Städte. Einen Kurzurlaub dort können wir uns immer mal leisten, ein Leben dort wohl nicht.

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  13. Ich mag die Serie jetzt schon, beim zweiten Treffen. Es ist echt informativ.

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  14. Irre, wie anders Köln ist, weil es so zerstört wurde. Man sieht richtig, dass die Stadt kaputt war .. irgendwie .. immer noch.
    Ich bin ergriffen!

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    1. Das prägt auch immer meinen Blick auf heutige Kriegsgebiete...
      LG

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  15. Interessant! Ich bin hier so zufällig ins Lesen reingeschlittert... als 1968 geborene Exkölnerin habe ich die unfertige Nacchkriegsarchitektur noch bewusst vor Augen. Häsuerlücken, an deren nackten Seiten die Reste von Badezimemrfliesen oder einer Wohnzimmertapete und abgebildete Treppentufen lesbar waren. Wenn man in Köln nördlich des Neumarktes guckt, sieht man gut die damals hingehuschten Schaufensterfronten und in den Hintergassen teilweise bis heute architektonisches Stückwerk. Aufgewachsen bin ich allerdings in einer "Neubausiedlung"- die heute auch schon über 50 Jahre auf dem Buckel hat . Die Adenauersiedlung. auch interessant, sich da einzulesen in das was sich die Planer damals gedacht haben. Dass keine Stadt so geprägt ist vo der Architektur der 50er Jahre war mir nicht bewusst, hat aber meinen persönlichen Blick auf Architektur im allemeinen sehr geprägt :). Jetzt weiß ich warum!
    Ganz liebe Grüsse unbekannterweise von Wiebke ( die inzwischen im Fachwerk auf dem Dorf lebt).

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  16. ...was mir dazu noch einfällt- entschuldige bitte- diese vielen Bomben die immernoch gefunden werden! Und der Dom damals, den man über viele Kilometer sehen konnte ( wie Heimkehrer berichteten) weil kein Haus mehr stand...

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